Freitag, 3. Juni 2022

Mein Gartenprojekt im Mai

Andrea sammelt auch dieses Jahr wieder unsere Jahresprojekte
 

Mit meinem Garten bin ich dabei. Da ist der Mai ein besonders intensiver Monat. Jeder Tag könnte 30 Stunden haben - hat er aber nicht.... Und trotzdem habe ich allerhand von dem geschafft, was ich auf dem Plan hatte.

Im Mai wollte ich...
eigentlich ganz in Ruhe ein bisschen vor mich hin gärtnern. Dann allerdings passierte das Unfassbare: ich musste in den Krieg ziehen! Ich habe prinzipiell nichts gegen TEILEN, aber das ging zu weit! Die Schnecken wollten den Salat, die Sonnenblumenpflänzchen, den frisch gepflanzten Mangold... 
 
 
Dann haben sie alle Stengel der Schwertlilien durchgeknabbert, so dass diese abknickten ehe es zur Blüte kam. Und nun das!
 
 
Die einzige Kürbispflanze, die ich gesetzt hatte, war schon nach fünf Tagen hin! Da war es mit dem Spaß vorbei. Und seither stehen im Gartenbuch als erstes und letztes immer die Jagderfolge.... (Mai: 5.554 Schnecken erlegt)
Das ist dann im Moment mal eine ganz andere Auslegung von Goethes Spruchs:
Ein guter Gärtner braucht eine scharfe Schere und ein hartes Herz... :-(
 
Gemüsegarten:
  • Salat ernten - den ersten hatte ich ja schon Ende April aus dem Frühbeet geholt. Der Salat ist dieses Jahr einfach Klasse! Und im Frühbeet finden ihn die Schnecken auch nicht so leicht wie auf dem Beet, nur die ganz cleveren. Die Nachzucht ist echt in Gefahr....
  • jeden Tag das Frühbeet lüften und möglichst bald immer offen lassen - das hat gut geklappt und noch steht der Kasten, aber das Dach ist ab
  • Gurken und Zucchini ins Freiland pflanzen - erledigt, die sehen auch recht gut aus 
  • Tomaten pflanzen - erledigt in großen Töpfen an der Hauswand. Witzig war, dass in einem Geranienkasten statt einer Geranie eine Tomate kam. Nun steht auch die in einem Topf und hat das Umpflanzen offenbar gut verkraftet. Ich bin sehr gespannt, was es für eine Sorte wird!
  • Mangold aus den Töpfchen ins Beet setzen - da war die Schneckenplage schon ausgebrochen und ich habe ein paar Pflanzen als Ersatz in Einzeltöpfchen stehen lassen. Und was ich nicht brauche, kann ich ja verschenken. Der beim Hacken gefundene Johannisbeersämling wurde auch mal getopft....
  • erste Bohnen-Aussaat - damit habe ich lange gezögert! Bohnen sind ja auch etwas, das die Schnecken ganz oben auf ihrer Speisekarte haben. Und dann habe ich mich für Stangenbohnen entschieden und ein abenteuerliches Gestell gebaut. Ich bin gespannt! Stangenbohnen hatten wir noch nie.
  • weitere Beete zurecht machen, Kompost aufbringen, Hornspäne aufbringen - da bin ich wirklich gut voran gekommen, fast alles in inzwischen bestellt
  • Kartoffeln das erste mal häufeln - sie sind gut angegangen und der Mai-Regen hat ihnen einen ordentlichen Schub gegeben, nun sind sie sogar schon 2x gehäufelt
  • Rhabarber gießen und ernten - das Düngen im April hat ihm echt gut getan, so gut stand er noch nie! Da gab es gleich mal ein neues Rezept: Rhabarber-Kornblumen-Gelee. Hier habe ich davon berichtet
  • nach den Erdbeeren gucken, Erdbeerbeet mulchen, ggf. Beikraut entfernen - auf den ersten Blick  sehen sie gut aus und zum Glück sind sie von REIF noch weit entfernt. Ich sammle jeden Tag am besten zweimal die Schnecken ab und hoffe, dass ich irgendwann alle habe! ;-) Aber wenn man genauer hinsieht, kann man erkennen, dass im Inneren der Pflanze "Gammel" entsteht, Blätter absterben, auch Fruchtstände. Das Beet ist unter einer Weide, die Blätter abwirft und im Inneren der Pflanze ist einfach zu viel Luft. Nun habe ich begonnen, alles rauszuzupfen, was da nicht hingehört und werde mit Stroh mulchen. Mal sehen, ob das was hilft.
  • ab jetzt alles nach Bedarf gießen - und das ist viel! Wir hatten im ganzen Mai nur 39 Liter Regen.

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen und Baumscheiben mulchen - Check!
  • Beerensträucher mit Kompost versorgen und mulchen - nein und ja
  • Brombeeren mit Kompost versorgen - nicht getan....
Ziergarten: 
  • Rosen mit Kompost und Hornmehl düngen - oh, das war nix, aber sie haben einen Guss Brennesseljauche bekommen, das ist ja immerhin schon mal was
  • Unkraut jäten - da bin ich in den wichtigen Beeten gut dabei. Aber der Westhang und die Südrabatte, oh weh... der Tag hat genau sechs Stunden zu wenig.
  • Kompost zwischen die Stauden - ich hab das Staudenbeet nicht angeschaut.
  • Buchsbaum evtl. schneiden - nicht getan und nun wird das "Fremderledigt" - der Buchsbaumzünsler ist da... :-(
  • verwelkte Blüten der Frühblüher (Tulpen, Narzissen, Hyazinthen) abschneiden - das habe ich tatsächlich durchgezogen
  • Dahlien zwischen die Tulpen setzen - das war wie jedes Jahr ein Puzzle, aber es hat auch dieses Jahr gepasst, weitere Dahlien habe ich im unteren Garten vergraben, das ist jetzt ein Wettlauf gegen die lauernden Schnecken. Mal sehen, wann ein Trieb schnell genug sein wird....
  • Gladiolen setzen - die sind alle nach Unterfranken umgezogen
  • Pfingstrosen anbinden und düngen (Kompost am besten) - manche wurden tatsächlich angebunden oder mit diesen Bögen hochgesteckt, zu Kompost hat es keine gebracht.... Aber sie blühen trotzdem wunderschön!

Wiese:
  • Kalken - nein
  • Vertikutieren - nein, dieses Projekt kann ich wohl beerdigen.
  • mähen und mit dem Grasschnitt die Beete mulchen - ja
 PS: habt Ihr schon mal dieses Pusteblumenexperiment gesehen oder probiert?

Aussaat 
  • im Beet: Salat, Dill, Pastinaken, Erbsen, Radies, Petersilie, 
  • alle möglichen Blumensamen, was die Altbestände so hergeben: Schleierkraut, Jungfer im Grünen, Wicken, Sonnenblumen, Kapuzinerkresse... - das mit dem Säen hat wieder nicht geklappt. Ich habe eine Sä-Blockade, oder was? Allerdings hat Herr B. wenigstens ein paar Blumensamen in Schalen gebracht und ich habe sie gesetzt. Nun verteidige ich sie gegen die Schnecken... Mal sehen...
Terrasse und Kübelgarten: 
  • alles regelmäßig gießen und 1x wöchentlich düngen - erledigt
  • Oleander umtopfen und schneiden - erledigt, ein kleiner musste gegen Schildläuse behandelt werden, keine Ahnung, wo er die her hatte!
  • Kästen und Schalen bepflanzen - ich weiß gar nicht so recht, warum ich bei so viel Gartenbeeten auch noch Schalen und Kästen brauche... aber ich kann nicht anders! *lach*
 
  • von den Fuchsien hatte ich beim Verschneiden und Umtopfen im März Stecklinge gemacht, die nun inzwischen aus ihrem Folienzelt ausgepackt wurden: das wird was!
  • die Blattkakteen stehen jetzt alle draußen - da gibt es inzwischen an mehreren Kakteen wunderbare Blüten - so viele hatten wir im Mai, glaube ich, noch nie!

Pflanzen im Haus 
  • sichten und Katastrophen aussondern - ?
  • rausräumen, was raus darf - fast alle Pflanzen stehen jetzt draußen, auf der Südterrasse oder an der Hauswand im Norden, je nach Lichtbedarf
  • auf Schädlinge prüfen - das hielt sich echt in Grenzen, aber gucken muss man!
  • nach Amaryllenknospen Ausschau halten und sich über jede freuen! - zwei Amaryllen haben tatsächlich noch geblüht, alle sind jetzt nach draußen gezogen, die Töpfe stehen auf den Fensterbrettern nach Westen und werden dort regelmäßig gegossen und gedüngt. Einige Pflanzen haben nicht geblüht. Ich habe die jetzt mal gekennzeichnet. So kann ich die "echten Luschen" über die Zeit vielleicht mal aussortieren. Erst mal geben wir ihnen nächstes Jahr eine neue Chance...  Und dieser Tage habe ich tatsächlich eine wieder reingeholt - noch eine Blüte im Anmarsch
  • Zimmerpflanzen duschen oder beregnen - dafür gab es leider zu wenig Regen
  • Zimmerpflanzen umtopfen - teils, teils... ich habe so viele, dass allein dieser Plan Wochen dauern könnte!
  • Clivie teilen und neu eintopfen - das war eine erstaunliche Angelegenheit, davon habe ich Euch hier berichtet.
 
Und sonst noch so: 
  • regelmäßig Unkraut jäten - irgendwo wächst immer was, was da  nicht hingehört, aber ich habe viel Zeit im Garten verbracht, das kann ich Euch sagen!
  • Brennnesseljauche ansetzen und nach dem Vergären damit düngen - jawohl.
  • jeden Tag weiter Vögel füttern und irgendwann das füttern allmählich einstellen - noch habe ich immer was ins Häuschen gestreut, und es ist sofort weg. Im Garten nisten viele Vögel, es piept in verschiedenen Tonlagen aus den Kästen. Allerdings liegen auch die Elstern auf der Lauer und manchmal gibt es doll Spektakel in den Bäumen!
  • Vogeltränke regelmäßig befüllen und ab jetzt 1x wöchentlich reinigen - mit dem auswaschen muss ich mich noch befleißigen, da schwänze ich manchmal.... Leider sieht die schwarzäugige Susanne, die ich wieder unter der Vogeltränke habe, noch nicht so üppig wie ich sie gern hätte. Die hatte ich ja überwintert und ab Februar vorgezogen. Ich glaube, sie braucht mehr Rankgerüst
  • neuen Kompost anlegen und vorjährigen schließen - pefekt!
  • Schnecken und Schneckeneier vernichten - s.o.
  • ungeplant: Holz hacken und sägen - das hat Herr B. gemacht - in der großen Holzlege unten im Garten aufsetzen und die Holzlege an der Terrasse mit trockenem Holz füllen für den nächsten Winter - das war mein Job
  • alle Gartenwege von Unkraut und Moos befreien - da war ich echt fleißig! Stück für Stück habe ich mich durch den Garten gearbeitet und alle Wege (vorübergehend) vom Unkraut befreit
  • endlich Beetplan machen - habe ich nach einer großen Fragerunde, wo letztes Jahr die Sonnenblumen standen, doch noch gemacht. Einen für den unteren und einen für den oberen Garten
  • Gartenbuch führen - das klappt recht gut. Und Herr B. staunt, dass ich mit nur wenig Blättern sagen kann, wann er letztes Jahr die Kartoffeln gelegt und wann sie aufgegangen sind.  
So. Und nun kommt der Rosenmonat. Juni schon.... 
 
Im Juni möchte ich....
Gemüsegarten:
  • Salat nachsäen/pflanzen
  • Frühbeetkasten wegräumen
  • Gurken, Zucchini und Süßkartoffel gießen und mit Pflanzenjauche düngen 
  • die ersten Gurken und Zucchini ernten
  • Tomaten regelmäßig ausgeizen, gießen und gucken, ob welche wachsen...
  • Tomatenstecklinge aus Geiztrieben machen (hab ich neulich gelesen, muss ich unbedingt probieren! ;-)
  • Mangold gegen die Schnecken verteidigen, ggf. aus der Reserve noch mal nachpflanzen
  • Bohnen hacken und gegen die Schnecken verteidigen
  • Kartoffeln vielleicht noch mal häufeln
  • Rhabarber gießen und den letzten ernten
  • Erdbeeren hoffentlich selbst essen und nicht alle den Schnecken überlassen
  • gießen - gießen - gießen....

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen und Baumscheiben mulchen
  • Beerensträucher mit Kompost versorgen und mulchen
  • Brombeeren mit Kompost versorgen (kann ja eigentlich nie zu spät sein, oder?)
Ziergarten: 
  • Rosen mit Kompost und Hornmehl düngen
  • Unkraut jäten
  • Kompost zwischen die Stauden
  • Dahlien anbinden, falls sie sich gegen die Schnecken durchsetzen konnten
  • Pfingstrosen und Schwertlilien verblühte Knospen abschneiden
  • letzte Blumenpflänzchen aus der Anzuchtschale ins Beet pflanzen
Wiese:
  • mähen und mit dem Grasschnitt die Beete mulchen
 Aussaat 
  • vielleicht sind noch Bohnen nötig weil die ersten die Schnecken aufgefressen haben?
  • Buschbohnen säen
  • Dill, Petersilie 
  • über den Sä-Blockade-Schatten springen und noch ALLES säen, was im Juni geht: Kohlrabi, Radies, Rote Beete, Pastinaken
Terrasse und Kübelgarten: 
  • alles regelmäßig gießen und 1x wöchentlich düngen
  • Blattkakteen ausputzen und vielleicht Senker machen (man hat ja zu wenig Pflanzen! ;-)
  • Verblühtes regelmäßig entfernen
  • Senker aus ihrem Foliengewächshaus befreien und staunen, ob was geworden ist oder nicht
  • die Stiefmütterchen aus der Schale am Gartenzaun nehmen und die nachgezogenen Fuchsien reinpflanzen

Pflanzen im Haus 
  • letzte verblühte Amaryllen nach draußen räumen
  • Zimmerpflanzen duschen oder beregnen
  • Zimmerpflanzen umtopfen, wo es nötig ist
 
Und sonst noch so: 
  • regelmäßig Unkraut jäten
  • Brennnesseljauche ansetzen und nach dem Vergären damit düngen
  • Vogeltränke regelmäßig befüllen und 1x wöchentlich reinigen
  • aufpassen, dass der neue Kompost immer ordentlich aufgesetzt ist (darum muss ich mich leider selbst kümmern, da kümmert sich sonst keiner und es gibt nur wilde Haufen)
  • Schnecken und Schneckeneier vernichten
  • aufpassen, dass auf den Gartenwegen das Unkraut nicht wieder die Oberhand gewinnt
  • Weg am Osthang freischneiden, der wächst gerade komplett zu
  • abgestorbenes Nadelbäumchen neben der Garage ausgraben
  • Gartenbuch führen
 
Soll ich Euch was sagen? So ein Gartenprojekt ist cool! Wenn die Aufgaben so aufgelistet sind, entsteht viel schneller das Gefühl, das man das doch JETZT mal machen könnte. Ich schaffe mehr als üblich. Und sehe jetzt schon die Früchte der zeitnahen Bemühungen! Die überwinterten Blühpflanzen sehen ausnehmend gut aus und viele blühen schon seit April/Anfang Mai. Der Garten (mit Ausnahme der Wiese) sieht insgesamt recht gut aus. - Ich bin sehr froh! Danke, Andrea, für den Aufruf zum Jahresprojekt!
Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin in der Sammlung der Jahresprojekte.

Donnerstag, 2. Juni 2022

Entrümpeln als Jahresprojekt - mein Mai

Die Zitronenfalterin sammelt auch dieses Jahr wieder die verschiedensten Jahresprojekte um sich herum. Das ist eine feine Sache, das hilft mir selbst sehr, dran zu bleiben. 
 

Und deshalb gibt es hier jetzt die Zusammenfassung meiner Fortschritte beim Entrümpeln vom Mai.
Begonnen hatte ich mit einer Entrümpelungszeit im Nähzimmer
Da konnte ich mir mal einen Überblick über den Schubkasten mit den Vliesen und den mit den Garnen verschaffen und das war gut so. Übrig blieb allerhand nicht mehr reißfestes Garn:


In der Folgewoche habe ich mich dem Kleiderschrank gestellt. Der war ja in den letzten Jahren schon mehrfach genauer unter der Lupe und deshalb nicht komplett vollgestopft. Trotzdem habe ich mir dieses Jahr mal wieder die Mühe gemacht und JEDES Teil anprobiert. Das führte - wie zu erwarten war - zu der Erkenntnis, dass ich gewachsen bin. Und weil ich nicht mit der Rückkehr zur alten Figur rechne, konnten allerhand Teile verabschiedet werden. Manche in Richtung Nähzimmer, die dort auf ein neues Leben als Kinderkleidchen oder so hoffen dürfen, andere in die Kleidersammlung, ein paar sogar in den Müll.


Dann ging es der Kosmetik an den Kragen. Auch in dieser Kategorie konnte man gut sehen, dass ich sie nicht zum ersten Mal mit strengem Auge betrachtet habe. Und trotzdem wurden Dinge aussortiert. Interessant finde ich immer wieder, wie schnell manche Teile von unserem Verschenkebrett verschwinden, die Handcremes waren SOFORT weg. ;-)


Weiter gab's unten im Kleiderschrank eine ominöse Kiste, die ich eigentlich dem Nähzimmer zugeschlagen hatte. Beim Sichten zeigte sich aber, dass sie ganz viele andere Dinge beherbergte.
 
 
Und auch im Nähzimmer konnte ich noch zwei Kisten sichten, dort wurden Kleidungsstücke verabschiedet, die in der Kleidersammlung besser aufgehoben sind als im Stofflager, ebenso zwei Kissenhüllen. Wieder ein bisschen Luft...


Aussortiert wurden im Mai:
10 Teile im Nähzimmer 
36 Kleidungsstücke
12 Kosmetika
5 Kleidungsstücke/Kissenhüllen aus dem Nähzimmer
15 Tees (verschenkt)
26 Teile aus der ominösen Kiste
104 Teile gesamt

Auf meiner bunten Zahlendokumentation sieht das immer besser aus. Insgesamt war ich Ende Mai damit bei 1.242 verabschiedeten Teilen.
 

Das stimmt mich doch sehr zufrieden! Aber ein Blick auf die Kategorien zeigt, dass ich noch lange, lange nicht am Ende bin. 
 

Also geht das Jahresprojekt fröhlich weiter, obwohl ich schon zugeben muss, dass es mir jetzt im Sommer nicht leichtfallen wird, dran zubleiben. Denn da ruft laut mein zweites Jahresprojekt - der Garten. Davon werde ich auch noch berichten.

Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin

Mittwoch, 1. Juni 2022

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: die alten Kalender

Mittwoch ist's - Zeit für....
 
 
Vor drei Jahren hatte ich schon mal sehr erfolgreich Kalender entrümpelt und bei dieser Gelegenheit im Schrank ein ganz schmales Fach eingerichtet, um schöne Kalender(blätter) zu Bastelzwecken aufzubewahren.
 

Nun ist es ja aber so, dass jedes Jahr mindestens ein Kalender dazukommt. Und selbst obwohl ich schon nicht mehr jeden aufhebe, passten jetzt wieder nicht mehr alle in das Fach. Die Tochter ist bei solchen Dingen eine große Hilfe - sie kann sich besser entscheiden als ich. Deshalb war jetzt ein guter Zeitpunkt: Alle Kalender raus und sichten. Da findet auch die Jüngste schon prima Malpappen!
 

Drei der alten Kalender haben wir nun verabschiedet. Es bringt nämlich wegen der Feiertage nichts, die aufzuheben, bis mal wieder ein Neujahrstag auf Montag fällt oder so... Und "falsch" will man das eigentlich auch nicht verwenden.
 

Zusätzlich wurden viele weitere Malblätter aussortiert, einzelne Blätter aus aufgehobenen Kalendern, die wir nicht weiter aufheben wollen. Aber zum Malen sind sie gut!
 

Die Gelegenheit war günstig, wir haben gleich noch diesen schmalen Spalt zwischen Schrank und Wand gesichtet. Kennt Ihr das? Dort sammeln sich manchmal Dinge, wo man gar nicht mehr weiß was es ist.... In diesem Fall eine Tüte mit Faltschachteln für Weihnachtsbaumkugeln. Wurden umgehend verschenkt!
 

Und nun muss ich den freien Spalt "hüten"...
 

Oben auf dem Schrank stand eine geheime Schachtel. Ich wusste vage, dass Bastelpapier drin ist. Aber die Tochter wollte es genauer wissen.
 

Sie dachte, wir können vielleicht einfach die Papiertonne aufmachen und fertig. Aber weit gefehlt!
 

Eines Tages müssen wir nämlich damit noch ganz viel Basteln. Und trotzdem blieb ein ungezählter Haufen übrig für die Papiertonne.


Wer glaubt, dass wir nun fertig waren, der irrt! Denn dann haben wir begonnen, aus zwei weiteren Kalendern Briefumschläge zu basteln. Die Tochter hat aus den vorderen Schutzfolien alter Kalender Schablonen hergestellt und dann ging es lustig drauf los.


Mit einem Kleberoller ließen sich die Umschläge ganz einfach und sauber kleben


Nun muss ich nur noch ein bisschen mehr schreiben... *lach*
Im Schreibtisch fanden sich noch weitere Kalender aus längst verflossenen Jahren 
 

Entrümpelt wurden dieses Mal:
3 Wandkalender
2 Kalender wurden verbastelt
3 Terminplaner
ungezählter Papierkram
3 Kugelschachteln für Weihnachtsbaumkugeln
11 Teile gesamt

Nächste Woche ist wohl die Terrasse dran, ich entrümple im 

Garten

Wie lief es bei Euch? Manch' einen hat der Elan über die Frühlingstage ein bisschen verlassen und auch ich muss gestehen, dass sich die Tage leichter mit Garten gießen füllen als mit Entrümpelung staubiger Ecken. Aber das ist egal. Ich habe ein klares Ziel vor Augen und da bleibe ich dran! 
 

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Dienstag, 31. Mai 2022

Und das war mein Mai (2022)

Feuchter Mai bringt Glück herbei
Trockener Mai - Wehgeschrei!
 
30 Liter Regen - ist das nun ein feuchter oder ein trockener Mai? Die Bäume jammern und die Schnecken klatschen in die Hände... Aber auf alle Fälle war es ein schöner Mai! Seht selbst:

Im Mai...
... haben wir eine wunderbare Wanderung zu den Orchideen gemacht. Hier hatte ich davon ein bisschen ausführlicher erzählt. Inzwischen hat auch die einsame Orchidee bei uns im Gartendschungel voll geblüht. Und nun ist der Zauber auch schon wieder vorbei.
 
 
... dafür konnte man zwischendurch auch andere Spezialisten beobachten. Eines Abends saß an unserer Haustürschwelle ein großer Falter, er war etwa 8 cm breit, das ist schon ganz schön groß! Die Recherche ergab, dass es ein Lindenschwärmer ist, dessen Raupen an unserer Linde oder den Kirschen oder auch jungen Obstbäumen knabbern. Zum Glück konnte ich keine Raupe finden! ;-)
 

Denn so schön und interessant so ein unbekanntes Tier ist - so fraglich ist auch, ob es als Freund oder (Fress-)Feind kommt!
... hat der Mai uns das unglaubliche GRÜN gebracht - jedes Jahr wieder bin ich ganz froh gestimmt, das macht einfach dieses zauberhafte GRÜN.
 

... bekam ich eine Rose geschenkt - bei der Wahl in den Seniorenbeirat der Stadt. Ein neues Ehrenamt, dass ich nun mit Leben füllen soll, ich bin gespannt!
 

... habe ich endlich, endlich die Tischdecke für den Esstisch in der Diele schmaler gemacht. Da halten Provisorien ja bekanntlich ewig. Aber im Zuge des Entrümpelns schärft sich diesbezüglich mein Blick: macht mich der Gegenstand glücklich? So eine zu breite Tischdecke, die einem immer auf die Knie hängt, nicht wirklich...
 

... waren wir zu einem Ausflug im Rosarium Sangerhausen. Für die üppige Rosenblüte ist es ja noch zu früh, aber einzelne Rosen, zum Beispiel die Kapuzinerrosen, haben schon sehr schön geblüht.
 

Die Strauchpäonien waren eine Pracht!
 

Und sie sind ja wirklich beeindruckend groß
 
 
... führte uns eine Wanderung durch die Weinberge von Unterfranken.  
 
 
Auf den Wiesen blühen im Moment Kräutlein in allen Farben und der Wiesensalbei ist dabei einer meiner liebsten.

 
... begegnete uns ein Sechsfleck-Widderchen in einer unglaublichen Farbenpracht.


... gab es einen kleinen Ausflug in eine Gärtnerei im Umfeld. 
 
 
Hach! Da kann man sich ja ganz schlecht entscheiden! Es galt einen Gutschein umzusetzen. Und so sind wir erst in aller Ruhe durch alle Gänge geschlendert und am Ende ist eine ganze Kiste Pflanzen mit uns nach Hause gefahren.
 
 
Unter anderem "Kürbis, der II." - den ersten hatten die Schnecken gekillt.
 
 
... haben wir eine kleine Patchworkausstellung von Doris Schmidt aus Camburg besucht. Frei geschnittene Applikationen - sehr interessant, auch die Verwendung von Karo-Stoffen dabei.
 

... war ich trotzdem traurig, dass ich es leider nicht geschafft habe, die Patchworktage in Meiningen zu besuchen. Da wäre ich sehr gern hingefahren! Aber eine Hochzeit lag zufällig auf dem gleichen Termin 
 
 
und man kann bekanntlich immer nur auf einer Hochzeit tanzen!
 

... konnten die Tochter, die Enkeltochter und ich ein paar wunderbare Tage miteinander verbringen. Ich sehe das Enkelkind ja immer nur alle paar Wochen und die Fortschritte sind in diesem Alter ja noch enorm! Aber nun hängt die Schaukel wieder alleine im Garten herum und träumt von beschwingteren Zeiten!
 
 
Wenn ich das noch einmal so zurück lese, wundere ich mich eigentlich nicht, dass ich im Mai so wenig Zeit zum Nähen hatte.... *kicher* - und ich sage Euch: der Juni wird nicht besser! Wir werden Besuch über Pfingsten haben, ein paar Tage Urlaub am Meer und Tochter mit Enkeltochter werden auch ein paar Tage kommen. Nähzimmer, ich komme später mal wieder vorbei!