Mittwoch, 5. August 2026

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - Woche 32: Auweia...

Mittwoch ist's. Das ist eigentlich die Zeit, um über das Entrümpeln zu reden. Aber ihr habt es ja gemerkt: ich habe so richtig BLAU gemacht... Der Juli war kein Monat, in dem ich mich mit dem Entrümpeln befasst hätte....    

 
Trotzdem flogen ein paar Teile raus, eher zufällig, zum Beispiel weil der Enkelsohn ein großer Werfer vor dem Herrn ist. Da ist nicht mal Kunststoffgeschirr sicher! 


Die Enkeltochter hat "positiv entrümpelt" und eine Packung selbstklebender Knöpfe verbastelt
 

Der völlig überlagerte Dill flog auf den Kompost
 

Im Urlaub haben wir uns von einem völlig abgegriffenen Kartenspiel getrennt, das wird auch nicht ersetzt, es gibt noch mehr davon.
 

Ein löchriger Packsack kam auch weg
 

 
Verabschiedet wurden:
1 Teller
1 Schüssel
1 Glas
1 Packung Knöpfe 
1 Gewürzkraut 
1 Kartenspiel
1 Packsack
7 Teile gesamt 
 
Und weil nun der Juli vorbei ist schauen wir uns das mal insgesamt an: 
 
Der Juli:
Woche 27:  nix
Woche 28:  nix
Woche 29:  nix
Woche 30:  nix
Woche 31:  nix
Juli:   0 Teile gesamt 

Auweia... Das war ja nun wieder nicht so toll. Aber mal ehrlich: ich hatte einen wunderbaren Juli! Wer braucht da Entrümpeln??!!
 
 
Januar:       94 Teile 
Februar:   488 Teile
März:       103 Teile   
April:         24 Teile          
Mai:           14 Teile            
Juni:           41 Teile          
Juli:            0 Teile          
August         
September   
Oktober:      
November:
Dezember:  
2026   764 Teile gesamt

Nun hoffe ich, dass ich wieder ein bisschen in Tritt komme, auch ohne, dass der Enkel was zerdeppert... ;-)
 
Und wie war es bei Euch? Seid Ihr voran gekommen mit Euren Vorhaben? Das Sommerloch ist allgegenwärtig, aber das macht nichts! Ich freue mich, wenn Ihr Eure Entrümpelungserfolge und Sortieraktionen hier verlinkt. Die Linkparty ist dauerhaft für Euch geöffnet.


You are invited to the Inlinkz link party!

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Dienstag, 4. August 2026

Und das war mein Juli 2026

Im Juli muss vor Hitze braten
was im September soll geraten
 

Dieser Spruch passt doch perfekt zu unserem Juli-Wetter! Was für ein Sommer.... ich muss immer auf meine Temperatur-Quilts schauen und denke, so viel Dunkelrot wie es dieses Jahr gegeben hätte, sieht man in keinem der Jahre.....
 
Im Juli...
... sind wir am ersten Tag des Monats losgefahren. Mit Camperauto und einer Freundin. Unser Ziel war die Kaschubei in Polen, von der ich Euch bisher noch nichts erzählt habe.
 

... haben wir unterwegs in Nordpolen einen Zwischenstopp gemacht am Jezioro Lubie (Großer Lübbesee), einem sehr schönen See am Rande eines Landschaftsparks.
 

... haben wir auf der Drawa eine Kanutour gemacht - eine wilde Sache! Solche Flüsschen würde man in Deutschland als unbefahrbar erklären... *lach*
 

... konnten wir in Czaplinek (Tempelburg) in der alten katholischen Kirche einen ungewöhnlichen Baldachin-Altar anschauen
 

... genossen wir den Anblick ungezählter Seen in der Kaschubei, einem Landstrich westlich von Gdansk (Danzig), in dem ein eigenes Völkchen lebt, die Kaschuben.
 
 
... machten wir eine Moorwanderung im Bagno Kusowo, dessen Zuwegung wir erst dolle suchen mussten, die touristische Beschilderung fehlt vielerorten. Die Wege waren teilweise mit Stegen ausgebaut, aber stellenweise war es auch sehr "feucht" unter den Füßen
 

...wuchs gleich neben dem Pfad überall Sonnentau und Wollgras
 

... haben wir uns im Moor den Bauch mit Blaubeeren vollgeschlagen und erst später - beim Bestimmen der ungewöhnlichen hohen Beerensträucher - haben wir gelernt, dass die dunkelgrünblättrigen Pflanzen Rauschbeeren sind. Hat uns aber nicht geschadet... ;-)
 

... konnten wir erleben, dass man sich in Polen tatsächlich um die alten Alleen kümmert. Ich bin vor Jahren schon mal in Polen gewesen und habe diese Alleen bewundert. So schön! Jetzt sieht man an vielen Stellen Nachpflanzungen, auch weiter nach außen gesetzte, damit ein Straßenausbau Platz hat.
 

... haben wir manchmal auf Campingplätzen, aber auch frei in der Natur übernachtet. Polen ist da großzügig. Und es ist schon wunderschön, morgens direkt an einem See zu stehen und ins Wasser zu hopsen, noch vor dem Frühstück... Die Seen sind glasklar!
 

... lernen wir Fichtenspargel kennen, ein Schmarotzer ohne Chlorophyll
 

... besuchen wir die Ordensburg in Bytow. Hier gibt es ein Museum zur Kultur des Landstrichs und traditioneller und moderner Kunst. Hier war Kreuzritterland...
 

... sind wir gleich zwei Tage an einem kleinen Moorsee im Bereich des südlichen Kreuzsees stehen geblieben. So eine schöne Landschaft! Das Baden im Moorsee ist eine ganz eigene Erfahrung, es kommt einem so ein bisschen vor als schwimme man in Kaffee.... *lach*
 

... staunten wir so manches Mal über die Einfachheit der Campingplätze. Genau richtig für uns - mehr brauchen wir nicht! Dazu gibt es meistens großzügige Weite, freie Platzwahl, wenig Menschen und Infrastruktur.
 

... war es manchmal auch ein bisschen abenteuerlich... ;-)
 

... besuchten wir an einem Regentag das Kaschubische ethnologische Freilichtmuseum, eine sehr beeindruckende Anlage, in der Häuser der Region aus verschiedenen Zeiten zu sehen sind, oft auch von innen mit historischem Inventar. Neben vielen Häusern war ein liebevoll bestellter Hausgarten - sehr schön gemacht!
 

... wunderten wir uns über die "Ausziehbetten", die es in vielen Häusern zu sehen gab, aber offenbar lebten typischerweise zu viele Menschen auf zu wenig Platz. Es war wohl immer ein armer Landstrich, diese Kaschubei.
 

... konnten wir ein bisschen was über die Geschichte der Gegend lernen, die Kaschuben wurden immer abwechselnd von Osten und Westen überrannt, ihre Kultur und Sprache wurde unterdrückt und erst jetzt finden sie allmählich zurück zu ihren Wurzeln. 
 

Inzwischen sieht man zweisprachige Ortsschilder und die regionaltypische ornamentale Bauernkunst ist vielerorts präsent
 

... essen wir im Museumsrestaurant ein landestypisches Mittagessen: Kartacze (mit Fleisch gefüllte Kartoffelknödel auf Sauerkraut) - sehr, sehr lecker! (vegetarische Variante war nicht)
 


... wurde das Wetter in Nordpolen immer kälter und nasser, ich bade bei 13 Grad Außentemperatur zum letzten Mal in einem Kaschubischen See und dann verwerfen wir die Idee, an die Ostsee zu fahren sondern fahren 400 km nach Süden zum Lubiekowskie-See.
 
 
Das war eine gute Entscheidung!
... schlaumeln wir 5 Tage an diesem riesigen See herum, wohl einer der saubersten Seen Polens. Das Wasser ist so klar, dass man viele Meter weit nach unten schauen kann. Wir fahren Kanu und Standup-Paddle, schwimmen und sitzen am See rum. 
 

... quilte ich ein paar Blöckchen am Dear Jane
 

... spielen wir abends lauter verschiedene Spiele und genießen die lauen Abende
 

... mussten wir uns dann aber doch auf den Heimweg machen und der Abschied fiel auch leicht, denn zu Hause wartete schon die kleine Familie auf uns. Klimaflüchtlinge aus Wiesbaden. Bei uns im Garten ist es viel besser auszuhalten als auf einer Dachterrasse mit 40°C. 
... sind genügend Gurken gewachsen, so dass es immer wieder Gurkensalat gibt, der zu den Lieblingsspeisen der Enkeltochter gehört
 

...hilft die 5-jährige beim Johannisbeeren abpulen und lernt, dass schlechte Johannisbeeren aufschwimmen wenn man sie beim Waschen ein bisschen umrührt
 

... macht die Tochter eine Erdbeercrunchie-Torte - sehr lecker
 

... spielen wir Zug-um-Zug mit der Enkeltochter, wir "normal", sie mit einer selbsterfundenen Vorschulkinderregel, sie lernt eine Menge dabei!
 

... lüftet der 1-jährige Enkelsohn endlich mal wieder meine Knöpfe während die Enkeltochter und ich am Autoteppich nähen
 

... haben wir eine herrliche Zeit miteinander! Wir besuchen fast täglich die Pferde im Garten der Freundin, rutschen, schaukeln, springen auf dem Trampolin, die Enkeltochter gärtnert mit mir und der Enkelsohn macht die ersten selbständigen Schritte. Wir üben laufen und sind glücklich!
... reist die kleine Familie am letzten Tag des Monats wieder ab. Fast drei Wochen waren sie hier bei uns und ich habe es genossen... Der August startete mit dem Wegräumen der Spielzeuge und Schaukeln und er wird uns nun wieder allerhand Große-Leute-Zeugs bringen. Und das ist ja auch nicht schlecht. 
 

Montag, 3. August 2026

Mein zweites Jahresprojekt: Reste über Reste - der Juli

 
Der Juli ist vorbei gerast. Ich habe so überhaupt gar nix geschafft. Aber trotzdem ist es Zeit, auf das Jahresprojekt mit der Reste-Verarbeitung zu schauen.
Hier hatte ich Euch vom Startschuss des Projekts berichtet und Euch meine vielen einen Teil meiner Restebehälter gezeigt. Ich war im Juli wenig im Nähzimmer, da habe ich zum Glück keine weiteren Restebehälter gefunden, aber es sind noch genug da....

Das sind meine definierten Ziele für 2026: 
  1. Jeden Monat mindestens ein Projekt aus Resten nähen.
  2. Am besten mehr.
  3. Ein paar der Restebehälter abschaffen, mindestens die Tüte.
Zusatzaufgabe:
       Jeden Monat nach Möglichkeit eine Tasche oder einen Beutel nähen.
       Die/der darf natürlich auch gern aus Resten sein. Muss aber nicht.

Was ist im Juli geworden?

Ich war die ersten beiden Wochen im Juli verreist, die letzten drei Wochen waren die Enkelkinder hier zu Besuch. Genäht habe ich quasi nix. Nix? Oh, nein! Das ist falsch.... wir haben genäht! Die Enkeltochter und ich nämlich. Und zwar am Autospielteppich. Und da sind allerhand Reste vernäht worden. Zum Beispiel eine grüne Wiese für einen Fußballplatz ist aus diesem seltsamen Reststück fester Baumwolle entstanden.
 

Und aus einem winzigen Schnipsel Rot wurde die Damentoilette auf dem Zeltplatz. 


Außerdem habe ich die Enkeltochter angehalten, die benötigten Garnfarben möglichst aus den Resteschachteln herauszusuchen. Da gibt es jetzt allerhand leere Röllchen.
 

Das sind jetzt mal nur Beispiele. Wir haben bei der Stoffwahl immer versucht, Reste zu benutzen. Und am Ende hatten wir einen großen Autospielteppich. Wer mehr dazu lesen möchte kann das hier und in den dort verlinkten Postings tun. Die regelmäßigen Leserinnen kennen das Projekt ja nun zu Genüge... ;-) 


Reste zu verwerten war hierbei natürlich nicht das prioritäre Ziel, aber wir beide waren sehr zufrieden, die Enkeltochter und ich!
 
Die Restebehälter
bei den Restebehältern hat sich nichts bewegt.

Entleerte Restebehälter:
Februar:  
März:   - aber es gibt 3 neue Behälter für nach Farben sortierte Reste (Gläser)
April: 0
Mai:  
Juni: 
Juli: 0 
 

Zusatzaufgabe: eine Tasche nähen
keine

Unter'm Strich war das kein Reste-Monat. 
Aber ich bin guter Hoffnung, dass sich das Blatt wieder wendet... 
 
Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin in der Sammlung der Jahresprojekte.
 

Sonntag, 2. August 2026

Autospielteppich: Sportplatz, Campingplatz und Brücken

Zum Schluss musste es schnell gehen. Der Urlaub neigte sich deutlich dem Ende entgegen und der Autospielteppich sollte ja wenigstens in einem reisefähigen Zustand sein. Wir mussten Prioritäten setzen.
Zuerst kam neben die Schule ein Sportplatz. Die Enkeltochter - 5 Jahre - schafft ungelogen 3 Runden Jogging mit ihrem Papa. Das sind 1200 Meter! Kein Wunder, dass wir einen Sportplatz brauchen!
 

Konstruiert habe ich die 400-Meter-Bahn mit dem Zirkel auf Papier und auch gleich auf das Papiermuster genäht. 
 

Untergelegt hatte ich ein grünes Reststück. Da könnte ein Fußballfeld sein. Aber zu weißen Linien kamen wir nicht mehr.
Nana hatte ja die Superidee mit dem Campingplatz. Camping kennt die Enkeltochter, hat schon gezeltet und war mit dem Wohnmobil unterwegs. Wir haben das Grundstück zwischen Fluß und Sportplatz genutzt. Das hat einen ganz großen Vorteil: Das Waschhäuschen kann von den Campern und von den Sportlern genutzt werden! ... ;-)
 

Der Campingplatz könnte vielleicht noch eine Zuwegung gebrauchen, aber so geht es erst mal auch. Es gibt jede Menge Stellplätze direkt am Fluß!
Im nächsten Schritt haben wir zwei Brücken konstruiert. Schließlich muss es eine Straßenanbindung an den ersten Spielteppich geben. Und auf dem Fluß sollen Schiffe fahren können, also mussten Brücken her. Das ist die eine: 
 

... und das die andere:
 

Die Schiffsdurchfahrt funktioniert schon mal:
 

Gerade so mit ein bisschen Luft passt das Playmobilschiffchen durch
 

Die Enkeltochter hat für die Brücken Pflasterbelag ausgewählt. Und den Fußweg haben wir auch nicht vergessen, der führt nun vom Krankenhaus am Sportplatz vorbei zur Schule. Dort gibt es jetzt einen Fußgängerüberweg zum Park. Alle anderen Straßenmarkierungen fehlen noch. Ebenso alle Bäume und Hecken. Und natürlich die Bootsanlegestelle! Und die Eisdiele....
 

Aber die beiden Teile sind nun zusammengesetzt, der Übergang mit Begrünung belegt und alle Ränder versäubert. So konnte der Autospielteppich mit auf Reisen gehen. Und irgendwann nähen wir eben daran weiter... 
Der kleine Enkelsohn wird sicher in Bälde mitspielen, er hat schon mal probiert ob das Polizeiauto unter der Brücke durchpasst... 
 

Hach! Das war wieder soooo ein schönes Urlaubsprojekt. Und mal ehrlich: es ist deutlich spannender, mit einer 5-jährigen und täglich neuen Ideen nur ein bisschen zu nähen als immer wieder gleiche Teile an gleiche Teile, um am Ende einen langweiligen Quilt zu haben! *lach*
Jetzt ist der Urlaub der kleinen Familie zu Ende und hier ist wieder "himmlische Ruhe" eingekehrt (O-Ton Herr B.)   
 
Der Autospielteppich:
Teil 1 (Straßen, Krankenhaus, Baustelle, Autoreparaturwerkstatt, Kindergarten)
Start Teil 2: Fluss mit Uferbegrünung
zwei Wohnhäuser mit Garten und Garage
Sportplatz, Campingplatz, Brücken 
 
Verlinkt wird im Kinder-Allerlei bei Ingrid 

Samstag, 1. August 2026

Auf die Reste - fertig - los! im August

Meine Güte! Der Juli ist an mir vorbei gerast, (fast) ohne dass ich einen Blick auf meine Reste getan hätte.
Zeit, um sich endlich wieder ein bisschen darum zu kümmern! Heute startet die neue Reste-Party.
 
 
Im Juli hatten hier Urlaub und Enkelkinderbespielen die deutlich größere Priorität, das muss ich eingestehen. Genäht habe ich nur mit/für die Enkeltochter. Davon erzähle ich Euch im Monatsrückblick ein bisschen mehr.
Heute habe ich im Nähzimmer angefangen aufzuräumen. Dort sah es aus wie nach einem Bombenschlag weil wir ganz viele verschiedene Stoffe gebraucht und natürlich nicht gleich wieder weggeräumt haben. Beim Zusammenfalten der Stoffstücke fielen mir ein paar Reste in die Hände, die plötzlich ganz laut nach Scrap-in-a-box gerufen haben. Da konnte ich nicht widerstehen! *lach*
 

Von diesen Blöckchen gibt es irgendwo im Nähzimmer schon ein paar. Eins meiner UFOs... 
Vielleicht ist das die Reste-Idee für diesen Monat? Oder doch nicht? Ich muss in jedem Fall erst noch ein bisschen aufräumen.
Ihr könnt ja aber schon mal anfangen! Die neue Reste-Party startet jetzt. Hier könnt Ihr Eure Resteprojekte den ganzen August über verlinken. Ich freue mich auf Eure Ideen!
 
 

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