Na, Ihr da am Gartenzaun? Heute lade ich Euch ein, mal meine Tomaten mit mir anzuschauen. Kommt ruhig mal rein. Ich habe auch dieses Jahr wieder selbst ausgesät, lauter verschiedene Sorten, "die gerade noch da waren". Das war im April in der letzten Märzwoche. Sie mussten ziemlich lange in ihren Töpfen ausharren weil wir so lange nachts Temperaturen knapp an Null Grad hatten. Erst nach dem 15. Mai durften sie in ihre Töpfe.
Ich pflanze alle Tomaten in Kübel und stelle sie unter einen Dachvorsprung. Leider ist keiner der Standplätze so richtig perfekt, alle haben nur ein paar Stunden am Tag Sonne.
Die im Holzschuppen an der Terrasse bekommen morgens Sonne:
Die sind schon ziemlich groß, es wird nicht lange dauern, dann erreichen sie das Dach und müssen gekappt werden.
Die daneben stehen Richtung Süden, werden aber ziemlich schnell vom Wacholder beschattet. Über die Monate werden sie auch ihre Stangen überragen. Die habe ich oben mit einem Querholz verbunden und am Dachkasten befestigt damit genug Stabilität da ist.
Vor dem Nähzimmerfenster gucken die Tomaten nach Westen:
Und dann stehen noch welche an der Hauswand an der Wäschewiese. Das ist theoretisch Süden, aber es stehen Bäume davor. Hier gibt es mein neues "Tomatenhaus". Das hat zwar noch kein Dach, ist aber schön stabil. Wir haben ein altes Pavilliongerippe genutzt, das ist uns zugelaufen. Sehr schick, oder?
Die ersten Tomaten blühen inzwischen.
Ich bin sehr gespannt und natürlich ungeduldig. Wie werden sie dieses Jahr werden? Wie werden die neuen Sorten schmecken? Bis wir uns darüber unterhalten können wird allerdings noch allerhand Zeit vergehen. Bis dahin muss ich aufpassen wie ein Schießhund: die Seitentriebe schleichen sich manchmal so still und heimlich daher, dass man es gar nicht merkt.
Und was machen Eure Tomaten so? Wachsen sie schön? Holzstöcke oder Tomatenstäbe? Haus oder Freiland? Erzählt mal!
Verlinkt wird bei Frau Frieda beim Plausch am Gartenzaun.































