Donnerstag, 8. Januar 2026

Meine gescheiterten Jahresprojekte 2025


Puh! Was für eine Pleite! Da waren 2 Projekte, die ich über das Jahr verfolgen wollte:

1. Die Küchengreise

Eigentlich wollte ich ja meine Küchengreise ins Jahr 2 schicken. Der Plan war gut, die Ausführung war schlecht. Und das lag in diesem Fall eindeutig nicht bei mir sondern am Leben. Im Januar war ich voller Elan gestartet. Im Februar sind wir alle beide in Rente gegangen. Und da war es vorbei mit meiner alleinigen Küchenherrschaft! Zählen wurde quasi unmöglich. Der Kühlschrank füllte sich mit Dingen, die ich beim Einkaufen alleine nicht kaufen würde usw. 

Damit war dieses Jahresprojekt im Februar schon beendet.

Nun glaubt nicht, dass ich mich nicht weiter bemühen würde! Aber es gibt kein Rein und Raus und die Sache bleibt schwammig. Zumal wir nun - mit der vielen Zeit, die Rentner ja nie haben - ausführlicher einkaufen gehen, Herr B. oft gern zwei Supermärkte besuchen möchte und wir mehr Angebotsartikel kaufen. Was soll ich da sagen? Hier wird es nie "Berliner Verhältnisse" geben, auch weil wir unabhängig von der Bereitstellung von Strom heizen und kochen können....

Kommen wir zu Projekt 2:

2. Reste vernähen

Ich hatte mich ja nach der Klar-Schiff-im-Nähzimmer-Aktion von Ingrid und Marita, die 2025 zum Restenähen aufgerufen hatten, ausgiebig mit diesem Thema befasst. Der Link führt zu meiner Bestandsaufnahme, mit der die Aktion startete. Ich brauche keine neue Bestandsaufnahme zu machen, außer vielleicht festzustellen, dass sich die Situation nicht verbessert, sondern verschlechtert hat...

Und statt nun fleißig immerzu mit den Resten zu nähen habe ich 2025 überhaupt nicht genäht. Na gut, das ist jetzt nicht ganz richtig. Hier können Interessierte nachlesen, was ich 2025 gewerkelt habe. Da waren auch Reste dabei. Eher zufällig. Aber weniger geworden ist es nicht. Ich hatte einfach keine Zeit. Oder besser: im Tageslauf als Rentnerin mit ständig anwesender Begleitperson ist mir nicht klar geworden, wo am Tag das Zeitfenster für das Nähzimmer liegt....

Ein paar der Resteprojekte gibt es hier als kleinen Rückblick, aber von Struktur konnte man da in keiner Weise reden!

 

Lauter blaue und gelbe Reste wurden in den Verdunklungsvorhängen vernäht:


Und es gab ein paar echte Restesocken:


Lange Rede kurzer Sinn! Ich versuche es erneut und bin beim Jahresprojekt 2026 dabei!

Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin.




13 Kommentare:

  1. Ja, Rentner haben niemals Zeit.
    Also starte einfach neu, ich habe es nach fast 7 Jahren noch nicht geschafft, aber ich arbeite daran.
    L.G.KarinNettchen

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  2. Immerhin kannst du ein paar schöne und praktische Ergebnisse vorweisen.
    Also: auf ein Neues. Einen guten Start ins Neue Jahr wünscht
    Andrea

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  3. oh.. hihi..
    ja das ist schwierig..
    da hatte ich mehr Glück
    mein Mann hielt einkaufen für Frauenkram und ging äußerst selten mit
    dazu hatte er ein Hobby und war von morgens bis abends im Keller
    Zeit für mich habe ich mir einfach genommen und bin viel spazieren gefahren (habe da eine ältere Dame die ich oft mitgenommen habe ) vielleicht müsst ihr das mit den Einkäufen besser absprechen und ein Hobby für deinen Mann wäre Gold wert ;) es geht vielen Frauen so dass die Männer die in Rente gehen plötzlich ihre Küchenliebe entdecken und ständig im Weg stehen
    hihi
    das wird sich sicher noch einspielen
    liebe Grüße
    Rosi

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  4. Die Sternenrollos finde ich wunderschön
    LG Angelika

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  5. Küchengreise?

    Da habe ich selten ein Problem mit. Wir haben einen fensterlosen Raum im Keller, dort werden die Vorräte aufbewahrt. Ich wollte dort im Sommer, wenn es so richtig heiß ist, die Regale abwaschen und aufräumen, musste aber feststellen, dass ich bei der Hitze doch immer sehr gelähmt bin durch geschwollene Füße,.... Also habe ich nach dem Einzug umgestellt auf Januar, erste Woche. Da sind noch Ferien, alles ruhig, schnell bin ich mit dem Abwischen der Regale und dem Aussortieren der Mindesthaltbarkeitsachen fertig, zumal es jährlich gemacht wird und vom vorletzten Jahr nie etwas da ist. Im Übrigen werden neue Dinge immer hinter die alten gestellt, so dass man zwangläufig die älteren verbraucht. Die überfälligen Sachen wandern mit in die Küche, wo sie AUF der Arbeitsplatte stehen bleiben und möglichst bald verzehrt werden.
    In der Küche sind es höchstens mal Backzutaten, die ranzig werden, Mandeln oder Nüsse, also Reste in der Tüte. Ich backe zwar regelmäßig, aber nicht mehr so oft. Diese Lebensmittel spende ich dann den Tieren im Garten, indem ich sie oben auf dem Kompost verstreue.

    Auf ein Neues!
    ALeXa

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  6. Ach Elke, nicht verzweifeln. Das Jahr 2026 ist genau so lang wie das Jahr 2025 und du wirst schon noch zum Zuge kommen. LG von Rela

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  7. Ich schmeiß mich weg! Diese ständig anwesende Begleitperson, die Frau immer wieder ausbremst, hab ich auch daheim! LG, Elisabeth

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  8. Hach, ist das herrlich zu lesen! ich habs inzwischen aufgegeben, mir solche Projekte vorzunehmen. Grade habe ich ganz spontan meine Vorräte im Keller gesichtet und sortiert, da ich ja angesichts der Vorkommnisse in Berlin nachdenklich geworden bin. Und so spontan hat es geklappt und es wird ergänzt, was sinnvoll ist.
    Was die offenen Lebensmittel in der Küche anbelangt, war ich auf Draht, seit ich die Mottenplage in der Kiste mit den Meisenknödeln ( und dann überall hatte ). Aber als ich vorder Weihnachtsbäckerei die Schublade mit den Backzutaten gesichtet habe, ist mir ein Glas mit Schraubverschuss in die Hände gefallen.... Ich bin stante pede raus auf die Straße zu meiner Mülltonne... ( Wie ich das übersehen konnte! Mir gruselts jetzt noch beim Schreiben. )
    Also, sei lieb & nett zu dir ( und zu deinem täglichen Begleiter!?)!
    Das ist eine bessere Investition.
    GLG
    Astrid

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  9. Liebe Elke,
    mir kommt vielen doch all zu bekannt vor...*lach*
    An mein Rentnerinnen-Leben musste ich mich auch erst gewöhnen, inzwischen hat es sich bei uns ganz gut eingespielt. Nur das Thema "Einkaufen mit Begleitperson" kostet bis heute immer noch sehr viel Zeit. Für Deine Jahresprojekt ist ein Neustart in 2026 doch ganz praktisch. Schaue einfach nach vorne, was scherrt uns das letzte Jahr...
    Liebe Grüße Anke

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  10. Herrlich geschrieben .... ich kann mir auch noch gar nicht vorstellen, wie das bei uns dann wird, wobei ich ihm die Küche schon jetzt überlasse. Wir haben dazu aber auch noch 20 Jahre Zeit ....

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  11. Scheitern ist ein böses Wort mit so viel negativem Beigeschmack, aber nichts was Du nicht schaffst hat einen solchen.

    Nana

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  12. Auweia, eine ständig anwesende Begleitperson... Das hat doch Dein Herr B. nicht wirklich verdient, liebe Elke! Und Du hast eine Menge geschafft, auch wenn es sich für Dich vielleicht nicht so anfühlt. Oder es waren die falschen Projekte oder nicht der richtige Zeitpunkt oder, oder...
    Ganz liebe Grüße an Dich und Herrn B.
    Katrin

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  13. Liebe Elke,
    ich musste beim Lesen eben schmunzeln und an viele Telefonate auf Arbeit mit Rentnern denken, wenn sie einen Termin haben möchten. Wenn ich frage, wann es zeitlich möglich ist, dann kommt oftmals die Antwort, "Wir sind Rentner, wir haben immer Zeit.". Erster Vorschlag, nein, haben wir xy, zweiter Termin, oh, das geht auch nicht, da ist xyz, dritter Vorschlag... Meist müssten sie dann schon schmunzeln...
    Ich bin mir sicher, dass Du Deine Ziele hinsichtlich der Küchengreise und des Restenähens wieder ausgiebig verfolgen wirst. Ich schaue Dir dabei gern über die Schulter und genieß einfach Dein neues Leben und die Freiheiten, die es nun bietet.
    Liebe Grüße Viola

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