Mittwoch, 10. Juni 2026

Reparatur-Café im Mai 2026: die Hausschuhe der Enkeltochter

Es ist soweit - das Reparatur-Café öffnet seine Türen

 
Die kleine Familie war zu Besuch - im Gepäck die kaputten Hausschuhe der Enkeltochter. Mama, kannst Du das vielleicht reparieren?
Die Klettverschlüsse waren an beiden Schuhen ausgefranst. 
 

Der andere auch:
 

Mmhhh.... nicht so einfach, so ein Schuh lässt sich ja nicht so leicht unter die Maschine legen. Vor allem nicht so, dass der Klettverschluss oben ist. 
 

Zum Glück hatte ich die alte Naht als Markierung wo ich nähen musste. Aber es hat überhaupt nicht gut genäht! Außerdem musste ich die Naht von zwei verschiedenen Seiten beginnen, rundum nähen ließ es sich nicht.
 

Es ist also überhaupt nicht schön, aber die Klettverschlüsse sind wieder richtig fest. Und wenn die Schuhe zu sind - was sie ja sein sollten - sehen sie wunderbar aus! *lach*
 


Das Reparatur-Café öffnet heute seine Pforten und bleibt geöffnet bis zum 24. Juni. Ich hätte da auf alle Fälle noch Aufgaben...
Kommt gerne mit Euren Reparaturen vorbei!
 

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Dienstag, 9. Juni 2026

Stich-für-Stich-zum-Ziel im Juni

Doris sammelt ab heute wieder die Mini-Fortschritte beim Langsamwerkeln. Und obwohl ich die Tage mit der kleinen Familie am Meer verbracht und viel mehr Sandkuchen gebaut und im Meer gebadet habe ist wenigstens ein neuer Block der Dear Jane gequiltet.
G6 - Papa's Star 
 

Verlinkt wird bei Doris

Dienstag, 2. Juni 2026

Mein zweites Jahresprojekt: Reste über Reste - der Mai

Der Mai ist vorbei. Es ist Zeit, auf das Jahresprojekt mit der Reste-Verarbeitung zu schauen.
Hier hatte ich Euch vom Startschuss des Projekts berichtet und Euch meine vielen einen Teil meiner Restebehälter gezeigt. Immer noch finde ich beim Räumen weitere Schachteln oder Tüten mit Resten...

Das sind meine definierten Ziele für 2026: 
  1. Jeden Monat mindestens ein Projekt aus Resten nähen.
  2. Am besten mehr.
  3. Ein paar der Restebehälter abschaffen, mindestens die Tüte.
Zusatzaufgabe:
       Jeden Monat nach Möglichkeit eine Tasche oder einen Beutel nähen.
       Die/der darf natürlich auch gern aus Resten sein. Muss aber nicht.

Was ist im Mai geworden?

Der Mai war in meinem Nähzimmer geprägt von der Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer, die Ingrid und Marita gestartet hatten. 4 Wochen lang ging es um unsere Reste. Das passte natürlich gut zu meinen Vorhaben. Um mich nicht zu verzetteln hatte ich meine Jeanskisten rausgekramt und mich ausschließlich damit befasst.
 
Ein Jeanskissen mit Sternenmotiv:
 

Eine Sitzbankauflage für eine Biertischbank 
 

Zu guter Letzt wurde noch ein winziger Schlüsselmarkierer
 


Die Restebehälter
Im Mai konnte ich von meinen 8 Kartons mit Jeans 2 leeren. Und die verbliebenen sind deutlich besser sortiert und nicht mehr vollgestopft bis unter den Deckel.
 

 
Entleerte Restebehälter:
Februar:  
März:   - aber es gibt 3 neue Behälter für nach Farben sortierte Reste (Gläser)
April: 0
Mai:  
 
 
Zusatzaufgabe: eine Tasche nähen
Das hat gut geklappt, denn die Jeansreste sind ja wie gemacht für Taschen.
 

Eine Mohnblumen-Tasche mit schwarzen Jeansresten
 

Das war ein guter Monat! Denn auch wenn noch viele Jeans in meinem Vorrat sind - ein Viertel des Gesamtvorrats ist jetzt aus dem Nähzimmer raus. Das stimmt mich sehr zufrieden.
 
Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin in der Sammlung der Jahresprojekte.

Montag, 1. Juni 2026

Auf die Reste - fertig - los! im Juni

Na? Wie ist es bei Euch? Sind noch Reste da?
Bei mir auf alle Fälle! 
Zeit, um sich weiter darum zu kümmern! Heute startet die neue Reste-Party.
 
 
Hier war im Mai ja großes Jeans-Fest, denn Ingrid vom Nähkäschtle und Maritabw hatten wieder eingeladen zu Klar-Schiff-im-Nähzimmer. Das war in meinem Nähzimmer echt was los.
Ich hatte alle Kisten mit den alten Jeans zusammen gesucht habe tatsächlich über den Monat allerhand vernäht und noch viel mehr ausrangiert.
Nun ist zwar erst mal (fast) alles wieder verräumt, aber ein angefangenes Projekt liegt da noch. 
Für den Juni brauche ich neue Pläne, die müssen allerdings erst mal noch ein paar Tage warten - ich habe gerade keine Zeit.
Ihr könnt ja aber schon mal anfangen! Die neue Reste-Party startet jetzt. Hier könnt Ihr Eure Resteprojekte den ganzen Juni über verlinken. Ich freue mich auf Eure Ideen!

 

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Sonntag, 31. Mai 2026

Und das war mein Mai 2026

 
Ist der Mai kühl und nass,
füllt's dem Bauern Scheune und Fass.
 
Unser Mai war mehr kühl als nass, es fehlt jetzt schon wieder sehr an Regen! Aber dafür war er in den Tagen um die Eisheiligen ganz schrecklich kühl! Wir hatten viele Tage mit Temperaturen nur knapp über Null Grad. Kein schönes Maiwetter! Und auch jetzt waren die Nächte wieder bedenklich kühl...
 
Im Mai....
... fing der Monat trotzdem wunderbar an, denn die kleine Familie war zu Besuch. Und bei (noch) herrlichem Wetter haben wir einen schönen Ausflug gemacht in das junge Maigrün
 

Die Enkeltochter hat alles, was wir gesehen haben, ordentlich dokumentiert in ihrem Notizbuch (kommt sie ganz nach mir? *lach*)
 

Wir sind gemeinsam über den Pflanzenmarkt in Sonderhausen gewandelt. Natürlich durften auch ein paar Blümchen mit nach Hause!
 

... mussten die vielen Tomaten- und Gurkenpflänzchen noch ausharren im Haus, denn es war draußen viel zu kalt. Ich konnte sie nicht wie gewohnt tagsüber draußen schon ein bisschen abhärten.
... waren wir zu lauter Geburtstagen unterwegs und ich habe bei einer dieser Gelegenheiten im noch ziemlich kalten Augsfelder See gebadet. Egal, wie das Wetter ist - es muss ja mal LOSGEHEN!
... ist Herr B. weiter auf Marderjagd gegangen. An insgesamt 5 Stellen hat er nach und nach das Dach geöffnet und Einstiegswege verbaut. Noch ist nicht ganz klar, ob die Aktion erfolgreich war und die Unterspannbahn ist auf alle Fälle an vielen Stellen völlig zerfetzt.
 

... sind wir kurzentschlossen am Himmelfahrts-Wochenende nach Suhl gestartet. Herr B. hat das Waffenmuseum besucht und ich die Patchworkausstellungen im Kongresszentrum. Das war eine gute Entscheidung! So konnte ich in aller Ruhe alles anschauen, mich mit anderen Bloggerinnen treffen. Das war sooo schön!
 

... hatte Herr B. darauf bestanden, dass wir diesen Ausflug mit Camper machen und auf der Rückfahrt noch ein bisschen was anschauen. Über den "Landweg" kamen wir an der Burgruine Ehrenstein vorbei. Ein beeindruckendes Gemäuer aus Muschelkalk, der auch in Brocken auf dem ganzen Berg herum liegt. 
 

Die erste Anlage stammt aus dem 12 Jahrhundert. 1692 wurde die Burg schon aufgegeben und ist seitdem verfallen. In den letzten Jahren wurden die Mauerreste gesichert und nun kann man alles, was noch da ist, besichtigen.
 

Der Wiesenkerbel macht vor der Mauer ein genauso gutes Bild
 

wie der Wiesensalbei auf der Mauerkrone. 
 

Solche alten Gemäuer finden wir faszinierend.
 

... hat uns die Straße weitergeführt nach Gelmeroda. Davon hatte ich Euch hier schon ausführlicher erzählt
 

... bin ich zum ersten Mal in Weimar im Bauhausmuseum gewesen. Auch das war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Zum Glück hatten wir den ganzen Tag Zeit!
 

... durften endlich die Tomaten in ihre Töpfe und die Gurken und Zucchini ins Beet. Das musste ziemlich schnell gehen, denn wir wollten schon wieder los. 
 

... war ich zu einem Konzert in unserer Kirche mit Werken für Querflöte und Orgel. Sehr schön!
 

... sind wir auch am nächsten Wochenende - das war Pfingsten - unterwegs gewesen. Gemeinsam mit Freunden haben wir die heißen Tage auf einem Campingplatz am Ebinger See verbracht. 
 
 
Nachdem wir mit unserem Tischgrill zwar fast (wieder mal) die komplette Elektrik des Campingplatzes gesprengt hatten, waren die Forellen aus der Pfanne dann aber auch sehr lecker!
 

Es waren entspannte Tage!
 

Die über 30 Grad waren bei einer leichten Brise am See gut zu ertragen und wenn man sich traute, konnte man sich im Main abkühlen. Ich bin mehrfach im Main geschwommen und wenn Ihr mir nicht glaubt: hier ist der Beweis! *lach*
 

... fand das diesjährige Gospelprojekt in einem Konzert seinen Abschluss. Im Gegensatz zu den früheren Jahren war es dieses Mal ein bisschen mühselig weil ein fieser Sommerinfekt die Reihen der Sänger*innen sehr gelichtet hatte. Und trotzdem hat alles gut geklappt. Gott sei Dank!
... sind wir endlich mit der Wildkamera der Sache auf den Grund gegangen, wer aktuell an unserem Kompost gräbt und Löcher in die Wiese macht. Der Marder auf dem Dach ist es ja nicht. Aber schaut mal, dieser dicke Waschbär ist Hauptverdächtiger: 
 

Oder doch der Dachs? 
 

Beide interessieren sich für die Rosenkäferlarven im Kompost und die Junikäferlarven unter der Wiese. 
... blieben die Kartoffeln zum Glück von diesen Gartenumgräbern verschont. Ich bin gespannt, wie sich das entwickeln wird! Die Sonnenblumenpflanzen, die dieses Jahr unter den Futterstellen aufgegangen sind (das hatten wir noch nie!) müssen sich jetzt allerdings beeilen, dass sie mit den Kartoffeln mithalten können. Ich hatte die kleinen Pflänzchen aus der Wiese gestochen und in Töpfchen "zwischengeparkt". Nun wachsen sie schön zwischen den Kartoffelreihen. Ein Experiment....
 

... ging der Monat mit heißen Tagen zu Ende. Die eben erst gepflanzten Tomaten fingen sofort an zu wachsen und sogar die ersten Blüten anzusetzen. Sehr erstaunlich, fand ich, denn die Pflanzen waren dieses Jahr ziemlich spärlich weil sie Ende April/Anfang Mai vor lauter Kälte nicht zum Abhärten auf die Terrasse durften. Aber jetzt, jetzt wird's! Sommer, Du kannst gerne kommen! 
... waren wir zu guter Letzt dann auch noch am letzten Wochenende des Monats unterwegs. Davon erzähle ich Euch aber ein anderes Mal... 
 
 
 

Samstag, 30. Mai 2026

Mein 12tel Blick im Mai 2026

Aua...aua... kaum begonnen war der Mai auch schon vorbei! Es ist schon wieder Zeit für unseren 12tel Blick und bei mir auch die Ausschau nach einem unbekannten Kräutlein. Es hat im Mai schrecklich viele kalte Tage gegeben und feuchte noch dazu. Ich fand das ja nicht so toll, die nachgesäte Wiese aber schon.
 

Inzwischen ist das neue Gras ganz schön gewachsen. Beim Vertikutieren reißt man ja das Moos raus, die Wurzeln der anderen Kräuter aber nicht. So blühen jetzt hier lustig die Gänseblümchen und auch so manches andere Grün hat sich auf den Weg gemacht.
 

Inzwischen habe ich an vielen Stellen zum ersten Mal gemäht. Aber überall stehen jetzt Inseln mit Margeriten, die bald blühen werden:
 

An der Mauer steht das Gras richtig hoch:
 

Daneben sieht man Blätter von Löwenzahn, Wegerich und diversen anderen Kräutlein. Das wird nicht so bleiben, irgendwann muss ich hier auch mähen. Wir werden sehen....
Vorerst geben sich aber die Margeriten mit kleinen Eichen und Weißdorn ein Stelldichein
 

Doch mit diesen altebekannten Pflänzchen wollen wir uns hier nicht befassen, sondern mit den eher unbekannten... 
Die noch nicht überall gemähte Wiese dankt es uns mit Kräutlein, die man sonst so nicht sieht. Heute schauen wir uns mal dieses an:
 

Es ist das  
Wiesen-Labkraut
 
 

Wiesen-Labkraut, auch: Klein-Wiesen-Labkraut, Weißes Waldstroh, Grasstern oder Gemeines Labkraut, Galium mollugo
Familie: Rötegewächse
Blütezeit: Mai bis September
Höhe: 30 bis 100 cm
Vorkommen: nährstoffreicher, frischer Lehmboden, Waldsaum, Lichtungen, Wegraine (bei uns unter einer Birke)
Häufigkeit: seltener als das Weiße Labkraut
Blätter: Stängel unten vierkantig, die 2-3 mm schmalen, plötzlich zugespitzten Blättchen sind in Quirlen angeordnet (Unterscheidung zum häufigeren Weißen Labkraut: Wiesen-Labkraut hat meist 8 Blättchen im Quirl (auf obigem Foto sehr schön zu erkennen), das Weiße Labkraut 4-10)
Blüten: rispenartige Scheindolden mit winzigen kleinen weißen Blüten (2-3 mm), 4-blättrig 
Verwendung: in Smoothies, Wildkräutersalaten verwendbar, die Blüten auch zur Zierde, Samen könnten im Spätsommer gesammelt und zur Anzucht von Sprossen verwendet werden. Aber wie so oft gehen die Meinungen auseinander: Was blüht denn da ist der Meinung, es sei leicht giftig...
kann zur Käseherstellung verwendet werden (pflanzliches Enzym bringt Milcheiweiß zur Gerinnung) - daher der Name 
Wurzeln beinhalten einen roten Farbstoff, der früher zur Färbung von Wolle verwendet wurde 
keine heilkundliche Wirkung
Wissenswertes: ist verwandt mit dem Waldmeister und dem Kletten-Labkraut 
 
Hier Anfang Mai, etwa 40 cm hoch:

Hier sieht man schon deutlich die werdenden Blütenstände:
 

Und hier ist es schon fast einen halben Meter hoch:
 

Blüten können wir aktuell leider keine sehen, Herr B. hat nämlich die Wiese just an dieser Stelle gemäht. Eieiei, ich habe nicht aufgepasst!... Aber ich halte Ausschau, ob ich es noch an anderer Stelle entdecke. Es ist ein ausdauerndes Kraut und könnte theoretisch auch hier wiederkommen... 
 
Und natürlich machen wir auch dieses Mal Wiederholung:
Die Gemeine Braunelle verhält sich still. Sie wirkt nicht mehr so rotblättrig wie Anfang des Jahres, Blüten sind noch nicht in Sicht:
 

Den Persischen Ehrenpreis konnte ich wieder nicht finden, aber der Efeu-Ehrenpreis wächst sogar dort, wo eigentlich nix wachsen soll:
 

Apropos Ehrenpreis! Da hätte ich noch einen ganzen Roman zu erzählen, der passt aber nicht mehr hier hin. Das vertelle ich Euch dann mal am Gartenzaun...
Wäre da noch das Balkan-Windröschen: 
Dessen beste Zeiten scheinen vorbei, sie sind verblüht. Dort, wo bereits gemäht ist, findet man sie nicht mehr. Aber hier am Rand ist noch eins:
 

Diese Kräutlein kennen wir nun schon:
 
Nun schauen wir noch auf die Jahresübersicht - wie grün!!!
Die Wiese: 
 

 
Und die Mauer:
 

Verlinkt wird bei:
Eva Fuchs in der Sammlung der Jahresblicke 
den Jahresprojekten der Zitronenfalterin 
 
Quellen:
Pflanzenvielfalt.net, abgerufen am 21.05.2026
wikipedia, abgerufen am 21.05.2026 
Aichele/Golte-Bechtle: Was blüht denn da, 56. Auflage