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Donnerstag, 17. September 2026

Plausch am Gartenzaun: Pfirsich-Tage

Aufatmen! Die Pfirsich-Tage sind vorüber. Ich hätte niemals gedacht, dass ich es schaffe, die Pfirsiche an unserem Baum (fast) alle zu verarbeiten. Sie hingen dicht bei dicht...
 

Wer selbst einen Pfirsichbaum im Garten hat kennt das Spiel: erst wartet man und wartet.... und dann sind plötzlich alle Pfirsiche reif und die Halbwertszeit ist kurz...
Im Juni hatte ich Euch erzählt, dass ich den Pfirsichbaum gründlich ausgepflückt hatte. Es hingen damals viel zu viele walnussgroße Pfirsiche dran und ich hatte mich belesen wieviel davon weg soll. Jetzt, im Nachhinein, muss ich sagen, ich hätte noch viel mehr auspflücken können, denn die Pfirsiche waren ziemlich klein. Der Baum hatte überhaupt letztes Jahr zum ersten Mal namhaft getragen und nun diese Fülle!
 

Jeden Tag habe ich Pfirsiche verarbeitet. Erst Fallobst, dann gepflückte. Und auch wenn die Früchte klein waren und eine recht raue Schale hatten so haben sie doch wunderbar geschmeckt und ich wollte nichts umkommen lassen. Wir haben gegessen was wir konnten und die Freundin war 2x da und hat eine Menge Pfirsiche geholt. 
 
Ich weiß nicht wie viele Stunden ich in der Küche gestanden und blanchierte Pfirsiche abgezogen habe! *lach*
Die Mühe des Abziehens lohnt sich auf alle Fälle. Der Geschmack der Folgeprodukte ist einfach viel weicher und samtiger.
Gekocht habe ich Pfirsichkompott, Marmelade mit Vanille und Thymian und Pfirsichmus.
 

Für die Marmelade hatte ich ein Rezept aus den Weiten des www ausprobiert, aber sie überzeugt mich nicht vollends: zu viel Vanille. Aber Herr B. lobt sie sehr.
Das Pfirsichmus dagegen ist der Kracher! Das hatte ich einfach mal so ausprobiert und die Tochterfamilie und ich waren verzaubert. Ich habe diesen neuartigen 4:1 Gelierzucker verwendet und in der Mischung 8:1 verarbeitet. Die Pfirsiche habe ich abgezogen und mit dem Stabmixer fein zermust. Soooooo lecker auf Joghurt oder im Müsli!
Viele Chargen davon habe ich in Gläser gebracht und nun schlummern sie in der Kammer bis zum Winter....
Außerdem habe ich Pfirsichmus roh im Standmixer gemacht und eingefroren. Da bin ich gespannt wie sich das nach dem Auftauen verhält. Schmecken tat's im rohen Zustand jedenfalls auch super. 
Einen leckeren Kuchen gab's natürlich auch!
 

Da hatte ich mir auch ein Rezept aus dem Netz gesucht, das war mein erster Pfirsichkuchen. Lecker war er!
 

Und wenn man so eine richtige Schwemme hat kann man auch noch Likör ansetzen! *lach*
Der durfte natürlich nur zum Fotografieren kurz aus der dunklen Kammer. Ich habe weißen Kandis und weißen Rum verwendet. Wir sind gespannt! Denn das gab's noch nie...
 

Nun sind die Pfirsiche alle vom Baum und die letzten gegessen. Witzig war wie schnell sich die tiefhängenden Äste wieder gereckt und gestreckt hatten! Die Stützen, mit denen ich die Äste abgestützt hatte, sind einfach umgefallen!
 
Die Pfirsich-Tage verlinke ich bei Nicole's Plausch am Gartenzaun. 
 

Montag, 22. Juni 2026

Marmelade zum Frühstück: Holunderblüten-Gelee

Lange habe ich kein Holunderblüten-Gelee mehr gekocht und mit dem letzten war ich auch nicht wirklich glücklich. Da hatte ich die Blüten in Apfelsaft eingelegt und der schmeckte irgendwie "vor". Also brauchte ich ein neues Rezept und da gibt es im Internet ja reichlich Ideen!
Reines Holunderblüten-Gelee...
 

Ich habe die Blüten nicht gezählt - es waren viele. Nicht waschen, nur die Tierchen vorsichtig rausschütteln. Die groben Stiele habe ich abgeschnitten und die Blüten für 36 Stunden in Wasser eingeweicht. Damit sie untergetaucht bleiben hatte ich sie mit einem Teller beschwert.
 
Das war mein Rezept:
Holunderblüten, viele
1200 ml Wasser etwa (das war die Menge, die nötig war, um die Blüten zu bedecken)
150 ml Zitronensaft, frisch gepresst aus 3 Zitronen
Gelierzucker 3:1 (nach Flüssigkeitsmenge incl. des Likörs)
50 ml Holunderblütenlikör, erst nach dem Kochen hinzu geben  
 
Nach den 36 Stunden habe ich die Blüten abgeseiht (nur durch ein Sieb, ein Kaffeefilterversuch ist gescheitert, es lief nicht durch) 
Das Gelee ist trotzdem klar und wunderbar hell geworden und es schmeckt himmlisch!
 

Verlinkt wird im Bingo bei Anni. Dort gibt es ein Feld "Marmelade zum Frühstück". 

Samstag, 13. Dezember 2025

Weihnachtsfreuden: Jingle Bells

Hach, dieses Weihnachtsfreudenbingo! So eine schöne Idee mit den Liedern.... Aber dazu passende Aktivitäten zu finden ist ja gar nicht so einfach. Besonders mit den englischen Liedern tue ich mich ein bisschen schwer. Nur eins kann ich tatsächlich ein Stück singen, und zwar

Jingle Bells

Da schaffe ich aus dem Kopf den Refrain und die erste Strophe.... *kicher*
Aber woher nehme ich bloß die Jingle Bells? Singen allein nützt ja nix. Aber - Halt! - da sind sie doch! Sie sind doch klar und deutlich zu erkennen, oder?


Und falls sich auch noch jemand so ein paar schöne Jingle Bells Erdnussbutterplätzchen backen möchte gibt's hier das Rezept... Die finde ich nämlich zum Dahinschmelzen! 

Man nehme:
125 g weiche Butter
150 g Erdnussbutter
225 Zucker
1 Ei
200 Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Butter, Erdnussbutter, Zucker und Ei verrühren.
Mehl, Backpulver, Salz darunter kneten.
Der Teig bleibt ziemlich weich, das ist okay.
Mindestens 1 Stunde kalt stellen.
Kleine (!) Kugeln formen und mit einer Gabel auf dem Blech platt drücken.
Bei 190°C 10 bis 15 Minuten backen 

Für diese Leckerei gibt's ein Kreuzchen im Weihnachtsfreudenbingo von Anni, Ingrid und Starkyli.



Montag, 21. Oktober 2024

Kreativ-Bingo bei Anni: Halloween rückwärts

Ein Feld in Annis Kreativ-Bingo trägt den Namen "Halloween". Ich bin ja nun so gar nicht die Gruseldeko-Queen und war mir lange unklar, was ich da machen will. Aber manchmal kommt einem ja der Zufall zu Hilfe...
Kürbisse gehören für mich zu Halloween ganz klar dazu und ich hatte mir eine feine Auswahl vom Kürbisbauern geholt. Die habe ich erst Mal zur Herbstdeko genutzt und nur nach und nach wanderte einer in die Küche. Unter den Kürbissen war ein kleiner, ein bisschen buckliger, fast wie ein Zierkürbis sah er aus. 
 

Er trägt den vielsagenden Namen "Mikrowellenkürbis". Das hatte ich ja noch nicht gehört.
Erstmals gekauft und auch gleich nach dem vom Kürbisbauern mitgebrachten Rezept zubereitet. 
Man soll den Deckel abschneiden und den Kürbis aushöhlen (Kerne und Fasern raus). Ich habe einen Löffel dazu benutzt, das ging gut. Er hat viel Fleisch und wenig Fäden und Kerne
 

Dann habe ich ihn gefüllt mit einer Mischung aus Gorgonzola, eingelegtem Feta, Frischkäse und einer Fleischtomate, 10 Minuten bei 800 Watt in der Mikrowelle sind genau richtig!
 

Das war unglaublich lecker und er war binnen kurzer Zeit vollständig verputzt, das ist ein 1-Portionen-Kürbis. Und so gibt's bei mir Halloween rückwärts: nicht Kürbis in die Deko rein, sondern Kürbis aus der Deko raus...*lach*

Dafür gibt es ein Kreuzchen im Bingo von Anni und der Beitrag wird auch dort verlinkt.




 

Donnerstag, 11. Januar 2024

Kampf den Küchengreisen - eine Gemüsepfanne

Hier hatte ich Euch von meinem neuen Buch berichtet. Es geht um's Verwerten, Aufbrauchen, Achtsamsein. Verena Hirsch schlägt verschiedene Methoden vor, wie wir es schaffen können, die Reste zu vermeiden oder zu verbrauchen. Als hier die Familie nach den Weihnachtstagen wieder abgereist und ich von meiner Silvesterkurzreise zurück war bot sich im Kühlschrank und in der Kammer ein trauriges Bild! Was man mit verschrumpeltem Gemüse machen kann verrät Frau Hirsch:
 
Gemüse "auffrischen" 
wenn man das Gemüse schon nicht richtig lagert (so wie ich in diesem Fall), kann man es u.U. noch mal ein bisschen auffrischen in einer Schüssel mit sehr kaltem Wasser


Nach zwei Stunden  ließen sich die Pastinaken erstaunlicherweise tatsächlich mit dem Sparschäler schälen. Dazu gab es zwei vorjährige Möhren, einen Porree vom Beet, der auch überfällig ist, ein übrig gebliebenes Stück Zucchini und - was ich mit besonderer Skepsis betrachtet habe - ein Stück Feta in einer offenen Packung.


Gemüsepfanne
1 Zwiebel in Öl anbraten
alle Gemüsereste gewürfelt dazu geben
5 Minuten braten
mit Brühe (oder Wasser) ablöschen, Deckel drauf, 10-20 Minuten garen
1 Eßl. Sojasoße, Salz und Pfeffer - fertig

Die Sojasoße war für mich dabei der AHA-Effekt.
Und so sah das dann bei mir aus:


Geschmeckt hat es richtig lecker...

Gerettet:
Pastinaken, Möhren, Zucchini, Porree und ein halber Feta.

Im Bingo bei Anni gibt es ein Kreuzchen im Feld "Gekocht, gebacken, gegart... aus der Küche eben"
 


 

Samstag, 9. Dezember 2023

Weihnachtsfreuden-Bingo: Es duftet weihnachtlich

Vor zwei Jahren bekam ich von der Tochter zu Weihnachten eine Gebäck-Musterrolle geschenkt. Letztes Jahr haben wir sie erstmals ausprobiert, aber da hat uns das Plätzchen nicht wirklich gut geschmeckt. Also mussten wir das Rezept ein bisschen abwandeln. Dieses Jahr ist es eine Art Gewürzspekulatius geworden. Bisschen dunkel gebacken, aber geschmacklich nicht schlecht!
 
240 g Mehl
200 g kalte Butter
120 g Puderzucker
2 Eigelb
160 g gemahlene Mandeln
2 TL Zimt
1 Prise Salz
1/2 TL Ingwer
2 Msp Kardamom
2 Msp Gewürznelken
2 Msp Piment
1 Prise weißer Pfeffer, alle Gewürze gemahlen

alle Zutaten schnell zu einem Teig verarbeiten
diesen mindestens 1 Stunde kalt stellen
mit dem Nudelholz ausrollen 
mit der Musterrolle einmal gleichmäßig über den Teig rollen
Figuren ausstechen
backen bei 180°C etwa 12 Minuten 


Unsere Spekulatius sind ein bisschen zu dunkel geworden, da müssen wir nächstes Jahr noch mal an Temperatur und Zeit experimentieren... Aber aus der Dose duftet es ganz wunderbar weihnachtlich!
Kennt Ihr schöne Rezepte für so eine Musterrolle?
 

Verlinkt wird im Weihnachtsfreuden-Bingo bei Anni und Starkely.


Samstag, 15. Oktober 2022

Kreativ-Bingo von Anni und Sabine: Einkochen, Einlegen, Fermentieren

Ich hab's ja gut - mit diesen "Küchenaufgaben" im Kreativ-Bingo von Anni und Sabine komme ich gut zurecht. Dank des großen Gartens gibt es da immer was zu tun. Nach dem Urlaub warten in der Regel mindestens eine "Urlaubszucchini". Kennt Ihr die?
 

Ich bin ja sehr froh, dass ich eine Gießhilfe habe, die in meiner Abwesenheit den Garten wässert. Leider ist der junge Mann alles andere als ein Gärtner, er ist eben Wasserwart. Aber das allein ist schon Gold wert und es hat auch prima funktioniert! Tomaten hat er geerntet, aber mit Zucchini kann er offenbar nix anfangen... Die Tochter, die nach dem Urlaub hier ja mit anreiste, hatte sofort ein Rezept parat:
 
Zucchinicremesuppe
 
Die Zutaten sind variabel je nach Zucchinivorrat:
Zwiebel und Knoblauch (würfeln und anbraten)
Zucchini (würfeln) 
Gemüsebrühe auffüllen
Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, evtl. Muskat
15-20' kochen
von der Flüssigkeit erst mal was abnehmen
Pürieren
auf 800 g Zucchini 150 g Kräuterfrischkäse einrühren
Konsistenz prüfen und ggf. noch etwas von der Flüssigkeit zufügen
 
Und weil es mir gut geschmeckt hat, habe ich dann noch zwei weitere Urlaubszucchini verabeitet zu einer Vorstufe von Zucchinisuppe. Eigentlich macht man das ja in einem Ritt: kochen, würzen, pürieren. Aber ich habe nach dem Kochen die Zucchini in Schraubdeckelgläser gefüllt. Die letzten beiden Schritte des Rezepts - Pürieren und Kräuterfrischkäse einrühren - werden dann später erledigt. Mal sehen, wie das funktioniert, das hier ist Premiere.
 

Verlinkt wird im Kreativbingo bei Anni und Sabine. Da gibt es ein Kreuzchen im Feld
 
Einkochen, Einlegen, Fermentieren

Freitag, 10. Juni 2022

Kreativbingo bei Anni und Sabine: Etwas aus Naturtönen

"Etwas aus Naturtönen".... Aufgaben gibt es im Bingo von Anni und Sabine! ts, ts, ts.....
Aber manchmal kommt einem ja der Zufall zu Hilfe. Wir hatten Besuch. Eine Rosenliebhaberin offenbar, denn die Schwippschwägerin wurde gar nicht wieder ob der üppigen Pracht unserer wilden Duftrosen. Und so war plötzlich die Idee geboren, Rosenblütengelee zu probieren. Alle Zutaten waren im Haus - also los!
Zuerst haben wir reichlich Blüten geschnitten
 
 
Davon die Blütenblätter ausgezupft und unten den weißen Blattansatz abgeschnitten
Die Blütenblätter haben wir in einer Flasche Rosèwein, trocken, mit der gleichen Menge Wasser kurz aufgekocht und über Nacht stehen gelassen. Im Topf wurden die Blütenblätter beim Erhitzen umgehend ganz hell und die Flüssigkeit hat sofort die Farbe der Rosen bekommen.
 
 
Am Morgen wurde durch ein Tuch abgeseiht und ausgequetscht. Da sahen die Rosenblätter aus wie ein nasser Klumpen Tempotaschentuch... ;-)
Mit einem Päckchen Zitronensäure, 2 EL Zitronensaft und 3:1 Gelierzucker haben wir dann das Gelee gekocht. Ein Duft!
 

Und die Farbe ist klasse.
 
 
Aber uns war dann klar, dass alle Bericht im Internet, in denen einzelne Rosenblütenblätter als Deko ins Glas gegeben werden könnten, ein Fake sein müssen. Denn die Blütenblätter verlieren sofort Farbe und Konsistenz. Wir haben es ausprobiert. Wir wissen es jetzt.
Der Duft ließ sich leider nicht so im Glas einfangen, wie ich erhofft hatte. Aber der Geschmack ist toll!


Und weil das Farb(umwandlungs)spiel tatsächlich beeindruckend war gibt's ein Kreuzchen im Bingo von Anni und Sabine.
 

 

Donnerstag, 26. Mai 2022

Kreatives Bingo mit Anni und Sabine - Gruß aus der Küche

Bei Bianca hatte ich es gelesen - und die Idee hatte sich sofort im Kopf festgesetzt. Kornblumen im Gelee.... Ich wusste bisher nicht, dass das essbare Blüten sind. Bei uns im Garten wachsen die Verwandten der Kornblume, die man vom Feldrand kennt - die Flockenblume. Und auch deren Blütenblätter sind genießbar. Man zupft  die äußerem Blütenblätter von der Blüte ab - ein unglaubliches BLAU!
 

Übrig bleibt das Innere der Blüte, das ich nicht verwendet habe. 
 

Die Blütenblätter habe ich über Nacht in ein bisschen Apfelsaft eingelegt damit sie schon mal Aroma abgeben können.
Das Düngen vom Rhabarber hat dieses Jahr zu 75 cm langen Stangen geführt!
 
 
Den habe ich auch in Apfelsaft weichgekocht und dann durch Sieb und Tuch abgeseiht.
Ich hatte schlussendlich 1,5 Liter Saft bei 1,0 Liter Apfelsaft, also hat der Rhabarber realistich 0,5 Liter Saft gemacht.
Im Topf schon hat sich die Farbe der Blütenblätter von blau in violett geändert.
 

Leider ist mir keine gleichmäßige Verteilung im Glas gelungen, die meisten Blütenblätter schwimmen unten. 
 
 
Aber das wird der Sache keinen Abbruch tun - der Geschmack ist toll!
 

Und damit gibt es nun einen 
 
Gruß aus der Küche
 
den ich im Bingo bei Anni und Sabine verlinke.
 

 


Donnerstag, 19. Mai 2022

Kreatives Bingo mit Anni und Sabine - Naturmaterialien

Es war ja wirklich so angesagt: man soll ruhig kreativ sein, um die Aufgaben des Bingo zu erfüllen. Für manche Felder ist das auch wirklich nötig, zum Beispiel für 
 
Naturmaterialien
 
Da fiel mir anfangs nur ein "Kranzbinden" oder "Gesteck für die Adventszeit" oder "Nähen aus Leinen" oder..... ein. Nun war da plötzlich aber noch eine ganz andere Idee.... Seht her:

Das habe ich gerade aus dem Garten geholt. Von oben links nach unten rechts sind das: Spinat, Kirschzweig, wilde Himbeere, Taubnessel,
Zitronenmelisse, Gänseblümchen, Borretsch, Sauerampfer, Pimpinelle, Brennessel und ein Stück Rhabarber.
Das alles habe ich zusammen mit dem letzten eingelagerten Apfel aus unserer Garage, einem Jonagold,  und einem bisschen Apfelsaft in den Mixer geworfen. 
 
 
Und in nur 60 Sekunden ist aus diesen vielen Naturmaterialien ein leckerer grüner Smoothie geworden
 

Ein Kreuzchen gibt's im Bingo
 

Und verlinkt wird bei Anni.

Sonntag, 26. September 2021

HerbstHandarbeitsbingo - bei Zimtschnecken handarbeiten

Für diese Aufgabe in Barbara's HerbstHandarbeitsbingo gilt ja ganz klar: Erst die Arbeit - dann das Vergnügen! Bei den Zimtschnecken gibt es in unserer Familie mehrere echte Fans, einer davon ist die große Tochter. Nun ist sie gerade da und ich habe die Gelegenheit am Schopfe gepackt - Zimtschnecken, juchuhhhh!!!
Der Hefeteig hat sich wirklich gut gemacht 
 

und auch das Ausrollen und Bestreichen war ein Kinderspiel.
 

Aber erstmals haben wir dem Tipp im Rezept Folge geleistet und haben die Zimtschnecken nicht einzeln auf ein Blech, sondern in eine mit Backpapier ausgelegte große Auflaufform (eher ein tiefes Blech) dicht an dicht hinein gesetzt. 
 

Ich war erst skeptisch, ob sie sich dann voneinander lösen werden. Aber erstaunlicherweise ging das ohne Messer. Man konnte sie sozusagen "abbrechen".
 

Und der Duft, der sich dann durch's ganze Haus zieht!
Verputzt wurden die ersten noch warm beim gemütlichen Stricken an einem Weihnachtsgeschenk, über das wir noch nicht weiter reden wollen.
 

Im HerbstHandarbeitsbingo gibt es nun ein weiteres Kreuzchen



Freitag, 28. Mai 2021

Tortilla aus meinem Rezeptordner

Könnt Ihr Euch an meinen Rezeptordner erinnern? Da hatte ich ja wunderbar meine ganzen Rezepte sortiert und nun war es ein Leichtes, ein sommerliches Rezept mit Eiern rauszusuchen. Es gab eine noch nie dagewesene Gemüse-Tortilla (ohne Kartoffeln):
 

Das ist ja ein wunderbar einfaches Rezept und schnell gemacht noch dazu. Man brät erst Zwiebel, dann Paprika und später Tomaten dazu. Übergossen wird das Ganze dann mit einer Mischung aus Ei und Wasser (1 Eßl Wasser pro Ei, 2 Eier pro Nase). Darüber gehackte Petersilie. Dann 8 Minuten in der Pfanne stocken lassen bei milder Hitze und Deckel drauf. Das Ergebnis war sehr schön fluffig. Wir haben es auf Mischbrotscheiben gelegt und echt genossen! Da muss ich doch direkt mal die originale spanische Tortilla mit Kartoffeln probieren....

Freitag, 14. Mai 2021

Schneckenkuchen

Von Ute bekam ich ein sehr interessantes Rezept. Manche Rezepte springen einen ja förmlich an, kennt Ihr das? So war es jedenfalls bei diesem: ich wollte unbedingt diesen Kuchen backen! Man braucht einen Hefeteig aus 500 g Mehl, und wenn der schön aufgegangen ist, wird er ausgerollt, mit einer Masse aus Aprikosenmarmelade, Äpfeln, Rosinen und Nüssen (ich habe Mandeln genommen) bestrichen und in vier Streifen geteilt. Diese soll man - so sagt es das Rezept - nacheinander aufrollen. Das war schon mal lustig auf der Arbeitsplatte, aber erstaunlicherweise hat es gut funktioniert.
 

 
Diese "Rolle" sollte man in eine 22-cm-Springform legen. Sowas habe ich leider nicht, meine war viel zu groß.
 

 
Erst mal dachte ich, das sei egal, aber nach dem vorschriftsmäßigen weiteren Gehen von 15' sah es in meiner Springform so aus:
 

 
Die äußere Schicht war einfach "abgeklappt". Mir fiel einfach nichts ein, wie ich das Ganze wieder zu einer Rolle bekommen sollte, also habe ich es einfach so gebacken. Und siehe da: das hat sich "verwachsen" *lach*
 
 

Nach dem Backen war meine Form ausgefüllt und insgesamt machte der Kuchen echt was her, besonders nachdem er mit zerlaufener Aprikosenmarmelade bestrichen war.
 

 
Kurz und gut: ein abendteuerlicher Backvorgang, der am Ende zu einem wohlschmeckenden Ergebnis geführt hat. Leider habe ich verpasst, den Kuchen aufgeschnitten zu fotografieren und das Zeitfenster für so ein Foto ist in unserer Familie erfahrungsgemäß auch sehr knapp. *kicher*