Montag, 31. März 2025

Und das war mein März 2025

Siehst Du im März gelbe Blumen im Freien
magst Du getrost Deine Samen ausstreuen
 
 

Im März...
... hat uns die ersten Tage noch der Besuch der kleinen Familie beschäftigt. Wir sind neben der Enkeltochter hergeflitzt, die gerade Radfahren gelernt hat und von dem tollen Nähprojekt hatte ich Euch hier ausführlich berichtet.
 

...war es dann natürlich erst einmal ziemlich leer im Haus - dieses Gefühl beschleicht mich immer, wenn viel Besuch da war und der ist dann wieder abgereist. Das kennt Ihr vielleicht.
... war keine Zeit zum Trübsal blasen, denn das Nähtreffen in Lauenbrück stand im Kalender. Davon habe ich Euch hier erzählt. In Haus Mücke sind optimale Bedingungen für so kleine Gruppen wie wir es sind. Und ich genieße es immer sehr!

 
... habe ich auf dem Rückweg beim Stoffausverkauf des Stoffzauber in Badenhausen angehalten und damit alle selbst verordenten Einkaufsstopps zunichte gemacht! ;-)
 

... habe ich den Fenchel-Orangen-Salat nachgebaut, mit dem Steffi uns zum Nähtreffen verwöhnt hat. Sehr lecker!
 

... wurde das Wetter wärmer und sonniger und ich habe angefangen, den Garten auf Frühling einzustellen: Beete umgraben, alte Stauden abschneiden, Kompost sieben, erste Saaten aussäen... Ein neues Erdbeerbeet wurde angelegt und nachts mit Pflanzenschutzvlies abgedeckt
 

und erstmals habe ich den in großen Kartons zwischengelagerten Weihnachtsbaum geschreddert, um die Erdbeeren damit zu mulchen. 
 

Davon hatte ich gelesen und will das dieses Jahr unbedingt mal ausprobieren.
... gab es eine einzelne Frauentagsrose
 

... hat Herr B. tatsächlich in den ersten Tagen des März noch den Wacholder gekürzt - nicht umgesägt, nur oben gekürzt. Das ist eine schwierige Angelegenheit wegen der Optik. Wir haben das ja sehr lange schon vor uns hergeschoben. Aber es fehlte Sonne auf der Solaranlage und die Tomaten in ihren Töpfen werden es im Sommer auch danken. Nun werden wir sehen, ob wir uns an den kurzen Wacholder gewöhnen können oder ob er nächsten Winter dann doch ganz weichen muss....
 

... haben wir einen Ausflug zum Kleidersee bei Knetzgau in den Hassbergen gemacht. Noch lockt dort nichts zum Baden 
 

und das Wehr schiffte kein Boot mainauf- oder abwärts.
 

... besuchten wir ein sehr schönes Konzert der Gruppe Minniglich, eine Mischung aus Folk mit eigener Interpretation, alten und neuen Instrumenten.
 

... hat Herr B. beschlossen, dass nun der Camper umgebaut wird. Das hieß zuerst alles ausbauen. Und dann alles wieder einbauen, aber aus leichterem Material. Wir haben dabei zwei Ziele verfolgt: Einbau einer Toilette und Verringerung des Gesamtgewichts. Ich habe nur punktuell mitgewerkelt - immer dann, wenn mehr Hände gebraucht wurden. Und ich fand es schon ziemlich spannend wenn in das Autoblech ein Loch geschnitten wird, um ein Fenster einzubauen! Klingt ziemlich gruslig.... *lach*
 

... zeigte sich dann auch, dass an Herrn B. offenbar ein Bootsbauer verloren gegangen ist. Schaut mal diese schönen neue Oberschränke!
 

... waren wir im Baumarkt, um ein Stück Fußbodenbelag für den Camper zu kaufen. Ich habe sehr gestaunt, was die dort für tolle Technik haben, die das Leben der Angestellten leichter machen. 
 

... haben wir das erste Feuerchen des Jahres gemacht. Angrillen. 
 

... gab es einen Ausflug ins Märzenbechertal im Wipperdurchbruch. Auf den allerletzten Pfiff wie sich zeigte, denn die Märzenbecher waren fast schon "durch", dazwischen der Bärlauch schon ziemlich groß. Aber die Leberblümchen zeigten sich von ihrer besten Seite


... durfte der Bärlauch auch gleich mit ins Essen. Bärlauch-Pasta mit Chorizo. Mmmmhhh, lecker!
 

... tagte der Seniorenbeirat ausnahmsweise im Cafè, auch lecker!
 

... war ich zur Ehrenamtsgala der Stadt Bad Frankenhausen eingeladen. Es war herzerfrischend wie der Kinder- und Jugendstadtrat die Moderation übernommen hat! Jugend vor! Und ich habe mich sehr gefreut, dass eine der Ehrungen an die junge Frau ging, die im August letzten Jahres das bunte Familienfest organisiert hat, das Farbe bekannte während Herr B. Höcke in Bad Frankenhausen auf dem Marktplatz seine blauen Ideen verkündete. Hier hatte ich Euch davon erzählt.
 

... reichten die Tage - trotz Ruhestand - nicht für alle Vorhaben! Das war ja zu erahnen, stimmte mich zwischendurch aber auch unzufrieden. Ich bin offenbar immer noch in der "Findungsphase"... *lach*
Nun freue ich mich auf den April, werde die Enkelkinder sehen - gleich zweimal - und das Meer und hoffe, den Tomatenpflänzchen beim Wachsen zuschauen zu können.
 

5 Kommentare:

  1. Ein bunter Monat war das! Ich finde es gut, dass du nicht am Küchentisch sitzt und mit deinen Tagen nichts anzufangen weisst. Lieber immer etwas vor haben und manchmal nicht alles erreichen, als die Zeit totzusitzen. Meine Mutter macht das seot bald 30 Jahren, das kanns doch auch nicht sein
    Herzlichst
    yase

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  2. Ach ja, der Wacholder ist euch sehr gelungen! Das habt ihr total schön hinbekommen!!
    Herzlichst
    yase

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  3. Was für ein gefüllter Monat März! Da kommt keine Langeweile auf...lach. Wenn ich bzw. wir mal im Ruhestandsind, möchten wir das genau handhaben wir Ihr. Nur rumsitzen wäre nicht mein Fall.

    Liebe Grüße
    Monika

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  4. Liebe Elke,
    ach diese Monatsrückblicke sind so schön. Ob ich wohl irgendwann auch wieder die Muße finde, welche zu schreiben?! Vielleicht, wenn ich ebenfalls in Rente bin. Aber das dauert ja noch....
    Und ich habe mich übrigens sehr gefreut, dass du hier wiederholt Farbe bekennst, gegen das üble Blau, obwohl das hier nun wirklich kein politisches Blog ist. Es ist so wichtig, immer und überall zu bezeugen, wofür wir stehen und vor allem auch, wofür eben nicht!
    Außerdem freue ich mich auch sehr über die (Bauernregel?) Weisheit, mit der du dein Posting beginnst. Diese Bedeutung von Huflattich war mir noch gar nicht bekannt.
    Herzliche
    Claudiagrüße

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  5. Liebe Elke,
    ein schöner Monatsrückblick, und so einige Male hab ich echt schmunzeln müssen. Im Rentnerglück scheint eines echte Mangelware zu sein, die Zeit!- Ging mir auch so und ich frage mich ganz oft, wie ich es nur geschafft habe neben Vollzeitjob Zeit für Haus und Garten und für Hobby´s zu haben. Alles spielt sich mit der Zeit ein und die Freiheit zu haben etwas ganz anderes zu tun, ist ein ganz wunderbarer Zustand.
    Liebe Grüße Anke

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