Samstag, 16. Februar 2019

Entrümpeln - im Kleiderschrank geht's los

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Um mich wieder ein bisschen "einzuentrümpeln" habe ich noch mal im Kleiderschrank begonnen. Da herrscht ja seit zwei Jahren eine schöne Leichtigkeit, alles ist wunderbar übersichtlich, weil ich seitdem wirklich meine Kleidung falte und hinstelle. Es mag nicht jedermanns Sache sein, dass Schachteln/Boxen im Kleiderschrank stehen. Schübe wären schöner. Aber deswegen kaufe ich ganz bestimmt keinen neuen Schrank! Und mit den Kartons kann ich persönlich sehr gut leben, die funktionieren wie ein schöner schmaler Schub:


Leider habe ich ein bisschen chaotisch fotografiert, gleichzeitig mit der Tochter geWhatsApped und mit dem Multitasking ist das so eine Sache... Das war jedenfalls die Ausgangslage - alle Oberteile - bis auf den Pullover, den ich anhatte -  auf einem großen Haufen auf dem Bett:


Warum der Haufen so "geordnet" aussieht? Seit ich mich 2017 mit der Entrümpelungsmethode von Marie Kondo beschäftigt hatte, falte ich meine Kleidung in kleine "Päckchen". Und immer, wenn ich meinen Schrank aufmache, stiehlt sich ein sehr zufriedenes Grinsen in mein Gesicht - echt übersichtlich und ordentlich....


Aber oweh, oweh… dachte ich doch, ich hätte damals gut entrümpelt! Damals waren immerhin 66 Oberteile aus dem Haus gewandert. Und dennoch besitze ich reichlich, sehr reichlich. Jedes Teil habe ich nun in die Hand genommen und dem Glücksgefühl nachgespürt. Bei manchen Dingen geht das ganz leicht, andere musste ich auch noch mal anprobieren. Das sind vor allem die gewesen, die ich tatsächlich selten anziehe. Logisch. Warum ziehe ich sie selten an? Und die Antwort auf diese Frage führt dann oft zum Ausrangieren.
Von den langärmligen Shirts dürfen 27 bleiben, 4 müssen gehen. (Update 23.03.: ein weiteres wurde nach tragen verabschiedet)
Kurzärmlige Shirts: 19 dürfen bleiben, 5 müssen gehen.
Tops: 8 dürfen bleiben, keins muss gehen.
Blusen: 6 dürfen bleiben, 2 müssen gehen.
Stickjacken und Fleecejacken habe ich ganz viele, weil ich mich seit Jahren nach dem Zwiebelschalenprinzip anziehe: 20 dürfen bleiben, davon 3 kurzärmlige und eine Gartenjacke, eine schrill türkisfarbene muss gehen.
Westen und Tunika: 8 dürfen bleiben, 1 Jeansweste muss gehen:
Ein besonderes Stück war auch dabei, diese Weste:


Die macht mich eigentlich glücklich. Warum habe ich sie aber so selten getragen? Als mir die Antwort klar war, war es ganz leicht, zu entscheiden, was mir ihr wird: diese Weste ist so lang, dass sie unter allen meinen Jacken hervorguckt, und zwar richtig dolle. Nach dem Aussortieren habe ich sie sofort mit ins Büro genommen und dort in den Kleiderschrank gehängt. Und am nächsten Tag habe ich sie gleich angezogen (manche von Euch kennen das ja: Hitzewelle an - Weste aus - Hitzewelle aus - Weste an - und so weiter...) Und was soll ich sagen? Diese Weste macht mich glücklich!!! ;-)
Insgesamt habe ich also 14 Oberteile aussortiert, die mich nicht wirklich glücklich machen:


Manche davon passen nicht mehr, andere mag ich nicht mehr. Sie wurden nun von mir freundschaftlich verabschiedet und werden verschiedene Wege gehen und im Schrank ist ein bisschen mehr Luft.
Bei mir wohnen jetzt aber immer noch 87 Oberteile! Das finde ich ziemlich krass. Schön im Schrank einsortiert fällt mir das nicht so auf. Aber die Zahl mal deutlich vor Augen zu haben, stabilisiert natürlich die Einkaufshaltung. Ich habe seit der letzten Entrümpelung keine Oberteile gekauft, weil ich weiß, dass ich völlig absolut ausreichend viele besitze!!! Lediglich ein Corporate-Identity-Sportshirt des Arbeitgebers kam hinzu. Und ich werde jetzt ganz bestimmt nicht weitere aussortieren, um die Menge weiter zu reduzieren - das widerspricht meiner Nachhaltigkeitsvorstellung einfach sehr. Die geliebten Stücke kann ich jetzt erst mal tragen, bis dass der Tod uns scheidet... ;-)
Das war eine gute Einstimmung in die komplizierteren Kapitel, wie zum Beispiel Röcke. Und es bestätigt sich der Verdacht, dass unser Hausstand bestimmt mehr als 10.000 Teile zählt! Immerhin besitze ich - als "Nein,ichwerdekeineMinimalistin" immerhin schon mal 87 Oberteile!
Als nächstes kommen die Hosen, Röcke und Kleider dran, eieiei….
Verlinkt wird bei Frau Augenstern's 1000-Teile-raus

Entrümpelungserfolg 2019:
Nähzimmer: 1,308 Kilo Stoff
23 Kosmetika
53 Kerzen und -leuchter und anderes Gefunkel
102 Wolle und Beiwerk
88 Kilo Dokumente
16 Ordner
115 Datenträger
10 Bücher
14 Kleidungsstücke



Kommentare:

  1. Du bist so fleißig, liebe Elke und ich finde Deine Kleiderschrankmethode schon etwas gewöhnungsbedürftig ;o) Aber es ist DEIN Kleiderschrank und für DICH muss es sich richtig anfühlen und so wie Du es beschreibts, ist es genau richtig für Dich!
    Hab einen feinen Sonntag, liebe Grüße an Dich
    Katrin

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  2. Hallo Elke,
    dein Kleiderschrank sieht trotz der großen Zahl doch super-leer-luftig-leicht aus. Und deine Kisten-Methode ist doch klasse!
    Mein Kleiderschrank ist kleiner (ein alter Weichholzschrank von Anno Tobak) und schon deshalb kann ich gar nicht so viel drin sammeln.
    Röcke? Ich glaube ich habe nur einen, den ich nur zu besonderen Anlassen trage. Lieber Kleider (im Sommer).
    Frohes Räumen wünsche ich.
    LG Doris :o)

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  3. schön ordentlich sieht es aus
    aber eigentlich nicht wie in einem Kleiderschrank
    falten wäre gar nicht meins
    das gibt doch Falten ;)
    ich habe meine Pullis auf die klassische Weise eingeräumt
    Armel nach innen einmal umgeschlagen fertig
    auch wenn ich meist die gleichen anziehe dürfen alle bleiben ;)
    die unteren rücken nach wenn die anderen verschlissen sind
    das kann aber dauern ;)
    da wünsche ich dir weiter viel Spaß

    LG
    Rosi

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    1. das gibt erstaunlicherweise keine Falten. Man quetscht das nicht in die Boxen, die Teile stehen locker nebeneinander und bleiben auch stehen.
      Hab ich früher auch so gemacht - die unteren sind eben die Einsamen... ;-)

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  4. WOW!!
    Ich hab deutlich mehr Oberteiel *stöhn*
    Außerdem hab ich Schubladen und da ist das Chaos IMMER vorprogrammiert :-(
    Iiirgendwann.. ja iiirgendwann...
    Susanne

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  5. Wenn ich das so sehe, erhärtet sich der Verdacht, dass unser Haushalt auch mehr Teile beherbergt. Auch Oberteile von mir..... ächz...
    schön, dein leerer Schrank. Ich sollte wohl dran arbeiten
    Herzlichst
    yase

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  6. Wahnsinn wie konsequent du das immer machst. Ich muss da auch mal wieder ran. Aber erst einmal muss ich meiner neu gefundenen Nähfreude fröhnen. ;)
    LG Rike

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  7. Deine Aktion ist sowas von toll - bewundernswert wie du das durchziehst. Ich hab letzte Woche auch mal einen Teil des Kleiderschrankes "entkernt". Vieles, das bei der letzten Aktion noch eine Gnadenfrist bekam, wurde diesmal rigoros entfernt (wandert alles zur Diakonie). Ich muss nur dranbleiben und im nächsten Abteil weitermachen. Du bist mir ein gutes Beispiel.
    LG eSTe

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    1. Das ist vermutlich normal und war bei mir auch so. Man lernt erst nach und nach, sichere Entscheidungen zu treffen.

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  8. Liebe Elke,
    Wahnsinn was sich bei dir noch findet. Ich hatte gedacht da wäre fast nix mehr zum entrümpeln im Schrank so konsequent wie du immer bist. Bei kr mag ich gar nicht zählen hab ich auch noch nie. Sortiere aber schon regelmäßig aus. Immer dann wenn es den Jahreszeiten Wechsel gibt. Ich fürchte aber es bleibt zu viel von dem was nicht mehr richtig passt.😕
    Liebe Grüße, Marita

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  9. Liebe Valomea,
    Toll deine Fortschritte beim Entrümpeln, da muss ich mir echeine Scheibe abschneiden. Hier sind die Kinder immer noch erkältet und wenn ich nicht meine Ruhe habe komme ich gerade zu nix. Aber heute ist ja Sonntag, genieße ihn und bleib gesund! 🍀
    Liebe Grüße
    Annette

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  10. Liebe Valomea, Deine Entrümpelungsaktionen sind klasse! Und toll, wie ehrlich Du uns an Deiner Vorratshaltung teilhaben läßt. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich auch wieder anfange mit Entrümpeln. Bilder folgen. Tausend Dank dafür und weiterhin viel Erfolg damit! liebe Grüße von Ivna

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  11. Deine Entrümpelung finde ich richtig toll, in diesem Winter habe ich auch einige Ecken und Schränke entrümpelt... gezählt habe ich nicht, was raus gegangen ist... aber es ist einiges aus dem Haus gewandert. Jetzt bin ich gerade am grossen Schrank im Wohnbereich, da habe ich ganz viele Dinge die ich weitergeben werde.
    Liebe Grüsse
    Angy

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  12. Ich stelle meine Klamotten auch hin und bin über die Ordnung glücklich, alles fein aufgeräumt und übersichtlich. Ich habe mir beim Möbelschweden so große durchsichtige Boxen geholt, die passen komplett in einen Regalboden. Pappkartons hab ich für Unterwäsche und Haushosen, aber ich müsste wohl auch mal wieder aufräumen, denke aber das ist gerade ein schlechter Moment, hab das letzte Jahr 10 kg zugenommen... heul, vielleicht bekomme ich das ja doch wieder in den Griff, dann passen einige Sachen wieder..
    Liebe Grüße Jacky

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  13. Es ist der Wahnsinn, liebe Elke, was du alles schaffst. Toll. Ich habe in einem Teil des Kleiderschrankes einige Auszüge, dort gelingt es mir ganz gut, die Sachen gerollt/aufgestellt aufzubewahren. Der andere Schrankteil hat Fachböden, dort liegen Shirts, Pullover, Strickjacken gestapelt und teilweise (zwischen den Stapeln rechts und links) noch in Rollen aufeinander. Suboptimal alles, denn ich komme so schlecht an die unten liegenden Teile heran und es nervt mich, erst den ganzen Stapel herausholen zu müssen. Ich muss mal über Kisten nachdenken...
    Danke für die Inspiration, viele Grüße
    Anni

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