Donnerstag, 25. Februar 2021

It's UFO-time im Februar

Diesen Monat hatten wir ja alle schön viel Zeit für unsere UFOs! Draußen alles schön eingeschneit, drinnen mollig warm... da kann man sich gut seinen ollen Kamellen widmen!
 

Und nun wollen wir gern sehen, was geworden ist im Februar. 
Ich habe ja nach wie vor so bisschen die Idee, dass ich gern jeden Monat eins meiner zahlreichen UFOs tatsächlich beenden würde. Zum Glück habe ich ja reiche Auswahl! Im Januar war das mit dem Wetterquilt gut gelungen. Im Februar habe ich fleißig am LaPassacaglia gestichelt. 
 

Und auch ein paar Blöcke für den togetherquilt habe ich genäht. In der #togetherquilt_mcq-Gruppe auf Instagram sind die ersten Teilnehmerinnen inzwischen fertig mit ihrem Top oder gar Quilt. Wunderschön! Da bin ich ja noch weit entfernt, aber das macht nichts. Es gibt so schöne Blöcke, die man nähen könnte! ;-)
 
 
Aber ein UFO sollte fertig werden. Und deshalb hatte ich ein uraltes Strick-UFO rausgekramt und habe die Tunika beendet. 
 

Der aktuelle Stand ist noch nicht wirklich berauschend, aber immerhin
 
2 von 19/2021

So sieht es auf meinem UFO-Bingo nun aus:
 

Jetzt seid Ihr dran.Was habt Ihr schaffen können? Ist bei Euch auch ein UFO fertig geworden? Oder musstet Ihr raus in den Schnee, rodeln, Ski fahren, Schnee schieben, Wintersonne tanken?

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

Mittwoch, 24. Februar 2021

Entrümpeln trifft Bingo - die Handtasche

Als Anfang Februar der große Schnee kam bin ich viele Tage zur Arbeit gelaufen. Da habe ich eine ganz schöne Strecke, die ersten Tage im Tiefschnee - kein Wetter für Handtaschen! Das Allernötigste habe ich in einen Rucksack gepackt. Das war die perfekte Gelegenheit, mal zu sehen, was das "Allernötigste" überhaupt ist:
1 Kalender (dessen selbst genähte Hülle auch im dritten Jahr noch wunderbar aussieht)
1 Bündel Dienstpläne (man muss für den Notfall gerüstet sein)
1 Telefon
1 Ersatzbrille
1 Schlüsselbund
1 Ersatzmaske
1 Notfalltäschchen (Augentropfen, Blasenpflaster, Kopfschmerztablette........)
1 Portemonnaie

 

Vor dem großen Schnee war ich mit dieser Tasche unterwegs (die ich sehr mag)
 

Darin befand sich nun noch das Nicht-Allernötigste und das ist das eigentlich Spannende an Frauenhandtaschen... *kicher*... bei mir kommt dazu noch eine ziemliche Unordnung, auweia...
 

Neben diversen Unterlagen zum Wegheften befanden sich diese Gegenstände in der Tasche, die teilweise nach dem Wechsel von Rucksack zu Handtasche nun wieder mit mir unterwegs sind oder an geeignete Orte geräumt wurden. Das sind Händedesinfektion, eine Stoffmaske (die in die Wäsche fliegt, falls mal wieder gebraucht), ein Tatüta, 2 (!) Handcremes, 2 (!) Kugelschreiber, 1 Radiergummi (?), 4 Gutscheine
 

Und das sind die Sinnlosigkeiten:


Entrümpelt werden:
5 Merkzettel (die Teebeutelverpackung ist auch ein "Merkzettel")
1 Bedienungsanleitung
3 sonstige Papierteile
1 Brille (ich habe eine neue, diese hier ist völlig entzwei)
1 defekter Kuli (Mine wurde gerettet)
1 Halloween-Schoko-Auge *igitt* 
12 Teile ingesamt 

Das gibt ein hübsches Kreuzchen auf meinem Bingo 
 

und eine winterliche, frisch eingeräumte Handtasche.


Umstieg auf Türkis ;-)



Dienstag, 23. Februar 2021

One Monthly Goal - der Februar

Jaaa, ich habe fertig! Mit so ein bisschen Termindruck im Nacken lieselt es sich noch einmal so schnell...;-)
 

Nun ist der vierte große Kreisel fertig
The fourth big rosette for my LaPassacaglia is finished


Insgesamt habe ich damit das mittlere Stück des Quilt beisammen. Noch sind es vier einzelne Segmente, die ich aber erst später zusammenfügen werde.
Auf dem Musterblatt könnt Ihr sehen, was jetzt  noch fehlt. Das ist noch richtig, richtig viel und wird mich wohl noch lange begleiten!
 

Als nächstes muss ich mich erst mal mit Stoffauswahl beschäftigen. Und das ist auch gut so, mir tut nämlich das Handgelenk gemein weh.... 
Die großen Kreisel sind ja dem Thema Feuer-Wasser-Erde-Luft zugeordnet. Das sieht man im Original deutlich besser als hier auf dem Buntstiftbild. Die kleinen wuseln da irgendwie drum herum. Aber ich würde gern am Rand dezenter auslaufen, weniger kontrastierende Stoffe einsetzen. Mal sehen, ob mir das so gelingt wie ich mir das denke.

Montag, 22. Februar 2021

Fundsachen im Nähzimmer - die geheimnisvolle Schachtel

Marita, Ulrike und Ingrid haben uns bei ihrer Aktion "Klar Schiff" dieses Jahr aufgefordert, die Fundsachen im Nähzimmer zu suchen und etwas Schönes daraus zu machen. 
"Fundsachen" kann man ja so oder so definieren. Wenn man in seinen Anleitungen stöbern würde, gäbe es da wundervolle Dinge, die man schon immer mal nähen wollte. Wenn man einen Schubkasten mit Leder öffnen würde, sprängen einen sofort lauter Taschenideen an. Wenn man einen lang gehüteten silberschimmernden Reißverschluss in die Hände bekäme, fiele einem sofort das schon längst genäht werden wollende Etui ein.... Wenn man es allerdings so macht wie ich, dann wird es eine ganz, ganz große Überraschung! *lach*
Das war die Ausgangslage:
 

In der allerhintersten Ecke der über Eck stehenden Arbeitstische - die, wo man selbst bei ausgestrecktem Arm kaum hinkommt - steht seit Urzeiten ein Schuhkartondeckel. Irgendwann habe ich da mal Reststücke drin gesammelt. Ich weiß genau, dass der Deckel dort steht, aber ich konnte mich bei Leibe nicht erinnern, was drin ist. Er ist schon lange zugedeckt mit irgendwelchen Anleitungen, obenauf liegen Blockmuster für den togetherquilt. Und so sieht's in der Schachtel aus:


Vordergründig staubig.
Aber nach dem vorsichtigen Saugen der freien Ecken habe selbst ich gestaunt! Dass dort Reste von Schwimmflügeln sind, wusste ich. Allerdings wo kommen diese vielen Schnipsel her? Und von welchen Projekten stammen sie??? 
 

Die Rosenstoffserie liebe ich sehr. Da habe ich auch schon viel draus genäht. Auch die maritimen Stoffe wurden schon vielfach vernäht. Aber an diese Schnipsel kann ich mich beileibe nicht erinnern. In der flachen Schachtel sind Reste des Gail Pan trifft Octablom, da muss ich mir mal überlegen, was ich aus dieser Fundsache mache. 
 

Später. Denn anfangen wollte ich mit den maritimen Schnipseln! Da habe ich nun endlich was draus genäht. Nämlich ein flaches Täschchen, 20 x 10 cm, gefüttert mit einem Rest Bambusvlies und einem Stück Blusenstoff.
 

Gesteppt habe ich direkt auf das Vlies. Das ist ziemlich weich, aber durch die engen Steppnähte ist es doch schön stabil geworden. Ein paar nette Details machen es zu einem Lieblingsstück, das vielleicht bei mir bleiben darf.
 

Und weil immer noch Schnipsel da waren wurde noch ein kleiner Untersetzer draus.
 

Die Rückseite habe ich aus dem Kragen der ausrangierten Bluse zusammengestückelt. Solche Dinge liebe ich ja! Aus nix was machen... *kicher*
 

Den allerallerletzten Rest dieser Fundsache verabschieden wir mit Freundlichkeit.


Als nächstes habe ich mir die Schwimmflügel vorgeknöpft. Vor Jahren hatte ich da mal eine Probeserie Badesachentäschchen draus genäht. Warum ich die Schwimmflügel damals nicht alle verwurschtet habe, kann ich nicht mehr sagen... Zum Vernähen von Schwimmflügeln gibt es bei Youtube ein paar Videos, in denen wird alles erklärt, was man wissen muss.
Ich will da jetzt nicht viel dazu sagen, aber im Nähzimmer war Fluch und Frust! Nadel, Kunststoff und Faden haben sich nicht gut miteinander vertragen. Sobald es dicke Stellen gab, waren auf der Rückseite Fadennester oder es gab ausgelassene Stiche... Bei dem ersten Täschchen sieht man das innen deutlich, das ist kein Meisterwerk. Beim zweiten stimmte die Form nicht, das war am Aufblasstutzen kaputt, deshalb habe ich das obere Teil abgeschnitten. Unten ergaben durch die Rundung die Seiten-Bodenabnäher so einen blöden Winkel, dass ein Einreißen vorprogrammiert war. 
 

Also zurück auf Start, doch der zweite Versuch war nicht schöner:


Da blieb nur radikale "Verflachung"

 
Damit sind die Schwimmflügel nun aus dem Nähzimmer!


Als ich eben beim Schreiben des Posts den Link zu meinem ersten Schwimmflügelversuch heraus gesucht habe, bin ich fast vom Hocker gestürzt! Hätte ich mal eher in meinem "Nähtagebuch" gelesen! Dort stand nämlich, dass meine Janome das Material nicht mag und ich die Veritas nehmen soll. *Haarerauf*
Na, nun ist es zu spät...
Außerdem bin ich mit meinen Fundsachen nun schon ganz schön voran gekommen. Mal sehen, ob ich es diese Woche schaffe, noch die Rosenstoff-Karo-Schnipsel zu vernähen.
Erst mal verlinke ich bei Ulrike, Ingrid und Marita bei den Fundsachen, Woche 2 und bin neugierig, wie weit die anderen Teilnehmerinnen mit ihren Fundsachen gekommen sind. Manche hatten sich ganz schön anspruchsvolle Dinge vorgenommen! Ich gehe jetzt Ideen klauen... ;-)

Gewicht:
maritimes Täschchen: 29 Gramm
maritimer Untersetzer: 8 Gramm
Schwimmflügeltasche 1: 62 Gramm
Schwimmflügeltasche 2: 28 Gramm

verlinkt wird bei:
Patchworklinkparty, denn die Schnipseltäschchen sind Patchwork in Reinkultur! 

Samstag, 20. Februar 2021

UFO No. 2 von 17/2021 - die Stricktunika

Insgeheim hatte ich mir ja vorgenommen, dass ich gern auf meinem UFO-Bingo jeden Monat ein Feld vollständig abstreichen würde. Das wäre ein prima Erfolg für dieses Jahr. Ich bin zwar fleißig am togetherquilt/365-Challenge und am LaPassacaglia. Aber diese beiden brauchen noch lange bis sie auf die Zielgerade einbiegen dürfen. Zum Glück beherbergt mein Bingo genug kleine Dinge! Und so habe ich mir diesen Monat die blassviolette Tunika vorgeknöpft. Dieses Teil hat eine laaaaange Geschichte!
Das war die Ausgangslage:
 

Wenn ein Strickwerk so lange liegt, ist es für mich immer sehr schwierig, mich in das Muster neu einzuarbeiten. Ich hatte schon im Januar letzten Jahres einen Anlauf genommen - leider vergeblich wie man sieht! Der Start dieser Tunika liegt bestimmt vor 15 Jahren! Als ich mich nun einmal drüber hergemacht hatte, das Muster rekapituliert und die passende Zopfnadel gefunden war, ging das Stricken ziemlich schnell. Zusammen nähen auch. 
 

Anprobe - es war ja eigentlich klar und ich wusste es insgeheim - sie passt nicht (mehr)! Es sieht jedenfalls nicht SCHÖN aus, sondern ein bisschen reingequetscht. In den letzten 15 Jahren bin ich eben ziemlich gewachsen und das bestimmt nicht in die Höhe! Außerdem ist das Material nicht das, was ich mir heutzutage kaufen würde. Mit dem Zeitalter der Hitzewellen braucht man kein flusiges Mohair mehr! Und Trennen werde ich das Gefussel auch nicht. Darum wird diese Tunika nun das Haus verlassen, hoffentlich einen anderen Menschen schön wärmen und ich werde ihr keine Träne nachweinen! Mit ihr verlässt mich der Rest der Wolle. Man weiß ja nie, ob mal repariert werden muss. ;-)
Und die Anleitung flog sofort weg. Ergo: 3 Teile haben den Haushalt verlassen! 


Und mit innerem Grinsen habe ich ein Feld auf meinem Entrümpelungs-Bingo ausgemalt - DAS ist SCHÖN! 


Gewicht von Tunika und Restwolle: 273 Gramm

Freitag, 19. Februar 2021

Foto-Reise 38/52 - Nass

Man hat es ja geahnt: letzte Woche brauchte man am besten Winterstiefel, die weit über's Knie hoch gehen damit der Schnee nicht reinfällt - nun braucht man Gummistiefel, denn es wird

Nass

Es tropft von allen Dächern, die Lawinen begraben Autos, Yucca filamentosas (mindestens unsere) und hoffentlich keine Menschen!
 

Als ob Martin es gewusst hätte, als der die Wochenthemen ausgesucht hat... *lach*
Verlinkt wird in Martin's Blogzimmer.

Mittwoch, 17. Februar 2021

togetherquilt_mcq - Jacobs ladder

Kein togetherquilt ohne Jacobs ladder! Den gibt es in Variationen und verschiedenen Größen ja auf vielen freien Seiten, wo Musterblöcke angeboten werden. Ich habe einen 12"-Block genäht und die Anleitung von quilters cache genutzt:


Ein feiner Block! Ich mag den sehr gern und bin damit wieder ein Stück weiter bei meinem togetherquilt, der trotzdem noch viele Blöcke braucht, wenn er Bettgröße bekommen soll... 
 
Verlinkt wird in der neuen Patchworkparty bei Jenny und Andrea.

Dienstag, 16. Februar 2021

Entrümpeln im Bad

Wenn draußen meterhoch der Schnee liegt muss man sich eben drinnen sinnvoll beschäftigen. Da bin ich ins Bad gegangen und habe ein bisschen am Entrümpelungs-Ziel gearbeitet. Im Bad gibt es ein eingebautes Regal, in dem alles Platz hat, was man so braucht:
 

Das sieht erst mal gar nicht so schlimm aus. Aber wenn man die Behältnisse alle auskippt, ist das schon ganz anders!
 

Nachdem alle Behälter gespült/gewaschen waren, habe ich wieder eingeräumt. Alles, was ich/wir benutzen, kam wieder in die entsprechenden Behältnisse rein. Was übrig blieb habe ich in zwei Kategorien sortiert:
a) Dinge, die von irgendjemandem weiter verwendet werden können - 18 Teile
Oft sind es geschenkte Dinge, oder einfach übrige, die nie einer benutzt. Ein dankbarer Abnehmer findet sich meistens über das Verschenkebrett im Pflegeheim. 
 
 
b) der Kleinscheißmist, der in die entsprechenden Tonnen gewandert ist - 19 Teile


Zeigen muss ich Euch noch die Kuriosität der Scheren. Ist das die Wahrheit?!!


4 verschiedene bleiben im Bad, zwei müssen getestet werden, die anderen habe ich erst mal in einer Schale "gesammelt". Mir schwant nämlich, dass Scheren in unserem Haus einen besonders hohen Stellenwert zu besitzen scheinen! *lach* Da mache ich dann mal einen extra Post dazu...

Das Tochterkind wollte wissen, wieviel denn nun übrig geblieben sei. Also habe ich gezählt:
37 Kosmetika
27 "Instrumente" (Scheren, Bürsten, Nagelreiniger etc.)
36 Haarutensilien (Haarspangen, -gummis, -klemmen)
15 Komono (sonstiger Kleinkram wie Mülltüten, Ersatzhaken, Schmuckputztuch, Seifenschalen, Zahnseide....)
115 Teile gesamt

Rausgeflogen sind insgesamt 37 Teile, die ich auf dem Bingo in den beiden Kategorien einzeln eintragen muss weil es keine "37" gibt. Und das ist dann doch immerhin ein Viertel.


Ein Blick ins Regal zeigt, dass man nichts sieht von der ganzen Aktion! ;-)
Also weiter schön aufbrauchen und nix kaufen. 
 

 

Montag, 15. Februar 2021

Fundsachen im Nähzimmer - Projekt 1

Zum fünften Mal schon haben Ingrid, Ulrike und Marita "Klar Schiff" aufgelegt. Dieses Jahr sind wir auf der Suche nach
 
Fundsachen im Nähzimmer
 

Letzte Woche haben die Teilnehmer ihre Fundsachen gezeigt und die Projekte vorgestellt. Mein erstes Projekt ist der Reparaturstapel
 

Das stünde meinem Nähzimmer echt gut zu Gesicht wenn der - wenigsten vorübergehend - verschwunden wäre! Und so eine Aktion ist ja eine wunderbare Motivation!
Also los!
Das Unterhemd
Es hat am hinteren Ausschnitt eine lose Blende. Eine Kleinigkeit, aber ich bin zu faul, sowas mit der Hand zu nähen.
 

Faden einfädeln, Zickzack einstellen, zweimal drüber. Vorn und hinten fest... sieht man leider auf dem Foto schlecht...
 
Das Handtuch
Dem fehlt a) der Aufhänger, den ich vor Jahren schon mal repariert hatte, aber offensichtlich mit schlechtem Material und b) ist der Umschlag ein Stück aufgetrennt
 

Faden einfädeln, ein Stück Aufhängerrest aus der entsprechenden Schachtel zaubern, annähen, offene Naht schließen. Fertig.

Der Wischmopp
Ich liebe ja diese Wischmopps. Leider gehen sie immer an der gleichen Stelle kaputt. Ein Vorher-Foto habe ich vergessen, zu machen. Sorry.
 
 
Naht auftrennen, ein Zwischenstück zuschneiden, Faden einfädeln, Zwischenstück ansetzen, Naht schließen. Juchuu!

Die Jeans
Auf die habe ich schon viele Wochen gar keine Lust. Das typische Schadbild im Schritt.
 

Repatex innen beidseits aufbügeln, Faden einfädeln, kreuz und quer steppen. Nicht schön, aber repariert.

Das karierte Lieblingshemd
Das löst sich leider vollkommen auf. Über der einen Brusttasche ist ein großer Schlitz, an vielen Stellen kleine Lecks. Aber das ist unersetzbar und der Eigner möchte es "im Garten" weiter tragen. Das sei "das beste Hemd überhaupt". Tja, was tut man da nicht alles....


Brusttasche oben abtrennen, hinter die Lecks G700 bügeln, dabei das Bügeleisen versauen,  Faden einfädeln, Dreifachzickzack obendrüber, Brusttasche wieder annähen, Bügeleisen putzen. Fertig (mit den Nerven)

Das Arbeitshemd
Auch hier war der mögliche Trennungsschmerz zu groß. Der Kragen durchgescheuert, mitten in der Fläche ein Loch
 

G710 in schwarz über die Löcher bügeln, Faden einfädeln, Dreifachzickzack obendrüber. Fertig. Nicht schön (besonders am Kragen), aber selten!

Die beiden Pflegeoveralls
Das scheint eine unendliche Geschichte. Kaum sind sie repariert, dauert es nicht so lange und dann sind sie wieder zerrissen. Und wo kein Geld für neue ist, muss repariert werden....
 

zerrissene Stellen mit Dreifachzickzack oberflächlich geschlossen, Jerseystreifen dahintergezackelt, Reißverschluss wieder eingenäht, Löcher geflickt...


Die Bluse
Über die Reparatur der blauen Bluse hatte ich hier schon berichtet. Und da bin ich sehr glücklich, dass das so schön geworden ist!


Ich habe zwar eine ganze Woche gefühlt nur repariert, aber es hat sich echt gelohnt! Ich bin sehr froh, dass die Fundsachen-Aktion mal echt zum Abbau der Reparaturaufgaben geführt hat. 
 

Als der Stapel abgebaut war konnte ich tatsächlich an den dahinter lagernden Stoffberg, der ein Überbleibsel vom Masken-Nähen ist. Den habe ich bei dieser Gelegenheit auch gleich abgebaut und nun herrscht auf diesem Teil des Arbeitstisches eine beeindruckende Leere! *lach*
 
Und es macht sich eine interessante Erkenntnis breit:
Wenn im Nähzimmer keine Reparaturaufgaben herum liegen ist es gleich viel, viel ordentlicher! Und es keimt der Verdacht auf, dass es im Nähzimmer vielleicht gar nichts zum Entrümpeln gibt sondern nur zum Wegräumen?

Verlinkt wird bei Reparieren von 12 bis 12 und bei den Fundsachen Projekt 1
Dort wird es lauter schöne Dinge zu sehen geben und nicht so schnöden Kram wie hier. Von den Mitstreiterinnen wurden tolle Anleitungen rausgesucht und wunderbare Schnitte - ich gehe mich jetzt mal inspirieren lassen. Vielleicht auch für mein Projekt 2. Das wird hochinteressant. Denn bis heute weiß ich nicht, was in der Schachtel drin ist... *kicher*