Samstag, 4. Februar 2023

Gartenprojekt 2023 - der Januar

Ich habe wirklich lange mit mir gerungen. Will ich wieder ein Gartenprojekt bei Andreas Jahresprojekten einfügen? Das macht ja schon ganz schön viel Arbeit, nicht der Garten - der auch - nein, das Fotografieren, Planen, Schreiben. Aber mir hat das letztes Jahr viel Spaß gemacht und dem Garten hat es auch gut getan. 
 

Leider haben sich aktuell die Bedingungen verändert: konnte ich letztes Jahr noch eine 30-Stundenwoche genießen, so arbeite ich aktuell wieder Vollzeit. Da ist der Garten der erste, der leiden wird! Umso sinnvoller ist es aber vielleicht, ein bisschen was vom Wachsen und Gedeihen zu notieren? Also los!

Der Januar ist um und das Wetter war hier obergruselig. Ständig GRAU und NASSFEUCHT, das waren keine Gartentage! Passiert ist Folgendes: 

Gemüsegarten

  • der Grünkohl hatte sich nach dem Desaster im letzten Jahr, wo er von Schädlingen schlimm gebeutelt war, erstaunlich erholt
  • die Salatpflänzchen im Frühbeet, die ich im November gefunden und im Dezember ins Frühbeet gepflanzt hatte, wurden regelmäßig beäugt, manchmal gegossen und insgesamt vier (!) Schnecken am Auffressen des Salats gehindert. Der Winter ist auch nicht mehr das, was er mal war....

 

Obstgarten
  • da ist nichts passiert

Ziergarten mit Hecken
  • nach den Frühblühern Ausschau halten, anderswo blühen schon die Schneeglöckchen, hier stehen sie noch in den Startlöchern
  •  
  • dafür blühen die Winterlinge 

  • erstaunlich weit aus der Erde sind die neuen Triebe der Madonnenlilie. Hoffentlich kommt kein schlimmer Frost mehr!
  • die Christrosen haben die Knospen weit in die Luft geschoben. 


 
Kübel auf der Terrasse
  • Oleander 1x wöchentlich gießen - regelmäßig erledigt
  • bei echtem Frost mit der Sackkarre in die Garage verfrachten - war im Januar nicht nötig


Pflanzen im Haus
  • über die Blüten des Abutilon freuen - er und ich sind ja leider keine Freunde. Der schiebt unendlich lange Triebe, die ich entweder abschneiden oder rundwickeln muss, sonst hängen sie mir ins Abwaschbecken. Er verliert ständig Blätter, sieht immer "angetrocknet" aus und nun blüht er doch!
  • Pflanzen im Haus sichten und Katastrophen aussondern
Bei manchen kann man sich um diese Jahreszeit noch nicht entscheiden, ob sie den Winter gut überleben werden
  • auf Schädlinge prüfen

Unsere Pflanzenwinterquartiere sind nicht alle optimal! Ein Teil steht im Kellergang, da ist ein kleines Fenster - zu dunkel und zu warm (15°C)


Da gibt es immer mal wieder moderaten Läusebefall 
Im oberen Stockwerk stehen die Hibiskuspflanzen. Die haben eigentlich auch immer im Winter Läuse. Davon blieben sie diesen Winter bisher verschont. Mal sehen.... Man muss eben immer hinschauen!
  • Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen - erledigt
  • Pflanzen im Keller durchputzen
 
  • nach Amaryllenknospen Ausschau halten - da ist diesen Winter noch keine zu sehen.

Vögel, Insekten & Co.
  • jeden Tag Vögel füttern 
  • Nistkästen sauber machen - haben wir noch nicht gemacht, aber das war letztes Jahr auch erst später geworden
  • Wintervogelzählung - die haben wir dieses Jahr leider verpasst. Ich hatte den Termin einfach nicht auf dem Schirm! Schade...
Sonstiges
  • Werkzeuge sichten und ggf. reparieren - ist offen
  • Apfelvorrat kontrollieren und schlechtes Obst aussortieren - wir hatten letzten Herbst nur wenig eingelagert. Trotzdem sind noch ein paar Äpfel da und werden verbacken
  • Beetplan machen - ist noch offen, dazu hatte ich keine Lust bei diesem Wetter!
  • PS: das Gewächshaus, von dessen Planung ich letzten Januar berichtet hatte, steht noch nicht. Und es wird wohl auch weiter auf sich warten lassen, weil andere Pläne sich in den Vordergrund drängen... dieser Gutschein verfällt zum Glück nicht! 
  • Weide köpfen - das hatten wir uns fest vorgenommen und haben es auch gemacht. Die Trauerweide muss alle drei-vier Jahre mal komplett abgesägt werden, sonst hängen die Äste tief über die Treppe und die Terrassenbeete, das ist nicht gut...

Sie wächst erstaunlich schnell nach und darum tut uns diese "Verschandelung" eines stattlichen Baumes nicht leid.


Der Februar ist nun schon ein paar Tage alt und bisher ist im Garten nix passiert. Pläne für den Monat gibt es allerdings doch!

Im Februar möchte ich: 
 
Gemüsegarten:
Salatpflänzchen beobachten und vor Schnecken verteidigen
bei Trockenheit erste Beete zurecht machen, Kompost aufbringen, Hornspäne aufbringen 

 
Obstgarten: 
über Leimringe schlau machen und vielleicht welche besorgen
 
Ziergarten: 
je nach Wetter Stauden zurückschneiden 
Rosen schneiden  (das macht Herr B. - bestimmt!)
Christrosen ausputzen (Blätter dicht über dem Boden abschneiden)
 
Aussaat 
Aussaat in Anzuchterde (Je wärmer desto besser, Plasteabdeckung)
im Haus: Salat, Tomaten, Gurken (?), 
im Beet: 
Spinat, Möhren, Pastinaken, Radies, Petersilie
 
Terrasse: 
Oleander 1x wöchentlich gießen 
Bei echtem Frost in die Garage verfrachten
 
Pflanzen im Haus 
sichten und Katastrophen aussondern 
auf Schädlinge prüfen 
Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen  
nach Amaryllenknospen Ausschau halten und sich über jede freuen! 
alle Pflanzen düngen
 
Und sonst noch so: 
jeden Tag Vögel füttern 
Nistkästen sauber machen (jetzt aber unbedingt!)
Werkzeuge sichten und ggf. reparieren 
das übernommene Hochbeet mit Folie auskleiden und füllen
Apfelvorrat kontrollieren und schlechtes Obst aussortieren  
Beetplan machen
Gartenbuch aktivieren
 
Wieder große Pläne. Vieles ist vom Wetter abhängig. Aber ich will dran bleiben und auch dieses Jahr einen schönen Garten haben!

Verlinkt wird bei Andrea's Sammlung der Jahresprojekte



Donnerstag, 2. Februar 2023

Mein Jahresprojekt 2023: Entrümpeln im Nähzimmer (1)

Warum neue gute Vorsätze wenn die alten noch taugen? So nach diesem Motto will ich es dieses Jahr wieder halten. 
 

Letztes Jahr hat die Aktion Weniger-ist-mehr: 1000-Teile-raus mich ein ganzes Stück voran gebracht. Bei der Zitronenfalterin habe ich zum Monatswechsel jeweils vom Fortschritt berichtet. Auch dieses Jahr wird Andrea wieder unserer Jahresprojekte sammeln. Und obwohl meine Aktion mit den 1000 Teilen weiter läuft, möchte ich das für das Jahresprojekt ein bisschen konkretisieren: das Nähzimmer ist endlich fällig! Ich habe mich erfolgreich gedrückt im letzten Jahr - zu viel gab es im Rest des Hauses zu sortieren. Aber mein Nähzimmer ist eine Hölle! Teilweise ist es so schlimm, dass ich nicht nähen kann. Alles, was im Haus aus dem Weg muss, landet erst mal im Nähzimmer, egal, ob es dort etwas zu suchen hat oder nicht: Dinge, die verkauft werden sollen, Bügelwäsche, Klappkisten, Weihnachtsdekokartons, zu entrümpelnde Dinge, die eine Nachnutzung suchen, Dinge, die irgendjemand der Familie mal mitnehmen soll, wenn er das nächste Mal vorbei kommt...... Na, ihr kennt das vielleicht: ein Abstellraum quasi! Ich muss also Aufräumen und Sortieren und hoffe, dass mir dabei viele Dinge begegnen, die ich nicht wirklich brauche..... So der Plan.
Seit Jahren schon versuche ich diesen Plan umzusetzen. Fest damit verbunden ist natürlich der Vorsatz, keinen Stoff zu kaufen, den ich nicht unbedingt brauche. Und deshalb wiege ich das Rein und Raus. Nur so kann ich feststellen, ob das Material im Nähzimmer wirklich weniger wird. Dabei notiere ich jeweils in drei Kategorien

Rein: neuer Stoff - neues sonstiges Material - geschenkt
Raus: Genäht/gestrickt - verschenkt - Abfall 

In den letzten Jahren verhielt sich die Jahresbilanz folgendermaßen:
2014:   +1.270 Gramm
2015:   -1.961 Gramm
2016:   +4.087 Gramm
2017:   -6.405 Gramm
2018:   -11.773 Gramm
2019:   +9.830 Gramm
2020:   -4.564 Gramm
2021:   -3.569 Gramm
2022:   -6.695 Gramm

An dieser Aufstellung sieht man, dass es Jahre gab, die waren recht erfolgreich und andere, da ist es völlig "entgleist". 2019 war das Jahr der großen Kleiderentrümpelung. Da ist vieles zum Weitervernähen in das Nähzimmer eingezogen. Aufgaben lagern, da. Aufgaben.....!
Und auch wenn das Material in den letzten Jahren durchaus weniger wurde, so herrscht doch der absolute Überfluss und ein schlimmes Gedränge in allen Schränken, Kisten, Kommoden. Zu viel steht auf der Erde rum und es ist dadurch logischerweise allermeistens nicht-sauber-genug...

Aktuell (30.01.2023) sieht es in meinem Nähzimmer so aus (ungeschönt):
Gleich hinter der Tür steht links ein ehemaliges CD-Regal. Da geht es noch recht geordnet zu:
 

Auf der linken Seite gibt es große Regale mit lauter (Schuh-)Kartons, in denen überwiegend Stoffe lagern. Davor steht das Bügelbrett (ein bisschen im Weg, aber das lässt sich kaum ändern). Das eignet sich zudem perfekt als "Zwischenlager" ;-(
 

Hinten links steht ein Einbauschrank, dessen rechte Tür sich nicht komplett öffnen lässt wegen des Fensterbretts. Der ist vollgestopft mit Kisten (Stoff, Vlies, alten Jeans, alter Bettwäsche zum Vernähen). An den Türen hängt eins meiner UFOs. Das muss ich eigentlich nie fertig machen - das ziert auch schon so!
 

Rechts ein wunderbares Wandregal für Kleinkram. Die linke Seite des Regals wurde in den letzten Jahren schon mal durchsortiert, die rechte nicht. Aufgaben.
 

Unter dem Zuschneidetisch eine Schubkastenkommode mit Garnen, dünnen Vliesen, Reißverschlüssen, Kleinkram, dahinter Kartons mit Material
 

Unter dem zweiten Maschinentisch DER KORB! Katastrophe! Die langjährigen Leserinnen erinnern sich: das hatten wir schon mal! Damals hat mich die 3-Teile-Methode gerettet. Leider nicht dauerhaft....
 

Rechts oben in der Ecke ein Regal für .... ähem.....


So. Nun habt Ihr es gesehen... Nun ist es aber genug geschwafelt. Begonnen habe ich letzte Woche im Nähzimmer mit der Räumerei auf dem Fensterbrett. Hier kann man davon lesen. Ein erster Erfolg ist zu verzeichnen. Ich möchte jeden Monat ein Stück voran kommen. Und hier im Blog werde ich Euch davon berichten. Das ist ein guter Ansporn. Denn so "ganz ohne Fortschritt" möchte man ja zum Treffen der Jahresprojekt-ler nicht erscheinen! *lach*

Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin 


Mittwoch, 1. Februar 2023

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus: Aufräumen im Nähzimmer

Mittwoch ist's - Zeit, um über das Entrümpeln zu reden....
 

Ich habe einen ersten mutigen Schritt ins Nähzimmer getan. Dort sieht es ziemlich gruselig aus!
 

Nicht, dass ich irgendetwas Nennenswertes getan hätte! Im ersten Schritt habe ich lediglich die Haufen auf dem Fensterbrett sortiert. 
 

Dort haben sich in den letzten Monaten (!) größere Mengen Stoffe angesammelt, die ich verarbeitet habe oder die ich verarbeiten wollte. Vermischt sind sie mit nötigen Reparaturen. Immer fleißig drauf auf die Haufen!
 

Um die Stoffe wegzusortieren, musste ich die Kiste mit den Jerseys komplett kippen - ein zu großes Durcheinander von Meterware, alten Kleidungsstücken und kleinen Resten! 
 

Dabei habe ich ein paar wenige Teile aussortiert. Alles andere wurde ordentlich zusammen gelegt und die kleinen Reste in eine extra Schachtel. So ist es gelungen, die Jersey-Vorräte auf dem Fensterbrett tatsächlich in der Kiste mit unterzubringen.
 

Übrig blieb ein großer Berg Reparaturen. 
 

Oh, meine Güte!!! So auf einen Haufen sieht das ziemlich fürchterlich aus. Ich drücke mich ja sehr gern um diese Reparaturen. Da sind auch echt eklige Sachen dabei.... Bei Tina vom Venn habe ich eine gute Idee für die Reparaturen gefunden, nämlich eine "Inventurliste". Genauso wie bei den UFOs. Vielleicht motiviert mich das? Muss ich noch bisschen drüber nachdenken...
Jetzt verließen 5 Kleidungsstücke das Haus, aus denen ich nichts mehr nähen mag.
 

Und Yase erinnerte mich daran, dass ich noch gar nicht die Spulen des letzten Jahres gezählt habe! Die leeren Spulen sammle ich in einem Glas und weil ich sie ja voll "reinwiege" ins Nähzimmer verlassen die 29 Spulen nun leer über die Waage das Nähzimmer 


Und wie war es bei Euch? Konntet Ihr Euch von ein paar Teilen trennen?



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Dienstag, 31. Januar 2023

Und das war mein Januar 2023

 

Langsam wird es zur festen Tradition - wenn der Monat um ist, schaue ich zurück. Das öffnet die Augen und man kann dankbar noch mal die Zeit Revue passieren lassen.

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus
flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus'.
                                                                            Joseph von Eichendorff

Im Januar...
.... waren die ersten Tage doch recht verhalten. Am vorletzten Tag des Jahres war meine Mutter verstorben und so führte mein Weg an meinem Geburtstag dieses Jahr nicht an eine festliche Kaffeetafel sondern zum Bestattungsinstitut. Aber das muss Euch jetzt nicht Leid tun - meine Mutter hat ein gutes Leben gelebt und ist in Frieden und selbstbestimmt daraus geschieden. In einem ihrer zahlreichen Schriftstücke an ihre Nachkommen schrieb sie: "Es ist Herbst. Ich beobachte den Fall der Blätter und auch meine schwindenden Kräfte. Und ich sehe, dass sich die Blätter schmerzfrei vom Baum lösen... Ich habe keine Angst vor dem Sterben!" - Wohl dem, der das von sich sagen kann. Ich habe viel drüber nachgedacht, auch über das eigene Sterben...
.... konnte ich in den ersten zwei Wochen die Anwesenheit von Tochter und Enkeltochter genießen. Danke, lieber Schwiegersohn! Denn so hatte ich eine 1a-Haushalthilfe,
 

die neben dem Putzen auch noch das Ausräumen des Geschirrspülers übernommen hat.


... entdeckte die Enkelin ihre ganz große Liebe zum Kochen und wir bekamen immerzu Kaffee, Tee oder Cappuccino aus kleinen Holztassen - mit oder ohne Milch, ganz nach Belieben - und dazu Gerichte aus der Kinderküche serviert, zum Beispiel eins unserer Lieblingsessen: Grießklöße mit Birnen


... recherchierten wir die wunderbare Welt der Filz-Lebensmittel zum Spielen. Da kommen große Aufgaben auf uns zu, die die Tochter gleich mal mit einer Bestellung von Wollfilz bei dem Atelier Kleiner Troll manifestiert hat. 
 

... entstanden dann auch die ersten Teile und ihr müsstet sehen, wie die Tomatensoße ganz geschickt in der Pfanne gewendet wird, bevor sie mit Nudeln auf den Teller kommt! *lach*
 

... half mir die Enkeltochter Weinbergschneckenhäuser zu sammeln. Nun müssen sie "nur noch" gereinigt werden. Dann können wir sie verbasteln.
... konnten wir den 18. Geburtstag vom Junior feiern. Nun ist es vorbei mit den Kinderschuhen unserer Kinder! Jetzt brauchen wir Socken in Schuhgröße 45! Und wir können dankbar sein, dass es Enkel gibt wenn der Auszug des letzten Kindes droht... ;-)


...hielt die Arbeit völlig neue Aufgaben für mich bereit, dazu ein zweites Büro mit unbekannten Akten in den Schränken und kryptischer Ordnung im PC. Vollzeit ist wohl das Wort des Jahres, und ich weine ein bisschen der wirklich entspannten 30-Stunden-Woche des letzten Jahres nach! Aber auch diese Aufgabe werde ich meistern. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und danke Gott, dass ich gesund bin.
... führte uns eine kleine Wanderung in die Hassberge und wir sahen eine seltsame Flechte an den Buchen. Kreisrunde Flecke. Viele. Ein besorgt befragter Baumgutachter meinte aber, das sei nicht gefährlich für die Bäume. Das hoffen wir, denn auch dort hinterlässt die Trockenheit der letzten Jahre Spuren.
 

...führte mich der Weg wieder einmal am Torgauer Wasserturm vorbei. Wisst Ihr noch? Da bin ich vor ein paar Jahren öfter gefahren! Der Wasserturm ist noch da, trutzig wie eh und je
 

Und in der Abenddämmerung ist er wie ein gemütlicher Freund
 

... kam die Familie zusammen in der Heimat unserer Eltern. "Auf dem Friedhof zu Kirchhain" hatte sich meine Mutter gewünscht. "da, wo man die beiden Kirchtürme sieht". Ein Abschied, der wie so oft auch gute Seiten hatte.
 

.... fraßen mir die Vögel die Haare vom Kopf! 
 

Seit Weihnachten habe ich eine Eichel für Erdnüsse, das wird sehr gern genommen.
 

... hat mir die Enkelin geholfen, die Futterröhren alle Tage wieder aufzufüllen. Das kann sie inzwischen ganz allein!
 

... ging der Monat ziemlich still zu Ende. Das Jahr war anders gestartet als wir es sonst kennen. Keine hochtrabenden Pläne und kein Schnellstart. Aber der Januar war trotzdem ein guter Monat! Nun starten wir in den kurzen Februar und hoffen, dass genug Zeit bleibt für alles, was wir im Januar nicht geschafft haben... *kicher*

Montag, 30. Januar 2023

12tel Blick im Januar. 2023

Schon früher habe ich manche Jahre bei der Sammlung des 12tel Blicks mitgemacht. Das ist eine feine Sache, wenn man 12 Monate lang ein Stück Landschaft oder was auch immer mit dem Fotoapparat begleitet. Der Januar kommt ja immer ziemlich plötzlich, aber dieses Jahr hat mir der Zufall in die Hände gespielt und beim Fotografieren von Vorher-Nachher dachte ich: DAS wäre ein schöner 12-tel Blick...
In unserem Garten steht auf halber Hanghöhe eine Trauerweide. Aller paar Jahre muss sie geköpft werden damit sie nicht alles zuwächst. Anfang Januar sah das noch so aus:
 

Vor ein paar Tagen kam dann der große Einsatz: Haare runter! Herr B. steigt mit der Kettensäge auf die Leiter und sägt alle Äste komplett ab. Ich stehe unten mit Schredder und Schubkarre und versuche, den langen dünnen Zweigen Herrin zu werden. Keine leichte Sache!
Vor Jahren einmal hat ein Bekannter, der zu Besuch kam und die langhaarige Weide kannte, sehr erstaunt gefragt, warum wir die Weide absägen wollten.... Nein, die wächst wieder! Und dieses Wachsen werde ich dieses Jahr versuchen, auf meinen monatlichen Fotos einzufangen. Wir werden sehen, wie schnell sie wächst. 
Das ist jedenfalls das Bild von Ende Januar und damit mein 12tel Blick:


Vor der Weide liegt ein Stück meines Terrassengartens und im Hintergrund ist aktuell der Blick auf den benachbarten Tennisplatz absolut frei. Ich bin gespannt und freue mich auf die anderen 12tel Blicke!
Verlinkt wird bei Eva Fuchs. 

Donnerstag, 26. Januar 2023

It's UFO-time - der Januar

Yase fragte neulich ganz erschrocken, ob es schon soweit sei als ich meine UFO-Ziele für dieses Jahr in die Welt geworfen habe. Nein, liebe Yase: heute ist es soweit! Heute ist der letzte Donnerstag im Monat und damit ist UFO-Time!
 

Ich habe vor einer Woche laut getönt, dass ich nun endlich anfangen will mit meinen UFOs. Und das habe ich auch getan. Zwei Stück hatte ich ziemlich gleichzeitig ans Tageslicht befördert. Die Socken sind inzwischen fertig:


Im Nähzimmer habe ich mir ein schnelles UFO ohne Denken rausgesucht. Die Wahl fiel auf die Batik-Blöcke aus der Restekiste von Maja. Die kam vor ziemlich genau einem Jahr hier ins Haus. Es gab 13 auf Papier genähte Blöcke dieser Art:


Wenn man sie auf dem Boden hinwürfelt entstehen wie von selbst Sterne. Ich weiß nicht, was Maja oder jemand anders da mal genäht hat oder nähen wollte, aber egal, wie ich die Blöcke auch hinlege - es werden immer Sterne... ;-)
 

In der Kiste gab es noch passende Stoffreste, zwar nicht reichlich, aber mit ein bisschen zirkeln könnte es reichen.... Doch zuvor habe ich mir erst mal von einem der Blöcke das Muster abgenommen. Zum Glück war das Papier noch drin. Beim Stoffe aussuchen habe ich darauf geachtet, dass ich von dem gelblichen Stoff, der den Stern ergibt immer vier zusammen passende Blöcke bekomme. Das ergibt am Ende fünf Sterne. Bei einem Stern hat das nicht geklappt. Aber die Stoffe sind sich so ähnlich, dass es nicht auffallen wird.
 

Genäht habe ich also 7 weitere Blöcke. Die muss ich nun alle irgendwie zusammen puzzlen zu einem Läufer. Der kann eine schöne Abwechslung auf unseren Schuhschränken sein. Das braucht aber noch einen Moment - der Plan für Februar sozusagen.

Mein persönlicher Stand ist damit:

1/15 in 2023

Aaaaaber es ist begonnen!
Und wie ist es bei Euch? War es ein fulminanter Start in den Januar? Da lassen sich ja oft gute Vorsätze noch sehr leicht umsetzen. Oder schlummern Eure UFOs noch unbeachtet in der Schublade, im Korb oder in einer Kiste? Dann ist es jetzt Zeit! Lasst sie uns ans Tageslicht holen! Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass das ein bisschen Mut braucht. Aber mit diesem Mut geht es los.....
 
 

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