Samstag, 16. Juli 2022

Reparieren von 12 bis 12 - die Gartenhose

Die Gartenhose ist ein einziger Flickenteppich! Und nun ist sie trotzdem wieder entzwei....
Das ist die Ausgangslage:
 
 
Unter den schon vorhandenen Flicken sind gleich zwei neue Risse. Erst habe ich überlegt, ob sich das Reparieren noch mal lohnt. Aber es ist meine Lieblingsgartenhose, sie ist ist praktisch und bequem zugleich und ich hätte nicht direkt Ersatz zur Hand. Also neue Flicken untersetzen:
Teilweise habe ich die Nähte mit der Hand genäht. Das wird weicher und bequemer. Nur direkt auf die Schlitze bin ich mit der Maschine gegangen. Freihand mit Quiltfuß.
Nun sieht das Ganze von außen so aus.
 

Und von innen sieht man das ganze Ausmaß des Flickenteppichs. Da habe ich schon mit den abenteuerlichsten verschiedenen Flicken gearbeitet!
 
 
Nun fragt man sich schon, wie lange das noch gut geht.... Inzwischen läuft das Reparierte schon in den sichtbaren Bereich am Po und Oberschenkel innen. Aber bisher hat noch kein Rhabarber hinter mir her gepfiffen, ich habe noch keine Salate gesehen, die ihre Köpfe zusammengesteckt und über mich getuschelt hätten. Also ist alles in Ordnung!
Und weil damit die Anschaffung einer neuen bequemen Gartenhose noch nicht nötig ist gibt's ein Kreuzchen im Bingo von Anni und Sabine im Feld

Reparieren schon Ressourcen

Verlinkt wird bei 
Kreativbingo von Anni und Sabine

Mittwoch, 13. Juli 2022

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: die Haushaltchemie

Mittwoch ist's - Zeit zum Entrümpeln!
 

Gemeinsam mit der Tochter hatte ich ja die Speisekammer ausgeräumt. (Auf meiner neuen Mottenklebefalle klebt übrigens bisher keine Motte!). In dem Zuge kamen auch die Vorräte an Haushaltchemie zum Vorschein. Gute Idee, das auch alles mal genauer zu sichten! Wir haben alles zusammengetragen, was sich im Haus befindet.
Zwei Bäder und ein zusätzliches WC - da steht immer das Nötige griffbereit. Nur so funktioniert es, dass ich wirklich regelmäßig danach greife.
 
 
An allen Waschbecken im Haus steht eine Flüssigseife, teilweise ein extra Seifenstück. Das habe ich nicht noch extra zusammen getragen. 
Aber ansonsten gibt es natürlich jede Menge Kram, bei dem man sich wirklich fragen muss, was man davon benötigt.
 
 
Die Waschmittel sind ziemlich übersichtlich.
 
 
Die Spezialchemikalien sind dafür reichlich.
 
 
Und für die Küche habe ich so richtig viel!
 
 
Spannend dabei ist, dass ich vieles davon nicht oder nur im "Notfall" benutze. Bewährt haben sich die Nachfüllbeutel für das Spülmittel und die Flüssigseife. Vom Selbermachen bin ich weit entfernt, also kommen da immer wieder auch neue Packungen ins Haus. Das meiste ist allerdings ururalt.... Verabschiedet wurden ein paar Dinge, die hier nicht verwendet werden, doppelt oder dreifach sind, schon ewig herum stehen und dadurch ja auch nicht besser werden. 
 
 
Und dann haben wir gleich noch den unerschöpflichen Vorrat an Lappen, Wischmops, Schwämmen und sonstigem Putzkram gesichtet:
 

Da war die Enkeltochter eine ganz große Hilfe beim Sortieren, denn sie ist unsere allerbeste Putzfee überhaupt und liiiieeebt Lappen aller Art
 
 
Auch da konnte ich mich angesichts des gut gefüllten Vorrats von allerhand Teilen trennen. Links die Dinge gehen zur Tochter und zu Herrn B., der hintere rechte Teil ist auf's Verschenkebrett gewandert und nur wenig (vorn rechts) wurde tatsächlich entsorgt


Merke: man braucht bestimmt keine 5 Silberputztücher.
Außerdem wurden noch ein paar sperrige Dinge aussortiert: ein Spinnwebbesen, der beim Rausnehmen aus der Tüte quasi in Mikroplastik zerfiel. Das hat mich ziemlich erschreckt! Ich habe ihn sofort in die Mülltonne verfrachtet, damit er sich nicht in Haus oder Garten verteilt, deshalb gibt es nur noch ein Foto von der Tüte.
 
 
Zwei ungenutzte Heizkörperbesen dagegen gingen auf's Verschenkebrett. Nur der Mikrofaserbezogene Flachbesen bleibt hier.


Für's Verschenkebrett hatte ich ein hübsches Kartönchen gepackt, das binnen kurzer Zeit leer war.
 
 
Verabschiedet wurden insgesamt
6 Haushaltchemikalien
1 Dosierbecher
11 verschiedene Putz- und Abwaschtücher
1 Paar Putzhandschuhe
1 Rakel
1 Ersatzsilikonlippe
3 Packungen Parkettpflegetücher
2 Wischmöppe
3 Silberputztücher
1 Spülbürstenstiel
1 Spenderflaschenhubdingens
1 Swiffer-Mopp
3 Topfkratzer
1 Staubwedel
2 Heizkörperbürsten
38 Teile gesamt
 
Damit ist wieder ein größeres Kapitel in meiner Entrümpelungs-Challenge erledigt und ich bin sehr froh, kann ich Euch sagen!
Wie sieht's bei Euch aus? Ging es voran?




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Dienstag, 12. Juli 2022

Stich-für-Stich-zum-Ziel - im Juli

Doris sammelt sie wieder, unsere Langzeitprojekte. Und ich habe soooo lange nix gemacht!
 

Aber dieses Mal habe ich tatsächlich ein Langzeitprojekt "gefunden". Am Wochenende war ich ja im Nähzimmer mit Räumen beschäftigt. Und da lagen sie - die Federn...
 

Die schiebe ich schon ewig hin und her. Eigentlich sollte ein Quilt daraus werden, aber je länger ich darüber nachdenke, umso unwahrscheinlicher erscheint mir das. Denn die Webkanten sind ja doch schon deutlich steifer als der Stoff sonst. Und das wird nicht wirklich kuschelig. Ich habe auch erst 10 Stück (oder sind da in den Tiefen des Nähzimmers irgendwo noch mehr, die ich nicht finden konnte?) Zuletzt daran genäht habe ich 2018. Ts, ts, ts...
Nun kam mir eine Idee. Schon lange denke ich über einen Läufer für unseren doppelten Schuhschrank nach. Und die Größe der Federn wäre perfekt!
 
 
Noch ist kein einziger Stich getan, aber es ist ja auch Stich-für-Stich-ZUM-ZIEL! *lach*
Verlinkt wird bei Doris.

Montag, 11. Juli 2022

Reparieren von 12 bis 12 im Juli und August

Eieiei.... der Juni ist an mir vorbei gerauscht als hätte er nicht stattgefunden! Deshalb ist es dieses Mal besonders schnell da, unser...
 

Aber ich war ja am Wochenende tatsächlich seit langer Zeit mal wieder abgetaucht in mein Nähzimmer, habe aufgeräumt und die ersten beiden Teile repariert. Und es sollen im Juli noch deutlich mehr werden!
Aber mal von vorn. Direkt auf den Zuschneidetisch hatte die Tochter eine kaputte Leggings der Enkelin gelegt. Die hatte ganz genau den Faden gefunden, an dem man ziehen muss, damit die Overlock-Naht komplett auftroddelt.


Also schwarzes Garn in die Nähmaschine, Zwillingsnadel rein und den Saum wieder geschlossen.
Sieht fast so aus wie das Original. Aber da wellt sich bei meiner Maschine immer ein winziges bisschen der Saum. Finde ich trotzdem absolut akzeptabel.


Im Wäscheberg lagerte ein Slip von mir mit noch so einer sich auflösenden Naht.
 
 
Wehret den Anfängen! Hellblaues Garn eingefädelt und mit Zickzack leicht gedehnt fixiert. Das sollte halten.


An einer weiteren Reparatur saß ich abends schon ein bisschen, bin aber noch nicht fertig geworden. Zeige ich Euch dieser Tage.

Und wie sieht es bei Euch aus? Gab's was zu reparieren oder liegt das auch noch auf dem Stapel im Nähzimmer herum? *lach*
 
 

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Sonntag, 10. Juli 2022

Vorwagen ins Nähzimmer

Es regnete gestern. Nix mit Garten...
Die Teilzeitbäuerin hatte dieser Tage einen schönen Einblick in ihre aktuellen Nähprojekte, die im Nähzimmer verstreut lagern, gezeigt. Da dachte ich: Soll ich es etwa auch mal wieder wagen?
Gefühlt würde ich sagen, ich war vier Wochen nicht in meinem Nähzimmer. Das stimmt nicht ganz, denn ich habe ab und an Bügelwäsche reingeworfen. Man kann das Zimmer nicht mehr betreten.... Nun wollte ich es aber mutig tun! Und bevor ich irgendetwas Nähen kann, muss ich
 
AUFRÄUMEN

Es ist zwar peinlich, aber ich zeige Euch mal meine Problemzone. Links steht das Bügelbrett, das kann man vor lauter Haufen nicht erkennen, auf dem Hocker davor eine Reparaturaufgabe.
 

Rechts der Arbeitstisch - komplett verräumt.
 

Der Schrank geht nicht mehr auf weil davor ein Korb mit Bügel-und Flickwäsche steht. 
 

Fenster müssten auch ganz dringend geputzt werden....
Radio an mit einem schönen Oldie-Sender und dann ging's los. Links war relativ schnell Land gewonnen, die Wäsche gelegt, gebügelt und weg geräumt.
Auf dem Zuschneidetisch stellten sich seltsame Fragen? Wann, bitteschön, habe ich mal die Gewichtssäckchen zum Beschweren beim Zuschneiden verwendet und sie nicht wieder in den Schubkasten geräumt? Wieso liegen der Reststoffe der beiden Kinderhosen noch dort, obwohl die Hosen längst mit der kleinen Enkeltochter von dannen gezogen sind? Fragen, die ich nur mit einem Seufzen beantworten kann. Es ist "wie immer". Ich habe noch nichts dazugelernt!
 

Von der zu einer Kinderhose umgearbeiteten Fleecehose von mir liegt noch der abgeschnittene Hosenbund herum. Zu eng für mich. Aber der Gummi ist noch gut, den habe ich nun mal rausgetrennt und ordentlich in der richtigen Schachtel verräumt.
 

Ich habe mir vorgenommen, ab jetzt jeden Tag wieder eine Kleinigkeit zu nähen. Für's Erste lag gleich oben auf dem Tisch ein Reparaturauftrag der Tochter: eine Kinderleggings verliert ihre Saumzugabe...
Die Schneidematte ist jetzt jedenfalls wieder frei und anstehende Projekte sind gestapelt.

ICH WILL WIEDER NÄHEN!

Gern würde ich ja ein UFO bearbeiten, aber erst muss der Kleinkram weg und es soll sich lohnen, einen dicken Brief an die Tochter zu schicken. Also los!


Samstag, 9. Juli 2022

Kreativbingo bei Anni und Sabine - nie mehr kalte Füße

Im Kreativbingo von Anni und Sabine gibt es die "Sockenstrickaufgabe", die eigentlich 
 
Nie mehr kalte Füße
 
heißt. Sowas ist ja eher etwas für den Winter, aber auf dem Zeltplatz konnte unsere Kleine schon noch ein Paar warme Socken gebrauchen - die von Weihnachten passen schon lange nicht mehr! *lach*


Gestrickt habe ich aus einem Rest Sockenwolle ganz einfach glatt rechts. Das war schnell getan. Und genauso flink gibt es nun ein Kreuzchen im Bingo!
 

 Aber ein Bingo ist immer noch nicht in Sicht.... ;-)


Donnerstag, 7. Juli 2022

Mein Gartenprojekt im Juni

Die Zitronenfalterin motiviert mich auch dieses Jahr wieder zur Verfolgung eines Jahresprojekts.
Mit meinem Garten bin ich voll dabei - auch wenn es für den Monatsbericht schon ziemlich spät ist...
 

Der Juni war für den Garten ein harter Monat! Erst die Schneckenplage, dann Pfingsten mit Besuch und wenig Zeit für den Garten, dann Urlaub und die viele Trockenheit. Erst ein Landregen am 20. Juni hat die ersehnte Feuchtigkeit gebracht. Ab da war dann zum Glück auch die eineinhalbjährige Enkeltochter hier und die Pflanzen konnten aufatmen.... ;-)

 
Im Juni wollte ich....
Gemüsegarten:
  • Salat nachsäen/pflanzen - hatte ich gemacht, leider hat der sich während unseres Urlaubs bei Trockenheit und Schneckenalarm in Wohlgefallen aufgelöst! Und bei diesen Temperaturen jetzt wird es mit Salat auch schwierig... Die letzten Salate der ersten Generation sind im Urlaub geschossen und dürfen nun Samen machen
  • Frühbeetkasten wegräumen - check!
  • Gurken, Zucchini, Kürbis und Süßkartoffel gießen und mit Pflanzenjauche düngen - erledigt, die Pflanzen sahen nach unserer Rückkehr einigermaßen gut aus 
  • die ersten Gurken und Zucchini ernten - das ist jedes Jahr eine echte Freude, wenn die ersten Früchte und Gemüse geerntet werden können!
  • Tomaten regelmäßig ausgeizen, gießen und gucken, ob welche wachsen... - noch ist kein Rot in Sicht, aber die Pflanzen stehen prächtig!
  • Tomatenstecklinge aus Geiztrieben machen (hatte ich gelesen, musste ich unbedingt probieren!) - kurz vor dem Urlaub hatte ich einen Geiztrieb in Weidenwasser gestellt, der hatte aber nach einer Woche noch nicht, wie erhofft, gewurzelt, sondern war unten weggegammelt, das einzelne Blatt habe ich in dem Moment gleich verworfen.
  • Da bin ich noch voll im Experimentieren! Nach zwei Wochen - ich hatte das gammelige Teil unten abgeschnitte - sah er untenrum schon deutlich erfolgreicher aus und nun ist er eingepflanzt. Angeblich hat das Nachziehen von Tomaten den Vorteil, dass noch Ertrag da ist, wenn die ersten Pflanzen überaltert, der Braunfäule zum Opfer gefallen sind. Keine Ahnung, wir werden es beobachten.
  • Mangold gegen die Schnecken verteidigen, ggf. aus der Reserve noch mal nachpflanzen - ein Aufatmen, wenn die Blätter so groß und fest sind, dass die Schnecken sie nicht mehr gleich wegknabbern! Nun ist die Gefahr wohl gebannt. Die sechs Pflanzen stehen gut. Leider gehen zwei schon in die Blüte. Das finde ich ein bisschen seltsam. Die Reserve hat über unser Verschenkebrett ganz schnell einen neuen Garten gefunden.
  • Bohnen hacken und gegen die Schnecken verteidigen - die Stangenbohnen sind inzwischen 40cm hoch und suchen längst nach den Stangen. Ich bin gespannt!
  • Kartoffeln vielleicht noch mal häufeln - zweimal habe ich gehäufelt, das muss reichen. Alles sieht gut und unverdächtig aus. Da heißt es, erst mal warten. Die schlimme Schneckenplage scheint vorbei, bei feuchtem Wetter hingen sie ja zu vielen in den Kartoffelblättern!
  • Rhabarber gießen und den letzten ernten - das war eine feine Sache und auch meine Urlaubsgießhilfe hat sich über den Rhabarber gefreut. Das Rhabarbergelee mache ich nächstes Jahr unbedingt wieder, das ist oberlecker!
  • Erdbeeren hoffentlich selbst essen und nicht alle den Schnecken überlassen - ich weiß nicht, was mit den Erdbeeren dieses Jahr los war - eine komplette Pleite! Ich hatte sie extra noch mit Stroh gemulcht, mühselig gegen die Schnecken verteidigt, aber die Pflanzen haben einfach schlapp gemacht. Ich bin gespannt, was ich in der Erde finde, wenn ich sie ausgrabe!
  • gießen - gießen - gießen....
  • zusätzlich habe ich Thymian geerntet und getrocknet. Und zwar blühend. Ich habe gelesen, dass es keine Rolle spielt und man die Blüten gut und gern mit verwenden kann. Nun bin ich gespannt, wie das Grillgemüse mit dem eigenen getrockneten Thymian schmeckt - das habe ich noch nie probiert.

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen und Baumscheiben mulchen - gießen: ja / mulchen: nein.
  • Beerensträucher mit Kompost versorgen und mulchen - die Sträucher im Beet sind mit Kompost versorgt und gemulcht, die auf der Wiese stehenden nicht, das sollte aber noch passieren.
  • Brombeeren mit Kompost versorgen (kann ja eigentlich nie zu spät sein, oder?). Die Brombeeren sehen phantastisch aus, sie hängen voller dicker Trauben. Allerdings war das in den letzten Jahren auch oft so, aber die Vögel haben jede Beere weggenascht ehe überhaupt eine richtig reif war! Ich denke gerade über einen Vogelschutz nach, aber das ist schwierig...
Ziergarten: 
  • Rosen mit Kompost und Hornmehl düngen - nicht passiert
  • Unkraut jäten - oh, da waren wir nach dem Urlaub fleißig! Die Tochter hat mich tatkräftig unterstützt, derweil hat die Enkeltochter unendlich gegossen, das liiiiieeebt sie! *lach*
  • Kompost zwischen die Stauden - nein
  • Dahlien anbinden, falls sie sich gegen die Schnecken durchsetzen konnten - die sind noch so klein, weil sie immer weggefressen wurden, dass das bisher nicht nötig war!
  • Pfingstrosen und Schwertlilien verblühte Knospen abschneiden - check!
  • letzte Blumenpflänzchen aus der Anzuchtschale ins Beet pflanzen - das haben wir getan, und zwar auf unterschiedliche Art und Weise. Ich pflanze Einzelpflanzen, Herr B. setzt ganze Büschel. Ich bin sehr gespannt! Zwischenzeitlich haben die Schnecken so manches der Pflänzchen komplett abgeknabbert, andere haben sich durchgesetzt, die ersten Kosmea blühen, das habe ich leider aktuell nicht fotografiert.
  • außerdem haben wir in gemeinsamer Aktion die Forsythien-Holunder-Rosenhecke vor dem Haus geschnitten und geschreddert - jippieh!
  • Die Schwarzäugige Susanne, die ich überwintert hatte, hat sich gut gerappelt. Sie brauchte dringend eine Rankhilfe. Erstmalig habe ich probiert, mit Weiden zu flechten und war ganz erstaunt, dass sich die ganz dünnen Weidenruten prima verarbeiten lassen. Als "Grundgerüst" hatte ich allerdings nur drei gräbelige Äste, so dass mein Gerüst einen abenteuerlichen Schwung aufweist! Vielleicht schneide ich es oben auch noch ein bisschen zurück, ich konnte mich nur noch nicht entscheiden....
 
Wiese:
  • mähen und mit dem Grasschnitt die Beete mulchen - es gibt fast nichts zu mähen! Unsere Wiese ist so groß, dass man sie unmöglich bewässern kann. Auf ihr wächst kaum Gras, sondern mehr trockenheitsgewohnte Kräutlein. Im Moment mähen wir quasi nur die Blütenstände des Wegerichs ab... 
 Aussaat 
  • vielleicht sind noch Bohnen nötig weil die ersten die Schnecken aufgefressen haben? - die Stangenbohnen haben sich erfolgreich durchgesetzt, es war kein Nachsäen nötig
  • Buschbohnen säen - noch nicht
  • Dill, Petersilie - auch nicht
  • aber ich habe Samen der blühenden Rapunzel abgenommen. Mal sehen, ob die nächsten Winter wachsen

Terrasse und Kübelgarten: 
  • alles regelmäßig gießen und 1x wöchentlich düngen - erledigt
  • Blattkakteen ausputzen und vielleicht Senker machen (man hat ja zu wenig Pflanzen! ;-) - zum Glück konnte ich mich beherrschen! Ich habe die Kakteen ausgeputzt und KEINE Senker gemacht! *lach* - wir hatten schon wunderbare Blüten!
  • Verblühtes regelmäßig entfernen - das hing wegen des Urlaubs erst ein bisschen, aber nun sind wir ganz gut dabei
  • Senker aus ihrem Foliengewächshaus befreien und staunen, ob was geworden ist oder nicht - das habe ich nicht geschafft, aber unter den Folien sieht es gut aus. Nur zwei kleine Fuchsienstecklinge musste ich zwischenzeitlich aussortieren
  • die Stiefmütterchen aus der Schale am Gartenzaun nehmen und die nachgezogenen Fuchsien reinpflanzen - da hat mir zum Glück die Enkeltochter geholfen. An einem warmen Tag haben wir gemeinsam die alten Stiefmütterchen aus der Schale in eine Ecke ins Beet gepflanzt und die nachgezogenen Fuchsien in die Schale gesetzt. 

Pflanzen im Haus 
  • letzte verblühte Amaryllen nach draußen räumen - das war zu früh geplant! Entgegen der Erfahrungen der letzten Jahre blüht im Moment immer noch eine Amaryllis. Weiß mit einem winzigen roten Rändchen. Alle anderen stehen draußen auf einem Fensterbrett nach Westen. Interessant ist, dass die Schnecken die Wand hoch kriechen, um die Blätter anzuknabbern. 
  • Zimmerpflanzen duschen oder beregnen - da war mir tatsächlich das Wetter an einem Tag hold. Wir hatten "Landregen"! Ich konnte in Ruhe Töpfe raus- und wieder reintragen und so bekamen die Weihnachtskakteen mal ein bisschen Regen und dann wieder Sonne und die Clivien auch.
  • Zimmerpflanzen umtopfen, wo es nötig ist - damit bin ich im Juni nicht wirklich voran gekommen
 
Und sonst noch so: 
  • regelmäßig Unkraut jäten - so lala....
  • Brennnesseljauche ansetzen und nach dem Vergären damit düngen - das läuft gut, es steht schon Charge 4, Charge 3 vergieße ich gerade
  • Vogeltränke regelmäßig befüllen und 1x wöchentlich reinigen - Check!
  • aufpassen, dass der neue Kompost immer ordentlich aufgesetzt ist (darum muss ich mich leider selbst kümmern, da kümmert sich sonst keiner und es gibt nur wilde Haufen) - läuft.
  • Schnecken und Schneckeneier vernichten - Mai und Juni waren diesbezüglich schreckliche Monate! Aber nun wird es besser, scheint's ....
  • aufpassen, dass auf den Gartenwegen das Unkraut nicht wieder die Oberhand gewinnt - mit Hilfe der Tochter habe ich das gut in Griff.
  • Weg am Osthang freischneiden, der wächst gerade komplett zu - da habe ich mal einen ganzen Nachmittag investieren müssen, das Grün drängte von allen Seiten auf den Weg. Aber nun ist es dort wieder deutlich heller, besser zu gehen und ich war stolz! 

  • abgestorbenes Nadelbäumchen neben der Garage ausgraben - check!
  • zusätzlich haben wir mit einer langen, ausziehbaren geborgten Astsäge und der langen Auszugsleiter Misteln aus einem unserer Ahornbäume gesägt. Eine Aktion! Zum Glück hat Herr B. keine Höhenangst. Die Misteln sind kompostiert, die Ahornäste müssen noch geschreddert werden und erst im Winter, wenn das Laub runter ist, werden wir sehen wie erfolgreich die Aktion war
  • Gartenbuch führen - unglaublich, das erste Buch ist voll! 2020 hatte ich damit begonnen und mit mehr oder weniger Regelmäßigkeit notiert, was wann im Garten passiert ist. Das hat sich bewährt. Und nun ist das erste Ringbuch voll. Ein neues ist vorhanden und ich muss es dringend anfangen, aber die kleine Enkeltochter hat mich abgelenkt. Sie malt immerzu mit meinen Buntstiften, da muss das Gartenbuch aus der Reichweite sein!
Nun kommt der Juli, ein vielleicht heißer Monat ohne Urlaub, dafür mit fetter Urlaubsvertretung für die beiden wichtigsten Kolleginnen. Tralitrala....


Im Juli möchte ich....
Gemüsegarten:
  • Salat nachsäen/pflanzen
  • Gurken, Zucchini, Kürbis und Süßkartoffel gießen und mit Pflanzenjauche düngen 
  • Gurken und Zucchini ernten
  • Tomaten regelmäßig ausgeizen, gießen und vielleicht die ersten ernten
  • Tomatenstecklinge aus Geiztrieben machen 
  • Mangold ernten
  • Bohnen hacken und gegen die Schnecken verteidigen
  • Erdbeerbeet frei räumen :-(
  • Kräuter zurückschneiden
  • Basilikum pflanzen (das hatte ich irgendwie verpasst)
  • Knoblauch ernten
  • Schnittlauch ernten und einfrieren
  • gießen - gießen - gießen....

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen und Baumscheiben mulchen
  • Johannisbeeren und Jochelbeeren ernten
  • Brombeeren mit Kompost versorgen (kann ja eigentlich nie zu spät sein, oder?)
  • vielleicht die ersten Pflaumen ernten?
Ziergarten: 
  • Rosen und Pfingstrosen mit Kompost und Hornmehl düngen
  • Unkraut jäten
  • Kompost zwischen die Stauden
  • möglichst viele verblühte Knospen abschneiden
  • Rittersporn zurück schneiden und düngen
  • hohe Stauden anbinden (insb. Dahlien)
  • Dahlien düngen
  • weitere Hecken schneiden
  • bei geeignetem Wetter Jasminsträucher aus der "Baumschule" einsetzen an geeigneten Orten - die werden zu groß für ihre Töpfe
Wiese:
  • mähen und mit dem Grasschnitt die Beete mulchen
 Aussaat 
  • Buschbohnen säen
  • Dill, Petersilie 
  • Salat, Rucola
  • Mangold evtl. (wenn der erste komplett schießt)
  • Rote Beete
  • Spinat
  • Stockrosen
Terrasse und Kübelgarten: 
  • alles regelmäßig gießen und 1x wöchentlich düngen
  • Verblühtes regelmäßig entfernen

Pflanzen im Haus 
  • letzte verblühte Amaryllen nach draußen räumen
  • Zimmerpflanzen duschen oder beregnen
  • Zimmerpflanzen umtopfen, wo es nötig ist
 
Und sonst noch so: 
  • regelmäßig Unkraut jäten
  • Brennnesseljauche ansetzen und nach dem Vergären damit düngen
  • Vogeltränke regelmäßig befüllen und 1x wöchentlich reinigen
  • Schnecken und Schneckeneier vernichten
  • aufpassen, dass auf den Gartenwegen das Unkraut nicht wieder die Oberhand gewinnt
  • Gartenbuch führen
Wieder sind es viele Vorhaben! Mal sehen, was sich davon im Juli tatsächlich schaffen lässt. Ich werde mehr zu Hause sein als im Juni und auch mehr Zeit für den Garten haben, hoffentlich ist es nicht zu heiß!
 
 Verlinkt wird bei den Jahresprojekten der Zitronenfalterin