Mittwoch, 24. Mai 2017

Time for Jane - Dreieck TR8

Wenn schon nur ein Block, dann wenigstens ein Dreieck! Ich habe ja im Moment überhaupt keine Zeit zum Nähen, muss immerzu entrümpeln. Ihr bleibt mir hoffentlich trotzdem treu! :-)
Heute ist Time-for-Jane und ich habe für Euch
Dreieck TR8:


Auf Papier genäht und dann per Hand appliziert, war das nicht so sehr schwierig. Und trotzdem hat der rechte Bogen irgendwie einen Knick in der Optik... Ich bin gespannt, wer heute ein oder mehrere Blöckchen für seine Jane zeigt!

Montag, 22. Mai 2017

Entrümpeln Aufgabe 11: Besteck

Besteck entrümpeln. Sagt Doreen. Das ist eine gute Idee. Und gleich mal den Besteckkasten sauber machen... Vorher:
Das ist der eigentliche Besteckschubkasten


und der andere Schubkasten daneben:


Frau Kondo schreibt in ihrem Buch Magic cleaning, dass man alle Gegenstände aus dem Fach nehmen soll, damit man sie richtig sieht, quasi die Menge ordentlich registriert und sich Stück für Stück entscheidet, ob "der Gegenstand mich glücklich" macht.


Mh...., macht mich Besteck glücklich? Kann einen Besteck überhaupt glücklich machen? Was soll denn das sein? Was mag das heißen? Aber während ich da noch so drüber nachdenke und den Berg Besteck auf dem Küchenschrank betrachte, weiß ich es plötzlich. Ja, das obere Küchenmesser z.B. macht mich glücklich!


Es ist scharf und liegt richtig gut in der Hand. Es hat eine fröhliche Farbe. Mein Liebling. Ob das Messer davon etwas spürt, wenn ich es benutze? Der Zwilling unten macht mich im Gegensatz dazu nicht glücklich. Der hat diese verbogene Spitze, keine Ahnung, wer damit mal eine Flasche geöffnet hat oder ähnlichen Blödsinn. Der muss weg - oder in "Reparatur".


Neben der Glücksfrage habe ich mir bei jedem Gegenstand die praktische Frage gestellt, ob ich ihn brauche, doppelt oder fünffach besitze und ob er funktioniert. Und nun ist das alles aussortiert:


Neee, das alles macht mich nicht glücklich! Diese Teile dürfen zum Teil auf's Flohmarktbrett und zum Teil in die Flüchtlingshilfe. Nur drei Stücke wandern in die Mülltonne, weil sie ihr Leben hinter sich haben.
Nachher:


Und auch der zweite Schubkasten ist wieder gut bestückt:


Das eigentliche Besteck ist fast alles noch da. Wir brauchen unser Besteck. Wenn Besuch da ist, möchte ich die vielen Messer, Gabeln, Löffel nicht missen. Und ich mag dieses Besteck. Das hat mir meine Oma geschenkt als ich junge Hausfrau war. Bisschen kratzig ist es schon. Aber es wird mich vermutlich bis an mein Lebensende glücklich machen.
Aber ich besitze sooo viele kleine Tütenverschlüsse, wie kein Mensch je im Leben brauchen kann. Fünf behalte ich, die anderen werde ich mal auf unserem Flohmarktbrett unter's Volk bringen... :-)


In der Speisekammer habe ich noch eine Schachtel mit "Camping-Besteck". Da nehme ich aber nichts raus, sondern habe jetzt ein paar im täglichen Gebrauch nicht benötigte Teile reingelegt. Als ich neulich gelesen habe, dass Susanne eine "Geschirr-Verleih-Station" im Keller hat, bin ich ins Grübeln gekommen. Sowas sollte ich auch  haben. Das Ersatz-Besteck bleibt hier.
Auf's Verschenkebrett ging dafür ein Kurzzeitwecker:


Besonders schwer habe ich mich getan, zu entscheiden, ob diese Messerbänkchen mit glücklich machen. Die Antwort lautete "ja". Denn da hängt eine wirklich nette Erinnerung dran. Darum bleiben sie hier.


Und noch völlig unklar ist der Verbleib dieser Teile:


Das ist das silberne Kinderbesteck, das ich zur Taufe bekommen habe von meiner Patentante. Das Messer ist abgebrochen. Und ein paar silberne Moccalöffel - braucht kein Mensch. Aber wohin damit? Silberankauf? Ebay? Antiquitäten? Das sind Entscheidungen und Taten, die halten beim Entrümpeln ganz schön auf! Schiebe ich noch ein bisschen vor mir her. Obwohl das Frau Kondo im Einzelunterricht sicher nicht gelten lassen würde! *lach*
Jetzt noch der proppevolle Keramiktopf mit dem Kochbesteck. Der steht am Herd und der Topf allein macht mich glücklich - Waldenburger Keramik


Aussortiert habe ich 5 Teile wegen "doppelt" oder "ungenutzt" und teilweise sind die auch echt "dran"...


Das hätte ich nicht gedacht, ich glaubte vorher, ich brauche mein ganzes "Besteck". Der Post darf deshalb zur 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern. Entrümpelt habe ich 47 Teile. Interessant. Wie viele Teile mag ich wohl wieder reingeräumt haben in die Schubkästen? Das habe ich leider nicht gezählt! Und das Silber bleibt noch "offen".


Entrümpelungserfolg 2017 - 271 Teile
47 Besteckteile und sonstiger Schubkasteninhalt
25 Schablonen, Muster, Nähanleitungen
10 Putzmittel
12 Lebensmittel
6 Flaschen alkoholische Restbestände
12+46 Kleidungsstücke
Tassen
21+9 verfallene Medikamente+Kleinkram
6 Töpfe und Pfannen
21 Kosmetikartikel und sonstiger überflüssiger Kram aus dem Bad
32+1+1 Socken/Strumpfhosen/Leggings - einzeln bzw. als Paar
14 +1 Kartons

Sonntag, 21. Mai 2017

Gloria's flowers - Kapitel 11

Ich muss es ja bekennen: seit ich am Octablom mit der Hand quilte sind die Blumen für den Gloria's flowers ein bisschen vernachlässigt! Eins geht nur. Eine große und zwei kleine Blumen sind dazu gekommen:


Auch hier habe ich mir - wie beim Dear Jane - die Aufgabe gestellt, mindestens eine Blume muss es werden, damit das Projekt in Arbeit bleibt und nicht zum UFO mutiert. Und da bin ich doch gut dabei... :-)
Diese Woche wird es aber nicht weiter gehen, denn heute in einer Woche ist es schon wieder soweit!


Ich muss dringend mein Tischset für den Juni nähen. :-)

Samstag, 20. Mai 2017

Entrümpeln Aufgabe 7: Klamotten 2.0

Mit der Entrümpelung in meinem Kleiderschrank komme ich kontinuierlich voran. Ich hatte Euch hier ja schon davon berichtet wie ich es machen wollte. Das war noch vor dem Buch von Marie Kondo. Die schlägt nämlich vor, alle, wirklich ALLE Kleidungsstücke im Haus zusammen zu tragen, auch die in Oberbodenschränke ausgelagerten Winter- und Skijacken, die Gartenweste, Jacken von der Garderobe etc. Da hat ja jeder so seine eigenen Orte. Dann soll wird man über den Berg staunen - und entsetzt sein. Das ist eine gute Grundlage. Nun soll man jedes Teil einzeln in die Hand nehmen und die Glücksfrage stellen: "Macht dieses Kleidungsstück mich glücklich?" Dann gibt's zwei logische Wege: a) Schrank und b) Kleidersammlung. Mein Prinzip war ja ein anderes und da bin ich auch dabei geblieben: Im Kleiderschrank und in den Fächern eine Trennung zwischen "Schon probiert und für gut befunden" und "muss noch einen Tragetest bestehen". Damit komme ich gut voran und bleibe auch dabei. Nur in die Hand nehmen reicht nämlich bei mir nicht, weil ich in den letzten Jahren gewachsen bin. Am Bauch und am Po. Was nützt es also, wenn ich die dunkelrote Hose ganz dolle mag? Sie sitzt nämlich nicht gut, kneift am Bauch, hat eine zu niedrige Bundhöhe und rutscht beim Bücken.


Also einen Tag anziehen (manches ziehe ich früh an und dann sofort wieder aus!) und dann verabschieden.... Schade, Du schöne dunkelrote Hose! Ade!


Mit den langärmligen Pullis bin ich inzwischen durch, viele andere Dinge sind dazu gekommen und auf dem Gästebett türmt sich inzwischen ein neuer Berg für die Kleidersammlung.


Bisher war ich standhaft - nichts davon ist ins Nähzimmer gewandert! :-)
Zu den langärmligen Pullis gibt es später noch mehr zu berichten. Denn es tauchte die schwierige Frage auf, was ich mit Shirts tue, die mich zwar glücklich stimmen, die aber kaputt sind.....


Insgesamt habe ich - neben einer weiteren Strumpfhose - inzwischen aussortiert:
3 Unterhemden
6 Schlüppis
8 langärmlige Shirts
5 kurzärmlige Shirts
2 Jeans
5 Hosen
2 Blusen
10 Röcke
4 Kleider
1 Weste
1 dicker Pullover
1 Strickjacken
3 Jacken/Anoraks
3 Nachthemden
3 Kindersachen, die ich für irgendwann und aus Sentimentalität aufgehoben hatte...
__________________________
58 Teile


Ist das nicht irre? Und man sieht im Kleiderschrank noch nicht wirklich, dass etwas fehlt. Und mit der Frage nach dem Glück ist der Abschied ganz leicht! Es wird wundervoll sein, wenn im Schrank eines Tages nur noch Lieblingsteile zu Hause sein werden.... :-)
Ich habe im Moment auch überhaupt kein Bedürfnis, irgendetwas zu kaufen! Ich besitze so unendlich viele Kleidungsstücke, dass ich sie unmöglich (ab)tragen kann. Selbst das Nähen von Kleidungsstücken, das ich ja in diesem Jahr lernen wollte, rückt in völlig unnütze Ferne! :-)
Auf der anderen Seite erlebe ich tatsächlich bei vielen Stücken dieses Glücksgefühl, das Marie Kondo wohl meint: ich ziehe das Teil an, stelle mich vor den großen Spiegel und freue mich daran. Am Schnitt, am Muster, am Material und an mir. So bewusst habe ich das Ankleiden ewig nicht wahrgenommen! Macht übrigens Spaß.

Entrümpelungserfolg 2017 - 224 Teile
25 Schablonen
10 Putzmittel
12 Lebensmittel
6 Flaschen alkoholische Restbestände
12+46 Kleidungsstücke
Tassen
21+9 verfallene Medikamente+Kleinkram
6 Töpfe und Pfannen
21 Kosmetikartikel und sonstiger überflüssiger Kram aus dem Bad
32+1+1 Socken/Strumpfhosen/Leggings - einzeln bzw. als Paar
14 +1 Kartons

Inzwischen drängt sich die Vermutung auf, dass ich die 1000 Teile dieses Jahr wohl locker schaffen werde. Der Post geht deshalb zur 1000-Teile-raus-Party bei Frau Augenstern.

Freitag, 19. Mai 2017

Ein Kleid für meine Abfalldose

Wir haben es bei der Zuschneidetisch-Entrümpelung ja deutlich gesehen: zu viele Reste und eine nackige Blechdose.... und dann war da ja noch dieses Haus... könnt Ihr Euch entsinnen? Es war der Block mit dem Haus am Abgrund, der erst in die "Heimat der Kreativen" eingebaut werden sollte, dann aber wieder doch nicht. Seitdem treibt er sich ungeliebtnutzt im Nähzimmer herum. Mein neues Buch vom Aufräumen verfolgt da eine interessante Philosophie: man soll jeden Gegenstand in seinem Leben in die Hand nehmen und ihm nachspüren - macht er mich glücklich? Ja, macht er. Ich mag das Haus, genäht aus den selbst eingefärbten Stoffen, ein Garten davor mit Beeten. Ja, das mag ich. Und deshalb wird der Block jetzt aus seinem Rumtreiberdasein befreit - das hat er verdient! (Das Buch handelt vom Leben der Dinge, merkt Ihr: ich bin schon angesprungen :-)


Dazu fanden sich in meinem Schuhkartondeckel noch lauter Schnipsel, viele Dreiecke, die beim Nähen der Blöcken übrig geblieben waren.


Daraus habe ich kurz entschlossen und ohne viel Design-Überlegungen ein passendes Stück zusammen gepuzzelt und auf Bodenvies genäht. Die Höhe des Häuserblocks stimmte nicht ganz. Die Breite auch nicht. Oben und unten habe ich je einen Streifen abgeschnitten und an der Seite weiter verarbeitet:


Ich war so flott unterwegs, dass es zu einem Zwischenfall kam... :-)


Fertig! Nun hat die Apfelmusdose ein Kleid bekommen.


Das ist die Ansatzstelle, passt. Auch das Binding war kein Problem.


Und auch diese Seite gefällt mir gut!


Die Dose ist schön hoch und es passt ordentlich was rein.


So. Noch ist der Zuschneidetisch perfekt leer. Ob ich es schaffen kann, dass er es bleibt? Ich werde mich in der nächsten Zeit mal mit dem Phänomen des allmählich zumüllenden Zuschneidetischs befassen. Eine Live-Studie sozusagen. Das ist ja ein Thema, das offenbar in vielen Nähzimmern auftritt. Vielen Dank für Eure vielen, ehrlichen Kommentare dazu! :-) 
Der Post darf zu Klar-Schiff. Ganz eindeutig! Aber der Schuhkartondeckel ist immer noch da, es gibt noch jede Menge Uni-Reste und im Nähzimmer liegt noch so ein bisher sinnfreies Rudiment, von dem ich glaube, wenn ich es in die Hand nehme macht es mich glücklich! Nur die 25 Papierschablonen, die von der "Heimat der Kreativen" noch mit in der Schachtel lagen, habe ich nun entrümpelt:




Da geht noch mal ein dankbarer Gedanke an Marianne, die damals ganz akribisch die Blöcke, die im Buch keine Beschreibung hatten, ausgetüftelt und für uns aufgemalt hat. Aber die Schablonen haben nun ihren Dienst getan und dürfen weg.
Gewicht: 71 Gramm

Donnerstag, 18. Mai 2017

Schnipsel-Schlamperle

Ganz obendrauf auf meiner Schnipselschachtel, die ich bei der archäologischen Ausgrabung Aufräumaktion des Zuschneidetischs frei gelegt hatte, lagen kleinste grüne und orange-gelbe Schnipsel. Und ich brauchte ein Schlamperle für "gefundene" Buntstifte - wie gut sich das traf! :-)
Entstanden ist nach dem Herz-Schlamperle von der Taschenspieler CD 1 dieses Täschchen:


Innen gefüttert mit einem Popelinerest aus dem Bestand:


Der grüne Stoff stammt aus meinem Korb. Das war mal ein Vorhang-Halteband vom Möbelschweden. Der Vorhang hängt noch beim Tochterkind, nur das Halteband hatte bisher seinen Sinn im Leben verfehlt. Nun nicht mehr! *kicher*
Verlinkt wird bei Klar-Schiff. Und nun habe ich in der Schachtel die Uni-Reste der Heimat der Kreativen freigelegt. Damit mach' ich jetzt 'was Schönes!

Gewicht: 37 Gramm
Schnitt: Herz-Schlamperle Farbenmix Taschenspieler CD 1

Mittwoch, 17. Mai 2017

Entrümpeln auf dem Zuschneidetisch

Heute gibt's eine "Zusatzaufgabe" beim Entrümpeln! Ich konnte es nicht mehr sehen - der Zuschneidetisch war schon wieder total zugeräumt. Eigentlich kann ich ja sehr gut im relativen Chaos arbeiten. Aber beim Zuschneiden großer Teile stört es mich dann schon sehr, wenn kein Platz ist. Das ist mein Zuschneidetisch. Unten drunter die Schubladenkommode, oben drauf eine Schneidmatte und Platz für viel, viel Gerümpel Dinge, die ich gerade im Moment nicht benutze.


Hier sieht man das noch besser: da liegen Stoffe von vorherigen und kommenden Projekten, Schachteln und Schächtelchen mit Schnipseln, Resten, Nähfüßchen, ein Paar defekte Schwimmflügel, aus denen ich so ein putziges Täschchen nähen will, eine kaputte Waschkugel, die mir unsere Ergotherapeutin ans Herz gelegt hat, um eine Fühldecke zu nähen, Zettel mit Notizen, der Unterspulenhalter weil im Schubkasten kein Platz ist.....


Auch wenn es widersinnig erscheint: ich habe zuerst im Garnrollenfach aufgeräumt, den Spulenhalter wieder ordentlich verstaut und mir einen Überblick verschafft, was da alles so ist.


Es gibt noch mehr Garn, nämlich in diesen beiden blauen Schachteln:


Dann kam das eigentliche Aufräumen. Geschlagene 2 Stunden später war ich an diesem Punkt angekommen:


Was sehen wir?
1.) eine nackige Blechdose, mein Abfallsammler, sehr praktisch, aber eben nackiges Apfelmus
2.) den Schuhkarton mit den Stoffen vom Frauenrechtsquilt. Da will ich noch ein Kissen nähen.
3.) einen Schuhkartondeckel, in dem sich Stoffrest(chen) befinden, Schnipsel in grün-gelb und uni. Den konnte man überhaupt nicht mehr sehen vor lauter Krempel!
4.) die Schachtel mit den Nähmaschinenfüßchen, an die möchte ich immer schnell 'ran
5.) die Häuserbauteile und zu guter Letzt - yeeeaaah! wieder gefunden! -
6.) mein Lieblings-MugRug...


Mit diesen Schnipseln muss ich jetzt mal was machen. Sie stammen von verschiedenen Projekten. Wenn einmal so eine Schachtel da steht.... ei, ei, ei....
Auch in der Häuserbau-Dose sammelt es sich schon wieder. Lange keins genäht!


Jetzt ist jedenfalls wieder Luft auf dem Zuschneidetisch. Und ich kann loslegen. Die spannende Frage ist allerdings, warum es mir nicht gelingt, hier Ordnung zu halten. An der Stelle in meinem neuen Buch bin ich noch nicht angekommen, die mir Antwort auf diese Frage gibt! :-)


Entrümpelt: 0 Teile - alles aufgeräumt!


Dienstag, 16. Mai 2017

Entrümpeln Aufgabe 10: Putzmittel

Doreen empfiehlt einen kritischen Blick in den Putzmittelschrank. 3 Teile aussortieren. Ne, ne, neee.... und dann wohin damit? Das ist ein ganz kritischer Punkt! Außerdem muss ich dazu in den Keller. In der Wohnung habe ich nur (ein paar wenige) Dinge - glaubte ich !!!!! - , die ich benötige, aber beim Kauf unseres Hauses hatte ich solche Sachen auch "geerbt". Und aufgehoben. Gehen wir mal gucken. Die Vorratssichtung ergibt genug Vorrat!
Das ist im Bad unter'm Waschbecken:


Wir leben in einer Gegend mit sehr kalkhaltigem Wasser und wenn man da nicht hinterher ist, hat man sofort verloren... Drei Flaschen, mit denen ich regelmäßig arbeite. Aber im Keller geht es weiter. Das ist die "Putzmittelaußenstelle" in meiner Waschküche, ach Du meine Güte! Was ich nicht alles habe....


Früher hatten wir ein Schimmelproblem und es gibt Wäschestärke (aufheben) und Wollwaschmittel und Schwarzwäschewaschmittel (verwende ich beides). Natürlich gibt's auch jede Menge "normale" Waschmittel und andere Spezialitäten - alles "in Nutzung":


Interessant sind diese Fundstücke: 3 Flaschen Kochfeldreiniger. Da ist eine Flasche noch neu - von meinem Vater geerbt, zwei angebrochene sollten mir eigentlich reichen bis ans Lebensende? Die neue wird verschenkt.


Und das sind die aussortierten Sachen. Teilweise werde ich sie aufs Flohmarktbrett stellen. Erfahrungsgemäß geht da alles weg. Eine Backofen-Reinigung sollte die linke Flasche endgültig leeren und nur der Teppichreiniger fliegt weg - brauch' ich nie!


Kritisch ist das Apfelmusglas. Wer macht denn sowas?? (kann nur ich gewesen sein) Da ist irgendein Waschmittel drin, mit dem ich mal die nächste Wäsche waschen werde. Die nimmt mir das hoffentlich nicht übel. Aber dann ist das Glas weg. Das Imi hat ja fast schon Kult-Charakter, da findet sich sicher auch ein Liebhaber.
Entrümpelt sind somit 10 Teile.


Das Buch. Im letzten Post hatte ich Euch einen winzigen Blick auf mein neues Buch werfen lassen. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Eine Bloggerin hatte berichtet, dass sie aufräumt oder entrümpelt oder nix kauft im Eindruck der Lektüre dieses Buches - da habe ich mir das bestellt.
Marie Kondo: Magic cleaning. Eine spannende Lektüre! Ich bin noch nicht durch und weiß nun aber schon, dass ich fast alles falsch mache... *kicher*... Nein, nicht alles. Ich folge ja Doreens Entrümpelungskalender, wenn auch zeitversetzt, und der gibt Aufgaben in "Kategorien" - hier z.B. Kategorie "Putzmittel". Das sagt auch Frau Kondo. Ich soll im ganzen Haus alle Putzmittel zusammen tragen, damit ich so richtig erschrecke, wie viel ich habe. Allerdings spricht sie mir zu viel von "Wegwerfen" - das ist nicht mein Ding. Ich werde noch ausführlich von meinen Erkenntnissen berichten. Hier hatte es jedenfalls den Effekt, dass ich nicht nur im Bad oder nur in der Küche nachgesehen habe, sondern überlegt habe, wo ich was habe....
Das war für dieses Mal nicht schlecht entrümpelt. Der Post darf 1000-Teile-raus-Party.



Entrümpelungserfolg 2017 - 151 Teile
10 Putzmittel
12 Lebensmittel
6 Flaschen alkoholische Restbestände
12 Kleidungsstücke
Tassen
21+9 verfallene Medikamente+Kleinkram
6 Töpfe und Pfannen
21 Kosmetikartikel und sonstiger überflüssiger Kram aus dem Bad
32 Socken/Strumpfhosen/Leggings - einzeln bzw. als Paar
14 +1 Kartons

Montag, 15. Mai 2017

Rückenkissen zum Glück

Nun fehlte mir nur noch das Rückenkissen zu meinem Glück! Das alte war schrecklich ausgebleicht und in der Waschmaschine hat es sich zudem förmlich aufgelöst.


Also musste ein neues her. In einer meiner Jeanskisten fand ich einen Streifen.


Ich weiß nicht, bei welchem Kissen (?) das übrig geblieben war. Drum herum habe ich also ein neues Kissen gebaut. Auch hier habe ich die alte Rückseite wiederverwendet.


Sommer - komm' schnell!


PS: auf dem Tisch liegt meine neue Lektüre - ein Buch vom Aufräumen! ich werde berichten....
Gewicht:
+ 62 Gramm alte Rückseite
- 147 Gramm neues Kissen

Sonntag, 14. Mai 2017

UFO No.4/2017 - ein Zwischenbericht

Stück für Stück quilte ich mich vorwärts. Das Handquilten geht mir nicht so sehr gut von der Hand. Aber immer mal ein Stückchen... Inzwischen sind alle Octagons umrahmt und ich habe begonnen, die applizierten Teile zu umranden. Von vorn sieht man das nicht so gut, aber von hinten:


Meine Stiche sind nicht gleichmäßig und auch unterschiedlich lang, damit kann ich aber gut leben. Ich quilte mit YLI Quilting Thread in ecru von Nana. Das ist ein tolles Garn, gewachst, gleitet gut und verdrillert sich nicht.


Von vorn sieht das so aus


Die bestickten Octagons bekommen nur einen gequilteten Rahmen. Oder so:


Aber das dauert noch........................................................