Sonntag, 2. Juli 2017

SnapPap auf den letzten Pfiff

Der Juni war der Monat des SnapPap in der Materialrevue. Vorbei - verloren? Nein! Es ist niemals zu spät! Eigentlich wollte ich mich ja im Juni mit einem UFO beschäftigen, dass seit Plön 2015 in einer Tüte unter dem Tisch im Nähzimmer die Wollmäuse bewacht. Da wollte ich eine Tasche aus diesem seltsamen Material nähen. Es hat mich damals nicht wirklich überzeugt. Und so liegt das UFO eben.... Aber nun: neue Aufgabe - neues Glück? Zuerst habe ich mal die Rolle SnapPap vom Boden geholt. Jaa, ich habe damals ein großes Stück gekauft! Gemessen - groß genug. Dann habe ich mir ein paar passende Stücke zugeschnitten und das SnapPap erst mal in die Waschmaschine gestopft. Für die, die noch nie damit gearbeitet haben: ungewaschen sieht es aus wie feste Pappe und fühlt sich auch so an. Man kann es aber in der Waschmaschine waschen und heiß bügeln, dann bekommt es ein lederähnliches Aussehen. Das hatte ich damals auch gemacht. Damit die Knitter besonders schön werden, habe ich es richtig feste geknautscht vor dem Bügeln.


Verarbeitet habe ich es gleich im feuchten Zustand, da ist es nämlich deutlich weicher. Und vernähen lässt es sich so erstaunlich leicht.
Fertig!


Was das sein soll? Tja, das ist ein ganz spezielles Teil.


Die regelmäßigen Leserinnen wissen ja, dass ich im Moment meinen Hausstand entrümple und als "Beraterin" das Buch von Marie Kondo habe. Die stapelt ihre Kleidungsstücke nicht so, wie wir es üblicherweise tun. Sie sagt, dann knittern die Teile unten im Stapel mehr, werden wenig oder nie angezogen und weniger geliebt. Deshalb empfiehlt sie das Falten zu rechteckigen Päckchen, die dann quasi von selbst stehen. Das habe ich nun mal ausprobiert - toll! Allerdings braucht man im Schrank Schubkästen oder lange schmale Schachteln. Ich habe zu Testzwecken Schuhkartons verwendet, die sind aber natürlich zu kurz. Nun gibt's eine passende SnapPap-Box! Sie ist 57 cm lang, 20 cm breit und 12,5 cm hoch. Zum Einlegen brauche ich noch eine Pappe, die hatte ich so schnell nicht zur Hand.


Wie zu erwarten war hält die Box in der Mitte nicht die Form. Deshalb habe ich dort mit KamSnap ein Band eingefügt.


Wirkt erst mal passend. Ob sich das bewährt, werde ich nun ausprobieren!


Bevor die Box eingeräumt in den Schrank darf, muss allerdings das SnapPap noch richtig trocknen und ich suche mir eine passende Pappe!
Aber meine Schrank-Box darf sofort auf den letzten Pfiff zur Material-Revue von Maika und Janet.
Dass das SnapPap außerordentlich stabil ist, kann man daran sehen, dass die Box hochkant frei auf der Waage steht!


Gewicht: 135 Gramm
Material: SnapPap von Snaply

Kommentare:

  1. So kennen wir Dich, liebe Valomea, geradezu auf's Ziel hin arbeiten, super! Berichte doch bitte, wie Du mit KonMaries Steh-Stapeln klarkommst.... Würde mich schon interessieren, wie sich die Stehteilchen verhalten wenn die Box nur halbvoll ist.
    Hab eine schöne Woche und ganz liebe Grüße aus Franken, Katrin

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  2. Das hast Du auch wieder super hinbekommen.

    Nana

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  3. Solch Material habe ich auch mal eingekauft, als es neu auf dem Markt war. Frau muß ja mitreden können, wenn es um neue Materialien geht. Leider mag ich es nicht, eigentlich garnicht und habe es deshalb jemanden für kleines Geld weitergegeben. Das Material hat einfach nicht mit mir "gesprochen".Leider. Grüße von Rela

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  4. Ui, schwarzes Snappap! Das sieht ja schick aus! Wenn wir endlich eine neue Waschmaschine haben, muss ich das auch endlich mal ausprobieren.
    Dir Box sieht praktisch aus! Ich habe in meinem Schweden-Kleiderschrank u.a. Schubladen und darin auch (gekaufte) Boxen. Allerdings für die verschiedenen Unterwäscheteile und Mützen, Schals, Badeanzüge etc. Was hast du denn da feines drin?
    LG, Rike

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    1. Das sind die kurzärmligen Shirts. Die Menge meiner Shirts, die nach dem Entrümpeln übrig geblieben sind, passt gerade gut in die Box. Die Shirts stehen locker und 2 oder 3 sind gerade "im Umlauf". Passt also für meinen Bedarf. Und mal ehrlich: auch wenn ich mich von vielen Shirts getrennt habe - mehr braucht man eigentlich nicht...

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    2. Da hast du Recht! :D Irgendwie hat man fast immer noch zu viele, oder? Jedenfalls habe ich das heute morgen gedacht, als ich an meinen ausgemisteten T-Shirt-Stapel gegangen bin. Ich bin gespannt, wie sich die Box auf lange Sicht bewährt. - Und die neue Waschmaschine bzw. der Waschtrockner wird heute bestellt. *yeah* Wäsche waschen!

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  5. Während ich mit Kork gute Erfahrung gemacht habe, habe ich mir mal im Stoffladen mal Snap Pap angesehen udn angeekelt ;-) wieder weggelegt.Oh je kein Vergleich zum Kork.Nach Deinem Bericht allerdings bekommt das Material doch noch eine Chance und ich werde mir etwas besorgen. Muß man doch wissen wie das Stöffchen behandelt sein möchte um schön zu sein!Die Art der Aufbewahrung sieht ja irgendwie trickie aus, wär mal zum Ausprobieren.Liebe Grüße Petra

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  6. Deine Box hast du dir gut ausgedacht. Ich kenne die Methode von Marie Kondo vom Hörensagen und bin gespannt wie du damit zurecht kommst. Du wirst sicher davon erzählen.
    LG eSTe

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  7. Ja super!
    Ich hab mir ja auch ein Stück von dem Zeug gegönnt und es liegt hier rum... *hüstel*
    Aber jetzt weiß ich ja, wie es geht *grins*
    Hast mal wieder ne tolle Idee gehabt!!
    Susanne

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  8. Jaaa- es ist wirklich sehr stabil. Das ist mein Pluspunkt an SnapPap 😉
    Ansonsten freue ich mich, dass dein Ergebnis wirklich toll aussieht und im Juli die Materialrevue unter Webware und Baumwolle steht 😊
    LG Janet

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  9. Sehr spannend Dein Nähprojekt! Da bin ich echt gespannt was noch so kommt bei Dir im Rahmen von Entrümpeln und Stoffdiäten. Ich drücke weiterhin fest die Daumen und kann mir aber schon jetzt vorstellen, dass sich vieles leichter anfühlt, durch das Entrümpeln. LG Kuestensocke

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  10. Wow - was für eine Idee und dein Snappap muss riesig gewesen sein. Shirts so aufzubewahren finde ich prima, sehr platzsparend! LG Ingrid

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  11. Ein wirklich interessantes Experiment. Und eine interessante Idee der Weiternutzung.

    Herzlichst, Petruschka

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