Sonntag, 1. November 2026

Und das war mein Oktober 2026

Hält der Oktober das Laub lange fest
so sorge für ein warmes Nest
 

Na, da wissen wir ja Bescheid! Sollten wir etwa einen echten Winter bekommen?  
 
Im Oktober...
... startete der Monat mit einem nicht so bekannten "Feiertag", nämlich dem Internationalen Tag der Senioren. Für mich war das ein Tag mit gleich vielen verschiedenen Beschäftigungen: eingeladen hatte der Seniorenbeirat der Stadt, in den ich wieder berufen wurde. Es musste der Raum vorbereitet werden. Zudem galt es vorher, Kuchen zu backen 
 

und einer der Programmpunkte war ein Auftritt unserer Linedancegruppe. Was soll ich sagen... es war rundum ein toller Erfolg und wir haben eine Menge Senioren recht fröhlich gestimmt!
... hatte ich Sehnsucht nach den Enkeln und bin Anfang des Monats ein paar Tage hingefahren. Von der Enkeltochter habe ich gelernt wie wichtig Halloween ist. Wusste ich bisher gar nicht.... ;-)
 

... durfte ich dabeisein wie der kleine Enkel neue Schuhe bekommt. So ein Leben mit kleinen Kindern ist so sehr entschleunigt! Wunderbar!
 

... waren wir am Rhein spazieren. Welch' niedriger Wasserstand. Erschreckend.
 

... haben wir Bucheckern gesammelt, geschält und weggeknabbert. Sie sind dieses Jahr richtig schön groß und dick. 
 

... war ich mit dem Chor zu einem sehr schönen Konzert - hier könnt Ihr nachlesen.
 

... gab es mehr als einmal sehr leckere Kürbissuppe. Allein die Farbe lässt mir schon das Wasser im Mund zusammenlaufen
 

... haben wir viel Zeit damit zugebracht, eine Wohnung aufzulösen. Es fühlt sich seltsam an, die perönlichen Dinge wegzuwerfen und seien es die über Jahrzehnte gesammelten Bilder der zahlreichen Enkelschar
 

Ein ganzes Leben, das sich da ansammelt. Und unsere Dinge altern mit uns... Ich hab mir wirklich Mühe gegeben, nur wenige Teile mit nach Hause zu tragen. Aber manches kann man einfach nicht wegwerfen, auch wenn die Patina erst einmal entfernt werden muss....
 

... war ich gefühlt immerzu unterwegs und das Oktoberwetter zeigte sich dabei von sehr unterschiedlichen Seiten
 

... hat es noch bis weit über die Mitte des Monats ausgereicht, mal eine Husche im Ofen zu machen. Die Heizung haben wir dieses Jahr sehr spät angestellt
 

... wuchsen die eigentlich Ende September gekappten Tomaten munter weiter bis in den Dachkasten
 

... konnte ich wieder mal nicht NEIN sagen und so kamen zwei Eimer Quitten ins Haus 
 

und wieder war ich tagelang beschäftigt, diese in Gelee zu verwandeln...
 

... konnte ich noch bis Ende des Monats herrliche Tomaten ernten
 

... habe ich in den allerletzten Tagen des Oktobers die letzten Tomaten abgenommen, 
 

mit leisem Seufzen die Pflanzen kompostiert - da trenne ich mich immer so schweren Herzens! - aber das grüne Chutney ist sehr lecker geworden! Das tröstet denn ein bisschen
 

... war ich auch dieses Jahr wieder zum Nähtreffen in der Jugendherberge in Plön. Beim ersten Sonnenstrahl hatte ich mich auf den Weg gemacht denn Plön ist schrecklich weit weg... Hier habe ich Euch davon erzählt und noch habe ich Euch nicht alles zeigen können, was ich dort genäht habe, denn es waren fröhliche und produktive Tage!
 

... waren wir mehrfach im Wald nach Pilzen gucken, aber beim Gucken ist es geblieben. Der wenige Regen, der den Garten erfrischt hat und das Gras noch einmal wachsen ließ, kam unter den Bäumen offenbar nicht an.
 

... hat die Schwarzäugige Susanne - wie zu erwarten war -  das Ende ihres Rankgerüsts erreicht.
 

... war ich in den letzten Tagen des Monats aus Gründen wieder bei der Tochterfamilie. Es war eine große Freude, die Gemälde der noch 5-jährigen zu bewundern, hier zum Beispiel ein Autorennen mit Zuschauertribüne:
 

oder dem 2-jährigen beim Kochen mit dem Filzgemüse zuzusehen. Aktuell ist er nämlich ein viel größerer Koch und Bäcker als sein Schwester! Und ich freue mich, dass die "Lebensmittel", die über Jahre entstanden sind, noch tipp-topp aussehen. Der Wollfilz ist erfreulich robust!  
 

... gab es noch keinen Nachtfrost, im Garten blühen die Blattkakteen, die Datura, die Dipladenie in voller Schönheit und man möchte noch nicht einräumen. Aber nun muss es passieren, wie schade! Es schmerzt jedes Jahr neu wenn ich die Pflanzen zurückschneiden muss und die Blüten fallen....
 

Nun kommt der November, den ich so gar nicht mag. Aber der Kalender ist schon wieder voller Termine, da wird er wohl fast unbemerkt an mir vorüber gehen.... ;-)