Ist der Mai kühl und nass,
füllt's dem Bauern Scheune und Fass.
Unser Mai war mehr kühl als nass, es fehlt jetzt schon wieder sehr an Regen! Aber dafür war er in den Tagen um die Eisheiligen ganz schrecklich kühl! Wir hatten viele Tage mit Temperaturen nur knapp über Null Grad. Kein schönes Maiwetter! Und auch jetzt waren die Nächte wieder bedenklich kühl...
Im Mai....
... fing der Monat trotzdem wunderbar an, denn die kleine Familie war zu Besuch. Und bei (noch) herrlichem Wetter haben wir einen schönen Ausflug gemacht in das junge Maigrün
Die Enkeltochter hat alles, was wir gesehen haben, ordentlich dokumentiert in ihrem Notizbuch (kommt sie ganz nach mir? *lach*)
Wir sind gemeinsam über den Pflanzenmarkt in Sonderhausen gewandelt. Natürlich durften auch ein paar Blümchen mit nach Hause!
... mussten die vielen Tomaten- und Gurkenpflänzchen noch ausharren im Haus, denn es war draußen viel zu kalt. Ich konnte sie nicht wie gewohnt tagsüber draußen schon ein bisschen abhärten.
... waren wir zu lauter Geburtstagen unterwegs und ich habe bei einer dieser Gelegenheiten im noch ziemlich kalten Augsfelder See gebadet. Egal, wie das Wetter ist - es muss ja mal LOSGEHEN!
... ist Herr B. weiter auf Marderjagd gegangen. An insgesamt 5 Stellen hat er nach und nach das Dach geöffnet und Einstiegswege verbaut. Noch ist nicht ganz klar, ob die Aktion erfolgreich war und die Unterspannbahn ist auf alle Fälle an vielen Stellen völlig zerfetzt.
... sind wir kurzentschlossen am Himmelfahrts-Wochenende nach Suhl gestartet. Herr B. hat das Waffenmuseum besucht und ich die Patchworkausstellungen im Kongresszentrum. Das war eine gute Entscheidung! So konnte ich in aller Ruhe alles anschauen, mich mit anderen Bloggerinnen treffen. Das war sooo schön!
... hatte Herr B. darauf bestanden, dass wir diesen Ausflug mit Camper machen und auf der Rückfahrt noch ein bisschen was anschauen. Über den "Landweg" kamen wir an der Burgruine Ehrenstein vorbei. Ein beeindruckendes Gemäuer aus Muschelkalk, der auch in Brocken auf dem ganzen Berg herum liegt.
Die erste Anlage stammt aus dem 12 Jahrhundert. 1692 wurde die Burg schon aufgegeben und ist seitdem verfallen. In den letzten Jahren wurden die Mauerreste gesichert und nun kann man alles, was noch da ist, besichtigen.
Der Wiesenkerbel macht vor der Mauer ein genauso gutes Bild
wie der Wiesensalbei auf der Mauerkrone.
Solche alten Gemäuer finden wir faszinierend.
... hat uns die Straße weitergeführt nach Gelmeroda. Davon hatte ich Euch hier schon ausführlicher erzählt
... bin ich zum ersten Mal in Weimar im Bauhausmuseum gewesen. Auch das war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Zum Glück hatten wir den ganzen Tag Zeit!
... durften endlich die Tomaten in ihre Töpfe und die Gurken und Zucchini ins Beet. Das musste ziemlich schnell gehen, denn wir wollten schon wieder los.
... war ich zu einem Konzert in unserer Kirche mit Werken für Querflöte und Orgel. Sehr schön!
... sind wir auch am nächsten Wochenende - das war Pfingsten - unterwegs gewesen. Gemeinsam mit Freunden haben wir die heißen Tage auf einem Campingplatz am Ebinger See verbracht.
Nachdem wir mit unserem Tischgrill zwar fast (wieder mal) die komplette Elektrik des Campingplatzes gesprengt hatten, waren die Forellen aus der Pfanne dann aber auch sehr lecker!
Die über 30 Grad waren bei einer leichten Brise am See gut zu ertragen und wenn man sich traute, konnte man sich im Main abkühlen. Ich bin mehrfach im Main geschwommen und wenn Ihr mir nicht glaubt: hier ist der Beweis! *lach*
... fand das diesjährige Gospelprojekt in einem Konzert seinen Abschluss. Im Gegensatz zu den früheren Jahren war es dieses Mal ein bisschen mühselig weil ein fieser Sommerinfekt die Reihen der Sänger*innen sehr gelichtet hatte. Und trotzdem hat alles gut geklappt. Gott sei Dank!
... sind wir endlich mit der Wildkamera der Sache auf den Grund
gegangen, wer aktuell an unserem Kompost gräbt und Löcher in die Wiese
macht. Der Marder auf dem Dach ist es ja nicht. Aber schaut mal, dieser
dicke Waschbär ist Hauptverdächtiger:
Oder doch der Dachs?
Beide interessieren sich für die Rosenkäferlarven im Kompost und die Junikäferlarven unter der Wiese.
... blieben die Kartoffeln zum Glück von diesen Gartenumgräbern verschont. Ich bin gespannt, wie sich das entwickeln wird! Die Sonnenblumenpflanzen, die dieses Jahr unter den Futterstellen aufgegangen sind (das hatten wir noch nie!) müssen sich jetzt allerdings beeilen, dass sie mit den Kartoffeln mithalten können. Ich hatte die kleinen Pflänzchen aus der Wiese gestochen und in Töpfchen "zwischengeparkt". Nun wachsen sie schön zwischen den Kartoffelreihen. Ein Experiment....
... ging der Monat mit heißen Tagen zu Ende. Die eben erst gepflanzten Tomaten fingen sofort an zu wachsen und sogar die ersten Blüten anzusetzen. Sehr erstaunlich, fand ich, denn die Pflanzen waren dieses Jahr ziemlich spärlich weil sie Ende April/Anfang Mai vor lauter Kälte nicht zum Abhärten auf die Terrasse durften. Aber jetzt, jetzt wird's! Sommer, Du kannst gerne kommen!
... waren wir zu guter Letzt dann auch noch am letzten Wochenende des Monats unterwegs. Davon erzähle ich Euch aber ein anderes Mal...



















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