Mittwoch, 22. Juli 2026

Noch ein Artikel aus dem Vorrat.... wir nähen eine Post

Als die Polizei fertig war ging es natürlich sofort an das letzte zu bebauende Grundstück auf dem Spielteppich. Leider war da der Urlaub bei Oma letzten Sommer schon wieder zu kurz und er endete mit einem kleinen UFO... 
Es hat sich bei den schon fertigen Gebäuden bewährt, wenn man sie benutzen kann. Also hatte ich die Post, die sich die Enkeltochter gewünscht hatte, gleich so konzipiert, dass man Päckchen hinein schieben kann. 
 

Die Ränder der Seiten und Rückwand sind als Kellerfalten gearbeitet. Ich erinnere mich, dass ich damals Murks gemacht hatte, ich musste trennen. Das sieht man auf diesem Foto, das ich lange auf meinem Handy suchen musste... 
 

Dieses Teil lag dann längere Zeit in meinem Nähzimmer herum, denn der Spielteppich musste natürlich mit der Enkeltochter wieder abreisen. Der wird schließlich gebraucht. Erst Wochen später konnten wir die Sache vollenden! 
 

Vor der Post ist ein Briefkasten mit einem "Schlitz", in den man Briefe eingestecken kann. 
 

Die kommen dann in der Post wieder raus. 
 

Und so kam es, dass im Herbst letzten Jahres alle Grundstücke bebaut und der Autospielteppich fertig war.
 

Und warum ich diese ollen Kamellen ausgerechnet jetzt rausgekramt habe muss ich Euch an einem anderen Tag erzählen, denn die Enkeltochter ist gerade zu Besuch und hatte einen Plan.... 
 
Verlinkt wird bei
Kinder-Allerlei im Nähkäschtle
Besser spät als nie bei Amberlight label
 

Dienstag, 21. Juli 2026

Wir ergänzen den Autospielteppich: wir nähen eine Polizei

Es ist schon über ein Jahr her, da hatte ich Euch erzählt, dass die Enkeltochter sich gewünscht hat, ich möge ihr "ein paar Straßen nähen". Das Projekt entwickelte sich über viele Tage ihres Urlaus hier bei uns und sah am Ende so aus:
 

Hier hatte ich Euch davon berichtet. Dann war leider der Urlaub vorbei und der Spielteppich zog mit zwei leeren Grundstücken mit in die große Stadt. Schon letzten Sommer hatten wir dann diese beiden Grundstücke bebaut. Auch ein Post war dazu entworfen, aber irgendwie nicht fertig gestellt. Das lag daran, dass ein großes Familientreffen in die Quere kam, nicht genug Fotos gemacht waren und dann gerät so etwas leicht in Vergessenheit.
Lange Rede - kurzer Sinn. Wir hatten letzten Sommer zuerst eine Polizei genäht!
Eine Polizei ist wichtig, findet das Kind. Woran erkennt man sie? - An der Schrift natürlich!
Das verlangt einer 5-jährigen ziemlich viel Geduld ab. So viele Buchstaben....
 

Aber dann war das erledigt und es war klar: die Autos müssen schnell auf der Straße sein, man kann vorne und hinten in die Polizei rein- und rausfahren.
 

Und da gab's nur noch eine freie Baustelle... Aber wie gesagt: das war schon letztes Jahr im August! Deshalb darf dieser Post jetzt auch zu Amberlight label, dort werden die verschütt' gegangenen Projekte gesammelt.
 

Verlinkt wird bei
Kinder-Allerlei im Nähkäschtle
Besser spät als nie bei Amberlight label
DvD bei Elfi 

Sonntag, 19. Juli 2026

Reparieren: ein Pullover vom Junior

Als ich ihm neulich seine Hose repariert habe, meinte der Junior, er hätte da noch einen Pullover....
Zuerst habe ich nach einer passenden Sockenwolle gesucht und wurde tatsächlich fündig. Die wird gut gehen:
 

Es waren drei Flickstellen. Die erste unter dem Arm:
 

Die zweite:
 

Von Mal zu Mal wurde ich besser. Die dritte, mitten auf dem Rücken, ist dann schon richtig gut geworden:
 

Nun kann der Junior den Pullover noch ein bisschen tragen. Und im Gegenzug reparariert er mir wieder mal mein Auto. Wenn das kein guter Tausch ist.... ;-) 
 
Verlinkt wird im Reparatur-Café. Das hat noch bis morgen geöffnet.

 

Dienstag, 14. Juli 2026

Stich-für-Stich-zum-Ziel im Juli: am Bücherregal geht's weiter

Doris sammelt ab heute wieder die Mini-Fortschritte beim Langsamwerkeln.
Das ist eine gute Gelegenheit, Euch von unserem letzten virtuellen Nähkränzchen mit Ingrid zu erzählen. Wir haben uns nämlich kurz hintereinander gleich zweimal getroffen. Vom Quiltstart des Hintergrunds an meinem Bücherregal hatte ich Euch hier berichtet. Nun musste ich erst mal meine Regalbretter fertig quilten mit lauter dicht aneinanderliegenden Nähten. 


Weil klar war, dass wir richtig schön Zeit für unser Projekt haben würden, habe ich mich einem der noch ausstehenden "Lückenfüller" gewidmet, der aufwändig werden würde: die Matroschka. In unserem Bücherregal steht tatsächlich eine Matroschka. Ich weiß nicht mehr, wo sie her war - sie ist schon immer da. Und von Anfang an war in meinem Kopf auch auf diesem Quilt eine Matroschka....
Am längsten dauert ja immer die Entscheidung der Stoffe. Ich hatte wild in die Restegläser gegriffen und habe ggf. mit Stoffen aus dem Bestand ergänzt. Die erste Idee war rotlastig, aber das passte zu den daneben liegenden Büchern so gar nicht. Insgesamt vier Varianten hatte ich aufgelegt: Gesicht, Haare, Kopftuch, Rock (mit oder ohne Schürze). Und entschieden habe ich mit mit Ingrid's Unterstützung dann für die Kombination unten rechts.
 

Für solche Entscheidungen ist ein virtuelles oder gar echtes Nähkränzchen ja genial!
Zur Erstellung eines Musters habe ich diverse Ausmalvorlagen aus dem Internet zu Rate gezogen - ich kann selbst ja nicht malen... ;-)
 

Dann habe ich der Püppi eine Frisur verpasst: über Papierschablonen habe ich die Haare auf den Gesichtsstoff appliziert.
 

Als nächstes habe ich Kopftuch und Kleid passig aneinander genäht.  Beide Teile hatte ich dazu mit dem entsprechenden Bogen versehen und mit der Maschine zusammen genäht.

 
Das Gesicht mit den Haaren habe ich revers appliziert. Dazu hatte ich die Öffnung mit S230 hinterbügelt und habe die NZG umgeklebt:
 

Das hat gut funktioniert und sah schon gut aus:
 

Aus der Resteschachtel konnte ich erfreulicherweise sogar ein schon mit Vliesofix versehenes Restchen für die Augen fischen.
 

Die habe ich dann noch festgenäht und mit zweifädigem Stickgarn den Mund gestickt. 
 

Nun habe ich die Papiervorlage untergelegt, die NZG passend geschnitten und umgeheftet. Ja! Das wird schön!
 

Jetzt wurde es ein bisschen wild. Ich wollte gern, dass die Matroschka ein bisschen "rundlich" wird. Deshalb wollte ich sie mit einer Lage Schaumstoff hinterlegen. Ich habe die Umrisse mit Abzug von 3 mm etwa auf dem Schaumstoff abgenäht und dann ganz knapp ausgeschnitten. Dadurch wurde der Rand schön flach.
 

Eigentlich wollte ich diese Schaumstoffplatte hinter die Matroschka heften, aber dann hatte ich Sorge, dass sie beim Entfernen des Papiers nach dem Applizieren wieder mit herausrutschen würde. Also war eine andere Technik gefragt. Ich habe die Schaumstoffpuppe erst mal ganz knappkantig ins Regal genäht:
 

Wild, wild.... aber die Matroschka ließ sich dann problemlos drüber applizieren. Die untere Kante habe ich offengelassen, die Heftnähte entfernt und das Papier ließ sich mit einem Flutsch durch diese Öffnung entfernen. Dann musste nur noch die untere Kante appliziert werden. 
 

Fertig!- Fertig? Halt, da fehlt noch was....
 

Die Kopftücher der Matroschkas haben immer einen Knoten!
 

Und mit ihrer "Fluffigkeit" bin ich auch sehr zufrieden:
 

Ich muss ja zugeben: die Matroschka hat viele Stiche gebraucht, aber sie hat mich dem Ziel auch ein ganzes Stück näher gebracht. 
 

Ingrid hat derweil auch mit dem Quilten ihres Regals angefangen. Da sind auch noch allerhand Stiche zu tun.  
Bei mir fehlt nun noch die Pflanze im Blumentopf und eigentlich sollen da noch zwei Bilderrahmen hin... Aber das wird jetzt nix, jetzt kommt erst mal Enkelzeit!
 
Verlinkt wird bei Doris

Freitag, 10. Juli 2026

Reparatur-Café im Juli - das Fliegengitter im Bad

Es ist soweit - das Reparatur-Café öffnet seine Türen

 
Beim Fensterputzen im Bad musste ich mir eingestehen, dass ich den Riss im Fliegengitter nun schon viel zu lange ignoriere. Manchmal braucht es diesen einen, bestimmten Moment, der genau der richtige ist für AKTION! *lach* 
Nicht, dass ich das Fliegengitter ausgetauscht hätte - es ist so ein in einen festen Rahmen eingespanntes - nein, ich habe einfach den Riss geflickt. Wie so manches Mal gibt es kein Vorher-Foto. Der Riss war etwa 25 cm lang und in der Mitte ziemlich breit.
Von oben und unten habe ich ihn mit schwarzem Garn zugenäht. In der Mitte ist das Gewebe immer wieder gerissen, so dass ein richtiges Loch entstanden ist. Da half nur ein Flicken! 
 

Ich finde, es sieht cool aus.
 

Und von Weitem sieht man sowieso nichts. 
 

Aber wenn ich auf der Toilette sitze muss ich immer grinsen...  


Das Reparatur-Café öffnet heute seine Pforten und bleibt geöffnet bis zum 24. Juli. Habt Ihr vielleicht auch von einer außergewöhnlichen Reparatur zu berichten?
Kommt gerne mit Euren Reparaturen vorbei!
 

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Donnerstag, 2. Juli 2026

Mein zweites Jahresprojekt: Reste über Reste - der Juni

 
Der Juni ist vorbei. Es ist Zeit, auf das Jahresprojekt mit der Reste-Verarbeitung zu schauen.
Hier hatte ich Euch vom Startschuss des Projekts berichtet und Euch meine vielen einen Teil meiner Restebehälter gezeigt. Ich war im Juni wenig im Nähzimmer, da habe ich zum Glück keine weiteren Restebehälter gefunden, aber es sind noch genug da....

Das sind meine definierten Ziele für 2026: 
  1. Jeden Monat mindestens ein Projekt aus Resten nähen.
  2. Am besten mehr.
  3. Ein paar der Restebehälter abschaffen, mindestens die Tüte.
Zusatzaufgabe:
       Jeden Monat nach Möglichkeit eine Tasche oder einen Beutel nähen.
       Die/der darf natürlich auch gern aus Resten sein. Muss aber nicht.

Was ist im Juni geworden?

Ich war im Juni viel unterwegs, dazwischen rief der Garten ganz laut und überhaupt war es viel zu heiß... Ihr seht, es gibt genug Ausreden!
Nur wenige Projekte konnte ich mir vornehmen und manches davon war mehr Zufall als Projekt.
Ein paar Cord-Reste kamen bei der Reparatur von Fuchshose No.1 unter: 


Schaut mal, wie sich die Farbe von dem Breitcord verändert hat!
Von der Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer hatte ich noch einen zugeschnittenen Leseknochen aus Jeansresten herumzuliegen und bin sehr froh, dass ich den genäht habe! 
 

Das war jetzt nicht so dolle viel, aber das Ziel ist erreicht!
 
Die Restebehälter
Im Zuge der Jeans-Räum-Aktion hatte ich drei Tüten mit Vlies- und Füllwatteresten gefunden. Die waren unter dem Zuschneidetisch zwischen die Kartons und die Tischplatte geklemmt. Beim Stopfen des Leseknochens konnte ich eine der Tüten leeren und die beiden anderen fanden Platz in einem der leer gewordenen Kartons und sind jetzt IM Schrank. Perfekt.
 

Entleerte Restebehälter:
Februar:  
März:   - aber es gibt 3 neue Behälter für nach Farben sortierte Reste (Gläser)
April: 0
Mai:  
Juni: 
 

Zusatzaufgabe: eine Tasche nähen
Das war die beste Resteverwertung überhaupt, denn ich habe endlich die Tasche aus den blauen selbstgefärbten Resten genäht. Dieses Projekt liegt schon seit März auf dem Tisch und war dann irgendwie versandet....
Nun ist die Tasche genäht und hier könnt Ihr noch mal nachlesen zum Prozess. 


Im Ende war es doch ein guter Monat! Es ist nicht soooo viel verarbeitet, aber immerhin.
 
Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin in der Sammlung der Jahresprojekte.

Mittwoch, 1. Juli 2026

Auf die Reste - fertig - los! im Juli

Na? Wie ist es bei Euch? Sind noch Reste da?
Bei mir auf alle Fälle! Leider war im Juni nicht so viel Zeit für's Nähzimmer.
Ob das im Juli besser wird? Heute startet jedenfalls die neue Reste-Party.
 
 
Ich verrate es Euch gleich mal: es wird im Juli nicht besser, wir werden unsere Zeit im Garten und auch ein bisschen unterwegs und mit den Enkelkindern verbringen. Pfft.... RESTE! Was will ich da mit Resten? *lach*
Ihr könnt ja aber schon mal anfangen! Die neue Reste-Party startet jetzt. Hier könnt Ihr Eure Resteprojekte den ganzen Juli über verlinken. Ich freue mich auf Eure Ideen!
 
 
 

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