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Sonntag, 21. Juni 2026

Das viel zu rote Blöckchen D7

Es ist schon recht lange her, es war im Oktober letzten Jahres, da bin ich mit meinem Dear Jane auf der Rückfahrt vom Nähtreffen in Plön bei Renate gewesen. Hier hatte ich Euch davon erzählt. Wir hatten Renates Dear-Jane-Blöckchen aufgelegt und mein begonnenes Quiltwerk betrachtet. Ich habe damals leider kein Foto gemacht - und dabei war ich mir sicher! - wie meine Blöcke auf Renates hellem Teppich liegen und wir beide entschieden festgestellt haben, dass Block D7 viel zu ROT ist. Also viel, viel zu ROT, so dass er sich gar nicht gut im Gesamtbild macht. 
Mit der Frage musste ich mich vorerst nicht weiter befassen, denn es gab noch genug zu quilten... Aber jetzt war es soweit. Jetzt oder nie...Ich musste mich entscheiden: raustrennen oder nicht? Hier habe ich das Blöckchen mal eingekringelt, seht Ihr es?
 

Beim Raustrennen habe ich ein ganz großes Vorbild: Viola. Die scheut bei so etwas keine Zeit und Mühe, sie trennt! Von den Patchworktagen in Suhl hatte ich mir ein viel besser passenderes Stöffchen mitgebracht und so konnte das Abenteuer starten.
Zuerst musste ich alle Heftnähte trennen, der Block war ja schon in dem Mittelstreifen zum Quilten vorbereitet.
Dann den Block raustrennen.
 

Ein neues Blöckchen war schnell genäht. Und mit dem neuen Stoff bin ich sehr zufrieden. Deutlich matter, deutlich homogener in seiner zukünftigen Umgebung.
 

D7: 
 

Das Wiedereinsetzen ging besser als gedacht.
 

Nun ist auch alles wieder geheftet und das Teilstück darf mit auf unsere nächste Reise. Denn Ihr wisst es schon: am besten quilte ich mit Blick auf einen See.... *lach*
 

Danke, liebe Renate, dass Du im Herbst so entschieden für einen Austausch des Blocks votiert hast! 

Montag, 13. März 2023

Antetanni feiert Bloggeburtstag!

Anni ist unter die Gärtnerinnen gegangen. Ein Schrebergarten wird ihr neues Hobby. Und während sie darauf lauert, dass der Boden trockner wird und die Sonne die Frühjahrsblüher hervorlockt hat außerdem ihr Blog Geburtstag. 
 

Dafür hat sie sich eine tolle Aktion ausgedacht! 22 virtuelle Geburtstagsgäste tauschen Samenpäckchen für ihre Gärten. Und ich habe eine Einladung erhalten.... jippieh! Jetzt ist es soweit - heute lüften wir die Geheimnisse. Eigentlich...
Für mich ist Post von Uschi vorgesehen. Uschi hat sich gestern gemeldet und angekündigt, dass der Brief sich verspäten wird. Also zeige ich Euch das eben morgen oder übermorgen.
 
Ich bekam derweil im Vorfeld die Adresse von einem anderen Geburtstagsgast zugewichtelt, nämlich von Starky. Da hatte ich freie Wahl: sie hat Terrasse, Garten, Kräuterbeet... Meine Auswahl fiel deshalb auf etwas, was ich selbst gern mag - essbare Blüten. In unserem "Wildgarten" säen die sich ja teilweise selbst aus, zum Beispiel der Borretsch. Dadurch blüht den ganzen Sommer irgendwo ein Borretsch und die blitzeblauen Blütensterne machen sich im Salat so richtig nett! 
Nun hoffe ich, Starky hat Lust auf essbare Blüten und einen grünen Daumen dazu....
 

Leider bin auch ich wieder mal meiner Zeit hinterher: die letzte Preiserhöhung der Deutschen Post war an mir vorbei gegangen und der wirklich rechtzeitig abgeschickte Brief kam zurück mit diesem fetten gelben Aufkleber. Kennt Ihr den? Oh, Schreck! Also nachfrankiert und wieder auf die Reise geschickt und ich bange sehr, ob Starky heute über ihre Post berichten kann oder nicht....
Nun bleibt mir nur noch, allen Gästen einen grünen Daumen zu wünschen! Danke, liebe Anni, für die Einladung zu deiner Geburtstagsparty!

Verlinkt wird bei Anni!

Samstag, 22. Dezember 2018

Ein Satz mit "X" - das war wohl nix!

Als Barbara erzählte, sie will schwedische Muster für Socken oder Handschuhe stricken und uns teilhaben lassen, war ich Feuer und Flamme, obwohl klar war, dass ich mit ihrem Tempo nicht mithalten können würde. Aber immerhin hatte ich schon begonnen. Diese Woche war ich schwer erkältet, habe mich gerade so über den Arbeitstag gerettet und das Nähzimmer nicht betreten. Ein bisschen Stricken im Fernsehsessel ging aber. So dass ich bei der ersten Socke nun immerhin schon den Elch hatte:


Irgenwie plagte mich aber die Skepsis und eine Anprobe mit gezogenen Nadeln zeigte, dass die Vermutung sich bewahrheitet hat: das Mustergestrick sieht zwar gut aus, ist aber viel zu eng. Ich bekomme die Socke nicht über meine Ferse. Neee, wirklich nich'....


Wenn man so erkältet ist, ist man ja kein Kämpfer. Und außerdem habe ich in den letzten Wochen viel über meine UFOs und ihre Entstehung nachgedacht. So war die Entscheidung ganz einfach: TRENNEN! Und zwar komplett. Es gibt keine schwedische Weihnachtssocken. So. Schade ist es schon und irgendwann übe ich das noch mal mit dem Musterstricken. Bestimmt. Aber jetzt wird Weihnachten, ich beschäftige mich mit lauter anderen schönen Sachen und habe im Januar mit Sicherheit keine Lust für einen zweiten Versuch...

Freitag, 18. Mai 2018

Rückwärts statt vorwärts....

Manchmal geht es leider rückwärts statt vorwärts. Guckt Euch das mal an:


Unser neuer Fliegenvorhang für die Terrassentür soll aus einzelnen Stoff-Gaze-Streifen bestehen. Am Rand fasse ich diese mit Schrägband von der Rolle ein. Echtem Schrägband. Das gibt also nach und die Fliegengaze gibt sowieso nach.... bei einem der Streifen ist das echt aus den Fugen geraten! Da muss ich die eine Seite noch mal abtrennen, nützt nix.... prima schwarze Naht auf schwarzem Schrägband.
Pfffftttt.... Schöne Pfingsten! ;-)

Donnerstag, 11. Mai 2017

Ein völlig neues Handtuch!

Frottee-Monat... damit muss ich beizeiten anfangen, damit endlich ein bisschen Ballast aus dem Korb kommt! Aber erst mal kam etwas hinein ins Nähzimmer. Denn bei meiner ersten Schrankdurchsicht ist mir dieses rote Kleid begegnet. Das passt vielleicht einem Bleistift, aber nicht (mehr) mir! Schöne lange Fläche für Jerseynudeln, dachte ich.


Aber bevor ich mich dem Jersey-Nudeln widmen konnte, habe ich das Handtuch nun komplett zerlegt. Ihr erinnert Euch? Ein seltsames Leck.... Ich habe aus dem ehemaligen Badehandtuch ein Stück heraus geschnitten, das die Standardmaße eines normalen Handtuchs hat und dabei ein lange und eine kurze Seite erhalten. Die beiden neuen Kanten habe ich mit einem farblich perfekt passenden selbst hergestellten Schrägband eingefasst und dabei den Aufhänger wieder mit befestigt. Ging ruck-zuck!


Dann kam die Sache mit der Nudel. Ich wollte das unbedingt noch mal probieren, weil ich mit meinem Experiment von neulich so gar nicht glücklich war, mir diese Blümchen aber so gut gefallen. Also über die Länge des Kleids einen 2 cm breiten Streifen geschnitten. Gezogen, gezogen, wieder gezogen - null Nudel! L...m...d...! Aber ich weiß ja nun schon, wie das ohne Nudeln doch geht. Und es ging wieder genauso. Auch das Sticheauslassen und der Nadelbruch war genauso enthalten. Ich habe wirklich alles probiert: 70er, 90er, Normalfuß, Walking-Foot, Freihand-Quiltfuß - das Ergebnis ist und bleibt bescheiden!


Und trotzdem ist es ein Blümchen geworden und ich habe ein neues Handtuch! Die Farben sind auf den Foto völlig "überdreht". Die Farben liegen eher zwischen diesen beiden Versionen



Oder so:


PS: Wer möchte die farbig ausgedruckte mehrseitige Anleitung zur Herstellung von Jersey-Nudel-Blümchen haben? Ich schicke sie zu!!!!


Das Kleid hat das Nähzimmer postwendend wieder verlassen und wird gar nicht erst für weitere Fehlversuche einbehalten. Lediglich ein kleines Stück habe ich aufgehoben für ein anderes Jersey-Experiment. Auf das habe ich aber im Moment echt keine Lust!
Verlinkt wird am Monatsende bei der Material-Revue von Maika und Janet. Da bin ich ja dieses Mal total gespannt, was die Mädels aus Frottee nähen werden! Außerdem geht der Post dieses Mal zu widerstandistzweckmässig, dort werden Reparatur-Ideen gesammelt. Reparieren, statt wegwerfen - ein Thema, das mich im Zuge meiner Entrümpelung und Stoffdiäterei im Moment besonders beschäftigt.


Gewicht des neuen Handtuchs: 281 Gramm
Jersey-Zugang: 247 17 Gramm

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Time for Jane - Block C12

Der Mittwoch ging nicht gut los. Neeeeiiiiin! Da kam zu dem defekten Auto urplötzlich der Schnee dazu. Das Auto springt seit Montag nicht an, nicht die Katastrophe - frau kann ja mit dem Rad und am WE wird's Herr B. schon richten. Aber nun DAS! Darum gab's heute früh keinen Post, ich hatte plötzlich gar keine Zeit mehr - ich musste zur Arbeit wandern. Zu Fuß. Ne, ne, neeee.....
Und mit diesem Block bin ich auch nicht zufrieden! Das kleine Biest - sieht so harmlos aus und entpuppt sich dann als gar nicht so leicht. Ich dachte, es sei einfach, diese 0,5 Inch-Streifen aneinander zu nähen. Aber bei genauer Betrachtung fällt auf, dass trotz Inch-Füßchen die Kästchen nicht die ganz genauen Maße haben. Und da sieht man jeden halben Millimeter. Wenn der Block eingenäht ist, sind die Außenkästchen nämlich zu klein. Mist, Mist, Mist!



Und Ihr braucht da auch gar nicht abzuwiegeln! Ich lege Euch mal das Lineal drauf, da sieht man das Drama besonders gut: Der äußere Rand 1/4 Inch ist die spätere NZG, da bleibt von manchen Kästchen nicht mehr viel übrig.....


Vielleicht sollte ich einfach noch einen zweiten Versuch starten, den ich über Papier nähe? Wie habt Ihr diesen Block genäht?
Die Mitnäherinnen der Time-for-Jane-Gruppe waren deutlich erfolgreicher als ich..... Das könnt Ihr Euch in der Seitenleiste ansehen.

Freitag, 12. Juni 2015

Streik in der Gelben Woche

Nein, nein - nicht ICH streike (obwohl GELB ja nicht direkt meine Lieblingsfarbe ist). Aber irgendwie hat sich alles andere gegen das GELB verschworen.
Das Zuschneiden eines Kosmetiktäschchens mit Kellerfalten ging ja noch reibungslos - keine Löcher in Stoffen, wo keine sein sollten, keine angesägten Finger. Aber dann ging's los. Beim Aufnähen der Innentasche fing die Nähmaschine an zu spinnen. Sie sprang immer kurz nach dem Losnähen urplötzlich nach rechts, nein sie schob urplötzlich den Stoff so ca. 0,75 cm nach links.


Man kann das falsche Nadelstich-Loch gut sehen (1. Versuch und 2. Versuch)


Alles von vorn, Füßchen ab und wieder an, neu einfädeln von oben, Spule raus und wieder rein. Gleiches Spiel. Stichplatte ab, Spulenkapsel raus alles saubermachen, wieder von vorn. Hinten großer Fitz.


Noch mal alles auseinander bauen. Links von der Spulenkapsel verhakten sich irgendwelche Fäden.


Zwischendurch hatte ich auch noch die Füßchen gewechselt, weil ich dachte, das RV-Füßchen streikt vielleicht mit der schmalkantigen Naht. Woran es letztendlich lag, dass sie dann doch genäht hat, weiß ich leider nicht und ob es nun wirklich funktioniert, weiß ich auch noch nicht. Denn als ich weiter nähen wollte, musste ich frustriert feststellen, dass meine Außentasche und mein Innenfutter nicht zusammen passen. Hä???


Schnittmaß des Futters stimmt und mit dem Inchfüßchen sollte das mit der NZG doch auch stimmen! Oder wo ist der (Denk)fehler?

Aber: Betrachten wir das mal von der positiven Seite. Es ist noch lange gelbe Woche. Und dann kommt die grau-schwarz-braune, da passt ein gelbes Innenfutter vielleicht perfekt?

Sonntag, 4. November 2012

In Ermanglung von Konzentration...

...passiert dann sowas!
Webstoffe sind ja angeblich von links und rechts gleich - dachte ich zumindest und habe nicht aufgepasst.
So'n Quatsch! Nun sind 2 der 3 Teile falsch rum angenäht und die süßen Herzchen sind losen Fadenschlaufen gewichen...


Nur die "Eingeweihten" können erkennen, was ich hier gemacht habe. Auf alle Fälle ist es Blödsinn.

Auftrennen ist auch nicht wirklich sinnvoll: loser Webstoff, genäht und gezackelt. Aber zum Trost: die Adventszeit ist noch nicht da! Man darf immer noch mal...

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Frustration

So ein blöder Tag, dieser Tag der deutschen Einheit!
Es ging schon morgens gut los, als mir noch vor dem Frühstück eine volle Flasche Weichspüler in der Küche auf die Erde flog. 1,2 Liter Weichspüler spülten meine Filzlatschen und die halbe Küche aber so was von weich!
Dann dachte ich, dass ich die zusammenhängende Zeit gut nutzen könnte, um mit dieser Stickmaschine die amüsanten Pilznamen auf Stoffstreifen zu sticken, damit ich sie mit in den Wandquilt integrieren kann - zum immer wieder dran freuen. Aber diese Stickmaschine und ich werden keine Freunde! Im PC habe ich die Schrift angelegt und dann mit der Maschine gestickt. Seht das Ergebnis selbst: unbefriedigend!!



Der Oberfaden macht ständig wie kleine Knötchen, der Unterfaden kommt stellenweise kurz mit hoch. Gar nicht schön! Dann habe ich Stunden mit der Bedienungsanleitung verbracht, neu einfädeln, anderes Garn, Oberfadenspannung, Unterfadenspannung, immer gleich schlecht. Hat jemand eine Idee?

Und dann diese Digitalkamera. Sie macht immer unmöglich helle oder graue Bilder. Zum Schluß ging gar nichts mehr. Jedes männliche Familienmitglied hatte schon dran rumprobiert und alle Einstellungen waren verstellt. Nun habe ich mit der Bedienungsanleitung dagesesssen und erst mal alles wieder auf "Auto" oder "Normal" getrimmt - keine wesentliche Verbesserung.

Und nun frage ich mich: Was ist das für ein blöder Feiertag - diese Deutsche Einheit. In der tiefen DDR hatte ich keinen Weichspüler, keine Stickmaschine und keine Digitalkamera...

PS: Das ist KEIN politischer Post! :-)

Mittwoch, 8. August 2012

X - das war noch nix...

Die IDEE fand ich toll. Noch nie hatte ich etwas von einem Lederfingerhut gehört und war hocherfreut über die lieben Kommentare, die sich mit der Abhilfe meiner zerstochenen Finger beschäftigt haben. Danke dafür!
Empfohlen bekommen - getan: ich habe mir einen Lederfingerhut bestellt. Heute schon kam das Päckchen an. Gut: so ein, zwei, viele wunderschöne Stoffe waren zur Polsterung des Fingerhuts auch noch enthalten.
Und dann die Enttäuschung. Hatte ich doch leichtfertig geglaubt, dass die Größe "S" bei Handschuhen aus dem medizinischen Sektor und Lederfingerlingen nicht soo weit voneinander entfernt liegen kann. Welch' Irrtum!
Seht selbst:



"S" - wie "superwinzig"
"S" - wie "stich dich nicht unter den Fingernagel"
"S" - wie "such' dir doch ein anderes Hobby"
"S" - wie "smallester"

Zum Trost:
Die "Quiltmaus" tauscht ihn um...

Montag, 6. August 2012

erster Versuch

Oh weh! Das Problem fängt offensichtlich schon beim räumlichen Vorstellungsvermögen an!
Irgendwie hat sich das dritte Teil verlaufen...

Aber mit der Qualität der Nähte bin ich zufrieden.
Soo schwer ist es auch nicht.
Nur der Finger wird vermutlich doll zerstochen.
Ich brauche eine dünnere Nadel?
Und die Farbabstufungen (Farbhelligkeit) sollten deutlicher sein?

Mittwoch, 1. August 2012

Stippeln - das war wohl nix!

Ja, ja! Ich weiß!
Frau sollte
a) einen Näh-Test machen
b) nach ein paar Stichen die Rückseite mal betrachten

Von vorne ließ es sich ja gut an:


Stutzig wurde ich erst, als der Oberfaden so schnell alle war:



Ihr dürft jetzt alle mal lachen. Nähfuß war nicht unten.
Trost: Trennen wird leicht, aber so wird das mit dem SewAlong Projekt nie was!

Mittwoch, 13. Juni 2012

Nicht sehr professionell...

Warten auf Thea von Frau Machwerk. Geordert hab' ich den Schnitt gleich heute früh und bis er da ist werde ich mir die Zeit eben noch ein bisschen anderweitig vertreiben :) Dachte ich.

Aber was ist das denn??!!
Offensichtlich unkonzentriert. Das hier ist die Innenseite einer Buchhülle, bei der ich die gestreifte Lasche versehentlich mit dem Label mit festgenäht habe. So'n Mist! So was kriege ich immer mal wieder fertig....

Sonntag, 3. Juni 2012

ein neues Familienmitglied

Ja, unsere Patchworkfamilie hat ein neues Familienmitglied. Seht selbst:



Erst dachte ich, ich allein bekomme eine Stickmaschine, dann stand sie auf dem Tisch und eine fünfköpfige Meute drumrum. Selbst die Männer sind ja von sooo viel PC-Technik begeistert.
Es ist eine Brother Innovis 700 E2, gebraucht gekauft und nun steht sie da.
Noch ein bisschen ratlos, weil
a) der Kurzwarenhändler vor Ort das nötige Stickvlies nicht vorrätig hatte
b) ich noch gar keine Ahnung habe.
Die ersten Versuche ohne Stickvlies ziehen sich doll zusammen.


Aber erste Erfolge gab es zu verzeichnen: Software erfolgreich im PC installiert, erstes Muster von einer CD aus einem Nähbuch der Kleinen importiert, auf die Karte übertragen und die Maschine hat es gestickt!! Ehrlich, Tatsache! (lacht nicht, Ihr langjährigen Stickmaschinenbesitzerinnen!)



Oben am Blattansatz war der Faden aus unerklärlichem Grund gerissen und diese so intelligent wirkende Maschine hat nicht "rückwärts" wieder eingesetzt. Vielleicht ist doch menschliches Eingreifen nötig?
Na, wir werden das üben!

Synchronnähen

Das machen wir gern - synchronnähen. Das hat mehrere Vorteile:
a) das Kind lernt was
b) man muss nie abschneiden
c) es macht Spaß
Heute war es ein neuer Schnitt aus dem Buch der Kleinen, der erstmals probiert wurde:



ein total in sich gefältetes Täschchen - sehr gefältet, wenn man sich überlegt, dass 58 cm auf 19 cm reduziert werden sollen. Gehalten wird das Ganze durch das Querband. So weit so gut. Genäht hat es sich nicht schön. Das Einnähen des RV war schon tückisch. Und die Oberkante sieht auch nicht sehr gleichmäßig aus durch die Fältelung direkt am oberen Rand. Das "gleichmäßig knappkantige Abnähen des RV" ist quasi unmöglich. Unten an den Ecken macht es komische Beulen.

Die Idee stammt aus diesem Buch:


Die Anleitung beinhaltet keine Innentasche, aber das wollte ich nicht. Meine Umsetzung war aber auch hier nicht optimal, nämlich zu groß:



Überhaupt müsste man das Futter deutlich kleiner machen, weil die Falten so viel Raum brauchen.

Fazit: einmal und nicht wieder.

Freitag, 1. Juni 2012

die Lösung

Lehmi hatte die einzig logische Idee - danke! - Stoff war noch da, also ein zweites Täschchen. Ich hatte jedenfalls keine Lust, die Dreifachnaht wieder aufzutrennen! Eine soo versierte Näherin bin ich nämlich nicht, dass ich den gebogenen RV in einem Ritt mit Ober und Unterstoff einnähe, sondern ich mache das immer schön nacheinander...



Nun hat das eine einen schwarzen RV aus Restbestand und das andere einen schwarz-gelben.


Was nun schöner ist, ist Geschmackssache: die Kleine meinte heute früh sofort: "Oh, ein zweifarbiger Reißverschluß" und hatte dabei ein Strahlen im Gesicht, ich bin mir da nicht so sicher, mir gefällt der klassisch schwarze besser.
Egal! Zum Orgelmarkt in einer Woche wird hoffentlich das eine oder das andere (oder beide) seinen Liebhaber finden.

Stoff:                    innen und außen Buttinette
Reißverschlüsse:   DIVERSE :-(

Mittwoch, 30. Mai 2012

Ne, ne, ne...

Ein Satz mit "X" - das war wohl nix!
Wollte ich doch - so dachte ich zumindest - eine ganz geniale Idee umsetzen : ein Federtäschchen mit Bienenvolk und einem schwarz-gelben RV (wo doch jeder weiß, dass nur Wespen schwarz-gelb sind)
Ich habe eine nicht ganz kleine Schachtel mit Endlosreißverschlüssen, kleine Spirale von hier - so dachte ich zumindest.

Also eine Seite schwarz, die andere gelb eingenäht, schön schmalkantig abgesteppt. Prima. Zipper drauf - kein Problem. Aber dann: Zipper geht nicht zu schieben. Hä? (so sagen die gebürtigen Sachsen). Anderer Zipper: geht nicht. Genaue Betrachtung: hat sich doch in die Schachtel ein Rest RV eines anderen Herstellers eingeschlichen! Mist, mist, mist!!


Und so entstand ein mitternächtliches UFO...