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Donnerstag, 26. September 2013

Der "Pilzgarten" ist fertig!

Marianne hatte es ja schon energisch moniert: keine Fotos, wo man den Pilzgarten im Ganzen sieht. Das lag wohl daran, dass ich tagelang immer nur partiell auf eine Stelle gestarrt habe, immer an die, wo ich gerade gequiltet habe... Aber nun sind die Meter Binding umgenäht, der Tunnel ist auch dran und der Quilt kann an seinem Bestimmungsort aufgehängt werden: unsere große Diele.
Ist er nicht wunderbar geworden?




Insgesamt ist er nun 119 x 93 cm groß.
Ich freue mich! Aus verschiedenen Gründen.
Erstens, weil er so tolle Farben in den Raum zaubert. Auf dem oberen Bild sind die Farben "echt". Bis eben hing hier der Würfelquilt, der ja mit seinem Blau-Grün-Grau eher kühl wirkt. Und nun dieses Feuerwerk!
Zweitens hat das Nähen so viel Spaß gemacht. Was habe ich hier vor dem PC gelacht beim Erfinden der verrücktesten Namen. Und viele Gläser Rotwein mit Daisy geleert. Es war köstlich und wird mir in dauerhafter Erinnerung sein!
Drittens: Mit diesen Pilzen habe ich mir das Nähen auf Papier erobert. Die Muster von Regina Grewe eigneten sich dazu prima. Die von Claudia Hasenbach sind deutlich schwieriger, da kleinteiliger und dann habe ich ja sogar Abwandlungen und Selbsterfindungen getätigt - hier bin ich echt dran "gewachsen"
Viertens. Das Quilten! Bei Nana und Marianne und auch bei Marita waren in der letzten Zeit so wunderbare Quiltarbeiten zu sehen, dass ich Lust bekam, das auch auszuprobieren. Die Unsicherheit: wird meine alte Dame von Maschine das leisten? Werde ich das überhaupt können? Und auch hier die ganz persönliche Entwicklung von Mut und Ergebnis. - Ich bin rundum zufrieden, auch wenn noch nicht jede Naht sitzt, die Fadenspannung nicht optimal ist und das Ergebnis eben ist wie es ist. Aber wie sagte Sigrid so schön: "Anything goes" - "Erlaubt ist, was gefällt" :-)

Apropos "gefallen": eine Sache gibt es da noch zu bedenken. Ich habe die ganze Fläche mehr oder weniger eng gequiltet. Mit Ausnahme der dunkelbraunen Schriftfelder. Diese stehen nun wie kleine Kissen im Raum. Gefällt mir das? Weiß ich noch nicht genau. Gefällt Euch das? Was könnte ich mit den Schriftfeldern tun? Ich trau' mich nicht, da einfach reinzuquilten...

 

Den Pfifferlingen habe ich noch ein bisschen Tiefe eingehaucht...




Die ganze langwierige Entstehungsgeschichte mit diversen kurzweiligen Namensgebungen kann man hier noch mal nachlesen. Und ich kann dieses Kapitel in meiner WIP-oder-UFO-Liste abhaken und mich nun den ganzen lieben Herbst lang an den "Distinguierten Schleierhüten" freuen :-)

Sonntag, 22. September 2013

Ungeliebte Tätigkeiten...

Das finde ich das Blödeste an einem Wand-Quilt: das Nähen vom Tunnel! Ich bin ja Fan von Bedienungsanleitungen und mache das immer so, wie ich es bei meinem ersten Wandquilt in einer PW-Zeitung gelesen habe. Ein Tunnel über die ganze Breite des Quilts. In unserer Dielenwand sind zwei Schrauben, an die hänge ich jeden Quilt, der Abstand der Ösen auf der Einschubleiste ist damit vorgegeben, die Länge der Latte kann ich anpassen. Als Leiste nehme ich eine 3cm breite Holzleiste aus dem Baumarkt. Damit hängen die Quilts 1A!
Aber das Blödeste kommt eben jetzt: das Annähen des Tunnels von Hand. Und dann das Umnähen vom Binding. Und die Wahlnacht wird ja nun auch nicht sooo spannend...


Den Rand habe ich mit Blättern gequiltet, nicht so eng wie in der Fläche, teilweise sind es die Blätter aus dem Stoffmuster.


Samstag, 21. September 2013

Im Pilzgarten wächst es...

Es ging gut. Es ging wirklich viel besser als ich gedacht hatte - dieses Quilten. Da bin ich mutig geworden: Garn in hervortretender Farbe habe ich genommen. Nana, die so wunderbar quiltet, hatte es so empfohlen - wenn schon bunte Untergründe, dann wenigstens kontrastfarbenes Garn, damit man besser sieht, was man da so treibt. Und sie hat natürlich recht: auf den kunterbunten Stoffen kann man seine eigenen Linien manchmal nicht sehen, geschweige denn zielgenau arbeiten.
Nun wollte ich es mit dem Kontrast nicht gleich übertreiben, aber hier sieht man das Quiltmuster recht deutlich!


Ranken in den verschiedensten Formen

 oder so:


Nicht immer gelingt mir die gleichmäßige Verteilung der Motive auf so einem Streifen. Malt man sich so etwas eigentlich besser ein bisschen vor?


Und Doris hat mir den AHA-Effekt des Tages verschafft: Den Unterfaden nach oben hochholen, so wie nach dem Wechseln der Spule, aber gleich durch den Quilt durch. Dann liegen Ober- und Unterfaden sichtbar auf dem Stoff, man kann sie sich schön zur Seite halten, man kann mit 1-2 Vor- und Rückstichen das Ganze sichern, muss nichts verstechen und die Fäden können nicht versehentlich auf der Unterseite ins Quiltmuster geraten. Das habt Ihr sicher alle gewusst, nur ich nicht! Das finde ich so toll am Bloggen, so was zeigt mir doch sonst keiner! Danke, Doris!

Freitag, 20. September 2013

Das Binding und ein Ausrutscher

Die Handgelenke und Ellenbogen schmerzen ein bisschen - mein Schwachpunkt, auch beim Stricken...:-(
Da kann ich mir derweil ja mal Gedanken um das Binding für den Pilzgarten machen. Dazu habe ich erst mal die ganzen herbstfarbenen Stoffe wieder aus meinen Kistchen zusammengesucht, die ich vor einem Jahr vernäht hatte. Herrliche Herbstfarben! Im Moment geht die Tendenz nämlich zu einem buntgefärbten Binding aus irgendwelchen Reststücken, die sich hier abschneiden lassen.


Und! WAS ist denn DAS??!! Sehen meine Augen recht?!
Habe ich nicht gerade getönt, dass ich nix Neues anfangen will, bevor nicht die vielen WIP's und UFO's fertig sind? Ganz besonders das Frühjahrsmystery von RoteSchnegge wartet auf die Quiltsaison! Und nun wurden hier so ganz nebenbei klammheimlich ein paar klitzekleine Streifen abgeschnitten, die sehr danach aussehen, als wären sie für das Herbst-Mystery bei RoteSchnegge gedacht!
Nur für ein klitzekleines Mystery-Objekt so in Herbstfarben eben.... Der nächste Herbst kommt ja bestimmt... :-)


Diese Streifchen würden - rein theoretisch natürlich! - für 8 Blöcke reichen, aus denen man einen Herbstläufer nähen könnte. Und am Wochenende könnte man - auch rein  theoretisch natürlich - bei RoteSchnegge nachsehen, wie es nun mit dem Nähen losgeht, nachdem man zufällig Streifen in verschiedenen Farben gefunden hat.

Donnerstag, 19. September 2013

Distinguierte Schleierhüte und andere Waldbewohner

Ich sitze hier und kichere vor mich hin - genau wie vor einem Jahr, als die Namensfindung für meinen dicht mit Pilzen geschmückten Wald in vollem Gange war. Der Pilzgarten von Regina Grewe ist eine helle Freude!
Heute habe ich den Hintergrund der etwas "distinguierten Schleierhüte" gequiltet. Nun guckt doch mal - ist das nicht zauberhaft?


Von hinten sieht man dann auch die Ungenauigkeiten, aber das ist ja eben das Übungsstück!


Etwas weniger spektakulär, dafür etwas borstig sind die Hexenbesen geworden. Es zeigt sich, dass bildhafte Quiltmuster von der Verteilung in der Fläche her gar nicht so einfach sind. Aufgemalt mit Kreidestift hatte ich immer die Lage der Besenstile, dazwischen ist aufgefüllt mit wirrem "Etwas". Das muss ich noch üben. Man möchte ja flüssig quilten, nicht ständig absetzen zwischendurch und manchmal schaffe ich es nicht rechtzeitig, mich zu entscheiden: jetzt nach links ausweichen oder nach rechts? Da sind dann die runden Schnörkel plötzlich eckig...


Und was gar nicht aus dem Handgelenk zu schütteln ist, ist diese eigenartige Feder, die man ja ganz oft als Quiltmuster sieht. Guckt Euch mal das Unglücksteilchen an! Aber getrennt wird hier nicht, das ist mein Übungsstück und das kann ich gut sehen, auch wenn sie ein bisschen gerupft wirkt.







Deutlich besser gelungen sind die Astlöcher. Sie wirken zwar auch in der Mitte wacklig, aber insgesamt gefällt mir die Wirkung sehr gut!


Nicht glücklich bin ich mit meiner Fadenspannung. Sie ist tempoabhängig. Das leidige Problem, das ich schon kenne: wenn ich zu schnell in die Kurve rase, entsteht manchmal eine unschöne Stelle, seltsam...


Und wißt Ihr, warum ich noch so vor mich hingrinse? Daisy ist wieder da! Gerade rechtzeitig, um das Pilzgericht umzurühren, in dem sich auch die Pilze finden, die sie vor einem Jahr selbst getauft hat auf diverse seltene Namen. Sie wußte auch genau, warum an Samthüten im Wald dieses lumineszierende Leuchten zu beobachten ist (ich lieg' beim nochmal Nachlesen der Kommentare schon wieder unterm Tisch vor Lachen!)
@ Daisy: ich freu' mich!

Mittwoch, 18. September 2013

Der Pilzgarten wächst...

Hach! Ich habe gute Laune! Es quiltet sich nämlich richtig gut vorwärts. Der Pilzgarten wird nach und nach platt gemacht... Bisher habe ich nie etwas so eng gequiltet, aber langsam bekomme ich Spaß an der Sache. Die Blöckchen sind so klein und handlich beim Schieben unter der Nähma, dass ich nicht mal richtig Muskelkater bekomme, erstaunlich, erstaunlich...

Die Muster werden allmählich komplexer: richtige Blätter und vollständige Ranken. Die Fadenfarbe immer noch schön dem Hintergrund angepasst, aber auf der Rückseite sieht man dann das Quiltmuster prima.



Noch gelingt es mir nicht immer, die Lücken gleichmäßig zu füllen, die Nähmaschine näht immer so schnell!! :-)


Das Spiel mit den Namen hat mir ja schon im letzten Jahr viel Spaß gemacht. Nun suche ich teilweise Muster, die dem Namen alle Ehre machen:
"Steine" hinter dem "Stonehengedruiden"...


von hinten:


Die "Schattenscheuen Stelzenelfen" haben im Schatten noch Zuwachs bekommen:


Das sieht man auch erst auf der Rückseite oder von Nahem so richtig:


Probleme habe ich nach wie vor mit dem Tempo - oft passen Fußdruck auf dem Gaspedal und Schiebegeschwindigkeit der Hände nicht optimal zusammen. Die Stiche werden dann ganz klein (oder riesengroß). Aber ich muss ja bei dem bunten Stoff nicht trennen, das sieht man hier eh' nicht... :-)

Montag, 16. September 2013

Wirre Quiltmuster in wirrem Grün

Super, es klappt einfach prima! Mein altes Maschinchen hat sich mit seinem altmodischen Stopffuß der altmodischen Heftmethode offensichtlich gut angepasst und tut es prima: nur wenig Spielerei mit der Fadenspannung war vonnöten und nun stimmt sie (das ist häufig ein ernstes Problem).
Zum Quilten nehme ich das, womit ich und die Maschine gut zurechtkommen: schnödes Nähgarn. Ich habe auch schon verschiedenes Quiltgarn ausprobiert, aber dann: Fadenspannung :-( (siehe oben) und hier geht es Ton in Ton wohl am besten.
Grün in Grün:

 

Sogar Grashalme sind gewachsen. Der Rest sind wirre Schnörkel.
Nana hat geraten, nicht so wirre Stoffe zum Üben zu benutzen. Die Gründe leuchten ein. Weil ich aber keine Zeit zum Üben "verschwenden" will, ist es mir natürlich schon erst mal lieber so Ton in Ton, weil noch nicht jeder "Schnörkel" sitzt. Und die "Ringelreihigen Lampenschirmlinge" leuchten eh' von selbst.
Und von hinten sieht man das Ganze natürlich viel besser, weil die Rückseite einfarbig grün ist, da kann man gut "Qualitätskontrolle" machen:


 

Hier sieht man auch, dass mir die gleichmäßige Stoffführung noch nicht gut gelingt. Aber wie gesagt - ist ja ein Übungsstück! :-)
Der Fliegenpilz:


und von hinten:


Der gesamte Hintergrund des Blocks wird schön "platt" und die Pilze rücken echt in den Vordergrund. Ein sehr schöner Effekt. Für's Erste bin ich jedenfalls sehr zufrieden und werde noch eine kleine Nachtschicht einlegen....

Sonntag, 15. September 2013

Auf die altmodische Art und Weise...

Das Pilz-Sandwich ist geheftet. Ich stand wieder mal vor dieser für mich schwierigen Entscheidung, wie ist das Sandwich herstelle.
a) diese dicken gebogenen Nadeln (die sind mir einfach zu dick und das Ganze wirkt mir so windig)
b) 1000 Stecknadeln (das ist nix, an der Hälfte sticht man sich beim Quilten)
c) kleben mit so einem Sprühkleber (hab ich eine Flasche hier, habe sie wieder mal in die Hand genommen, das Kleingedruckte gelesen und dann doch wieder weggestellt. Ich habe keine Ahnung, wie ich damit die drei Lagen faltenfrei aufeinander bringen soll, das geht garantiert schief)
also
d) Heften (dazu nehme ich keinen Fingerhut und dafür einen ollen Teelöffel)


Und dann sieht es nach einer ganzen, langen Weile so aus:

 

Und nun muss ich mich entscheiden, wie ich quilte. Gewöhnlich habe ich bisher (an den wenigen Quilts, die ich genäht habe) immer nur im Nahtschatten gequiltet, das würde hier heißen, das Rechteckraster und die Umrandung der Pilze... Aber es gibt gerade soo tolle Quiltarbeiten zu sehen, zum Beispiel bei Nana und bei Marianne, die beide ihren Sulky BOM 2013 zauberhaft mit Mustern gequiltet haben. Man könnte auch dieses Übungswerk Skill Builder BOM belegen und tagelang Übungsstücke ausprobieren., da gibts tolle Stücke bei Evi zu sehen. Oder...

Vielleicht traue ich mich. Ist nicht dieser grün-wirr-gemusterte Stoff der ideale Untergrund für ein Übungsstück? Aber erst mal kann ich ja getrost geradeaus, immer schön um die Blöckchen herum :-)

Dienstag, 10. September 2013

Pilze im Wald....

...irgendwie war dieser Wandquilt letztes Jahr stecken geblieben. Wie immer war ich zu langsam. Und der Quilt war nicht fertig, als die Pilzsaison mitten im Gange war.
Aber nun waren die ersten echten Steinpilze schon in der Pfanne und da soll es mit dem Wandbehang auch weitergehen.
Die verrückten Namen der Pilze hatte ich mit der damals noch neuen Stickmaschine gestickt. Keine Ahnung von nix. Ja, lacht nicht! Denn wo das Ding die "ä"- "ö"- und "ü"-Striche sticken kann, konnte ich einfach nicht finden :-(
Darum geht es jetzt zuerst einmal mit Handarbeit los: lauter kleine Knötchenstiche sind vonnöten, um die klangvollen Namen wie "Rüdes Rotkäppchen" oder "Getüpfelte Mathilde" oder "Rotgebänderte Säulenmorchel" noch besser zum Klingen zu bringen...


Hach, beim Sticken mit dieser fürchterlich rutschigen Stickseide saß ich hier in meinem Sessel und habe in mich rein gegrinst! Was habe ich damals vor dem PC gelacht bei den erquicklichen Diskussionen um die Namensfindung. Die ersten Pilze stammten aus der Sammlung von Regina Grewe, später kamen welche von Claudia Hasenbach und eigene Kreationen dazu. Und die Namen wurden immer abenteuerlicher...

Donnerstag, 1. November 2012

Ein ganz großer Schummel

Mein Zeitplan für den Pilzgarten auf Papier genäht ist abgelaufen. Ich hatte gedacht, dass ich es bis Ende Oktober schaffen kann, den Wandbehang fertig zu stellen und in unserer Diele aufzuhängen. Wieder mal unterschätzt. Es lag einfach daran, dass mir das Nähen der vielen verschiedenen Pilze so viel Spaß gemacht hat, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Aber jetzt sind endlich auch alle Pilze für den "Waldrand" fertig und der Rand ist angenäht. Das Top ist fertig.
Und nun kommt der Beschiss Schummel ins Spiel: Wohin mit dem schönen Top, jetzt, wo immer noch überall Pilze sprießen? An die Wand natürlich! Und weil sich zum Feiertag viel Besuch angemeldet hatte, habe ich unsere Dielenwand umdekoriert.
Tadaaa!


Das war eine tolle Idee, und die Pilze haben für reichlich Gesprächsstoff und Gelächter gesorgt. 


Am oberen Rand sprießt eine neue Pilzart, bei genauer Betrachtung kann es sich nur um Exemplare aus der Gattung der Schneewittchen und Rosentot handeln.
Und hier seht Ihr auch den vollen Umfang des Betrugs: das Top ist mit Stecknadeln auf den darunter hängenden Wandquilt gepinnt, passt zufällig ganz genau, das Dunkelgrün ist nicht das endgültige Binding, sieht aber gut aus, oder?
UFO-verdächtig...

Dienstag, 23. Oktober 2012

Ein kleiner Vorgeschmack

Ihr wolltet einen kleinen Vorgeschmack - Voilà!

 

Das Innentop ist zusammengenäht, das ging ganz fix, sind ja alles übersichtlich große Teile gewesen.
Der grüne Rand liegt nur provisorisch drumrum, da muss ich mir sowieso etwas einfallen lassen, der Stoff reicht nämlich nicht, aber ich werde keinen dazu kaufen (können), der stammt von der PW-Messe Aschaffenburg von irgendeinem Stand (?)
Es sollen ja noch Pilze am Waldrand wachsen, das wird das Stoffproblem lösen helfen, aber sie müssen noch genäht werden.
Dazwischen (zwischen Pilztop und Rand) sollte vielleicht noch ein dünner Rand? Dunkelrot, braun oder gelb oder dunkelgrün...
Und es fehlen noch alle Ä-Ö-Ü-Striche. So blöd kann nur ich sein, es hat genau 16 Pilze gedauert, bis ich gemerkt habe, dass die Stickmaschine DOCH noch mehr Buchstaben hat. Aber ich bin ja Steinbock und hatte zu Anfang gedacht: "Gut, dann muss ich sie eben sticken" und genau das werde ich tun.

Also: Nächstes Jahr zu Beginn der Pilzsaison bin ich fertig :-)

Das ist der Letzte!

So, das ist nun der letzte Pilz. Oder sagen wir mal - fast der Letzte. Schließlich sollen am "Waldrand" auch noch ein paar Pilzchen wachsen. Aber das Innentop liegt entscheidungsfertig auf dem Fußboden (wer keine Designwand hat, hat keine.)
An einer Stelle war noch ein 10x10cm-Plätzchen frei.
In echter Gemeinschaftsarbeit entstand der

Zerstreute Zipfeltintling



Die Namensfindung wurde auch in diesem Fall aktiv von Daisy begleitet - und das bevor der Pilz überhaupt erstmals von einem Sammler entdeckt wurde. (Machen die das in den Pilzbüchern eigentlich auch so, dass sie sich erst einen verrückten Namen ausdenken und dann in den Wald ziehen und ein dazu passendes Gewächs suchen??)
Das Möbelschwedenleinen spendete freiwillig die benötigten Fransen.
Ich hab' wieder mal nur die Handlangerarbeit gemacht :-)
Und auch hier sieht man deutlich, dass die Stickmaschine keine Lust auf diese Teamarbeit hatte!

Herzlich begrüßen möchte ich auch noch meine neuen Leserinnen
  
Über den Besuch von Barbara freue ich mich ganz besonders, sie hat noch einen ganz, ganz "frischen" Blog und ist die Herrin der kleinen Teilchen.

Aber natürlich freue mich über jeden Besuch und jeden Kommentar auf dieser Seite. Leider schaffe ich es nicht, auf jeden einzeln zu antworten, aber ein dickes DANKESCHÖN an Euch alle!

Valomea

Montag, 22. Oktober 2012

Dürrländer gesucht

Auf dem Fußboden liegt eine Pilzsammlung. Nun schiebe ich die einzelnen Teile und die Zwischenstreifen hin und her, tausche den Grünen gegen den Braunen - und habe noch eine ganz schmale Lücke, nur ein 5-Zentimeterstreifen. Eigentlich wollte ich der Vorlage folgend eine Stickerei einfügen, wogegen die Familie aber ENERGISCH protestierte. Also muss ein Dürrländer her.
Hier ist er:




Das Problem war nicht die "Pilzfindung" - ist er nicht süß?
Das Problem ist die Namensfindung! Der Name darf nur 5-cm- kurz sein! Aber 2-zeilig.

Gift
Helmling


Spitz
Häubling


Spinnen
Beinling


Ex
Itus


??

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Und noch ein Pilz auf Papier genäht...


Man weiß ja nie so genau, was einem im Wald da alles begegnet. Vorsicht ist geboten. Jedenfalls bei diesem hübschen Exemplar, das ist der

Scheinheilige Hexenpilz



Er sieht zwar total harmlos aus, aber wehe, wehe! Und irgendwie ist er an der einen Seite auch noch etwas missraten, wieso hat er da so einen komischen Zacken, mmh?

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Paranoider Parasolpilz

Ha, dieses Mal ist der Pilz "andersrum" entstanden. Dieses Mal war zuerst der Name da, und den hat sich Daisy ausgedacht. Sie hat so wunderbare Pilznamen erfunden, obwohl sie keine isst außer Champignons & Co!
Und weil mir dieses Format gerade noch so fehlte im Pilzgarten steht er nun hier, der

Paranoide Parasolpilz

 

 

Er ist grooß und hooch! Und trägt einen etwas paranoiden Kragen, nicht gerade die geeignete Kleidung für einen Waldspaziergang...
Das Muster ist Claudia Hasenbach's Pilzsammlung entlehnt.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Ein gewagtes Experiment

Es war schon ein Experiment: Nähen auf Papier mit Samt. Und da war die samtene Pilzkappe nicht etwa Teil 1, sondern erst Teil 4 in der Nähreihenfolge. Erstaunlicherweise hat sich alles trotzdem gut gelegt, ich habe vorsichtig um die Samtkappe drumrum gebügelt. Und das Ergebnis ist durchaus zufriedenstellend. Darf ich vorstellen? Die

Expliziete Samtkappe


Das Paperpiecing-Muster ist eine Abwandlung eines Musters aus Regina Grewes Pilzgarten
Der dunkelbraune Samt hat ein dezentes blaues Paisleymuster und stammt vom Möbelschweden.



Sonntag, 14. Oktober 2012

Und ich taufe dich auf den Namen...

Nun bekommen die Pilze DOCH Namen. Die Namen sind einfach zu schön, als dass man sie weglassen könnte!


Nach der anfänglichen Frustration mit der Stickmaschine habe ich nun noch mal neu angefangen: andere Nadel, anderes Vlies, andere Schriftart. Das Ergebnis befriedigt mich nicht vollständig, ist aber akzeptabel. Ganz viele Pilznamen sind nun gestickt und ich kann mal anfangen, die Teilchen zu einem Ganzen zusammenzufügen.
Am Wochenende war keine Zeit zum Nähen, viele andere Vorhaben drängten sich in den Vordergrund, so musste man zum Beispiel Pilze SUCHEN und Essen. Lecker, lecker....

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pfifferfritzen

...noch ein Pilz aus der Hasenbach-Sammlung: ein Pfifferling. Für meine Zwecke habe ich ihn wieder verkleinert, damit er in mein 15x15cm-Schema passt. Und ehrlich: jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht. 44 Teilchen auf so einem kleinen Blöckchen, ne, ne, ne...




Mittwoch, 10. Oktober 2012

Lila Lacktrichterlinge

Ja, die gibt's in echt! Sie sind ganz klein und dünn und unheimlich lila. Sie schmecken gut - und das auch mehrmals. Sie sehen total witzig aus in einer Pilzsuppe. Man kann sie im Wald mit einer Schere ernten und das allein macht sie doch nähenswert, oder?
Und weil ich nun weiß, wie das mit dem Paperpiecing funktioniert, habe ich sie mir selbst aufgemalt (was bei Pilzchen ehrlich keine große Kunst ist). Der Block hat eine Endgröße von 25x5cm.
Farblich stechen sie ja doch ein bisschen raus, diese lila Lacktrichterlinge, aber das ist im Wald nicht anders oder im Korb. Es gibt Pilze in SEHR eigenartigen Farben!



Sie werden vermutlich den Rand des Wandquilts schmücken. Falls sie nicht versehentlich in ein MugRug geraten, oder so...

Montag, 8. Oktober 2012

Knötchenstielige Risskappe

Am Wochenende war keine nicht wirklich Zeit zum Nähen. Der Garten rief ganz laut nach mir. Die Terrassenpflanzen wollten ins Winterquartier und quengelten um die Wette. Das Wasser in der Regentonne plätscherte leise, dass es noch so schön warm sei, falls ich vielleicht die Blumenkästen schrubben wolle...
Und ich brauche doch noch ein paar Pilzchen! Bevor ich mit den lilafarbenen, vielleicht giftigen anfange, kommt hier noch eine sehr seltene Art, die

Knötchenstielige Risskappe

 



Die Knötchen auf den Stielen kann man noch nicht sehen, die müssen noch gestickt werden. Alternativ könnten sie sich natürlich noch zur "Knopfstieligen Risskappe" mausern :-)
Das Muster dafür habe ich mir hier abgeguckt. Inzwischen komme ich mit der Aufmalerei von Paperpiecing-Blöcken gut zurecht, kann Anpassungen vornehmen und Größenveränderungen sowieso. Eine schöne Methode.