Ist der August am Anfang heiß
wird der Winter streng und weiß,
stellen sich Gewitter ein
wird's bis Ende auch so sein.
Auweia.... das kann ja ein Winter und ein Wetter bis Jahresende werden...
Aber wir wollen dankbar sein: es gab in den letzten 10 Tagen des Monats mehrfach ein bisschen regnen und die Natur atmet auf.
Im August...
... waren nach 3 Wochen Ferien Kinder und Enkelkinder wieder abgereist. Das führte nicht etwa zu "himmlischer Ruhe", sondern auch gleich zu diversen Aktivitäten
... haben wir eine Wanderung rund um die Talsperre Wippra gemacht.
Dass der Wanderweg ein Nacktwanderweg ist hat uns - als bekennende Nacktbader - trotzdem irgendwie irritiert. Die Gegend an sich ist sehr schön und wir hatten uns einen erträglich warmen Tag heraus gesucht.
... haben wir unseren Freund im Friedwald besucht. Einen schönen Blick hat er!
... gab es immer noch reichlich Gurken - mehr als wir gleich essen konnten.
Immer wieder habe ich welche verschenkt und auch die Schnellgurken schmecken uns richtig gut.
... durften wir ein mir bisher unbekanntes Event besuchen: das Fischerstechen am Sander Baggersee. Ich hatte das irgendwie falsch verstanden und dachte, es ist eine Art Anglerwettbewerb. Weit gefehlt! *lach*
Seht selbst, worum es geht:
Wir hatten jedenfalls einen vergnüglichen Tag am Baggersee, sind natürlich geschwommen und konnten die von der Freundin prophezeite innere Sperre einigermaßen überwinden. (nach den unglaublich sauberen polnischen Seen "können wir nie wieder in einem fränkischen See schwimmen!")
... bekam ich vom Bürgermeister eine Einladung zur konstituierenden Sitzung des neuen Seniorenbeirats. Ich bin wieder gewählt in dieses Ehrenamt und bekam Blümchen, die es leider nicht aufs Foto geschafft haben.
... gab es Tomaten in vielen Farben und wirklich reichlich. Ich habe alles mit Tomaten gemacht, was man machen kann und auch Tomatensoße gekocht. Soooo lecker!
... haben wir Wasser geschleppt für alles, was dringend gegossen werden musste. Zum Glück haben wir die Möglichkeit, reichlich Regenwasser zu bunkern.
... haben es die Tomaten gedankt und sind bis in den Dachkasten gewachsen. Ich musste Zusatzgerüste bauen und weil es noch früh im Jahr war bin ich guter Hoffnung, dass die Tomaten da hoch oben tatsächlich auch noch reif werden.
... hat uns der erste Pflaumenkuchen wunderbar geschmeckt. Aber die Pflaumen sind dieses Jahr schrecklich madig.
... hatten wir ein "Haustier". Fast jeden Tag saß in einer der Fensterlaibungen ein Rotes Ordensband, ein Nachtfalter, der nur selten seine roten Hinterflügel zeigt, aber manchmal saß er direkt am Fenster und die Unterseite lässt das Rot erahnen
... war ich viel Zeit ehrenamtlich unterwegs für die Vorbereitung und Durchführung des Sommerfests im Pflegeheim. Es war richtig schön, die Tanzaufführung gut gelungen und die Mitarbeiter hatten mit den Bewohnern eine feine Tischdeko gebastelt.
... habe ich genauso viel Zeit in meinem Nähzimmer verbracht. Das hatte diesen Sommer ja eher Seltenheitswert. Aber dann habe ich mich sehr kurzfristig entschieden, einen Postcard from sweden zu nähen. Und das braucht ja so seine Zeit...
... war ich schwer eingespannt in die Vorbereitungen der Festwoche anlässlich des 140. Geburtstags unserer Orgel. Was man nicht so alles tut in seinem Leben... wir hatten eine wundervolle Orgelmatinee und dann eine Geburtstagstorte.
... lag in unserem Bächlein eines Tages eine Ölsperre. Zum Glück wurde kaum etwas angespült. Irgendwelche Idioten hatten ein paar Dörfer weiter Altöl in die Kanalisation gespült...
... haben wir uns den Film "Der Buchspazierer" angesehen - was für ein goldiger Film!
... hat uns eine Gottesanbeterin besucht. Solche Besucher werden mit dem "neuen" Klima wohl öfter kommen
... haben wir eine kleine Radtour gemacht und die Landschaft wirkte fast schon herbstlich
... ging der Laptop kaputt. Deshalb ist es hier so still gewesen in den letzten Tagen. Diesen Post schreibe ich auf einem echten Methusalem, den ich gerade noch mal aus dem Sarg fischen konnte. Er ist ü-ber-aus lang-saaaaaaam, aber es sollte klappen, dass ihr jetzt mal ein bisschen was hören könnt von mir.








































