Mittwoch, 25. März 2026

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - Woche 13: die Sämereien

Mittwoch ist's. Zeit, um über das Entrümpeln zu reden.   


Auweia.... das ist sogar Herrn B. aufgefallen, dass ich SEHR viele Sämereien habe! Draußen war herrliches Gartenwetter und da habe ich den Karton mit den Samentüten und sonstigem Kram zum Aussäen und Anziehen aus dem Regal gezogen. Was soll man dazu sagen? 
 
 
Auf alle Fälle, dass mein Vorrat an Samen nicht mit meinem Vorhaben zusammen passt, nicht wieder so viel anzubauen. Ich muss mich nämlich ein bisschen entscheiden: Entweder mehr reisen und weniger gärtnern oder weniger reisen und mehr gärtnern. Da Herr B. da ein deutliches Wörtchen mitzureden hat wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich weniger anbaue. Also brauche ich weniger Samen. Manche sind sowieso uralt und dürfen gehen. Ich werde KEINE Keimproben mehr machen und KEINE Versuchsserien! ;-)
Trösten kann ich mich eigentlich nur, dass der Zustand 2022 viel, viel schlimmer war! ;-) 
 
Manche Samen sind nämlich durchaus tauglich, dass andere Menschen ihr Glück mit dem Anbau versuchen könnten, die dürfen auf's Verschenkebrett. Es gibt so ein paar Kulturen, die muss man in unserem Garten zu angestrengt gießen und ständig gegen Amseln, Wühlmäuse, Katzen, Füchse, Schnecken und sonstiges Getier verteidigen. Die mag ich auch nicht anbauen. Denn Ihr kennt ja das Sprichwort: ist die Katze aus dem Haus, tanzen auf dem Tisch die Mäuse....
 

Nun muss ich mir nur noch, wenn es mich mal wieder in den Fingern juckt, immer wieder laut aufsagen:
Keine Kürbisse, keine Möhren, keine Pastinaken, kein Brokkoli, kein Rosenkohl... ;-)
Bei anderen Samen war ich sehr erstaunt, sie zu finden. Zum Beispiel diese ineinander gestapelten Dosen mit Tagetes und Sonnenblumensamen... keine Ahnung, wie alte die sind. Die Sonnenblumen werden wohl Vogelfutter werden. Die Tagetes werde ich probieren.
 

Beim Blick in mein Tomatenhaus sehe ich... 
 
 
... genau wie auf den Samentüten deutlich, dass drei Sorten überlagert waren.
 

Die dürfen auch weg. Das wird eben nix mehr.
Das Bewurzelungspulver trägt die Handschrift meiner Mutter und bewegt sich in der Dose nicht mehr. 
 

Ich hatte letztes Jahr Beschriftungsschilder aus Saftpackungen gemacht. Das bewährt sich aber nicht, die lösen sich zu schnell auf. Das Bündel kann also weg und wird nicht gezählt.
 
 
Und auch sonst konnte ich mich von allerhand Dingen trennen:
 

Verabschiedet wurden 
23 + 3 Samentütchen in unterschiedliche Richtungen
2 Tüten
1 uraltes Klebeband (was macht das im Samenkarton ????)
1 Dose Bewurzelungspulver 
3 Plastikdeckel
2 Drähte 
35 Teile gesamt
 
Nun habe ich immer noch genug Samen, die ausgesät werden wollen. Bei manchen muss sich erst noch erweisen, ob sie noch taugen. Mit Kresse, die längst überfällig ist, habe ich heute schon mal angefangen...
 
Und wie war es bei Euch? Seid Ihr voran gekommen mit Euren Vorhaben? Ich freue mich, wenn Ihr Eure Entrümpelungserfolge und Sortieraktionen hier verlinkt. Die Linkparty ist dauerhaft für Euch geöffnet.


You are invited to the Inlinkz link party!

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Dienstag, 24. März 2026

Neue Topflappen braucht das Land!

Mit meinen Topflappen ist es ein Elend. Zwei Paar sind über die Jahre ziemlich verschlissen, mehrfach angekokelt und schon geflickt. Wie das so ist mit dem Schuster, der immer die schlechtesten Schuhe hat... Und die neuen "Winter"-Topflappen sind jetzt jahreszeitlich überholt. "Neu" ist allerdings auch schon wieder geschmeichelt, genäht habe ich die nämlich ziemlich genau vor 3 Jahren.
Bei denen hatte ich ja ein Experiment gewagt: Webkanten auf nur einer Lage Thermolam, dafür eine schöne dicke Rückseite aus einem Aussteuerleinenhandtuch. Ich muss sagen: das hat sich bewährt. Ich habe mir nie die Finger verbrannt damit. Und sie liegen deutlich gefälliger in der Hand als doppellagig gefütterte.
Ich bin ja am Reduzieren meiner Reste und da gehören Webkanten ganz eindeutig dazu. Ich kann ja nix wegwerfen und aktuell ist der Schuhkarton proppevoll und die Dose im Regal fließt auch schon über:
 

Ziel ist jetzt nicht, einen der beiden Behälter leer zu bekommen. Aber ich wollte einfach mal ein paar der Dinger vernähen. Auf das Thermolam habe ich dieses Mal eher frühlingshaft anmutende Webkanten gesteppt. Schmale, breite, mit und ohne Schrift. Auf "Gleichheit" der Topflappen habe ich absichtlich keinen Wert gelegt. 
 

Sogar ein lila "Krokus" blüht auf dem einen! ;-)
Der passt gut zu der Rückseite aus kräftigem lila Irgendwas.
 

Ich habe die Webkanten direkt auf das passend zugeschnittene Thermolam genäht, dabei eine Nahtzugabe berücksichtigt. Dann einen Aufhänger anbringen (12 cm sind ein bisschen kurz, es könnten 14 cm sein...) und mit der Rückseite verstürzen. Den Rand habe ich schmalkantig abgesteppt und dabei die Wendeöffnung verschlossen. Zur Stabilisierung dienen ein paar zusätzliche Steppnähte entlang der Webkanten.
 
Hach! Ich freu' mich! Frühling in der Küche! Und praktisch sind sie auch noch, denn: Zum Schutz von meinen Händen habe ich mir neue Topflappen genäht! Und damit geht's zum Bingo2026!  
 
Größe: 21x21x cm
Gewicht: 65 Gramm
Oberstoff: Webkanten aus dem Bestand
Vlies: 1 Lage Thermolam
Rückseite: eingefärbter dicker Baumwollstoff 
 
Verlinkt wird bei
DVD bei Elfi 
 

Montag, 23. März 2026

Eine Gretelies mit Streifen

Beim Sortieren meiner Stoffe war mir eine unvollständige Jelly roll begegnet, aus der ich schon Stoffe für die Dear Jane Blöcke entnommen hatte. Ich mag ja diese Kleinkarierten und wollte deshalb etwas für mich nähen. Eine Gretelies! Die liebe ich. 
Könnt Ihr Euch noch an die Gretelies erinnern? Ein freier Schnitt, der zu einem herrlich bauchigen Einkaufsbeutel führt.
Die Jelly roll-Reste hatte ich mit nach Lauenbrück genommen. Dort konnte ich gerade so viele ausreichend lange Streifen gewinnen wie ich brauchte - 20 Stück. Für den Bund und das Innenfutter fand sich im Fundus passender Stoff. Allerdings war die Gretelies beim Nähtreffen nicht fertig geworden. Und wie das so ist: die Teile lagen dann noch allerhand Tage im Nähzimmer herum. Aber nun habe ich fertig!
 

Die Gretelies ist eine Wendetasche. Und ich mag die zweite Seite auch. 
 

Leider kommen die Farben der Stoffe hier nicht gut rüber. Sie sind nicht so matt wie es hier aussieht.
Von der Jelly roll sind noch Teile da, da werde ich mir noch etwas einfallen lassen. 
 
Schnitt: Freebook Gretelies
Größe: 48 x 40 cm
Gewicht: 138 Gramm
Oberstoff und Futter: aus dem Bestand 
 
Verlinkt wird bei 
 

Sonntag, 22. März 2026

Wachstuchreste+Vliesreste=Kinderportemonnaie

Könnt Ihr Euch erinnern an die Wachstuchreste von der schwarz-roten Pipps und den Vliesresten aus meinem Schuhkarton? 
Daraus ist nun ein Kinderportemonnaie zum Umhängen geworden. Man kann es mit oder auch ohne das Band benutzen. 
 

Innen ist es mit dem Wachstuchrest gefüttert und man könnte auch klebrige Bonbons drin aufbewahren... *lach* 
 

Schnitt: ohne
Gewicht: 25 Gramm
Größe: 11,5 x 7,5 cm
Oberstoff, Vlies, Futter: Reste aus meinem Bestand
 
Verlinkt wird bei  
 

Samstag, 21. März 2026

UFO No.5/2026 - die grüne Maschinenstickerei

Ich hatte mir noch ein zweites UFO mit nach Lauenbrück zum Nähtreffen genommen, nämlich die Maschinenstickerei. Die hatte ich im Zubehörkarton der alten Stickmaschine gefunden, von der ich mich getrennt hatte. Übrig geblieben war nur dieser Baum: 
 

Den hatte ich ein bisschen auf dem Nähzimmertisch hin und hergeschoben und dann war die Idee geboren: aus dem wird ein Bezug für ein neues Gartenbuch. Mein aktuelles ist bald voll.
Zuerst habe ich mit grünen Schnipseln aus dem Resteglas auf einem Stück Thermolam "Probeliegen" gemacht. 
 

In Lauenbrück habe ich dieSchnipsel dann direkt auf das Thermolam genäht und dann die Stickerei angesetzt. Das gab eine schöne Vorderseite:
 

Von der Stickerei blieben rundum Stoffstreifen übrig, mit denen ich die Rückseite gestalten konnte.
 

Am Buchrücken kann man gut erkennen, dass hier das neue Gartenbuch steht:
 

Genäht habe ich die Hülle nach bewährtem Prinzip mit dem "offenen Futter". Damit spart man sich das Schließen einer Wendeöffnung und es kommen an den Ecken nicht so viele Lagen zusammen. 
 

Besser konnte dieses UFO eigentlich nicht verwertet werden, oder?
 
Schnitt: Buchgröße +2cm
Größe: 22x16x1,5 cm
Gewicht: 55 Gramm
Oberstoff: festes Leinen, selbstgefärbt, Stickerei selbst gekauft, keine Ahnung woher
Vlies: Thermolam
Innenfutter:  Reststück Buttinette  
 
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Freitag, 20. März 2026

Meine Freitagsblümchen in KW 12

Niwobo sucht diesen Monat GELB.
 

Das ist leicht.
 

Im ganzen Haus stehen Forsythiensträuße.
 

Nicht, weil ich die Natur geplündert hätte, sondern weil wir den Giebel eingerüstet haben. Herr B. will streichen. Da war die Forsythie einfach im Weg....
 

Mehr Freitagsblümchen braucht es nicht. Alle anderen GELBEN blühen gerade im Garten
 
 
So viel gelb ist doch perfekt zum heutigen Äquinoktium, der Tag-und-Nacht-Gleiche
Verlinkt wird bei
 

Donnerstag, 19. März 2026

Noch mehr winzige Schnipsel von der Dear Jane

Erinnert Ihr Euch an die Schnipsel-Täschchen aus den kleingemusterten Stoffen meiner Dear Jane?
Aus den gefundenen Schnipseln hatte ich fünf Flächen zusammen gesetzt, vier für die Täschchen verarbeitet, eine war noch übrig.
Daraus ist nun ein MugRug geworden. 
 

Gequiltet habe ich es freestyle und das ist recht hübsch geworden.
Die Wendeöffnung ist auf der Rückseite damit alle Ränder schön gleichmäßig werden.
 

Die Schnipselschachtel ist nun Geschichte. Es waren insgesamt 114 einzelne Teile, die nun zu zwei Täschchen und einem MugRug zusammen gewachsen sind... 
 
Größe: 10,5x10,5 cm
Gewicht: 5 Gramm
Vlies: Rest einer Fleecedecke
 
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Home sweat home bei Carolyn