Dienstag, 28. Januar 2020

NYB am Dienstagabend - Woche 22

Dienstagabend ist Zeit, dass wir mal wieder über den NYB reden...

Ich bin auch weiter gut voran gekommen. Das Quilten flutscht. Die letzten Blöcke sind im Innenviertel gequiltet. Das macht schon Spaß, sich immer wieder neue Muster für die Zacken auszudenken!


eSTe hat neulich darüber nachgedacht, wie sie einen ganz bestimmten Block der Vorlagen von Ula Lenz quilten möchte. Ich habe den dreimal genäht und dreimal verschieden gequiltet.


Sagte ich schon,


dass das Muster-Ausdenken Spaß macht?


Und auch außen ist es schon ein bisschen weiter gegangen. Ich habe teilweise auf die noch vorhandenen Papierschablonen symmetrische Muster aufgemalt, ausgeschnitten und mit Kreide auf dem Stoff vorgezeichnet.


Freihand gelänge mir das nicht so gut symmetrisch. So ist wenigstens eine grobe Orientierung da und es geht flüssig voran.


Manche Blöcke werden eher schnörkelig,


andere eher geradlinig,


manche folgen dem Zackenmuster, manche sind lockerer gequiltet wie diese Schnecken. Sind die nicht zauberhaft?


Ich bin jedenfalls guter Dinge, auch wenn mir meine Arthrose in den Händen mächtig zu schaffen macht. Es dauert also noch ein bisschen...
Die neuen fertig gestellten Blöcke habe ich dieses Mal blau markiert.

Aber eSTe und Doris wollen ja auch noch weiter werkeln. Ich habe also noch Zeit. Trillian überlegt, ob sie einen weiteren NYB anfängt. Alle Achtung! Das tue ich bestimmt nicht! *lach*

Montag, 27. Januar 2020

Entrümpeln im Nähzimmer

Vor lauter UFO-Bearbeitung habe ich nicht wirklich Zeit und Lust für große Entrümpelungsaktivitäten. Aber als ich neulich Putzen in Zone 3 (dazu gehört auch das Nähzimmer) hatte, habe ich einfach mal 15 Minuten in einen Kartonstapel investiert. Die Anni und ich haben uns letztens drüber unterhalten wie lästig diese Stapel vor den Schränken sind. Man bekommt nicht mal mehr die Türen richtig auf, um Dinge rein oder raus zu räumen. Schrecklich! Also habe ich mir diesen Stapel endlich mal vorgeknöpft.


Obenauf lagen diverse Kleidungstücke, die vernäht oder geändert werden könnten.



Unten drunter stand ein Karton, in dem waren schon Kleidungsstücke zu eben diesem Zweck drin.  Der ist nun ordentlich beschriftet und hat nun sogar locker im Schrank Platz gefunden, weil ich dort neulich einen anderen leer gemacht hatte.


Manchmal sind Dinge eben kompliziert, obwohl sie soo einfach sein könnten!
Übrig geblieben ist ein Schuhkarton (ohne Deckel) mit meiner Glockensammlung.


Ei gugge… die hat in diesem Haus, in dem wir nun schon reichlich 10 Jahre wohnen, bisher keinen Platz gefunden. Da muss ich mal in mich gehen und der Karton bleibt erst mal auf dem Fensterbrett stehen. :-(
Auf dem Fußboden konnte man deutlich sehen, dass in solchen Ecken eben auch nicht sauber gemacht werden kann.


Nun sieht mein Nähzimmer gleich viel größer aus! *lach*


Weggeworfen habe ich nichts, aber das muss ja auch nicht. Aber vielleicht nähe ich aus dem einen oder anderen Teil doch zeitnah was?


Sonntag, 26. Januar 2020

Projekt "Essen, was da ist"

Eigentlich wollte ich ja zum Neuen Jahr keine neuen guten Vorsätze formulieren sondern die alten - die ja noch gut sind - weiter verwenden.... *grins*
Aber da war dann doch noch eine Idee... Im Zuge der Entrümpelungsaktivitäten des letzten Jahres war ich ja in meiner Küche so richtig gut voran gekommen. Und: es ist noch genauso schön ordentlich in allen Fächern wie damals. Ich schwöre! Allerdings hatte ich mich damals um den großen Schubkasten mit den Vorräten rumgemogelt. Und die Tiefkühltruhe ist auch richtig, richtig voll. Da warte ich seit Jahren mal auf einen Tag am Wochenende, der tagsüber Frost hat, so dass man auslagern und abtauen könnte. Seit Jahren..... :-(
Aus diesem Grund habe ich ein Projekt gestartet:

"Essen, was da ist"

Quatsch? Nee, nee. Da muss ich mich nämlich am Riemen reißen und für manche Dinge richtig nach Rezepten suchen. Es gibt zum Beispiel immer noch geerbte Lebensmittel, nämlich solche, die ich sonst nicht kaufe/verwende. Und außerdem ist es natürlich leichter, etwas neu zu kaufen, als in dem Tiefkühler danach zu graben. Schwierig finde ich auch Geschenke. Da bekommt man ja manchmal so seltsame Dinge, die ich nie kaufen würde. Und die stehen dann ewig herum.


Damit diese Chilinudeln nicht vom gleichen Schicksal betroffen sind habe ich sie sofort verkocht zu einer Asiatischen Nudelpfanne. Ganz schön scharf, meiomei…. ;-)


Herr B. war ja anfangs nicht begeistert als ich das Projekt verkündet habe. Als es aber dann plötzlich Rouladen gab, die aus der "Überraschungsdose" im Tiefkühler kamen, war er besänftigt...;-)
Ich dagegen bin gespannt, ob es mir tatsächlich gelingt, ein bisschen mehr Übersichtlichkeit in die Vorräte zu bringen und zu vermeiden, dass Dinge endgültig überlagern.
Das ist das Vorher-Foto der Vorratsschublade. (jaajaa, ich koche auch manchmal mit Fertigprodukten, dazu stehe ich! ;-)


Dann habe ich noch einen vollgepackten Gewürzschrank, wo auch teilweise Vorräte lagern.
In meiner Speisekammer dagegen ist feine Ordnung seit ich sie im letzten Sommer aufgeräumt und sortiert hatte.
Aus dem Tiefkühler hatte ich schon 9 Gefäße mit Beeren und diverse Gemüse (und Rouladen) rausgekramt als das Foto entstanden ist. Und trotzdem ist viel zu viel drin und er müsste dringend (!) abgetaut werden...


In meinem Kalender gibt es nun eine Seite, wo ich aufschreibe, was ich aus den schon länger lagernden Vorräten gemacht habe. Motivation und Controlling sozusagen...

Ich werde Euch berichten!

Verlinkt wird bei Undiversell in der Nachhaltigkeitsparty

Samstag, 25. Januar 2020

Ein Wimpel für den Schulanfänger

Manchmal muss man einfach was machen. Das war mir sofort klar, als ich bei Frau Amberlight gelesen habe, dass sie Wimpel für ihren künftigen Schulanfänger sammelt.


Ich besuche ihren Blog regelmäßig und sauge immer die Informationen zum nachhaltigen Leben und Konsum ein. Eine Familie so recht nach meinem Geschmack! Und nun das: das mittlere Kind hat keine eigene Wimpelkette - das kleine und das große schon.... sowas kann man nicht durchgehen lassen. Gerade mittlere Kinder sind sehr auf Gerechtigkeit angewiesen, damit sie sich gut entfalten können ohne ihre Ellenbogen nach oben und unten verwenden zu müssen. Ehrlich! *lach*
Also habe ich losgelegt. Das Muster für die eine Seite ist so recht für einen Schulanfänger und der Stoff stammt aus der Wunderkiste von Anja, die mir ja letztes Jahr zugefallen war.


Angesichts der Rennautos wollte ich noch eine Zierde aus der Mechaniker-Branche. Bei Herrn B. war leider kein Zahnrad zu bekommen, aber ich wusste es! Ich wusste, dass in meinem einen Knopfglas etwas Brauchbares schlummert:


Und weil ich alles aufhebe, gibt's nun ein Anhängsel unten am Wimpel:


Auf der anderen Seite gibt es einen Bezug zu meinem Heimatort Bad Frankenhausen. Das kann man  nicht so ohne weitere Erklärung erkennen, denn Bad Frankenhausen hat weder einen Zoo noch liegt es in Indien sondern es hat ein Museum, das von den Einheimischen liebevoll "Elefantenklo" genannt wird.


Diesen Stoff habe ich mal auf einem Nähtreffen vor dem Abfall gerettet. Er hatte eine ganz eigenwillige Zuschnittform und musste deshalb gestückelt werden. Und so sind nun gute Wünsche von gleich mehreren Patchworkerinnen eingearbeitet!

Jetzt ist der Schulanfängerwimpel unterwegs und kann sich zu hoffentlich vielen anderen gesellen.

Gewicht:12 Gramm

Freitag, 24. Januar 2020

Geburtstagsparty bei Maika

Hihi... ich bin da ja fast schon Stammgast - bei Maika's Blog-Geburtstagspartys! Und auch jetzt hat sie wieder eingeladen.


Ich bin immer hin und weg, was sie sich Schönes ausdenkt. Dieses Jahr soll es eine Wiederauflage der KSW geben - die kreative Stoffverwertung geht damit in Runde 33.


Das finde ich sehr schön, da war jetzt ganz lange Pause. Noch ist es geheim, um welches Stöffchen es geht, aber ich melde mich schon mal bei Maika dafür an. Mal sehen, ob ich eine Einladung zur Party erringen kann! ;-)
Für meine Stoffdiät ist sowas ja kontraproduktiv - aber was soll's! man muss die Feste feiern wie sie fallen!

Donnerstag, 23. Januar 2020

Ein weiteres UFO geht an den Start - die Stricktunika

Als ich dieses Teil rausgekramt habe hat Herr B. gefragt, was denn das sei. Herr B. und ich kennen uns seit nunmehr 14 Jahren. Er hatte dieses UFO noch nie gesehen - damit ist klar, dass es schon seeeeeehr laaaaaaange bei mir haust.... :-(
Das ist die Ausgangslage:


Das Vorder-(oder Rücken-?)teil ist fertig. Es ist eine Hilfsnadel eingefädelt, die viel zu dünn ist. Die ursprüngliche Nadel ist nicht da. Ich weiß nicht, was für eine Stärke es war. Die Anleitung wurde gefunden. Wolle ist noch da.
In meinem Fundus gab es eine Nadelstärke, die der Angabe auf dem Wollknäul entsprach - damit fange ich jetzt mal an.....
Ich habe keine Ahnung, ob ich diese Stricktunika dann wirklich noch mag. Aber das ist egal - die kommt jetzt vom Tisch. Entweder ich oder jemand anders wird sie wohl tragen. Die Wolle hat eine zauberhafte Farbe, für meinen Geschmack fusselt sie aber sehr. Wir werden sehen.....

Dienstag, 21. Januar 2020

NYB am Dienstagabend - Woche 21

Es ist .... unglaublich!.... frustrierend! ..... und unendlich erleichternd!


Nachdem der Wiedereinstieg in das Quilten letzte Woche auch nicht gut gelungen war, das Quilten der Kissenplatte aber schon, bin ich noch mal gründlich in mich gegangen:
Nadeln und Faden? - alles okay, normal und vielfach erprobt
Material - Bambusvlies und Minkeerückseite sind zwar ungewohnt, aber ich habe noch nie gehört, dass jemand das nicht quilten könnte.
Warum gibt es nun aber trotzdem immer Fadenfitz und -riss?
Das Lineal? Für den NYB habe ich das erste Mal mit dem besonderen Quiltfuß (links im Bild) und einem Lineal gequiltet, damit ich komfortabel mit den vielen Zacken zurecht komme. Sollte es etwa daran liegen?


Also habe ich umgerüstet, an den Quiltfußhalter das offene Füßchen, mit dem ich sonst immer quilte, angeschraubt und los.... Und was soll ich sagen? Es ging! - es ging problemlos. Wieso habe ich nur so ewig gebraucht, um das zu kapieren? Ich weiß nun zwar immer noch nicht, was da schief gelaufen ist und auf das Linealquilten muss ich eben verzichten, aber nun geht es voran!

Auf das Lineal kann ich übrigens leicht verzichten. Ich quilte auch ohne ziemlich gut geradeaus, finde ich. Auch da macht Übung den Meister! ;-)


Inzwischen bin ich richtig weit gekommen. In "fertigen Blöcken" kann man das nicht messen, weil ich erst mal die ganzen Viertelkreise quilte - von Block zu Block so wie ich gerade "ankomme". Für die Außenecken möchte ich mir Schablonen machen, damit dort schöne Ornamente werden. Auf dieser relativ großen Fläche kann ich das nicht so gut ohne Vormalen.
Ich staune immer wieder, wie sehr das Quilten die Struktur des Ganzen verändert - ganz wundervoll:


Um Euch einen Überblick zu geben habe ich mal auf dem Foto die ganz und die "halb" fertigen Blöcke eingezeichnet. Letzte Woche hatte ich nur vier fertige - die rot gekennzeichneten. Alles, was weiß markiert ist, habe ich in dieser Woche mal locker dahin gequiltet. Was für ein Fortschritt!


Nun hoffe ich, dass es zügig weiter voran geht. Und die Chancen stehen gut! ;-)
eSTe ist ja am Handquilten und Doris näht wunderbare blaue Blöckchen, und jede von uns kommt auf ihre Weise immer ein Stück voran.