Montag, 13. April 2026

Reparieren: die Jacke der Enkeltochter

Als wir zu Ostern bei der kleinen Familie waren fiel mir auf, dass die Softshelljacke der Enkeltochter eine "angeknabberte" Ecke an der Kapuze hat. Ob da wohl manchmal ein Mäuschen... ?
 

Jedenfalls war nicht nur das Kapuzenfutter aus Jersey betroffen sondern auch der Softshell war angekratzt. Ich hatte damals einen Jersey in zweiter Nutzung verwendet, das sollte man vielleicht nicht machen? Die Jacke hatte ich vor eineinhalb Jahren genäht und wir hatten uns gefreut, dass der Anzug diesen Winter noch gut gepasst hat. Weil der kleine Bruder vielleicht auch noch damit rumläuft lohnte sich eine Reparatur. 
 

Mit der Hand und dunkelblauem Garn habe ich zwischen Ostereier-Färben und Ostereier-Suchen die Ecke mit engen Stichen quasi nach innen weggenäht. 
Sollte für ein Weilchen wieder gut sein.
 
Verlinkt wird im Reparatur-Café. Das hat noch bis zum 20. April geöffent.

Sonntag, 12. April 2026

Unser Osterurlaub 2026: Vianden in Luxemburg

Wir waren ein paar Tage unterwegs und ich nehme Euch gern ein bisschen mit wenn ich jetzt Fotos anschaue. Wollt Ihr mit?
 

Wir machen einen ersten Halt bei der kleinen Familie und nutzen die Gelegenheit für ein Familientreffen. Auch der große Sohn hat sich mit dem Zug auf den Weg gemacht. Die Enkeltochter beginnt sofort mit der mitgebrachten Stanze die Tischdeko für die Ostertafel. (Danke, Rosi! Große Freude bei der Enkeltochter) Leider habe ich die Million gelbe und rote Hasen nicht auf dem Tisch fotografiert... *lach*
 

Das Vögelchen bekam seinen Platz am Fenster. Zum Glück hatte ich den Faden so lang gelassen. Oma, Du musst den so aufhängen, dass ich ihn anfassen kann. 
 

Wir haben Ostereier auf der Terrasse gesucht und am Spielplatz Zwergenbehausungen gebaut. 
 

Jeder, wie er wollte. Die der Enkeltochter war mehr "oberirdisch". Meine war mehr in den "Berg" hinein gebaut:
 

Am Abend des Ostersonntag brechen wir auf Richtung Westen. Unser erster Stop ist Vianden an der Our kurz hinter der luxemburgischen Grenze. Oberhalb des engen Ortskerns kann man am Straßenrand parken und hat einen tollen Blick auf die Burg. 
 

Wir schlendern abends durch das Städtchen. Hier ist noch richtig was los. Die Straßencafé-Saison ist eröffnet.
 

Beide Kirchen sind geöffnet. 
 

Die Trinitarier-Kirche hat einen eigenartig asymmetrischen Bau und war ursprünglich eine Klosterkirche. 
 

Die zweischiffige Hallenkirche stammt aus der Frühgotik. Die beiden Schiffe sind unterschiedlich lang.
 
Die Häuser sind oft ganz schmal und haben eine ganz niedrige Kellertür. 
 

Wir schlafen absolut ruhig, nachts kommt kein Auto. Morgens werfen wir noch einen letzten Blick auf die Burg und fahren weiter.
 


Wir verlassen Vianden über eine seiner Sehenswürdigkeiten: eins der größten europäischen Pumpspeicherkraftwerke.  Hier kann Wasser aus dem Fluss Our in einen höher gelegenen Speichersee gepumpt werden. 
 
 
Der See verbirgt sich hinter einem hohen Damm und man kann auf einen Turm steigen, um den See überhaupt zu sehen. Über die Überlauftürme, die man im See sieht, kann das Wasser zur Stromgewinnung wieder nach unten rauschen und treibt im Berg liegende Turbinen an. Das eigentliche Kraftwerk arbeitet also unterirdisch.
 

Wir waren dort am frühen Morgen - kein Mensch außer uns da. Das lieben wir!
 

Von dort sind wir weiter nach Westen gefahren, einmal durch Luxemburg hindurch. Was wir im späteren Verlauf der Reise erlebt haben erzähle ich Euch aber an einem anderen Tag.