Montag, 19. Januar 2026

Back to the roots - Woche 1 - ein MugRug

Ingrid feiert ihren 11. Bloggeburtstag mit einer tollen Aktion. Ihr könnt noch einsteigen! 


Jetzt startet die Woche 1 zum Thema Dekorationen aller Art, auch Tischsets etc.
Ich hatte mir ja überlegt, dass ich in meinem Blog 11 Jahre zurück blättere, also ins Jahr 2015, und mal schaue, was mich damals so beschäftigt hat. Zum Thema "Dekorationen" ist da nicht so sehr viel, aber die kleinen MugRus mit den schwarz-weißen-Zwischenstreifen sind mir doch gleich ins Auge gestochen. Damals gab es eine ganz groß angelegte Schnipselparty bei Larifox, an die ich mich noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht erinnern kann. Ingrid war da auch dabei. Die Teilnehmerinnen verschickten einem zugelosten Partner einen dicken Brief mit Schnipseln. Der hat dann damit genäht. Bei mir waren ganz viel rosa-pinke Reste gelandet und ich hatte viel, sehr viel Spaß damit! Alles Stoffe, die ich selbst nie, NIE, gekauft hätte. Aber die waren sooo cool! 

06.10.2015

Ja! Das fand ich damals so gut gelungen und es gefällt mir immer noch sehr gut. Das rosa MugRug ist nicht mehr bei mir, das zog damals zu einer anderen Teilnehmerin um. Aber dieses wohnt hier bei mir und wird immer noch regelmäßig benutzt:

01.06.2015

Schwarz-weiß-gestreifter Stoff ist da, Schnipsel auch, also los!
Zuerst Tee kochen und auf das MugRug stellen, das wohnt nämlich im Nähzimmer:


Dann ein passendes Vliesstück zusammenzackeln. (Ich bin ja gerade auf 'nem echten Restetripp)


Und immer schön die alten Garnreste vernähen:


Aus einem ganz speziellen Grund, den ich Euch aber noch nicht zeigen kann, lag auf dem Zuschneidetisch ein Stück lilafarbener Stoff mit Irisblumen. Genau die richtige Größe (ca.7x7cm).
Das sollte es werden. Ergänzt habe ich mit echten Schnipseln aus meiner Lila-Schachtel.


Die Rückseite ist ebenfalls zusammengesetzt, dort hatte ich auch eine Wendeöffnung gelassen. Die mag ich bei der Verwendung solch kleiner Teilchen nicht am Rand haben. 


11 Jahre liegen dazwischen... Der gestreifte Stoff ist ein anderer und der Streifen hätte schmaler sein können.


Und damit ist der Start gemacht auf der Reise zurück zu unseren Wurzeln! Ich bin gespannt, wer von den anderen Gästen auf Ingrid's Geburtstagsparty schon etwas nähen konnte. Dort trage ich das MugRug jetzt hin.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Ingrid!
Außerdem darf das MugRug zu Carolyns Home-sweat-home

Größe: 12,5 x 12,5 cm
Gewicht: 11 Gramm
Oberstoff: lila Quadrat aus einer Stoffspende von Renate, Restekiste
Vlies: festes Bodentuch
Unterseite: Buttinette Reste

Sonntag, 18. Januar 2026

Ein Lenkradbezug aus Leder

Hach, für das Lied Unterneath the tree hätte es noch viele schöne Beiträge gegeben. Zum Beispiel diesen: 
Herr B. hatte einen ganz besonderen Weihnachtswunsch. Und er hatte für die Umsetzung auch schon ordentlich vorgesorgt, hatte das Lenkrad vom Camper ausgebaut und einen neuen Lederbezug dafür besorgt. Das Lenkrad sah wirklich schon ziemlich schäbig aus. Und nun sollte ich den neuen Bezug anbringen. Der war schon vorgenäht und musste im ersten Schritt nur über das Lenkrad gezogen werden.


Und dann muss man sich langsam und ordentlich um die Rundung nähen. Das mitgelieferte Klebeband taugte nichts, deshalb habe ich den Bezug provisorisch festgebunden. 


Ich hatte mir vorher im Netz mögliche Sticharten angeschaut und mich entschieden, jeden der Stiche am Außenrand zu erfassen. Das gibt ein hübsches, dichtes Kreuzmuster.


Der mitgelieferte Faden ist gewachst und ließ sich mit einer stumpfen Nadel gut verarbeiten. Ich konnte immer nur eins der Teilstücke nähen weil man den Faden ganz schön festziehen muss. Das ist anstrengend für Finger und Handgelenke.


Die Enden der Fäden habe ich "im Untergrund" verknotet. Das kann man später nicht mehr sehen wenn das Lenkrad wieder zusammen gebaut ist.


Das Endergebnis können wir leider noch nicht sehen. Der Camper ist eingewintert und ich kann überhaupt noch nicht sagen, wann Herr B. das Lenkrad zusammen- und wieder einbaut. Aber er hat sich jedenfalls ganz dolle gefreut und ist begeistert, wie schön es aussieht. Na, dann bin ich mal auch zufrieden... ;-)

Samstag, 17. Januar 2026

Bingo 2026! - Wir renovieren die Küche!

Wir reden schon länger davon, aber jetzt wurde es plötzlich ernst! Wir haben unsere Küche renoviert. Man braucht drei Tage: am ersten muss man alles ausräumen, alle Lampen demontieren und den Rest mit Folie und Malerkrepp abkleben.


Tag 2: Malern. 
Zuerst Farbe anmischen. Wir waren sehr zufrieden, dass wir den gleichen Farbton wieder getroffen haben. Veränderung? -  Bei uns nicht!
In der Mitte vom Bild ist die Farbprobe, ein kleines bisschen dunkler als das alte helle Gelb:


Ich habe mit der kleinen Rolle die ganzen kleinen Flächen bearbeitet, Herr B. mit der großen Rolle die großen Flächen.


Tag 3: alles wieder einräumen. 
Klingt ziemlich easy, oder?
Ist es ja auch, wenn da nicht dieser ganze Fummelkram wäre. Lampen gründlich vom Küchenfettdreck befreien:


Abzugshaube ab- und wieder anbauen.


Steckdosen ab- und wieder anbauen.


Es war echte Teamarbeit: Herr B. hat geschraubt, ich hab geputzt... ;-)
Zum Schluss habe ich die Schnee-Iglus wieder am Fenster aufgehängt, die der Junior vor 15 Jahren gemalt hat. Schnee haben die in all den Jahren nur wenig gesehen!


Wir haben wirklich fleißig gewerkelt, nun ist die Küche wieder schön und wir haben uns das Kreuzchen im Bingo 2026! bei Anni redlich verdient. 


Freitag, 16. Januar 2026

Bingo 2026! - Buntes Treiben am Vogelhaus

Man kann ja nur staunen wie fit diese Vögelchen bei diesen Eisestemperaturen sind! Draußen vor dem Küchenfenster tummeln sie sich alle an den Futterstellen, egal ob 5 Grad plus oder 15 Grad minus sind.
Am 2. Wochenende im Januar ist immer die Wintervogelzählung des NABU und wenn wir zu Hause sind machen wir mit. Es ist erstaunlich, wer so alles in unseren Garten kommt!
An den Futterröhren mit Sonnenblumenkernen hängen ziemlich friedlich nebeneinander die Kohlmeisen, Blaumeisen und Grünfinken. Die Haussperlinge haben inzwischen auch gelernt, wie sie sich an den ringförmigen Stangen festkrallen müssen, um dort Körnchen zu erhaschen. Auf diesem Foto sieht man allerdings nur Grünfinken.


Im Futterhaus drängeln sich alle. Die Grünfinken fallen in Scharen von irgendwo her ein und fressen ratzfatz alles leer. 


Aber auch die Meisen kommen hierher, sogar Tauben versuchen, ins Haus zu gelangen (was ihnen selten gelingt). Die Eichelhäher sind da geschickter. Sie haben es auf die Erdnüsse abgesehen, die ich dort reichlich mit den Sonnenblumenkernen mische. 


Und das interessiert natürlich auch die Kernbeißer.
Unter den Röhren und dem Futterhaus sind all die zugange, die keine Schalen aufknacken können. Hier suchen die Buchfinken und die Haussperlinge nach den runtergefallenen Resten.


Manche stehen auf Weichfutter, so wie die Amseln und das Rotkehlchen. Sie freuen sich über Haferflocken oder aufgeschnittene Äpfel.


Aus der Erdnussglocke naschen allermeistens die Meisen, manchmal allerdings auch die Kleiber.


Dieses Jahr hatten wir auch seltene Gäste. Nur wenn es ganz kalt ist kommen die Bergfinken runter in die Stadt, dieses Jahr ein einzelner, dafür häufiger.


Und noch nie gesehen hatten wir die winzigen Wintergoldhähnchen mit ihrem "Auge" auf den Flügeln und die schwarzen Streifen auf dem Kopf mit Gelb dazwischen. Wenn Ihr dem Link folgt, könnt Ihr sie besser sehen als hier kurz vor der Dämmerung. 
Die wiegen nur 5-6 Gramm!


Gegen ein Wintergoldhähnchen ist ein Rotkehlchen ein fetter Klopper! *staun*

Gezählt haben wir:
15 Grünfinken
8 Kohlmeisen
7 Buchfinken
6 Blaumeisen
6 Haussperlinge
3 Eichelhäher
2 Kernbeißer
2 Kleiber
2 Wintergoldhähnchen
1 Amsel
1 Bergfink
1 Elster
1 Rotkehlchen
1 Turmfalke
1 Weidenmeise
1 Zaunkönig

Leider sind meine Fotos nicht gut. Es ist nicht so einfach, hinter dem Küchenfenster unbemerkt Vögel zu fotografieren, die 6-8 Meter entfernt sind.

Die Vögel fressen mir die Haare vom Kopf! Jeden Tag fülle ich die Röhren und das Futterhaus mit Bergen von Futter. Aber sie danken es uns. Denn es herrscht an unserem Futterhaus immer ein Buntes Treiben! Und deshalb gibt's ein Kreuzchen im Bingo bei Anni.



Donnerstag, 15. Januar 2026

Reparieren - eine Jeans

Der große Sohn der Freundin fragte an, ob ich ihm vielleicht eine Jeans reparieren könne. Er hat eine große Begabung dazu, seine Hosen zu schrotten, und öfter schon habe ich eine wirklich defekte für mein Nähzimmer bekommen. Na klar, ich kann eine Jeans reparieren. Zeig mal her:


An einer seltsamen Stelle unter dem hinteren Hosenbund war ein senkrechter Riss. Hängengeblieben an irgendwelchen Ästen, immer dem Hund hinterher. Oder so.
Das war nicht so kompliziert. Ich habe ein Stück dünnen Jeansstoff dahinter gesteckt und dann von vorn drübergesteppt.


Von hinten habe ich dann den Jeansrest passend abgeschnitten. 


Nun hält die Hose wieder ein bisschen bis zum nächsten Crash... ;-)
Er hat sich jedenfalls sehr gefreut. Und der Zeitaufwand für diese Reparatur hielt sich in Grenzen. Neulich habe ich bei Eva gesehen, dass sie in Jeans Flicken untergesteppt hat. Wow! Das ist dann eine ganz andere Nummer!

Nun trage ich die Jeans noch ins Reparaturcafé, das hat noch bis zum 20. Januar geöffnet.

Mittwoch, 14. Januar 2026

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - Woche 3: der üble Papierhaufen

Mittwoch ist's. Zeit, um über das Entrümpeln zu reden.


Bei mir ging es wieder ein Stück voran mit meinem Plan, über die Zeit alle Kisten, Kästen, Fächer, Räume durchzuschauen und mich bei der Auswahl an meinen Putzwochen der Magischen Küchenspüle zu richten. Dieses Mal allerdings auf eine etwas besondere Weise. Letzte Woche war Zone 2 - die Küche - dran. Und die haben wir renoviert. Es war dringend dran! Aber die Schränke blieben alle an Ort und Stelle und deshalb gab es nicht viel zu Entrümpeln. Aber an der Pinwand:


Einmal durchschauen und die alten Dinge wegwerfen. 8 überholte Papiere (Zeitungsartikel, Arzttermine, Kassenbons, Post...) und die wirklich nicht benötigte Teilnehmermedaille des Kyffhäuser-Berglaufs 2025. Und tschüß! Das Band habe ich allerdings ins Nähzimmer verlagert. Das kann man ja immer mal gebrauchen... ;-)


Beim Waschen aller Dosen wanderten noch ein paar mürbe Gummis und ein Knopf in den Müll


Eine Schachtel mit ungeliebtem Tee und der Teebeutelausdrücker gehen aufs Verschenkebrett

 

Alle Stifte im Behälter auf dem Regal wurden getestet und 3 Stück und ein unmöglicher Pinsel verworfen.


Aber den eigentlichen Paukenschlag habe ich im Wohnzimmer gemacht. Dort lagerte nämlich direkt auf dem Plattenspieler seit nunmehr 2 Jahren ein Sündenhaufen


Papiere aus der Zeit, in der meine Mutter verstarb. Ich hatte eine innerliche Sperre und mochte die Sache lange nicht angehen. Jetzt war es soweit! So ein neues Jahr macht ja mutig... *lach*
Ein paar wenige Dinge wurden weggeheftet (Sterbeurkunde, Grabunterlagen usw.), aber nach der Durchsicht aller Unterlagen konnte ich einen Stapel Papier verabschieden und 4 Adressbücher/Geburtstagskalender/Kalender meiner Mutter.


Die Zahl reißt uns jetzt noch nicht vom Hocker. Aber ich bin sehr glücklich, dass ich einen Teil meiner kritischen Papierberge in Angriff genommen habe. Der Anfang ist gemacht. Da gibt es allerdings noch viel mehr zu tun. Ich bleib dran!
Schaut mal - wir besitzen einen Plattenspieler!


Und dann bin ich ja noch sehr spontan einem Hilferuf von Sabine gefolgt, die um Dinge für eine Tierschutzaktion geworben hat. Ich bin auf den Boden gegangen, habe den Karton mit den zu verschenkenden oder einer Spendenaktion zuzuführenden Dingen herunter geholt und ein Päckchen zusammen gepackt und sofort zur Post gebracht. Ich hatte auch ein Foto gemacht, aber das habe ich irgendwie verballert. 😒
Aber in meinem kleinen Büchlein hatte ich es schön aufgeschrieben und deshalb kann ich hier leicht auflisten wovon ich mich zugunsten des Tierschutzprojekts getrennt habe. Inzwischen ist die Sendung auch im Harz angekommen und ich hoffe, sie unterstützt das Projekt der Tierschützer.

Verabschiedet wurden:
8 Papiere
1 Medaille
8 Gummis
1 Knopf
1 Tee
1 Teebeutelausdrücker
3 Stifte
1 Pinsel
1 Stapel ungezählter Papiere
4 Kalender/Adressbücher
2 Taschen
1 Kissenplatte
1 Kissen
7 Täschchen
2 Beutel
11 Untersetzer/MugRugs
1 Buchhülle
1 Kühlakkutäschchen
1 Kühlakku
1 kleiner Läufer
57 Teile gesamt

Na bitte....

Und wie war es bei Euch? Seid Ihr voran gekommen mit Euren Vorhaben? Ich freue mich, wenn Ihr Eure Entrümpelungserfolge und Sortieraktionen hier verlinkt. Die Linkparty ist dauerhaft für Euch geöffnet.


You are invited to the Inlinkz link party!



Dienstag, 13. Januar 2026

Stich-für-Stich-zum-Ziel im Januar - ein Fach für das Bücherregal

Doris ruft auch dieses Jahr wieder zum Zeigen unserer kleinen Schritte bei den Langzeitprojekten. Das finde ich eine gute Idee, um auch unter dem Monat den Blick auf meinen UFOs zu behalten und dann nicht am letzten Donnerstag zu erschrecken weil der Monat schon wieder rum ist... ;-)
Ich habe einen weiteren Block für meinen Bücherregal-Quilt fertig genäht. Die Betonung liegt hier auf fertig, denn der war schon im Mai letzten Jahres angefangen. Damals war er auf eine Höhe von 25 cm geplant und er war noch nicht für ein halbes Regalbrett breit genug. Nun sind ja allerhand Blöcke genäht und die Regalbretter in 25er-Höhe sind alle schon besetzt. Es fehlen noch Teile in 20er Höhe, denn mein Regal wird ja Fächer in unterschiedlicher Höhe haben. 
Nun ist das Regalfach besetzt - 20 cm hoch und 40 cm breit. 


Die Pflanze im Topf fehlt noch. Aber die muss ja fachübergreifend appliziert werden. Vielleicht sogar erst nach dem Quilten. Mal sehen. Zwei der Bücher stoßen oben an, das liegt daran, dass der Block ja nicht so hoch wird wie ursprünglich geplant. Aber das kennen wir ja alle: wie man ein Buch ins Regal "quetscht" weil es eigentlich nicht passt... ;-) 
Einem der Bücher habe ich ein Lesebändchen verpasst. Das gefällt mir gut.
Verlinkt wird bei Doris.