Mittwoch ist's. Zeit, um über das Entrümpeln zu reden.
Auweia.... das ist sogar Herrn B. aufgefallen, dass ich SEHR viele Sämereien habe! Draußen war herrliches Gartenwetter und da habe ich den Karton mit den Samentüten und sonstigem Kram zum Aussäen und Anziehen aus dem Regal gezogen. Was soll man dazu sagen?
Auf alle Fälle, dass mein Vorrat an Samen nicht mit meinem Vorhaben zusammen passt, nicht wieder so viel anzubauen. Ich muss mich nämlich ein bisschen entscheiden: Entweder mehr reisen und weniger gärtnern oder weniger reisen und mehr gärtnern. Da Herr B. da ein deutliches Wörtchen mitzureden hat wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich weniger anbaue. Also brauche ich weniger Samen. Manche sind sowieso uralt und dürfen gehen. Ich werde KEINE Keimproben mehr machen und KEINE Versuchsserien! ;-)
Trösten kann ich mich eigentlich nur, dass der Zustand 2022 viel, viel schlimmer war! ;-)
Manche Samen sind nämlich durchaus tauglich, dass andere Menschen ihr Glück mit dem Anbau versuchen könnten, die dürfen auf's Verschenkebrett. Es gibt so ein paar Kulturen, die muss man in unserem Garten zu angestrengt gießen und ständig gegen Amseln, Wühlmäuse, Katzen, Füchse, Schnecken und sonstiges Getier verteidigen. Die mag ich auch nicht anbauen. Denn Ihr kennt ja das Sprichwort: ist die Katze aus dem Haus, tanzen auf dem Tisch die Mäuse....
Nun muss ich mir nur noch, wenn es mich mal wieder in den Fingern juckt, immer wieder laut aufsagen:
Keine Kürbisse, keine Möhren, keine Pastinaken, kein Brokkoli, kein Rosenkohl... ;-)
Bei anderen Samen war ich sehr erstaunt, sie zu finden. Zum Beispiel diese ineinander gestapelten Dosen mit Tagetes und Sonnenblumensamen... keine Ahnung, wie alte die sind. Die Sonnenblumen werden wohl Vogelfutter werden. Die Tagetes werde ich probieren.
Beim Blick in mein Tomatenhaus sehe ich...
... genau wie auf den Samentüten deutlich, dass drei Sorten überlagert waren.
Die dürfen auch weg. Das wird eben nix mehr.
Das Bewurzelungspulver trägt die Handschrift meiner Mutter und bewegt sich in der Dose nicht mehr.
Ich hatte letztes Jahr Beschriftungsschilder aus Saftpackungen gemacht. Das bewährt sich aber nicht, die lösen sich zu schnell auf. Das Bündel kann also weg und wird nicht gezählt.
Und auch sonst konnte ich mich von allerhand Dingen trennen:
Verabschiedet wurden
23 + 3 Samentütchen in unterschiedliche Richtungen
2 Tüten
1 uraltes Klebeband (was macht das im Samenkarton ????)
1 Dose Bewurzelungspulver
3 Plastikdeckel
2 Drähte
35 Teile gesamt
Nun habe ich immer noch genug Samen, die ausgesät werden wollen. Bei manchen muss sich erst noch erweisen, ob sie noch taugen. Mit Kresse, die längst überfällig ist, habe ich heute schon mal angefangen...
Und wie war es bei Euch? Seid Ihr voran
gekommen mit Euren Vorhaben? Ich freue mich, wenn Ihr Eure
Entrümpelungserfolge und Sortieraktionen hier verlinkt. Die Linkparty
ist dauerhaft für Euch geöffnet.









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