Mittwoch, 7. Februar 2024

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - Woche 5: Keller und Boden

Mittwoch ist's - Zeit, um über das Entrümpeln zu reden!
 

Nein, nein.... wer die Überschrift gelesen hat und denkt, hier wurden Bäume ausgerissen, der irrt! Aber meine beiden kleinen Teilschritte fanden eben dort statt. 
Im Keller habe ich in der Waschküche einen winzigen Start gemacht. Links steht hinter dem Wäschesammler ein Rumpelregal. Dort sieht es so aus:
 

Ich habe einfach die Dinge raussortiert, die dort nix zu suchen haben, und habe sie verräumt oder verabschiedet.



Gegangen sind:
1 Tasche (die war geborgt)
1 Tüte
3 einzelne Handschuhe
1 Körbchen
1 alte Gartentischdecke
2 Eimerdeckel
1 kaputtes Vogelhaus

In Vorbereitung von nächstem Sonntag habe ich vom Boden den Wollvorrat komplett runter geholt und gesichtet
2019 hatte ich mich schon mal ausgiebig mit meinen Wollvorräten beschäftigt. Damals hatte mich die Tochter animiert zum gründlichen Entrümpeln. Seither hat sich in meinen Wollvorräten nicht wirklich viel getan. Ich habe ein bisschen was gestrickt, kaum was dazu gekauft, eigentlich wohl kaum der Rede wert. Alles ist ordentlich in einer kleinen Truhe im Obergeschoss verstaut und verhält sich dort schön still. 
 
 
Aber es gibt zwei Gründe, aus denen ich jetzt mal wieder alle Wolle runter getragen habe:
  1. mindestens eins meiner UFOs muss dort oben in der Truhe schlummern.
  2. bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer (zu dem ich eindeutig auch meine Wolle zähle!) wird es eine Tausch- und Schenkbörse geben und ich hege den leisen Verdacht, dass ich zu viel Wolle habe.
Also schau'n wir mal:
 

Um die Sache zu komplettieren, musste ich noch ein Fach in meinem Schrank ausräumen, wo ich die Handarbeitstaschen und ein paar angefangene Projekte und Reste von früheren Projekten lagere. Ein peinlicher Anblick! Denn dort herrscht das Chaos...

 
Seht euch mal den "Bodensatz" in diesem Fach an!


Erinnert Ihr Euch an meine vielen Scheren im Nähzimmer? Hier geht es weiter damit....


Aber die bleiben erst mal alle hier, darum geht's heute nicht. Und es geht auch nicht um dieses UFO, von dem keiner mehr was wusste! *lach*
 

Da hatte ich mal in einem Urlaub begonnen - vorletztes Jahr vermutlich - ein Paar Socken für die Enkeltochter zu stricken. Als die erste fertig war, war wohl klar, dass die Wolle nicht reichen würde. So blieb das einfach liegen. Aber aus dem Vorrat konnte ich ja jetzt einfach einen passenden Rest fischen.
Und noch eine andere Überraschung konnte ich "ausgraben". Mir fehlte schon länger mein schöner glatter Stopfpilz und ich musste auf einen alten hässlichen ausweichen, der schon tief eingegrabene Rillen im Holz hatte, wo die Nadel immer stecken blieb. Der wurde gleich verfeuert!
 

Zwischen der Wolle finden sich immer wieder schrullige Teile, die Banderolen längst verstrickter Wolle


oder Zettel mit kryptischen Zeichen. Ich habe keine Ahnung, was das bedeutet!


Aussortiert wurde bisher:
6 Banderolen
3 Komono
1 Stopfpilz
1 Schachtel
2 leere Nadelverpackungen

Und natürlich habe ich Wolle beseite gelegt, die werde ich Euch dann am nächsten Sonntag zeigen!
Das flüchtige UFO wurde jedenfalls gefunden mit allem Drum und Dran:
 

Aber das muss noch ein bisschen warten. Es ist jetzt erst mal zu den anderen unfertigen Dingen in den Schrank gewandert. Dort lagern u.a. ein Stück vom Dear Jane und der LaPassacaglia... In Tüten. Das ist nicht so sehr schön, aber die sind zu groß für meine Projekttaschen....
 

 
Summa summarum habe ich diese Woche zwar nur 23 Teile aussortiert, aber das ist auch okay.
 
Und wie läuft es bei Euch? Geht es voran mit dem Entrümpeln? 
Einzelne von Euch sind ja richtig eifrig dabei. Und darüber freue ich mich sehr! Mir hilft das natürlich auch, zuverlässig bei der Stange zu bleiben! Herzlichen Dank für Eure Anteilnahme, Eure Kommentare, Euer Dabeisein.


 
 

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Montag, 5. Februar 2024

Gartenprojekt 2024 - der Januar

 


 
Letztes Jahr im Sommer war das Gartenprojekt mitsamt der Gartenarbeit wegen komplexer Überlastung in den Tiefschlaf verfallen. Und der Garten sah zu Winterbeginn wirklich schlimm aus. Gerade so hatten wir abgeräumt, was geräumt werden musste. Nichts wurde umgegraben (muss auch nicht). Keine Winterkulturen, gar nichts.....
Im Januar war kein Wetter für Garten, über längere Zeit lag Schnee auf den Wiesen und Beeten, alles klatschnass.
Jetzt gehen wir mal nachsehen, wie der aktuelle Stand ist und was sich in ein paar ganz wenigen lichten Stunden getan hat. Ich nehme Euch mit:

Gemüsegarten
es steht noch ein bisschen Grünkohl im Beet, der könnte jetzt endlich gegessen werden.

 
Und auch der Porree ist noch nicht ganz aufgegessen
 

Ich hatte leider verpasst, über den aufgelaufenen Salat das Frühbeet zu stülpen. Das hatte uns letztes Jahr im zeitigen Frühling schönen Salat beschert. Jetzt wurde er vom Schnee erschlagen und ich bin gespannt, ob er sich noch mal rappelt.

Sonstiges
Da habe ich ja letztes Jahr sehr gestaunt, wieviel Erde das neu angelegte Hochbeet verloren hat! Am Ende fehlte ein halber Meter und die Gurken und Tomaten waren "versunken". Im Herbst hatte ich die Erde der Tomatentöpfe in die Tiefe des Kastens geschüttet. Nun muss ich auffüllen, düngen und dann von Neuem starten.
 

Obstgarten
die kleinen Obstbäumchen, die wir vor drei Jahren gepflanzt haben, sehen gut aus 
die Obstbäume sind noch nicht gedüngt (ja, das soll man im Winter machen)  


Die Erdbeeren wollte ich eigentlich letztes Jahr weg nehmen und neue setzen. War nicht geworden. Da muss ich mal sehen, ob ich noch neue anpflanze.
Die Brombeeren habe ich kurz nach Weihnachten verschnitten. Da war die Gelegenheit gerade günstig. Nun muss ich sie noch ein bisschen aufbinden und dann kann die neue Brombeersaison starten.
 

Ziergarten mit Hecken
Die Christrosenblüten verstecken sich unter den Blättern. Ich muss direkt mal in meinem Gartenbuch nachlesen, wann ich letztes Jahr die Blätter abgeschnitten habe.
 

nach den Frühblühern Ausschau halten - die Schneeglöckchen stecken gerade erst ihre Spitzen aus der Erde
 

Kübel auf der Terrasse
Oleander 1x wöchentlich gießen - regelmäßig erledigt 
bei echtem Frost mit der Sackkarre in die Garage verfrachten - oh, das hätte ich in ein paar Nächten machen sollen! Aber ich hatte dem Wetterbericht Glauben geschenkt und der sagte was von "minus 4°C". Nun bin ich gespannt, wie die im Frühjahr aussehen werden. Noch stecken sie unter ihrer Windschutzfolie und die Töpfe sind eingepackt.


Pflanzen im Haus
sichten und Katastrophen aussondern
Bei manchen kann man sich um diese Jahreszeit noch nicht entscheiden, ob sie den Winter gut überleben werden, aber die Spuckpalme wirft verdächtig viele Blätter ab :-(
auf Schädlinge prüfen
Oh, oh, oh.... unsere Pflanzenwinterquartiere sind in keiner Weise optimal! Ein Teil steht im Kellergang, da ist ein kleines Fenster - zu dunkel und zu warm (15°C), da gibt es immer wieder Blattläuse


Im oberen Stockwerk sind auch Blattläuse unterwegs gewesen, dort hocken sie auf den Hibiskuspflanzen. Die habe ich radikal zurück geschnitten und dann Läusebekämpfungesstäbchen in die Töpfe gesteckt. Wir werden sehen.

Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen - erledigt
Pflanzen im Keller durchputzen
die Fuchsien treiben teilweise wie wild. Da habe ich jetzt noch mal zurück gestutzt, das wird sonst nix.


Die schwarzäugige Susanna ist verwirrt:


Eine meiner zahlreichen Amaryllen durfte Mitte Januar aus ihrem Winterquartier auf's warme Küchenfensterbrett und wurden auch erstmalig nach der langen Pause wieder gegossen. Ich freue mich jedes Jahr wie Bolle, wenn es gelingt, sie wieder zum Blühen zu bringen. Das Gefäß stand im kühlen Hausgang am Fenster bei etwa 15°C, nicht dunkel. Auf die Blüten können wir uns jetzt schon freuen!

Vögel, Insekten & Co.
jeden Tag Vögel füttern 
 

Nistkästen sauber machen - ist leider rausgeschoben :-( 
Wintervogelzählung machen und an den NaBu senden Das mache ich seit Jahren jedes Mal und freue mich, dass wir nach wie vor viele Vögel an unserem Futterplatz begrüßen dürfen. Mehr dazu kann man hier lesen

Sonstiges
Werkzeuge sichten und ggf. reparieren - ist offen  
Apfelvorrat kontrollieren und schlechtes Obst aussortieren - Wir hatten letzten Herbst nur sehr wenig und kein wirklich wertiges Obst eingelagert. Die Äpfel waren klein und stammten von Straßenbäumen, sie sind inzwischen unterschiedlich schrumpelig, aber alle schmecken noch richtig gut. 
 

Beetplan machen - ist noch offen
 
Im Januar ist also nicht viel passiert. Aber noch stecken wir im Winter und ich werde Anfang Februar noch Zeit haben, Dinge zu erledigen, die bisher liegen geblieben sind. 

 
Im Februar möchte ich:
 
Gemüsegarten:

Salatpflänzchen suchen, in Reihe pflanzen und Frühbeetkasten drüber 
Wenn das Wetter es zulässt:
erste Beete zurecht machen, Kompost aufbringen, Hornspäne aufbringen 
 
Hochbeet:
Auffüllen und düngen
 
Obstgarten: 
Kann man die kleinen Obstbäume jetzt noch schneiden? - keine Ahnung!
 
Ziergarten: 
Stauden zurückschneiden 
Rosen schneiden  (das macht Herr B. - bestimmt!)
 
Aussaat 
Aussaat in Anzuchterde (Je wärmer desto besser, Plasteabdeckung)

im Frühbeet: Spinat im Frühbeet - würde ich gerne mal versuchen, habe ich noch nie im Winter gemacht 
im Beet: 
Spinat, Möhren, Pastinaken, Radies, Petersilie
 
Terrasse: 
Oleander 1x wöchentlich gießen 
Bei starkem Frost in die Garage verfrachten
 
Pflanzen im Haus 
sichten und Katastrophen aussondern 
auf Schädlinge prüfen 
Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen  
nach Amaryllenknospen Ausschau halten und sich über jede freuen! 
alle Pflanzen düngen
 
Und sonst noch so: 
jeden Tag Vögel füttern 
Nistkästen sauber machen
Werkzeuge sichten und ggf. reparieren 
Apfelvorrat kontrollieren und schlechtes Obst aussortieren  
Samenbestände prüfen, evtl. Keimproben machen 
Beetplan machen
Gartenbuch aktivieren
 
Wenn ich das so lese, dann denke ich, das kann ich niemals schaffen! Und es ist ganz schön vom Wetter abhängig... Wir werden sehen!
 
Ich war mir unschlüssig, aber ich hoffe ein erfolgreicheres Gartenjahr als 2023! Und deshalb schicke ich das Gartenprojekt nun doch noch zu Andrea, der Zitronenfalterin
 

 

Sonntag, 4. Februar 2024

Klar-Schiff-im-Nähzimmer: die Strandmuschel

Wir sind immer noch mitten in der Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer von Ingrid, Ulrike und Marita.
 

Hier bei mir gibt es viel zu tun und ich komme leider nicht so schnell voran wie ich gern würde. Zu viele Dinge rauben mir im Nähzimmer noch den Platz. Eines davon ist diese Strandmuschel. 
 

Sie ist im Sommer letzten Jahres ins Nähzimmer gewandert weil sie wieder mal bei einer steifen Brise am Meer davon fliegen wollte. Das ist ein ganz billiges Ding und hat deshalb unten keine Sandsäcke, um sie am Boden zu halten. Aber sie ist ja noch gut, also Austausch kommt nicht in Frage! Ich wusste, dass mein Korb unter dem Nähtisch bereits eine Vorgänger-Strandmuschel enthielt, defekt, gewaschen, angeschnitten... Daraus habe ich Teile für Sandsäcke geschnitten. Wer eine Strandmuschel kennt, weiß, dass das gar nicht so leicht ist, weil der Zuschnitt der Strandmuschel so ungleichmäßig ist und das Material nicht platt auf dem Zuschneidetisch liegen will. Aber es war genug Material da, dass ich sechs solcher Säcke nähen konnte:


Schön mit Kappnähten und das Oberteil mit Kellerfalten damit man den Sand besser reinbekommt.
Diese habe ich dann an der Bodenkante der Strandmuschel rundum angenäht.
Das war tricky. Da musste ja teilweise richtig viel Material unter die Nähmaschine und alles ist so glitschig-flutschig!
Das Nähzimmer hat sich gewundert. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass eine solch sperrige Angelegenheit hier ausgebreitet wird!
 

Bis zum ersten Einsatz der Strandmuschel wird es noch ein paar Monate dauern. Aber ich war überrascht, wie sehr es beim Auspacken vor der Reparatur plötzlich im Nähzimmer nach MEER roch! Und es rieselte SAND aus allen Ritzen.... Und deshalb gönne ich mir das Kreuzchen in Feld "Meer geht immer" von Anni's Bingo heute schon!


Die Hüllen dieser Strandmuscheln sind schon von Haus aus immer sehr knapp. Jedes Mal quält man beim Einpacken die zusammengerollte Strandmuschel in das Etui. Mit den Sandsäcken wäre das ja nun noch schwieriger. Deshalb habe ich aus den Resten der anderen Strandmuschel gleich noch ein etwas lockerer sitzendes Etui genäht. Die Zweifarbigkeit gab die Strandmuschel eben so her.... ;-)
 

Das braucht zwar noch eine etwas längere Kordel, aber ansonsten kann man sich dieses Etui nun endlich umhängen. 


Außerdem wird verlinkt bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer - denn dieses Teil liegt hier nun endlich nicht mehr rum!
Und zu Reparieren von 12 bis 12 wandert die Strandmuschel auch.

Samstag, 3. Februar 2024

Eine Banane aus Filz für die Kinderküche

Das Enkelchen wünschte sich noch so manches neues Obst und Gemüse für die Kinderküche, zum Beispiel eine Banane.
Die Nähte habe ich mit der Maschine offenkantig genäht, damit die "Knicke" schön rauskommen. Drei seltsam geformte Schnittteile ergeben am Ende tatsächlich eine richtig schöne, dreidimensionale Bananenform.


Die Tochter hat mit Wachsmalkreide noch die passende Tönung des Stils gezaubert. Sehr appetitlich!
 
Gewicht: 12 Gramm
Pattern: Lia Griffith, verkleinert auf 80%

Im Moment habe ich das Bingo-Blatt von Anni gut im Blick und deshalb sind schon allerhand Kreuzchen drauf. Heute gibt es bereits das 13. Kreuzchen für "bei Tee oder Kaffee", denn die Handarbeit, die dieser Kleinkram unweigerlich mit sich bringt beim Stopfen, Zunähen oder Anmalen wird bei uns gern mit einer Tasse Tee am Arbeitstisch erledigt.
 

Außerdem wird verlinkt bei Ingrid's Kinderallerlei.
 


Donnerstag, 1. Februar 2024

Jahresprojekt 2024: Meine Küchengreise im Januar

Eine meiner ganz persönlichen Challenges, die ich mir für dieses Jahr gestellt habe, ist der Kampf gegen meine Küchengreise. Damit sind all die Vorräte gemeint, die viel zu lange in der Küche verweilen oder die Regale in der Speisekammer belagern. Hier hatte ich Euch von meinem Start dieses Jahresprojekts erzählt. Animiert war ich von dem Buch "Deine Küche kann nachhaltig" von Verena Hirsch und dem Besuch der Polizisten in meiner Speisekammer. Zwei gute Motivatoren! ;-)
Nun ist ein Monat vergangen, die Zitronenfalterin ruft auf, über unsere Jahresprojekte zu berichten und deshalb will Euch nun mal erzählen, wie das bis jetzt gelaufen ist.
Gleich zu Jahresbeginn hatte ich "Inventur" in meiner Speisekammer gemacht und ein paar Tage später auch in der Vorratsschublade
In beiden Fällen habe ich eine "Inventurliste" geschrieben. Denn wenn ich das irgendwie für mich klären will, muss ich verfolgen können, was über das Jahr passiert.
Ein Auszug aus der Speisekammerliste:
 

Das funktioniert bis jetzt super. Die Listen stecken auf einem Klemmbrett - griffbereit mit Stift in der Speisekammer. Es nützt ja nichts, wenn ich nur das aufschreibe, was ich verbrauche, sondern ich muss auch das aufschreiben, was neu in die Kammer einzieht. Nur so gewinne ich einen Überblick, ob und wieviel es weniger wird.
Im Januar war ich sehr konsequent am Verbrauchen von Vorräten. Das führte im wirklich positiven Umkehrschluss dazu, dass ich nicht einkaufen musste! Fast nur Brot und Milch und Obst....

Die nackten Zahlen:
Speisekammer Start: 514 Vorräte, Stand Ende Januar: 479 Vorräte, verbraucht: 35 Vorräte,
Vorratsschublade Start: 86 Vorräte, Stand Ende Januar: 73 Vorräte, weniger: 13 Vorräte

In der Schublade waren leider ein paar Dinge, die nicht aufgegessen, sondern aussortiert werden mussten. Alter ist eben nicht in jedem Fall eine Zierde!

Für die wahren Küchengreise gibt es eine extra Liste - die Liste der "geretteten Lebensmittel". Darauf notiere ich alles, was überaltert, über oder ganz dicht am MHD ist und was ich damit gemacht habe. Diese Liste gab es in den letzten Jahren auch schon, denn das Thema begleitet mich lose schon so lange ich mit dem Entrümpeln begonnen habe, nur noch nicht nachhaltig genug. Im Moment enthält sie auch Dinge, die nicht aus Kammer, Vorratsschublade oder Kühlschrank stammen, sondern aus sonstigen Schränken oder der noch völlig unerforschten Tiefkühlung! ;-)

  
z.B. aus dem Teeregal:


Manche Dinge waren einfach zu verbrauchen:
 

Aus den Schrumpeläpfeln vom Adventsbaum und einem völlig ungeliebten Möhrensaft aus dem Haushalt meiner Mutter wurde ein leckerer Smoothie:
 

Spitzenreiter war ganz eindeutig der Kaba, der noch aus der Kindheit meiner Kinder stammt! Aber offenbar enthält der so wenig Schokolade und so viel Zucker, dass der Geschmack noch genau so war wie in meiner langjährigen Erinnerung!


Auch im Kühlschrank soll es besser werden. Die Idee für diese Challenge ist ja schon mitten im Dezember entstanden. Da hatte ich beim Kühlschrank-Saubermachen um den 10.12. herum den Inhalt gezählt: 78 Vorräte
Um den 10. Januar herum habe ich wieder gezählt: 70 Vorräte:
 

Ich finde allein die ZAHL sehr beachtlich. Ich hätte nie gedacht, dass so viel in einen normalen Kühlschrank hinein passt. 70 ist immer noch viel, aber 10 % weniger finde ich durchaus akzeptabel...
Dabei ist es egal, was alles im Kühlschrank ist, aber das Ziel ist ein bisschen Beschränkung. Je mehr drin, umso leichter verliert man den Überblick und Dinge überaltern!

Ziel A: Vorräte verringern:
Insgesamt sind nun in meiner Küche nachweislich 56 Vorräte weniger. Das ist perfekt.

Ziel B: Küchengreise retten (fairwerten)
Im Januar verschwanden 42 Küchengreise aus unserem Kammer und Vorratsschublade, die meisten davon konnten aufgegessen oder verschenkt werden. Allerdings musste ich 15 davon wegen Ungenießbarkeit auch verwerfen. Diese Bilanz sollte sich in der nächsten Zeit hoffentlich noch verbessern!

Mit dem Start dieses Jahresprojekts bin ich sehr zufrieden. Und obwohl es kein wirklich schönes Thema ist verlinke ich meine Küchengreise zur Sammlung der Jahresprojekte bei der Zitronenfalterin.
Das Verwerten der Küchengreise kann man ja nur im weitesten Sinn zum Entrümpeln zählen. Aber eindeutig zu Weniger ist mehr! Und dort verlinke ich den Post jetzt auch.

Und das war mein Januar 2024

Alles, was Ihr tut,
geschehe in Liebe.
Jahreslosung 2024 


Im Januar...
... habe ich aus vollen Zügen das bisschen Winter genossen, das uns vergönnt war. Denn auch, wenn Schneeschieben jetzt nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung ist und ich kalte Füße nicht mag, muss ich gestehen, dass mich so ein bisschen richtiger Winter tatsächlich freut. Dann schmeckt der heiße Kakao gleich doppelt gut!
... standen die Aufgaben und Gefühle in den ersten Tagen des Monats noch sehr unter dem bösen Stern der Einbrüche bei mir zu Hause und im Pflegeheim. Wenn so etwas passiert kehrt nur langsam wieder Ruhe ein.
... hatte ich mir zum Glück für das neue Jahr heere Ziele für das Entrümpeln und Aufarbeiten gesetzt und das war gut so - da kommt man auf andere Gedanken.
 

... startete auch meine persönliche Challenge "Kampf den Küchengreisen" und ich war erstaunt, was für ein großes Interesse Ihr daran gezeigt habt. 


... feierte ich meinen Geburtstag ganz allein - das gab es noch nie - aber das war auch mal schön!
 

...kamen mit der Kältewelle in den ersten Tagen des Monats immer mehr Vögel an die Futterstellen im Garten und am Wochenende der Vogelzählung des NABU war das gar nicht so einfach: die springen ständig hin und her und halten nicht still!
 

... haben wir gelernt, dass es genau 10 Traktoren braucht, um die Kleinstadt Bad Frankenhausen in einen Ost- und einen Westteil zu trennen. Dazwischen eine unüberwindbare Traktorengrenze...
 

... bin ich im Nähzimmer nur mit kleinen Schritten gestartet. Die Enkeltochter hatte mir einen Wunschzettel mitgegeben und ich musste erst mal was "wegreparieren" damit dort Platz für NEUES entsteht. Außerdem braucht das Nähzimmer immer noch dringend einen Sortier- und Putzurlaub. Der ist aber nicht in Sicht!
 

... war ich mit Herrn B. und seinen Kollegen zum Angrillen. Mal ehrlich: ohne die Feuerschale und den Kanonenofen wäre es bitterkalt gewesen. Aber so hatten wir einen gemütlichen Abend.
 
 
... habe ich eine Woche Urlaub bei der kleinen Familie sehr genossen! Die Kindergarteneingewöhnungszeit kreuzte sich mit der nun wieder gestarteten Arbeit der Tochter an manchen Tagen und da sind Großeltern vor Ort Gold wert. Und ansonsten haben wir gespielt, den Winter genossen, Bücher vorgelesen, Tränen getrocknet, in der Kinderküche gekocht - was man eben so alles im Urlaub mit einer Dreijährigen macht! Und man muss sich erst mal darauf einstellen, dass es immer zwei Schritte vor und dann wieder einen zurück geht.... ;-)
 

... hätte man natürlich eine ganze Woche ununterbrochen mit der Enkeltochter spielen können, aber Herr B. und ich haben uns zwei Ausflüge nach Frankfurt gegönnt. Wir haben die Kunsthalle besucht, eine unglaubliche Menge an hochwertigen Kunstwerken quer durch die Alten und Neuen Meister!
 

auch moderne Kunst war zu sehen, alles zusammen wirklich beeindruckend!
 

Den zweiten Tag hatte sich sogar die Tochter familienfrei gemacht, das war natürlich auch sehr schön. Die Feininger Sonderausstellung in der Schirn Kunsthalle wollte sie nämlich auch gern sehen. Ich hatte vor Wochen bei Viola davon gelesen und war sofort angefixt. Nun bot sich die Gelegenheit. 


Eine große Zusammenstellung von Werken Feiningers quer durch seine Schaffensperioden. Mittendrin mehrere Bilder der Kirche von Gelmeroda. Ich kann gut verstehen, dass Viola davon so beeindruckt war, dass sie dieses Motiv nun schon mehrfach genäht hat!


... sind allerhand kleine Filzobjekte für die Kinderküche entstanden. Die Enkeltochter hatte da ziemlich genaue Vorstellungen.


... waren die letzten Tage, wie zu erwarten nach dem Urlaub, gefüllt mit viel Arbeit und dem nötigen ungemütlichen Zahnarzttermin, der die Rettung des Weihnachten abgebrochenen Zahns eingeleitet hat. Was muss, das muss....
... war einer der Lichtblicke in so einem eher dunklen Monat die Post von Ingrid. Völlig überraschend durfte ich aus meinem Briefkasten eine wunderbare Ordnungshilfe für's Nähzimmer fischen. Ingrid hatte auf ihrem Blog gezeigt, dass sie diese tollen faltbaren Utensilos/Abfallsammler genäht hat. Und eins davon ist bei mir gelandet. Danke, liebe Ingrid!


Den Februar starte ich mit der guten Hoffnung, ein bisschen weniger zu arbeiten als in den letzten Monaten. Und die Sonne wird eher aufgehen und später untergehen... na, wenn das nichts ist!