Dienstag, 18. August 2026

Reparieren: ein Fliegengitter für das Wasserfass

Angefangen hatte es damit, dass Herr B. irgendwoher ein paar Reststücke Fliegengitter gezaubert hatte, von denen keins an irgendein Fenster gepasst hat. Normale Menschen würden die Reste jetzt wegwerfen. Aber Herr B. doch nicht! Als er neulich gesehen hat, dass ich das Fliegengitter im Bad repariert habe, dachte er sich, dass ich da doch ein paar Teile zusammenstückeln könnte für die Fenster in seinen Nebenräumen. Na gut, man hat ja sonst nix zu tun:
Insgesamt sind so drei Fliegengitter entstanden mit der benötigten Größe von 100 x 80 cm. 
 
Jedes anders, das letzte aus fünf Teilen... Nun kommt die eigentliche Reparatur: 
ich habe über den Regentonnen immer ein Stück Fliegengage damit die Mücken ihre Eier dort nicht ablegen können. Eins davon war ein bisschen zu schmal - ich musste immer Holzlatten auflegen, damit es funktioniert - und es ist inzwischen auch an zwei Stellen löchrig. Die Hühnergötter, die ich an den Ecken festbinde, damit das Gitter schön an Ort und Stelle bleibt, machen auch gern die Ecken kaputt, auch keine gute Lösung.
Nun habe ich Flicken auf die Löcher gesetzt und den Rand mit Webkanten aus meinem unerschöpflichen Vorrat einfasst. 
 

Das war zwar eine nette Idee, aber die Ausführung ist nicht gut. Ich habe offenbar die Gage gedehnt beim Annähen, so dass sich der Rand jetzt wellt. Aber die Schlaufen, die ich in den Ecken gemacht habe, werden gut funktionieren, dort kann ich jetzt die Hühnergötter gut festbinden. 
 

Auf dem Fass sieht es ein bisschen lustig aus: 
 

Aber die Gage liegt am oberen Rand komplett an, also alles gut... 
 

Gestern hat es zum Glück endlich auch ein bisschen geregnet. Ich hatte kurz vorher extra das Fass bei dieser Gelegenheit mal ganz leer und sauber gemacht. Der Zeitpunkt war gut gewählt. 
Verlinkt wird diese seltsame Reparatur im Reparatur-Café, das hat noch bis zum Donnerstag geöffnet. 

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