Sonntag, 5. März 2023

Nähtreffen in Lauenbrück

Ich war in Lauenbrück im Atelier Mücke zum Nähtreffen! 
 

Das ist etwas, da freue ich mich jedes Jahr schon Monate vorher drauf! Dieses Mal haben wir uns gleich vier Tage gegönnt - fast wie Urlaub....
Mit von der Partie ist eine kleine, feine Gruppe von Mitnäherinnen, die Ihr teilweise kennt weil sie selbst bloggen oder gebloggt haben. Dieses Jahr saßen mit mir rund um den Tisch wieder Doris, Jeannette, Beate, Steffi, Uta und Helga. Jeder näht, was er mag. 
An Lauenbrück finde ich das ganze Drumherum so schön! Das Haus ist perfekt für Nähgruppen ausgestattet, die Zimmer zauberhaft eingerichtet, der (Kurs)raum groß und hell, die angebaute Küche perfekt zur Selbstversorgung. Das hat in jedem Fall von vorn herein schon was von Urlaub!
 
 
Zwischendurch konnte man glauben, wir seien nicht zum Nähen sondern zum Essen gekommen. Jeannette hatte wunderbaren Fisch mitgebracht und Helga hat uns mit selbst gemachten Antipasti verwöhnt. 


Steffi hatte für jede ein zauberhaftes Täschchen genäht:


Beate hat Lesezeichen gehäkelt - ganz filigran in Zartgrün


Uta sortiert weiter ihre Stoffvorräte aus und auch dieses Jahr sind wieder ein paar davon zu mir gezogen - ich konnte nicht widerstehen!


Ich hatte ein UFO eingepackt: die Häuser, die ich vor vielen, vielen Jahren angefangen hatte zu nähen. Nun ich konnte ich es irgendwie nicht mehr sehen, wie sie so in langen Ketten am Schrank in meinem Nähzimmer hingen, hatte alle abgenommen und über das Layout nachgedacht. 
Die verschiedensten Versionen habe ich überlegt. Die originale Idee hat ja sehr kleine Häuser und in der Mitte oft ein "Schulhaus" - größer als die anderen, aber in der gleichen Form. Ich hatte lange Zeit überlegt, ob ich den schiefen Turm von Bad Frankenhausen einbauen möchte. dafür hatte ich schon ein in der Größe passendes Foto gemacht, ein Muster abgenommen und mich mit möglichen Stoffen und der Technik der Umsetzung beschäftigt. An diesem Punkt musste ich feststellen, dass das zu wirr wird und bin zurück zur Ursprungsidee - aber mit Bäumen. Was ist eine Stadt ohne Bäume??
Dafür hatte ich mir vor dem Nähtreffen lauter verschiedene Bäume aufgezeichnet, die vom Stil her zu den Häusern passen.
Am ersten Tag habe ich also Bäume genäht
 

Der Quilt soll als Wandquilt in unserer Diele hängen, da darf er ruhig ein bisschen größer sein. Am Abend des 2. Tages hatte ich zu den schon vorhandenen 125 Häuschen ergänzend 29 Bäume genäht, davon gibt es leider kein Foto.
Dann ging's an's endgültige Layout. Meine Güte! Es ist immer wieder unglaublich, wie lange man einzelne Blöcke hin und herschieben kann bis man zufrieden ist! *lach*
 

Anfangs waren die Bäume fast alle oben "am Berg". Aber das hat uns dann doch nicht so gefallen und sie wurden bunt eingemixt.


Diese großen Pinwände sind Gold wert! Auf diesem Foto sieht man die Arbeit des dritten Tages: unter jeden Baum und jedes Haus habe ich einen schmalen Zwischenstreifen genäht. Als Hintergrund dient mir ein anthrazitfarbener "Pflaster"-Stoff. Altstadtpflaster eben. Das Dunkel lässt die einzelnen Häuser schön hervortreten, das gefällt mir.
Das war reine Fleißarbeit... Beim allerletzten Haus gab's dann einen kleinen Verkehrsunfall...


Einige meinten zwar, das könne so bleiben. Das fand ich allerdings nicht. Das wäre mir dann doch zu wild gewesen!
Die anderen haben derweil lauter unterschiedliche Sachen genäht. Doris war fleißig an ihren NYBs


Beate hatte ein Wunderwerk dabei - eine "Kunststopfmaschine" - das fand ich total beeindruckend!
 

Jeannette klar und strukturiert wie immer
 

Steffi applizierte an ihrem Schmetterling - so farbenprächtig!


Helga nähte wunderbare Blockhausblöcke


Und Uta ist ja den Kinderkleidern verfallen... ganz zauberhaft!


Am Abend des dritten Tages war ich an einem Entscheidungspunkt angekommen: 
Corner stones oder nicht? 
Und wenn ja: grau oder rot?
Testweise habe ich zwei senkrechte dunkle Streifen hingehängt und wir konnten alle drei Versionen beraten. 
 

Zu einer endgültigen Entscheidung konnte ich mich allerdings nicht durchringen und habe  mich einfach in ein anderes UFO geflüchtet: die Scraps in a Box. 


Viel zu schnell waren die Tage vorbei! Aber der Ausblick auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr stimmt natürlich fröhlich, so dass einen gemischte Gefühle begleiten wenn man sich auf den ziemlich weiten Heimweg macht. Bis nächstes Jahr, Ihr Lieben!


Freitag, 3. März 2023

Ein Komebukuro aus Resten

Mehrfach schon habe ich so einen Geschenkbeutel mit dem exotischen Namen Komebukuro aus Resten genäht. Vorher musste ich zwar teilweise trennen, um nur blaue Reste zu haben, aber was tut man nicht alles....


Dieser Schnitt ist irgendwie mein absoluter Favorit!
 

Auch dieses Mal hab ich Batikreste direkt auf ein ganz dünnes Vlies genäht. Das reicht zur Stabilisierung und verschafft dem Beutel trotzdem eine gewisse "Leichtigkeit".
 

Klassische Blockhausblöcke mit Streifen unterschiedlicher Breite - wie sie gerade kamen
 

Ich habe immer sofort nach dem Annähen des Streifens schmalkantig abgesteppt.
 

Den Boden habe ich dagegen auf ein festes Vlies gesteppt und die Stepplinien auch ziemlich eng gesetzt.
 

Als Zuschnittgröße habe ich eine Kantenlänge von 20 cm für die Quadrate gewählt. So passen in den Beutel mehrere Kleinigkeiten oder ein etwas größeres Geschenk.
Der Komebukuro ist mit mir auf Reisen zum Nähtreffen gegangen und ist nun schon verschenkt.


Gewicht: 78 Gramm
Genäht nach diesem Video
Oberstoff: Batik aus der Restekiste
Vlies: Kisseninlet, das beim Stopfen von Herzkissen immer übrig bleibt
Futter: Batik aus dem Bestand
Kordel und Holzperlen aus dem Bestand

Donnerstag, 2. März 2023

Gartenprojekt 2023 - der Februar

 
Regen im Februar 
bringt flüssig Dünger fürs Jahr
 
Ob das wohl stimmt? Das wäre ein Segen!
Wir waren im Februar eindeutig zu viel unterwegs. Und wenn wir zu Hause waren, gab's Regen. Der Garten hat uns deshalb kaum gesehen....

Im Februar wollte ich: 
 
Gemüsegarten:
Salatpflänzchen beobachten und vor Schnecken verteidigen - ein Salat wurde aufgegessen, die anderen verhalten sich still. Wachsen tut nix.
bei Trockenheit erste Beete zurecht machen, Kompost aufbringen, Hornspäne aufbringen - es war noch überhaupt kein Gartenwetter. Das ist von Jahr zu Jahr so verschieden! Wir hatten diesen Winter keine Sonne, immer Wolken und aus denen kam häufig ein bisschen Regen. Dadurch ist alles irgendwie nass. Aber das ist mir lieber als die fürchterlich trockenen Winter, wo man schon im Februar in den Beeten buddeln konnte.... 
Neben dem Wasserfass habe ich gerade das erste Blättchen des Bärlauch gesichtet!


Obstgarten: 
über Leimringe schlau machen und vielleicht welche besorgen
 
Ziergarten: 
je nach Wetter Stauden zurückschneiden - nein 
Rosen schneiden - nein
Christrosen ausputzen (Blätter dicht über dem Boden abschneiden) - das haben wir letztes Jahr zum ersten Mal probiert und es ist der Hammer! Nach dem Zurückschneiden schießen die Blütenknospen in die Höhe und es gibt eine wundervolle, reichliche Christrosenblüte.


Die Schneeglöckchen machen sich allmählich in der Rabatte breit, jeden Winter sind es ein paar mehr
 

An sonnigen Stellen blühen die Veilchen üppig
 

Aussaat - pah!!! nix gesät!
Aussaat in Anzuchterde (Je wärmer desto besser, Plasteabdeckung)
im Haus: Salat, Tomaten, Gurken (?), 
im Beet: 
Spinat, Möhren, Pastinaken, Radies, Petersilie
 
Terrasse: 
Oleander 1x wöchentlich gießen - ja, einmal auch schon ein bisschen gedüngt
Bei echtem Frost in die Garage verfrachten - das war zwar nicht nötig, aber zwischendurch hatte ich ein paar Tage die Luftpolsterfolie vor die Zweige gespannt. Von hinten "wärmt" das Wohnzimmerfenster.
 
Pflanzen im Haus 
sichten und Katastrophen aussondern 
auf Schädlinge prüfen  - erfreulicherweise keine Blattläuse im Haus in diesem Winter. Das hatten wir viele Jahre nicht.
Dadurch sehen die Hibiskus prächtig aus und haben wenig Laub verloren.
Die Fuchsien bekommen die ersten neuen Blüten, müssen aber später noch komplett runtergeschnitten werden.
 

Die Blattkakteen wissen scheinbar nicht, dass WINTER ist.
 

Die Clivien strahlen, haben aber immer nur eine Blüte.
 

Die Amaryllen schieben noch kaum sichtbare Knopsenspitzen aus der Zwiebel. 
 

Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen - ja 
auch hier blühen die Kakteen - die kennen eben keinen Kalender!
 

alle Pflanzen düngen - ja
 
Und sonst noch so: 
jeden Tag Vögel füttern  - die fressen mir noch die Haare vom Kopf! *lach*
Nistkästen sauber machen - wieder noch nicht...
Werkzeuge sichten und ggf. reparieren  - es war keine Zeit und kein Wetter....
das übernommene Hochbeet mit Folie auskleiden und füllen - da sind wir gut voran gekommen! An einem sonnigen Tag haben wir die schwarze Folie reingetackert, den Boden mit Hasendraht ausgelegt, damit keine Mäuse einwandern können. Dann kam unten rein eine dicke Schicht grobes Holz, Äste, die sich im Garten rundum zusammen sammeln ließen; dazu Hackholzschnitzel aus der geköpften Weide.
Die dünnen Äste der Weide folgten alsbald in einer weiteren Schicht
 

Dann kamen 20 cm Rohkompost (der noch nicht vollständig zerfallen ist), gemischt mit altem Laub, das sich leicht zwischen den Hecken zusammen harken ließ
 

Nun fehlt der Pferdemist.
 
Apfelvorrat kontrollieren und schlechtes Obst aussortieren - erledigt
Beetplan machen - noch nicht
Gartenbuch aktivieren - es gab nix zu schreiben, aber das stimmt nicht. Ich werde mir das wieder in Reichweite legen - es gibt nämlich immer was zu schreiben! *lach*
 

Im März möchte ich:
Gemüsegarten:
Salatpflanzen im Frühbeetkasten
Beete zurecht machen, Kompost aufbringen, Hornspäne aufbringen - 
Rapunzel ernten
Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut um 1/3 einkürzen
Lavendel um 2/3 zurück schneiden (?)
Rhabarber mit Tomatendünger und Kompost versorgen
Erdbeeren mit Kompost versorgen
 
Ziergarten: 
restliche Stauden zurückschneiden 
Stauden teilen?
Rosen mit Kompost und Hornmehl düngen
Unkraut jäten
Kompost zwischen die Stauden
Buchsbaum auf Zünslerraupen kontrollieren
über die Primeln freuen
bei Frostgefahr noch mal ein bisschen Reisig auf den Neuaustrieb

Rasen:
ph-Wert bestimmen
Kalken
Vertikutieren wenn die Krokusse und Schneeglöckchen eingezogen sind
 
Aussaat 
im Haus: Salat, Tomaten, Gurken (?), Tagetes, Sonnenblumen  
im Beet: 
Spinat, Möhren, Pastinaken, Erbsen, Radies, Petersilie, 
Ringelblumen, Schleierkraut, Jungfer im Grünen, Wicken
 
Terrasse und Kübelgarten: 
Oleander 1x wöchentlich gießen
Oleander vom Winterschutz befreien, wenn das Wetter es zulässt
Oleander bei warmem Wetter umtopfen
bei strengem Frost doch noch mal mit der Sackkarre in die Garage verfrachten
Stiefmütterchen pflanzen
 
Pflanzen im Haus 
Knollenbegonien vortreiben (vorher umpflanzen?) 
Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen 
Pelargonien und Fuchsien im Keller zurück schneiden, umtopfen und heller stellen
alle Pflanzen düngen
Zimmerpflanzen duschen oder beregnen 
Zimmerpflanzen umtopfen
 
Und sonst noch so: 
jeden Tag weiter Vögel füttern
Kompost sieben
Schnecken und Schneckeneier vernichten
Abdeckvlies für Frühkulturen besorgen
alle Gartenwege von Unkraut und Moos befreien
 

Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin in der Sammlung der Jahresprojekte

Mittwoch, 1. März 2023

Und das war mein Februar 2023


 
Widrigkeiten sind nur Veränderungen, 
an die wir uns noch nicht angepasst haben
                                                                                                    Aimée Mullins

Im Februar....
... hatte ich mich an die arbeitsmäßigen Veränderungen diesen Jahres gewöhnt: hatte mir das "zurück zur Vollzeit" im Januar noch ein Knirschen der Zähne abgerungen, so konnte ich mich im Februar wieder mit Gleichmut auch bis 17 oder 18 Uhr den neuen Aufgaben widmen und habe Freude daran gefunden.
... gönnte ich mir Anfang des Monats zwei Tage bei der kleinen Familie - die Sehnsucht von Enkelin und Oma war von beiden Seiten gleich groß! Gemeinsam waren wir Schiffe gucken
 

und in Anis Stoffgeschäft auch. Ani fragte sofort: "Und wer hat den schönen Anzug genäht?" Stolze Oma! Gekauft haben wir nur Thermolam weil es zu Hause alle war. Ich schwöre!!!
 

... begannen die Tochter und ich das Spiel mit dem ungewohnten Material und nähten aus Wollfilz erste Teile für die Kinderküche. Nun soll so nach und nach immer noch ein bisschen was dazu kommen. Und wenn man der Enkelin zuschaut, wie sie eifrig mit Töpfen und Pfannen hantiert, dann ist das die allerbeste Spielidee!
 

...räumten wir mit vereinten Geschwisterkräften die Wohnung unserer Mutter schon ziemlich leer. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so weit kommen und bin schon mal sehr zufrieden. Achtgeben muss ich weiterhin, dass nicht zu viele Gegenstände bei mir "kleben" bleiben. Auch wenn Erinnerungen dran hängen, brauchen wir Vieles natürlich nicht.
... war ich zum wiederholten Mal unendlich dankbar, dass es bei uns ganz bestimmt keine Erbstreitigkeiten gibt. Immer wieder hört man in der Umgebung da ziemlich gruselige Sachen! Aber nicht bei uns. Im Gegenteil: wir sehen uns häufiger, reden mehr miteinander und rücken ein bisschen weiter zusammen. Familie kann ein großes Geschenk sein!
... hatten wir in der Gesamtheit des Monats gesehen ziemlich trauriges Wetter. Wieder kaum Sonne, nicht Winter - nicht Frühling, an manchen Tagen richtig gruselig 


... gab es leckere Zimtschnecken. Die gehen immer weg wie "warme Semmeln"
 

... waren wir im Judenfriedhof in Kleinbardorf im Grabfeld (Unterfranken). Ein sehr berührender Besuch wenn man sich der Geschichte erinnert!
 

Der Friedhof ist einer der größten Judenfriedhöfe in Deutschland. Viele hundert Grabsteine sind erhalten. Neben den ur-ur-uralten (die Gräber werden nicht eingeebnet)
 

auch neuere Gräber (aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts) 


Nur wenige der Gräber zieren die typischen Steinchen, die Besucher oben auf den Grabstein legen. Die Nachfahren der Vorstorbenen leben mit Sicherheit wohl nicht mehr in Deutschland....


Auf einer Seite steht oft in hebräisch die Lebensgeschichte des Verstorbenen, auf der anderen dann in deutscher Schrift, wer hier beerdigt wurde.

 
Schade, das können wir nicht lesen. Es war ein ganz besonderer Ort, den man mit Demut wieder verlässt...
... kam ich wegen der vielen anderen Vorhaben, die mich von zu Hause weg geführt haben, dafür nicht mit meinen eigenen Entrümpelungsvorhaben voran. Aber das macht nichts. Im Nähzimmer ist der Startschuss gegeben und die ersten Teile sind bewegt. Ganz aktuell schiebt sich sowieso ein besonderes Event gleich Anfang März in den Vordergrund: ich werde zum Nähtreffen nach Lauenbrück fahren! Und da wird nicht entrümpelt, sondern erst mal alles rausgekramt und vollgestellt! *lach*
Davon erzähle ich Euch dann später. Jetzt verabschiede ich den Februar, freue mich auf mehr Sonne, längere Tage und Tulpen und Narzissen!

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: im Nähzimmer (3)

Mittwoch ist's - Zeit, um über das Entrümpeln zu reden!
 

Ich räume weiter ein bisschen im Nähzimmer. Denn da gibt es noch jede Menge zu tun! Letzte Woche hatte ich ja ein türkisfarbenes Jerseykleid aus dem Korb gefischt und mich entschieden, dass es bleiben soll. Die Idee ist ja an und für sich nicht schlecht. Abgelegte Kleidung für andere Projekte zu nutzen ist nachhaltig. Also raus mit dieser Kiste aus dem Schrank:
 

Leider war sie brechend vollgestopft und ich musste erst mal 9 Teile aussortieren (ab in die Kleidersammlung - aktuell werden sie dort vermutlich mehr gebraucht als bei mir für ein seeeehr fernes Nähprojekt!)
 

Dann war Platz für das Kleid
 

und drei weitere Teile aus dem Korb fanden dann auch noch ein Plätzchen.
 

Wieder nur eine kleine Lücke geschlagen, aber ich freue mich, dass ich jetzt wieder weiß, was für Klamotten zum Weitervernähen in dieser Kiste schlummern. Im Korb sieht man noch nicht wirklich, dass es weniger geworden ist. Aber ich bleibe da dran!
 

Leider muss ich mich im Moment auch viel mit den Eigentümern meiner Mutter auseinandersetzen und dabei höllisch aufpassen, dass sie nicht aus Versehen alle in meinen Haushalt wandern! Da ist nicht so sehr viel Zeit für diesen Korb. Aber das wird schon noch...
Und damit die Zahlen sich mal bisschen in die Höhe bewegen, habe ich doch glatt - nachdem Anni es so schön vorgemacht hat - die fetten Stecknadeln aussortiert, die ich mühselig aus dem Stoff gezogen habe beim Abnehmen der Häusschen vom Schrank. Die Häuser hatte ich immer mit den fettesten, stumpfesten oder krummsten Nadeln angesteckt. Immer wenn eine ungeliebte beim Nähen zwischen die Finger kam, habe ich damit ein Häuschen festgesteckt und die schöne dem Nadelkissen zurück gegeben. Beim Abnehmen habe ich die Nadeln in eine extra Dose gesammelt - so ein Quatsch! Mit den "guten" wollte ich sie nicht vermischen, aber weggeworfen habe ich sie auch nicht.... Und das ist ein ganz typisches Fehlverhalten von mir! Aber jetzt. Jetzt sind 86 Nadeln fort:


Es gab die ganz dicken, die sich so schlecht durch den Stoff stechen lassen - man kann den Unterschied mit bloßem Auge sehen
 

und auch extrem verbogene:


Und wie sieht es bei Euch aus? Hattet Ihr Erfolge? Dann erzählt uns davon!
 

 

 

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