Montag, 5. August 2019

5-Minuten-Raumrettung im Nähzimmer, Tag 22

Meine Raumrettung hat vor lauter Patchworkmitmachausstellung und Wochenendreise pausiert. Im kleinen Regal neben der Veritas war ich steckengeblieben.
In einer Tüte stehen dort kleine Täschchen für den nächsten Basar - ab in die Basarkiste!


Außerdem findet sich in dem Fach eine Schachtel Mullkompressen, die sich wohl ins Nähzimmer verlaufen hat (?) und eine Schachtel mit Garnen. Ei gugge… Leider ist in meinem Garnschubkasten im Moment echt kein Platz. Aber ich habe mal bisschen neue und angebrauchte getrennt und Garn zu Garn gestellt. Immerhin...


Nun habe ich ein leeres Fach und bin gespannt, was sich dort als erstes "einnistet!" *lach*
Den Papierstapel unten drunter lasse ich unangerührt. Ich habe im Wohnzimmer schon genug Papier, das kann ich hier jetzt wahrlich nicht gebrauchen! Und deshalb wechsle ich jetzt den Ort der Aktivitäten und werde mich vielleicht in den nächsten Tagen mit meinem großen Hängeregal über dem Zuschneidetisch befassen. Auweia....

Die Methode der 5-Minuten-Raumrettung stammt aus dem Buch "Die magischen Küchenspüle" von Marla Cilley.

Sonntag, 4. August 2019

Patchwork auf der Wäscheleine im Tobiashammer in Ohrdruf

Hach, was war das wieder schön! So viel Patchwork auf der Leine!
Ab Samstagmittag füllten sich die Wäscheleinen im wunderschönen Park um den Tobiashammer in Ohrdruf mit den verschiedensten Patchworkarbeiten. Von einfachen Decken über kunstvolle Quiltarbeiten bis Taschen und ganz spezielle Kunstwerke war alles dabei. Gerade das macht das Lebendige dieser Ausstellung aus.

Unter den großen Bäumen fanden auch wieder die Wetterdaten der letzten und aktuellen Jahre ihren Platz. Ein fröhliches Wiedersehen war das mit Viola und Katrin!


Unsere Wetterquilts hingen zwar ganz dicht beieinander, aber um ein "Leinen-Rondell" - deshalb kann man sie nicht gleichzeitig sehen. Es war ein Schwatzen und Gucken und Bequatschen der mitgebrachten Werke - wunderbar.
Von Angesicht zu Angesicht stand ich Katrin's Elefanten gegenüber:


Natürlich blieb auch Zeit, an all den anderen Wäscheleinen entlang zu schlendern und zu sehen, was die anderen mitgebracht haben. Mit vielen der Quilterinnen kam man dabei nett ins Gespräch. Regina, die mit zu den Organisatorinnen gehört und deren Mann immer die vielen Meter Wäscheleine zieht, hatte tolle Dinge angeklammert. Besonders gut hat mir zum Beispiel dieser gefallen:



Ein Escher-Bild - so toll! Sehr gefreut habe ich mich auch, Ute wieder zu treffen. Sie ist eine der Meisterinnen der Wiederverwertung und der Stoffspielereien und hatte verschiedene coole Projekte dabei, zum Beispiel diesen Quilt aus Jeans mit leuchtenden Fenstern.


Tja, meine To-Sew-Liste ist wieder länger geworden! ;-)
Besonders verlockend fand ich wieder diese Endlosquilts, die man über einer Rolle immer weiter "blättern" kann.


Ich selbst hatte dieses Mal meine Würfel aufgehängt mit dem Bernina-Triangle und den Frauenrechtsquilt. Jedes Jahr darf eben mal ein anderer Quilt auf die Leine...


Freitag, 2. August 2019

Der Wetterbericht vom Juli

Dieses Mal muss ich mich sputen mit der Wetternäherei, denn am Samstag findet in Ohrdruf das diesjährige Patchwork-mit-Dampfmaschinen-Event statt. Auf dem Museums-Areal gibt es unter großen Bäumen eine Mitmach-Ausstellung, wo jeder und jede seine Patchworkarbeiten auf Wäscheleinen der Öffentlichkeit präsentieren kann. Ich freue mich schon sehr! Und wieder bin ich mit Viola und unseren Wetterquilts verabredet. Letztes Jahr waren wir zu dritt: Katrin, Viola und ich hatten unsere Wetterquilts nebeneinander gehängt und hatten auch so einen wunderbaren gemeinsamen Nachmittag.

Die Wetterfeen 2018

Viola und ich nähen ja auch dieses Jahr weiter am Wetter. Deshalb soll es dieses Jahr nun die Fortsetzung geben. Und weil auch WIP's gern gesehen und diskutiert werden, musste das Juli-Wetter schnell genäht werden.
So sah das im Juli in Bad Frankenhausen aus:


Im Zusammenhang mit dem Juni zeigt sich noch mal so richtig die unglaubliche Juni-Hitze, die wir hatten. Der Juli war etwas moderater und vor allem hatte er mehr bewölkte Tage, schwüle Hitze und ………. wieder fast keinen Regen! *seufz*


Letztes Jahr war der Juli genauso heiß, nein - noch heißer als dieses Jahr. Hier sehen wir den Juli der letzten 4 Jahre von oben nach unten 2016 - 2017 - 2018 - 2019:


2018 war eindeutig der wärmste Juli! Interessant finde ich die Häufung von schwül-heißen Tagen (violett) zum Monatsende aller Jahre. Da gab es viele Gewitter. Ob das ein generelles Phänomen ist?
Und morgen mache ich mich mit meinen Wetterquilts auf den Weg nach Ohrdruf, nehme noch ein paar andere Quilts und Näharbeiten mit und freue mich schon sehr auf die Thüringer Patchworkerinnen!

Entrümpeln und Aufräumen in Zone 5

Große Ereignisse stehen ins Haus. Und deshalb nützt mir mein ganzer Plan für Zone 5 nüscht. Zone 5 ist das Wohnzimmer und unsere direkt angrenzende "Bibliothek". Zone 1 und 5 sind ja besondere Zonen, denn sie umfassen - je nach Verteilung der Wochen im Monat- mehr oder weniger Tage, aber fast nie eine vollständige Woche. Also muss man sowieso etwas schneller sein... Aber dieses Mal ist es anders, denn wir werden das Wohnzimmer renovieren. Nach 9 Jahren Heizen mit dem Holzofen ist das oberdran. Zu diesem Zweck muss ich alle Schränke ausräumen. Auweia.... Als erstes schreit der HotSpot auf dem Schreibtisch. Katastrophe! …. kann ich da nur sagen. Und wenn ich an den Wohnzimmerschrank denke, wird's mir auch schon ganz schwummerig. Aber ich sehe natürlich auch die Vorteile: es ist Zeit zum Entrümpeln und Aufräumen! Danach wird alles viel schöner sein. Wir bekommen eine neue Couch. Tirili, tirila...
Im Nähzimmer läuft ja eigentlich auch die 5-Minuten-Raumrettung. Mal sehen, ob ich ausreichend Nerven habe für beides. Ansonsten muss das Nähzimmer warten -  der Krimskrams läuft ja nicht weg....
Das war die Ausgangslage:


Nach 2 1/2 Stunden fleißigem Sortieren, Abheften, Bearbeiten und Wegwerfen sah die Schreibtischklappe so aus:


Dabei habe ich allerhand entrümpeln können, denn zum Glück erledigt die Zeit ja manche Dinge von selbst! *lach*
Herr B. schüttelt dann zwar den Kopf: "Du immer mit Deinen unvermeidlichen Strichlisten!"


Aber deshalb kann ich es locker sagen:
Wegbearbeitet habe ich:
109 Schreiben und Papiere aller Art
4 Dinge erledigt (Antwortschreiben)


Aussortiert/entrümpelt habe ich:
4 Zeitschriften
87 Schreiben und Papiere aller Art
3 Kleinkram
gesamt: 94 Teile!

Nun liegen da noch ein paar Dinge, für die ich ein bisschen Zeit brauche, aber immerhin... Das finde ich mal eine coole Aktion und nun bin ich nicht mehr so sehr beunruhigt, was die Menge an Papier und Kram in meinen Schränken angeht... Wir werden es sehen!

PS: Und was würde Marla Cilley dazu sagen? Sie würde sagen, man soll einmal pro Woche eine "Bürozeit" einplanen damit genau DAS nicht passiert....

Donnerstag, 1. August 2019

Stoffdiät 2019 - der Mai und Juni

Es war ein bisschen still geworden um die Stoffdiät - andere Dinge drängen sich in den Vordergrund. Aber nun ruft Frau Küstensocke doch zur Zwischenbilanz und ich bin selbstverständlich dabei!
Seit mehreren Jahren habe ich da ja ein Auge drauf, dass die Bestände im Nähzimmer möglichst nicht noch weiter ausufern, das Nähzimmer platzt so schon aus allen Nähten. Man sieht beim Blick in den Raum immer noch sofort die Notwendigkeit der Diät, aber ich bin zuversichtlich und erfolgreich, wenn auch in kleinen Schritten. Lasst uns gucken.
Verschiedene Ziele hatte ich mir auch für dieses Jahr gesteckt:
1. Fleißig an der UFO-Liste arbeiten
Nunjaaaaa…. so richtig voran gekommen bin ich nicht, aber inzwischen ist das 7. UFO von 27 gelandet. Und weiter bin ich dran, mehrere Projekte sind in kleinen Schritten voran gekommen, zum Beispiel der LaPassacaglia.



2. Stoff nur für konkrete Projekte kaufen und nicht in Versuchung führen lassen
Mai und Juni: keine Zukäufe zu verzeichnen. Perfekt!

3. Nähzimmer entrümpeln
Musste ich in den ersten Monaten noch gestehen, dass ich damit überhaupt nicht voran kam, so kann ich jetzt kleine Erfolge vermelden! Mit einem neuen Buch kam zuerst der Sonnenschein in meine Küche und nun versuche ich mich seit geraumer Weile an der 5-Minuten-Raumrettung im Nähzimmer. Und das fruchtet. Es tut nicht weh, macht Spaß und kommt langsam voran. Wer mehr dazu lesen möchte, kann das unter dem Label Küchenspüle gerne tun. So bin ich also guter Dinge, dass ich mich im Jahresverlauf durch mein Nähzimmer sortieren und trotzdem Zeit zum Nähen haben werde.
Allerdings habe ich beim Aufräumen gleich vorne im Nähzimmer ungesichtete Tüten mit Jeans zum Vernähen gefunden, was einen Zuwachs in der Bilanz brachte.

Genäht habe ich in Mai und Juni relativ wenig, weil da ein längerer Urlaub mit Vor- und Nachbereitung hinein fiel und ich bei mehreren Veranstaltungen aktiv dabei war, zum Beispiel beim Fremdnähen.

Fertig wurden der
Bändchenpulli - 283 Gramm


Jeansbeutel für Notfälle - 78 Gramm
Joker-Tasche - 340 Gramm
Tablet-Tasche - 137 Gramm


Lampenmützchen - 21 Gramm

Die Bilanz im Mai und Juni:
Vernäht/verstrickt: 859 Gramm
Entrümpelt: 77 Gramm
Abfall: 794 Gramm
gesamt raus aus dem Nähzimmer: 1730 Gramm

Zugänge:
Stoff neu: 0 Gramm
sonstiges Material neu: 0 Gramm
gebraucht/geschenkte Zugänge: 3359 Gramm
gesamt rein ins Nähzimmer: 3359 Gramm

Insgesamt 2019 mit Stand 30.06.: -644 Gramm
Könnte besser, aber auch schlechter sein! Und da ich weiß, dass der Juli das wieder rausreißt und die Pläne für die folgenden Monate groß sind, beunruhigt mich das in keiner Weise. *kicher*
Mit dem Juli habe ich mich statistisch jetzt nicht befasst - den gibt's in der nächsten 2-Monats-Bilanz.
Und nun geht's zu Frau Küstensocke - die näht immer so viele Meter tolle Sachen - da fragt man sich als Schnipsel-Patchworkerin schon manchmal.... ;-)






Mittwoch, 31. Juli 2019

HotSpots ts, ts, ts....

Bis zur Lektüre des Buches "Die magische Küchenspüle" wusste ich nicht, dass es in unserem Haus HotSpots gibt. Beim Lesen traf mich allerdings die Erkenntnis wie ein Blitz:

Sobald nur ein einziges Papier auf dem Küchentisch liegt, 
vermehrt es sich rasant!

Ich saß ja beim Lesen des Buchs auf der schönen Insel Elba, aber vor meinem geistigen Auge stiegen sofort die HotSpots in unserem Haus auf:
- mein Schreibtisch (allen voran!)
- der Küchentisch
- der Dielentisch
- die Blumenbank
- der Platz zwischen Schneidematte und Veritas
Und beim Entrümpeln der Teevorräte war mir noch ein HotSpot begegnet
- die vordere Ecke des Teeregals


Sicherlich verstecken sich in der Werkstatt im Keller auch noch ein oder zwei, aber die sind zum Glück nicht mein Problem...
Als wir aus dem Urlaub nach Hause kamen, habe ich sofort nachgesehen: jawohl, die HotSpots waren alle noch da! ;-)
So ein HotSpot führt ein interessantes Eigenleben und damit das nicht so augenfällig wird, empfiehlt Marla Cilley eine engmaschige Überwachung: 2x am Tag soll man seine HotSpots klären. Und das fällt mir extrem schwer! Das muss ich echt noch üben.

Die Blumenbank ist ziemlich leicht. Wenn ich konsequent die Sonntagsabend-Abreise- oder Anreiseroutine umsetze, die das sofortige Verräumen von Gepäckresten beinhaltet, ist die Blumenbank nett anzuschauen.


Dielentisch - das ist schon schwerer. Da mischen sich gern die noch nicht verräumten Halstücher von heute mit den Muss-morgen-zur-Post-Sendungen und der Erinnerungskarte vom Zahnarzt. Und wenn ich dort ein einziges Teil liegen lassen habe, legen Herr B. und der Junior mit absoluter Sicherheit etwas dazu!


Küchentisch - das ist ein ganz heißer HotSpot!


Er unterliegt einer ständigen Veränderung, beinhaltet die eingehende Post, die Zeitungen, die Herr B. noch lesen will oder gerade liest, die Vokabellisten vom Junior und meine Einkaufsliste, das Kabel von meinem Fotoapparat verknotet sich mit dem Klettband von meiner Lunchbag…. Hier wäre 2x am Tag HotSpot-Klärung eine echt hilfreiche Maßnahme!

Schreibtisch - da muss man momentan nicht von einem HotSpot reden. Das ist eher ein Dokumentengrab!


Unglaublich, was sich dort in ein paar Wochen wieder angesammelt hat! Drei fette Stapel Papier. Von "Schreiben" keine Spur auf diesem Schreibtisch... Denn auch hier gilt: sobald nur ein einziges Papier dort liegt, vermehrt es sich rasant! Hier sind also erst mal archäologische Ausgrabungen nötig, eine "5-Minuten-Schreibtischrettung" würde mich vielleicht auch voran bringen, aber selbst das wird dieses Mal nicht reichen.

Die Lücke zwischen Schneidmatte und Veritas - das ist auch so ein seltsam Ding. Ein perfekter Platz zum Ablegen von Bügelwäsche, Reparaturarbeiten, neuen oder geschenkten Stoffen, die noch verräumt werden wollen, Zuschnittresten und bereits genähten Schnitten.


Zum Glück war ich dort ja dieser Tage mit meiner 5-Minuten-Raumrettung an dieser Ansammlung vorbeigekommen. Diesen HotSpot muss ich jetzt - nachdem ich ihn so wunderbar beräumt habe - unbedingt mit Argusaugen überwachen! Denn das nervt total....
Nun lass' ich Euch mal mit Euren ganz persönlichen HotSpots alleine und beschäftige mich mit meinen Süße-Brei-Papieren auf dem Schreibtisch!

Die Überlegungen zu den HotSpots sind durch das Buch "Die magische Küchenspüle" von Marla Cilley angestupst. Wer noch mehr zum Thema lesen will, kann es unter dem Label "Küchenspüle" gerne tun.

5-Minuten-Raumrettung im Nähzimmer - Tag 21

Ich möchte mal wieder bisschen in meinem Nähzimmer weiter machen mit der Aufräumerei, die letzten Tage war einfach keine Zeit! Aber die 5-Minuten-Raumrettung hat schon so deutliche Erfolge gezeigt, dass das tatsächlich eine Methode sein könnte, wie ich mich allmählich einmal durch mein Chaos sortiere (und putze)!
Rechts von der Veritas steht ein kleines seltsames Regalteil - nur zwei winzige Böden. Aber es taugt gut zum Abstellen verschiedener Dinge und ist deshalb VOLL - wie so alles in unserem Haus ;-)


An der Wand hängen die grünen Blöcke mit den Federn. Da sollte ich mir mal dringend eine passende Schachtel "finden" - das ist kein Zustand.
Wieso die Dose mit den kleinen Nägeln im Regal steht, kann ich nicht mehr sagen - ab in's Kammerregal!


Der Fusselrasierer findet seinen Platz im gegenüberliegenden Regal beim Fusselroller - das scheint eine sehr logische Verbindung! ;-)


Mein "neues" Handy (das ist seit 2 Jahren besitze) ist der Hülle entwachsen, die kann nun verabschiedet werden. Das Bügeleisen bekommt auch einen staubgeschützteren Platz, das benutze ich ganz selten.


Ha! Was für's Verschenkebrett! Diesem Reiseflaschenset hatte ich dereinst nur die Sprühflasche entnommen. Alles andere brauche ich echt nicht....


5 Minuten vorbei und ein bisschen mehr Übersicht im Regal
Wer mehr über die 5-Minuten-Raumrettung nach Marla Cilley lesen will kann das unter dem Label "Küchenspüle" gern tun.