Donnerstag, 21. März 2019

5 Schätze von Maika's Geburtstagsparty

Langsam wird es Zeit, dass ich mich mit meiner kleinen Schatzkiste beschäftige, die mich anlässlich Maika's Geburtstagsparty als Päckchen von Anni erreicht hat. Aus 5 Möglichkeiten vom Geburtstagstisch habe ich mir dieses kunterbunte Allerlei aus Reißverschlüssen, Webbändern und Stoffen ausgesucht.


Besonders reizvoll fand ich die Spitzenreißverschlüsse, so etwas habe ich noch nie vernäht. Mal schauen, was daraus wird. Und witzig ist auch das Nadelkissen, das man sich ums Handgelenk machen kann. Das probiere ich aus, ob ich damit gut zurecht komme. Danke, Anni!
Am 29.03. treffen wir uns noch mal alle gemeinsam bei Maika, um zu zeigen, was wir aus mindestens einem dieser Schätzchen genäht oder gewerkelt haben. Da bin ich schon sehr gespannt, denn es waren tolle Schätze in den Schatzkistchen! Und ich muss jetzt mal meine Kreativität aus dem Winterschlaf kitzeln....

Dienstag, 19. März 2019

Entrümpeln - Medikamente

Es bot sich gerade so an - mitten in der Erkältung und mit Bedarf an Kopf- und Halsschmerztabletten - dass ich mich mal mit dem Inhalt meines Medikamentenschranks beschäftigt habe.


Auch die Reiseapotheke und das kleine Etui in der Handtasche habe ich dabei gesichtet, getreu nach Marie Kondo's Vorgabe: Alle Dinge einer Kategorie auf einen Haufen! Da war ich doch ziemlich erstaunt, dass sich nach der letzten Sortierung im April 2017 schon wieder sooo viel angesammelt hat!


Zum Einen lag das an geerbten Dingen, die ich im ersten Moment auch nicht verwerfen wollte (könnte man ja vielleicht noch brauchen?) und zum Anderen an meiner Augenärztin, die mich zur Testperson für Augentropfen erkoren hatte. Ts, ts, ts... Medikamente entrümpeln sich bekanntlichermaßen am schnellsten durch ihr Verfallsdatum - was man lange nicht gebraucht hat, ist überfällig. Bei mir bleibt nun das:


Das sind
25 Medikamente
27 Verbandstoffe (Pflaster, Binden, Kompressen...)
16 Komono (Fieberthermometer, Splitterpinzette, tropisches Insektenspray, Desinfektion....)
68 gesamt

Dazu:
3 Boxen
1 Etui

Und das wird (teilweise über die Apotheke) entrümpelt:


19 Medikamente
8 Verbandstoffe
11 Komono
38 gesamt

Dazu:
1 Etui

Ts, ts, ts.... der Inhalt meines Medikamentenschranks ist also ein nicht ganz kleiner Teil meiner 10.000 Gegenstände im Familienhaushalt!

Den artfremden Bodensatz im Medikamentenschrank habe ich dieses Mal entfernt und werde ihn jetzt den "richtigen" Kategorien zuordnen. Ich möchte das ja wenigstens mal versuchen...


Verlinkt wird bei Frau Augensterns 1000-Teile-raus-Party

Montag, 18. März 2019

Zurück aus Lauenbrück

Eigentlich hatte ich mir das ganz anders gedacht. Hatte gedacht, dass ich voller Elan und Tatendrang aus Lauenbrück vom Nähtreffen zurück komme. Aber das war nix. Denn schon dort war ich mehr krank als gesund. Und auch jetzt ernähre ich mich von Hustentee und Kopfschmerztabletten.... Trotzdem und überhaupt war es wieder ausgesprochen schön! Es kommt in meinem Leben nicht sooo häufig vor, dass ich ein ganzes Wochenende "frei" habe und zu einem Nähtreffen fahren kann. Und das in Lauenbrück im "Ole Hoop" genieße ich seit ein paar Jahren ganz besonders. In kleiner Gruppe und fantastischem Nähraum kann man da so richtig seinem Hobby frönen.
Mit von der Partie waren auch dieses Jahr ganz liebe Mädels, mit denen ich über das Bloggen in Kontakt gekommen bin. Leider hat die DSGVO auch in diese Reihen große Lücken gerissen, aber Jeannette wird uns sicher zeigen, woran sie Schönes genäht hat! Auch Beate war dieses Jahr wieder dabei. Kennen lernen durfte ich Anke und Steffi, die ich bisher nur von ihren bis dato betriebenen Blogs kannte. Einfach wunderbar, Mädels!
Ich wollte die zusammenhängende Nähzeit nutzen, den Bernina Triangle Quilt zu beginnen. Ich hatte zu Hause schon ein bisschen zugeschnitten, so dass ich am Freitag nach denm Begrüßungshallo gleich mit dem Nähen loslegen konnte.
Zuerst habe ich die einzelnen Blöcke genäht. Technisch alle keine Herausforderung.
Block 1 - fotografiert habe ich immer nur einen - genäht so viele, wie Bernina vorgeschlagen hat.


Block 2


Block 3 - da habe ich schon angefangen, von der Vorgabe ein bisschen abzuweichen. Das kennen wir ja schon von meiner Näherei...


Block 4


Block 5


Block 6


Block 7


Block 8 ist ganz kleinteilig, den habe ich nicht genäht, weil ich glaube, dass das mit meinen großgemusterten Stoffen ein Schuss in den Ofen wird.
Block 9 habe ich auch nicht genäht. Der hat einen offenkantig applizierten Stern, das wollte ich nicht in meinem Quilt haben
Block 10 hat einen Kreis, den ich über eine Schablone gezogen und dann appliziert habe


Block 11 - auch hier nicht offenkantig, sondern über Papier appliziert


Den letzten - Block 12 - habe ich wieder nicht genäht. Crazy sind die Stoffe schon von allein! Da braucht's nicht noch Freestyle-Blöcke, fand ich.
Dann kam die nicht leichte Entscheidung, ob ich lieber den helleren oder den dunkleren grauen Hintergrund verwenden wollte und wie die Dreiecke angeordnet werden wollen. Dazu muss man ja immer einen extra Tag einplanen! ;-)
Und zum Glück sind dann auf so einem Nähtreffen genug Ratgeberinnen, so dass auch dieser Schritt zu einem hoffentlich guten Ende kam.
Ab da ging's fröhlich reichlich angeschlagen an's Zusammennähen. Damit bin ich nicht fertig geworden, aber das mach' ich irgendwann, wenn's mir wieder besser geht. Vorerst verschwindet das Ganze in der Versenkung und zu gegebener Zeit zeige ich Euch den Fortschritt.
Ich war froh, dass ich die Mädels als Rückenstärkung hatte, denn ich habe noch nie so viele Dreiecke zusammen genäht und Uta, die letztes Jahr einen Kaleidoskopquilt genäht hat, war da natürlich eine gute Ratgeberin.
Nun kuriere ich mich erst mal aus und schwelge noch ein bisschen in Erinnerung an ein tolles Nähtreffen...

Donnerstag, 14. März 2019

Vorbereitungen für das Nähwochenende

Jippieh! Ich habe einen Tag Urlaub. Einen Tag ALTEN Urlaub - das ist ja sowieso immer der Beste. Und den nutze ich nun, um zu einem Nähtreffen nach Lauenbrück zu fahren. Da freue ich mich schon wochenlang drauf! In den letzten Jahren habe ich in Lauenbrück immer Blöckchen für meinen Quilt nach Jane A. Stickle genäht, aber dieses Jahr wird es anders sein. Ich möchte mal die Zeit-am-Stück nutzen, um mit einem größeren geplanten Projekt zu starten (und möglichst weit zu kommen), weil da ein Termin naht, zu dem das Ding fertig sein soll. Nun habe ich schon mal eine Restekiste geöffnet wie die Dose der Pandorra...


… und heraus quollen die Reste eines Quilts, den ich vor vielen Jahren für den großen Sohn genäht hatte. Es war ein Quilt für einen Computerfreak. Hier könnt Ihr das noch mal ansehen. Besonders lustig war  das Nähen von elektronischen Bauteilen in planerischer Kooperation mit dem Junior. Im Karton waren damals allerhand Stoffe zurück geblieben - ich hatte keine Vorstellung wie und wie groß der Quilt werden soll, geschweige denn, wie viel Stoff ich brauchen würde. Nun habe ich aus den Resten schon mal Teile zugeschnitten:


Jede "Eingeweihte" sieht sofort, was das Ziel ist! *lach*
Und damit fahre ich morgen früh ganz zeitig nach Lauenbrück und lasse es mir mit den anderen Mädels gut gehen....

Mittwoch, 13. März 2019

Stoffdiät 2019 - die beiden ersten Monate

Irgendwie war es aktuell gar nicht vor meinen Augen - aber auch 2019 wird noch mal ein Jahr der Stoffdiät mit Frau Küstensocke.


Wenn man in mein Nähzimmer guckt, sieht man die Notwendigkeit einer Stoffdiät sofort. Alle Schränke sind voll. Auf dem Boden stehen zusätzlich mehrere Kisten. Also bin ich auch dieses Jahr wieder dabei. Genaue Ziele hatte ich zum Jahresanfang nicht gefasst - das sollte ich jetzt noch mal ein bisschen konkretisieren:

1. Fleissig an der UFO-Liste arbeiten
Zum Jahresbeginn hatte ich 25 UFOs in meinem Nähzimmer und Strickzeug. Alles Dinge, wo das Material schon da ist, zumindest teilweise. Dann kamen durch "Finden" noch zwei weitere dazu. Wenn ich davon einen größeren Teil dieses Jahr bewältigen könnte, wäre das sehr schön.
Januar und Februar: 4 von 27 geschafft.
Zwar waren es nur lauter kleine Sachen, aber mit dem neuen Wetterquilt bin ich sehr glücklich!



2. Stoff nur für konkrete Projekte kaufen und nicht in Versuchung führen lassen
Januar und Februar: das Thema kam irgenwie überhaupt nicht vor - keine Zukäufe zu verzeichnen!

Es gilt auch dieses Jahr wieder die Ausnahmeregel: auf Messen oder Nähtreffen darf ich lustvoll shoppen - das muss einfach sein! ;-)

3. Nähzimmer entrümpeln
Mein Nähzimmer ist eindeutig zu voll. Viele Dinge gibt es in Mengen, die ich unmöglich jemals verarbeiten werde. Da muss ich ran. Aber durch das Entrümpeln in anderen Lebensbereichen, das dieses Jahr mein Jahresziel ist, hat sich in den ersten beiden Monaten ein Zuwachs im Nähzimmer egeben, weil ich Kurzwaren geerbt


und Bettwäsche vom Wäscheschrank ins Nähzimmer umgeschichtet habe....


Das ergab erst mal ein Plus von 5.154 Gramm. Aber ich habe zu Beginn des Jahres meinen großen Schrank ausgemistet, weil es neue Fachböden gab und die Wolle entrümpelt. Da ist es ordentlich weniger geworden.

Die Bilanz 2019:
Vernäht: 910 Gramm
Entrümpelt: 4.672 Gramm
Abfall: 498 Gramm
Gesamt raus aus dem Nähzimmer: 6.080 Gramm

Stoff neu: 0 Gramm
sonstiges Material neu: 0 Gramm
gebraucht/geschenkte Zugänge: 5.154 Gramm
Gesamt rein ins Nähzimmer: 5.154 Gramm

Insgesamt 2019: -926 Gramm im Nähzimmer.
Naja....

Die 2-Monats-Thema der Stoffdiät
Frau Küstensocke fragt nach unseren Frühjahrsplänen und wie wir sie mit unserem Bestandstoff umsetzen können. Das habe ich ausnahmsweise einen ganz klaren Plan, der sich um diesen Schuhkarton mit Resten eines früheren Quilts ranken wird. Davon erzähle ich Euch aber erst später Konkreteres


Nun verlinke ich meine Bilanz bei Frau Küstensocke und gucke mal, was die anderen so zu erzählen haben.

Dienstag, 12. März 2019

Stich-um-Stich-zum-Ziel im März - die Boro-Technik

Heute müssen wir ohne Doris sticheln, aber das macht nix - das schaffen wir auch allein!
Ich habe in den letzten Tagen endlich die letzten Stiche an meine Brotkorbserviette in Borotechnik gesetzt. Hier und hier hatte ich Euch schon davon berichtet. Nun ist ein ganz schmales einfaches Binding dran, das mit der Hand auf die Rückseite umgesäumt wurde.


Der Winter ist um und im Brotkorb liegt schon die Frühlingsserviette, aber das macht nichts, denn der nächste Winter kommt bestimmt.


Die Boro-Technik hat mir richtig gut gefallen. Ursprünglich ist sie ja eine Flicktechnik gewesen, aber auch so hat sie ihren ganz besonderen Reiz.


Auf der Rückseite kann man sehr schön sehen, dass die Garne doch sehr unterschiedliche Farben und Stärken hatten.


Verwendet habe ich verschiedene Stickgarne, das ich ein-, zwei- und dreifädig verarbeitet habe sowie schnödes Nähgarn. Auf der Rückseite ist ein Stück altes Damast. Darauf hatte ich die Schnipsel aufgelegt. Ein Batting ist nicht drin. Das neue "Gewebe" fühlt sich gut an: fest und doch irgendwie ganz weich.


Nun kann der Winter kommen! ;-)
Größe: 30 x 30 cm
Gewicht: 65 Gramm

Reparieren von 12 bis 12 - von März bis April

Hach... vor lauter Entrümpeln hatte ich gar keine Zeit zum Reparieren! Und erfreulicherweise habe ich beim Aufräumen auch nicht lauter kaputte Sachen gefunden. Das fand ich ja schon mal sehr beruhigend. Und trotzdem wollen wir das Reparieren nicht aus den Augen verlieren. Denn zumindest in meinem Nähzimmer liegt schon wieder was und wartet auf ein paar freie Minuten.


Ich freue mich, dass auch Ihr in den letzten Wochen wieder dabei gewesen seid - auch mit so ganz "untextilen" Reparaturen. Nun geht es auf ein Neues!
Seid also herzlich eingeladen, mit mir weiter Eure kaputten Dinge zu flicken!

Sonntag, 10. März 2019

Wetterquilt 2019 - der Februar

Um es vorweg zu nehmen: so richtig Winter hatten wir nicht. An vielen Tagen lag die Mittagstemperatur im hohen einstelligen oder sogar zweistelligen Bereich. Schnee: Null.


Was ich aber viel bedrohlicher finde ist die Tatsache, dass die Dürreperiode 2019 bereits im Februar beginnt. Seit diesem Jahr notiere ich ja nicht nur ob es regnet, sondern auch wieviel es regnet. Regenmenge im Februar direkt vor meiner Haustür: 7,5 Liter pro m². Das ist nichts. Das ist überhaupt nichts. Und man merkt es auch sofort im Garten - die Erde ist knochentrocken. Im Beet bleibt man nicht kleben, ich habe neulich mal ein bisschen Unkraut gezupft - eine Hacke braucht man nicht... Das ist schon ziemlich bitter! Und die 3 Tropfen 4 Liter, die der Faschingssturm dieser Tage mit sich brachte, waren verdunstet ehe der Boden des Regenmessers so richtig bedeckt war. Und auch im Moment stürmt es mehr als dass es regnet.
Im Vergleich der Jahre ist der Februar sichtbar wärmer als die Vorjahre gewesen. Hier seht Ihr die Februare meiner Wetteraufzeichnung seit 2016 (oben 2016, Mitte 2017, unten 2018):


Und im unteren Bild - das ist 2019. Man sieht recht deutlich, dass die blauen Tage fehlen und es eine Menge dunkler gelbe Tage gibt. Ach, wär' doch mal ein bisschen Winter!

Freitag, 8. März 2019

Entrümpeln - das Komono im Kleiderschrank

小物
Ihr wisst nicht, was Komono ist? Ich auch nicht! *lach* Aber Frau Kondo schreibt davon immerzu in ihrem Buch (Werbung wegen unbezahlter Namensnennung!) und es muss etwas mit "Kleinkram", "Krimskrams", "Schrapel" oder "Gesums" zu tun haben. Das Wörterbuch beschreibt es mit "Accessoires" und "small articles". Nachdem ich fein getrennt alle Kategorien aus Kleiderschrank und Wäschekommode raussortiert hatte, blieb nun das Kleiderschrank-Komono übrig. Das ist nämlich das:


Ehrlich - im ersten Moment hatte ich hohen Blutdruck als ich das auf einem Haufen gesehen habe! Wo in aller Welt hat das alles in meinen Kleiderschrank gepasst??? Sicher gibt es Menschen, deren Kleiderschrank so voller Kleider ist, dass nix anderes reinpasst. Oder es gibt Menschen, die prinzipiell ausschließlich Kleidung in ihrem Kleiderschrank Asyl gewähren. Das ist bei mir aber nicht so. Ich habe da schon immer auch Vorräte und Teile, die sonst keinen Platz finden, drin. Auch Geschenke für Weihnachten, das, was nicht ins Nähzimmer passt und überhaupt verschiedenen Schrapel. Es fand sich auch noch ein Gürtel und echtes Kleidungsstück - ein schwarzes Seidenkleid, absolut reisetauglich und bestimmt passend, das bleibt bei mir und kommt jetzt sichtbar in die Kiste mit den zusammen gefalteten Röcken. Da muss ich die Zahl der Kleider noch mal korrigieren.


Geerbte Kleidungsstücke gab es auch noch ein paar und ein Kinderkleidchen. Ich war gerade in guter Trennungsstimmung: adieu!


Im Moment sind hier auch besonders viel Vorräte wie Tempotaschentücher, Küchentücher und Weiberkrams, da habe ich allerhand geerbt. Das braucht sich auf, es sind Dinge, die wir benutzen, die bleiben hier und werden verbraucht. Eine große und eine kleine Tüte mit Vlies/Fleece für's Nähzimmer zieht um an den Ort des Geschehens.
Jede Menge Kleiderbügel, die beim Entrümpeln übrig geblieben sind weil plötzlich nix mehr drauf hing. Ein paar habe ich als Reserve aufgehoben, aber diese kommen weg:


Und außerdem bleiben verschiedene Dinge bei mir, die aber erst mal den "richtigen" Kategorien zugeordnet werden. Frau Kondo empfiehlt ja, jede Kategorie an einem einzigen Ort zu haben und nicht verteilt auf verschiedene Zimmer oder Schränke. Recht hat sie vermutlich! Dass da dieser Übertopf schlummert (war mal als Geschenk vorgesehen), das wusste ich nicht mehr...


Der Kategorie Kleidung/Wäsche ordne ich noch diese Handwärmer zu, auch wenn das nicht jedermann nachvollziehen kann, die kommen jetzt in den Handschuhschubkasten.


Aus dem Kommodenschubkasten kullerte allerhand Kleinkram: das meiste davon bleibt hier, aber ich brauche nur einen Knirps und einen Regenschutz für den Fahrradsattel...


Eine Kiste für potentielle Geschenke habe ich angelegt. Die sind bisher im ganzen Haus verteilt und ich finde sie natürlich nicht, wenn ich eins gebrauchen könnte. Das muss ich mal versuchen, zu ändern. Mal sehen, wo die ihren endgültigen Platz findet. Frau Kondo sagt: erst alles ausmisten, dann Plätze für die bleibenden Dinge festlegen.

In Tüten verpackt waren zwei Puppen. Die eine ist nicht vollendet, der fehlt das Gesicht, anstelle vom Mund ist eine Stecknadel.


Aber sie sitzt schön.


Die müsste ich der UFO-Liste zufügen, aber ich habe keine Ahnung, wie das gehen soll, der Kurs, den ich mal besucht habe, ist Jahrzehnte her und es gibt auch keine Enkelmädchen weit und breit. Nach Rücksprache mit der Tochter bleiben aber beide Puppen hier. Vielleicht bekommen sie eines Tages doch eine Mama?


Außerdem gab es mehrere Kuscheltiere. Erinnert Ihr Euch an das blaue Pferdchen? Beim Auszug der Tochter übrig geblieben, verschüttet, wiedergefunden und repariert wohnt es seit einem reichlichen Jahr in meinem Kleiderschrank. Immer, wenn ich den Schrank aufmache, grinsen wir beide uns an - das Pferd und ich.


Die Teddys werden aber alle verabschiedet
Mein allererster Pferdeschwanz, der vor 49 Jahren abgeschnitten wurde, wandert jetzt auch fort. Ich war beim Auswickeln ganz erstaunt, dass sich noch ein zweiter in dieser Rolle befand. Drei Mal in meinem Leben habe ich die langen Haare abschneiden lassen, zweimal davon richtig kurz. Nein, die Pferdeschwänze werden nun verabschiedet. Die brauche ich nicht mehr für mein zukünftiges Leben!


Ich freue mich sehr, dass das Tochterkind eine Friseuse ausfindig gemacht hat, die die Zöpfe - so alt sie auch sind - weitergibt an den Verein Haarfee als Spende für Perrückenherstellung für Krebskranke Kinder. Das Alter spielt nach ihrer Aussage keine Rolle.
Auch von den Lauflernschuhen vom großen Sohn konnte ich mich schmerzlos trennen.


Das uralte Taufkleid dagegen bleibt bei mir. Es stammt aus Familienbesitz und ist mit dem blassblauen Seidenunterkleid bestimmt 100 Jahre alt. Das rosa Unterkleid wurde in den 50ern dazu genäht.


Völlig ausblenden werden wir im Moment alle Geräte, Kosmetiktaschen, Täschchen, Portemonnaies etc. - das ist eine Kategorie, die eine gesonderte Betrachtung notwendig macht. Hab' ich erst mal in eine Klappkiste geschmissen.

Verabschieden werde ich mich allerdings von diesem Fuchskragen.


Den habe ich mal geschenkt bekommen und nie getragen. Ich trage keine Pelze. Aus Prinzip nicht. Aber was mache ich nun damit? Ein echt schöner Pelz....


Bleibendes Kleiderschrank-Komono:
107 Kleiderbügel
6 Handwärmer
1 Bandagen für Knie (zum Glück im Moment nicht benötigt)
2 Reflektorenbänder für Radfahrer
1 Regenhaube für Fahrradsattel
1 Regencape
1 Knirps
1 Reisefön
3 Kuscheltiere/Puppen
1 Taufkleid
62 Packungen Verbrauchsmaterialien (Taschentücher etc.)
Und das alles passt ganz locker wieder in meinen Kleiderschrank und die Kommodenschubkästen rein.

Entrümpeltes Kleiderschrank-Komono:
16 Kleiderbügel, 1 Knirps, 1 Regenschutz für Fahrradsattel, 2 Unterbettkommoden (ich will nix mehr unterm Bett haben!!), 1 Tüte, 11 Kleidungsstücke und ein Fuchskragen, Kleinteile

Und nun? Nun war ALLES AUS DEM KLEIDERSCHRANK UND DEN KOMMODEN RAUS!
Hier kommt der Endstand der Entrümpelungsaktion in den Kategorien Kleidung und Wäsche. In der ersten Spalte ist mein Besitz aufgelistet, in der zweiten das, was ich dieses Jahr bereits entrümpelt habe. Ich zähle nur und lasse Excel rechnen ;-)


Und insgesamt sieht das nun so aus. Die Kartons, Schachteln, Tüten und Boxen zähle ich immer gleich mit. Denn das sind ja auch Besitztümer.... Annette! Die 1000 ist gleich erreicht!! ;-)


Mein lieber Schwan! Ich hätte
a) nicht gedacht, dass das Entrümpeln vom Kleiderschrank so lange dauert und
b) nicht gedacht, dass ich so viel besitze.
Zum Glück muss ich nicht Minimalistin werden und bin mit diesem Stand total zufrieden! Toll, dass Ihr mich so rege begleitet habt. Manch' eine hat überlegt, ob sie auch ein bisschen entrümpeln muss, andere haben sich gut gefühlt, weil das bei ihnen selbst viel übersichtlicher ist.
Ich für meinen Teil werde nun aufpassen, dass sich hier nichts klammheimlich wieder vermehrt. Manche Dinge dürfen noch weniger werden. Andere sollten nicht vermehrt, sondern ersetzt werden wenn nötig. Nix auf Vorrat kaufen.
MEMO an mich: KEINE Strumpfhosen! *lach*



Verlinkt wird bei Annette's 1000-Teile-raus-Party.
Und nun wissen wir, was Komono ist und ich mache mich an die Schuhe....