Sonntag, 24. Oktober 2021

Zurück vom Nähtreffen in Plön

Puh! Sooo eine lange Fahrt! Aber nun bin ich zurück vom Nähtreffen in Plön. Und es war wieder so schön! Letztes Jahr musste das Treffen ja coronabedingt ausfallen. Da war schon die Vorfreude dieses Jahr gleich doppelt so groß. Geschlafen wird ja in der Jugendherberge. 4-Bett-Zimmer mit Doppelstockbetten. Schon das allein ist ein besonderes Erlebnis! *lach*
40 Frauen in einem großen Raum, das braucht eine Menge Planung und Organisation, die Nana auch dieses Jahr wieder für uns gemeistert hat. Danke, Nana! 
Ich bin bei diesem Zusammentreffen eine "Wandernäherin". Jedes Jahr darf ich an einem anderen Tisch sitzen. Dieses Jahr war mein Nähplatz bei den "Sachsenmädels", zu denen ich ja perfekt passe! ;-) Eigentlich muss man ja sagen: Nähplätzchen, denn viel Raum ist nicht.
 

Deshalb muss man sich gut überlegen, welche(s) Projekt(e) mit auf die Reise darf. Ich habe auf meinem HerbstHandarbeitsbingo noch allerhand unerledigte Dinge zu stehen. In Angriff genommen habe ich:
- etwas Grünes machen
- Kreuzstich sticken
Gut, schneller wäre ich gewesen mit einem grünen Smoothie, aber sooo einfach wollte ich es mir nicht machen! Nun ist es ein kleines MugRug geworden aus der Schnipselkiste. Der Kreuzstich ist auch besonders klein ausgefallen... *kicher*
 
 
Gesteppt habe ich auf ein Stück gelben Jeansstoff, den ich in der Restekiste des Nähtreffens gefunden habe, aus der sich jeder bedienen konnte.
 

Nun gibt's endlich mal wieder zwei neue Kreuzchen auf dem HerbstHandarbeitsbingo.
Da gibt es noch viel zu tun! Aber es sind auch noch vier Wochen Zeit...
 

Was ich noch genäht habe? Ein UFO musste natürlich mit, eins, das wenig Platz braucht. Ich habe endlich mal wieder ein paar Blöckchen für meine Jane genäht. Die muss ich in Ruhe auspacken und fotografieren und zeige sie Euch dieser Tage. Da hatte ich die letzten Blöcke im März 2020 genäht, es wurde wirklich mal wieder Zeit!
Und ein neues Projekt habe ich auch begonnen. Ich konnte nicht wiederstehen! Wenn Katrin ruft zum neuen Zeigetag für Stitch Happens, dann zeige ich Euch, was ich geschafft habe. Ich nähe nicht das Original, aber ich werde dabei sein!
 

Zwischendurch muss man natürlich von Tisch zu Tisch wandern und gucken, was die anderen so machen. Es wurde neben Patchwork natürlich auch anderes gewerkelt, manche Stricken oder Sticken, es wurde Kleidung genäht und ein cooles Faultier, das es sich mal kurz an meiner Tischlampe gemütlich gemacht hatte - nicht von mir genäht! 
 

Absolut beeindruckend fand ich, wie zwei ganz Fleißige mit der Hand routiniert ein historisches Gewand genäht haben! Soo zauberhaft!
 

Maßgeschneidert auf die Haut.... echt beeindruckend!
Ich genieße dieses Beisammensein immer sehr. Natürlich muss ich auch immer nähen, schließlich bin ich ein fleißiges Bienchen, aber es ist zu schön mit den anderen zu schwatzen, zu gucken, was alles genäht wird und den Blick mal über den eigenen Nähmaschinenrand schweifen zu lassen.
Da hat man natürlich den Kopf voller Ideen, schöner Bilder und verschiedenster Handarbeitstechniken wenn man sich auf den langen Heimweg macht.
Kammstich, natürlich. ;-)
 

Zu Hause ist man jedes Mal wieder entsetzt, wie viel Gepäck mit auf Reisen geht! Aber nun ist alles wieder verräumt und man kann vom nächsten Nähtreffen träumen....



Donnerstag, 21. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 19: Car and bag

Heute geht es bei Secret Slob um Auto und Tasche. Sie hat diese Challenge mit sich und der Welt vor zweieinhalb Jahren schon mal gemacht. Da hat sie am Tag "car and bag" auch ihre Portemonnaie einbezogen. Das finde ich eine sehr schlaue Idee, die ich unbedingt nachverfolgen sollte.
Heute war außerdem der allerbeste Tag für Auto&Tasche, denn morgen früh ganz zeitig breche ich auf zum Nähtreffen nach Plön. Da tankt man natürlich, prüft Luft und Öl... aber zusätzlich habe ich ein kleines bisschen Müll aus dem Auto geräumt und die Innenscheiben vorn geputzt. 


Ich war recht zufrieden, dass sich seit meinem letzten Auto-Entrümpeln vor reichlich vier Wochen nicht viel Müll angesammelt hatte. Vielleicht gibt's tatsächlich Chancen? Das Auto&Tasche durchsehen empfiehlt Secret Slob als Wochenaufgabe. Sie selbst braucht ja einen Wäschekorb, um Kinderjacken und Schuhe einzusammeln, aber aus diesem Alter sind wir zum Glück raus... ;-)
Das Tasche-Durchsehen war so unspektakulär, dass ich kein Foto gemacht habe. Und aus dem Portemonnaie sind alle überflüssigen Kassenzettel raus. Es kann losgehen!
Morgen gibt's deshalb eine Pause in der 21-Tage-Challenge. Die hat nun sowieso nur noch zwei Tage und davon erzähle ich Euch dann nächste Woche.
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5): ist entfallen, ich bin schon froh, dass durch's Packen nicht zusätzlich Unordnung entstanden ist!
Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: Check! Vom Gartenweg musste ich heute ganz viel Sturmholz wegräumen, hoffentlich geht der Orkan an uns vorüber! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde ja abgewählt, aber die Tagesaufgaben sind gut angelaufen. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank steht voller Gepäck für das Nähtreffen! Das Stand-Tablett in der Küche ist aber okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10
tägliches Entrümpeln (Tag 11): musste heute entfallen
Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo sieht immer noch gut aus und wurde von mir diese Woche fleißig genutzt (Tag 13)  
Speiseplan ist gerade nicht nötig (Tag 14)
Wochenputz fällt aus (Tag 15
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16
Kampf der Aufschieberitis - nächsten Dienstag ist wieder Paperwork-Day! (Tag 17
Self-care befindet sich in der experimentellen Phase. (Tag 18)


Mittwoch, 20. Oktober 2021

21 days t a clean home - Tag 18: Self-Care

Da spricht Secret Slob einen ganz wunden Punkt bei mir an: Selbstpflege... dafür hab' ich immer keine Zeit! *lach*. Obwohl ich natürlich in meinem Tagesablauf intuitiv auch Zeiten der Selbstpflege eingebaut habe. Ich stehe früh allein auf, auch als die Kinder noch zur Schule gingen, und habe ein paar Minuten für mich. "Ohne Frühstück kann ich nicht in den Krieg ziehen.", sagte Herr B. als wir uns kennenlernten. Genau! Ohne Frühstück gehe auch ich nicht aus dem Haus. Irgendwo muss ja die Kraft herkommen, die mich den ganzen Tag antreiben und voranbringen soll! Und wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme gibt es bei mir "5-Uhr-Tee". Da braucht mir keiner mit etwas anderem zu kommen. Da schüttle ich das Tagwerk des Jobs von mir ab und mache einen Haken dran und dann erst starte ich in die "2. Schicht" zu Hause. Diesen Tee gibt's natürlich selten um 5 Uhr. Oft ist es 6 oder gar 7 Uhr. Aber das macht nix. Diesen Tee gibt es immer.
Ich mache ja (leider) so gar keinen Sport. Das nennt Secret Slob auch als einen wichtigen Punkt der Selbstpflege. Ich musste ja staunen: sie lebt irgendwo in Nordkanada und ist gerade aufs Land gezogen. Wenn ich das in ihrem Video richtig verstanden habe, kann sie im Moment nicht laufen gehen wegen der Bären. Im Frühjahr will sie sich einen Hund anschaffen.... Also das Problem ist es nicht, das mich hindert, Sport zu machen! *lach*
In diesen Tagen der 21-Tage-Challenge habe ich natürlich parallel wieder ein bisschen im Buch von der magischen Küchenspüle von Marla Cilley nachgelesen. Da gibt es ein Kapitel, das sich besonders an werktätige Frauen richtet, die immer an- und abgespannt sind und sich damit entschuldigen, dass der Haushalt nicht so gut läuft. Ein Abschnitt hat mich tief ins Herz getroffen: 
 
"Sie haben noch eine weitere Einstellung, die Ihnen über kurz oder lang den Hals brechen wird: "Ich habe keine Zeit für mich!" Deshalb bleiben Sie, wenn alle anderen längst ins Bett gegangen sind, immer noch länger und länger auf, bis Sie nicht mehr genügend Schlaf bekommen, um den kommenden Tag gut zu überstehen. Am nächsten Morgen drücken Sie vier- bis fünfmal die Schlummertaste, und wenn Sie sich endlich aus dem Bett gequält haben, sind Sie bereits viel zu spät dran. Entsprechend ist Ihre Laune, Sie fühlen sich gestresst, schreien die Kinder an, rennen kopflos umher und wissen nicht mehr, was Sie als Nächstes tun sollen. Dabei ist die Lösung so einfach! 
GEHEN SIE ZU EINER VERNÜNFTIGEN UHRZEIT INS BETT!" 

Und dann kommen lauter Tipps, die mit guter Vorbereitung für den neuen Tag zu tun haben, mit den Kindern, die ich ja nicht mehr im Haushalt habe, und solchen Dingen. Aber die Sache mit dem Nicht-ins-Bett-gehen-können und früh dadurch schlecht loskommen - die kennzeichnet mein Leben 1.0! 
Als ich vor zweieinhalb Jahren begonnen hatte, mich mit der Philosophie der magischen Küchenspüle zu beschäftigen, dachte ich, es wäre sicher ganz einfach mit den 15 Minuten Zonenreinigung, wenn ich die gleich morgens erledigen würde. Das hat nicht funktioniert! Morgens meine ich. 
Also werde ich die Sache mal anders herum probieren: nämlich eher ins Bett gehen. Im Moment lasse ich es immer Mitternacht werden, dann reiße ich mich von meinen "Privatvergnügen" los und schleiche mich ins Bett. Wenn ich wenigstens eine halbe Stunde jeden Tag gewinnen könnte... Ich muss mir den Wecker stellen zum Ins-Bett-gehen! Mal sehen, ob das klappt....


Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5): das fällt wohl die nächsten Tage aus - da packe ich gerade Dinge für das Nähtreffen am Wochenende zusammen, es ist kein Stück Platz, wo man irgendwo irgendwas sortieren könnte! *lach*
Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde ja abgewählt, aber die Tagesaufgaben sind gut angelaufen. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer füllt sich mit Gepäck für das Nähtreffen! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10
tägliches Entrümpeln (Tag 11): im Kinderzimmer bin ich über weitere Überflüssigkeiten gestolpert. Könnt Ihr Euch noch erinnern an die Motorräder, die der Junior vor 5-6 Jahren genäht hat? In einem offen im Regal liegenden Schuhkartondeckel befinden sich Teile für ein weiteres Modell. Allerdings geht inzwischen das Rückpapier schon nicht mehr vom Vliesofix ab (oder ist es schon abgefallen?) und es kann sich niemand vorstellen, dass daraus jemals eine Guzzi werden könnte. Also Abschied!


Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz und weilte mit mir in Zone 4 (Tag 13)  
Speiseplan ist gerade nicht nötig (Tag 14)
Wochenputz kommt erst noch (Tag 15
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16
Kampf der Aufschieberitis - nächsten Dienstag ist wieder Paperwork-Day! (Tag 17
Self-care befindet sich in der experimentellen Phase. (Tag 18)


Dienstag, 19. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 17: Anti-Procrastination-Day

Ehrlich gesagt musste ich erst mal nachlesen, was Procrastination ist. Wenn man es wissenschaftlich betrachten würde handelt es sich hier um eine krankhafte Neigung zum Aufschieben wichtiger Dinge. Aha. Aufschieberitis eben..... ;-)
Mit Aufschieberitis kenne ich mich bestens aus. Das sieht man an meinem Nähzimmer sehr deutlich. Und auf meinem Schreibtisch auch... *seufz*... da kommt mir der Vorschlag von Secret Slob eigentlich sehr gelegen: An einem Tag der Woche packen wir es an! Ich habe vor Jahren mal bei Werner Tikki Küstenmacher gelesen, dass der Schreibtisch leer werden würde, wenn man jeden Tag einen Vorgang davon bearbeiten würde. Das ist mir leider bisher nicht gelungen! Immer wieder gibt es wichtigere Dinge, die solchen Vorhaben im Weg stehen! Aber der Dienstag. Der Dienstag ist ein guter Tag, um wenigstens zu Hause zu versuchen, das Kirschbaumfarbene Holz des Schreibtischs ein bisschen frei zu legen. Seit Beginn meiner 21-Tage-Challenge habe ich Stück für Stück ein bisschen auf meinem Schreibtisch aufgeräumt. Weggeheftet oder weggeworfen. Ablage ist ein ganz schwieriges Thema für mich... Übrig blieb ein Haufen Procrastinationsgeschädigter Dinge!
Ich habe da Sachen zu liegen.... da könnte ich graue Haare und ein schlechtes Gewissen bekommen! Im einzelnen werden wir da hier auch nicht drüber reden. Aber ich habe diese Woche schon mit einem Paukenschlag begonnen!
 

Der umwerfende Erfolg der Beschäftigung mit meinen aufgeschobenen Dingen macht mir natürlich Mut für weitere Taten. Und damit ich mich selbst ein bisschen motivieren und loben kann, habe ich mir ein Vorhabenblatt angelegt (ich lebe ja vom Visualisieren!) und einfach drauf los geschrieben, was mir so alles spontan einfiel. Das ist im Moment absolut unvollständig. Mal sehen, ob es mir gelingt, immer am Dienstag etwas davon zu erledigen. Ich fürchte, ich werde das ganze Blatt in Kürze vollgeschrieben haben. Es werden ständig neue Sachen dazukommen und hoffentlich bekomme ich von Woche zu Woche auch immer etwas weg. Im günstigsten Fall ist darauf nix offen! Mei, was wäre das scheeee....
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5):
Am Regal habe ich seitlich einen dicken Nagel. Eigentlich sollten dort die gerade nicht benötigten Lineale hängen. Allerdings ist der Nagel seit 2 Jahren mit einem geerbten Barometer blockiert, das damals nach einem Nagel rief und sich irgendwie einsam fühlte. Das Nähzimmer hatte ihm Asyl gewährt. Aber jetzt wurde neu geordnet und für das Barometer ein besserer Platz gefunden:


Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde ja abgewählt, aber die Tagesaufgaben sind gut angelaufen. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10
tägliches Entrümpeln (Tag 11): aus dem Kinderzimmer ein Häufchen nicht nennenswerten Mülls. Aber immerhin. Das Staubwischen im Regal war danach deutlich einfacher... ;-)


Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz und weilt mit mir in Zone 4 (Tag 13)  
Speiseplan ist gerade nicht nötig (Tag 14)
Wochenputz kommt erst noch (Tag 15
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16
Kampf der Aufschieberitis - Plan ist klar und visualisiert! (Tag 17)

Reparieren von 12 bis 12 - schon wieder ein Faden!

Ich hab's vergeigt. Ich hab's total vergeigt - und keiner hat's gemerkt! Ich habe den 12. verpasst und damit den Start für die neue Reparaturparty. Ts, ts, ts..... Aber jetzt will ich hier mal was zeigen und hole das einfach nach!
 

Ich war irgendwo mit meiner Strickjacke hängengeblieben. Und da gab es schon wieder einen Faden:


Er war ziemlich lang heraus gezerrt und bei so etwas muss man handeln!


Zum Glück gehen solche Reparaturen blitzschnell: eine Nadel mit einem Einziehfaden und ruck-zuck ist das Dilemma behoben! Man sieht die Stelle noch. So ein Faden kommt schließlich nicht von  irgendwoher. Aber trotzdem bin ich zufrieden.


Und nun gibt's - zwar reichlich verspätet - aber trotzdem auch für Euch eine neue Reparaturparty!

You are invited to the Inlinkz link party!

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Montag, 18. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 16: Plan and pay

Da bin ich mir wieder mal nicht so ganz sicher, was Secret Slob damit meint. Ich verstehe relativ wenig Englisch, beim Putzen erklärt der Film ja Vieles, um das es geht. Aber dieses Mal bin ich mir nicht ganz sicher. "plan and pay"... es geht um Bezahlen von Rechungen, Emails checken, Verabredungen treffen.... und bei ihr auch um Pflanzenpflege. Letzteres mache ich Freitags oder am Wochenende. Das ist eine wunderbare Beschäftigung - weit weg von meinem Schreibtisch. Doch bei mir soll dieser im Mittelpunkt des heutigen Tages stehen.
Offene Rechnungen habe ich in der Regel nicht. Und auf dem Konto ist auch immer Geld, um sie zu bezahlen. Ein System hat das bei mir aber leider nicht und in seltenen Fällen kommt es leider doch mal vor, dass eine Mahnung ins Haus flattert. Das hat dann einen geheimnisvollen Zusammenhang mit dem HotSpot in der Küche auf dem kleinen Standtablett... ;-)
Mit Emails ist es da schon schlechter. Das entgleitet mir immer wieder total. Da brauche ich nur mal einen Tag keine Zeit zu haben oder ein Wochenende unterwegs zu sein - schon sind nicht alle Emails gelesen, geschweige denn beantwortet oder gar gelöscht/gespeichert! Ob das besser funktionieren würde, wenn ich mir einen Tag in der Woche mit dem Timer ein bisschen Zeit für meine Schreibtischaktivitäten nehmen würde?
Montags habe ich keine Zeit für meinen Schreibtisch, aber der Dienstag, der wäre ein guter Tag, um solche Dinge zu erledigen. Für einen Blick auf meinen HotSpot in der Küche hat es aber heute doch gereicht: es gibt nix zu bezahlen! Yeah!
Dafür habe ich gleich mal eine Spende auf des Konto der Christoffel-Blinden-Mission gemacht. Uns geht's so gut und anderen so gar nicht....
Der Tag war also durchaus erfolgreich. Secret Slob hat diese Challenge in ähnlicher Form schon mal 2019 gemacht und angeboten. Da nannte sie diesen Tag auch "Paperworkday". Das ist mir sympathisch. Und ab jetzt ist immer dienstags "paperwork"-Tag!
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5):
Endlich hatte ich die Veritas so frei geschlagen, dass ich sie nun wegräumen konnte. 
 

Vorher allerdings wurde sie geputzt und bekam eine schöne Ölung. Diese alten Maschinen brauchen nämlich im Gegensatz zu den modernen regelmäßig Öl. Bei meiner gibt es 38 definierte Stellen, die einen Tropfen abbekommen sollen. Zum Glück, wusste ich ganz genau, wo die Bedienungsanleitung steht....
 
 
Nun ist sie mit ihrem Lederkoffer auf den Boden gezogen und wartet dort auf einen späteren Einsatz... Ich hätte schon gern mal wieder eine Nähzimmer-WG!
Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: vor der Haustür Laub gefegt. Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber ich habe heute früh schon fleißig in Zone 4 (Schlafzimmer, Kinderzimmer, oberes Bad) gewirbelt - das was mal wieder dran sein sollte. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10
tägliches Entrümpeln (Tag 11): Aus einer Tüte geschenkter alter Reißverschlüsse habe ich mir die schönsten mit Kunststoffraupe heraus gesucht. 
 

Die 16 mit den fetten Metallraupen habe ich gleich weiter geschickt - die werde ich nie vernähen, die mag ich nämlich nicht.


Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz (Tag 13)  
Speiseplan wird erst am Samstag erstellt (Tag 14)
Heute ist kein Wohnungsputztag - nur Zone 4 bekommt Aufmerksamkeit (Tag 15
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16)

Freitag, 15. Oktober 2021

21 days for a clean home - Tag 15: Wochenputz

So schnöde und mit so kreativen Namen versehen! Secret Slob hat die Bezeichnung für ihren Wochenputz geändert, sie nennt es in dieser Challenge "weekly reset". In früheren Jahren bezeichnete sie es mit "home blessing". Diese "Haussegung" kommt aus dem Buch von der magischen Küchenspüle. Die Autorin Marla Cilley sagt, dass alles, was ich in unserem Zuhause aufräume und saubermache, ein Segen für meine Familie ist. Und so spirituell das Buch an manchen Stellen auch wirken mag - da hat sie irgendwie Recht, finde ich.
Die Idee der Tätigkeit, die wir hierzulande sowas wie "Wochenputz" nennen, ist im Buch und bei Secret Slob anders als ich das  früher gelernt habe. Marla Cilley putzt nämlich mit der Uhr - genau 70 Minuten, je 10 Minuten für
- Betten beziehen
- Müll entsorgen
- Staubwischen
- zentrale Flächen saugen (grünliches Putzen unter allen Schränken passiert in der Zonenreinigung)
- nebelfeuchtes Wischen
- Zeitungen und Zeitschriften entsorgen
- Spiegel und Glastüren putzen

Damit das funktioniert, muss man dringend vorher entrümpeln. Sonst steht zu viel im Weg. 
Das ist für eine kleinere Wohnung ein guter Plan! *lach* 
In einem Haus mit mehr als einer Etage funktioniert es nur mäßig und braucht eine individuelle Anpassung. Ich schaffe in 70 Minuten all das ohne Betten beziehen (das mache ich wann anders) und Spiegel putzen (das kann man auch übertreiben!)
Das nebelfeuchte Wischen war DIE Entdeckung überhaupt. Kommt gleich nach der Magie einer sauberen Küchenspüle! Es tut dem Parkett gut, geht ruck-zuck und macht immer sauber genug. Aber diese 10-Minuten-Regel funktioniert bei mir nicht. Am längsten dauert bei mir nämlich das Saugen. Wenn ich da nach 10 Minuten den Sauger fallen lassen würde.... ts, ts, ts... das würde nix! Dafür spare ich Zeit bei Müll und Zeitungen, so dass die Sache mit 70 Minuten wirklich erledigt ist. 
Der Trick mit der Uhr ist eigentlich genial. Es ist ein prima Ansporn, nicht rumzutrödeln und motiviert mich sehr zum zügigen Arbeiten. Die Aussicht, nach 70 Minuten fertig zu sein und Zeit zu haben für andere Dinge, spornt natürlich extra an.

Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt, Geschirrspüler läuft. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5): ich habe mich auf den Grund des Regals vorgebaggert, das Kabel der Veritas hinter dem Tisch vorgeangelt und das Regal wieder eingeräumt. Perfekt ist das nicht, denn unten auf den Ablagen sammelt sich bestimmt bald wieder irgendein Kram. Ich muss da noch drüber nachdenken, die Folien und Pappen brauchen vielleicht noch einen anderen Platz...
 
 
Der Papierkorb ist jedenfalls nun voll! 
 

Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: vor der Haustür Laub gefegt. Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber meine Putzroutine habe ich auf meinem eigenen Blatt vermerkt (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10
tägliches Entrümpeln (Tag 11): nix
Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz (Tag 13)  
Speiseplan wird erst am Samstag erstellt (Tag 14)
Wochenputz ist für diese Woche erledigt! (Tag 15)