Dienstag, 24. Februar 2026

Bingo 2026! - ein Türoffenhalter

Diese Tür ist ein Elend. Es ist die Tür, die in den Vorraum vom Sportraum führt, in dem unser Linedance-Training stattfindet. Außen ein Knauf, innen eine Klinke. Keine Klingel. Nicht jeder kann immer pünktlich sein und Klopfen hört man bei der Musik nicht. Also klemmt die Linedance-Trainerin immer irgendwas in die Tür, damit diese offen bleibt. Einen Kinderstuhl, eine Kehrschaufel, einen Eimer... was ihr gerade so im Keller des Kindergartens in die Finger fällt. Ich habe das jahrelang stöhnend hingenommen weil man mit dem Fahrrad an diesen Hindernissen natürlich nicht gut vorbei kommt. Und neulich war ich wie vom Blitz getroffen: warum MACH' ich nicht was? Immer nur stöhnen.... 
Et voilà!


Ich hatte mir das im Vorfeld gut überlegt und als innere Innerei ein Stück altes Seil genommen. Das ist hart genug, dass sich der Türoffenhalter nicht einfach "breitquetscht". 


Als Abfallprodukt waren neulich im Nähzimmer schmale Vliesstreifen mit hellem Baumwollstoff angefallen, das habe ich nacheinander um das Seil gewickelt 


und so entstand eine dicke Wurst. 


Auch gerade im Nähzimmer beim Entrümpeln angefallen war ein Stück Band, das sich wegen der Stoffdicke nicht als Schlüsselband eignete (dafür hatte ich es ursprünglich vor ---- ähem ----- 10 (?) Jahren mal genäht) Aber hier war es perfekt!
Ein Stück Jeans aus der Restekiste und ein paar Nähte später war die Rolle fertig.


Die Anprobe zu Hause ergab, dass die eine Schlaufe noch ein bisschen gekürzt werden musste, aber das war schnell erledigt. Da war die Wendeöffnung noch offen.

Gewicht: 56 Gramm 
Länge: ca. 40 cm

Nun strahlt die Tür jeden der kommt an: "Mich kann man öffnen!" - und zwar leicht!!! Und dafür gibt's ein Kreuzchen im Bingo 2026! bei Anni in ebendiesem Feld.
 
Verlinkt wird bei
Bingo 2026! bei Anni im Feld "Mich kann man öffnen" 
 

Montag, 23. Februar 2026

Time for Jane - es wächst zusammen, was zusammen gehört

Diesen Monat lohnt sich tatsächlich mal ein extra Blick auf meine Jane. Ich bin ja am Quilten mit der Hand und weil ich das nicht gut kann und die Arthrose im Handgelenk nur kleine Fortschritte zulässt dauert es eben. Aber ich bin in den letzten Monaten immer ein bisschen dran gewesen. Und jetzt kann ich einen kleinen Meilenstein vorweisen: Die ersten beiden Teilstücke sind zusammengesetzt. Ich quilte ja in Teilen weil ich mit so einem großen 2x2-Meter-Monster nicht zurecht komme. Das ist beim Quilten sehr schön, aber dann kommt das Problem mit dem Zusammensetzen.
 

Aber es ging völlig problemlos. Wenn ich Quilts mit der Maschine quilte und Teilstücke zusammen setze ist das leichter. Hier wollte ich zwischen Block und Sashing aber keine Naht durch alle Lagen haben. An dieser Stelle hat der Quilt keine "Quiltnaht". Also brauchte ich eine anderes Strategie. Ich hatte wohlweislich an den Randblöcken nicht ganz bis an den Rand gequiltet. Und so konnte ich jetzt zuerst die beiden Oberstoffe zusammennähen, dann das Vlies passend zurückschneiden, dann die Rückseiten passend schneiden und falten und dann mit der Quiltnaht in der Mitte vom Sashing die Lagen verbinden und gleichzeitig die Rückseite schließen. Man muss gut stecken und gucken! Das Vlies überlappt unter dieser Naht, aber das ist beim fertigen Stück kaum zu spüren.
Und so sieht es von hinten aus:
 

Hier sieht man nicht nur meine schrecklich ungleichmäßigen Quiltstiche, die von Experten sicher auch als zu klein auf der Rückseite kritisiert werden würden, sondern man sieht auch, dass ich die Stelle, wo die beiden Rückseitenstoffe aneinander stoßen, nicht mit einem Matratzenstich verschlossen, sondern "zugequiltet" habe. Mehr sollte eigentlich nicht nötig sein. 
 
Die Blöcke in der Übergangsregion sind nun auch bereits fertig gequiltet. 
E2:
 

E3:
 

E4:
 

Es geht nicht schnell voran, aber es geht! ;-)  

Sonntag, 22. Februar 2026

Noch mal Back-to-the-roots: ein zweites MugRug

Reste führen ja meistens zu neuen Resten, kennt Ihr das?
Ich hatte in Ingrid's Aktion Back to the roots die MugRugs mit dem schwarz-weißen Streifen rausgekramt und eins genäht. In der Mitte war ein halber Reststreifen von der lila Susie. Davon war nun aber noch die andere Hälfte übrig. Und von dem schwarz-weißen Streifen lag auch noch ein Stück da. Wie gesagt: Reste machen neue Reste!
Deshalb habe ich ein Experiment gestartet. Das erste MugRug war mit einem schwarz-weißen Streifen in Zuschnittbreite 2,5 cm. Da kam mir der Streifen im Endprodukt bisschen breit vor. Deshalb habe ich den Streifen nun auf 2 cm verschmälert. Und siehe da:
 

Das Ergebnis gefällt mir persönlich besser. Hier habt Ihr beide Mugs noch mal im Vergleich:
 

Wie unterschiedlich sie wirken! Erstaunlich... 
Wieder ist die Rückseite geteilt und dort die Wendeöffnung verortet.
 

Größe: 12x12 cm
Gewicht: 12 Gramm
Oberstoff: Resteschachtel
Vlies: Reste dünnes Putztuch doppellagig
 
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Samstag, 21. Februar 2026

Mein Bücherregal im Februar

Ein Lob auf die Februarferien! Nicht, dass das für mich als Rentnerin eine Rolle spielen würde, aber es hat mir plötzlich virtuelle Nähzeit mit Ingrid vom Nähkäschtle verschafft. Sie hat zwar bei unserem Treffen am Bildschirm und der Nähmaschine kurzfristig das Thema gewechselt und nicht an ihrem Regalquilt genäht, aber ich habe meine Blöcke für das Bücherregal von der Wand genommen. Beim Zusammensetzen-Wollen der ersten Blöcke zeigte sich, dass ich noch nacharbeiten musste. Dem Regal mit den Gartenbüchern fehlte ein Zentimeter. Um das harmonisch hinzubekommen und die beiden Bücher am Rand zu erhalten, habe ich getrennt und mittendrin ein schmales Buch eingefügt (da, wo der winzige gelbe Pfeil über dem Block zu sehen ist)
 

Die Reihe mit den Kinderbüchern war sowieso noch zu kurz und bekam eine Ergänzung mit zwei Notenbüchern. 
 

Und dann kam der erhebende Augenblick: die Mittelreihe ist fertig zusammen genäht! Jetzt wird ein Bücherregal draus! 
 

Ich habe mich gefreut: die Ecken der schräg stehenden Bücher sind passgenau auf dem Regalbrett gelandet.
 

Nach dem Freuen und Messen kam die Ernüchterung: das wird nicht hoch genug sein im Zusammenspiel mit den noch zu nähenden Fächern daneben. 
Die Regalfächer links und rechts werden niedriger und dafür kommen fünf übereinander. Da sind nun die Höhen anzupassen und ich habe auch hier noch mal getrennt. Denn die (noch nicht vorhandene) Pflanze musste in ein niedrigeres Fach umziehen weil sie ganz oben stehen soll. 
 

Dieser Quilt wächst unter meinen Händen sehr ungeplant, mal vorwärts und eben auch mal rückwärts! *lach*
Ich kann noch nicht genau sagen, wie das endgültige Layout mal aussehen wird. Aber auf alle Fälle werde ich das untere Regalbrett der Mittelreihe sicher noch mal abtrennen. Dann kann ich die Handarbeits-Bücher auch gleich noch besticken - das fehlt nämlich noch - und dort kann ich die Höhe ein bisschen korrigieren. 
Wie es das Glück wollte hatten Ingrid und ich gleich noch ein zweites virtuelles Date!
Da habe ich ein weiteres Regalbrett angefangen. 
 

Auch an einer anderen Stelle musste ich noch mal trennen: einer der Blöcke mit den schrägen Büchern hatte einen Versatz und wir wollen ja nicht auf die Ecken verzichten! 
 

Dann habe ich mal alles aufgelegt, was für die Regalbretter links und rechts nun schon vorhanden ist. Es wird!
 
 
Ingrid hat derweil für ihr Nähzimmer-Regal einen winzigen Quilt genäht. Das ist noch mal etwas ganz anderes. Aber Bücher näht sie später auch noch.... (und vielleicht darf ich dabei sein!) Es war wieder wunderbar, gemeinsam zu nähen, zwar jeder für sich, aber doch kann man sich eine Menge erzählen, sich beraten oder Mut zusprechen lassen. Eine wundervolle Nähzeit!
Danke, Ingrid, für die Motivation, ein Stück am Regal weiterzunähen! 

Freitag, 20. Februar 2026

Freitagsblümchen in KW 8/2026

Heute ist der Tulpentag! 
 

Die orange-gelben Tulpen strahlen mit der lange nicht gesehenen Sonne um die Wette.  
Die Forsythienblüten im Strauß sind schon richtig weit aufgeblüht. Fast könnte man meinen, es würde Frühling....
 

Verlinkt wird der Tulpenstrauß bei Astrids Flowerday 

Pipps - ein Mädchentraum in Rosa

Ich habe gleich noch eine kleine Pipps genäht. Die Sache mit dem ziemlich schmalen RV-Eingriff hat mir keine Ruhe gelassen. Und weil Niwobo diesen Monat ROSA sucht habe ich die Prinzessinnen herausgesucht. Das Motiv schien mir gut zu passen für die Größe der Tasche.


Als Boden gibt es ein Stück aus der IKEA-Kiste. Da wusste ich genau, dass von diesem pinkfarbenen Dekostoff noch da ist.
Ein Täschchen auf der Innenseite wurde aus einem seltsamen Reststück des Prinzessinnenstoffes gebastelt. Patchwork ist erlaubt.. ;-)


Dieses Mal habe ich die Innentasche richtig genäht:


Diese Tasche kann ein bisschen Stabilität vertragen. Deshalb habe ich auf ein Reststück Gewebeschaumstoff zurück gegriffen. Das wendet sich zwar nicht ganz leicht, aber es ist so richtig schön steif! Den Außenstoff habe ich mit dem Quiltfuß auf den Schaumstoff getackert.


Sehr schön plastisch und hübsch anzusehen.
Leider konnte ich das gleiche Vlies nicht wieder ordern. Sehr schade. 
Dieses Mal habe ich einen halben Endlosreißverschluss verwendet. Das zeigte sich allerdings auch nicht als sehr praktikabel weil die Teile sehr schräg sind und die Teile sich an der Seitennaht dann mit dem Reißverschluss rumzickeln:


 Aber so nutze ich zumindest auf der einen Seite die volle Möglichkeit aus. 


Die andere Seite habe ich entgegen der Anleitung eingenäht "wie immer". Das schafft insgesamt einen Vorteil von etwa 2 Zentimetern. Na also.


Mir gefällt die Form sehr gut. Etwas zum "reinschütten"... ;-)


Waren wir nicht gerade noch bei Back-to-the-roots? *lach* - Dann schauen wir doch mal, was ich im Jahr 2015 genäht hatte: ein Prinzessinnentäschchen! So lange liegt der Stoff schon hier bei mir...

06.06.2015

Schnitt: Pipps von SewSimple
Größe: 24x11x12cm
Gewicht: 63 Gramm
Außen- und Futterstoff: Buttinette aus dem Uraltbestand
Vlies: Gewebeschaumstoff

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Donnerstag, 19. Februar 2026

UFO No.3 in 2026: ein Paar Stricksocken

Das Februar-Wetter und die beim Entrümpeln wiedergefundene Anleitung haben es mir leicht gemacht - UFO No.3 ist gelandet!
Das war die Ausgangslage:
 
 
Angestrickt hatte ich die hellgrauen Mustersocken letzten Sommer im Urlaub. Die Anleitung stammt aus einem Socken-Strickheft. Mit Lochmuster tue ich mich ja immer schwer. Da war das Quilten vom Dear Jane irgendwie reizvoller. Nach dem Urlaub war das Anleitungsheft WEG. Wirklich weit war ich auch nicht gekommen und konnte das Lochmuster noch nicht auswendig. Und so lag das angefangene Strickwerk und wartete vor sich hin.
Dann plötzlich beim Aufräumen fand ich das Heft zwischen zwei anderen UFOs - dem Dear Jane und dem LaPassacaglia wieder. Wunderbar! Ich musste mich erst wieder ins Muster "einstricken". Aber nun sind die Socken fertig: 
 

Ich habe wieder eine verstärkte Käppchenferse gestrickt. Mal sehen wie sich das bewährt.
Das Lochmuster ist irgendwie sehr locker. Wird nicht mein Lieblingsmuster.... 
 
Anleitung: In 80 Socken um die Welt, Socke Sansibar
Gewicht: 62 Gramm
Größe: 38
Wolle: Lana Grossa Meilenweit  
 
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