Ich war in Lauenbrück im Atelier Mücke zum Nähtreffen!
Das ist etwas, da freue ich mich jedes Jahr schon Monate vorher drauf! Dieses Mal haben wir uns gleich vier Tage gegönnt - fast wie Urlaub....
Mit von der Partie ist eine kleine, feine Gruppe von Mitnäherinnen, die Ihr teilweise kennt weil sie selbst bloggen oder gebloggt haben. Dieses Jahr saßen mit mir rund um den Tisch wieder Doris, Jeannette, Beate, Steffi, Uta und Helga. Jeder näht, was er mag.
An Lauenbrück finde ich das ganze Drumherum so schön! Das Haus ist perfekt für Nähgruppen ausgestattet, die Zimmer zauberhaft eingerichtet, der (Kurs)raum groß und hell, die angebaute Küche perfekt zur Selbstversorgung. Das hat in jedem Fall von vorn herein schon was von Urlaub!
Mit von der Partie ist eine kleine, feine Gruppe von Mitnäherinnen, die Ihr teilweise kennt weil sie selbst bloggen oder gebloggt haben. Dieses Jahr saßen mit mir rund um den Tisch wieder Doris, Jeannette, Beate, Steffi, Uta und Helga. Jeder näht, was er mag.
An Lauenbrück finde ich das ganze Drumherum so schön! Das Haus ist perfekt für Nähgruppen ausgestattet, die Zimmer zauberhaft eingerichtet, der (Kurs)raum groß und hell, die angebaute Küche perfekt zur Selbstversorgung. Das hat in jedem Fall von vorn herein schon was von Urlaub!
Zwischendurch konnte man glauben, wir seien nicht zum Nähen sondern zum Essen gekommen. Jeannette hatte wunderbaren Fisch mitgebracht und Helga hat uns mit selbst gemachten Antipasti verwöhnt.
Steffi hatte für jede ein zauberhaftes Täschchen genäht:
Beate hat Lesezeichen gehäkelt - ganz filigran in Zartgrün
Uta sortiert weiter ihre Stoffvorräte aus und auch dieses Jahr sind wieder ein paar davon zu mir gezogen - ich konnte nicht widerstehen!
Ich hatte ein UFO eingepackt: die Häuser, die ich vor vielen, vielen Jahren angefangen hatte zu nähen. Nun ich konnte ich es irgendwie nicht mehr sehen, wie sie so in langen Ketten am Schrank in meinem Nähzimmer hingen, hatte alle abgenommen und über das Layout nachgedacht.
Die verschiedensten Versionen habe ich überlegt. Die originale Idee hat ja sehr kleine Häuser und in der Mitte oft ein "Schulhaus" - größer als die anderen, aber in der gleichen Form. Ich hatte lange Zeit überlegt, ob ich den schiefen Turm von Bad Frankenhausen einbauen möchte. dafür hatte ich schon ein in der Größe passendes Foto gemacht, ein Muster abgenommen und mich mit möglichen Stoffen und der Technik der Umsetzung beschäftigt. An diesem Punkt musste ich feststellen, dass das zu wirr wird und bin zurück zur Ursprungsidee - aber mit Bäumen. Was ist eine Stadt ohne Bäume??
Dafür hatte ich mir vor dem Nähtreffen lauter verschiedene Bäume aufgezeichnet, die vom Stil her zu den Häusern passen.
Am ersten Tag habe ich also Bäume genäht
Die verschiedensten Versionen habe ich überlegt. Die originale Idee hat ja sehr kleine Häuser und in der Mitte oft ein "Schulhaus" - größer als die anderen, aber in der gleichen Form. Ich hatte lange Zeit überlegt, ob ich den schiefen Turm von Bad Frankenhausen einbauen möchte. dafür hatte ich schon ein in der Größe passendes Foto gemacht, ein Muster abgenommen und mich mit möglichen Stoffen und der Technik der Umsetzung beschäftigt. An diesem Punkt musste ich feststellen, dass das zu wirr wird und bin zurück zur Ursprungsidee - aber mit Bäumen. Was ist eine Stadt ohne Bäume??
Dafür hatte ich mir vor dem Nähtreffen lauter verschiedene Bäume aufgezeichnet, die vom Stil her zu den Häusern passen.
Am ersten Tag habe ich also Bäume genäht
Der Quilt soll als Wandquilt in unserer Diele hängen, da darf er ruhig ein bisschen größer sein. Am Abend des 2. Tages hatte ich zu den schon vorhandenen 125 Häuschen ergänzend 29 Bäume genäht, davon gibt es leider kein Foto.
Dann ging's an's endgültige Layout. Meine Güte! Es ist immer wieder unglaublich, wie lange man einzelne Blöcke hin und herschieben kann bis man zufrieden ist! *lach*
Anfangs waren die Bäume fast alle oben "am Berg". Aber das hat uns dann doch nicht so gefallen und sie wurden bunt eingemixt.
Diese großen Pinwände sind Gold wert! Auf diesem Foto sieht man die Arbeit des dritten Tages: unter jeden Baum und jedes Haus habe ich einen schmalen Zwischenstreifen genäht. Als Hintergrund dient mir ein anthrazitfarbener "Pflaster"-Stoff. Altstadtpflaster eben. Das Dunkel lässt die einzelnen Häuser schön hervortreten, das gefällt mir.
Das war reine Fleißarbeit... Beim allerletzten Haus gab's dann einen kleinen Verkehrsunfall...
Einige meinten zwar, das könne so bleiben. Das fand ich allerdings nicht. Das wäre mir dann doch zu wild gewesen!
Die anderen haben derweil lauter unterschiedliche Sachen genäht. Doris war fleißig an ihren NYBs
Beate hatte ein Wunderwerk dabei - eine "Kunststopfmaschine" - das fand ich total beeindruckend!
Helga nähte wunderbare Blockhausblöcke
Und Uta ist ja den Kinderkleidern verfallen... ganz zauberhaft!
Am Abend des dritten Tages war ich an einem Entscheidungspunkt angekommen:
Corner stones oder nicht?
Und wenn ja: grau oder rot?
Testweise habe ich zwei senkrechte dunkle Streifen hingehängt und wir konnten alle drei Versionen beraten.
Zu einer endgültigen Entscheidung konnte ich mich allerdings nicht durchringen und habe mich einfach in ein anderes UFO geflüchtet: die Scraps in a Box.
Viel zu schnell waren die Tage vorbei! Aber der Ausblick auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr stimmt natürlich fröhlich, so dass einen gemischte Gefühle begleiten wenn man sich auf den ziemlich weiten Heimweg macht. Bis nächstes Jahr, Ihr Lieben!
























































