Sonntag, 15. September 2024

Wir sind zurück - Impressionen aus der Oberpfalz

Wir hatten Urlaub, so richtig schönen Urlaub. Zwei Wochen und eine halbe dazu - so viel Zeit zum Reisen haben wir selten. Und das haben wir natürlich genutzt. Genäht habe ich in dieser Zeit eher weniger, daher gibt es nix zu zeigen und deshalb müsst Ihr nun schon wieder mit einem längeren Reisebericht vorlieb nehmen... ;-)
Wir starten mit dem Sprinter-Camper und fahren als erstes auf die Waage beim Raiffeisen. Das war längst überfällig, denn so ein umgebauter Kastenwagen läuft naturgemäß Gefahr, die 3,5 Tonnen zu überschreiten. Jeder durfte vorher einen Tipp abgeben:
Herr B.: 3560 Kilo 
ich: 3640 Kilo oder eher mehr
Waage: 3640 Kilo 
Na, wer sagt denn, dass Frauen kein Gefühl für Zahlen hätten?!
Wir haben noch nicht getankt. In Tschechien kostet eine Überladung von mehr als 5% 2000 Euro. Ergo: wir fahren zurück und laden die Fahrräder wieder ab, Herr B. repariert noch schnell einen zickenden Blinker, aber dann geht's wirklich los!
Es sind die heißen Tage, wo man es in der Sonne eigentlich nicht aushalten kann und ständig Sehnsucht nach Wasser hat. Wir sind mit einer Freundin verabredet und fahren zum Brückelsee bei Schwarzenfeld in der Oberpfalz. 
 

Der See ist ein ehemaliger Braunkohletagebau und später Grundwassergeflutet. Das Wasser ist blau und sehr klar. Ein Biber hat vor langer Zeit hier Bäume umgelegt. Und da liegen sie wie sie liegen, denn hier ist Landschaftsschutzgebiet.
 

Noch zwei Freunde stoßen zu uns und weil wir nun zwei Vereinsmitglieder eines Kanuvereins unter uns haben campen wir zu fünft mit 2 WoMo, einem Zelt und Strom für 42 Euro beim Kanuverein Saltendorf an der Naab. Da kann man nix sagen!
 

Eine abendliche kurze Strecke Naabaufwärts zu paddeln fand ich persönlich ziemlich anstrengend, aber am Folgetag ging es flussabwärts. Einer der Mitreisenden transferierte eine Auto samt Fahrrad nach Kallmünz. 13,7 Kilometer sind wir an diesem Tag auf der Naab unterwegs. 
 

Wir lernen das Knotenlaichkraut kennen 
 

und treffen einen Eisvogel und die verschiedensten Wasservögel. 
 

Unterwegs machen wir immer wieder Halt zum Abkühlen in der Naab. 
 

Überall sind Treppen, Badeplateaus und einmal treffen wir sogar eine Rutsche 


In der Naab sind immer wieder Wehre zu überwinden. Das ist aber kein Problem. Im Kanuverein gibt es dafür gute Karten


Vor Kallmünz begleiten uns die Kalkfelsen, 110m hoch. 
 

In Kallmünz steigen wir aus und hoffen auf Pizza. Leider vergeblich, aber das Cafe Grande hat sehr lecker Eis, der Bäcker prima günstig Brot, der Metzger Grillware. Also packen wir zusammen und fahren zurück auf den Kanuplatz Saltendorf. 
Es sind immer noch 30 Grad.... Am nächsten Tag steigen wir zu viert in nur zwei Boote nachdem wir ein paar Kilometer flussaufwärts transferiert wurden. Nackig flussabwärts schwimmen in der Naab - das ist Freiheit! *lach*
Wir fahren weiter zum Steinbergsee. Was für ein toller See! 
 

Er ist riesig (größter See in der Oberpfalz), hat entlang der Straße am Südufer Parkplätze, auf die wir auch mit WoMo passen. Auch dieser See stammt aus dem Braunkohletagebau, hat einen sauren ph-Wert und wenig Bewuchs. 
 

Wir verbringen hier einen letzten Tag gemeinsam mit den Freunden und reisen dann allein weiter. 
Die letzte Nacht in Deutschland wollen wir am Perlsee sein.
 

Der Perlsee bei Waldmünchen liegt schon dicht an der tschechischen Grenze. Das Wasser ist torfig, aber fast so warm wie in den letzten Seen obwohl die Lage höher ist. 
Es ist der 01. September - wir verfolgen mit leichtem Entsetzen den Ausgang der Landtagswahl in Thüringen...
Und am nächsten Morgen passieren wir die Grenze nach Tschechien. Was wir dort gesehen und erlebt haben, erzähle ich Euch nach und nach. 

Donnerstag, 12. September 2024

Reparieren von 12 bis 12 - im September und Oktober

Heute ist es soweit - wir reden über das Reparieren....


Meine Güte! Im Karton in meinem Nähzimmer stapelt sich inzwischen ein großer Berg von nötigen Reparaturen! Aber ich habe keine Zeit und keine Lust, gehe sowieso möglichst nicht in mein Nähzimmer weil dort CHAOS herrscht - das muss ich im September wieder in Griff bekommen...
Aber was muss, das muss! Beim Lieblingsnachthemd war offenbar in der Waschmaschine ein Knopf aus dem Stoff heraus gerissen. Und der war noch dazu weg.
Das war die Ausgangslage:
 

Da es eine richtige Fehlstelle war habe ich zuerst schwarzes Vlies drunter gebügelt und dieses mit kleinen Stichlein festgenäht. Das sieht man von hinten sehr schön. Ich habe mit Weiß genäht, da fällt es vorn im Muster nicht auf.
 

Die Enkeltochter hat derweil einen neuen Knopf für mich ausgesucht. Glück gehabt! Kein roter, blauer oder gelber! Gelb ist nämlich auch eine schöne Farbe....
 

Dann konnte das Nachthemd sofort wieder in Nutzung und das ist gut.

Und wie war es bei Euch? Habt Ihr etwas repariert?

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Mittwoch, 11. September 2024

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - Woche 36

Mittwoch ist's - Zeit, um über das Entrümpeln zu reden...
 

Ich sortiere nach wie vor nur "planlos" aus. Dieses Mal aus der Kategorie "Kleiderschrank":


Ich schwöre! Als ich die Socken in die Wäsche getan habe waren sie noch ganz! Man konnte zwar die Sollbruchstelle schon sehen - an der Kante zwischen Ferse und Sohle wurde das Garn irgendwie dünn. Aber dass beide Socken nach der Wäsche einen breiten Riss hatten, hat mich dann doch verwundert. Und ich werde das auch nicht reparieren! 

Verabschiedet wurden:
1 Paar Socken
1 BH (ohne Foto, drückt so unter der Brust, dass er mich nicht glücklich macht)
2 Teile gesamt 

Das ist nicht viel. Aber da weder das eine noch das andere aktuell ersetzt werden muss, zählt es doch.
Und wie sah es bei Euch aus? Gab es etwas zu entrümpeln?



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Mittwoch, 4. September 2024

Weniger ist mehr - 1000Teile raus - Woche 35

Mittwoch ist's - Zeit, um über das Entrümpeln zu reden...


Manchmal fallen einem die Dinge ja vor die Füße... So wie dieser Blumentopf. Der Begoniensteckling bekam einen neuen, größeren Topf und der kaputte ging den Weg alles Irdischen.


Zwei weitere "Leichen" wurden gleich noch mit entsorgt.


Und dieser Flieger würde auch ständig vom Himmel fallen, also weg damit.


 
Verabschiedet wurden:
1 kaputter Übertopf
2 verendete Pflanzen bzw. missglückte Vermehrungsversuche
1 Spielzeugflugzeug
4 Teile gesamt
 
Der August war ja richtig gut gestartet. Leider hatte er im Monatslauf deutlich nachgelassen! Aber so ist das Leben... Im Detail sah es nämlich so aus:

Woche 31:      43 Teile aus dem Keller
Woche 32:      4 Kleinkram
Woche 33:      2 Einzelteile
Woche 34:      3 elektrische Altgeräte samt Bedienungsanleitung
August:        52 Teile gesamt

256   Teile Januar
314   Teile Februar
  63   Teile März
  62   Teile April
  47   Teile Mai
  50   Teile Juni
211   Teile Juli
  52   Teile August 
1.055 Teile 2024 gesamt
 
Auch wenn der August nicht so stark war wie der Juli bin ich zufrieden. Zumindest zahlenmäßig wird es weniger. Denn die "Zugänge" sind deutlich weniger. Hatte ich Euch erzählt, dass ich die seit Jahresbeginn auch notiere? Da können wir ein anderes Mal mal ausführlicher drauf schauen....  
 
Wie sah es denn bei Euch aus? Hat sich was bewegt? Raus oder rein?



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Dienstag, 3. September 2024

Mein Gartenprojekt im August


 
Fängt der August mit Hitze an
bleibt auch lang die Schlittenbahn
 
Hach, ich liebe diese Wettersprüche! *lach*
Die sind doch garantiert alle völlig aus den Fingern gesaugt!
An Schnee glaube ich jedenfalls genauso wenig wie an den Weihnachtsmann...

Im August sind wir losgefahren in den Urlaub. Davor herrscht ja immer Zeitdruck. Und so blieb der Garten natürlich ein bisschen hängen.... 

Im August wollte ich...

Gemüsegarten:
  • Salat pflanzen/ernten - ja, es gab noch ein bisschen Salat
  • Gurken, Zucchini gießen -  na klar doch! Ohne Gießen geht es bei diesen Temperaturen natürlich gar nicht.
  • Gurken und Zucchini ernten - die Gurken habe ich zum Ende des Monats als "fertig" erklärt. Das Laub war schon ganz eingetrocknet und hatte sicher irgendeine Krankheit. Das war dieses Jahr recht zeitig, aber man hörte es von anderen Gärtnern auch. Aber wir hatten eine wunderbare Gurkenernte, die uns besonders gefreut hat weil die Tomaten ja dieses Jahr so lange bis zur Reife gebraucht haben
  • Tomaten regelmäßig ausgeizen, gießen und ernten - so schöne Tomaten hatte ich noch nie! Mit Müh' und Fleiß selbst gezogen, lange gewartet und dann waren sie da: 9 verschiedene lustige Sorten!
  • Tomatenstecklinge aus Geiztrieben einsetzen - habe ich nicht gemacht, denn es gibt reichlich Tomaten dieses Jahr. Eine ganz besondere Sorte ist zum Beispiel die Rebel starfighter VT 16 (schon der Name ist doch irre, oder?) - eine große, grüne Fleischtomate mit einem ganz eigenen Aroma, dickem saftigem Fruchtfleisch und fast ohne Kerne. Überhaupt, wer denkt, Tomaten schmecken doch alle gleich, der irrt.
  • Mangold ernten - ja
  • Erdbeerbeet frei räumen - erledigt, aber noch nicht gegraben
  • Kartoffeln ausgraben - die Schnecken hatten ihnen ja übel zugesetzt. Das Laub war anfangs ständig heftig abgeknabbert, dafür war der Ertrag dann aber okay. Interessant fand ich, dass manche eine "Platzfurche" hatten, irgendwann war es vermutlich sehr nass, so dass sie aufgeplatzt sind???
  • Kräuter zurückschneiden, insbesondere Lavendel - uiuiui... da ist manches auf der Strecke geblieben...
  • Schnittlauch ernten und einfrieren - nicht gemacht
  • gießen - gießen - gießen.... - zum Glück hat uns der Frühsommer reichlich Regen beschert, so dass es an Gießwasser nicht mangelte

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen - die Wassersäcke habe ich regelmäßig gefüllt
  • die Äpfel ernten - das war ja ein Trauerspiel! Zum Einen waren nur ganz wenig Äpfel dran und dann sind sie am Baum verfault...
  • Johannisbeeren und Jochelbeeren gießen - und gedüngt habe ich die Beerensträucher endlich auch
  • Brombeeren mit Kompost gießen und ernten - so schöne Brombeeren hatten wir dieses Jahr!
  • Pflaumen ernten - die haben sich förmlich in Luft aufgelöst, es gab keine Pflaumen
  • dafür hatten wir dieses Jahr erstmals seit 15 Jahren Haselnüsse und prompt waren auch wieder Eichhörnchen da, die wir jahrelang nicht mehr im Garten hatten. Beim Kartoffeln-Ausgraben habe ich immer wieder Haselnüsse gefunden, die dort offenbar als Miete eingebuddelt wurden... Ob sie schmecken wissen wir noch nicht, denn sie müssen jetzt noch ein paar Wochen trocknen.

Ziergarten: 
  • Rosen und Pfingstrosen mit Kompost und Hornmehl düngen - oh neee.....
  • Unkraut jäten - ja
  • Kompost zwischen die Stauden - nein
  • möglichst viele verblühte Knospen abschneiden - ja
  • hohe Stauden anbinden (insb. Dahlien) - auweia, das muss ich bei den Dahlien noch mal verfeinern - erledigt
  • Dahlien düngen - ja
  • Taglilien zurück schneiden - ja, das hat Herr B. erledigt, da treiben sie noch mal richtig schön durch
  • die Begonien sind auch dieses Jahr wieder ein Traum! Eine brauchte sogar eine Haltestange, damit sie nicht runterkippt. Leider fängt das Foto die üppige Farbenpracht nur sehr mäßig ein.


Wiese:
  • vielleicht mähen - viel Regen, viel mähen....
 Aussaat 
  • nix, weil ich im Urlaub sein werde und die Saaten nicht gießen kann
Terrasse und Kübelgarten: 
  • alles regelmäßig gießen und 1x wöchentlich düngen - ja
  • Verblühtes regelmäßig entfernen - ja

Pflanzen im Haus 
  • da habe ich den großen Abutilon in der Küche endlich geköpft, radikal, der ging mir inzwischen mächtig auf den Nerv, wuchs das ganze Fenster zu und verlor ständig seine Blätter, sah sperrig und spakelig aus und nicht schön. So, nun kann er sich neu aufstellen!
 
Und sonst noch so: 
  • regelmäßig Unkraut jäten
  • Vogeltränke regelmäßig befüllen und 1x wöchentlich reinigen - ja
  • Schnecken und Schneckeneier vernichten - im August war die große Schneckenplage vorbei. Was war das für ein Jahr!!!
  • aufpassen, dass auf den Gartenwegen das Unkraut nicht wieder die Oberhand gewinnt - check!
  • Gartenbuch führen - das schwächelt zum Spätsommer wieder ein bisschen wie in den letzten Jahren auch. Aber: ja.

Im September möchte ich
 Gemüsegarten:
  • sehen, was noch von den Zucchini übrig ist
  • Tomaten regelmäßig ausgeizen, gießen und ernten
  • Mangold ernten
  • Erdbeerbeet umgraben und mit Mist versorgen 
  • gießen wenn gegossen werden muss

Obstgarten:
  • junge Bäumchen bei Trockenheit gießen
  • Johannisbeeren und Jochelbeeren gießen
  • Brombeeren mit Kompost versorgen und gießen und vielleicht schon ausschneiden, das ist dieses Jahr sehr nötig

Ziergarten: 
  • möglichst viele verblühte Knospen abschneiden
  • Dahlien düngen
Wiese:
  • vielleicht mähen, aber ehrlich gesagt rechne ich nicht mit einem Neuaustrieb...
 Aussaat 
  • Salat wäre schön
Terrasse und Kübelgarten: 
  • alles regelmäßig gießen und 1x wöchentlich düngen
  • Verblühtes regelmäßig entfernen

Pflanzen im Haus 
  • nix
 
Und sonst noch so: 
  • regelmäßig Unkraut jäten
  • Vogeltränke regelmäßig befüllen und 1x wöchentlich reinigen
  • Gartenbuch führen
 
Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin. Sie sammelt jetzt wieder unsere Jahresprojekte.

Sonntag, 1. September 2024

Und das war mein August 2024

Was für ein Monat! So viel ist passiert, so viel Arbeit, so viele Ereignisse und so viele schöne Nichtigkeiten!
 

Im August.....
... hatte der wichtige Kollege in meinem Büro Urlaub - das führte naturgemäß zu mehr Arbeit als sonst. Puh! Und das bei dieser Hitze! Das Büro hat ein Flachdach und ab 14 Uhr sind dort in diesen Tagen schon mal 27 Grad... nein, das ist nicht mein Wetter!
... hat eine neue Corona-Welle die Arbeit nicht leichter gemacht! Wer glaubt, Corona gäbe es nicht mehr, der irrt...
... waren für drei Wochen Tochter mit Enkeltochter hier - der Schwiegersohn konnte keinen Urlaub nehmen - da ist Urlaub bei der Oma zwar keine Normandie, aber ja wenigstens etwas. Deshalb habe ich immer so viel wie unbedingt nötig und so wenig wie möglich gearbeitet - ein netter Spagat! Und wir haben schöne Dinge zusammen gemacht! Zum Beispiel hat endlich mal wieder jemand die Garne und Knöpfe sortiert, solche Sachen sind wichtig...


... hatte ich für mein Nähzimmer eigentlich keine Zeit. Immer noch lungern dort stapelweise Wimpel herum, aber zu fertigen Ketten wurden sie irgendwie nicht. Aber ein bisschen genäht haben wir doch. Natürlich gemeinsam! Die Enkeltochter hat mir jetzt jedenfalls mal erklärt wozu das große Drehrad an meiner Janome da ist. Sehr interessant.


... haben wir abends, wenn die Kleine schlief, immer wieder Zug um Zug gespielt - Spiel des Monats, sozusagen...


... waren wir auf dem Possen in Sondershausen, Spielparadies und Kleinzoo in einem. Erstaunlich: unsere Dreijährige fürchtet sich nicht und füttert unerschrocken die Ziegen und das Damwild.
 
 
... sind wir geschaukelt und gerutscht - lauter Nichtigkeiten, die das Leben versüßen
... war an manchen Tagen eine sehr seltsame Wetterstimmung. Nichts ist wie immer...
 

... haben wir an diesen unerträglich heißen Tagen öfter Melonen-Feta-Salat  mit Pfefferminze und Ahornsirup gegessen - sooooo lecker!
 
 
... war ich mit zwei Kolleginnen zum 24-Stunden-Benefiz-Schwimmen im örtlichen Freibad. Nein, man musste nicht 24 Stunden lang schwimmen, sondern jeder schwamm so lange und so viele 50-m-Bahnen wie er konnte. Wir sind um 21 Uhr gestartet und 22:20 Uhr war ich 2000 Meter geschwommen. Das hätte ich nicht gedacht, dass ich so lang und so weit komme!
... hat endlich die ersehnte Tomatenernte begonnen und ich schwelge in lauter Tomatengerichten! Die grünen Tomaten dieser Saison geben ganz ungewohnte Farbspiele:
 

... hatten wir ein außerordentlich selten vorkommendes Zusammentreffen von immerhin drei unserer vier Kinder. Das haben wir alle natürlich sehr genossen, noch ist das weltreisende Kind da....
 
 
... hat der erste Späher-Ausflug in den Wald gezeigt, dass es zu warm war für Pilze, nur ein winziges, verirrtes Steinpilzchen wurde gefunden. Aber das macht nichts - wir wollen in den nächsten Monaten schließlich auch noch in den Wald!


... hat die Enkeltochter gelernt, was man mit einer Flotten Lotte tut:


... waren wir an der Elisabeth-Quelle und haben Wasserspiele gemacht. Die Nichtigkeiten des Lebens eben....


... haben wir immer wieder Brombeeren gepflückt, 
 

immer nach gleichem Schema: die Enkeltochter hält die Schüssel mit einer Hand und futtert mit der anderen - ich beeile mich mit dem Pflücken damit am Ende in der Schüssel was drin ist, damit wir immer wieder Brombeer-Apfel-Crumble backen konnten


... haben wir einen Aronstab gesehen. Vorsicht, giftig!
 

... konnte ich ein wunderbares Konzert mit der Gruppe Aurago erleben, handgemachte Musik mit alten Instrumenten und einer stimmgewaltigen Sängerin, sehr schön!
 
 
... rückte die Landtagswahl in Thüringen näher und bewegte die Gemüter im Vorfeld deutlich mehr als andere Wahlen früher. Höcke oder Nichthöcke - das ist hier die Frage! Und als ich mich entscheiden konnte, ob ich zum Sommerfest des B. Höcke gehe, der auf seinen Plakaten wirbt mit "Sommer, Sonne, Remigration" oder zur Gegendemo der demokratischen Kräfte im Ort, war meine Richtung klar 
 
 
und ich gucke da nicht weg, sondern hin!


Und ich habe mich sehr gefreut, dass es viele Menschen gab, die ihre Meinung deutlich gemacht haben


Und ich musste Schmunzeln über manche, die jugendliche Fäkalsprache mit feiner Näh- und Stickarbeit verbinden und mich hoffen machen, dass aus unserer Jugend vielleicht doch noch was wird ;-)


...habe ich mir die Höcke-Ansprache dann später im Internet angeschaut und hoffe inständig, dass während ein wirklich lebhafter und ereignisreicher Monat mit dem Packen für ein paar Urlaubstage zu Ende ging, die Menschen wach sind wenn sie heute an die Wahlurne gehen. Denn dann könnte der September nämlich ebenso wunderbar werden wie der August!