Von Dinant sind wir nach Gent gefahren. Eigentlich wollten wir dort nur mal "kurz Halt machen" und dann weiter fahren nach Brügge, aber die Stadt hat uns sofort in ihren Bann gezogen. Gent ist die zweitgrößte Stadt Belgiens, liegt in Flandern und die französischen Einflüsse, die in den Ardennen ganz deutlich sind, spürt man hier nicht mehr so.
Wir haben auf dem städtischen Campingplatz eingecheckt und sind dann mit dem Bus in die Stadt gefahren. Das ist für uns "Kinder vom Dorf" immer spannend, besonders in fremden Ländern wo das Ticketbuchen und Strecke finden dann schon mal eine kleine Herausforderung sein kann... ;-)
In Gent haben Straßenbahn und Buslinien verschiedene Betreiber und wir konnten keinen gemeinsamen Streckenplan finden. Aber wir sind reibungslos mitten im alten Zentrum von Gent gelandet und waren sofort gefangen von den wundervollen alten Gebäuden. Gent hat im Mittelalter durch Tuchhandel Bedeutung gewonnen und versprüht den Charme alter Hansestädte.
Die Stadt liegt am Zusammenfluß von Schelde und Leie und ist von Wasserläufen und Kanälen durchzogen.
Die Straßenzüge im Zentrum sind beeindruckend! Ein Haus mehr herausgeputzt
als das andere.
Die Kirchen, Stadtschlösser und Türme reihen sich nur so aneinander.
Die St. Nikolauskirche:
Die St.-Bavo-Kathedrale beherbergt den berühmten Genter Flügelaltar der Brüder van Eyck, aber sie ist auch sonst ein sehr beeindruckendes Bauwerk!
Gleich daneben steht der Genter Belfried mit der angrenzenden Tuchhalle.
Auch das Theater ist in einem beeindruckenden Gebäude zu Hause:
Es ist warm und sonnig und es ist eindeutig die Zeit
des Straßencafes eröffnet! Da sind uns dann schnell zu viele Menschen und wir schlendern durch die kleineren Straßen
Wir besuchen die St. Jakobskirche.
Auch in Gent fallen uns in den Kirchen moderne Kunstobjekte auf,
wie z.B. ein Quilt mit einem Lebensbaum. Er ist wohl ein Gemeinschaftswerk. Ich konnte ihn leider nicht frontal fotografieren weil eine Figur davor stand.
Auf den Straßen und Plätzen Fahrräder
über Fahrräder!
Es wurde im Jahr 1899 erbaut, der Anbau 1902, und erinnert an die Bahnhöfe aus dieser Zeit mit ihren Millionen von Nieten an den Stahlkonstruktionen.
Abends fahren wir mit dem Bus zurück zum Campingplatz und sind uns sicher: wir bleiben noch einen Tag weil Gent wirklich toll ist.
Unsere Osterreise 2026:
Vianden, Luxemburg
La Roche-en-Ardenne, Belgien
Arboretum Lenoir, Belgien
Dinant, Belgien
Gent Innenstadt, Belgien



















































