Mittwoch, 9. November 2022

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: die e-Mail-Katastrophe

Mittwoch ist's - das ist eine gute Zeit, um über das Zuviel in unserem Leben zu reden...
 

Ich weiß das ja schon ganz lange. Und auch schon vor langer Zeit habe ich mir in den beiden von mir genutzten PCs im e-Mail-Programm ein Archiv eingerichtet. Und trotzdem herrscht überall eine unbeherrschte Datenflut! Ich frag mal in die Runde: Kennt Ihr jemanden, der das wirklich und ehrlich und tatsächlich komplett im Griff hat????? Und wenn ja: WIE macht der das???
Ich habe es nicht im Griff. Gar nicht. Meine E-Mails verwalte ich über Outlook, da laufen im PC zu Hause zwei Mail-Adressen auf und auf dem dienstlichen PC auch. 
Am Wochenende habe ich angefangen, zu sortieren, zu speichern und vor allem zu löschen.
PC1:
 

reduziert von 1530 auf immerhin "nur noch" 995 Mails. Interessant ist die hohe Anzahl an ungelesenen Mails. Offenbar ist das alles komplett überflüssig! *lach*
 

Den zweiten Account habe ich noch gar nicht angerührt. Da will ich nur mal nebenbei bemerken, dass da aktuell auch 1592 Mails schlummern.....
PC2:
 

reduziert von 1215 auf 712 Mails. 
 

Und da habe ich mich auch gleich noch über die gesendeten hergemacht:
 

Von 1346 auf 827 reduziert. 
 

Insgesamt macht das einen Entrümpelungserfolg von sage und schreibe
 
1.551 Mails!
 
Das klingt unglaublich viel, ist aber leider nur die Spitze vom Eisberg. Ich muss da dringend weitermachen. Bis jetzt habe ich nach der Dünnbrettbohrermethode nur die einfachen Mails entsorgt oder gespeichert, die ich nicht mehr komplett lesen will und auch gar kein Entscheidungsdilemma zu befürchten war. Olle Kamellen eben.... Nun wird es komplexer. Aber ich muss da irgendwie dranbleiben! Und es gibt mir doch sehr zu denken, wieviel Datenmüll wir produzieren. Vielleicht muss ich doch eines Tages in den Wald ziehen.... Oder die Strategie noch mal komplett ändern?

So richtig "körperlich" habe ich nichts entrümpelt. Für die Mails allein habe ich schon Stunden gebraucht! Und doch stimmt mich auch das zufrieden.
Wie sieht's bei Euch aus? Seid Ihr noch dran?

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Dienstag, 8. November 2022

Eine Hose für kurze lange Beine

Ich nähe mal wieder! Lange Zeit schien das Nähzimmer völlig verwaist. Aber nun wird es kalt und feucht und die Jüngste braucht Jacke und Hose. Zum Rutschen und Sandspielen. 
Wenn man einen schnellen Erfolg sehen möchte fängt man mit der Hose an. ;-)
 

 
Vernäht habe ich einen Softshell, der auf der Rückseite mit einer Art Filz verarbeitet ist. Nicht so dolle kuschelig. Ich kann mit der Tochter noch beraten, ob ich die Hose noch füttere.
Mit Softshell habe ich so gut wie keine Erfahrung. Allerdings hatte die Kleine bereits eine Softshelljacke. Dieses Material hatte aber einen Teddyplüsch auf der Rückseite und ich bekam das Reststück von Frau Küstensocke geschenkt. Damals hatte ich den Stoff "links herum" vernäht (weil uns das gut gefallen hat und ich nicht wusste, was es für ein Material ist).
Ich habe mich im Internet ein bisschen schlau gelesen und bin der Empfehlung gefolgt, den Softshell nicht mit der Overlock zu vernähen. Dadurch sind die Bündchen nun unversäubert und ich bin gespannt, ob das so funktioniert. Was sagt Ihr? Würde irgendjemand die Bündchen separat versäubern und erst dann annähen?
 
Schnitt: Ottobre 4/2011 Modell 7, Gr. 92
Softshell: Takoy, Wintersoftshell petrol forest, dunkle Minze, aktueller Zukauf
Bündchen: Stoff&Stil, aus dem Bestand
Gewicht: 157 Gramm

Verlinkt wird bei Ingrid's Kinder-Allerlei.

Freitag, 4. November 2022

Mein Gartenprojekt im Oktober

Die Zitronenfalterin sammelt gerade wieder unsere Berichte zu den Jahresprojekten. Da bin ich dieses Jahr gerne mit meinem Gartenprojekt dabei!


 Im Oktober wollte ich: 


Gemüsegarten:
  • nach den Gurken gucken - die Pflanzen habe ich Anfang Oktober komplett raus gerupft. Da wuchs nichts Gurkenähnliches mehr. Die Nachsaat (gesät am 09.07., gepflanzt am 10.08.) hat es nicht bis zu einer reifen Frucht geschafft, sondern hat im Oktober alle Blätter gelassen. Das war also ein nicht erfolgreiches Experiment.
  • Zucchini ernten - unglaublich! Auch jetzt, Ende Oktober, ernte ich regelmäßig wunderbare Zuccini. Zwar sind die drei Pflanzen sehr unterschiedlich fit, aber das ist ja egal. Inzwischen sind die Blätter deutlich gezeichnet von Mehltau und es wird nicht mehr lange gehen, aber wir freuen uns über jede weitere Frucht!
 
  • Süßkartoffeln ernten - die sind noch drin - die Pflanzstelle ist komplett überwuchert von den Zucchini, nur die Ranken wachsen in alle Richtungen
  • Tomaten ernten - über die Tomaten freue ich mich dieses Jahr auch sehr. Die Stecklinge aus den Geiztrieben vom Sommer sehen tatsächlich gut aus und wenn das Wetter sich noch ein bisschen hält werden die Früchte auch noch reif werden oder ich lagere sie grün ein - noch ist kein Frost in Sicht
  • Mangold ernten - schöner Mangold!
  • Erdbeerbeet frei räumen - das habe ich abgewählt. Die Erdbeeren haben neu durchgetrieben im Septemberregen und nun harre ich der Dinge, die da kommen oder nicht
  • Knoblauch ernten - ja
  • Schnittlauch ernten und einfrieren - ja, das probiere ich jetzt mal aus: geschnitten und in Tütchen eingefroren
 
  • Basilikum vor dem ersten Frost ins Haus holen - steht noch draußen, bisher gab es keinen Frost
  • Kräuter zurückschneiden - nicht gemacht

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen - ja und das war im Oktober auch nötig, wir hatten wieder fast keinen Niederschlag 
  • Johannisbeeren und Jochelbeeren bei Trockenheit gießen - ja
  • Brombeeren zurückschneiden - noch nicht, aber das ist bitter nötig
  • Quitten ernten - 7 Quitten hat das neue kleine Bäumchen! Die lagen eine Weile auf einem Teller, verströmten ihren Duft in unserer Diele und harrten dem Zulauf von weiteren Quitten, damit sich das Entsaften gelohnt hat. Nun gibt es auch dieses Jahr wieder lecker Quittengelee
  • Äpfel ernten - ja, wir waren als Apfelretter unterwegs, haben ein bisschen was eingelagert, Saft und Apfelmus gemacht.
Ziergarten: 
  • möglichst viele verblühte Knospen abschneiden - da ist wenig passiert im Oktober 
  • Dahlien nach dem ersten Frost ausgraben - die Dahlien sind dieses Jahr ein seltsam Ding: sie kommen nicht aus dem Knick. Gepflanzt habe ich sie wie immer, sie haben Knospen, aber sie blühen nicht auf. Sehr, sehr seltsam....

  • Rosentöpfe eingraben - ach, es ist noch sooo schön warm! 
  • Rosen mit Laubdecke schützen - bisher nicht
  • Gartenhibiskus ab und an gießen und mit einer Laubdecke schützen - ja und nein
  • Winterlinge pflanzen - oh, das habe ich verpasst! Das war mir ganz aus dem Sinn!
Wiese:
  • mindestens noch einmal mähen, dabei gleich das Laub mit "einsammeln" - erledigt
  • nach Bedarf das Laub von den Wiesen harken - das macht schönen Muskelkater...
 Aussaat 
  • Spinat - nein
  • Feldsalat - nein, das war aber auch nicht nötig: im unteren Garten gibt es eine reichliche Selbstaussaat... *lach*
  • Wintersalat? Asia-Salat? - nein
  • in leere Blumenkästen Rauke, Buchweizen, Brunnenkresse? - nein
Terrasse und Kübelgarten: 
  • solange es frostfrei ist je nach Temperatur gießen - ja, es blüht noch in allen Töpfen wunderbar! Und die Bienen tun auch so, als wäre allerschönster Sommer...
  • Nicht frostfeste Töpfe nach und nach ins Haus holen und für jeden ein passendes Winterquartier suchen finden - noch steht fast alles draußen. Ins dunkle Winterquartier können die Pflanzen noch zeitig genug!
  • die schwarzäugige Susanne zurückschneiden und einkellern - bisher nicht, sie blüht noch schön bis oben hin, aber am Blattwerk sieht man schon deutlich, dass es Herbst ist
  • Dipladenie zurückschneiden und in ein (???) Winterquartier verbringen - bisher nicht
  • Perlargonien und Fuchsien aus den Pflanzschalen nehmen, in Kästen umpflanzen und in den Keller tragen - bisher nicht, es dauert mich um die Blütenpracht!


Pflanzen im Haus 
  • durchsortieren und noch einmal düngen - ja
 
Und sonst noch so: 
  • regelmäßig Unkraut jäten (wichtig!) - teilweise
  • Pflanzplätze für die Bäumchen der "Baumschule" suchen und ggf. pflanzen - nicht einziges.... :-( Die stehen aber auch alle noch gut im Laub, vielleicht ist Einpflanzen in "nacktem" Zustand sowieso besser?
  • abgeräumte Beete mit der Grabgabel bearbeiten, grob glatt machen und mulchen mit der Mischung aus Gras und Laub - erledigt
  • Vogelfütterung beginnen - noch nicht, hier ist noch "Vollsommer", da füttere ich noch nicht, aber Futter ist vorrätig
  • leere Töpfe und Kübel reinigen und trocken einlagern/wegräumen
  • nicht winterfeste Gartendeko wegräumen
  • Kissen und Auflagen auf den Boden tragen - da ist schon viel passiert, aber noch sitzen wir öfter draußen zum Kaffeetrinken, ein bisschen was brauchen wir weiter draußen
  • Fliegengitter von der Terrassentür abnehmen - erledigt
  • Wasserbeckentechnik abbauen, Schläuche leeren und wegräumen - erledigt, hat Herr B. gemacht
  • bei wirklicher, andauernder Frostgefahr Wasserfässer leeren - Frost?????
  • nicht winterfeste Gartenmöbel in den Keller bringen - erledigt
  • das zugelaufene Hochbeet aufbauen und unten mit Baum- und Strauchschnitt befüllen - das ist noch gar nicht hier eingetroffen, das wird also eine Winterarbeit
  • Gartenbuch führen - viel ist nicht passiert, aber ja...

Der Oktober war ziemlich chaotisch im Allgemeinen, ich war viel unterwegs und hatte wenig Zeit. Aber ich bin froh, dass ich mit den nötigsten Dingen am Laufen bin. Weil das Wetter noch so gar nicht frostig war, bleibt hier noch viel zu Räumen mit den Kübelpflanzen wenn es kalt wird. Das wird Prio haben im November

Im November möchte ich

Gemüsegarten:
  • letzte Zucchini ernten und dann die Pflanzen über die Biotonne entsorgen (Mehltaubefall)
  • Süßkartoffeln ernten 
  • letzte Tomaten ernten und grüne in der dunklen Speisekammer einlagern
  • Mangold ernten 
  • Basilikum vor dem ersten Frost ins Haus holen 
  • Kräuter zurückschneiden 

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen 
  • Johannisbeeren und Jochelbeeren bei Trockenheit gießen 
  • Brombeeren zurückschneiden 
Ziergarten: 
  • Stauden nach und nach zurück schneiden. Ich lasse Vieles bis zum Frühling stehen, angeblich überwintern dort ja Insekten, die Vögel knabbern an den Samen und ich finde es nicht schlimm, wenn auf den Beeten ein paar trockene Stengel stehen. 
  • Dahlien nach dem ersten Frost ausgraben 
  • Rosentöpfe eingraben 
  • Rosen mit Laubdecke schützen 
  • Gartenhibiskus ab und an gießen und mit einer Laubdecke schützen
  • Winterlinge pflanzen, falls ich welche bekomme und das noch geht 
Wiese:
  • mindestens noch einmal mähen, dabei gleich das Laub mit "einsammeln" 
  • nach Bedarf das Laub von den Wiesen harken 
 Aussaat 
  • Spinat 
  • Feldsalat
  • Wintersalat? Asia-Salat? 
  • in leere Blumenkästen Rauke, Buchweizen, Brunnenkresse? 
Terrasse und Kübelgarten: 
  • solange es frostfrei ist je nach Temperatur gießen 
  • Nicht frostfeste Töpfe nach und nach ins Haus holen und für jeden ein passendes Winterquartier suchen finden 
  • die schwarzäugige Susanne zurückschneiden und einkellern 
  • Dipladenie zurückschneiden und in ein (???) Winterquartier verbringen 
  • Perlargonien und Fuchsien aus den Pflanzschalen nehmen, in Kästen umpflanzen und in den Keller tragen 

Pflanzen im Haus 
  • regelmäßig gießen und auf Schädlinge untersuchen
 
Und sonst noch so: 
  • Pflanzplätze für die Bäumchen der "Baumschule" suchen und ggf. pflanzen
  • abgeräumte Beete mit der Grabgabel bearbeiten, grob glatt machen und mulchen mit der Mischung aus Gras und Laub
  • Vogelfütterung beginnen
  • leere Töpfe und Kübel reinigen und trocken einlagern/wegräumen
  • nicht winterfeste Gartendeko wegräumen
  • restliche Sitzkissen auf den Boden tragen
  • bei wirklicher, andauernder Frostgefahr Wasserfässer leeren
  • das zugelaufene Hochbeet aufbauen und unten mit Baum- und Strauchschnitt befüllen
  • Gartenbuch führen 
Nun werden wir sehen, wie das Wetter wird und was sich schaffen lässt.
Verlinkt wird der Rückblick im Gartenprojekt erst mal bei der Zitronenfalterin.

Mittwoch, 2. November 2022

Entrümpeln als Jahresprojekt - der Oktober

Die Zitronenfalterin sammelt nun wieder die Zusammenfassung unserer Jahresprojekte. Langsam neigt sich das Jahr ja dem Ende entgegen und man sieht ziemlich deutlich, ob man etwas geschafft hat oder nicht....
 

Eins meiner großen Ziele ist ja das Trennen von unnötigen Dingen und da bin ich auch im Oktober recht gut vorangekommen.
Gleich in der ersten Woche hatte ich mir die Pin-Wand vorgeknöpft. Da gab's einen Haufen Dinge, die die Welt nicht braucht!
 

In der zweiten Woche hatte ich nur Zeit für ein bisschen Sammelsurium, bei dem 7 Teile das Haus verließen
 

Beim Zusammenräumen im Garten habe ich dieses Jahr nicht jeden Blumentopf und jede Pflanzschale ungefiltert aufgestapelt, sondern allerhand verabschiedet.
 

Letztendlich habe ich noch mal eine Kiste vom Boden geholt. So nach und nach will ich da immer mal ein Stück Luft machen. Ein wildes Sammelsurium, von dem ich insgesamt 77 Teile aussortiert habe.


Damit war mein Erfolg im Oktober gut messbar!
19 Teile von der Pinwand
23 Kataloge und Zeitschriften
7 Kleinteile
18 Pflanzgefäße, Dekoobjekte, Pflanzen und kaputte Handschuhe
77 Kleidungsstücke, Schmuck, Kurzwaren, Servietten, Verpackungen.....
144 Teile gesamt

Auf meinen Bingo-Blättern macht das viele neue bunte Felder. Das stimmt mich beim Ausmalen immer stolz und fröhlich und ich sehe, dass ich voran komme.
 

Insgesamt habe ich dieses Jahr nun 1.791 Teile aussortiert! Ich freue mich!
In der Kategorien-Tabelle hat sich dagegen nicht so viel getan, denn eine einzige Kiste vom Boden, zum Beispiel, ist ja quasi NIX! *lach*
 

Verlinkt wird nun in der Sammlung der Jahresprojekte bei der Zitronenfalterin.

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: keine Haustiere im Haus

Mittwoch ist's - Zeit zum Entrümpeln
 

Wer Mittwoch einen Post zum Entrümpeln veröffentlichen will, muss spätestens Dienstag wirklich was tun... *kicher*. Aber hier waren die letzten Tage wieder so vollgestopft, in der Gegend rumgereist und Besuch gehabt, dass ich nicht wirklich viel geschafft habe. Aaaaaber....!
Ich habe zum ersten Mal versucht, etwas vor das Haus zu stellen, um es zu verschenken. Das stellte ich mir bisher nicht so sinnvoll vor, denn wir wohnen in einer Sackgasse. Zwar kommen die Hundegassigeher und der Radweg vorbei, aber niemand, um wirklich was wegzutragen.
Nun habe ich das aber doch mal versucht: im Keller stehen seit vielen Jahren zwei Katzenkisten, die mir mal eine Bekannte auf's Auge gedrückt hat mit den Worten: "Du kannst doch eigentlich auch eine Katze halten - so schön hier bei Euch!" Neee.... kann ich nicht, ich bin zu viel unterwegs. Unsere Haustiere heißen Hausrotschwanz, Hausstaubmilbe, Haussperling... Für die brauche ich keinen Käfig und keine Kiste. Nur wusste ich damals noch nicht, dass ich hätte NEIN sagen sollen. Das wäre mir heute nicht mehr passiert!
Aus dem Keller ans Tageslicht gebracht, grob gereinigt und dann vor die Garage auf die kleine Mauer platziert:
 

nach einer halben Stunde:
 

Dann passiert lange nichts, aber als ich die zweite Kiste mit dem Kotschäufelchen abends wieder reinholen wollte, war doch  nur noch das Schild da... perfekt!
 

Außerdem habe ich die alte Gemüsebürste weggeworfen und beschlossen, die wird nicht ersetzt. Igitt...
 

Im Garten habe ich die letzten kleinen Senker in größere Töpfe umgetopft und dabei zwei aussortiert.
 

Macht 6 Teile, aber über die beiden großen Kellerleichen freue ich mich wie über 60!
Wie war's bei Euch? Konntet Ihr ein paar Minuten erübrigen?


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Montag, 31. Oktober 2022

Und das war mein Oktober

Ist der Herbst warm und fein
kommt ein harter Winter rein


Im Oktober...
... hatten wir mit einem verlängerten Campingwochenende einen prima Start in den neuen Monat. Zum Glück waren danach alle Batterien voll, so dass ich auch den Rest des Monats irgendwie bewältigt habe... Hier kann man von unserer Reise in den Harz noch mal lesen.
 

... hatten wir noch durchgängig warmes Herbstwetter, so dass die allermeisten Kübel und Töpfe weiter auf der Terrasse bleiben konnten, weiter Zuccini und Tomaten geerntet werden konnten und der eine oder andere Tee draußen in der Sonne getrunken wurde. Nun bin ich gespannt, ob die Bauernregel auch wirklich so eintritt.
 

... habe ich mein Geschenk der Bundesregierung zur Regulierung der Energiepreise weitergereicht, nachdem mir Mausimom die Augen geöffnet hat. Ich muss ja sagen, ich habe mich ein bisschen geschämt, dass mir das nicht selbst eingefallen ist.
... bekam ich eine Karte, die nun an der Pinwand in der Küche hängt. Ja, die fetten Jahre sind vorbei! Das müssen wir neu lernen, die Bibel wusste es schon vor 2000 Jahren...
 

... habe ich zu Hause den Ernstfall trainiert: das Heizöl ist alle und wir haben erst Mitte Oktober welches bestellt. Ich heize beim Nachhausekommen den Ofen in der Küche oder dem Wohnzimmer mit Holz und wärme mir das Bad notfalls mit einem uralten Heizlüfter. Und wenn ich mal friere erinnere ich mich an meine allererste Wohnung - da sind die heutigen Öfen dagegen Gold wert! ;-)
.... konnte ich mich nur schwer an die 18°C im Büro gewöhnen. Draußen sind 18°C ja okay, aber drinnen bekommt man ganz schön kalte Hände, wenn man lange sitzt... Nun sind die gestrickten Stulpen an allen Schreibtischen in Aktion!
 

... haben wir ordentlich Holz gemacht (Herr B.) und den Holzschuppen oben am Haus bis unter's Dach gefüllt (ich) - Winter, Du kannst kommen!
 

... habe ich im unteren Holzlager ein Amselnest gefunden, längst leer, aber den Amseln geht es gut in unserem Garten!
 

... war ich nicht nur jede Woche zur Probe unserer Kantorei, sondern auch noch zu zusätzlichen Proben im Achteckhaus Sondershausen - dort werden wir im Advent gemeinsam mit vier Chören das Weihnachtsoratorium aufführen. Auweia... das ist ganz schön schwer und wir können es noch nicht so wirklich gut...
... waren wir in einer Ausstellung von Herman de Vries, einem niederländischen Künstler, der in Unterfranken lebt. Dort konnten wir in den vergangenen Jahren schon öfter seine Kunstwerke aus Naturmaterialien bewundern. Und immer machen sie Lust auf's Nachahmen! Seht doch mal das:
 

Oder dieses - nun weiß ich auch, warum ich seit einiger Zeit Weinbergschneckenhäuser sammle...
 

... haben wir eine größere Menge Fallobst "gerettet" und ich habe Apfelmus gekocht
... waren wir einen Tag lang bei meiner Freundin im Garten und haben Misteln aus den Bäumen geschnitten. Sie hatte so viele Misteln, dass viele Hände nötig waren. Das war eine gute Tat!
 

... hat Herr B. wieder mal auf der Terrasse den Geschirrspüler zerlegt. Die in China hergestellte Pumpe, die er vor noch gar nicht so langer Zeit eingebaut hatte, war schon wieder die Ursache. Ärgerlich. Nun haben wir ein bisschen mehr Geld für den Ersatz ausgegeben und hoffen auf eine längere Lebenszeit!
... wurde ich wiedergewählt in den Vorstand des AWO Kreisverbandes und bekam als Dankeschön diesen schönen herbstlichen Korb
 
 
... musste ich in der Arbeit einen ziemlich harten Schlag verkraften. In der Regel gelingt mir mein Job recht gut, aber manchmal offenbar auch nicht. Nun ist es wieder vorbei mit dem "Kürzer treten", dem "Weniger arbeiten und mehr Zeit für die Familie haben" und wir müssen versuchen, eine wertvolle Mitarbeiterin zu ersetzen...
... hatte der Corona-Virus nun auch mal so richtig in der nahen Familie zugeschlagen, was für mich einen Umsturz mancher Pläne mit sich brachte. Zum Glück scheint nun erst mal alles wieder besser und ich bin dankbar, dass die Sache glimpflich auszugehen scheint
.... waren auch im Pflegeheim immer wieder einzelne Bewohner und Mitarbeiter betroffen. Es herrscht strenge FFP2-Maskenpflicht und alle haben das so satt! Ich bringe viel Zeit und Kraft auf, zu Lenken, zu Motivieren, zu Trösten...
.... musste ich in all dem Durcheinander manchmal ganz schön nach Lichtpunkten suchen. Oftmals lohnte sich ein Blick in den Himmel: die Gänse und die Kraniche ziehen! Da oben ist die Welt noch in Ordnung...
 

... zog es ebenfalls in den Süden die kleine Tochter mit ihrem Lebensgefährten. Sie werden zwei Jahre über die südliche Erdhalbkugel tingeln und wir werden sie eine lange, lange Zeit nicht sehen! Bleibt gesund und fröhlich, Ihr Beiden! Habt eine wundervolle Reise! - Wenn man so einen Schritt wagt, muss man sich nicht nur von seiner Familie verabschieden, sondern auch von Wohnung, Garten, Auto und quasi allem. Deshalb ist der vom Schwiegersohn in spe selbst getischlerte Tisch samt Bank nun in unsere Diele gewandert und macht sich dort ausgesprochen gut!


... blühen vor dem Haus noch ganz wundervoll die Begonien, Fuchsien und Hibiskus. Ich kann die einfach noch nicht reinräumen!
 

... hatte ich außerdem das Glück, dass unverhofft die Enkeltochter kam, um mir beim Gießen zu helfen (und ich ihr dafür beim Schaukeln) - solche Geschenke muss man genießen!

Nun hoffe ich, dass der November mir nicht allzu grau erscheint. Das ist nicht mein Monat. Er wird viel Arbeit mit sich bringen, viele Chortermine, aber auch die leise Vorfreude auf die Adventszeit. Und das ist gut.

Donnerstag, 27. Oktober 2022

It's UFO-time im Oktober

Heute ist es schon wieder soweit - wir haben UFO-Zeigetag!
 

Leider muss ich sehr deutlich gestehen, dass ich NICHTS zum Zeigen habe, aber auch so GAR NICHTS. Schon wenn man mein Blogarchiv vom Oktober anschaut, kann man gut erkennen, dass ich im Oktober eigentlich gar nichts genäht habe. Außer einem Geschenkbeutel aus Resten ist nichts passiert im Nähzimmer. Und den konnte ich dann nicht mal verschenken weil ein unglücklicher Virus, der in der nahen Familie zugeschlagen hatte, dazu geführt hat, dass ich nicht zum Nähtreffen nach Plön gefahren bin. Das mache ich ja schon viele Jahre, freue mich schon im Vorfeld immer sehr auf die vielen nähwütigen Damen um Nana und fand es sehr, sehr schade! Ich hatte schon gepackt - ein UFO war im Gepäck. Aber das muss nun eben warten....
Ich hoffe sehr, dass es bei Euch ein bisschen besser gelaufen ist. Oder was meint Ihr?
Hier könnt Ihr jedenfalls Eure Erfolge oder Misserfolge verlinken. Denn egal, wie gut wir voran gekommen sind: wir machen weiter!
 
 

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