Montag, 1. Februar 2021

Die Zitronenfalterin und das Jahresprojekt

Manchmal stolpere ich rein zufällig über einen Blog, den ich noch nicht kannte. So war es heute früh, als mir bei Frau Nahtlust die Zitronenfalterin und ihr Jahresprojekt begegnete. Klang irgendwie interessant und ich bin mal eben "rübergehopst". Nachdem ich den Startpost und die Kommentare dazu gelesen hatte, war ich hin und weg. Diese Aktion verspricht eine kunterbunte Mitmachergemeinde und lauter interessante Themen! 
 

Worum geht's? Jeder, der mitmachen möchte, sucht sich eine Jahresaufgabe. Egal was. Man kann nähen, schreiben, zeichnen, gärtnern, Sport treiben, Vögel bestimmen... was auch immer! Hauptsache man berichtet jeden Monat über seine Ziele und Fortschritte, aber vielleicht auch über seine Misserfolge. Die Aktion hilft dem Austausch und dem Durchhalten.Was ich schon immer mal machen wollte.... 
Ich hatte heute früh erst davon gelesen und nicht so lange Zeit, darüber nachzudenken. Außerdem will ich kein neues Projekt starten, sondern habe einfach überlegt, welches meiner laufenden Ideen sich eignen würde für einen kritischen monatlichen Anblick. Ich arbeite an den UFOs, aber das ist kein Jahresprojekt - da gibt es ja außerdem It's UFO-time. Aber eine Sache ist mir sofort eingefallen und die ist perfekt für ein Jahresprojekt!
 
Ich will entrümpeln!
 
Damit habe ich eben gerade begonnen und hier habe ich den ersten Post dazu veröffentlicht. Gestartet habe ich im Kleiderschrank und als Motivation habe ich mir ein 325-Dinge-Bingo gemalt:


Zeitlich kann und will ich mich nicht festlegen, aber mit dem gemeinsamen Jahresprojekt fällt es mir vielleicht leichter, dran zu bleiben. So muss ich mich ja jeden Monat mindestens einmal mit diesem Thema beschäftigen! Eine feine Sache....
 
Das ist die Ausgangslage:
Wir wohnen in einem Haus. Einem ziemlich großen.
Wir sind Jäger und Sammler. Alle.
Wir heben alles auf. Kann man ja noch mal brauchen.
Wir sind nicht wirklich ordentlich. Haben immer Besseres zu tun. 
All das hat über die Jahre dazu geführt, dass wir von allem zu viel besitzen. 
Ganz persönlich habe ich ein wunderbar vollgestopftes Nähzimmer. Eine Katastrophe.
Ich habe vor vier und zwei Jahren schon mal mit dem Entrümpeln begonnen. Beide Male war ich partiell auch wirklich erfolgreich. Aber - mir hat eben so ein Jahresprojekt gefehlt! *lach*

Das Entrümpeln muss ich in kleinen Schritten machen. Ich bin nämlich nicht in Kurzarbeit Null, sondern in Vollzeit mit Corona-Zusatzaufgaben. 
Zum monatlichen Treffen bei der Zitronenfalterin soll es deshalb immer eine Zusammenfassung geben, was im Monat so passiert ist bei meiner Aufgabe!
Verlinkt wird mein Jahresprojekt in der Sammlung der spannenden Ideen bei der Zitronenfalterin.

Kommentare:

  1. Ah ja, du wohnst nicht zufällig bei mir? Das mit dem Nähzimmer kenn ich: Nach jedem Aufräumen wurde es schnell noch schlimmer. Jetzt ist es furchtbar.Aber vielleicht schaffen wir es ja jetzt mit gemeinsamem Ansporn!
    Gute Nacht!
    Astrid

    AntwortenLöschen
  2. Ich kann dich sooo gut verstehen. Oft ist es ja auch so das man etwas nie gebraucht hat aber wenn es dann weg ist.... . Ich finde dein Bingo richtig super und freue mich auf deine Berichte. 😁

    Liebe Grüße deine nähbegeisterte
    Andrea 🍀

    AntwortenLöschen
  3. HÖrt sich ziemlich schlimm an, Jägerundsammler.
    Aber, es geht ja wohl uns allen so, Keller aufgeräumt und ....., schon wieder voll.
    Aber man muß einfach an sich arbeiten, das ist wahr und somit glaube ich dir gerne, dass das eine Jahresaufgabe sein wird.

    Ich bin jetzt verstärkt dazu übergegangen, nicht mehr soviel zu sammeln, obwohl meine 90 qm große Wohnung doch so einiges aufweisen kann, den Abstellraum z.B. einfach aufgeräumt, nach ein paar Tagen ist es wieder so.
    ABER, wenn ich bedenke, das alles meinen Kindern zu überlassen?
    Nein, das möchte ich nicht, dass sie das alles mal entsorgen müssen. Also entsorge ich. Das, was ich nicht mehr möchte, stelle ich vor das Haus und schreibe zum Mitnehmen drauf und man glaubt gar nicht, wie schnell das weg ist.
    Wenn es jemand noch brauchen kann, ist das doch toll. Ich möchte nicht mehr alles so vollgestopft haben.

    Ich bin nun mal gespannt.

    Liebe Grüße Eva

    AntwortenLöschen
  4. Kennen wir das nicht alle? Kaum aufgeräumt, schon wieder voll. Aber sonst würde es ja langweilig. Viel Erfolg!
    LG
    Magdalena

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Elke,
    jaja, das Jäger- und Sammlerproblem ist mir nur all zu bekannt! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinen Plänen und freue mich schon auf deine Fortschrittsberichte!
    LG
    Christiane

    AntwortenLöschen
  6. Bei den Jägern und Sammlern musste ich lachen. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Kontinuierlich und kleinschrittig die Sache des Entrümpelns angehen ist gut. Eine kleine Selbstkontrolle am Ball zu bleiben, finde ich perfekt, sonst versandet man doch nach ein paar Wochen.
    Also, wir kontrollieren jetzt einmal im Monat!
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
  7. Das ist ein außerordentlich vernünftiges Projekt... sehr lobenswert! Ich bin gespannt, wie du voran kommst! :-)
    LG
    Centi

    AntwortenLöschen
  8. Guten Morgen Elke,
    ja das jagen und sammeln es liegt uns eben im Blut und auch das Nicht-so-gerne-wieder-hergeben ;-) Aber auch ich werde Dich sehr gerne dabei tatkräftig unterstützen. Denn befreiend ist es auch. Vor allem wenn ich weiß das andere die Dinge nutzen und gebrauchen können so trenne ich mich viel lieber.
    Liebe Grüße
    Kirsi

    AntwortenLöschen
  9. Ahhh, sehr gewieft, das Bingo! Ein richitg tolle Idee!!! Jäger und sammler. Hier auch. Großes Haus. Hier auch. das mit dem Bingo muss ich mal sacken lassen... es ist ein Trick der bei mir auch wirken könnte!

    AntwortenLöschen
  10. Liebe Elke,
    Entrümpeln als Jahresprojekt, das kann ich mir auch gut vorstellen. Mit der BINGO-Karte hast Du schon eine sehr gute Vorbereitung getroffen. Die Sache mit der BINGO-Karte lacht mich sowieso schon seit einiger Zeit an. Ich glaube, ich brauche auch eine, um all die Dinge, die ich im Kopf habe etwas besser zu strukturieren. Ich wünsche Dir gutes Gelingen bei Deinem Entrümpelungsvorhaben. Jäger und Sammler können sich ja nicht soooo gut von Dingen trennen,oder?
    Liebe Grüße Anke

    AntwortenLöschen
  11. Liebe Elke,
    im Jagen und Sammeln sind wir wahre Meister. Aber ich mache auch kleine Schritte und denke, irgendwann wird es. Im Obergeschoß bei uns war ich schon erfolgreich. Da habe ich vor ein paar Jahren mal wirklich hart durchgegriffen. Aber mein Nähkeller, oh oh. Obwohl manchmal ist es auch gut, wenn man auf einen guten Vorrat zurückgreifen kann. So wird mein neues Jahresprojekt mein Wetterquilt. Aber bei den Quiltzeitschriften wird entrümpelt. Und vielleicht trenne ich mich auch von etwas Bauernleinen. Ich glaube nicht, dass ich noch viele Tischdecken nähe.
    Bleiben wir am Ball!!
    Liebe Grüße
    Renate

    AntwortenLöschen
  12. Oja, ich müsste echt auch endlich mal wieder durch alle Schränke gehen. Wir haben zwar "nur" eine Wohnung, aber sie ist doch groß und es fallen auch hier genug Sammlerstücke an, die nicht immer aufgehoben werden müssen. Kruscht, um es schwäbisch zu sagen. Ganz vieles hebe ich natürlich wegen der kreativen Bearbeitung auf, aber da bleibt immer noch eine Menge, die ich loswerden könnte. Gute Idee!
    LG. Susanne

    AntwortenLöschen
  13. Entrümpeln ist ein wirklich gutes Jahresprojekt. Oh ja, das hätte unser Haus auch nötig. Vielleicht spornen mich deine Berichte an, dir ab und zu nachzumachen, was du gerade entrümpelt hast. Deine Berichte aus dem letzten Jahr waren auf jeden Fall schon sehr anspornend.

    AntwortenLöschen
  14. Entrümpeln als Jahresprojekt ist eine tolle Sache, es wird Dir bestimmt gelingen. Auch in meinem Nähzimmer sind viel zu viele Dinge, so, dass ich Sachen, die ich nicht mehr brauche inzwischen verschenke oder verkaufe. Aber eben auch nach und nach, es soll ja nicht in Arbeit ausarten. Ich werde Deinen Fortschritt gern beobachten.
    Viele liebe Grüße
    Anke

    AntwortenLöschen
  15. Da schicke ich dir doch einmal meinen Mann vorbei, alles was ihm in die Hände kommt und er nicht wiess wohin oder was es ist, wird entsorgt. Das ist das andere Extrem. Ich bin mal gespannt was du im Dezember zu berichten hast.
    L G Pia

    AntwortenLöschen

Hallo! Ich freue mich immer sehr über Kommentare! Aber ich weise hiermit ausdrücklich darauf hin, dass mit dem Schreiben eines Kommentars im Hintergrund Deine IP-Adresse, Name, Zeitstempel, ggf. E-Mail und Webseite erfasst werden und natürlich der Inhalt Deines Kommentars an sich. Letzteren kannst Du wieder löschen. Und Du kannst Deinen Kommentar von mir auch wieder so löschen lassen, dass für andere Leser nichts mehr auf den gelöschten Kommentar hinweist.
Wenn Du aber mit der Speicherung Deiner Daten nicht einverstanden bist, dann kommentiere hier nicht! Mit dem Absenden Deines Kommentars erklärst Du Dich einverstanden zur Speicherung Deiner Daten.