Sonntag, 23. Februar 2025

Klar-Schiff-im-Nähzimmer: die schwarz-weißen Reste

Bei Ingrid und Marita ist die Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer weiter im Gange. Dieses Jahr wollen wir uns den Resten widmen. 
Da hätte ich ja noch ein bisschen was beizusteuern!
Es ist nun auch schon wieder allerhand Zeit vergangen, da hatte Regina aufgerufen zu einer Challenge zum Nähen kleiner schwarz-weißer Quilts. Von damals habe ich immer noch Teilchen übrig. Ich kann ja nix wegwerfen....
 

Bis dato fehlte aber eine Idee für diese Pentagons. Jetzt sind sie fällig!
In meinen Basarkisten befindet sich kein einziges Brillenetui mehr und beim Adventsmarkt war ich gleich zweimal danach gefragt worden. 
Aus dem Fundus habe ich einen schwarzen und einen weißen Leinenstoff gesucht. Echte Reste!
Beide habe ich mit ganz dünner Gewebeeinlage (G710) verstärkt damit sich das relativ instabile Leinen nicht verzieht. 
 

Die habe ich zusammen genäht und dann fing das Puzzeln an und es gibt viiiiieeeele Möglichkeiten!
Letztendlich ist es sehr geometrisch geworden. Aufgenäht habe ich die Teilchen mit der Hand und dann wurde gleich ein Stück von dem Rest vom Rest des Industrievlieses genutzt und mit der Maschine ein bisschen gequiltet. Von hinten sieht man das sehr gut


So ein Blog ist für manches Gold wert. Hier konnte ich nämlich noch mal nachlesen wie ich das früher mit dem Tunnel am Brillenetui gemacht habe. Denn das sieht ja bisschen seltsam aus:
 

Solche Schnapp-Bügel habe ich noch im Fundus. Und da war das Fertigstellen dann schnell erledigt.
 
 
Schon ein bisschen speziell... aber nun sind ein paar der Resteteilchen verarbeitet. Und das war ja das Ziel.
Eigentlich sollte ich gleich noch eins nähen, der Schnitt liegt einmal auf dem Tisch....
Verlinkt wird bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer.

Gewicht: 36 Gramm
Schnitt: Kreuz-Brillenetui von der Farbenmix-CD (1?)
Stoff: aus dem Bestand
Tunnelzuschnitt: 2x 19x5,25 cm, Vlies H630 8,5x3,5 cm
 
By the way... damit ist wieder ein UFO gelandet.

Freitag, 21. Februar 2025

Freitagsblümchen in KW 8

Draußen ist es noch richtig kalt. Nicht mehr so kalt wie die letzten Tage, aber immerhin. Wir hatten in dieser Woche ordentlich Frost!
Umso mehr sehnt man sich nach ein bisschen Sonne und Wärme. Tulpen vermitteln das - sie sind für mich der Inbegriff von Frühling.
 

Kombiniert habe ich sie mit dem Thymian-Gestrüpp und den inzwischen trockenen Ligusternbeeren aus diesem Strauß.
Die Freitagsblümchen schicke ich nun zu Astrid.
Habt ein schönes Wochenende!

Donnerstag, 20. Februar 2025

Klar-Schiff-im-Nähzimmer: die großen Reste (2)

Bei Ingrid und Marita läuft immer noch die Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer. Dieses Jahr wollen wir uns den Resten widmen. Ich hatte ja mutig die wirklich großen Reste in Angriff genommen und mit einem Auftragswerk gestartet. Hier hatte ich Euch die ersten beiden Teile der Sitzkissengarnitur für eine Eckbank gezeigt. Das war ja noch ziemlich leicht weil rechtwinklig. Nun fehlten aber noch drei Teile: die Ecke für die Eckbank und zwei abgerundete Stuhlkissen.
Starten musste ich auch hier erst mal mit dem Zuschnitt des Schaumgummis, einem Rest einer früheren Matte. Für diese Teile habe ich dann wieder einen Innenbezug gemacht. Dafür kamen die Reste eines Industrievlieses zum Einsatz, das ich mit einem Leinenlaken ergänzen musste weil es sonst nicht gereicht hätte.
 

Dann die eigentlichen Bezüge. Um es vorweg zu nehmen: es war ein elendes Gezirkel, denn der Möbelbezugsstoff war ein Rest mit dem mal eine Couch bezogen worden war. Er reichte gerade so für die Oberseiten und dann brauchte ich für untendrunter noch umlaufende Streifen weil diese an den Kissenseiten ja zu sehen sind. Für die Unterseiten hatte ich gefärbte Baumwolle verwendet, die aber auch knapp war. Deshalb waren die Rückseiten alle ein wahres Puzzle. 
 

Das Eckkissen besteht untendrunter sage und schreibe aus acht Teilen!
Auch hier habe ich an den Rückseiten einen Reißverschluss eingearbeitet. Alle aus dem eigenen Bestand. Einer zugegebnermaßen in ein bisschen schriller Farbe, aber der zeigt zur Wand, das ist egal.
 

Alles schön mit der Overlock versäubern, sonst franst der lose gewebte Möbelstoff vielleicht aus.
 

Die NZG auseinander bügeln und festnähen damit alles schön flach liegt. Das war an den Rundungen der Stuhlkissen ziemlich knifflig.
 

Die Bindebänder beim Nähen nicht vergessen... habe ich natürlich hier und da... ;-) 
Dem Eckkissen seine sechs Ecken verpassen.
Und nach gefühlt endlosem Werkeln waren die Kissen alle fertig. 
 

Die Eckbank steht ja nicht hier bei mir und deshalb kann ich Euch das nicht insgesamt zeigen. Aber einen Stuhl hatte ich mir geborgt, damit ich die Kissen richtig anpassen kann. 
 

Ich bin sehr zufrieden! Besonders weil es echt knapp zuging! Seht mal die Reste der Reste:
 

Fast unglaublich, dass ich alle nötigen Teile rausbekommen habe!
Auch der grüne Uni-Stoff ist fast verbraucht.
 

Vom Vlies ist nur noch ein kleiner Streifen übrig.
 

Wenn das keine gute Resteverwertung war! Da kann ich mir echt auf die Schulter klopfen! *lach*

Verlinkt wird bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer.

Gewicht: 1250 Gramm
Stoff: Möbelstoff, Schaumgummi, Vlies und eingefärbter Uni aus dem Bestand
 
Im Bingo bei Anni gibt es ein Kreuzchen im Feld "dafür brauche ich Papier", 
 

denn ich hatte mir für die unförmigen Teile schöne Schnittmuster aus Zeitungspapier gemacht.
 

 

Mittwoch, 19. Februar 2025

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - Woche 7: die Kosmetika im Bad

Mittwoch ist's - Zeit, um über das Entrümpeln zu reden
 

Ich versuche ja gerade, immer parallel zu meiner Putzwoche in der jeweiligen Zone auch ein bisschen zu entrümpeln. Ob mir das immer gelingen wird, weiß ich nicht, aber dieses Mal habe ich das Regal im Bad "gestürzt". Alles raus und gucken, ob alles gebraucht wird. Das hatte ich letztes Jahr auch gemacht und damals 19 Teile entrümpelt. Und da freue ich mich doch sehr, dass es dieses Jahr deutlich weniger war:
 

Die beiden Haarbürsten müssen weg. Eine hatte ich von meiner Mutter geerbt und die andere habe ich beim Büroräumen mit nach Hause geschleppt. Irgendwann werden die Dinger interessanterweise alt. Die Elastizität des Gummis lässt nach und dann rutschen beim Kämmen die Borsten in die Bürste rein. Dann kämmt sie nicht mehr gut. Das macht mich nicht glücklich!
Und weil wir ja was gelernt haben sind die beiden geschenkt bekommenen Kosmetika gleich weitergezogen - die wird hier niemand verwenden. Und vom Verschenkebrett waren sie gleich weg.
 

Ganz nebenbei flog auch noch ein vor 30 Jahren von den Kindern bemalter Einkaufsbeutel weg, der hatte felsenfeste Flecken und ein Loch. 
 

Insgesamt wurden verabschiedet:
2 Haarbürsten
3 Kosmetika
1 Verpackung
1 Stoffbeutel
7 Teile gesamt 

7 Teile sind nicht viel. Aber das finde ich total in Ordnung. Zeigt es doch, dass ich im Bad nicht mehr ungeordnet und überbordend Kosmetika horte... ;-)
 
Und wie sah es bei Euch aus? Gab's den großen Schlag oder die kleinen Schritte?
 
 

You are invited to the Inlinkz link party!

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Dienstag, 18. Februar 2025

Muss mal im Reparatur-Café vorbei: zwei offene Nähte

Heute habe ich endlich die ersten Teile aus meinem Berg von Reparaturen gefischt weil gerade schwarzes Garn in der Maschine eingefädelt war und auf dem Fensterbrett inzwischen ein ganz unmögliches Chaos herrscht. Mit dem Chaos muss ich mich auch dringend befassen, aber erst mal ging es den offenen Nähten in zwei Unterwäscheteilen an den Kragen. 
 

Eine Naht war wirklich nur aufgegangen. Bei dem zweitenTeil war der Jersey direkt aus der Naht gerissen. Dort habe ich ein bisschen Gewebevlies aufgebügelt und dann alles wieder zusammen gezackelt.
Sollte erst mal wieder halten
Nun eile ich damit noch schnell ins Reparatur-Café - das hat nur noch bis zum 20. Februar geöffnet und schließt dann erst mal wieder bis zum 10. März.

Montag, 17. Februar 2025

Später Start für mein Jahresprojekt


Im Januar war ich mir sehr unschlüssig: Jahresprojekt ja oder nein? Seit zwei Wochen bin ich tatsächlich Rentnerin und Anfang Januar hatte ich begonnen, alle Pläne aufzuschreiben, die irgendwann zeitnah verwirklicht werden wollen. Ein Hundert-Punkte-Programm sozusagen. Da war irgendwie kein Raum für noch mehr Projekte.... Dann war Ende Januar die Klar-Schiff-im-Nähzimmer-Aktion bei Ingrid und Marita gestartet und die Dauer für 4 Wochen festgelegt (inzwischen gibt es eine Verlängerung um 2 Wochen) Da kam ich ins Zweifeln: ich hatte meine Reste gesichtet - hier ist der Bericht dazu - und die sind teilweise verknüpft mit allerhand unfertigen Objekten. Andere Reste sind einfach nur DA. Niemals kann ich in vier oder sechs Wochen sicht- und spürbare Erfolge erzielen! Aber das Nähzimmer ist voll mit Resten.... 
 

Manches liegt lose herum in Tüten oder Utensilos oder Restedosen. 
 

Anderes ist schön in Schachteln weggeräumt.
 

Und so war beim Sichten der vielen Restebehälter mein Jahresprojekt geboren
 
2025 wird das Jahr der Reste!
 
Ich werde versuchen, jeden Monat mindestens ein Projekt aus Resten zu nähen und dabei möglichst viele davon zu verarbeiten. 
Fokus soll zusätzlich auf dem Vernähen der vielen kleinen Garnreste liegen, die ich schön in einem Schubkasten aufbewahre und aus lauter Bequemlichkeit dann doch leicht zu den großen Spulen greife.
Da dieses Posting ein Rückblick auf den Januar spiegelt gibt es noch nicht mehr zu berichten außer von diesem Plan. Die regelmäßigen Leserinnen wissen zwar, dass ich voller Elan in den Restemonat Februar gestartet bin, aber das fasse ich Euch dann Ende des Monats noch mal in geballter Form zusammen.
Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin bei den Berichten zu unseren Jahresprojekten im Januar.

Sonntag, 16. Februar 2025

Klar-Schiff-im-Nähzimmer: Hexagon-Untersetzer

Bei Ingrid und Marita ist die Aktion Klar-Schiff-im-Nähzimmer voll im Laufen. Dieses Jahr wollen wir uns den Resten widmen. 
Maria hatte dazu neben der Auflistung ihrer wirklich umfangreichen Restekisten verschiedene Ideen gezeigt. Unter anderem Hexagonuntersetzer, die mich auf dem Foto gleich sehr angelacht haben. Bei genauer Betrachtung zeigte sich aber, dass sie in dieser doppellagigen "Flechttechnik" gemacht sind. Das kenne ich von viereckigen Untersetzern. 
Ich bin doch so schrecklich geizig! ;-)
Und ich wusste genau, wo sich die Schablonen von meinem Babyblock-Quilt befinden.
Also habe ich mal einen Test gemacht. Drei Rhomben an je zwei Seiten mit der Hand zusammen gelieselt. Die Schablonen habe ich geheftet.
 
 
Gebügelt und mit Bleistift die Hexagongröße auf der Stoffrückseite angezeigt. 
Dann habe ich das Papier entfernt und ein passendes Vlies zugeschnitten. Auch da kamen alle Reste zum Einsatz!
 

Das muss nun schön passig untergesteckt werden, dann kann man quilten. 
 

Mit einer Rückseite verstürzt, gewendet und eine Randnaht gesetzt. Fertig.
 

Für den zweiten hatte ich die Technik ein bisschen verändert: das Vlies miniknapp beim Verstürzen von Vorder- und Rückseite mitfassen und erst nach dem Wenden quilten. 
 

Das fand ich am Ende sogar die bessere Lösung. 
 
 
Und die Quintessenz des Experiments? Jaaaa, das kann man so machen, muss man aber nicht. Beim Wenden fand ich die dicken Ecken ziemlich friemlig. Aber als das Ergebnis dann gebügelt auf dem Tisch lag war ich doch sehr zufrieden. Vielleicht purzeln aus den Stoffrestebehältern ja noch rhombenähnliche Teile... ;-)

Verlinkt wird bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer.

Gewicht: 14 Gramm
Größe: Kantenlänge 5 cm
Stoff: aus dem Bestand
Vlies: Bodentuch vom Discounter
Gesehen bei Marys Kitchen.