Freitag, 25. März 2022

Time for Jane - Block RS 8

Dieses Dreieck machte mir ein bisschen Sorgen. Ich hatte es vor Jahren schon einmal genäht, aber der Stoff war "falsch", zu hell, zu grell. Nun war in Maja's Restekiste ein kleines und unförmiges Stück von diesem Grün - und es rief ganz laut nach Dreieck RS 8!


Das war zum Glück keine komplizierte Angelegenheit, da fiel die Entscheidung leicht, das Dreieck noch einmal zu nähen.
Nun fehlen noch drei Blöcke.... 

Donnerstag, 24. März 2022

Time for Jane - Block L10

Ihr habt ja Recht. Einige von Euch haben es sehr deutlich gesagt als ich die neuen Blöcke für meinen Jane-Quilt gezeigt habe. Ich hatte sie auf dem Nähtreffen in Lauenbrück genäht. Nun fehlen noch fünf Blöcke. Es sollte doch möglich sein, diese Blöcke zeitnah zu nähen! Jawohl! *lach*
Block L10
 

Das ist ein ganz besonders fitzeliges Teilchen. Deswegen hatte ich den so lange vor mir hergeschoben. Und auch, weil ich keinen blaugemusterten Stoff mit so winzigen "spitzigen" Mustern finden konnte wie Jane ihn damals verwendet hat. Das hier ist nun ein Kompromiss. Er wirkt dunkler als das Original, aber ich bin zufrieden. 
Genäht habe ich den Block nach einer ganz eigenen Misch-Technik: das Mittelteil habe ich über Papierschablonen gelieselt. Da kommen nicht ganz so viele dicke Nahtzugaben aufeinander wie beim Nähen auf Papier. Außerdem habe ich die Formen der Einzelteile ein bisschen anders gewählt, um weniger Teile zu haben. Die Optik ist schon wie beim Original, aber trotzdem ist er anders zugeschnitten. Die Streifen links und rechts sind auf Papier genäht und dann habe ich das Ganze verbunden. Nun ja. Perfekt ist es nicht. Aber fertig!
Ich glaube, das war der schwierigste Block von den noch verbliebenen. Jippieh!

Mittwoch, 23. März 2022

weniger ist mehr - 1000 Teile raus: Tüten und Beutel

Es ist Mittwoch - Zeit für
 

Es tut mir Leid - dieses Mal kann ich mit keinem "Vorher"-Foto dienen! Tochter und Enkeltochter hatten die Schublade mit den Tüten und Beuteln schon gekippt, ehe ich überhaupt im Raum war!  Ohne die beiden Turbomacherinnen wäre ich noch lange nicht so gut voran gekommen!
 

Der Schubkasten in der Fernsehkommode - man hat teilweise seltsame Plätze für seltsame Dinge! *lach* - war voll gefüllt mit liegend gestapelten Tüten aller Art. Manche sind schon ururururalt, was man an den gefundenen Kassenbons sehen kann.
 

Um den Schubkasten zu schließen musste man oben auf den Tütenberg drücken und dann ging er gerade so zu. Wenn man eine Tüte brauchte musste man wühlen und wurde vielleicht - oder auch nicht - fündig. Dabei rutschte meistens ein Teil der Tüten vorn raus oder - was noch weniger schön war - hinter den Schubkasten.... Das war also dringend fällig, aber ich habe mich immer gedrückt und zwar aus folgendem Grund: Ich glaube, die Tüten werden eines Tages knapp. Liegt Ihr jetzt wiehernd unter'm Tisch? Also werde ich Euch mal begründen, warum ich annehme, dass die Tüten eines Tages knapp werden:
  1. Ich nehme beim Einkauf keine mit. Schon lange nicht. Wenn mir der Verkäufer beim Jeanskauf eine Tüte aufschwatzen will sage ich: "Nein, danke. Ich brauche keine Tüte. Die Hose packe ich so in meine Tasche."
  2. Im Supermarkt habe ich immer entweder meinen Korb oder einen selbst genähten Einkaufsbeutel dabei. Tüten kommen mir nicht in die Tüte!
  3. Ich versuche so wenig wie möglich im Versandhandel zu bestellen. Und wenn, dann möglichst ökologisch und da bekommt man vieles jetzt ohne Tüte oder in einer Papiertüte verpackt.
  4. Ich kaufe keine neuen Tüten "von der Rolle" außer superselten Müllbeutel für unseren Hausmülleimer.
Also kommen nur wenig neue Tüten ins Haus. Manchmal ist man aber froh, wenn man eine Tüte hat. Wenn man seinen Smoothie durch die Gegend transportieren will und nicht genau weiß, ob der Becher dicht ist. Wenn man einen nassen Lappen oder Handtuch mit sich führt, Schwimmzeug, Badeschlappen, schmutzige Gartenhandschuhe, einen Blumenstrauß auf einem längeren Weg. Oder so.
Kurz und gut: die Tüten bleiben erst mal hier! Die Alternative wäre ja Mülltonne und das will ich nicht.
Wir haben sie sortiert nach Größen, Einkaufsbeutel oder Zippertüte oder normale Plastetüte.
Aussortiert wurde nur ganz wenig, nämlich 10 Tüten, eine davon war eine Geschenketüte, die sich in diesem Schubkasten verlaufen hatte.
 

Ich werde den Bestand nun mal beobachten. Es wird interessant sein, ob und was sich in zwei Jahren in diesem Schubkasten getan hat. Werden es weniger sein oder etwa mehr? (und damit verbunden neues Chaos?)
 

Um die Ordnung im Kasten mache ich mir nicht wirklich Sorgen. Das ist so wie im Schub mit den T-Shirts: einmal Ordnung - immer Ordnung. (hoffe ich zumindest)
Nicht verschweigen will ich Euch ein weiteres, aber ganz kleines Tütenlager in meiner Speisekammer. Dort stehen im Regal immer ein paar gefaltete Toasttüten. Toasttüten kommen bei uns leider regelmäßig vor. Und ich kann ihnen auch nicht entsagen... ;-)
 

Die gehen allerdings gut für alles Mögliche und sind in regem Umlauf, z.B. mit Bananen unterwegs.
Diese Tüten falte ich nach einer speziellen Methode, da sind sie ruckzuck verräumt. Ich drittele sie längs und falte sie nach dieser Technik. Das geht flott und ich habe immer eine Tüte griffbereit.
 

So, das war diese Woche nicht wirklich ergiebig. Aber das macht nichts. Ich freue mich riesig über meinen ordentlich aufgeräumten Schubkasten!

Nächste Woche ist
 
"Hobbywoche"

und die verbringe ich wie gehabt im Nähzimmer. 

Wie steht's bei Euch? Ging es voran? Wir haben bald ein Vierteljahr Entrümpelungs-Challenge hinter uns und da sollten wir so etwa bei einer 250 angekommen sein...*grins* 
Zum Glück wissen wir, dass ganz viele der Mittäterinnen deutlich mehr bewältigt haben! Und ich bin gespannt, was Ihr uns diese Woche zeigt.


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Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: Sabine entrümpelt Wertstoffe


Sabine ohne Blog ist auch heute wieder Gast bei unserer Entrümpelungs-Challenge. Das ist ihr Bericht:

"Auch dieses Mal bin ich wieder beim Entrümpeln dabei, und es verlassen 33 Teile meine Wohnung, wobei ich hier aber im Verhältnis 1:5 (auch bei der angefangen Reihe gerechnet habe); insgesamt sind es 162 Minimarmeladenglaeser. 


Jetzt werdet Ihr Euch sicherlich fragen, wie ich zu dieser Menge gekommen bin bzw. was ich mit ihnen vorhatte.

Als ich in der Zeit 08/16 - 09/18 bei meiner Arbeitsstelle in Nürnberg arbeitete, ging ich vor dem Dienst oft noch in einer Bäckerei frühstücken, und so fragte ich eines Tages, ob sie diese Marmeladenglaeser für mich sammeln könnten, was sie auch taten. Einmal pro Woche holte ich sie ab, nahm sie mit ins Geschäft, nach Dienstschluss mit zur Bushaltestelle oder der S-Bahn-Haltestelle und vom Bahnhof Forchheim mit zu meiner Wohnung.

Ich hatte naemlich vor, für den Tierschutz Marmelade zu kochen und in diese Gläser abzufuellen. Natürlich muessten sie aus Hygienegruenden gründlichst ausgewaschen werden. Dann wollte ich sie in einer "ansprechenden Form" in einen 6er-Pack zusammenstellen, dazu eine kleine passende Schale aus farbigem Karton basteln und Klarsichtfolie einpacken. Ich hatte mir auch gedacht, den 6er-Packs entsprechende Namen zu geben, z. B. "rote Früchte", "Beerentraum",...

Wenn man nun aber bedenkt, dass ich die Früchte und den Gelierzucker haette kaufen müssen, den farbigen Karton und die Klarsichtfolie, abgesehen von dem Wasser, das ich zum Waschen der Gläser und der Früchte gebraucht hätte und dem Strom zum Einkochen, haette ich das Geld dem Tierschutz auch gleich so geben können und mir dann die ganze Arbeit gespart.

Nun gut, ich bin wirklich froh, dass ich von dieser Schnapsidee abgekommen bin, denn der Erlös, den Tierschutz mit dem Verkauf gemacht haette, wäre wahrscheinlich in keiner Relation zu meinen Kosten gestanden. Auch wenn etwas "Selbstgemachtes" niemals den Preis erzielt, den es eigentlich wert ist, will man seine Arbeit doch wenigstens etwas gewürdigt wissen.

Abschließend will ich noch anmerken, dass ich von diesen Gläsern noch sehr viel mehr ursprünglich hatte: etliche hat meine Schwester mir abgenommen, die sie anderweitig verwerten konnte, mindestens einmal habe ich schon eine ganze Tasche entsorgt.

Meine ursprüngliche Idee war zwar gut gemeint, aber dennoch noch lange nicht gut!

Alles Liebe
Sabine" 
 
Verlinkt wird bei 1000 Teile raus.

Montag, 21. März 2022

Scrappy Triangles (3)

Eieiei... ich war hochmotivert an meine Stoffreste aus dem Utensilo heran gegangen, aber dann hatten doch andere Nähaufgaben die Sache ein bisschen in den Hintergrund rücken lassen. Jede Woche ein Block war das Ziel, das sollten also bis Ende März mindestens 13 sein - da fehlen mir mindestens 6.
Also habe ich die türkisen Reste raussortiert, die lagen noch obenauf. Da sind dann gleich mal die fehlenden Blöcke draus geworden. Türkis gibt es offenbar genug!
 

Verlinkt wird beim Restefest von Marion.
Anleitung von hier.

Sonntag, 20. März 2022

Frühlingsanfang

Auch wenn es draußen oft noch trüb und windig war - man spürt den kommenden Frühling! Die Pflanzen sitzen in den Startlöchern und man möchte endlich die Hände in die Erde stecken.... 
Drinnen feiere ich den Frühlingsanfang. Der Würfelquilt musste weichen und die stilisierten Tulpen habe ich aufgehängt.
 

Und Tulpen im Glas gab's gestern auch gleich noch dazu. Ich mag Tulpen!
 

Nur zu dieser Jahreszeit steht die Sonne im Ostfenster so, dass sie schräg an diese Wand fällt. Im Sommer schlafe ich noch wenn das so aussehen würde und im Winter kommt sie überhaupt nicht an dieser Stelle an.
 

Aber jetzt gibt es morgens dieses ganz besondere Licht-Schatten-Spiel
 

 
Habt einen schönen Frühling!

Freitag, 18. März 2022

Geschenkbeutel-SAL im März: mein Kinchaku Gr.2


Bei der Suche nach Anleitungen für Geschenkbeutel stolpert man unweigerlich über die japanischen Modelle. Zum Glück läuft der Geschenkbeutel-Sewalong bei Amberlight Label noch das ganze Jahr, da kann ich noch die eine oder andere ausprobieren. Heute gibt's hier einen Kinchaku zu sehen:
 

Er ist ein bisschen wild gemustert und das lag an der Stoffrestekiste von Maja. Darin befanden sich von einem geheimnisvollen Projekt Batik-Stoffreste:
 

Sehr viele der Blockreste hatten schräge Zuschnitte in verschiedenen Größen und Formen.
 

Tja... was soll man daraus machen? - Einen Kinchaku!
Ich hatte mir wieder einen Zuschnitt aus einem ganz dünnen Vlies gemacht und habe die Stoffstücke da irgendwie passend drauf gesteppt. Die Nähmaschine hat alles gegeben, um die Nähte hübsch zu gestalten! *lach*
Leider sind die Fotos nicht wirklich gut geworden. Das eine Pink erschlägt auf dem Bild die anderen Stoffe, das ist in der Realität nicht ganz so aufregend. 
 

Von der Seite sieht man die schöne Bodentiefe. Dadurch lassen sich in so einem Beutel Geschenke unterschiedlichster Formate verpacken.
 

Gefüttert habe ich den Beutel mit einem hellen Vichykaro.
 

Das Nähen selbst war sehr einfach. Es gibt ein Video von SewSimple

Gewicht: 57 Gramm
Außenstoff: Batikreste von Maja
Futter: Buttinette aus dem Bestand
Vlies: Kopfkisseninlet vom Möbelschweden
Anleitung von SewSimple.

Verlinkt wird bei 
Geschenkbeutel-SAL von Amberlight Label
Restefest von Marion
Ökologisch, weil eine dauerhafte Geschenkeverpackung


Hinweisen möchte ich auch noch mal auf die Geschenkbeutel-Tauschaktion von Frau Amberlight, die sie anlässlich ihres Bloggeburtstags ins Leben gerufen hat. Bis zum 21. März kann man sich dafür noch mit einer Verlinkung hier anmelden.