Donnerstag, 26. Mai 2022

It's UFO-Time - der Mai

Sorry, Ihr Lieben! Ich hab's vertrieselt! Heute ist nämlich UFO-Time!
 

Vergessen kann man sowas ja nur, wenn man seine UFOs nicht so präsent hat... *kicher*
Und genau das ist der Grund, warum ich Euch diesen Monat nichts, aber auch gar nichts zeigen kann! Auf meinem UFO-Bingo sieht es noch genauso aus wie Ende April...

 
Nicht mal am LaPassacaglia ist es namhaft weitergegangen... aber damit muss ich im Moment wohl leben. Garten und Familie brauchen im Augenblick meine ganze Zeit.
Für Euch soll es natürlich trotzdem eine Link-Party geben.
Seid herzlich eingeladen, Eure Fortschritte zu zeigen! Ich weiß, dass die Eine oder Andere von Euch fleißig an ihren Langzeitprojekten sitzt, bei anderen wiederum klemmt es wie bei mir. Aber lassen wir uns nicht von unseren Vorhaben abbringen!
 

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Kreatives Bingo mit Anni und Sabine - Gruß aus der Küche

Bei Bianca hatte ich es gelesen - und die Idee hatte sich sofort im Kopf festgesetzt. Kornblumen im Gelee.... Ich wusste bisher nicht, dass das essbare Blüten sind. Bei uns im Garten wachsen die Verwandten der Kornblume, die man vom Feldrand kennt - die Flockenblume. Und auch deren Blütenblätter sind genießbar. Man zupft  die äußerem Blütenblätter von der Blüte ab - ein unglaubliches BLAU!
 

Übrig bleibt das Innere der Blüte, das ich nicht verwendet habe. 
 

Die Blütenblätter habe ich über Nacht in ein bisschen Apfelsaft eingelegt damit sie schon mal Aroma abgeben können.
Das Düngen vom Rhabarber hat dieses Jahr zu 75 cm langen Stangen geführt!
 
 
Den habe ich auch in Apfelsaft weichgekocht und dann durch Sieb und Tuch abgeseiht.
Ich hatte schlussendlich 1,5 Liter Saft bei 1,0 Liter Apfelsaft, also hat der Rhabarber realistich 0,5 Liter Saft gemacht.
Im Topf schon hat sich die Farbe der Blütenblätter von blau in violett geändert.
 

Leider ist mir keine gleichmäßige Verteilung im Glas gelungen, die meisten Blütenblätter schwimmen unten. 
 
 
Aber das wird der Sache keinen Abbruch tun - der Geschmack ist toll!
 

Und damit gibt es nun einen 
 
Gruß aus der Küche
 
den ich im Bingo bei Anni und Sabine verlinke.
 

 


Mittwoch, 25. Mai 2022

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: im Nähzimmer (6)

Der Mittwoch kommt immer ziemlich schnell, finde ich.... Heute ist Zeit für 
 

Bei mir war Nähzimmer-Woche angesagt. Nicht dass ich viel genäht hätte! Aber ein bisschen Zubehör konnte ich doch sortieren. Angefangen habe ich eigentlich im Schlafzimmer. Da war ich ja neulich fleißig im Kleiderschrank am Werkeln, hatte mich anschließend der Kosmetik gewidmet, wo ich den Nachschub im Kleiderschrank aufbewahre. Und dann war da noch diese ominöse Klappkiste unten im Schrank.
 
 
Da wären wir nämlich dann doch beim Nähzimmer.... Ich wusste es - das muss ich ehrlich sagen - nicht mehr so genau. In dieser Klappkiste befanden sich diverse Vliese, die im Nähzimmer einfach keinen Platz mehr finden konnten. 
 
 
Das ist doppelt schlecht. Eigentlich sollte mein Nähzimmer groß genug sein, um all den Kram aufzunehmen, den man benötigt. Und andererseits sollte ich wissen, was sich in den Außenlagern so rumtreibt. Sonst kann ich es ja nicht verarbeiten. Okay, nun weiß ich es wieder.
Parallel dazu habe ich den sonstigen Inhalt der Kiste sortiert, an die richtige Stelle gebracht oder Trennung beschlossen.
 

Verabschiedet wurden diese Dinge:
1 kaputtes Handtuch
4 Slips, die ich schon vor langer Zeit wegen unangenehmer Materialien ausrangiert hatte 
3 Geschirrtücher, deren Material mich auch nicht glücklich macht
1 Regenschirm
4 Portemonnaies/Brieftaschen/Etuis aus Leder - einfach überflüssig hier bei uns
5 einzelne Kindersocken, die mal aus einem Adventskalender aussortiert wurden
1 Weihnachtsdeko, die keiner mag
1 Bedienungsanleitung einer Aircast-Schiene
2 Gymnastikbänder
1 Maniküreset
1 Karton der in Benutzung befindliche elektrische Zahnbürste - den braucht wohl keiner mehr
1 MP3 Player - längst überholtes Gerät...
26 Teile gesamt

Erstaunlich viele dieser Dinge hatten innerhalb eines Tages über das Verschenkebrett einen neuen Eigentümer gefunden. Sehr erstaunlich wirklich...
Außerdem habe ich im Nähzimmer mutig in dieser Woche die linke Tür des Regalunterschranks geöffnet. 
 

Da stehen zwei fachfüllende Kisten drin mit Materialien, die man in diverse Taschen verwandeln könnte. Wild durcheinander stapeln sich Meterwaren und ausrangierte Kleidungsstücke...
 

Erst mal habe ich alles gesichtet und sortiert. Ich hatte keine Ahnung, dass ich soooo viel Jeans-Meterware habe! Und nicht mal wirklich schöne, ts, ts, ts....  
 

Von den Kleidungsstücken wandern drei in die Altkleidersammlung. Da sind sie hoffentlich besser aufgehoben als bei mir im Nähzimmer.
 

und eine Hose - man staune! - wandert in meinen Kleiderschrank! 
 
 
Geschenkt wurde sie mir vor vielen Jahren zum Vernähen. Sie ist gut intakt, 3/4lang und Größe 40. Hatte ich nicht neulich ein artähnliches Modell in Größe 38 aussortiert wegen Bauchkneifen? Die Anprobe ergab perfekte Passform und am nachhaltigsten ist ja sowieso das, was überhaupt nicht genäht oder gekauft werden muss! Nun besitze ich so ganz nebenbei wieder eine Wanderhose...
Ein Stoffbeutel wandert derweil ins Fach mit den Stoffbeuteln, da werde ich nie und nimmer etwas draus nähen und zwei nette Kissenhüllen, deren Stoff aber fürchterlich locker gewebt ist, wandern auf's Verschenkebrett.
 

Ein paar Dinge habe ich einfach entsorgt: ein ausgetrenntes Taschenfutter, der Stoff schwindelig, keine große Fläche, da auf- und eingesetzte Taschen, ein Rest einer Tischdeckenanpassung, ein paar Schnipsel...
 

Und dann sind da noch größere Bestände an derbem Dekostoff. Der stammt von Alfatex und ist eigentlich Möbelbezugsstoff. 
 

In Braun ist er ein bisschen meliert:
 

Der Stoff ist super geeignet für Taschenböden oder ganze Taschen.Warum ich davon so viel habe kann ich nicht sagen.... Beide habe ich schon vernäht, spontan erinnere ich mich natürlich an die in ständiger Benutzung befindliche Tasche aus diversen Möbelbezugsmusterstoffen, die ebendiesen braunen Boden hat:
 

 
Seit 2018 steht sie da nun drauf rum - und man sieht NICHTS. Ein ähnliches Material gibt's in dunkellila. Mit den vorhandenen Mengen kann man noch mehrere Taschen/Taschenböden nähen. Genäht hat sich das Material gut.

 
Auch diese Tasche habe ich aus dem braunen Möbelstoff genäht - wunderbar!
 

 
Bei dem Lila fällt mir gerade die Tasche nicht ein, die wohnt nicht bei mir........
Wenn jemand Interesse an einem halben Meter oder einer anderen Menge hat, bitte Bescheid geben! Gegen Porto gebe ich davon gern etwas ab.
 
Das Beste an dieser Aufräumaktion ist, dass die Stoffe nun im Karton stehen und man einen viel besseren Überblick hat als vorher.
 

Aufgelistet sehen die echten Abgänge so aus:
2 Kissenhüllen
3 Kleidungsstücke
ein altes Taschenfutter und ein paar Reste in den Müll
15 Tees (haben sich neulich auf den Weg gemacht zu Andrea) - davon hätte ich auch noch mehr abzugeben

Damit war das keine ganz schlechte Woche obwohl es im Nähzimmer wieder mehr Aufräumen als Weggeben war. Aber auch das zählt!
 
Nächste Woche mache ich noch ein bisschen im Kleiderschrank weiter. Ich muss das nutzen, dass Tochter und Enkelkind da sind - allerbeste Entrümplerinnen! Wir wollen das Fach mit den alten 
 
Kalendern 
 
sortieren, die ich zum Basteln aufhebe. Aber die beiden letzten Kalender passten im Januar nicht mehr in das Fach rein....
Wie ist es bei Euch gelaufen? Ging es voran? Seid Ihr noch dabei?

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Samstag, 21. Mai 2022

Die Spuckpalme - Euphorbia leuconeura

Kennt Ihr die Spuckpalme? Wissenschaftlich betrachtet heißt sie natürlich anders, nämlich Euphorbia leuconeura, auch "Madagaskar Juwel" genannt. Angeblich ist es eine leicht zu pflegende Zimmerpflanze, aber da muss ich offenbar noch üben....


Ein Exemplar dieser Gattung wohnt seit ein paar Jahren bei mir, gezogen aus einem Sämling bekam ich sie geschenkt. Erst wartete das Pflänzchen vor sich hin, wuchs nicht, wollte nicht so recht... Dann hatte ich sie vor zwei Jahren in einen größeren Topf gepflanzt und mich (endlich) mal mit ihrer Lebensweise beschäftigt. Und das war gut so, denn die Spuckpalme ist etwas ganz Besonderes.
Was man als erstes wissen sollte, ist, dass sie giftig ist in allen Teilen und man Kinder und Haustiere vor dem Aufessen der Samen beschützen muss. Wenn das geklärt ist, kann man sie bewundern! Die Spuckpalme entwickelt einen dünnen "Stiel" und oben einen dicken Knubbel, aus dem die Blätter wachsen. Sie mag es, eng mit anderen Pflanzen zu stehen. Und sie liebt im Sommer Temperaturen von 20 - 25°C. Das ist nicht so schwer. Die Überwinterung erfolgt im Haus bei 14 bis 16 Grad. Vermutlich stand meine im Hausgang zu kalt, denn sie hatte bis auf eins alle Blätter abgeworfen!
Aber irgendwie ist das auch  normal und ich hatte ja sehr gehofft, was jetzt eintritt: sie treibt neu aus. Der Schopf bekommt lauter neue Blättchen.
Am Rand des Töpfchens steht seit letztem Jahr ein Sämling. Die Spuckpalme macht nämlich ihrem Namen alle Ehre: sie spuckt ihre Samen teilweise mehrere Meter weit und natürlich auch in den eigenen Topf. Einer der kleinen, runden, dunklen Samen war aufgegangen. Jetzt war der Sämling ca. 5 cm hoch. Da ist der Punkt gekommen, wo man ihn vereinzeln sollte. 
 

Das habe ich nun gemacht. Ein kleiner Topf mit einer Mischung aus handelsüblicher Blumenerde und Seramis Granulat ist nun das neue Zuhause des Setzlings. 
 

Beide Pflanzen stehen nun wieder absonnig und ich bin gespannt wie sie sich entwickeln werden. Die Mutterpflanze hat jedenfalls schon mal wieder eine Blüte angesetzt, winzig und unscheinbar, direkt in der Blattachsel. Aber dann: Vorsicht mit den Samen! Die werden breit gespuckt und sind giftig...
 
 
Nun wird sie alle zwei Wochen mit handelsüblichem Blumendünger gedüngt. Da ist sie nicht so sehr anspruchsvoll.
Beim Umpflanzen sollte man Handschuhe tragen, denn besonders giftig ist der milchige Saft, der bei Verletzungen eines Blattes aus der Bruch- oder Schnittstelle dringt. Das ist mir zum Glück nicht passiert.
Damit ich mir das alles merken kann gibt es im Gartenbuch einen Steckbrief für die Spuckpalme.



Donnerstag, 19. Mai 2022

Kreatives Bingo mit Anni und Sabine - Naturmaterialien

Es war ja wirklich so angesagt: man soll ruhig kreativ sein, um die Aufgaben des Bingo zu erfüllen. Für manche Felder ist das auch wirklich nötig, zum Beispiel für 
 
Naturmaterialien
 
Da fiel mir anfangs nur ein "Kranzbinden" oder "Gesteck für die Adventszeit" oder "Nähen aus Leinen" oder..... ein. Nun war da plötzlich aber noch eine ganz andere Idee.... Seht her:

Das habe ich gerade aus dem Garten geholt. Von oben links nach unten rechts sind das: Spinat, Kirschzweig, wilde Himbeere, Taubnessel,
Zitronenmelisse, Gänseblümchen, Borretsch, Sauerampfer, Pimpinelle, Brennessel und ein Stück Rhabarber.
Das alles habe ich zusammen mit dem letzten eingelagerten Apfel aus unserer Garage, einem Jonagold,  und einem bisschen Apfelsaft in den Mixer geworfen. 
 
 
Und in nur 60 Sekunden ist aus diesen vielen Naturmaterialien ein leckerer grüner Smoothie geworden
 

Ein Kreuzchen gibt's im Bingo
 

Und verlinkt wird bei Anni.

Mittwoch, 18. Mai 2022

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: Kosmetik

Mittwoch ist's! Das ist der Tag, da reden wir über...


Ursula hat neulich in ihrem Beitrag berichtet, wie sie Kosmetikartikel und Schminkzeug aussortiert hat. Wow! Da dachte ich, es ist Zeit, diese Kategorie auch mal zu betrachten, obwohl ich genau weiß, dass das nicht meine größte Baustelle ist. Im Bad gibt's ein Regal, das die typischen Dinge beherbergt. Einen Schrank gibt's bei uns dafür nicht. Ich hatte mich 2017 und 2019 schon ausführlich mit meinen diesbezüglichen Vorräten befasst. Und da war ordentlich Luft geworden!
Nun sind die Sachen schon relativ übersichtlich.
 
 
Ich bin mir inzwischen ziemlich sicher, was ich tatsächlich verwende und was nicht. Ich verzichte auf die Mitnahme von Probepackungen und kaufe nur, was alle wird. Und trotzdem mogeln sich immer mal wieder Geschenke oder überlagerte Produkte dazwischen. Auffällig waren dieses Mal die Sonnenschutzprodukte.
 
 
Da sieht man deutlich, dass in den letzten Jahren zu wenig Urlaub möglich war! Und da man weiß, dass überlagerte Sonnenmilch so richtig schön schädlich ist, wurde das ganze Sortiment verabschiedet. Wer weiß, wann es wieder einen Urlaub in der Sonne gibt....
In einem großen Glas befanden sich diverse Kleinteile:
 
 
Die müssen dort auch nicht einstauben, obwohl ich die Haargummis aufhebe. Die verwende ich doch hin und wieder zu irgendwas. Aber ich habe die Gummis nun erst mal in ein Täschchen geräumt und in den Kleiderschrank gepackt. Nur ein Gummi, der total ausgeleiert war, wurde mit den Sonnenschutzprodukten in die Mülltonne verabschiedet.
 
 
Auf's Verschenkebrett gehen dagegen der Badeschaum und die Handcremetuben. Bei Handcreme habe ich immer zu viele, damit auch ganz bestimmt immer eine Tube da ist
 

Aber die Handcreme wird ja auch alt und ich versuche gerade einen Umstieg auf feste Produkte. Das ist mir vor einem Jahr bei Shampoo reibungslos gelungen und nun ist eine Sendung von GreenCreme hier angekommen mit fester Handcreme. Da bin ich sehr gespannt, wie sich das bewährt!


Ein Blick auf meine Schminksachen lässt Ursula sicher in schallendes Lachen ausbrechen! Mehr ist nicht und mehr brauche ich auch nicht.
 
 
Die Sachen sind teilweise auch schon richtig betagt, aber da ich sie nur zu Fasching brauche, spielt das eher keine Rolle....
Auf die Kategorie war ich ja eigentlich gekommen, weil sich im Kleiderschrank die Reserven der Kosmetika befinden. Da hatte ich neulich die ganzen Klamotten sortiert. Nun habe ich mal alles rausgenommen, was in die Kategorie Kosmetik gehört:
 

Das ist nicht sonderlich viel: zwei Seifen, zwei Lippenbalsam, ein Mückentötolin. Die beiden Feuchttücher sind geerbt und es hat sich gezeigt, dass sie nicht benutzt werden, die gehen jetzt weg.
Der Kleiderschrank ist ja groß und die Kleider brauchen nun schon seit Jahren nicht mehr allen Platz. Deshalb befinden sich dort auch noch je ein Reservepaket Toilettenpapier, Küchenrolle, Tempotaschentücher.... Das ist perfekt, auch wenn es Euch komisch vorkommt! *lach* 
In dieser Kategorie zeigt sich insgesamt deutlich, dass die "Vorarbeit" 2017 und 2019 verbunden mit gründlichem Nachdenken über die eigenen Konsumgewohnheiten tatsächlich zu einem übersichtlichen Bestand geführt hat. 

Verabschiedet wurden dieses Mal:
3 Sonnenschutzprodukte
1 ausgeleierter Haargummi
3 Badesalz
2 Feuchttücher
3 Tuben Handcreme
12 Teile gesamt

Was gut ist, geht auf's Verschenkebrett. 
Damit bin ich sehr zufrieden! Nicht, weil es viele Teile zum Entrümpelungserfolg beigetragen hätte, sondern, weil ich glaube, langsam bekommen wir unsere Konsumgewohnheit diesbezüglich besser in Griff. Keine Probepackungen mitnehmen, nicht geliebte Geschenke möglichst weitergeben, bevor sie schlecht werden, nur kaufen, was man braucht...

Nächste Woche ist schon wieder der letzte Mittwoch im Mai. Da ist bei mir eigentlich Hobbywoche, also 

Nähzimmer

Uiuiui... ich hoffe, ich kann da was bewegen, denn es kommen die kleinen Hände und Füße zu Besuch! Vielleicht muss ich lieber dem Hobby "Kuchenbacken im Sandkasten" oder "Schaukeln im Garten" frönen....

Und wie steht's bei Euch? Ein paar unermüdliche Entrümplerinnen leisten mir ja regelmäßig Gesellschaft. Und da bin ich auch sehr froh drum! Außerdem sehen wir nicht alles, was im Stillen passiert. Neulich bekam ich diese Email von Irmtraud:
 
"Hallo Elke,
kann es selbst kaum glauben, aber die 3tausender Marke ist geknackt. :-)
Stand 11.05.2022:  3.113 Teile haben bereits das Haus verlassen.
Seit nunmehr 45 Jahren wohne ich in diesem Haus (2 Etagen plus ausgebautem Dachgeschoß plus 2 Garagen);
und dies ist meine erste "große" Ausmist-Aktion. So langsam sieht man es auch :-) . Es tut mir gut, mich nach dem Nachlaß der Schwiegereltern und Eltern auch einmal meinem Kruuusch zu widmen. Es ist wie eine Befreiung.
 
Für heute herzliche Grüße
Irmtraud 
 
P.S.: Den Kleiderschrank muß ich mir noch vornehmen....oh, oh"

Ist das nicht wunderbar? Genau darum machen wir das... *lach*
Bleibt dran! Seid dabei - ganz allmählich werden wir das in Griff bekommen.
 
 

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Dienstag, 17. Mai 2022

Geschenkbeutel-SAL bei Amberlight Label - jetzt wird getauscht!

Im Januar hatte Frau Amberlight eingeladen zu einem Geschenkbeutel-SewAlong. Jeden Monat näht man einen Geschenkbeutel - weil wir ja ökologisch verpacken wollen. Die Idee fand ich prima und war von Beginn an dabei. 
 
 
Dann kam anlässlich ihres Bloggeburtstages eine Tauschaktion dazu und jetzt ist Zeigetag!
Ich bekam Post von Bettina von der Kreativen Nadel. Der Brief förderte beim Öffnen eine Überraschung zutage: Nicht ein Geschenkbeutel war darin, auch nicht zwei - nein! Vier! Vier Geschenkbeutel in verschiedenen Größen! Bettina hat lauter kleingemusterte Stoffe ausgesucht, die mir gut gefallen. Da werden sicher künftig lauter hübsche Geschenke daraus. 
 

Ich hab' schon mal Probegepackt... ;-)
 

Es gibt verschiedene Verschlusslösungen: Henkel, Zug- und Bindebänder. Und alles ist ganz fein verarbeitet.
Liebe Bettina, herzlichen Dank!
Mir wurde Katja zugelost, die unter vena.venta bei instagram zu finden ist. Hinter diesem Instagramkanal versteckt sich eine Mutter von drei Kindern, wenn ich die Fotos richtig deuten kann. Katja näht viel Kleidung für ihre Mädchen, aber Taschen oder Beutel konnte ich kaum welche entdecken. Ein Geschenkbeutel und drei Mädchen im Haus? Was soll denn das werden? - dachte ich mir.... *kicher*
Und deshalb musste ein Trio her. Ich sitze ja immer noch an meiner Restekiste von Maja, in der sich diese blau-rosafarbenen Batikteile befinden. Hier hatte ich Euch schon mal von meinem ersten Geschenkbeutel aus diesen Stoffen berichtet. Es ist ein Kinchaku Gr. 2. Dazu haben sich nun ein Kinchaku Gr. 1 und einer in Größe 3 gesellt.
Für den größten Beutel habe ich die vorhandenen Streifen genutzt. Alles, was irgendwie lang genug war, konnte so ein Plätzchen auf dem Schnittmusterteil finden.
 
 
Ein doppeltes dünnes Band mit einer Perle auf beiden Seiten ist genau richtig, damit der Beutel sich gut zuziehen lässt. Bei meinem ersten Modell war das Band dicker und der ließ sich schlecht schließen. 


Die Beutel sind zwar eher flach, haben aber trotzdem einen ordentlich tiefen Boden, so dass sie flexibel zu bepacken sind.
 
 
Der kleinste Beutel zeigt, dass die Reste von Maja teilweise symmetrische Teile waren. 
 

Das habe ich ausgenutzt und mit ein bisschen Zirkelei und Messen ein spannendes Teilchen genäht.
 

Die Seiten sind wegen der unterschiedlichen Reststücke verschieden:
 
 
Das finde ich ganz besonders gelungen und hätte es am liebsten selbst behalten.... ;-)
Aber dann haben sich doch alle drei gemeinsam auf den Weg nach Dresden gemacht. Ob nun künftig Geschenke in den Beuteln verpackt werden oder was auch immer, das bleibt Katja überlassen. Mir hat das Nähen jedenfalls viel Spaß gemacht


Genäht sind alle direkt auf ein ganz dünnes Vlies und ich habe diverse Zierstiche der Maschine genutzt.
 
 
Draußen zu viel Licht, drinnen zu wenig - keins der Fotos trifft das Strahlen der Batiks....
Inzwischen sind die Beutel bei Katja angekommen und ich glaube, sie hat sich gefreut. Und das ist ja immer das Beste... ;-)
Ich verlinke bei Amberlight Label
 
Anleitung von SewSimple.