Letztes Jahr war ich ja kläglich gescheitert mit meinen beiden Jahresprojekten. Hier könnt Ihr da noch mal nachlesen. Aber davon lasse ich mich doch nicht unterkriegen! Hier hatte ich Euch schon von meinem ersten Jahresprojekt für dieses Jahr berichtet. Da soll es um die Kräutlein auf unserer Wiese gehen. Und außerdem ist das Nähzimmer nach wie vor voller Reste. Das wird Jahresprojekt No.2!
Der Startschuss ist das Aufzeigen der Reste. Überall im Nähzimmer verteile ich die schön gleichmäßig. Da fallen sie nicht so auf.... ;-) Im Regal über dem Zuschneidetisch stehen Gläser und Dosen mit Schnipseln und Webkanten.
Unten auf dem Tisch noch mehr Dosen mit Dreiecken und Schnipseln von traditionellen Stoffmustern. Da erkenne ich schon von Weitem, was in welcher Dose ist.
Daneben als Stapel Reste aus denen ich immer noch Wimpel nähen will - eins meiner UFOs.
In einem Utensilo gibt's weitere Reste. Und dass das Problem wirklich dringend ist seht Ihr an einem Vergleich der Situation von vor ziemlich genau einem Jahr (links) und aktuell (rechts)
Auf dem Fensterbrett immer noch die Restetüte, die ich (vor Jahren) von einem Nähtreffen mitgebracht hatte.
Unter dem Tisch ein großer Korb mit ausrangierten Kleidungsstücken, zugelaufenen alten Gardinen und anderer Dinge, Teile einer Strandmuschel, alles Stoffe, die quasi auch Reste sind.
Unter dem anderen Maschinentisch Kartons mit Jeansresten - nicht mit Jeans, sondern mit Jeansresten. Die sind alle schon zerlegt und oft nur kleine Teilchen, einzelne Taschen... na, Ihr kennt das ja.
Oben auf dem Regal noch mehr Webkanten, die Reste von Stoffen, die ich nie wegwerfen kann.
Das sind bei weitem nicht alle Reste in meinem Nähzimmer. Es gibt noch mehr Behälter, Schachteln etc. Gerade finde ich beim Sichten der Vorräte überall noch neue Reste, an die ich mich teilweise gar nicht mehr erinnern konnte....
Dabei tut sich natürlich sowieso die Frage auf, was ist überhaupt ein Rest? Ich persönlich lege ja alles zusammen, was so etwa A5-Größe hat. Das ist für mich kein Rest. Ich nähe Patchwork, das besteht sowieso aus kleinen Teilchen. Bei Jersey oder anderen Kleiderstoffen ist das natürlich anders. Aber damit will ich mich in dieser persönlichen Challenge eigentlich gar nicht beschäftigen.
Auch bei den Vliesen sammle ich die Reste und nähe sie dann zu neuen Flächen für kleine Täschchen zusammen.
Mit dieser Bestandsaufnahme konnte es losgehen. Ich bin gespannt, ob ich über's Jahr ein paar Reste vom Tisch bekomme.
Meine Ziele:
- Jeden Monat mindestens ein Projekt aus Resten nähen.
- Am besten mehr.
- Ein paar der Restebehälter abschaffen, mindestens die Tüte.
Zusatzaufgabe:
Jeden Monat nach Möglichkeit eine Tasche oder einen Beutel nähen.
Die/der darf natürlich auch gern aus Resten sein. Muss aber nicht.
Der Grund für das Taschennähen-Wollen ist nicht, dass ich keine Taschen hätte, sondern, dass ich mein Angebot für den auch dieses Jahr kommenden Adventsmarkt des Fördervereins vom Pflegeheim aufstocken möchte. Da haben letztes Jahr Taschen gefehlt, wurden aber nachgefragt.
Nun ist der erste Monat vom Jahresprojekt ja schon rum und wir schauen mal: Was ist im Januar geworden?
Bei Ingrid war Geburtstagsparty und sie hat eingeladen zum Thema Back to the roots zu werkeln. Das Wetter hat mir in die Karten gespielt und solche Aktionen fixen mich ja immer total an. Genäht habe ich ganz viel mit meinen Resten:
Alle restlichen Spatzenblöcke sind vernäht. Erst ein und dann noch ein zweites Kissen zum Spatzenquilt sind fertig geworden.
Ein MugRug und ein Lillesol&Pelle-Täschchen
Eine Susie von Pattydoo aus einem schmalen Reststück, das genau richtig breit war für die benötigten Streifen
Ein Schlüsselband aus winzigen Schnipseln
Mit den Vliesresten hatte ich zwar ein kleines Unglück fabriziert, aber am Ende war alles gut:
Zusatzaufgabe:
Ich konnte eins meiner UFOs landen, und zwar einen Koseki-Beutel mit lauter Quadraten aus Resten:
Im Januar kann ich also mit meinem Jahresprojekt so richtig zufrieden sein. Das ist ja aber im Januar meistens so. Wir werden sehen, wo mich meine Reste hinführen. Auf alle Fälle finde ich aktuell beim Entrümpeln im Nähzimmer ständig noch mehr! *lach*
Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin in der Sammlung der Jahresprojekte.


















liebe Elke da hast du ja Schönes vorgenommen, ich erinnere mich noch sdehr an dein paddydo taschen, . Den Schnitt und das Nähen, zeigtest du mir vor Jahren in Plön und es wurden sehr schöne Geschenke. Das bereichert sicherlich in schöner kombination den Basar. Liebe Grüße von Frauke
AntwortenLöschenSeeeeeeeeeeeehr gut, liebe Elke. Die Susie ist sehr schön geworden. Und ja, du hast wahrlich ebenfalls viele Reste. Ich bin heute (auch) am Sichten/Sortieren, schneide allzu ungerade Zuschnitte gerade und sortiere eben nach Farben, um einen besseren Überblick zu haben. Mein Problem ist, dass ich bislang Kisten etwa in A5-Größe, aber eben recht hoch, für die Reste verwendet habe. Die sind eindeutig zu hoch, es gibt wieder und wieder ein Gewühle, das soll sich ändern. Ich habe irgendwo noch eine auszurangierende Schubladenbox, vielleicht lässt sich da was draus machen für die Reste, ich habe schon eine Idee im Kopf. Und es wartet ein Inchie-Projekt.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Anita
Liebe Elke,
AntwortenLöschenmir ist just heute ein Freebie über den Weg gelaufen für das Verwerten von den ganz kleinen Jeanstäschchen: https://www.jotdot.de/product/mini-taeschchen-naehen-456548, das wär doch was für die Jeansrestekiste.
Liebe Grüße, Ulrike
Hallo Elke,
AntwortenLöschenoh, je, das leidige Resteproblem. Ist bei mir ja nicht anders und letztes Jahr habe ich auch noch Unmengen (6 große Tüten) mit "Resten" geschenkt bekommen. Für meinen Hexagon-Sterne-Quilt. Da kann ich nun noch mindestens 3 weitere draus machen! *lol*
Also ran an den Speck und viel Erfolg.
LG Doris :o)
Soviel Stoff lagert hier nicht. Zum Glück. Aber es gibt noch Wolle. Auch nicht allzuviel im Gegensatz zu andern, aber wir sind ja nicht die andern...
AntwortenLöschenIch möchte auch den Bestand vetkleinern. Vernähen, nicht weggeben oder wegwerfen, natürlich. Deine Resteprojekte sind immer total schön! Die Susie ist toll.
Herzlichst
yase