Ein kühler Mai wird hochgeacht'
hat stets ein gutes Jahr gebracht.
Man hat es ja gut - man kann sich eigentlich immer eine Bauernregel aussuchen, die einem gut in den Kram passt! *lach* - wenn man auf den Mai zurück schaut, dann ist die obige sehr vielversprechend...
Im Mai...
... hatten wir noch nicht wirklich sommerliches Wetter, es war zu kühl und leider auch schon wieder zu trocken. Die Sommerkleider hängen noch im Schrank und die Beine sind blasse Bohnenstangen.....
... gab es zum Muttertag einen dicken Blumenstrauß von den Kindern
... war in der ersten Monatshälfte das gesamte Dasein von einer andauernden Corona-Welle im Pflegeheim geprägt. Corona gibt's nicht mehr? - Das ist ein feiges Gerücht! Wir zumindest hatten hier mehr Corona als in den ganzen drei Jahren vorher. Und das brauchte alle Kraft, allen Mut und ganz viel Zuversicht und Gottvertrauen, dass wir da irgendwie durchkommen. Aber wir kamen durch. Und nun sind alle Schilder zu Maskenpflicht und Isolierung wieder in der Versenkung verschwunden. Und dort können sie getrost auch bleiben!
... war ich umso dankbarer, dass kurz vor Himmelfahrt alles wieder gut war und ich mir den geplanten Urlaub selbst genehmigen konnte. Vier Tage raus! Ich habe es sooo genossen!
Wir haben uns in den Sprinter gesetzt - Herr B. mit von der Partie - und sind gen Süden gefahren. Da kamen wir zufällig durch Prichsenstadt und Herr B. wusste, dass es dort ein privates Mineralien- und Fossilienmuseum geben soll. Das war leicht zu finden und wir haben in einem kleinen Innenhof die tollsten Steine bewundert.
Fossilien und Steine aus aller Welt.
Der Gründer der kleinen Ausstellung hat vieles davon selbst zusammen getragen. Einfach und nett zurecht gemacht!
... habe ich zum ersten Mal im Leben ein Eis aus einem Automaten gegessen. Sehr witzig! Und es hat prima funktioniert und prima geschmeckt.
... haben wir am Schopfloch-Badesee unsere Zelte aufgeschlagen den Sprinter eingeparkt. Bei dem noch recht kühlen Wetter ist man an so einem Badesee ganz allein und wir haben herrlich ruhig dort übernachtet
... hatten wir eine richtig schöne Zeit in Dinkelsbühl bei den Patchwork-Gilde-Tagen. Davon habe ich
hier ausführlich berichtet. Ich sage Euch: ich habe die Zeit soooo genossen! Schon lange hatte ich nicht mehr das Vergnügen, durch Ausstellungen zu schlendern. Was gab es da nicht alles schönes zu sehen!
Mindestens genauso schön war das Treffen mit schon bekannten Bloggerinnen, aber auch neue Menschen habe ich kennen gelernt.
... konnten wir zwischen den Ausstellungsorten und auf dem Weg vom Wohnmobilstandplatz in die Stadt allerhand von Dinkelsbühl sehen. So ein hübsches Städtchen!
Hier habe ich Euch schon ein bisschen was gezeigt davon. Da müssen wir unbedingt noch mal mit mehr Zeit hin. Das Städtchen gibt sich alle Mühe, das mittelalterliche Flair zu erhalten. Zugegeben - für Rollstuhl oder Rollator völlig ungeeignet! Aber wir mögen diese alten Fachwerkhäuser sehr. Und die Konsequenz, mit der hier das Moderne aus dem Blick gehalten wird, war schon beeindruckend
... war ich erstmals im Leben in Rothenburg ob der Tauber. Kann man mit Dinkelsbühl nicht vergleichen. Auch schön, aber sehr touristisch geprägt. Dort fand ich besonders interessant, dass sich zur Erhaltung der umlaufenden Stadtmauer mit Wehrgang so viele Spender aus aller Welt gefunden haben!
Und auch, dass sich innerhalb der Mauern, wo ja eigentlich immer dichtgedrängt alles zugebaut ist, plötzlich grüne, weite Flächen auftun. Und das Ganze bei wunderbar schönem Maiwetter! Geh' aus mein Herz und suche Freud'...
... wurde in unserem Kirchenkreis eine neue Superintendentin eingeführt. Eine junge, knackige Person. Das kann nur gut werden! Und unser Chor hat aus voller Kehle jubiliert...
... habe ich eine echt dreckige Doppelsitzbank als Austauschmodell für den Einsitzer im Sprinter geschrubbt. Zum Glück ist sie wieder richtig gut sauber geworden! Denn die wird bald gebraucht - unsere kleine Familie will in den Norden reisen und braucht Platz für einen Kindersitz...
... konnte ich jede Nacht (und jeden Tag) die Nachtigall(en) hören. Und auch wenn der Eine oder Andere meint, das wären echte Krachmacher - für mich sind sie ein Geschenk und vermitteln mir immer, dass die Welt irgendwie doch noch in Ordnung sei...
... habe ich einen unserer Steinestreifen am Haus entlang gründlich geschrubbt. Wir kommen ja nie ohne Mitbringsel vom Meer zurück und so nach und nach über die Jahre füllten sich die ursprünglich mit schnödem Kies gefüllten Drainagestreifen am Haus mit Meeresgestein. Das sieht allerdings nach ein paar Jahren gar nicht mehr so schön aus wie im Meer-gespülten Zustand ! Nun habe ich einen komplett geleert, ausgesaugt, die Steine geschrubbt und gescheuert und wieder eingefüllt - eine Augenweide! Und wehe jetzt schmeißt die Birke hier irgendwelche Samenwürschtchen hin! ;-)
... spendierte der Förderverein des Pflegeheims den Bewohnern eine Kakadu-Show. Wie putzig! Ich kannte solche Tierchen bisher nur aus dem Zoo. Es hat allen gut gefallen und wer mochte, durfte den Kakadu sogar streicheln...
... verbrachten wir eigentlich viel zu wenig Zeit im Garten, aber so manches konnte doch erledigt werden und ich hatte meine Freude daran!
... habe ich außerdem ganz wenig genäht. Wir waren einfach zu viel unterwegs. Das Nähzimmer ist ganz verwaist....
... waren die Tage so vollgestopft, dass kaum Zeit blieb zum Luftholen. Ob der Juni in dieser Hinsicht ruhiger wird, weiß man noch nicht. Aber ich freue mich darauf! Ich hoffe auf nackte Füße in Pantoffeln, Sonne auf der Terrasse und eine schöne kalte Weißweinschorle.... ja.... Juni, Du kannst kommen!