Wir haben gemäht! Es ließ sich nicht mehr umgehen weil nun die Ahornblätter in die Wiese fallen. So hoch wie sie stand konnte man nicht harken. Also musste gemäht werden:
Nun muss man ziemlich genau hinsehen, damit man überhaupt was sieht! *lach*
Aber an der Mauer steht das hohe Kraut noch. Allerdings gibt's dort nichts wirklich Schönes zu sehen. Alles was da steht, ist trocken.
Gleich vorn im Bild steht eine Rispe, über die ich sowieso mit Euch mal reden wollte. Wisst Ihr, was das ist?
Ich dachte ja immer, ich hätte es als Kind gelernt: es gibt Breitwegerich und Spitzwegerich. Tja.... diesen Sommer musste ich mich eines Besseren belehren lassen! Denn das, was auf unserer Wiese zu Hauf wächst ist der
Mittlere Wegerich
Mittlerer Wegerich, auch: Weidewegerich (nach seinem häufigen Standort), Plantago media
Familie: Wegerichgewächse
Blütezeit: Mai bis September
Höhe: 15 bis 50 cm,
Wurzel: Flachwurzler
Vorkommen: in ganz Europa verbreitet, in Norddeutschland seltener, nur lokal häufig. Hier bei uns ist offenbar "lokal"
Magerwiesen, Halbtrockenrasen, Wegränder, bevorzugt trockenen, kalkreichen Boden
Häufigkeit: häufig
Die Pflanze ist ab Juni etwa eine deutlich sichtbare Pflanze auf unseren Wiesen. Da schiebt sie ihre langen Blütenstängel.
Blätter: die
Pflanze ist mehrjährig.
Die Blätter stehen in einer fast auf der Erde aufliegenden Rosette und sind 9 bis 17 cm lang. Sie sind breit und elliptisch, weißlich behaart und gehen in einen breiten Stiel über. Die Blattbreite ist das Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Wegericharten. Sie liegt zwischen Breit- und Spitzwegerich.
Die jungen Blätter scheinen schmaler, die älteren breiter.
Inzwischen haben manche Blätter eine schöne Herbstfärbung
Blüten:
Die Blüten bilden einen 2 bis 6 cm langen, ährenförmigen Blütenstand auf einem blattlosen Stengel. Sie sind winzig, weißlich mit deutlich sichtbaren oft rosa oder lila Staubfäden. Bei der Reife bildet sich eine feste "Walze", die wir jetzt auf unserer Wiese reichlich zu stehen haben.
Verwendung: junge Blätter essbar in Wildgemüse, Salat, Suppen, Kräuterquark
Wissenswertes:
Die Pflanze ist eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedenste Insekten bis in den Herbst hinein.
Und natürlich machen wir auch dieses Mal Wiederholung:
Die
Gemeine Braunelle blüht immer noch auf winzigen Stengeln mit kleinen Blütchen:
Das
Balkan-Windröschen ist ebenfalls verschwunden.
Das Wiesenlabkraut hab ich nicht fotografiert, es trocknet gerade vor sich hin
Weißklee und Rotklee sind verblüht, aber an manchen Stellen gibt es Neuwuchs.
Die wilde Möhre beeindruckt immer noch mit den trockenen Blütenständen
Und das Gewöhnliche Bitterkraut schickt seine Samen in die Welt.
Diese Kräutlein kennen wir nun schon:
Mittlerer Wegerich
Nun
schauen wir noch auf die Jahresübersicht.
Die Wiese:
Verlinkt wird bei:
Eva Fuchs in der Sammlung der Jahresblicke
den Jahresprojekten der Zitronenfalterin
Plausch am Gartenzaun bei Nicole
Quellen:
Natura, abgerufen am 30.09.2026
wikipedia, abgerufen am 30.09.2026
Aichele/Golte-Bechtle: Was blüht denn da, 56. Auflage















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