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Samstag, 20. Juni 2026

Niwibo sucht im Juni BLAU und Anni sucht meine Lieblingsfarbe

Ich habe Euch noch gar nicht von unserem wunderbaren Urlaub am Meer erzählt.
Mit der kleinen Familie und vielen Freunden waren wir ein paar Tage auf dem Darß, sind mit dem Fahrrad an den Weststrand gefahren und haben BLAU gemacht! 
 

Was für eine schöne Zeit! Ich bin jeden Tag schwimmen gewesen. Es war noch wirklich kalt, aber wenn man keine Hose anhat kann einem dabei auch nicht das Herz in dieselbe rutschen! *lach*
Und natürlich habe ich mit der Enkeltochter Steine und Muscheln gesucht.
 

Es gab große Bauaufgaben. (man beachte die Fuchshose No.4 *lach*)
 

An manchen Tagen waren herrliche Wellen!
 

Niwibo sucht diesen Monat Blau - blauer geht nicht!
 

Verlinkt wird in die blaue Sammlung
Blau ist eine tolle Farbe, eine meiner ganz großen Lieblingsfarben. Da kommen höchstens noch ein, zwei... andere. Aber BLAU ist schon besonders schön. Und BLAU steht mir gut. BLAU ist die Farbe, die zu Anni ins Bingo darf. 

Samstag, 30. April 2022

Und das war mein April (2022)

Ist der April windig und trocken
lässt's das Wachstum stocken
 
Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch war, aber hier bei uns hat es im April schon wieder viel zu wenig Niederschlag gegeben. Insgesamt nur 23 Liter. Es steht uns wohl wieder ein sehr, sehr trockenes Jahr ins Haus!
 
Im April 
... überraschte uns gleich am ersten Tag - quasi als Aprilscherz - eine weiße Landschaft. Es war mehr so ein Schneepuder, aber der Hauch von Frühling war erst mal weg...
 

... wurde aus den Reserven - zum Glück werfen wir nix weg! *lach* - eine Kindertrage gezaubert. Der Junior wurde darin schon durch die Gegend geschaukelt. Das gute Stück, dass viele, viele Jahre auf dem Speicher verbracht hat, wurde erst mal gründlich geschrubbt - und das war auch nötig.
 
 
und repariert werden musste sie auch gleich noch 


... haben wir zum ersten Mal Urlaub mit dem Enkelchen gemacht. Das allein ist ja schon fast wie Weihnachten und Ostern auf einen Haufen. Aber dazu kam nach nun zwei Jahren ohne Urlaub am dänischen Meer endlich wieder eine Urlaubswoche auf der Insel Mön - es war ein ganz großes Geschenk! Denn DAS ist für uns Urlaub! Oben blauer Himmel und unten das Meer, die Steine und wir...


Die Tage vergingen mit langen Strandgängen, bei denen wir Steine sammeln und uns den Wind um die Ohren pusten lassen konnten. Steine fand auch die jüngste Geologin sehr interessant:


Die Kleine sammelt ja noch alles - die Großen sind da wählerischer:
 

Und wir staunen über die Schauspiele, die uns die Natur am Meer bietet:
 

Die wiederinbetriebgenommene Kindertrage hat uns dabei beste Dienste geleistet. Wir haben zwar in diesen Tagen erleben dürfen, wie unsere Jüngste ihre ersten Schritte allein in die Welt tat, aber wenn man unterwegs vorwärts kommen will, braucht es eben noch andere Mittel!
 

Die "Großfamilie" war in einem zauberhaften shabby Ferienhaus untergebracht. Noch nie haben wir ein Feriendomizil bewohnt, das mit soooo viel Geschirr, Spielzeug und Deko-Gegenständen ausgestattet ist. Ferienhäuser sind ja in der Regel eher "glatt", die Tassen sind gezählt, nix steht rum und das Endreinigen muss schnell gehen. Hier war zum Glück die Endreinigung inbegriffen - das hätte keiner von und machen wollen! *lach*
 

... haben wir viel gespielt, Siedler, Blaue Null und Patchwork. Bei letzterem verliere ich zwar meistens gegen die Tochter, aber dieses eine Spiel nicht! 


... erwartete mich bei unserer Rückkehr zu Ostern Post von zwei lieben Bloggerinnen. Danke Claudia und Marietta!
 

... kam die Abschaffung der Corona-Schutzmaßnahmen wie ein Fluch über die Pflegeheime. Kein Testen mehr, keine Besuchereinschränkungen, die Haustür offen und ein unkontrollierbares Kommen und Gehen von Besuchern, wo keiner den Überblick behalten konnte, wer geimpft ist und wer nicht.... Ich verstehe diese Politiker einfach nicht. Sollte ich vielleicht doch - statt ins Nähzimmer - in die Politik gehen? Leider ist für beides gerade keine Zeit, ich bin beschäftigt mit Trösten der Betroffenen, Dienstplankorrekturen, Personalbeschaffung, Einkauf von Schutzkleidung....
... kam der Frühling dafür mit Macht! Wir hatten eine üppige Pflaumen und Pfirsichblüte, aber wenig Gesummsel. Nun bin ich gespannt, wie es sich entwickeln wird. Und die Äpfel fangen jetzt gerade an.


... freuten wir uns an der reichen Tulpenblüte. Die Zwiebeln hatten wir vor Jahren von meinem Vater übernommen und nun sind sie jedes Jahr wieder eine lebhafte Erinnerung an ihn. 
 
 
... wunderte ich mich trotzdem darüber, dass es überhaupt fast keine richtig warmen Tage gab. Zumindest hier bei uns nicht, in Süddeutschland und auch im hohen Norden war das wohl schon anders. Hier war zwar schönes Wetter, aber ein T-Shirt habe ich dieses Jahr noch nicht angehabt! Dafür ist es wieder viel zu trocken. Die Landwirte und die Wasserverwalter schlagen Alarm. Wir müssen unsere Konsumgewohnheiten wohl nicht nur beim Benzin und beim Öl überdenken....
Nun hoffe ich auf den Mai. Ein Sommerrock und nackte Beine - das wäre schön!

 

Dienstag, 23. April 2019

Zurück vom Meer....

Wir sind wieder zu Hause.... Ach, wie gerne wäre ich noch geblie-hi-hi-ben, aber der Wagen, der rollt! Die Tage am Meer waren so wunderbar. So sonnig. So erfrischend. So beurlaubt....
Es gab wie jedes Jahr jede Menge Steine an der Kreideküste der dänischen Insel Mön  


In diese Küste sind wir verliebt. Zwar pustet einem der Wind ordentlich ins Gesicht, aber das Meer und die Küste sind herrlich.


Und die Versteinerungen aus der Kreidezeit haben eine magische Anziehungskraft auf den größeren Teil unserer Familie, so dass wir auch dieses Jahr wieder zu viert unterwegs waren. Die meisten Seeigel findet das Tochterkind, aber jeder von uns konnte diesen besonderen Augenblick genießen, wenn einen mitten zwischen den vielen grauen Feuersteinen ein Seeigel anlacht!


Auch Klappersteine hat es wieder gegeben. Allerdings muss man, um diesen einen ganz besonderen Stein zu finden, viele Feuersteinkugeln aufheben, schütteln und horchen, ob sie klappert! Und man sieht nicht von außen, welche es ist.


Die Tage waren sonnig und blau und warm und am letzten Tag war es ungewöhnlich windstill


- fast hätte es gereicht zum Baden, aber nur fast....


Die freie Zeit auf dem Beifahrersitz habe ich genutzt, um eins meiner UFOs voran zu treiben. Der LaPassacaglia darf jedes Jahr mit in den Urlaub. Den Fortschritt zeige ich Euch dann am Donnerstag, wenn sich bei Klaudia die UFO-Jägerinnen treffen.
Mit im Gepäck war die neue "Flaschen-Tasche" - ein perfektes Teil, kann ich Euch sagen! ;-)
Nun muss ich mich aber eilig in mein Nähzimmer verkrümeln, da wartet eine größere Quiltaufgabe auf mich, die in den nächsten beiden Wochen erledigt sein möchte. Davon erzähle ich Euch dann später...

Freitag, 14. September 2018

Urlaub auf der Insel

Ich hatte es ja versprochen, dass ich Euch noch ein bisschen was von unserem Urlaub erzählen möchte. Und als Regina jetzt ihre Fotoalben zeigte, bekam ich ein schlechtes Gewissen - Alben mache ich nämlich nicht. Und die digitalen Fotos schlummern meist auch unbetrachtet auf irgendwelchen Festplatten.... Aber so gibt's wenigstens hier noch mal einen kleinen Bericht!
Ende August waren wir 10 Tage auf der schwedischen Insel Gotland. In Schweden waren wir noch nie und auf Gotland gleich noch gar nie. Warum Gotland? Der Junior hatte im Frühsommer eine Phase, in der er überlegte, ob er Paläontologe werden möchte. Fossilien interessieren ihn sehr. Und auf Gotland sollte es angeblich welche geben..... Also haben wir uns auf die Reise gemacht. Von Rostock mit der Fähre nach Trelleborg, dann über das Festland nach Oskarshamn und von dort mit der Fähre nach Gotland. Zwischendurch muss man einmal übernachten. Aber das ist kein Problem: in Schweden gilt das "Jedermannsrecht" - man kann einfach irgendwo übernachten.


Die Landschaft von Gotland ist schon besonders: Wacholder, Kiefern, Birken und Heide mit Kalksteinwänden oder - brocken, dazwischen immer wieder Schafe - auch im Wald - und endlose Weite....


Ich fand es unglaublich, wie viele Windmühlen in recht gutem Erhaltungszustand wir getroffen haben!


Die meisten sind klein und ohne Galerie, aber auch seltsam integrierte konnte man sehen:


Unser Ziel war ja aber eigentlich das Silur. Dieses Erdzeitalter, das so ca. vor 430 Millionen Jahren stattfand, tritt auf Gotland sehr vielfältig zu Tage. Die Erdschichten liegen auf der Insel "schräg", so dass man in relativ kurzen Kilometer-Abständen neue geologische Schichten antrifft. Das sieht man deutlich an den gefundenen Fossilien. Es gab tolle Sachen zu bestaunen. Großflächig versteinerte Korallenriffe


Und das ganze in Größenordnungen, dass man es nicht vom Strand wegtragen kann, und "festverwachsen" mit dem Umgebungsgestein. Kettenkorallen:


Auch in Steinbrüchen haben wir nach Schnecken und Muscheln Ausschau gehalten. Das war zumindest für mich Neuland. Denn eigentlich suche ich Fossilien immer so:


Es war jedenfalls wunderes Seelebaumelnlassen, Steine bestaunen, Zeitreisen machen und überhaupt. Urlaub eben....


Das Ferienhaus lag in himmlischer Ruhe direkt am Wald und entgegen aller Unkenrufe gab es keine Mücken - paradiesisch!


Gotland ist auf alle Fälle eine Reise wert. Alles geht gemähchlich. Die Zeit scheint ein bisschen stehen geblieben zu sein. Diese Holzzäune gehören nicht etwa zu einem Museum, sie finden sich an ganz vielen Grundstücken.


Vermutlich waren wir nicht zum letzten Mal dort. Zum Glück wollte der Junior mal eine Zeit lang Paläontologe werden.... ;-)
Leider ist der Urlaub nun schon wieder eine Weile Geschichte. Ganz präsent dagegen ist immer noch der Korb in meinem Nähzimmer!*lach*


  1. der Packsack einer Wind- und Wetterjacke, der nie benutzt wurde → Schuhkarton Wachstuch
  2. ein sehr schmaler Streifen einer Tischdecke → Abfall
  3. ein winziges Stück pinkfarbener Dekostoff → Abfall

Montag, 4. Juni 2018

Ich war dann mal weg....

Jedes Jahr zu Fronleichnam (das hier in Thüringen kein Feiertag ist) treffen wir uns. Wir: ein Freundeskreis aus Zeiten vor der Grenzöffnung, seitdem in alle Winde zerstreut. Und einmal im Jahr treffen wir uns - auf dem Fischland Darß - und genießen ein paar Tage Meer, Wind, Sonne und das Wiedersehen.

Dieses Jahr war irgendwie das Jahr der Superlative: besonders viel Sonne, besonders warm und besonders viele Mücken. Letzteres war ja schon ein bisschen lästig. Wir fahren immer mit dem Rad vom Zeltplatz Born durch den naturgeschützten Wald an den Weststrand. Und wehe, man musste anhalten!!! Aber diese Fahrt lohnt sich immer. Der Weststrand ist einfach wunderbar und die Erinnerung an die Tage dort begleiten uns nun wieder ein Stück.
Viel warm - viel trinken.... Und ich schwöre: nur eine einzige Flasche Rosèwein hatte ich eingebuddelt! ;-)


Nun muss ich mal schauen, ob ich denn irgendwie den Faden im Nähzimmer wiederfinde...

Donnerstag, 5. April 2018

Urlaub für die Seele....

... das heißt für mich: ich muss ans Meer! Und so war es auch dieses Jahr wieder geschenkte Familienzeit, diese eine Woche am Steinstrand der dänischen Insel Mön.


Manche der Kreidefelsen sehen so aus, als würden sie jeden Moment abstürzen. Und manchmal tut es auch einer und am Strand liegen zwischen den Feuersteinen ganz viele Kreidebrocken.
Zwei unserer vier Kinder sind jedes Jahr mit dabei, wenn wir uns ins Geschiebe hocken und nach Versteinerungen aus der Kreidezeit suchen. Dieses Jahr gab es durch frische Abbrüche wieder viele Kleinfossilien, da muss man echt auf die Erde und wir "Alten" brauchen die Lesebrille!


Und immer gibt es tolle Sachen zu sehen, zum Beispiel diese Pyritknolle. Findet man nicht alle Tage, möchte man aber gar nicht zu Hause haben: in ihrer Umgebung "rosten" alle Steine.


Der Junior steht auf Fossilien im Orthocerenkalk, da würde er auch größere Brocken immer gern mitnehmen! schmuggelt er manchmal auch größere Brocken mit nach Hause.


Mit dem Wetter hatten wir einfach Glück.


Zwar hat es drei Tage tatsächlich geschneit,


aber das Meer war herrlich, am Strand liegt kein Schnee und wie sagte schon meine Mutter immer: "Schlechtes Wetter gibt es nicht, es gibt nur falsche Kleidung!"

Samstag, 16. September 2017

Maritimer Beutel

Der Sommer hat mich noch nicht ganz verlassen, obwohl es draußen stürmt und Blätter regnet. Ich habe noch mal maritime Stoffe vernäht! Entstanden ist ein gefütterter Einkaufsbeutel mit Strandhäuschen:


Meine Lieblingsseite wäre ja die blaue:


Aber der Beutel ist schon nicht mehr bei mir, sondern hat zugunsten unserer Orgelsanierung eine neue Heimat gefunden, wo das Wetter hoffentlich sommerlicher ist! Die Henkel sind genau so lang, dass man sie über die Schulter nehmen kann und trotzdem der Beutel in der Hand nicht auf dem Boden schleift.
Gefüttert habe ich ihn mit den Resten eines Oberhemds, das ins Nähzimmer gewandert ist (+260 Gramm). Da ergibt die Brusttasche gleich eine kleine Innentasche.


Für's Bingo ist das natürlich nichts, da soll ich an den Winter denken und nicht an den Sommer! Will ich aber noch nicht.... :-)
Gewicht: 115 Gramm
Schnitt: ohne

Montag, 31. Juli 2017

Noch ein bisschen maritim

Rot-weiß-blau kann ja jeder, dachte ich mir als ich neulich durch die Linkparty der maritimen Taschen bei Greenfietsen gebummelt bin ;-)
Und da fiel mir dieser grüne Stoff mit den Seemannsmotiven ein. Der war vor vielen Jahren mal zu mir gewandert und hatte bisher keinen Plan. Aber jetzt! Bei Marion habe ich neulich diesen tollen Beutel bewundert mit dem "Tau" und dem Seemannsknoten - diese Idee fand ich genial. Und habe sie sofort nachgenutzt:


Die Kordel habe ich links und rechts in der Seitennaht ein bisschen festgetackert, damit der Beutel nicht "aus Versehen" eine "Taille" bekommt.


Gefüttert ist der Beutel mit einem wasserblauen Uni aus meinem Korb - denn da ist diesen Monat wieder nicht viel geschehen.
Verlinkt wird bei der maritimen Taschensammlung von Frau Greenfietsen und in der Material-Revue im Monat "Webware"


Größe: 40 x 35 cm
Gewicht: 98 Gramm
Material: vollständig aus dem Bestand

Sonntag, 18. Juni 2017

Gloria's flowers - Kapitel 12

In meinem Nähzimmer ist es ganz still - ich war tagelang überhaupt nur zum Blumengießen drin. Es gab so viel anderes zu tun. Und außerdem waren wir ein paar Tage an der Ostsee....


Die lange Autofahrt hat mir ein bisschen Zeit verschafft, wenigestens an meinen Gloria's flowers ein bisschen zu sticheln. Und das ist die "Ausbeute":


Mir fehlt im Moment ein bisschen der Überblick, wie weit ich bin. Es fehlen noch viele kleine Blumen und ein oder zwei große. Und eben hatte ich auch keine Zeit, der Sache mal nachzugehen, vielleicht klappt das nächsten Monat besser.