Es wird Herbst, es ist nicht zu leugnen, die Farben schleichen sich davon....
Das Laub vom Ahorn deckt die Wiese zu.
Aber an der Mauer steht das hohe Kraut noch. Das ist absolut trocken und es wächst nichts nach weil das ganze Jahr dort nicht gemäht wurde.
Die einzigen Blüten, die man hier an der Mauer noch entdecken kann, sind vom gewöhnlichen Bitterkraut.
Das blüht noch richtig schön:
Aber das kennen wir ja schon. Und wir wollen auch nicht zum Pilzberater werden. Damit bin ich völlig überfordert. Schön sind die verschiedenen Pilzchen auf unserer Wiese allerdings. Schaut mal:
Nach neuen Blüten musste ich dieses Mal schon ein bisschen suchen, aber dann blühte plötzlich noch ein echtes Schmuckstückchen!
Das ist ein
orangerotes Mausohr-Habichtskraut
Mausohr-Habichtskraut, auch: orangerotes Habichtskraut, Pilosella aurantiaca
Familie: Korbblütler
Blütezeit: Juni bis August ... seltsam... es ist Oktober und es blüht munter vor sich hin!
Höhe: 20 bis 40 cm, ´
Wurzel: breitet sich über Wurzelausläufer langsam teppichartig aus
Vorkommen: in den gebirgigen Regionen in ganz Europa verbreitet,
bevorzugt trockene, sonnige bis halbschattige Standorte, liebt sandige bis lehmige, nährstoffarme Böden,
Häufigkeit: häufig
Blätter: die
Pflanze ist mehrjährig.
Die Blätter stehen in einer grundständigen Rosette und sind bis 16 cm lang und bis 3 cm breit. Sie sind lanzettlich, zungen- bis spatelförmig. Der Stiel ist haarig-borstig, was man auf dem Foto sehr gut sehen kann. Auch die Blätter sind behaart.
Blüten:
leuchtend orange-rote, auffällige Blüten, setzt kräftige Farbakzente auf der Wiese. Die 2 bis 7 körbchenähnlichen Einzelblüten stehen in einem doldenartigen GesamtblütenstandNeben den orangen Blüten sind aber auch schon komplett verblühte Blütenstände zu finden:
Verwendung: junge Blätter essbar in Wildgemüse, Salat, Suppen, Kräuterquark
Wissenswertes:
Die Pflanze ist eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedenste Insekten bis in den Herbst hinein.
Und natürlich machen wir auch dieses Mal Wiederholung:
Die
Gemeine Braunelle blüht immer noch auf winzigen Stengeln mit kleinen Blütchen:
Das
Balkan-Windröschen ist ebenfalls verschwunden.
Das Wiesenlabkraut hab ich nicht fotografiert, es trocknet gerade vor sich hin
Weißklee und Rotklee sind verblüht, aber an manchen Stellen macht der Rotklee noch mal neue Blüten auf kurzen Stengeln
Die wilde Möhre hat ihre Schönheit verloren
Und das Gewöhnliche Bitterkraut hat immer noch schöne Blüten schickt weiter seine Samen in die Welt.
Vom Mittleren Wegerich stehen vereinzelt noch die Samenstände trocken in der Gegend, aber da wächst auch nichts mehr Neues.
Diese Kräutlein kennen wir nun schon:
orangerotes Mausohr-Habichtskraut
Nun
schauen wir noch auf die Jahresübersicht.
Die Wiese:
Verlinkt wird bei:
Eva Fuchs in der Sammlung der Jahresblicke
den Jahresprojekten der Zitronenfalterin
Plausch am Gartenzaun bei Nicole
Quellen:
wikipedia, abgerufen am 26.10.2026
Unkraut bestimmen, abgerufen am 26.10.2026
Aichele/Golte-Bechtle: Was blüht denn da, 56. Auflage















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