Es ist Dienstag und damit der Tag für NYB am Dienstagabend!
Als eSTe in unserer ersten gemeinsamen NYB-Woche ihren Stand der Dinge gezeigt hat, war ich gleich wieder hin und weg von Block 5 der freien Pattern von Ula Lenz - mit dieser Streifenborte sooo schöööön! In meinen fertigen Blöcken kommt der bisher nur einmal vor (weil er doch allerhand Kleinkram beinhaltet ?)
Das wollte ich ändern und habe beherzt angefangen:
So weit so gut und nun bin ich am Warten. Bereits im Juli hatte ich mir Nachschub der grünen Batiks bestellt. Leider sind diese immer noch nicht da. :-(
Aber dieser Block sollte irgendwann ein schnelles Ende finden und derweil nähe ich eben die ganzen Kleinteile zusammen. Ich bin gespannt, ob es eSTe und Trillian gelungen ist, auch ein Stück weiter zu kommen, denn nun sind wir ja schon zu dritt! *hüpf*
In der Seitenleiste habe ich die Blogs der Mitnähenden verlinkt. Da könnt Ihr gucken.
Ihr seid außerdem gern eingeladen, Eure in Schubkasten schmorenden NYB-Blöcke auszukramen. Egal, ob es ein Quilt oder nur eine Kissenplatte werden soll - gebt den Blöckchen eine Chance! Gern könnt Ihr das Logo aus der Sidebar mitnehmen.
Dienstag, 13. August 2019
Stich-um-Stich im August
Bei Doris treffen sie sich heute wieder - die Langsamstichlerinnen. Nein, so ist das nicht gemeint, das Wort verwende nur ich - ganz liebevoll, wohlgemerkt! ;-)
Es gibt viele Handarbeiten, die brauchen ihre Zeit. Für mich sind das neben Langzeitprojekten wegen der vielen Blöcke, wie der Jane A. Stickle-Quilt, eben auch die handgenähten größeren Dinge, wie mein LaPassacaglia. An so etwas kann man sich Monate oder Jahre aufhalten und man sieht nur wenig Fortschritt. Da ist der von Doris organisierte Stich-um-Stich-zum-Ziel ein schöner Termin, um mal auf die kleinen Fortschritte zu schauen. Ich war in den letzten Wochen wieder ein paar mal unterwegs und so ist Kreisel No. 1 fertig geworden
und das ergibt zusammen mit den schon fertigen Teilen ein hübsches Bild:
Ist aber noch nicht zusammen genäht, ich werde das erst mal noch ein bisschen in die Breite treiben und vor allem den großen Kreis vervollständigen, da fehlten mir im Urlaub auf Elba ja Teilchen...
Ich bin gespannt, was Doris und die anderen Mädels uns heute zu Zeigen haben.
Bei mir selbst wird es im Moment kaum weitergehen - wir renovieren unser Wohnzimmer und da geht die Zeit mit Farbe rühren und ein-aus-umräumen von ganz alleine rum... ;-)
Es gibt viele Handarbeiten, die brauchen ihre Zeit. Für mich sind das neben Langzeitprojekten wegen der vielen Blöcke, wie der Jane A. Stickle-Quilt, eben auch die handgenähten größeren Dinge, wie mein LaPassacaglia. An so etwas kann man sich Monate oder Jahre aufhalten und man sieht nur wenig Fortschritt. Da ist der von Doris organisierte Stich-um-Stich-zum-Ziel ein schöner Termin, um mal auf die kleinen Fortschritte zu schauen. Ich war in den letzten Wochen wieder ein paar mal unterwegs und so ist Kreisel No. 1 fertig geworden
und das ergibt zusammen mit den schon fertigen Teilen ein hübsches Bild:
Ist aber noch nicht zusammen genäht, ich werde das erst mal noch ein bisschen in die Breite treiben und vor allem den großen Kreis vervollständigen, da fehlten mir im Urlaub auf Elba ja Teilchen...
Ich bin gespannt, was Doris und die anderen Mädels uns heute zu Zeigen haben.
Bei mir selbst wird es im Moment kaum weitergehen - wir renovieren unser Wohnzimmer und da geht die Zeit mit Farbe rühren und ein-aus-umräumen von ganz alleine rum... ;-)
Montag, 12. August 2019
Reparieren von 12 bis 12 - im August und September
Hach, was bin ich froh, dass die Linkparty zum Reparieren doch noch mal "repariert" werden konnte! *lach*
So sind bei mir in den letzten Wochen doch wieder ein paar Reparaturen erledigt worden, die ich vorher schön gestapelt hatte. Beim Wäschelegen und Bügeln gucke ich gerade ziemlich genau, wo eine Naht platzt, ein Löchlein ist oder ein Saum auftroddelt. Wehret den Anfängen! Und weil ich mit Freude das im Frühjahr reparierte Tuch benutze, habe ich auch dieses Mal die Ecken von einem Putzlappen geflickt - Ihr wisst ja - ich lerne gerade das Putzen neu und brauche viele Lappen! ;-)
Drei von vier Ecken waren aufgetroddelt:
Nun ist alles wieder festgezackelt, die richtig aufgetroddelte Ecke habe ich ein bisschen abgerundet damit das wieder fest wird:
Gefreut habe ich mich außerdem, dass recht schnell wieder einige von Euch eingestiegen sind und ihre Reparaturen hier verlinkt haben. Klasse! Das war ein guter Neustart! Und so lade ich Euch auch jetzt wieder ein, mit mir zu reparieren. Eure Flickwerke - egal, ob aus Stoff oder nicht - könnt Ihr hier bis zum 12. September verlinken.
So sind bei mir in den letzten Wochen doch wieder ein paar Reparaturen erledigt worden, die ich vorher schön gestapelt hatte. Beim Wäschelegen und Bügeln gucke ich gerade ziemlich genau, wo eine Naht platzt, ein Löchlein ist oder ein Saum auftroddelt. Wehret den Anfängen! Und weil ich mit Freude das im Frühjahr reparierte Tuch benutze, habe ich auch dieses Mal die Ecken von einem Putzlappen geflickt - Ihr wisst ja - ich lerne gerade das Putzen neu und brauche viele Lappen! ;-)
Drei von vier Ecken waren aufgetroddelt:
Nun ist alles wieder festgezackelt, die richtig aufgetroddelte Ecke habe ich ein bisschen abgerundet damit das wieder fest wird:
Gefreut habe ich mich außerdem, dass recht schnell wieder einige von Euch eingestiegen sind und ihre Reparaturen hier verlinkt haben. Klasse! Das war ein guter Neustart! Und so lade ich Euch auch jetzt wieder ein, mit mir zu reparieren. Eure Flickwerke - egal, ob aus Stoff oder nicht - könnt Ihr hier bis zum 12. September verlinken.
You are invited to the Inlinkz link party!
Click here to enterSamstag, 10. August 2019
"H" wie H2
Maika hat einen neuen Buchstaben gewürfelt. Und während in den letzten beiden Monaten keiner dabei war, der mich an meinem Langzeitprojekt mit den vielen kleinen Blöckchen voran gebracht hätte, so ist das diesen Monat wieder anderes. Ein Blick auf meine kleine "Designwand" zeigt es: in Reihe H fehlt noch genau ein Block.
Der ist so schrecklich, dass ich ihn immer vor mir hergeschoben habe. Aber damit ist nun Schluss! "H" ist eben Reihe "H"!
Genäht hat sich der Block letztendlich gar nicht so schlimm wie ich dachte. Das Mittelteil habe ich auf Papier genäht und die beiden äußeren Dreiecke appliziert. Und weil das originale Stöffchen - ein echter Repro - vorhanden war, bin ich nun versöhnt mit diesem Block. Ich bin sehr, sehr froh, dass mit Maika's "Buchstäblich bunt" so manch' eine Reihe endlich fertig wird und ich am Jahresende mit diesem UFO ein ganzes Stück voran gekommen sein werde.
Am Monatsende wird verlinkt bei Maika's Sammlung der "H"-Werke.
Zu "H" fallen mir gleich noch mehr Sachen ein, mal sehen, ob ich mich dazu auch aufrappeln kann! Aber erst mal muss ich Wohnzimmer renovieren....
Der ist so schrecklich, dass ich ihn immer vor mir hergeschoben habe. Aber damit ist nun Schluss! "H" ist eben Reihe "H"!
Genäht hat sich der Block letztendlich gar nicht so schlimm wie ich dachte. Das Mittelteil habe ich auf Papier genäht und die beiden äußeren Dreiecke appliziert. Und weil das originale Stöffchen - ein echter Repro - vorhanden war, bin ich nun versöhnt mit diesem Block. Ich bin sehr, sehr froh, dass mit Maika's "Buchstäblich bunt" so manch' eine Reihe endlich fertig wird und ich am Jahresende mit diesem UFO ein ganzes Stück voran gekommen sein werde.
Am Monatsende wird verlinkt bei Maika's Sammlung der "H"-Werke.
Zu "H" fallen mir gleich noch mehr Sachen ein, mal sehen, ob ich mich dazu auch aufrappeln kann! Aber erst mal muss ich Wohnzimmer renovieren....
Donnerstag, 8. August 2019
5-Minuten-Raumrettung im Nähzimmer, Tag 23
Weiter geht es mit meiner Aufräumerei im Regal an der Wand über dem Zuschneidetisch. Das war in einer Küche meines früheren Lebens mal ein Teeregal, in dem auch Ölflaschen Platz hatten, ganz schmal, die Fächer unterschiedlich hoch - perfekt für das Nähzimmer. Oben drauf steht die "Designwand" meiner Dear-Jane-Quilts.
Für die Oberfläche brauche ich einen Stuhl, sonst komme ich nicht ran. Und das ist schon ein guter Grund für "total eingestaubt".
Zuerst mal alles runter:
Dann habe ich die Oberfläche geschrubbt und die Dinge gesichtet, die sich dort befinden. Ein paar Teile stehen dort oben richtig gut: der Stricknadelkasten, die Kerze zum Bandenden verschmoren, die Dosen mit den Schnallen und Karabinern in verschiedenen Breiten - alles schön eingestaubt:
Manche Sachen konnte ich aber leichten Herzens aussortieren:
Die Stoffstücke habe ich der Restekiste zugeführt, wieso die dort oben rumlungern, wusste ich nicht mehr. Die Bildchen hatte ich wegen der Rahmen mal angeschleppt - schön sind die aber auch nicht, also Abschied. Die Waschkugel bekam ich mal geschenkt, um aus dem Inhalt ein Tastobjekt zu Nähen. Tja... war noch nicht.... Im Kopf habe ich das längst fertig! *lach*
Der Inhalt ist nun in eine kleine Schachtel umgezogen, die Kugel (defekt) flog weg.
Heute haben die 5 Minuten nicht gereicht, ich wollte aber fertig werden mit dem Fach, da dürfen es gern auch mal ein paar Minuten mehr sein... ;-)
Wer mehr über die 5-Minuten-Raumrettung lesen möchte kann das gern unter dem Label "Küchenspüle" tun.
Für die Oberfläche brauche ich einen Stuhl, sonst komme ich nicht ran. Und das ist schon ein guter Grund für "total eingestaubt".
Zuerst mal alles runter:
Dann habe ich die Oberfläche geschrubbt und die Dinge gesichtet, die sich dort befinden. Ein paar Teile stehen dort oben richtig gut: der Stricknadelkasten, die Kerze zum Bandenden verschmoren, die Dosen mit den Schnallen und Karabinern in verschiedenen Breiten - alles schön eingestaubt:
Manche Sachen konnte ich aber leichten Herzens aussortieren:
Die Stoffstücke habe ich der Restekiste zugeführt, wieso die dort oben rumlungern, wusste ich nicht mehr. Die Bildchen hatte ich wegen der Rahmen mal angeschleppt - schön sind die aber auch nicht, also Abschied. Die Waschkugel bekam ich mal geschenkt, um aus dem Inhalt ein Tastobjekt zu Nähen. Tja... war noch nicht.... Im Kopf habe ich das längst fertig! *lach*
Der Inhalt ist nun in eine kleine Schachtel umgezogen, die Kugel (defekt) flog weg.
Heute haben die 5 Minuten nicht gereicht, ich wollte aber fertig werden mit dem Fach, da dürfen es gern auch mal ein paar Minuten mehr sein... ;-)
Wer mehr über die 5-Minuten-Raumrettung lesen möchte kann das gern unter dem Label "Küchenspüle" tun.
Dienstag, 6. August 2019
NYB am Dienstagabend - Woche 2
Ich war so richtig schön im Fluss. Und die Vorlagen lagen noch auf dem Zuschneidetisch. Da war es ein Leichtes, Block 8 der freien Muster von Ula Lenz gleich noch einmal zu nähen. Grund dafür war, dass ich beim letzten Block eines der dunkelroten Teile zu viel ausgeschnitten hatte. Und was soll so ein einsames einzelnes schiefes Streifenteil? Mn mss sprn w mn knn, oder?
Insgesamt wirkt der Block aber ganz anders. Hier seht Ihr die beiden mal im Vergleich. Die Stoffauswahl spielt eine ganz große Rolle - auch bei diesen von Natur aus bisschen wirren Batik-Blöcken.
Nun kann ich noch schnell verlinken beim Treffen der "Buchstäblich-Bunt"-Kreativen bei Maika, die für den Juli das "N" gewürfelt hatte.
Und außerdem verbringe ich die Zeit ab jetzt mit Warten. Warten auf den grünen Batik, den ich mir schon vor fast zwei Wochen bestellt habe. Ich muss da mal anrufen....
Montag, 5. August 2019
Ein Monat Entrümpeln, Aufräumen und Putzen mit der "Magischen Küchenspüle" - ein Erfahrungsbericht
Heute gibt es einen Zwischenbericht. Denn es ist ein magischer Punkt gekommen: der erste Monat Aufräumen, Entrümpeln und Putzen nach der Lektüre des Buches von Marla Cilley "Die magische Küchenspüle" ist vorbei. Es war der Monat, in dem ich unser Haus in ZONEN eingeteilt habe, ziemlich streng nach der Empfehlung aus dem Buch. Der Monat, in dem jeder Raum seit Langem mal wieder "obenrum" betrachtet wurde und nicht nur Fußböden und Bäder. Interessante Dinge gab es zu sehen und an manchem davon habe ich Euch teilhaben lassen. An manchen Stellen hat sich noch nicht viel verändert, an anderen sieht es völlig anders aus:
Was ist nun in diesem Monat Besonderes passiert - was war anders als beim früheren Hausputz?
Zur Beantwortung dieser Frage muss man zuerst auf meine bisherige Gewohnheit gucken: einmal in der Woche, meist Donnerstag oder Freitag, versuchte ich, nicht bis 18 Uhr zu arbeiten, sondern ein bisschen eher zu Hause aufzulaufen, um Hausputz zu machen. Dann habe ich stöhnend und innerlich fluchend einen Eimer mit Wasser gefüllt, habe in allen (oder zumindest vielen) Zimmern die Böden gesaugt und gewischt und unsere 3 Bäder geputzt. Dann war ich mit den Nerven fertig und hatte null Bock mehr auf weitere Taten... So war das.
Was war im letzten Monat anders?
- die Küchenspüle warimmer allermeistens leer und sauber
- ich habe ganz viele Fenster geputzt, die meisten davon dieses Jahr zum ersten Mal
- in der Gästetoilette ist es dadurch ganz plötzlich hell *lach* (da war ich JAHRELANG nicht)
- ich habe ganz viele Lampen geputzt, die meisten dieses Jahr zum ersten Mal
- manche Heizung (Rippenheizkörper) sah einen Putzlappen und wunderte sich
- zum ersten Mal überhaupt wurde unsere Hausnummer sauber gemacht
- die Weihnachtsdeko ist nun vollständig weggeräumt *Haarerauf*
- die Dunstabzugshaube glänzt
- alle schwarzen Fensterbretter sind IMMER staubgewischt
- im Nähzimmer sieht man deutliche Erfolge der 5-Minuten-Raumrettung
- die Fußböden und Bäder sind trotzdem sauber genug
- es gibt mehrere freigeräumte Ecken auf den Fußböden, die man nun endlich wieder wischen kann
Das alles stimmt mich im tiefsten Inneren sehr, sehr froh. Es ist noch lange nicht überall sauber und ordentlich. "Dein Haus ist nicht an einem Tag schmuddelig geworden und es wird auch nicht an einem Tag wieder sauber werden.", tröstet da Marla. An sehr vielen Stellen im Haus wische ich im Moment immer noch um abgestellten Krempel einfach herum. Stück für Stück - sagt Marla Cilley. Aber man sieht sehr deutlich Veränderungen, die nicht nur mir auffallen.
Der Aufwand?
Anfangs machten sich bei meinen Postings ja einige von Euch in ihren Kommentaren Sorgen, dass ich nun nicht mehr zum Nähen käme weil ich immerzu putzen müsse. Da kann ich uns alle beruhigen. Der wöchentliche Hausputz (Böden, Staubwischen, etc.) dauert jetzt kürzer. Dafür wende ich an 4 oder 5 Tagen pro Woche jeweils 15 Minuten für die jeweilige Zone auf. Mit dem Kurzzeitwecker - und dann höre ich auf. Das klingt nicht viel, ist nicht viel und tut überhaupt nicht weh! Und 15 Minuten gehen immer, auch nach den Tagen, wo man kaputt und müde und spät von der Arbeit kommt. Noch vor dem "Abschalt-Tee" erledige ich diese 15 Minuten und überlege mir schon - mit Vorfreude! - auf dem Heimweg, was ich heute aufräumen/putzen möchte. Für manche Dinge, die mal eine aufwändige Grundreinigung brauchten, weil sie jahrelang vernachlässigt waren, habe ich gerne ein bisschen mehr Zeit aufgewendet - schon in Gedanken daran, dass es beim nächsten Zonenreinigen viel leichter und schneller sein wird!
Das Geheimnis sind wohl die winzigen täglichen Routinen, die ich noch ein bisschen mühsam trainiere: hinter mir immer gleich wegräumen, die Waschbecken morgens und abends nach der Nutzung trocken wischen (das macht bei unserem kalkhaltigen Wasser sooo einen großen Eindruck, dass diese Routine sehr leicht zu lernen war!), Geschirr immer gleich in den Spüler, keinen "Stau" fabrizieren beim Wäschewaschen oder Geschirrspülen. Es sind die kleinen Dinge, die es leichter machen, Ordnung zu halten.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?
Oh, doch!!!
Erstes Fazit: endlich mal ein Ratgeber, der es schaffen könnte, meine Gewohnheiten zum Guten zu verändern! Wir werden es weiter beobachten.... ;-)
Was ist nun in diesem Monat Besonderes passiert - was war anders als beim früheren Hausputz?
Zur Beantwortung dieser Frage muss man zuerst auf meine bisherige Gewohnheit gucken: einmal in der Woche, meist Donnerstag oder Freitag, versuchte ich, nicht bis 18 Uhr zu arbeiten, sondern ein bisschen eher zu Hause aufzulaufen, um Hausputz zu machen. Dann habe ich stöhnend und innerlich fluchend einen Eimer mit Wasser gefüllt, habe in allen (oder zumindest vielen) Zimmern die Böden gesaugt und gewischt und unsere 3 Bäder geputzt. Dann war ich mit den Nerven fertig und hatte null Bock mehr auf weitere Taten... So war das.
Was war im letzten Monat anders?
- die Küchenspüle war
- ich habe ganz viele Fenster geputzt, die meisten davon dieses Jahr zum ersten Mal
- in der Gästetoilette ist es dadurch ganz plötzlich hell *lach* (da war ich JAHRELANG nicht)
- ich habe ganz viele Lampen geputzt, die meisten dieses Jahr zum ersten Mal
- manche Heizung (Rippenheizkörper) sah einen Putzlappen und wunderte sich
- zum ersten Mal überhaupt wurde unsere Hausnummer sauber gemacht
- die Weihnachtsdeko ist nun vollständig weggeräumt *Haarerauf*
- die Dunstabzugshaube glänzt
- alle schwarzen Fensterbretter sind IMMER staubgewischt
- im Nähzimmer sieht man deutliche Erfolge der 5-Minuten-Raumrettung
- die Fußböden und Bäder sind trotzdem sauber genug
- es gibt mehrere freigeräumte Ecken auf den Fußböden, die man nun endlich wieder wischen kann
Das alles stimmt mich im tiefsten Inneren sehr, sehr froh. Es ist noch lange nicht überall sauber und ordentlich. "Dein Haus ist nicht an einem Tag schmuddelig geworden und es wird auch nicht an einem Tag wieder sauber werden.", tröstet da Marla. An sehr vielen Stellen im Haus wische ich im Moment immer noch um abgestellten Krempel einfach herum. Stück für Stück - sagt Marla Cilley. Aber man sieht sehr deutlich Veränderungen, die nicht nur mir auffallen.
Der Aufwand?
Anfangs machten sich bei meinen Postings ja einige von Euch in ihren Kommentaren Sorgen, dass ich nun nicht mehr zum Nähen käme weil ich immerzu putzen müsse. Da kann ich uns alle beruhigen. Der wöchentliche Hausputz (Böden, Staubwischen, etc.) dauert jetzt kürzer. Dafür wende ich an 4 oder 5 Tagen pro Woche jeweils 15 Minuten für die jeweilige Zone auf. Mit dem Kurzzeitwecker - und dann höre ich auf. Das klingt nicht viel, ist nicht viel und tut überhaupt nicht weh! Und 15 Minuten gehen immer, auch nach den Tagen, wo man kaputt und müde und spät von der Arbeit kommt. Noch vor dem "Abschalt-Tee" erledige ich diese 15 Minuten und überlege mir schon - mit Vorfreude! - auf dem Heimweg, was ich heute aufräumen/putzen möchte. Für manche Dinge, die mal eine aufwändige Grundreinigung brauchten, weil sie jahrelang vernachlässigt waren, habe ich gerne ein bisschen mehr Zeit aufgewendet - schon in Gedanken daran, dass es beim nächsten Zonenreinigen viel leichter und schneller sein wird!
Das Geheimnis sind wohl die winzigen täglichen Routinen, die ich noch ein bisschen mühsam trainiere: hinter mir immer gleich wegräumen, die Waschbecken morgens und abends nach der Nutzung trocken wischen (das macht bei unserem kalkhaltigen Wasser sooo einen großen Eindruck, dass diese Routine sehr leicht zu lernen war!), Geschirr immer gleich in den Spüler, keinen "Stau" fabrizieren beim Wäschewaschen oder Geschirrspülen. Es sind die kleinen Dinge, die es leichter machen, Ordnung zu halten.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr?
Oh, doch!!!
Erstes Fazit: endlich mal ein Ratgeber, der es schaffen könnte, meine Gewohnheiten zum Guten zu verändern! Wir werden es weiter beobachten.... ;-)
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