Wir waren ein paar Tage unterwegs und ich nehme Euch gern ein bisschen mit wenn ich jetzt Fotos anschaue. Wollt Ihr mit?
Wir machen einen ersten Halt bei der kleinen Familie und nutzen die Gelegenheit für
ein Familientreffen. Auch der große Sohn hat sich mit dem Zug auf den Weg
gemacht. Die Enkeltochter beginnt sofort mit der mitgebrachten Stanze die Tischdeko für die Ostertafel. (Danke, Rosi! Große Freude bei der Enkeltochter) Leider habe ich die Million gelbe und rote Hasen nicht auf dem Tisch fotografiert... *lach*
Das Vögelchen bekam seinen Platz am Fenster. Zum Glück hatte ich den Faden so lang gelassen. Oma, Du musst den so aufhängen, dass ich ihn anfassen kann.
Wir haben Ostereier auf der Terrasse gesucht und am Spielplatz
Zwergenbehausungen gebaut.
Jeder, wie er wollte. Die der Enkeltochter war mehr "oberirdisch". Meine war mehr in den "Berg" hinein gebaut:
Am
Abend des Ostersonntag brechen wir auf Richtung Westen. Unser erster Stop ist
Vianden an der Our kurz hinter der luxemburgischen Grenze. Oberhalb des engen Ortskerns
kann man am Straßenrand parken und hat einen tollen Blick auf die Burg.
Wir
schlendern abends durch das Städtchen. Hier ist noch richtig was los. Die Straßencafé-Saison ist eröffnet.
Beide Kirchen sind geöffnet.
Die Trinitarier-Kirche
hat einen eigenartig asymmetrischen Bau und war ursprünglich eine
Klosterkirche.
Die zweischiffige Hallenkirche stammt aus der Frühgotik. Die beiden Schiffe sind unterschiedlich lang.
Wir schlafen absolut ruhig, nachts kommt kein Auto. Morgens werfen wir noch einen letzten Blick auf die Burg und fahren weiter.
Wir verlassen Vianden über eine seiner Sehenswürdigkeiten: eins der größten europäischen Pumpspeicherkraftwerke. Hier kann Wasser aus dem Fluss Our in einen höher gelegenen Speichersee gepumpt werden.
Der See verbirgt sich hinter einem hohen Damm und man kann auf einen Turm steigen, um den See überhaupt zu sehen. Über die Überlauftürme, die man im See sieht, kann das Wasser zur Stromgewinnung wieder nach unten rauschen und treibt im Berg liegende Turbinen an. Das eigentliche Kraftwerk arbeitet also unterirdisch.
Von dort sind wir weiter nach Westen gefahren, einmal durch Luxemburg hindurch. Was wir im späteren Verlauf der Reise erlebt haben erzähle ich Euch aber an einem anderen Tag.













