Samstag, 14. März 2026

Reste vernähen: das Vlies

Als ich die schwarz-rote Kosmetiktasche Pipps fertig hatte blieb ein Rest vom roten Wachstuch übrig:  


Ich kann ja nichts wegwerfen! Also habe ich den Rest begradigt und da blieb ein Stück übrig, das sich genau für ein Kinderportemonnaie eignen würde. 


Also brauche ich ein passendes Vliesstück....
Auf dem Fensterbrett steht ein Schuhkarton mit Vliesresten. Der geht schon lange nicht mehr zu. Dann ist es jetzt allerhöchste Zeit, mal wieder Vliesschnipsel zusammenzunähen!


Ich habe alle Reste von H630 rausgesucht:


Und dann lustig losgezackelt. Die kleine Fläche für das Portemonnaie war schnell zusammen (oben links im Bild). 
Aber ich habe NICHT aufgehört! Sondern ich habe gezackelt und gezackelt bis von dem Haufen H630 nichts mehr übrig war. Der echte Müll (am oberen Bildrand) war sehr überschaubar.


Solche Sachen liebe ich. Ich mag nichts wegwerfen. Vlies kostet Geld. Und nun habe ich neue Flächen. Damit kann ich was Schönes nähen. Sehr gut! Nun müsste ich aber mit den anderen Vliessorten weitermachen, denn in dem Schuhkarton sieht man eigentlich noch keine Veränderung... Und es gibt im Karton Thermolam und H640 und dünnes und dickes Putztuch...
Gesagt - getan. 
 

Ich habe den Schuhkarton komplett gekippt, die Vliessorten auseinander sortiert und eine Menge neue Flächen zusammen genäht. Aus manchen Teilen habe ich gleich Herz-Schlamperle zugeschnitten. Das ist ein immer wieder gern genommener Schnitt wo sich diese Schnipselflächen gut eignen wenn ich die Außenseite auch aus Schnipseln zusammensetze...
 

Und auch wenn Ihr denkt, "die spinnt!": Ein sehr befriedigendes Ergebnis! Übrig blieb fast nix. Und nun kann ich schnell mal in den Karton reingreifen weil ich weiß was da ist.
 


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