Während ich so still an einem Taschenprojekt herumnähe, muss ich ja denken. Kennt Ihr das? Man sieht es hier und da und dort und denkt jedes Mal: das möchtest Du auch mal nähen, aber nee, das schaffst Du nicht.... Dann begegnet man der Sache später wieder und seufzt: Hach! Wenn ich mal groß/alt/Rentner/reich bin....dann! Und neulich las ich wieder mit sehnsüchtigem Blick vom Dear-Jane-Wochenende, auf dem sich Grit und Uta und andere Bloggerinnen trafen und gemeinsam mit den schwierigen Blöckchen kämpften.
Der Dear Jane Quilt ist ja schon ein Objekt, das man gar nicht so einfach für sich allein im Kämmerlein näht! Über 200 verschiedene Blöcke, viele mit Handarbeit und ein Riesenteil (alle Dear-Jane-Experten schlagen jetzt die Hände über dem Kopf zusammen, ob meiner Ungenauigkeit und profanen Betrachtung :-) Aber die Faszination ist groß. "Es ist ein Lebenswerk" sagen die einen - "Es ist das Meisterstück" sagen die anderen. Für mich wäre es wohl beides...
Und so kam es, dass ich mir mal - nur so aus Spaß und zum Gucken! - das Buch bestellt habe. Das ging erstaunlich leicht, ich konnte es zu einem humanen Preis kaufen und es war auch ganz schnell da.
Guut - es ist wieder mal englisch, aber eigentlich ist es ja ein Bilderbuch! :-)
Und nun bin ich schwanger! Und mit einer Tragezeit von 9 Monaten wird es wohl nicht getan sein... :-)
Dienstag, 8. April 2014
Montag, 7. April 2014
Taschenspieler-Clutch
Braucht frau eine Clutch? Diese Frage hat sich sicher so manche Süchtige nach der Taschenspieler-CD2 dieser Tage gestellt. Die Antwort ist einfach: Ja, frau braucht! Man kann es schon bei den ersten Taschenbeispielen sehen - dieses Modell lässt keine Wünsche offen, man kann damit alles machen und man kann sie zum kleinen Schwarzen oder zur Jeans kombinieren - alles geht. Für mich stand als erstes natürlich die Überlegung zur Stoffwahl - wir nähen schließlich aus dem Bestand und der gab nichts "zum kleinen Schwarzen"-passendes her. Mal ganz davon abgesehen, dass ich kein kleines Schwarzes besitze. Aber andere Anlässe für eine kleine Tasche gäbe es schon. Und schließlich kann man sie auch verschenken, oder?
Im Fundus fund sich also ein changierender Japanwebstoff und farblich passend dazu ein Stück türkisblauer Feincord. Das ist doch schick, wenn auch nicht übertrieben!
Die Anleitung auf der Farbenmix-CD ist hübsch bebildert und verständlich geschrieben, für einen leidlich mit Anleitungskauderwelsch vertrauten Nähmaschinenbesitzer kein Problem. Ich lese so 'was ja immer gründlich und dann mache ich es anders. Aber ohne Lesen kann ich nicht nähen! Als erstes füttere ich so etwas erst mal "ordentlich" ab, das ist mir sonst zu labberig. In diesem Fall habe ich alle Teile mit H630 hinterbügelt, der Stoff liegt am Ende vierfach, da ist das eine gute Festigkeit, H640 wäre zu dick. Die rückwärtige Reißverschlusstasche habe ich "ordentlich" eingenäht, die Anleitung beschreibt eine Dünnbrettbohrervariante, wo man ein Webband zur RV-Kaschierung verwendet. Die Idee mit dem Band hat mir aber optisch so gut gefallen, dass ich dann oberhalb des RV doch noch ein Schrägband aufgenäht habe.
Die Anleitung sieht die Möglichkeit zum seitlichen Anbringen von zwei Schlaufen zum Einhängen eines kurzen oder langen Trägers vor. Dazu habe ich zwei Kordelstücken eingefügt, an die man einen Karabiner einhängen kann. Der Träger ist so lang, dass man das Täschchen auch quer tragen kann. Und wenn man den Träger abnimmt, sehen die Aufhängungen sehr dezent aus. Wenn man kein Blei transportieren möchte, sondern nur die Schlüssel, wird das völlig ausreichend sein.
Im Gegensatz zur Anleitung habe ich die Klappe unten abgerundet, das erscheint mir gefälliger, einen RV (in der Anleitung optional) habe ich aber dort nicht eingenäht, durch die umgeschlagene Klappe hat der keine wirkliche Funktion. Am oberen Rand habe ich das Futter gut nach innen getrimmt und den Außenstoff ein kleines bisschen nach innen gezogen. Auch ist die vordere Klappe ca. einen Zentimeter kürzer als die hintere, damit sie im verschlossenen Zustand nicht unten "rausblitzt". Das war eine gute Entscheidung.
Als Verschluss wird eigentlich in den Klappenrand eine Kordel/Gummi/Lasche etc. eingearbeitet und darunter ein Knopf angebracht, aber der ist dann so sehr weit unten, dass ich die Gummikordel lieber in die Bodennaht eingelassen habe. Den wunderbaren Knopf habe ich geschenkt bekommen (Danke! in eine ganz bestimmte Richtung - das ist hier "Zweckentfremdung :-)
Packtest: Brille, kleines Portemonnaie, Stift, Tatüta, Handcreme, Zahnseide, Schlüsselbund - alles was ich dringend brauche passt rein! :-) (ich weiß ja nicht, war Ihr so alles mit Euch rumschleppt...)
Nun gehe ich mit meiner Clutch zuerst auf die Waage und dann zu Emma zum Frühstück und treffe mich dort mit ganz vielen anderen :-)
Samstag, 5. April 2014
Ich freu mich so! Ich freu mich so!
Gestern brachte der Postbote das langersehnte Päckchen mit der neuen Taschenspieler-CD! Also irgendwie bin ich da süchtig. Als ich bei Emma gelesen habe, dass sie wieder einen TaschenspielerSewAlong veranstaltet, war ich ganz aus dem Häuschen! Lange keine Tasche mehr genäht, was? :-)
Heute kam sie nun, die CD. 12 Taschenprojekte der verschiedensten Art. Beim letzten Mal habe ich - glaube ich - 10 davon genäht. Eine will ich immer noch - den kleinen König. Aber wie das so ist: wenn der SewAlong vorbei ist, dauert so eine Tasche doppelt so lange und ist mindestens dreimal so schwierig... Und auch dieses mal werde ich natürlich nicht alle 12 Taschen schaffen. Die ein oder andere braucht ja vielleicht auch kein Mensch. Mal sehen...
Jedenfalls freue ich mich ganz sehr und warte sehnsüchtig auf die nächste Woche. Spannend wird nur, wann ich das wieder alles mache. Mit wie wenig Schlaf kommt so ein Mensch eigentlich aus?
Und wisst Ihr, was das Beste ist? Ich habe bestimmt alles, was man für diese 12 Taschen braucht, im Haus! Höchstens das eine oder andere Metallteil könnte fehlen.... :-)
Heute kam sie nun, die CD. 12 Taschenprojekte der verschiedensten Art. Beim letzten Mal habe ich - glaube ich - 10 davon genäht. Eine will ich immer noch - den kleinen König. Aber wie das so ist: wenn der SewAlong vorbei ist, dauert so eine Tasche doppelt so lange und ist mindestens dreimal so schwierig... Und auch dieses mal werde ich natürlich nicht alle 12 Taschen schaffen. Die ein oder andere braucht ja vielleicht auch kein Mensch. Mal sehen...
Jedenfalls freue ich mich ganz sehr und warte sehnsüchtig auf die nächste Woche. Spannend wird nur, wann ich das wieder alles mache. Mit wie wenig Schlaf kommt so ein Mensch eigentlich aus?
Und wisst Ihr, was das Beste ist? Ich habe bestimmt alles, was man für diese 12 Taschen braucht, im Haus! Höchstens das eine oder andere Metallteil könnte fehlen.... :-)
Freitag, 4. April 2014
Kurzarbeit zu Ende?
Dieses Jahr wurde erst ein Haus gebaut! Es gab einfach keine Materialien und die Bauarbeiter mussten stempeln gehen. Aber nun ist die Kurzarbeit erst mal beendet. Aus den Stoffen der Eulen-Tasche wurde endlich mal wieder ein Haus gebaut.
Den Innenraum (der Tasche) hatte ich Euch gar nicht gezeigt (kann ich auch nicht mehr nachholen - Tasche weg), da ist echt dieses Eulenfutter drin. Und die aufgesetzte Innentasche ist aus diesem blaugrauen Stoff mit den komischen dunklen Teilen. Von dem Stoff bekommt Ihr in Kürze noch mehr zu sehen - das ist nämlich die Rückseite des türkisen Geheimprojekts...
Eigentlich sind die Stoffe nicht so gut für kleinteiliges Patchwork geeignet, die Japaner sind ziemlich dick und die orangen und hellbraunen Webstoffe auch, aber es ging und hat sich dann doch um die Hausecken gelegt...
Das Haus trägt No.52! Donnerstag, 3. April 2014
365-Tage-Quilt Tag 90
Um es vorweg zu nehmen: Tag 90 ist schon lange rum! Der war nämlich schon am 31.03. Aber zum Monatswechsel jagten sich hier die Knit-und-SewAlong-Termine und mein Tag hat ja auch nur 24 Stunden (nicht, dass Ihr denkt...!!)
Aber hier läuft ja nichts weg, außer dem ersten Viertel des Jahres 2014. Tja, das ist nun 'rum. Und immer, wenn ich die grünen Quadrate aussuche, denke ich über die Zeit nach...
Ein Viertel vom Jahr - ein Viertel vom Quilt! Durch die Blockverteilung lässt sich der Quilt super "vierteln". Ich habe nun mal alles zusammen genäht, was aus den 90 einzelnen Quadraten bisher geworden ist. Die zwei Reihen a 5 Blöcke sind nun komplett. Acht Reihen werden es insgesamt.
Jeder Block besteht aus 9 Stoffquadraten. Damit ergibt sich folgende Milchmädchenrechnung für den 365-Tage-Quilt:
9 Quadrate x 5 Blöcke in der Reihe x 8 Reihen = 360 Quadrate = 360 Tage und noch 5 Tage zum Fertigstellen des Quilts...
Für das Laienauge sind die einzelnen Reihen und Blöcke ja nicht so ganz einfach zu erkennen. Am Rand sieht man die fünf roten Würfel - das ist jeweils eine Blockecke - fünf senkrecht und zwei quer :-)
Leider wirkt das Grün draußen "naturgrau", oder war's jetzt schon zu finster zum Fotografieren? Aber ich hatte nicht viel Zeit zum Rumprobieren; ich musste höllisch aufpassen, dass der Efeu im Hintergrund sich nicht mit dem Efeu im Stoffgebilde verwebt - ehrlich, das geht ruckzuck, sowas!
Aber wisst Ihr, was das Beste ist? - Es macht immer noch so richtig Spaß! Wenn mich einer nach meiner Lieblingsfarbe fragt, sage ich eigentlich immer: "bordeaux". Aber vielleicht muss ich das künftig ein bisschen revidieren. Diese Farbkombination von Grün mit Terrakotta-Orange finde ich einfach nur Klasse!
Frau Königskind, die ja die Idee mit dem 365-Tage-Quilt erst in mein Nähzimmer gepustet hat, sammelt die Vierteljahres-Zwischenstände hier.
Aber hier läuft ja nichts weg, außer dem ersten Viertel des Jahres 2014. Tja, das ist nun 'rum. Und immer, wenn ich die grünen Quadrate aussuche, denke ich über die Zeit nach...
Ein Viertel vom Jahr - ein Viertel vom Quilt! Durch die Blockverteilung lässt sich der Quilt super "vierteln". Ich habe nun mal alles zusammen genäht, was aus den 90 einzelnen Quadraten bisher geworden ist. Die zwei Reihen a 5 Blöcke sind nun komplett. Acht Reihen werden es insgesamt.
Jeder Block besteht aus 9 Stoffquadraten. Damit ergibt sich folgende Milchmädchenrechnung für den 365-Tage-Quilt:
9 Quadrate x 5 Blöcke in der Reihe x 8 Reihen = 360 Quadrate = 360 Tage und noch 5 Tage zum Fertigstellen des Quilts...
Für das Laienauge sind die einzelnen Reihen und Blöcke ja nicht so ganz einfach zu erkennen. Am Rand sieht man die fünf roten Würfel - das ist jeweils eine Blockecke - fünf senkrecht und zwei quer :-)
Leider wirkt das Grün draußen "naturgrau", oder war's jetzt schon zu finster zum Fotografieren? Aber ich hatte nicht viel Zeit zum Rumprobieren; ich musste höllisch aufpassen, dass der Efeu im Hintergrund sich nicht mit dem Efeu im Stoffgebilde verwebt - ehrlich, das geht ruckzuck, sowas!
Aber wisst Ihr, was das Beste ist? - Es macht immer noch so richtig Spaß! Wenn mich einer nach meiner Lieblingsfarbe fragt, sage ich eigentlich immer: "bordeaux". Aber vielleicht muss ich das künftig ein bisschen revidieren. Diese Farbkombination von Grün mit Terrakotta-Orange finde ich einfach nur Klasse!
Frau Königskind, die ja die Idee mit dem 365-Tage-Quilt erst in mein Nähzimmer gepustet hat, sammelt die Vierteljahres-Zwischenstände hier.
Mittwoch, 2. April 2014
Die Blumenwiese...
Meine Blumenwiese ist fertig.
Irgendwie fand ich das anfangs langweilig: lauter gleiche Blumen sollte ich sticken und das auch noch im Plattstich! Nachdem die rosafarbenen fertig waren, habe ich entschieden, dass hier unbedingt Artenvielfalt hermuss. Und so sind außerdem blaue Knuddelwullis und lila Frühlingsastern gewachsen.
Der Streifen ist insgesamt 55 cm lang:
Nun fehlt nur noch das schmiedeeiserne Tor. Aber seht mal, was ich da für Blödsinn fabriziert habe! Ich habe es nicht in der Mitte aufgezeichnet und so kann es nicht bleiben, schließlich handelt es sich hier um einen symmetrischen barocken Garten, das geht leider gar nicht! Mal sehen, wie ich den Bleistift wieder entfernt bekomme :-(
Irgendwie fand ich das anfangs langweilig: lauter gleiche Blumen sollte ich sticken und das auch noch im Plattstich! Nachdem die rosafarbenen fertig waren, habe ich entschieden, dass hier unbedingt Artenvielfalt hermuss. Und so sind außerdem blaue Knuddelwullis und lila Frühlingsastern gewachsen.
Der Streifen ist insgesamt 55 cm lang:
Nun fehlt nur noch das schmiedeeiserne Tor. Aber seht mal, was ich da für Blödsinn fabriziert habe! Ich habe es nicht in der Mitte aufgezeichnet und so kann es nicht bleiben, schließlich handelt es sich hier um einen symmetrischen barocken Garten, das geht leider gar nicht! Mal sehen, wie ich den Bleistift wieder entfernt bekomme :-(
Dienstag, 1. April 2014
Frühlingsjäckchen KnitAlong - Zwischenbericht
Bei mir kommt der Frühling ein bisschen später - oder zumindest der Zwischenbericht. Manche Termine überraschen mich total! :-) Als auf dem MMM-Blog am Sonntag die ersten fertigen Frühlingsjäckchen zu sehen waren, musste ich mein Strickzeug erst mal suchen. Natürlich war es nicht soooo weit weg, aber gestrickt habe ich in den letzten 14 Tagen nicht. Nun schauen wir mal auf den Zwischenstand. Ich bin schon ein Stück vorwärts gekommen. Das Rückenteil ist theoretisch fertig, die beiden Hälften sind auch schon zusammen genäht. Das eine Vorderteil ist theoretisch auch fertig und am zweiten kämpfe ich gerade mit dem Keil.
Spannend ist und bleibt die Frage der Passform. Ich habe hier mal mit Sicherheitsnadeln aus den Einzelteilen so etwas wie ein Jäckchen geformt. Und das sieht nun so aus:
Der Ärmel passt erstaunlicherweise. Das hätte ich nie gedacht! Der sah so winzig aus! Und er wirkt auch nicht zu eng. Ts, ts, ts... Vorne dagegen geht es mit Knöpfen zwar sicher locker zu, aber viel Luft ist da nicht. Das führt vermutlich im Ende zu einer Blende und auch zu einem (umhäkelten?) Halsausschnitt, denn dort ist wiederum allerhand frühlingshafte Luft.
Mit diesem Zwischenbericht reihe ich mich nun ein bei den MMM-Mädels. Einer muss ja der Frühlingsjäckchenknitalongletzter sein - diese Aufgabe nehme ich doch gern und mache eins auf "grünes Schlusslicht"
Spannend ist und bleibt die Frage der Passform. Ich habe hier mal mit Sicherheitsnadeln aus den Einzelteilen so etwas wie ein Jäckchen geformt. Und das sieht nun so aus:
Der Ärmel passt erstaunlicherweise. Das hätte ich nie gedacht! Der sah so winzig aus! Und er wirkt auch nicht zu eng. Ts, ts, ts... Vorne dagegen geht es mit Knöpfen zwar sicher locker zu, aber viel Luft ist da nicht. Das führt vermutlich im Ende zu einer Blende und auch zu einem (umhäkelten?) Halsausschnitt, denn dort ist wiederum allerhand frühlingshafte Luft.
Mit diesem Zwischenbericht reihe ich mich nun ein bei den MMM-Mädels. Einer muss ja der Frühlingsjäckchenknitalongletzter sein - diese Aufgabe nehme ich doch gern und mache eins auf "grünes Schlusslicht"
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