Mittwoch, 14. Oktober 2026

Singe, wem Gesang gegeben...

Unser Chor war schon wieder zu einem Konzert. Dieses Mal nicht als "Alleinunterhalter", sondern als Mitwirkende. Der Anlass war das 10-jährige Chorjubiläum des Carl-Schröder-Chors Sondershausen. Sie hatten unseren Chor zur Programm-Mitgestaltung eingeladen.
So einer Einladung folgen wir doch gern! Aber bevor wir gesungen haben konnten wir ein Stück des Programms mal zuhören. Das ist etwas, das hat man als Chorsängerin ja nicht alle Tage.
 

Der Carl-Schröder-Chor singt - nicht wie unser Kirchenchor eher traditionelle Musik - Titel aus Pop und Rock. Das hat mir gut gefallen. Hier könnt Ihr mal einen Schnipsel hören:
 

Aber auch wir bekamen reichlich Beifall von dem zahlreich erschienenen Publikum.
Das Konzert fand im Achteckhaus statt. Von dem Gebäude hatte ich Euch hier schon mal erzählt. Ein schönes Ambiente für solche Veranstaltungen. 
Am Ende haben beide Chöre gemeinsam gesungen. Das war schon Klangfülle!
 

Auf alle Fälle war es ein rundum gelungener Abend und mir beschert er ganz nebenbei ein Kreuzchen in Anni's Bingo im Feld Singe, wem Gesang gegeben.
 

Ich habe ja die Quartalszusammenfassung geschwänzt, deshalb zeige ich Euch heute mal, wie weit ich bin. Das neue Kreuz macht gleich zwei Bingos! Aber ich habe noch allerhand freie Felder, sollte mich mal wieder bisschen auf's Bingo konzentrieren, oder?

Montag, 12. Oktober 2026

Reparieren: eine Bluse

Ich komme ja im Moment überhaupt nicht zum Nähen. Aber so eine kleine Reparatur musste sein. Meine Karo-Bluse kam mit mehreren defekten Nähten aus der Wäsche. Sie ist schon alt, aber der Stoff ist noch gut. Und ich mag sie, also muss sie noch ein bisschen halten.
 

Mit der Maschine war das eine leichte Sache. Ich konnte alle mürben Nahtstellen reparieren.
 

Nun ist die Bluse einsatzbereit für den nächsten Sommer! Bloß nichts liegen lassen im Nähzimmer....
Mit der Reparatur gehe ich jetzt mal im Reparatur-Cafè vorbei. Mal sehen, wen ich dort treffe...

Samstag, 10. Oktober 2026

Reparatur-Café im Oktober

Heute öffnet das Reparatur-Café seine Pforten. Seid herzlich Willkommen!
 

Manchmal lasse ich mich hinreißen. Ich war wegen etwas ganz anderem zum Schwedischen Bettenhaus gegangen und dann lagen da - im Angebot - diese hinreißend gestreiften Bettbezüge in Taubenblau. Musste ich kaufen.
Schon nach dem ersten Waschen zeigte sich, dass sie mit heißer Nadel gestrickt sind: gleich zwei Nähte sind ausgerissen.
 

Zum Glück lässt sich sowas ja leicht reparieren. Mit der Overlock habe ich dann wieder schön versäubert.
 

Und bei der Gelegenheit habe ich auch gleich noch den einen Kopfkissenbezug kleiner gemacht. 
 

Den Streifenrest habe ich natürlich erst mal dem Fundus zugeführt. Der geht bestimmt noch mal ganz prima als Taschenfutter... 
 
Und wie sieht's bei Euch aus? Kommt gern vorbei mit Euren Reparaturen! 
 
 
 
 

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Donnerstag, 8. Oktober 2026

Plausch am Gartenzaun: Wollt Ihr mal unsere Fledermäuse sehen?

An warmen ersten Herstabenden können wir immer noch die Fledermäuse im Garten beobachten. Sie fliegen mit einem Affenzahn in Runden um die Bäume und über unsere große Wiese. Wir staunen immer wieder wie geschickt sie dabei allen Hindernissen ausweichen. 
Ich bekomme die ja irgendwie nicht auf's Foto. Sie schießen pfeilschnell durch's Bild und ehe ich abgedrückt habe sind sie schon wieder aus der Sicht. Aber jetzt habe ich mal eine Zeitlupenaufnahme gemacht. Wusste gar nicht, dass mein Handy sowas kann....
 

Leider kenne ich mich ja mit diesen Flugtierchen nicht aus. In unserer Gegend kommen das kleine und das große Mausohr vor. Die hier im Bild gehören auf alle Fälle zu einer größeren Sorte, also könnte es vielleicht ein großes Mausohr sein. Aber nur vielleicht.
 
Gibt's bei Euch auch Fledermäuse? Das könnt Ihr ja mal am Gartenzaun erzählen....
Verlinkt wird bei Nicole. 

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Weniger ist mehr - 1000 Tage raus - Woche 41: Mehr rein als raus

Mittwoch ist's. Zeit, um über das Entrümpeln zu reden.     

 
Was für verrückte Tage! Ich springe von einer Aktion zur nächsten, habe viel zu viele Vorhaben für viel zu wenig Zeit und statt WENIGER wird es MEHR! Wir räumen eine Wohnung. Eine Wohnung mit vielen Dingen drin. Das ist eine schwierige Sache! Und auch wenn man ja NICHTS braucht und eigentlich alles hat wandert doch das eine oder andere Teil in einer Kiste mit nach Hause.... 
Hier versuche ich zwar konsequent zu sein und möglichst für jedes einziehende Teil auch ein anderes zu verabschieden. Aber das klappt natürlich nicht vollständig. 
Gut gelungen ist es bei meiner wirklich nicht mehr ansehnlichen Reiskocherschüssel, die einen Riss hat. Die konnte ich austauschen gegen eine viel schönere ohne Deckel - mein Deckel ist da. Das war perfekt.
 
 
Für die beiden Gießkannen, die hier eingezogen sind, habe ich zwei verabschiedet. Die mit dem Riss im Boden, aus dem immer Wasser raustropft.
 

Und die, die wegen Materialermüdung ihren Henkel verloren hat. 

 
Aber es sind zwei Pflanzen und drei Keramiktöpfe hier eingezogen. Tja....

 
Dafür habe ich einen defekten Blumentopf, einen defekten Untersetzer und einen undichten Übertopf verabschiedet.


So wurschtel ich mich langsam durch die Dinge... Aber die eigentliche Aktion ist ja das Verwerten, Verschenken, Verbrauchen, Verkaufen, Verwerfen eines gesamten Haushalts. Zum Glück ist der nicht so ganz dicht an mir dran und ich muss nichts aus piätetvollen Gründen aufheben wie damals bei meinen Eltern....
 
Verabschiedet wurden:
2 Gießkannen
1 Kunststoffschüssel
2 Blumentöpfe 
1 Untersetzer
6 Teile gesamt

Und wie war es bei Euch? Seid Ihr voran gekommen mit Euren Vorhaben? Ich freue mich, wenn Ihr Eure Entrümpelungserfolge und Sortieraktionen hier verlinkt. Die Linkparty ist dauerhaft für Euch geöffnet.


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Freitag, 2. Oktober 2026

Und das war mein September 2026

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen...
 
Was für ein Monat! Gleich 3 wichtige Wahlen haben den Monat überschattet und mir tatsächlich an manchen Tagen den Schlaf geraubt.... Ich habe Menschen sagen hören, dass sie nun darüber nachdenken, ihr Bundesland zu verlassen und mit Grausen denke ich an die nächste Wahl hier in Thüringen! Aber eh' das passiert können wir erst mal auf den Monat schauen, der nun hinter uns liegt. Der war am Ende doch recht sonnig!
 
Im September....
... purzelte ich von einem Termin zum nächsten, es war so ein kunterbunter Monat!
... war ich gleich zu Monatsbeginn als Seniorenbeirätin zu einer Veranstaltung der Polizei nach Sondershausen eingeladen, wo ich eine Menge gelernt habe über diverse Trickbetrügermaschen. Als nettes Gagdet spielte das Polizeiorchester Thüringen.
 

... brauchte ich Platz in der Tiefkühltruhe und habe allerhand Beeren aufgetaut und zu Beerengrütze verarbeitet.
 

... feierte unsere Orgel ihren 140. Geburtstag, die kleine Glocke wurde 100 Jahre alt und unser Orgelverein besteht seit 20 Jahren. Genug Gründe eine ganze Festwoche einzulegen. Begonnen hatte sie schon im August und zog sich in den September hinein mit verschiedenen Veranstaltungen. Die Torte war echt lecker:
 

... und weil die Reinigungskraft der Kirche länger schon krank ist habe ich mal alle Gerätschaften ausprobiert, die es dort so gibt und kenne mich jetzt bestens aus mit Mülltonnenentsorgungsterminen, dem Geschirrspüler usw. Man hat ja Zeit als Rentnerin! *lach*
 

... reiste die Tochter hier an, leider nur mit einem Kind, das andere kränkelte, und gemeinsam sind wir zur Hochzeit meines Bruders gefahren. Was für ein schönes Fest, das natürlich gleichzeitig auch ein Familientreffen ist. Ja, sie haben JA gesagt. Dieses Geschenk musste ich fotografieren, ich fand es echt witzig: 
 

Ich selbst habe den Quilt verschenkt, der rechtzeitig fertig war und den ich Euch immer noch nicht in voller Schönheit gezeigt habe. Mach' ich noch, versprochen. Der Monat war einfach zu wild.... 
... hatte ich aus dem Nähzimmer einen schönen Blick auf die Tomaten, die längst die Dachrinne erreicht haben.
 
 
... war bis jetzt noch kein Ende der Tomatenernte abzusehen. Es gibt immer noch reichlich in allen Farben!
... haben sich auch die Zuccini noch mal irgendwie erholt. Die Ernte in den heißen Sommermonaten hielt sich in Grenzen, aber im September haben sie noch mal richtig losgelegt.
... gab es unglaublich viele Pfirsiche! Davon hatte ich Euch hier schon erzählt.
 

... waren wir zum Tag des offenen Denkmals auf Schloss Birkenfeld. Der Graf zu Ortenburg höchstpersönlich und seine Frau führten durch das Schloss. Es hat uns gut gefallen, aber wenn man so "hinter den Kulissen" hört, was es bei dem Erhalt solcher Gebäude für Hürden und Hindernisse gibt, wie oft der Statiker ins Haus kommen muss und wo sich überall Risse auftun.... Nein, da möchte ich kein Schloss besitzen!
 

... waren wir "in den Äpfeln". Das Straßenobst des Kyffhäuserkreises soll ja nicht verkommen... ;-)
Und auch wenn es dieses Jahr eine eher schlechte Apfelernte gab, sehr früh, sehr trocken, sehr madig, sehr wenig... reichte es für viele Gläser Apfelmus, Marmelade, Grütze.... Und wieder stand ich jeden Tag in der Küche! *lach*
 

... war ich zur Verabschiedung einer früheren Kollegin in den Ruhestand eingeladen. Ach, wollen Sie nicht kommen? S. würde sich bestimmt freuen! Und könnten Sie vielleicht eine kleine Rede....? - *lach* - ja, ich konnte! 
... konnte ich auch den Birnen nicht widerstehen. Davon gibt es dieses Jahr reichlich und ich habe mich über ein früheres  Geschenk meiner Kinder dieses Jahr wieder besonders gefreut: es gibt getrocknete Birnen!
 
 
... habe ich seit vielen Jahren mal wieder Holunderbeersuppe gekocht. Nur für mich. Mit Orangensaft und Apfelstückchen und Sago drin. Wir haben als Kinder immer Froscheier dazu gesagt. Das war soooo lecker! Und ein bisschen Holunderbeersaft habe ich mir auch eingekocht. Dieses Vergnügen soll nicht einsam sein!
 

... war ich kurzentschlossen Einlassdienst beim Orgelkonzert zum Bauernmarkt. Hier ist im September immer ein richtig großes Volksfest mit vielen irdischen Vergnügungen. Aber unsere Kantorin bietet jedes Jahr am hellerlichten Vormittag ein kleines Orgelkonzert an, das auch dieses Jahr wieder sehr gut besucht war.
... habe ich zu einer Generalprobe mal einen Blick von hinten auf das Orchester fotografiert 
 
 
... hat unser Chor gemeinsam mit Solisten und dem Lohorchester Sondershausen die Telemann-Kantate Die Tageszeiten aufgeführt. Monatelang haben wir fleißig darauf hin gearbeitet. Eine außergewöhnliche Musik, die anlässlich des Zachariäe-Festjahres hier in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Frankenhausen aufgeführt wurde. Denn der damals schon hochbetagte Telemann hatte Texte eines jungen, wilden Dichters vertont. Der Chor hat in dieser Kantate nur vier Stücke zu singen, zu jeder Tageszeit eins, aber die waren "sauschwer"! Umso schöner war es, dass alles geklappt hat wie am Schnürchen!
... musste/durfte ich innerfamiliär einen Einzug ins Pflegeheim begleiten. Das ist aufregend, auch mental anstrengend, weil man immer noch versucht, diesen Moment hinauszuzögern. Ich kannte das ja hinreichend von Berufs wegen, aber das Gefühl als quasi-Verwandte zu erleben, ist wieder noch mal etwas ganz anderes. So oft ich konnte war ich die ersten Tage im Pflegeheim, was immer mit Reiserei verbunden ist. Aber wenn wirklich alle den Leitspruch bedenken, können wir wohl beruhigt sein.
 

... haben wir begonnen, die Wohnung aufzulösen. 1000 Teile raus - gute Nacht!
... mussten wir Weinverkostung machen weil der Supermarkt unsere Hausmarke nicht mehr anbietet. Man ist schon gestraft, kann ich Euch sagen! *lach*
 

... war ich als ehrenamtliche Helferin in "meinem" Pflegeheim zum Oktoberfest. Der Förderverein hat auch dieses Jahr wieder eine Blaskapelle spendiert, es gab Grillhähnchen und Brezeln und Erbensuppe, herrliches Wetter und gute Laune. 
 

Aber wenn alles erst hingeräumt, dann serviert, dann wieder alles verräumt ist, ist man auch platt! *lach*
... waren wir im Wald, um Pilze zu finden, aber es gab keine. Dafür habe ich beim Umgraben vom Kartoffelbeet reichlich gefunden! Es sind graue Wulstlinge, die leider niemand essen möchte.
 

... habe ich unterwegs beim Kürbisbauern angehalten und mir ein bisschen Herbstdeko besorgt. Der hatte gerade Kürbisfest gehabt und die Auslagen waren nicht mehr ganz so prall gefüllt wie sonst manchmal.
 
 
.... haben wir eine kleine Wanderung in den Hassbergen gemacht und auf dem Weg eine Blindschleiche getroffen
 

... sind wir danach in einem typischen fränkischen Biergarten eingekehrt. So was gibt es bei uns am Kyffhäuser nicht!
 

Tja, Ihr Lieben... seid Ihr noch da oder seid Ihr im Biergarten hängen geblieben? Ihr müsst nicht über den langen Text und die vielen Bilder jammern - ich musste das ja auch alles schon erledigen/erleben/machen... *lach*
 
Nun lassen wir es im Oktober ganz bestimmt ein bisschen ruhiger angehen.... oder - wenn ich so in meinen Kalender gucke - vielleicht doch nicht? Oktober, ich freue mich jedenfalls auf Dich, denn im Kalender stehen schöne Sachen! 

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Auf die Reste - fertig - los! im Oktober

Heute startet die neue Reste-Party.
 
 
Im September habe ich sehr wenig genäht. Also war es mit den Resten auch nicht so prall.
Doris dagegen war richtig fleißig und hat zum Beispiel diese tollen Stiftemäppchen genäht.
Das könnte doch glatt mal mein Projekt für den Oktober werden! 
 
Außerdem möchte ich gern noch eine Tasche nähen. Mal sehen, ob das was wird...

Die neue Reste-Party startet jetzt. Hier könnt Ihr Eure Resteprojekte den ganzen September über verlinken. Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

 

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