Samstag, 30. April 2016

Die Reste der blau-grünen Reste

Helga hat natürlich Recht: Mit der Kosmetiktasche hatte ich die blau-grünen Reste bei Weitem nicht alle vernäht. Ursprung war ja eine Babydecke aus Quadraten mit dem Zuschnittmaß 10x10 cm. Nun waren noch Endstücke der Streifen übrig. 10 cm breit und dann irgendwas bis zur Webkante. Daraus habe ich 5 x 5 cm Quadrate geschnitten, so viele wie möglich. Das Maß hat's halt so ergeben....


Bei 5 x 5 cm fällt mir sofort eine Schachtel in meinem Regal ein:



Da habe ich mal auf Quilters Grid genäht und es sind zwei Platzsets davon in unserem Haus - frühlingssonnig. Nun gibt es eine Ergänzung! Und ich weiß auch schon genau, wer in 14 Tagen davon essen wird! *Mutterherz lacht*. Die Uni-Stoffe habe ich mit einzelnen Teilen aus meiner Schachtel ergänzt. (Boah! Diese Schachtel habe ich offensichtlich lange nicht auf gemacht! Da liegt fein säuberlich aufgefädelt ein Kopf-UFO! Es gibt viel zu tun....)


Mit ein paar der bunten Schnipsel habe ich die Lücken zwischen meinen Uni's gefüllt. Nur für den Außenrand musste ich zuschneiden, so viele gleichfarbige Teile gab es nicht. Quilters Grid habe ich nicht wieder genommen. Das gefällt mir nämlich nicht. Die aufgebügelten Stoffe wirken irgendwie steif und die NZG treten besonders hervor und es wirkt nach mehreren Wäschen irgendwie "krumpelig". Und es geht ja auch so.... Für das Binding habe ich auch erst mal eine meiner Vorratsschachteln geöffnet - "Bindingreste". Da gab's drei mögliche Farben, aber keine reichte rundrum.



Stückeln wollte ich nicht, damit das Tischset besser zu den beiden anderen passt. Und vom Pünktchenstoff gibt es noch Vorrat. Also dieser. Auf dem Foto sticht das helle Blau ganz schön. Das ist in der Realität zum Glück nicht so. Es ist ein wahrhaft harmonisches Tischset geworden!


Und damit habe ich mich noch mal so richtig schön intensiv der Monatsaufgabe in der Jahresparade der Muster bei Janet und Maika gewidmet. Und dort verlinke ich das Platzset morgen hin.
Leider, leider muss ich sagen, dass die blau-grünen Reste immer noch nicht alle sind! Nun gibt's noch lauter schmale Streifchen, die man auf dem ersten Bild in der Ecke schon liegen sieht. Geht da noch was? Noch ist April..... Vielleicht mit ein bisschen "Hex-hex"?


Gewicht: 93 Gramm
Vlies: Thermolam
Rückseite: alter gelber Vorhang - wie bei allen unserer Platzsets

Freitag, 29. April 2016

Blau-Grünes Schnipseltäschchen

Hach! Ich habe so geschmunzelt am Bildschirm! Ihr hattet echt tolle Ideen, die es alle wert wären, genäht zu werden. Und vielleicht geht ja das Eine oder Andere noch.... Aber aus den Schnipseln von gestern ist erst mal eine Kosmetik- oder Sonstwas-Tasche geworden. Sie ist oben 25 cm breit und 17 cm hoch.


Gesteppt habe ich im Schatten der Naht auf Thermolam. Innen hat sie ein Futter aus Wachstuch  mit einer dreifach abgeteilten Innentasche.


Das Vernähen dieser Farbkombination hat mir viel Spaß gemacht. Das Tochterkind hatte da wirklich tolle Unis aus meinem Vorrat für die Heimat der Kreativen gefischt.
Und das Beste: es gibt immer noch Reste der Reste! *kicher*


Für dieses Täschchen habe ich ja ausschließlich Uni-Stoffe vernäht, da passt es perfekt in den Mustermonat April bei der Jahresparade der Muster. Und dort verlinke ich es am Sonntag auch hin.
Und noch ist April und noch sind Reste da - da geht noch was! :-)

Verlinkt: Mustermonat Uni in der Jahresparade der Muster
Gewicht: 106 Gramm
Schnitt: ohne
Außenstoffe: Kona Cotton solids
Vlies: Thermolam
Wachstuch/beschichtete Baumwolle: Buttinette/Stoffekontor

Donnerstag, 28. April 2016

Jetzt geht's den Blau-Grünen Schnipseln an den Kragen!

Vom Babyquilt, den die große Tochter ihrer Freundin geschenkt hat, waren die Randstreifen übrig. Ich habe sie im letzten Sommer vor der Tonne "gerettet". Die ganze Zeit lagen sie als Häufchen im Nähzimmer herum. Ich bin da leider so gar nicht konsequent und das Nähzimmer ist offensichtlich zu groß groß genug! Im Zuge der großen Aufräumaktion habe ich sie nun mal ausgebreitet. Es sind Streifen und Einzelteile, die Quadrate für den Quilt hatte die Tochter damals 10x10cm zugeschnitten.


Zuerst braucht's für so was eine Idee.... dazu habe ich immer abwechselnd die Streifenteile auseinander getrennt bzw. auseinander geschnitten. Das sah dann so aus:


Und - wie es Patchworkerinnen nach dem Auseinanderschneiden so zu tun pflegen - wieder zusammen genäht.


Und da mach' ich jetzt was Schönes draus!
PS: Seht Ihr, wie schön frei es auf dem Zuschneidetisch immer noch ist?? :-)

Mittwoch, 27. April 2016

Time for Jane - C3 und BR12

Wenn es vor 14 Tagen noch hieß: "3 Wochen - 3 Blöcke", so muss ich das heute nach unten korrigieren: "2 Wochen - 2 Blöcke"... Aber immerhin...
C3 - Rayelle's Fence


Der war nicht schwierig und mit meiner Stoffwahl bin ich auch sehr zufrieden. Er ist auch total gerade, liegt nur nicht platt.... Dazu gibt es eins der Dreiecke:
Dreieck BR12


Da habe ich mich doch wieder mal blöd angestellt. Immer wieder passiert mir das: ich unterschätze die benötigte Länge eines Streifens der so extrem diagonal angesetzt wird. Links passt es gerade noch so, aber rechts musste ich noch mal trennen. Kein Beinbruch, aber ärgerlich! Für die "Uneingeweihten": hier liegt auf dem fertigen Block das Speziallineal für diese Dreiecke. Mit dem schneidet man den fertigen Block zu und der Strich am Rand kennzeichnet die Nahtzugabe von 1/4 Inch




Bei Marion gibt's die Linkparty für das heutige Time-for-Jane-Treffen.


Dienstag, 26. April 2016

Building houses from scraps - ein Haus aus Taupe und Sand gebaut

"Tu's gleich!" Diesen Spruch habe ich auf einer Postkarte an der Pinwand zu hängen. Und manchmal schaffe ich es sogar, mich daran zu halten. Aus den Resten der Reste vom Kissen habe ich gleich noch ein Haus gebaut.


Das wirkt allein ja ein bisschen blass, aber im Kreise meiner kunterbunten Häuser wird es perfekt sein...
Und in der nächsten Zeit werde ich mal die "Büchse der Pandorra" öffnen und sehen, was da noch alles für uralte Bauteile gelagert sind! Hoffentlich nicht zu viele Übel.... :-)

Wegen der Unistoffe darf das Haus zur Jahresparade der Muster bei Maika und Janet

Sonntag, 24. April 2016

Die Zylindertasche oder die Spitze des Mount Denim

Tun wir mal den Schritt zurück von den Netzstrumpfhosen hin zum normalen Leben! Ich habe mich sehr über die vielen Kommentare zum meinem Mount Denim gefreut! Wie gesagt: das auf dem Tisch war nur das "Mittelgebirge" - die Alpen lagern auf dem Boden und im Schrank..... Aber das auf dem Tisch habe ich mal gründlich gesichtet und sortiert - was der Inhalt von zwei meiner Kartons ist, weiß ich nun. Und vorerst wurde es nur eine Tasche. Das Jahr ist ja noch lang und die Liste der Ideen auch..... :-)
Für die Zylindertasche von der Taschenspieler-3-CD erschien mir Jeans absolut geeignet. Da isse!


Zuerst hatte ich mir Streifen aus verschiedenfarbigen Jeans geschnitten und für die Rückseite und die Außentasche zusammen gesetzt. Die Ziernähte auf der Außentasche habe ich dann gleich mit dem Futterstoff darunter abgesteppt, das ergibt ein bisschen zusätzliche Stabilität.


Die Seitenteile sind unterschiedlich, das mag ich bei Jeans besonders. Die eine ist ein bisschen langweilig:


Und die andere durch eine zusätzliche kleine Tasche etwas peppiger. Und das Label habe ich auch ausnahmsweise mal nicht vergessen!


Als ich bei Astrid gelesen habe, dass ihr die ungefütterte, "knautschige" Version besser gefällt, habe ich mich gegen irgendein Vlies entschieden. Der Jeansstoff hat ja schon mal eine gewisse Grundstabilität. Auch in den Trägern ist bei dieser Tasche mal ausnahmsweise nix.

Der Futterstoff ist eins meiner Fundstücke, der im Nähzimmer rumlag. Einst gekauft, wartete er auf seine Erstwaschung, wurde leider verschüttet, eh' er die Waschmaschine traf und kam nun plötzlich ans Tageslicht. Das Waschen war fix getan und nun durfte er sofort ein neues Dasein bekommen!
Weil er nicht reichte für das komplette Futter, sind die Seitenteile aus einem anderen Stoff und die Innentasche aus Jeans.


Ich war schon weit gekommen, bis ich am Annähen der Henkel fast die Krise gekriegt habe! So viele Lagen Stoff und dann noch "im Inneren der Tasche"! Ich hatte die Tasche einfach wild drauf losgenäht, ohne mir vorher ausreichend Gedanken über das Ende zu machen. Die Anleitung sagt, dass es gerade bei dicken Stoffen (ist Jeans ein dicker Stoff? Ja!) zu empfehlen wäre, die Henkel erst zum Schluss oben anzunähen. So habe ich es gemacht. Ein Elend, sage ich Euch! Auf diesem Foto seht Ihr gleich alle Problemzonen auf einmal:

1. den im Nachinein ange-ixten Träger, was durch die nicht so große RV-Öffnung und die Rundung der Tasche echtes Gefriemel ist
2. die Lösung für die Innentasche. Die Anleitung sieht Innen- oder Außentaschen vor - je nach Lust und Laune. Möglich sind theoretisch 4 Stück. Ich hatte mich für eine Außentasche mit RV und eine Innentasche ohne RV entschieden. Welch' Unsinn! Bei solchen Taschen, die irgendwie oben "rund" sind, also einen "Überhang" neben dem RV bilden, neigt das Innenfutter ja - der Schwerkraft folgend - zum "Herumhängen", falls Ihr verstehen könnt, was ich meine. Die offene Innentasche hing dadurch lose in der Gegend rum - kein Zustand, um die Tasche gut zu nutzen. Als Abhilfe habe ich erst mal den "Überhang" auf beiden Seiten mit einer, bzw. hier rechts zu sehen: mit 2 Nähten von außen entlang meiner Jeansziernaht befestigt. Eine fummelige Angelegenheit!
Die Innentaschenkante habe ich zusätzlich links und rechts an der Seitennaht der Außentasche mit ein paar Stichen "festgetackert". Weil das für das Herunterhängen der Innentaschenkante immer noch nicht ausreichend war, habe ich letztendlich eine Mitteltrennung eingebaut. Die kann man auf dem vorletzten Bild von innen und hier von außen sehen. Im Bereich der Stecknadeln liegt direkt neben der Ziernaht eine kurze dunkelblaue Naht. Echt unsichtbar, stimmt's? Nun passt das auch mit der Innentasche...


Die Anleitung sieht für den Träger verschiedene Möglichkeiten vor. Die Seitenteile sind an der Stelle, wo sie durch einen D-Ring o.ä. führen, noch sehr breit, so dass es dort Falten gibt. Deshalb habe ich mich für Ringe entschieden. Da wäre nun ein Karabineranschluss passend - hatte ich aber nicht vorrätig in der nötigen Breite. Ts, ts, ts.... und ich dachte, in meinem Nähzimmer gibt es ALLES! So ist es ein einfacher Träger ohne Gurtversteller geworden. Genau passend für mich und meine Tragegewohnheiten, denn diese Tasche bleibt ausnahmsweise mal bei mir - ich finde sie klasse.
Bevor sie mit mir ausgeht, darf sie aber mal allein auf Party!
Jeanstaschen bei Greenfietsen
Zylindertaschen bei Emma's Frühstück
Abbau des Mount Denim bei Stitchydoo

Gewicht: 497 Gramm
Jeans: aus dem Fundus
Streifen: PW-Oase
Uni: Buttinette
Webband: Stoff&Stil

Samstag, 23. April 2016

Let's do the time warp again....

Des Rätsels Lösung ist leicht und ein paar von Euch hatten es sofort erkannt. Eure Kommentare haben uns schon im Vorfeld des gestrigen Abends ein Schmunzeln in's Gesicht gezaubert! Mit "Apolinaris" hatte der Abend natürlich nur in sofern etwas zu tun, als dass ich die Fahrerin war! *lach*
Lang, lang ist's her! Ich weiß nicht mehr, vor wie vielen Jahren ich die Rocky Horror Picture Show mal live im Theater erlebt habe und nun hatte ein Freund anlässlich eines runden Geburtstags ein kleines Kino gemietet. Ganz, ganz anders als im Fernsehen! Der Junior war sprachlos angesichts der Vorbereitungen und hatte mit dem Fotografieren echt seine Probleme.


Deshalb gibt's auf keinem Foto die "Kette" so richtig schön drauf. Ich hatte ja einfach nur einen Jeansstreifen durch eine olle Gürtelschnalle gezogen. Wo die mal her war, weiß kein Mensch, ich trage solche Gürtel jedenfalls nicht! Dafür hätte ich das rote Röckchen unter dem Unterrock weggelassen, wogegen Herr B. der Auffassung war, das könne man in Bayern nicht mache, höchstens im Osten. Im Nachgang muss man sagen: natürlich hätte man.... :-)
Das Hütchen aus Goldfolie mit Kartoffelsackfransen hatte ich über die hochgedrehten Haare gestülpt und mit einer kurzen Strumpfsticknadel festgesteckt - hielt bombenfest!



Die Schminkerei war eine echte Herausforderung, das benötigte Equipment fehlt in unserem Haushalt völlig und die Übung demzufolge auch.


Der Abend war ein voller Erfolg. Kostüm war unbedingt erbeten und die Männer waren die Schönsten! :-)

Donnerstag, 21. April 2016

Rätsel

Eigentlich sollte ich blaue Blöckchen nähen. Aber ich habe gar keine Zeit zum Nähen, ich muss uns vorbereiten.... Na? Könnt Ihr erkennen, zu welchem Event wir uns rüsten?


Nur für "Eingeweihte" ist es auf den ersten Blick zu erkennen. Das seltsame Teil mit der alten Gürtelschnalle wird eine Halskette für mich und der grüne Kittel mit dem roten Dreieck ist für Herrn B. bestimmt. Die weiteren Details gibt es noch nicht zu sehen, aber die Eine oder Andere weiß vielleicht sofort, was da laufen wird... Na?


Gewicht des Halsbands: 30 Gramm
Jeans, KamSnap und Gürtelschnalle aus dem Bestand.
Memo an mich: UND NUN GLEICH DEN ZIRKEL WIEDER WEGRÄUMEN, mit dem das gleichseitige Dreieck konstruiert wurde!!

Mittwoch, 20. April 2016

Blumen wachsen auf Taupe und Sand

Beim Überlegen, was ich mit diesen beiden blassen Uni-Stoffen mache, war mir sofort Jeannette's Blumenquilt eingefallen. Den fand ich damals so zauberhaft! Mein Hintergrund hier ist zwar völlig anders und bei weitem nicht so schön, aber dafür umsonst! Auf den habe ich nun mit Vliesofix Blumen appliziert. Sozusagen in der Quilt-as-you-go-Methode. Ich habe auf ein Stück ausrangiertes Bettlaken eine Lage Baumwollvlies gelegt (selbst-ver-ständ-lich ein aus zwei Teilen zusammen gestückelter Randstreifen eines Quilts!:-) und darauf das Top.
Erst die Stiele und Blätter


...dann die Blüten und Mittelkreise.


Drumherum ein Rahmen aus einem dunklen Stoff der ebenfalls vom Tula-Pink-City-Sampler übrig ist, von dem ja auch Taupe und Sand stammen. Ebenso das Grün der Blätter und Stängel.


Aus den Schnipseln habe ich Randstreifen genäht - so wie die Schnipsel eben waren, ein bisschen "aufgehübscht" mit roten Blitzern.


Dazu gab es ein Binding aus dem Punktestoff der Blätter, der ist jetzt auch fast ganz alle...


Ist das nicht süß geworden?


Nun ist
a) dieser taupe-sand-Restkram vom Tisch und
b) das erste Teil für die Monatsaufgabe in der Jahresparade der Muster erledigt und
c) ein Kissen für die Kissenschlacht bei Ute entstanden.
Ist das nicht toll?
Nun bin ich also schon mal ein klitzekleines bisschen bei meiner Aufräumaktion voran gekommen. Von dem Taupe-Sand-Gemisch ist nur noch ganz wenig übrig und das wandert jetzt in die Schnipseldose bzw. in die Uni-Schachtel.


Gewicht des fertigen Kissens: 169 Gramm
Material: aber so was aus meinem Fundus!! :-)
Und nun kann ich mich wieder mit aller Seelenruhe meiner Zylindertasche aus Jeans widmen...
Velinkt: Monatsaufgabe Uni in der Jahresparade der Muster

Dienstag, 19. April 2016

Taupe und Sand

Die Zylindertasche macht Probleme. Und heute - nach einem echt anstrengenden Tag - brauche ich was mit "ohne Nerven". Deshalb habe ich ein paar der Findlinge in die Hand genommen. Erstaunlich fand ich es schon als die gesammelten Uni-Reste, die meine "Fundgrube" ausgespuckt hat, so gemeinsam auf dem Tisch lagen! Eine Menge Stoff.... Zu schade zum Wegwerfen - zu wenig zum Wegräumen, alles Resteschnipsel... In so manchem Nähzimmer wären diese Randabschnitte, die beim Beschneiden eines Quilts übrig geblieben sind, sicher in die Mülltonne gewandert, aber Geiz ist ja mein zweiter Vorname...;-) Also mach' ich da jetzt mal was draus.
Zuerst habe ich den Randstreifen teilweise auseinander getrennt und "Pärchen" gemacht. Das war so richtig schön meditativ...


Das Ganze ergab mit einem dazwischen gesetzten Mittelstreifen eine Fläche von etwa 35x35cm.


Übrig sind nun aber immer noch lauter unegale Schnipsel. Da geht noch was!
Ein Kissen soll es werden. Und eine Rückseite habe ich schon mal genäht. 



Aber bis das tatsächlich ein Kissen ist, braucht's noch ein bisschen - ähem - Farbe?
PS: Keine Sorge! Der Jeansberg bleibt in Arbeit! Aber es ist eben nicht jeder Tag gleich....

Montag, 18. April 2016

Mein ganz persönlicher Mount Denim

Als ich auf diese Aktion bei Stitchydoo gestossen bin, war ich ja hellauf begeistert. Mein Nähzimmer, das ja aus allen Nähten platzt, beherbergt mehrererere Kartons mit geschenkten Jeans. Ich schmeiße erst immer alles in die 60°-Wäsche und dann in einen Karton. Dort ruhen sie dann..... Da kam mir der "Abbau des Mount Denim" doch wie gerufen! Für die Wochenaufgabe bei Emma's Frühstück - die Zylindertasche - habe ich mal ein bisschen was davon ausgebreitet. Wollt Ihr meinen ganz persönlichen Mount Denim mal sehen?


Na gut, es ist eher ein Mittelgebirge.... vorn große Teile, dann kleine Schnipsel und hinten ganze Hosen und Röcke. Dazwischen das, was ich da gerade rausgeschnipselt habe und eine Schüssel für den Müll, der bei Jeans ja ein bisschen umfangreicher ausfällt... Zum Glück ist Platz auf dem Zuschneidetisch! :-)

Sonntag, 17. April 2016

365-Challenge - noch immer bin ich bei den 3''-Blöckchen

Ts, ts, ts..... immer wenn ich denke, ich habe mich mal ein Stück "rangenäht", sind schon wieder ein paar Tage vergangen und neue Blöckchen wären zu nähen. Und zum Sonntagszeigetag müssten es ja eigentlich immer sieben sein! So wird das nix! *lach*
Aber ein paar neue Blöcke zeige ich Euch heute doch.


Der mit den kleinen Dreiecken war schon ganz schön fitzelig! Da wäre ich fast in die "Vergrößerung" gegangen - aber nur fast.... :-)


Bei den ersten Mitnäherinnen gibt es inzwischen ein fertiges Mittelteil zu sehen. Davon bin ich ja weit entfernt. Bei der Fischtown-Lady wurde eine Linkparty ins Leben gerufen, da gehe ich jetzt mit meinen Blöckchen mal hin.

Freitag, 15. April 2016

Alte Jeans trifft Urshult

Also Aufräumen lohnt sich auf alle Fälle. Schon allein, wenn auf dem Zuschneidetisch Platz ist - das ist doch der Hit! Und für das Auge ist es auch gesund. Ich werde da mal noch ein bisschen weitermachen rundrum....:-)
Den Schnitt für die "Urshult"Tasche habe ich schon ganz lange und über die Zeit auch öfter genäht. Ich mag allein schon diesen seltsamen Namen! Und mit einer Abwandlung ist der Schnitt auch echt tauglich und immer wieder nett mit den beiden unterschiedlichen Gesichtern. Die entstehen dadurch, dass man die Klappen je nach Lust und Laune nach der einen oder anderen Seite klappt. Die zweite Klappe lugt unten dann ein Stück hervor und schafft so einen "Doppeleffekt". Für die eine Seite habe ich lauter verschiedene Jeans-Schnipsel zusammen genäht und gleich auf eine Lage dünnes Vlies aufgesteppt.


Die andere Klappe ist aus Baumwollstoffen, die mit H630 hinterbügelt sind.


Die Rückseiten der Klappen sind auch aus Jeans, genauso wie der Taschenkörper. Das gefällt mir im Nachhinein bei der Jeansklappe nicht so sehr gut, da könnte ein bisschen mehr Kontrast sein. (Als ob ich keine Jeans im Nähzimmer hätte!:-) Die Abwandlung: ich arbeite in die eine Seite außen immer eine große Reißverschlusstasche ein. Unter den Klappen ist kein Reißverschluss. Könnte man natürlich optional machen, finde ich aber unnötig.


Innen gibt es eine Doppeltasche: hinter der RV-Tasche befindet sich noch eine einfache Einstecktasche.


So. Nun ist das größte meiner "Klein-Ufo's" fertig. Und wisst Ihr, was das Beste ist? Alles weggeräumt: der Schnitt ist wieder im Ordner "Taschen", die Reißverschlüsse sind wieder in ihrer Schachtel, die Blechdose mit den Metallschnallen steht wieder ordentlich im Regal und das restliche Gurtband befindet sich wieder in der Schachtel "Gurtband". Na? Was sagt Ihr nun?? *lach*


Gewicht: 359 Gramm
Verlinkt wird nun bei Greenfietsen's Jeanstaschensammlung und beim Abtragen des Mount Denim
Schnitt: Urshult von Farbenmix
Jeans, PW-Stoff und sämtliches Zubehör: aus dem Bestand

Donnerstag, 14. April 2016

Da hätte ich was für Euch.....

Endlich, endlich kam die lange erwartete, am 18.03. bestellte Lieferung: dünnes Vlies für meine Octablom-Decke und Nachschub für die Reißverschlussschachtel. Kein Stoff!! Ehrlich!


Warum das so lange gedauert hat, weiß höchstens die Patchwork-Oase allein. Aber als Entschädigung gab es einen Gutschein: 10% Nachlass auf den nächsten Einkauf im Laden oder Online. Einzulösen bis 30.04.2016. Schade, schade nur, dass ich im Moment keinen Stoff kaufen werde! *lach* Ihr wisst schon - wegen dem Aufräumen..... Aber man darf den Gutschein weitergeben. Da isser!


Die erste, die sich dafür interessiert und mir eine MAIL schreibt, kann ihn haben. Auf die Plätze, fertig, los!

Zuwachs im Nähzimmer: 285 Gramm

Mittwoch, 13. April 2016

Time for Jane - die Blöcke C11, LS8 und RS11

Heute ist nach drei Wochen wieder Zeigetag für die Jane-Blöckchen. Drei Wochen - drei Blöcke!
Man konnte den einen auf meinem Ich-muss-Aufräumen-Foto schon erahnen - da ist er:
C11 - Soldiers and Sailors Monument


und das Dreieck LS 8:
Dieser Block brauchte eine grundlegende Korrektur des Musters. Die Balken stehen irgendwie nicht richtig. Mit Bleistift habe ich mir die neuen Nahtlinien eingezeichnet und dann das Mittelteil auf Papier genäht


So sieht das dann genäht auf Papier aus. Das kleine Dreieck wurde mit der Hand appliziert, bevor ich das untere Teil angenäht habe


Die Melonen und Dreieckeleinchen sind über Appliquick gearbeitet. Das macht sich bei solchen winzigen Teilchen eigentlich am besten. Die winzigen Dreiecke sind aber trotzdem nicht schön geworden - c’est la vie... :-)


Und zu guter Letzt noch das Dreieck
RS11:


Das ist vollständig über Papier genäht und war deshalb keine allzu große Herausforderung. Den Stoff fand ich erst ein bisschen "gewagt", aber nun, da er in diese kleinen Teilchen zerschnippelt ist, bin ich recht zufrieden mit meiner Wahl.
In der Seitenleiste könnt Ihr die Blogs der Mitnäherinnen aufrufen. Außerdem gibt es bei Marion eine Linkparty. Ich bin gespannt, was da in den letzten drei Wochen entstanden ist!

Dienstag, 12. April 2016

Gewonnen!

Ich bin schon ein Glückkind! Bei Sylvia aus der Flickenstichlerei habe ich nämlich eine Ottomane gewonnen. Da kann man sich nach dem anstrengenden Aufräumen nun mal ein bisschen ausruhen im Nähzimmer! *lach*


Eigentlich ist es ein Nadelkissen. Aber die unten angeklebten Holzperlen machen daraus so einen putzigen "Sitzpuff". z.B. für die Puppenstube oder so....
Danke, liebe Sylvia, auch für das wunderschöne "Einwickelpapier" und die Knöpfchen!