Mittwoch, 20. Februar 2019

Entrümpeln im Kleiderschrank - Badesachen und Unterwäsche

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Ts, ts, ts…. so viele Klamotten! Die Kleinteile brauchen zwar nicht so viel Platz, wenige sind es trotzdem nicht. Ich bewahre meine Unterhemden in einem Schuhkarton auf - senkrecht stehend - und die Slips in einer flachen Box, in der hinten Platz für einen Teil (??) meiner BHs ist. Ein paar andere fliegen in der Kommode herum. Schon beim Zusammensuchen habe ich gemerkt, dass das Mist ist. Aber erst mal zur Ausgangslage:


Von den Slips flog nur einer raus - 13 bleiben (ich war auch in der Waschküche und habe immer die gerade eben getragene Kleidung mitgezählt ;-)
Von insgesamt 18 Unterhemden bleiben 16, zwei machen mich nicht mehr glücklich. Seltsam ist, dass ich mehr Hemden als Slips besitze... (???)
8 BH bleiben und einer zieht weg. Marie Kondo würde allerdings sagen: "Schmeiß' sie alle weg - ziehst'e doch sowieso nicht an!" *kicher*
Bei den Badesachen konnte ich mich nicht entscheiden. Die machen mich samt und sonders nicht mehr glücklich! Ich besitze 2 Badeanzüge und einen Bikini, die alle kurz vor dem Untergang des Elasthan stehen. Die einzelnen 3 Höschen gehen gerade noch so. Ich hasse es, Badesachen zu kaufen, weil mir das immer nicht gelingt. Mit Bügel-Oberteilen komme ich nicht zurecht und in den Triangel-Teilen verfitzen sich unangenehm ziepend die Pferdeschwanzhaare. Örgs… Jedes Jahr wieder neu die Erkenntnis, dass es keinen gescheiten Bikini für mich gibt. Aber im Frühsommer MUSS ich mich entscheiden - am Urlaubsziel geht "oben ohne" vermutlich nicht. Aber erst dann schmeiße ich das alles raus. So. Marie Kondo, da kannste auf und nieder hopsen, Du würdest das jetzt alles in eine deiner schwarzen Mülltüten pfeffern. DAS mach' ich nicht!
Also ist das Aussortierte bei diesen Kategorien wenig: nur 4 Teile verlassen mich.
An dieser Stelle seht Ihr jetzt das Foto nicht, das ich vergessen habe zu machen. Und ich hole die Teile jetzt nicht noch mal aus dem Müllsack raus!
Weil das so schön schnell fix ging habe ich gleich noch die Nachthemden und Unterröcke angehängt. Die liegen bei mir gemeinsam auf einem Stapel in der Kommode. Und Marie Kondo hat vollkommen Recht: die unten liegenden werden vergessen, bekommen Sorgenfalten und fristen ein trauriges Dasein!


Deswegen habe ich ihnen nach dem Aussortieren nun einen Karton gegönnt. Mal sehen, ob der reicht, denn 3 Teile sind gerade "auswärts" in Waschküche und Bett.


Aussortiert habe ich von den Unterröcken keinen, aber 2 Nachthemden, die mich nicht glücklich machen: ein kurzärmliges Nachthemd, weil es unten so eine fette Rüsche hat, die am Oberschenkel drückt und ein langärmeliges mit einem Unterbrustgummiband - ist auch ungemütlich. Irgendwie. Jedenfalls macht das nicht glücklich!


Somit sind in meinem Besitz in diesen Kategorien:
88 Oberteile
50 Unterteile
11 Jacken
16 Unterhemden
8 BH
13 Slips
6 Badesachen
4 Unterröcke
8 Nachthemden
Allerdings ist das ja noch lange nicht das Ende der Fahnenstange! Es folgen noch Strümpfe (owehoweh), Tücher, Handschuhe etc.... Ich werde Euch berichten!

Verlinkt wird bei Annette's 1000 Teile raus-Party.

Entrümpelungserfolg 2019:
Nähzimmer: 1,308 Kilo Stoff
23 Kosmetika
53 Kerzen und -leuchter und anderes Gefunkel
102 Wolle und Beiwerk
88 Kilo Dokumente
16 Ordner
115 Datenträger
10 Bücher
33 Kleidungsstücke (13 Oberteile, 12 Unterteile, 2 Jacken, 6 Teile Unter- und Nachtwäsche) 

Dienstag, 19. Februar 2019

R - wie "Right Side" - das Dreieck RS3

Ich musste zwischendurch mal wieder bisschen nähen. Schließlich kann man nicht immerzu nur aufräumen! Das war ja eine prima Idee - mit der Buchstäblich-Bunt-Aktion von Maika kommt mein Quilt nach Jane A. Stickle ein bisschen in die Puschen! Zu lange schon lag er brach und ich hatte keine Lust für diese kleinen Blöckchen. Das "R" für den Februar steht in meinem Quilt für "Right Side". Bei den Dreiecken der rechten Seite fehlen mir noch allerhand Dreiecke - dachte ich. Bei genauer Sichtung der fertigen Blöcke fiel mir aber auf, dass bei den beiden unteren Dreiecken nur das Fitzelchen auf meiner "Designwand" fehlte und die beiden Dreiecke schon genäht sind.


Übrig blieb RS 3 (gezählt wird von oben) und das allein war auch schon ziemlich tricky. Guckt:


Genäht habe ich zuerst das "Windrad" in der Mitte mit der Maschine. Dann habe ich mit der Hand die "Melonen" appliziert und mit Reversapplikation den weißen Kreis. Im unteren Bereich fehlte dann noch das halbe Quadrat (Handarbeit) und die beiden Außenecken (Maschinenarbeit).
Die Spitze des Dreiecks ist sowieso separat gearbeitet und dann angenäht.
Jippieh! Die rechte Seite ist fertig!
Zum Monatsende darf das Dreieck zur Sammlung von Maika's R-Objekten und ich geh' derweil erst mal wieder bisschen entrümpeln! ;-)

Montag, 18. Februar 2019

Entrümpeln im Kleiderschrank - Jacken und Mäntel

Wieviel Jacken braucht ein Mensch? Ich dachte, dass in meinem Kleiderschrank nicht so viel ist in dieser Hinsicht und habe dann doch gestaunt, als alles auf dem Bett lag:


Ich besitze 3 Winterjacken/-mantel, 3 Übergangsjacken, 2 Regenjacken und 3 schwarze Jäckchen, die mich glücklich machen! "Wieso braucht sie 3 schwarze Jäckchen?", fragt sich manch' eine vielleicht. Aber die gehören alle drei zur Kategorie "Spezieller Zweck". Marie Kondo schreibt in ihrem zweiten Buch: Festtagssachen werden nicht angefasst. Ich bin öfter auf Beerdigungen, auch dienstlich oder ehrenamtlich zum Singen. Und ich singe öfter zu Konzerten. Hier gibt es also eine schwarze Hose, einen schwarzen langen Rock, einen schwarzen Leinen-Latzrock und eben 3 schwarze Jäckchen, die zu den Unterteilen passen. Eins kann allerdings auch der Kategorie "Fasching" zugeordnet werden.


Es ist das samtene Ballkleid-Jäckchen meiner Mutter, stammt aus den 50ern, passt mir und zu meinen weiten Kleidern. Ich habe es zur Hochzeit meiner Tochter getragen und als "feine Dame" mit Spitzenhandschuhen geht es auch.... *kicher* Stellt sich da überhaupt noch die Frage, ob es mich glücklich macht??? Die zweite Regenjacke muss auch bleiben. Die brauche ich "für den Wald" und den leider häufiger auftretenden Fall, dass irgendeins der anreisenden Kinder gerade seine Regenjacke vergessen hat....
Es bleiben also 11 Jacken und 2 dürfen andere Wege gehen:


Nun sind wir schon bei der erstaunlichen Zahl von:
88 Oberteilen
50 Unterteilen und
11 Jacken, die ich mein Eigen nenne!!!


Verlinkt wird bei Annette's 1000 Teile raus-Party. Werd' ich wohl bald zusammen haben... ;-)

Entrümpelungserfolg 2019:
Nähzimmer: 1,308 Kilo Stoff
23 Kosmetika
53 Kerzen und -leuchter und anderes Gefunkel
102 Wolle und Beiwerk
88 Kilo Dokumente
16 Ordner
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10 Bücher
27 Kleidungsstücke (13 Oberteile, 12 Unterteile, 2 Jacken) 

Sonntag, 17. Februar 2019

Entrümpeln im Kleiderschrank - Hosen, Röcke und Kleider

Hach, ich freue mich, dass Ihr so bisschen mit mir entrümpelt! Ich finde es witzig, Eure Kommentare zu lesen und Eure Methoden dazu. Jeder muss ja seine eigene Methode zum Aufräumen und Entrümpeln finden. Und das ist gut so. Vielleicht kann ich aber auch die eine oder andere animieren, sich ebenfalls mit ihrem übervollen Kleiderschrank zu beschäftigen. Wer weiß...
Mit den Oberteilen hatte ich mich echt gut eingestimmt, so dass ich mich danach gleich über die nächste Kategorie hergemacht habe - die Hosen, Röcke und Kleider. Zuerst flogen alle Hosen, die ich besitze, auf einen Haufen:


Von den langen Hosen dürfen 6 bleiben, eine schwarze muss gehen, die habe ich nie gemocht - ein eindeutiger Fehlkauf! "Gartenhosen" besitze ich 3. Die bleiben auch alle bei mir. Die brauche ich, ehrlich! Das sind Schlupfhosen, da kann keine alte Jeans mithalten.... Die eine Kuschel-Fleece-Hose bleibt auch bei mir. Von den 3/4langen bleiben 2 und eine wird verabschiedet. Was hat mich bloß beim Kauf dieser Farbe geritten? Von 4 schwarzen Leggings muss eine lange mit seltsamen Knöpfen an der Seite mich verlassen:


Bei den Röcken unterscheide ich in Lange und Kurze. Ich habe erstaunlicherweise eine Menge Röcke!


Je 9 kurze und lange bleiben bei mir - und insgesamt 4 werden andere Wege gehen, die beiden linken ziehen ins Nähzimmer um. Kann man ja noch was draus machen.... Ein Rock muss repariert werden, der ist auch erst mal ins Nähzimmer in den Korb gezogen


Bei den Kleidern hat es am längsten gedauert. Da habe ich mich beim letzten Mal wohl ein bisschen gedrückt vor schweren Entscheidungen!


Von 8 ärmellosen Kleidern bleiben 5 und 3 werden verabschiedet. Interessanterweise ist eins von den bleibenden eigentlich der Faschingskiste zuzuordnen, bodenlang dient es mir für jeden örtlichen Umzug als Grundlage für "Bürgersfrau", "Hexe", "Mittelalteroutfit" etc. Vermutlich ist es mir "zu schade" für die Faschingskiste auf dem Boden. Solche Teile werden noch mehr aus dem Kleiderschrank kullern und ich kann mich später immer noch entscheiden, wo sie endgültig wohnen werden. Denn die Faschingskiste wird mal ein hartes Kapitel für sich....
Bei den Kurzärmligen bleiben 6 und 2 verlassen mich.
Langärmelige Kleider besitze ich nur eins - das bleibt!
Trägerröcke und Etuikleider habe ich allerdings gleich 5, die bleiben alle bei mir!
Diese fünf Kleider habe ich verabschiedet. Mit einer Träne im Knopfloch - denn vier davon sind mir einfach nur zu eng.... :-(


Von zwei Teilen - von dem langen Ledertrachtenrock und einem geblümten Leinenkleid kann ich mich aus nostalgischen Gründen nicht trennen, obwohl sie mir nicht mehr in der Taille passen....


Marie Kondo würde mit mir schimpfen. Aber - pah! - wer entrümpelt denn hier? Sie oder ich? Diese beiden Dinge bleiben!! Interessant ist auch das Vorhandensein von 3 karierten Etuikleidern - die machen mich aber alle drei glücklich, egal, ob in dunkelblau, dunkelbraun oder dunkelgrau.... *kicher*
Wenn man das in einer ehrlichen Zahl anguckt, dann besitze ich nun immer noch
50 Unterteile: 18 Röcke, 15 Hosen, 17 Kleider.... und alle machen mich glücklich!

Verlinkt wird bei Annette's 1000 Teile raus-Party. Werd' ich wohl bald zusammen haben... ;-)


Entrümpelungserfolg 2019:
Nähzimmer: 1,308 Kilo Stoff
23 Kosmetika
53 Kerzen und -leuchter und anderes Gefunkel
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25 Kleidungsstücke (13 Oberteile, 12 Unterteile) 

Samstag, 16. Februar 2019

Entrümpeln - im Kleiderschrank geht's los

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Um mich wieder ein bisschen "einzuentrümpeln" habe ich noch mal im Kleiderschrank begonnen. Da herrscht ja seit zwei Jahren eine schöne Leichtigkeit, alles ist wunderbar übersichtlich, weil ich seitdem wirklich meine Kleidung falte und hinstelle. Es mag nicht jedermanns Sache sein, dass Schachteln/Boxen im Kleiderschrank stehen. Schübe wären schöner. Aber deswegen kaufe ich ganz bestimmt keinen neuen Schrank! Und mit den Kartons kann ich persönlich sehr gut leben, die funktionieren wie ein schöner schmaler Schub:


Leider habe ich ein bisschen chaotisch fotografiert, gleichzeitig mit der Tochter geWhatsApped und mit dem Multitasking ist das so eine Sache... Das war jedenfalls die Ausgangslage - alle Oberteile - bis auf den Pullover, den ich anhatte -  auf einem großen Haufen auf dem Bett:


Warum der Haufen so "geordnet" aussieht? Seit ich mich 2017 mit der Entrümpelungsmethode von Marie Kondo beschäftigt hatte, falte ich meine Kleidung in kleine "Päckchen". Und immer, wenn ich meinen Schrank aufmache, stiehlt sich ein sehr zufriedenes Grinsen in mein Gesicht - echt übersichtlich und ordentlich....


Aber oweh, oweh… dachte ich doch, ich hätte damals gut entrümpelt! Damals waren immerhin 66 Oberteile aus dem Haus gewandert. Und dennoch besitze ich reichlich, sehr reichlich. Jedes Teil habe ich nun in die Hand genommen und dem Glücksgefühl nachgespürt. Bei manchen Dingen geht das ganz leicht, andere musste ich auch noch mal anprobieren. Das sind vor allem die gewesen, die ich tatsächlich selten anziehe. Logisch. Warum ziehe ich sie selten an? Und die Antwort auf diese Frage führt dann oft zum Ausrangieren.
Von den langärmligen Shirts dürfen 27 bleiben, 4 müssen gehen.
Kurzärmlige Shirts: 19 dürfen bleiben, 5 müssen gehen.
Tops: 8 dürfen bleiben, keins muss gehen.
Blusen: 6 dürfen bleiben, 2 müssen gehen.
Stickjacken und Fleecejacken habe ich ganz viele, weil ich mich seit Jahren nach dem Zwiebelschalenprinzip anziehe: 20 dürfen bleiben, davon 3 kurzärmlige und eine Gartenjacke, eine schrill türkisfarbene muss gehen.
Westen und Tunika: 8 dürfen bleiben, 1 Jeansweste muss gehen:
Ein besonderes Stück war auch dabei, diese Weste:


Die macht mich eigentlich glücklich. Warum habe ich sie aber so selten getragen? Als mir die Antwort klar war, war es ganz leicht, zu entscheiden, was mir ihr wird: diese Weste ist so lang, dass sie unter allen meinen Jacken hervorguckt, und zwar richtig dolle. Nach dem Aussortieren habe ich sie sofort mit ins Büro genommen und dort in den Kleiderschrank gehängt. Und am nächsten Tag habe ich sie gleich angezogen (manche von Euch kennen das ja: Hitzewelle an - Weste aus - Hitzewelle aus - Weste an - und so weiter...) Und was soll ich sagen? Diese Weste macht mich glücklich!!! ;-)
Insgesamt habe ich also 13 Oberteile aussortiert, die mich nicht wirklich glücklich machen:


Manche davon passen nicht mehr, andere mag ich nicht mehr. Sie wurden nun von mir freundschaftlich verabschiedet und werden verschiedene Wege gehen und im Schrank ist ein bisschen mehr Luft.
Bei mir wohnen jetzt aber immer noch 88 Oberteile! Das finde ich ziemlich krass. Schön im Schrank einsortiert fällt mir das nicht so auf. Aber die Zahl mal deutlich vor Augen zu haben, stabilisiert natürlich die Einkaufshaltung. Ich habe seit der letzten Entrümpelung keine Oberteile gekauft, weil ich weiß, dass ich völlig absolut ausreichend viele besitze!!! Lediglich ein Corporate-Identity-Sportshirt des Arbeitgebers kam hinzu. Und ich werde jetzt ganz bestimmt nicht weitere aussortieren, um die Menge weiter zu reduzieren - das widerspricht meiner Nachhaltigkeitsvorstellung einfach sehr. Die geliebten Stücke kann ich jetzt erst mal tragen, bis dass der Tod uns scheidet... ;-)
Das war eine gute Einstimmung in die komplizierteren Kapitel, wie zum Beispiel Röcke. Und es bestätigt sich der Verdacht, dass unser Hausstand bestimmt mehr als 10.000 Teile zählt! Immerhin besitze ich - als "Nein,ichwerdekeineMinimalistin" immerhin schon mal 88 Oberteile!
Als nächstes kommen die Hosen, Röcke und Kleider dran, eieiei….
Verlinkt wird bei Frau Augenstern's 1000-Teile-raus

Entrümpelungserfolg 2019:
Nähzimmer: 1,308 Kilo Stoff
23 Kosmetika
53 Kerzen und -leuchter und anderes Gefunkel
102 Wolle und Beiwerk
88 Kilo Dokumente
16 Ordner
115 Datenträger
10 Bücher
13 Kleidungsstücke



Freitag, 15. Februar 2019

Über das Entrümpeln und Aufräumen

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Hallihallo! Der Laptop ist wieder da! Ich bin wieder uneingeschränkt online, kann jetzt wieder Eure Emails lesen (und beantworten) und alles wird wieder ganz entspannt. Ist schon seltsam, so eine Surfarme Woche....Aber ich war nicht faul, ich habe mich intensiv mit dem Thema der Entrümpelung auseinander gesetzt und Ihr seid nun die Leidtragenden und müsste Euch das Gesülze anhören!
Hihi.... Ich weiß ja nicht, ob Ihr es noch hören könnt oder ob ich lieber einen separaten Blog zum Entrümpeln öffnen sollte? Aber ich möchte da mal noch ein paar philosophische Gedanken in die Welt streuen bevor ich mich Hals über Kopf in das Entrümpeln nach der KonMari-Methode werfe.
Es ist jetzt fast 2 Jahre her als zwei Dinge zusammen trafen:

1. schwappte ein erster Nachlass in meinen schon gut gefüllten Hausstand
2. begegnete mir das Buch zum Aufräumen von Marie Kondo.

Nicht, dass ich bis dahin glaubte, in unserem Haus herrscht das Chaos oder eine riesige Unordnung. Aber insgeheim fluche ich immer, wie aufwändig das Aufräumen und Putzen ist und auch da kommen mehrere Dinge zusammen, die das Ordnunghalten erschweren:

a) die ganze Familie gehört zu den Jägern und Sammlern
b) Nachhaltigkeit ist ein großes Thema - es wird nicht einfach nicht Benötigtes weggeworfen
c) wir sind sparsam, vieles wird repariert, aus alten Dinge neue gemacht - also wird Altes aufbewahrt
d) es gibt fast unendlich viel Platz
e) ich räume nicht gern auf

Und da hatte mich Marie Kondo doch gleich voll erwischt! Mit Feuereifer hatte ich mich damals an die ersten Entrümpelungsaufgaben gemacht. Leider kamen dann "Zusatzaufgaben, die das Leben schreibt" in die Quere und ich habe das nicht durchgezogen. Dafür kam nach ein paar Monaten ein zweiter Nachlass dazu. Wie gesagt - wir können ja nix wegwerfen! Aber wenn ich jetzt in der Rückschau auf die Kategorien blicke, die ich damals entrümpelt habe, dann weiß ich, dass ich es genau richtig gemacht hatte. Denn im Gegensatz zu meinen anderen Schränken herrscht bei der Kleidung, den Schuhen, den Tüchern und Handschuhen so eine wunderbare, glücklichmachende, ordentliche und übersichtliche Atmosphäre in den Schränken, dass ich damit nun unbedingt weiter machen möchte.

Laut Statistiken besaß ein Haushalt in Deutschland vor dem Ersten Weltkrieg im Durchschnitt etwa 180 Dinge. Derzeit sind es pro Familie im Durchschnitt 10.000 Gegenstände. Wenn ich diese Zahlen lese, beschleicht mich das ungute Gefühl, dass wir zu den Familien gehören, die den Schnitt anheben! Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir nur 10.000 Dinge besitzen sollen.... Dabei weiß ich inzwischen, dass das massenhafte Vorhandensein von Dingen den emotionalen Wert des einzelnen Gegenstandes abwertet. Das habe ich nach dem Entrümpeln der Kleidung deutlich beobachtet. Wie gern nehme ich inzwischen die meisten meiner Kleidungsstücke in die Hand und freue mich an ihnen! Leider ist es so, dass Werbung und Suggerieren von Viel-Konsum=viel-Angesehensein unser Leben sehr beeinflussen und es nicht leicht ist, sich dem zu entziehen.
Als ich damals meine Kleidung aussortiert hatte und danach die Auswahl morgens nicht mehr so breitgefächert, dafür aber leichter war, ist mir noch etwas anderes klar geworden: Ich habe Verantwortung für meine Kleidung, wasche sie regelmäßig und muss sie auch pflegen. Kleine Schadstellen repariere ich jetzt sofort, entfussle einen Wollpullover eher, sorge dafür, dass die Teile gepflegt aussehen. (Deswegen hatte ich letztes Jahr mein Gartenshirt so hübsch geflickt. Meine Güte, das macht mich sooo glücklich! Ich freue mich schon, wenn ich es wieder anziehen kann!) Das sollte ich bei anderen Dingen auch so machen...
Und wie wundervoll wäre es, wenn nix auf dem Fußboden herum stünde/läge und man einsfixdrei Durchwischen könnte!

Zuerst habe ich noch mal meine beiden Bücher von Marie Kondo durchgeblättert, damit mir ihre Tipps wieder präsent sind. Und auch dieses Mal wieder bin ich hart an einer ihrer Philosophien angeeckt: ihre Priorität liegt bei schnell. Meine bei nachhaltig. Sie lässt ihre Kunden alles in Müllsäcke packen und wegwerfen. Neee…… ich brauche Zeit zur sinnhaften Entsorgung: Verschenken an jemanden, der den Gegenstand wirklich möchte, Verbrauchen, Spenden, Verkaufen und erst dann kommt Entsorgen.
Zweiter kritischer Punkt: Einer Japanerin gestehe ich den esoterischen Teil ihrer Methode auch gern zu, aber ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich nicht mit meinen Schuhen spreche, wenn ich sie abends ausziehe. ;-)
Trotzdem lehrt sie mich, die Dinge, die mich umgeben, wertzuschätzen. Und das verändert die Sicht auf Vieles ziemlich sehr. Ihre Aufräumphilosophie an sich scheint genau meine zu sein. Deswegen fange ich damit jetzt noch mal an.
Vor dem ersten Handanlegen kommt jedoch die Zielfindung. Ich soll mir Gedanken machen, wie mein Zuhause aussehen soll. Wie möchte ich es haben? Sie meint, ich könne mir aus Wohnzeitschriften Fotos ausschneiden, um mir klar zu werden, wie es aussehen soll - das glücklichmachende Zuhause. Meine Güte, man kann auch übertreiben... Ich weiß auch so, was ich will:

1. Außer Möbeln steht nichts auf dem Fußboden herum
2. Man kann in jedem Schrank und Regal auf einen Blick sehen, was drin ist.
3. Alle Gegenstände (in meinem Besitz oder Nutzungsraum) wohnen an einem festen Platz und man muss sie nie mehr suchen
4. Alle Gegenstände (in meinem Besitz oder Nutzungsraum) machen mich glücklich.
5. Ich habe mal so eine ungefähre Vorstellung davon, wie viele Dinge wir besitzen und am besten kenne ich sie alle ;-)

Diese Einschränkung in Punkt 3 und 4 muss ich machen, weil das Entrümpeln in einer Familie ja nicht nur von einem selbst abhängig ist, sondern da auch noch andere Personen mitmischen.

Frau Kondo empfiehlt, nach Kategorien aufzuräumen und nicht einzelne Orte. Also nicht heute das Bad, morgen die Küche....  sondern die Kategorie "Putzmittel" - egal, ob die im Bad oder in der Küche stehen. Außerdem empfiehlt sie, mit der Kleidung zu beginnen, sich dann über Bücher, Haushaltgegenstände, Spielzeug, Hobbys hinzuarbeiten zu den Erinnerungsgegenständen wie Fotos, Sammlungen etc. Das macht auf alle Fälle Sinn, weil bei Kleidung die Entscheidung am leichtesten zu treffen ist.
Weil mir das UFO-Bingo, das ich mir am Jahresbeginn gemalt hatte, so viel Spaß macht, habe ich mir nun auch ein Blatt gemalt, in dem die mir sinnvoll erscheinenden Kategorien aufgelistet sind.


Das Blatt hat noch allerhand leere Felder, weil mit Sicherheit in den nächsten Wochen noch Kategorien entstehen, von denen ich bisher nix wusste. Das so zu visualisieren war nicht meine Idee, sondern die der großen Tochter, aber ich find's cool. So kann ich bunt malen, was erledigt ist. Frau Kondo empfiehlt ja "in einem Rutsch" zu entrümpeln und meint damit, so schnell wie möglich, höchstens ein halbes Jahr sollte es dauern. Ich weiß nicht, ob ich das durchhalte. Eins ist aber klar: ich bin voll berufstätig, habe eine Familie und ein paar Hobbies - meine Kategorien müssen schön klein sein, damit ich sie an einem oder zumindest wenigen Abenden bewältigen kann. Packen wir's an!
Leider kommen die UFOs im Nähzimmer beim Entrümpeln natürlich zu kurz, aber das kann ich nicht ändern. Mein Tag hat auch nur 24 Stunden.... *grins*

Donnerstag, 14. Februar 2019

Entrümpeln - das Büro

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Heute schicke ich Euch noch mal eine Post "aus der Ferne", vorbereitet, vorterminiert, alles Beschiss... ;-) Aber am Horizont sehe ich einen Lichtstreif - am WE wird mein Laptop wieder zu mir zurückkehren, hoffentlich ordentlich therapiert und alles wird wieder gut sein. Dann kann ich Euch erzählen, wie es mit meiner Entrümpelei und anderen Dingen in diesen Tagen voran gegangen ist. Wenn man nicht so viel Zeit in den Weiten des www. zubringt, hat das ja auch seine Vorteile!
Heute erzähle ich Euch ein bisschen was über das Entrümpeln in meinem Büro. Man kann da ja verschiedener Meinung sein, ob "Entrümpeln im Büro" nun zum Entrümpeln dazu zählt oder ob das einfach die "Arbeit" ist. Für mich ist das klar: ich "lebe" seit 18 Jahren in meinem Büro, das ist ziemlich verknüpft mit mir und meinen Vorlieben und Gewohnheiten - und besonders mit meiner Sammelleidenschaft! Nun trug es sich zu, dass in meiner Urlaubs-Abwesenheit Ende Januar das Büro renoviert werden sollte, incl. Fußbodenerneuerung. Da habe ich vorher tagelang ausgeräumt, ganz bewusst ohne fremde Hilfe, damit ich meine Schätze alle selbst wegtragen muss. Dann, nach meiner Rückkehr, habe ich alles sorgfältig wieder eingeräumt. Und dabei habe ich entrümpelt. Ihr glaubt das nicht, was da alles Unnützes zum Vorschein kam! Ich habe es nicht gemacht, wie Marie Kondo sagt - ich habe nicht alle Papiere auf einen Haufen geschmissen. Ich bin ja nicht lebensmüde! Aber ich habe jeden Ordner in die Hand genommen und aufgeräumt. Erstaunlich weniges musste archiviert werden (das mache ich offenbar regelmäßig) - aber es waren unglaubliche Mengen Papier, die nicht gebraucht werden!

Insgesamt 88,5 Kilo Papier habe ich entrümpelt.


16 Ordner habe ich für unnütz erklärt.


10 Bücher haben mich verlassen. (Kein Mensch guckt mehr in ein medizinisches Wörterbuch aus DDR-Zeiten!)
56 Disketten (!!!) und 59 CD's wurden verworfen.


Daran sieht man, wie sich in den letzten Jahren auch die technischen Bedingungen in einem Büro geändert haben. Offenbar ist mein Büro groß - ich musste das bisher nicht wegwerfen, um Platz für etwas anderes zu gewinnen...
Jetzt habe ich genau diesen Effekt, den Marie Kondo beschreibt - es ist Luft und Leichtigkeit um mich herum! Es gibt ganz viel freie Flächen und Platz in den Schränken und ich bin gespannt, ob ich mir die erhalten kann! Interessanterweise verändert sich bei so viel fehlender ausrangierter Masse sogar der Raumklang. Das fand ich besonders spannend...

Über meine sehr seltsame Mengenerfassung beim Entrümpeln kann man ja nun geteilter Meinung sein - ist aber egal, ich  verlinke die insgesamt 229 Eigentümer bei Annette's 1000 Teile raus

Entrümpelungserfolg 2019:
Nähzimmer: 1.308 Gramm Stoff
23 Kosmetika
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102 Wolle und Beiwerk
88 Kilo Dokumente
16 Ordner
115 Datenträger
10 Bücher