Die Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer bei Ingrid und Marita geht zu Ende.
Ein Fazit ist gefragt:
Was haben wir ausgemistet, vernäht, verschenkt...?
Ich hatte mir ja fest vorgenommen, diese Aktion, die sich um Reste aller Art dreht, meinen Jeanskisten zu widmen. Das war die Ausgangslage:
8 Kartons voller Jeans und Jeansreste, die ich über die Jahre schön gleichmäßig im Nähzimmer verteilt und teilweise keine Ahnung mehr von ihrem Inhalt hatte.
Ziel war es, alles zu sichten. Das habe ich auch tatsächlich geschafft. Jeder einzelne Karton wurde ausgepackt. Bei manchen habe ich mich sehr gewundert und hatte keinerlei Erinnerung mehr, wo ich die Jeans her hatte... Ich bekomme immer wieder welche geschenkt. Da muss ich mir künftig besser überlegen, was ich tue!
Ein paar Einzelteile habe ich der Kleidersammlung zugeführt. (Das Jeanshemd allerdings auf Anraten von ReLa wieder in meinen Vorrat getan. Gute Gründe.)
2 Teile kamen noch dazu:
Letztendlich waren es
3 Jeanshosen
1 Jeansrock
1 Jeansshorts
insgesamt 2.249 Gramm
Ich habe viel aussortiert, Hosenbünde, defekte Stellen, durchgescheuerte und schmutzige Säume, dünne und verschlissene Stellen. Immer wieder habe ich meine große Abfalldose gefüllt und gewogen.
In den Müll gingen:
1. Dose: 875 Gramm
2. Dose: 839 Gramm
3. Dose: 914 Gramm
4. Dose: 836 Gramm
5. Dose: 1013 Gramm
6. Dose: 840 Gramm
7. Dose: 679 Gramm
8. Dose: 408 Gramm
Insgesamt 6.404 Gramm
Allein das war ja schon ein ordentlicher Erfolg, fand ich.
Und natürlich habe ich genäht:
Aus schwarzen Jeansresten wurde eine Mohnblumentasche:
Eine Keely-Crossovertasche:
Eine Bankauflage für eine Biertischbank:
Ein UFO wurde mit Jeansresten fertiggestellt. Das freut mich besonders.
Damit ist allerhand Jeans aus dem Nähzimmer gewandert:
389 Gramm Mohnblumentasche
161 Gramm Crossovertasche Keely
262 Gramm Kissen mit Sternenmuster
695 Gramm Bankauflage
109 Gramm Tablet-Tasche (UFO)
1.616 Gramm gesamt vernäht
Wenn ich das alles zusammen rechne, habe ich meinen rund 40 Kilo Jeans umfassenden Vorrat um 10,269 Kilo reduziert. Damit bin ich sehr zufrieden!
Zwischendurch sah es im Nähzimmer aus wie Bombenschlag! Überall lagen Jeanshaufen herum.
Die verbleibenden Jeans und Jeansreste sind schön sortiert wieder in die Kartons gewandert. Für die Kleinteile gibt es jetzt einen Schuhkarton im Karton. Dann muss ich nicht so lange kramen.
Erfreulicherweise brauche ich jetzt nicht mehr 8 sondern nur noch 6 Kartons. Und die sind auch nicht mehr so proppevoll und ein bisschen besser sortiert
Einen der nun leeren Kartons konnte ich für die Schaumstoff- und Vliesreste nutzen, die in drei großen Tüten unter dem Zuschneidetisch herum lungerten. Noch mehr Klar-Schiff....
Und ein bisschen repariert habe ich auch. Kaputte Teile, die schon lange im Nähzimmer von links nach rechts fliegen, machen ganz schön Klar-Schiff wenn man sie endlich repariert! *lach*
Eine Jeans des Herrn B.:
Eine andere Hose wurde gekürzt.
Die 4 Projektwochen waren soooo schnell rum! Ich hätte noch viel mehr Ideen für meine Jeans. Und von den Patchworktagen in Suhl habe ich noch lauter neue Ideen mit nach Hause gebracht. Schaut Euch mal diesen Sessel an!
Der ist doch der Kracher! Mit Hosentaschen könnte man noch sehr tolle Dinge machen....
Aber solche Ideen müssen nun warten. Schließlich muss man mal wieder irgendetwas anderes als Jeans unter die Nadel nehmen. Allerdings liegt noch ein zugeschnittenes Teil im Nähzimmer. Das werde ich demnächst auch nähen. Aber ich war in letzter Zeit so viel unterwegs, dass es nicht geklappt hat, bis zum Ende der Aktion damit fertig zu werden. So ist das Leben....
Liebe Ingrid, liebe Marita, vielen Dank für diese wunderbare Aktion, die mir einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten verpasst und zu ein bisschen mehr Übersicht im Nähzimmer geführt hat.





















































