Ich habe die kleine Familie besucht. Man kann diese kleinen Enkel ja nicht so lange aus den Augen lassen, sonst wachsen sie davon und man erkennt sie vielleicht nicht wieder! *lach*
Es waren schöne Tage und neben dem Spielen und Erzählen habe ich gleich vor Ort ein paar Kleinigkeiten repariert. So klein, dass sie es nicht auf das Foto geschafft haben. Lediglich ein repariertes Knie habe ich wenigstens nach der Reparatur noch schnell fotografiert.
Da habe ich ein Stück weißen Stoff untergelegt (der war zufällig da) und einfach drüber gezackelt. Das hält diese Herbsttage noch und im Frühling ist die Hose dem Jüngsten sowieso zu klein.
Diese Kinderknie! Sie müssen unglaublich spitz sein, sie bohren sich gerade durch jede Hose! Eine wirklich kaputte habe ich dann mit nach Hause getragen, ein Schlafanzug der Enkeltochter:
Da fehlt leider schon ein bisschen Material - die Oma war nicht rechtzeitig zur Stelle. Bei diesem gerippten Material war ich auch sehr unschlüssig wie ich das am Besten anstelle. Die Entscheidung fiel dann auf ein Stück eines ausrangierten Unterhemds über und eins unter dem Stoff. Damit ich dieses marode Konstrukt überhaupt nähen kann habe ich mir einen Kreis auf Stickvlies gezeichnet:
Die beiden Stofflagen der Flicken habe ich ein bisschen festgesteckt, dann mittels Quiltfuß und Freiarm an der Nähmaschine freihand den Kreis nachgenäht.
Das Stickvlies ließ sich auch zwischen den beiden dicht aneinander und teilweise übereinander liegenden Nähten erstaunlich gut ausreißen. Den überstehenden Stoff habe ich mit einer gebogenen Nagelschere einfach abgeschnitten.
Weil das andere Knie auch schon eine Schwachstelle zeigte...
...habe ich dort auch gleich einen Flicken aufgesetzt. Allerdings nur außen. Deswegen sieht die Hose nun von links anders aus als außen.
Eine durchaus gelungene Reparatur, die ich jetzt ganz stolz ins Reparatur-Café trage. Ich hätte nicht zu hoffen gewagt, dass das so gut funktioniert.







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