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Samstag, 21. März 2026

UFO No.5/2026 - die grüne Maschinenstickerei

Ich hatte mir noch ein zweites UFO mit nach Lauenbrück zum Nähtreffen genommen, nämlich die Maschinenstickerei. Die hatte ich im Zubehörkarton der alten Stickmaschine gefunden, von der ich mich getrennt hatte. Übrig geblieben war nur dieser Baum: 
 

Den hatte ich ein bisschen auf dem Nähzimmertisch hin und hergeschoben und dann war die Idee geboren: aus dem wird ein Bezug für ein neues Gartenbuch. Mein aktuelles ist bald voll.
Zuerst habe ich mit grünen Schnipseln aus dem Resteglas auf einem Stück Thermolam "Probeliegen" gemacht. 
 

In Lauenbrück habe ich dieSchnipsel dann direkt auf das Thermolam genäht und dann die Stickerei angesetzt. Das gab eine schöne Vorderseite:
 

Von der Stickerei blieben rundum Stoffstreifen übrig, mit denen ich die Rückseite gestalten konnte.
 

Am Buchrücken kann man gut erkennen, dass hier das neue Gartenbuch steht:
 

Genäht habe ich die Hülle nach bewährtem Prinzip mit dem "offenen Futter". Damit spart man sich das Schließen einer Wendeöffnung und es kommen an den Ecken nicht so viele Lagen zusammen. 
 

Besser konnte dieses UFO eigentlich nicht verwertet werden, oder?
 
Schnitt: Buchgröße +2cm
Größe: 22x16x1,5 cm
Gewicht: 55 Gramm
Oberstoff: festes Leinen, selbstgefärbt, Stickerei selbst gekauft, keine Ahnung woher
Vlies: Thermolam
Innenfutter:  Reststück Buttinette  
 
Verlinkt wird bei
 

Sonntag, 30. Juni 2024

Zeigetag bei der KUSV von Annette

Heute ist es soweit: bei Annette ist Zeigetag für die Kreative UFO Stoffverwertung. 
 
 
 
Es ist bereits das zweite Mal,  dass sie einen Stoff in die Welt verteilt hat und ich gehörte auch dieses Mal zu den glücklichen Empfängern von einem fatquarter dieses niedlichen Katzenstoffs.
Mein erster Gedanke war: Notizbuchhülle. Gedacht - gemacht. 
 

Das A5-Notizbuch musste ich kaufen. Einen Schnitt dafür gibt es nicht - so eine Hülle ist bei mir maßgeschneidert. Ich messe das Buch in geschlossenem Zustand und gebe rundum 2,5 cm Zugabe dazu. Das Vlies - hier Thermolam - schneide ich ohne NZG zu (das setzt ein bisschen Quilting oder Steppnähte voraus).
Im Fall dieses hübschen Katzenstoffs habe ich zuerst ein paar der Katzen freihändig gequiltet, nur wenige, aber auch das Wenige stabilisiert und gestaltet die Fläche abwechslungsreich.
 

Die Wendeöffnung lasse ich bei solchen Hüllen innerhalb einer Einschublasche, d.h. ich schlage den Futterstoff auf einer Seite einen reichlichen Zentimeter um und nähe die Kante schmal ab. Das führt dazu,  dass das Futter beim Rundum-Nähen an dieser Seite nicht mit erfasst wird und so - unter der Lasche ziemlich unsichtbar - eine Wendeöffnung bleibt. 
 

Das gefällt mir so am besten weil man diese Wendeöffnung von außen nicht sieht. 
 

Nun war aber noch Stoff übrig.  Der hat genau für zwei Täschchen gereicht. 
Ich mag ja das Herz-Schlamperle von der ersten Farbenmix CD sehr. Sozusagen mein Lieblingsschnitt weil das Stiftemäppchen so schön offen liegenbleibt bei der Benutzung. 
 


Als Vlies habe ich festes Bodentuch genutzt und dabei kunterbunt die Reste zusammengesteppt. 
 
 
Dann war nur noch ein schmaler Streifen vom Stoff übrig. Der reichte immer noch für ein flaches Mäppchen. Das habe ich mit einem Rest Vorhangstoff gefüttert.


Gefüttert habe ich beide Täschchen mit Stoffen, die "gerade da waren".


Nun verlinke ich dieses Trio zu Annette und bin gespannt, was die anderen Teilnehmer aus dem Stoff gemacht haben. Und in die UFO-Linkparty bei Annette ebenfalls.

Notizbuch
Schnitt: dem Notizbuch angepasst, selbst gemessen 
Gewicht: 47 Gramm
Vlies: Thermolam
Futterstoff: Buttinette aus dem Bestand

Stifteetui
Schnitt: ohne, Zuschnitt 10 x 40 cm
Gewicht: 23 Gramm
Vlies: Reststück Baumwollvlies 277
Futterstoff: Rest Vorhangstoff
 
Schlamperle
Schnitt: HERZ Schlamperle von der Farbenmix CD 1
Gewicht: 31 Gramm
Vlies: festes Bodentuch
Futterstoff: aus dem Bestand
 
Weil das süße Stiftemäppchen von der Farbenmix-CD HERZ-Schlamperle heißt gönne ich mir seit langem mal wieder ein Kreuzchen im Bingo bei Anni
 

 


Montag, 26. Februar 2024

Buchhülle für Notizbuch: "Wortfetzen"

Beim Sortieren im Nähzimmer hatte sich ja ein ganzer Stapel Zettel gefunden, die meine während des Nähens aufgeschriebenen Notizen von gehörten Reportagen oder Podcasts enthalten - völlig unabhängig vom Nähen. Da gab es Entrümpelungs- und Aufräumtipps, Literaturempfehlungen, kluge Sprüche, Gesundheitstipps, Reiseziele etc, etc.... Beim Hören und Nähen schreibe ich das auf Zettel und die fliegen erst ein bisschen auf dem Zuschneidetisch herum und wandern dann ins Regal....
In Euren Kommentaren gab es verschiedene Ideen zu lesen: digitales oder analoges Notizbuch. Ja, das war mir beim Sortieren meiner Zettelwirtschaft auch klargeworden - ich muss das gleich an die richtige Stelle hinschreiben - ohne Zwischenstation am besten (aus Effektivitätsgründen). Digital liegt mir da nicht so, ich guck' eh' schon so viel auf den Bildschirm. Und wenn ich gleich notieren will geht das sowieso nicht, weil der Laptop ja mit der Reportage belegt ist... Also muss ein Notizbuch her!
Der Fundus spuckte sofort eins aus. Noch so eins mit einem labberigen Pappkartondeckel. Ich mag die Spiralbücher eigentlich sehr, aber diese Charge war einfach nicht stabil. Schon bei dem Gartenbuch hatte ich deshalb die Vorder- und Rückseite mit einer richtig festen Pappe verstärkt. Das habe ich hier wieder gemacht. 
 

Und dann eine schöne Hülle, die schon von außen zeigt, dass ich hier die vielen Wortfetzen sammle, die ich so sammeln will.... - das war der Plan!
Zuerst habe ich auf eine aus festen Vliesresten zusammengenähten Fläche kurze Webbandstücke aufgenäht. Für die hatte ich mir mit einer Kurvenschablone einen "Korridor" aufgemalt:
 

Das Annähen des Außenstoffs mit so einer Bogenkante war ein bisschen tricky, hat aber mit vielen Stecknadeln gut funktioniert.
 

Und da sind sie - die Wortfetzen!
 

Zum Quilten habe ich auch die Linien der Bogenschablone genutzt
 

Und auch auf dem Buchrücken eindeutig!
 

Genäht habe ich die Hülle nach meinem üblichen Schema: das Futter reicht nicht ganz bis an den Rand links und rechts, so entsteht eine "natürliche Wendeöffnung" unter den Laschen. Die Laschen sind einfach gefaltete Stoffstreifen, die doppelt liegen. Bei dieser Hülle habe ich noch dazu Reste verwendet, die Laschen haben unterschiedliche Farben... ;-)
Mit viel Freude habe ich die Notizen ins Buch übertragen und dann die 17 Zettel im Papierkorb versenkt! Nun werden wir sehen, ob das neue System funktioniert....
 

Gewicht: 51 Gramm
Vlies: festes Bodentuch vom Discounter

Verlinkt wird bei Klar-Schiff-im-Nähzimmer.

Sonntag, 28. Januar 2024

Zwischenziel erreicht: eine Hülle für das Gartenbuch - ganz allein für mich gemacht

Hier hatte ich es geschrieben: mit meinem Gartenbuch war ich letztes Jahr nicht zufrieden. Das erste war voll und das neue passte nicht in die alte Hülle. Schon im letzten Jahr hatte ich Stoffe rausgesucht und Quadrate zugeschnitten. Das Stapelchen lag geduldig auf dem Zuschneidetisch und wartete.... 
 

Zeit zum Nähen für die neue Hülle hatte ich allerdings nicht gefunden und das Gartenbuch lag sowieso seit Monaten brach... Der Umschlag des neuen war nur so dünne Pappe - es war einfach ein labberiges Ding, nix Handfestes....
Allerdings fand ich die Hülle vom ersten Gartenbuch sehr schön und warum soll man neues erfinden wenn das alte taugt? Ich habe also wieder bunte Gemüsestoffe zusammen genäht und aus dem Fundus die Vliesreste gezaubert:
 

Darauf habe ich erst mal das gepatchte Teil gesteppt. Der Buchrücken ist aus stabilem Vorhangstoff und der Rest aus Halbleinen. Das hatte sich bewährt.
 

Im Inneren habe ich Reste von "Gartenstoffen" vernäht.
 

Warum die alte Hülle nicht gepasst hat? Keine Ahnung! A5 ist eben nicht gleich A5. Das eine ist breiter, das andere höher....
 

Somit ist ein erstes Ziel dieses Jahr schon mal erreicht!
Und es steht dem Aufschreiben meiner Gartenaktivitäten nichts mehr im Wege! Auf den noch völlig leeren Seiten für dieses Jahr wartet lediglich das Schneeglückchen von Claudia auf glückliche Gartentage!


Damit das Gartenbuch einen festeren "Griff" bekommt habe ich das dünne Pappcover mit einer festen Pappe verstärkt - das sieht man ja nun unter der schönen Hülle nicht mehr... ;-)
 
Gewicht: 58 Gramm

Und weil das Gartenbuch ganz allein für mich gemacht ist gibt es ein Kreuzchen im Bingo von Anni.
Im Nähzimmer ist auf dem Zuschneidetisch wieder ein Häufchen verschwunden, denn die Reste habe ich sofort verräumt! Mit der neu gewonnenen Freifläche auf dem Zuschneidetisch gehe ich nun zu Klar-Schiff-im-Nähzimmer. Diese Challenge bei Ingrid, Ulrike und Marita besteht für mich aus lauter so kleinen Schritten...



Freitag, 5. März 2021

Maika lädt ein - Buch und Buchhülle

Bei Maika gibt es jedes Jahr zum Blog-Geburtstag ein kleines Event. Und jedes Jahr denkt sie sich wunderbare Dinge dazu aus. Dieses Jahr gibt's einen Buchtausch gebrauchter Bücher mit selbst genähter Buchhülle. Im Vorfeld hatte Maika dazu Fragebögen versendet, so dass die Interessen dem Wichtelpartner vielleicht erkennbar sind.


Für mich hatte Maika Janny ausgewürfelt. Da stand ich erst mal ziemlich ratlos mit Jannys Fragebogen vor meinem Bücherregal. Nähbuch? - Nein. Kochbuch? - Nein. Sachbuch? - Schwierig. Biografie? - Nee, nee, da tastet sie sich erst ran. Roman? - Mmhhhh... zu guter Letzt habe ich mich für dieses Buch entschieden:
 

Es ist ein Roman, bei dem sich wohl die Geister scheiden. Mir hat er gefallen! Man muss sich ein bisschen reinlesen in die süditalienische Geschichte. In gelungener Sprache erzählt die Autorin eher unspektakulär von zwei heranwachsenden Mädchen. Italienische unübersichtliche Großfamilie (zum Glück gibt's am Anfang des Buches eine Personenliste - man kann zu Anfang immer mal nachschlagen ;-), Sitten und Gebräuche in den 50er Jahren, suptil die Präsenz der Mafia und dazwischen die beiden Mädchen. Das Buch ist alles andere als ein Krimi, eher eine Familiensaga, die die Beziehungen und Verflechtungen der Menschen einfacher Herkunft in der damaligen Zeit aufzeichnet.
Nun hoffe ich, dass das Buch auch Janny gefällt.
Es sollte noch eine Buchhülle dazu. Janny mag Türkis und so kam der Eulenstoff zum Einsatz, von dem ich hoffe, dass sie ihn mag.
 

Ich habe den Oberstoff auf Thermolam gequiltet, immer schön um die Muster herum. Da entsteht eine Stabilität, die ich gerne so habe.
 

Als Futter habe ich zwei verschiedene Stoffe verwendet. 
 

Auf der Rückseite sieht man eine der Lese-Eulen, das passt sehr schön.


Gewicht der Buchhülle: 46 Gramm

Und nun zeige ich Euch natürlich, was ich bekommen habe! Mich erreichte ein Päckchen von Katja, auf deren Blog ich schon ziemlich lange lese. Sie rezensiert immer wieder Bücher zu den verschiedensten Themen und ich war natürlich sehr gespannt, was aus dem Päckchen kommen würde. Zuerst taucht natürlich die Buchhülle auf und seht - sie hat genau meine Farben getroffen!
 

Verschlossen wird die Hülle mit einem Band und innen gibt es eine Einschublasche, so dass Bücher unterschiedlicher Dicke unterkommen könnten.
 

Interessant finde ich diese Metallecken, sowas habe ich noch nie verarbeitet und ich frage mich gerade, ob man da eine spezielle Zange dafür braucht? Macht jedenfalls echt was her! *lach*
Und dann kam die Überraschung:
Ein DIY-Kalender. Das ist ja eine witzige Idee! 
 

Katja weiß offenbar, dass ich wenig Zeit zum Lesen habe und am ehesten eine kurze Anleitung lese? Guckt, diese Woche könnte ich ein Rezept ausprobieren. 
 

Das klappt leider nicht sofort, ich bin gerade unterwegs, aber kann ja noch werden. Und in den anderen Wochen gibt es Häkel-, Strick- und Nähprojekte, Basteleien, Gestaltung mit Pflanzen (sehr schön!) und diverse Rezepte. Eine bunte Mischung von Dingen zum Selbermachen. Dazu gibt es kleine Steckbriefe der "Macherinnen" und ich bin gespannt, ob ich so vielleicht neue Blogs kennenlerne.
Danke, Katja!

Und nun gilt ein ganz großes Dankeschön natürlich noch unserer Maika! Du Liebe hast Dir wieder so etwas Hübsches ausgedacht anlässlich Deines Bloggeburtstages! Das war schon ordentlich Aufwand, die Wichtelpartner zuzuordnen. Ich stelle mir das echt kompliziert vor! Auf alle Fälle hat es wieder richtig Spaß gemacht, dabei zu sein. Vielen Dank!

Verlinkt wird bei Maika

Montag, 1. Juni 2020

Märchenhaftes von der Prinzessin auf der Erbse

Maika hat für den Mai die Prinzessin auf der Erbse ausgewürfelt. Ts, ts, ts....


Was für ein empfindliches Menschenkind, diese Prinzessin! Und so recht fiel mir zu Beginn auch nichts dazu ein - hier geht es eher robust zu. Aber dann erinnerte ich mich, bei Greenfietsen eine Buchhülle für ein Gartennotizbuch gesehen zu haben. Das Gartennotizbuch allein fand ich schon faszinierend, ich habe bisher immer nur Zettel in irgendwelche Gartenbücher gelegt, die im entscheidenden Moment natürlich nicht da sind. So gab es hier ein Doppelprojekt: in ein nicht mehr ganz vollständiges Ringbuch habe ich angefangen, Eintragungen zum was-wann-wie zu machen.


So sehr künstlerisch wird das nicht - ich kann nicht zeichnen und will das auch nicht lernen. Aber manche Dinge interessieren mich sehr, zum Beispiel das Wetter:


Ich bin gespannt, wie ich damit über's Gartenjahr zurecht komme.


Im Moment macht es viel Spaß!
Und dann kam die Aufgabe der Prinzessin auf der Erbse - eine schöne weiche (!) Hülle, damit die Erbse nicht so durchdrückt.


Im Fundus fanden sich leicht ein paar Gemüse incl. Erbsen und in der Schachtel mit den 5-cm-Quadraten ein paar grüne Teilchen.


Gemacht war die Hülle schnell. Das gepatchte Teil habe ich auf Thermolam gequiltet und dann mit Halbleinen außen drumrum gearbeitet. Der Buchrücken ist ein Stück eines alten Rocks mit Ziernähten.
Innen gibt es nur zwei einfache Einschublaschen - das reicht. Ich will ja jetzt keine Zettel mehr sammeln... ;-)


Wo nun allerdings die Prinzessin abgeblieben ist, weiß ich nicht! *lach*
Trotzdem verlinke ich bei Maika.

Gewicht: 53 Gramm
Vlies: Thermolam
Stickgarn: 3-fädig, aus dem Bestand

Sonntag, 13. Januar 2019

UFO No. 1 von 25/2019 - die Hülle für das Bullet-Journal

Jippieh! Das erste UFO des neuen Jahres ist gelandet! Die Kalenderhülle ist fertig und ihrer Bestimmung übergeben.


Die Stickerei musste als erstes auf Format gebracht werden. Das war mit einem Griff in meine Restedose kein Problem. Allerdings reichte der Streifen in der Breite nicht ganz, so dass die Kalenderhülle nun einen "Buchrücken" aus dunkelbraunem Denim hat.


Gequiltet habe ich auf Thermolam. Damit ordentlich Halt in die Hülle kommt und weil ich überhaupt noch nicht richtig weiß, ob meine Idee funktioniert, hat sie eine - nun... nennen wir es mal... -  Innenhülle bekommen. Begonnen habe ich mit fester Pappe


die ich mittels Gewebeband zu einem flexiblen Buch gebunden habe.


Mit einem schönen flexiblen Rücken:


Dieses Papp-Dingens habe ich mit Resten einer kaputten Strandmuschel eingekleidet. Zweifarbig ist das nur wegen mangelndem dunkelroten Material. Im Buchrücken habe ich vier Gummikordeln eingenäht, in die ich dann meine verschiedenen Heftchen einhängen kann.


Neumodisch heißt das, was ich da dieses Jahr probiere, ja Bullet Journal. Für mich ist es einfach eine Bündelung aller meiner Kalender - und so nenne ich das Ding auch. Mein Leben lang hatte ich Probleme damit, alle meine Kalender unter einen Hut zu bekommen, als da waren: Wandkalender, Geburtstags- und Abfallkalender, Taschenplaner, Tischkalender im Büro, Wettererfassungskalender. Und dazu Zwölfundzwölfzig Zettel, die immer im entscheidenden Moment weg sind. Nun gibt es Einerfüralleallefüreinen und ich bin sehr gespannt, wie sich das bewährt. Die benötigten Vorlagen für die einzelnen Kalenderbereiche habe ich mir im PC entworfen und gedruckt. Deshalb sind das vier Heftchen. Nee, nee, nee, Ihr Bullet-Journal-Künstler, das kunstvolle Gestalten und Handlettern is' nix für mich, für mich muss es schnell gehen! ;-)
Meine Innenhülle flutschte jedenfalls prima in meine Außenhülle


und mit einem Gummiband kann ich das Ganze nach hinten verschließen. Der dunkelrote Streifen des Innenteils war breit genug - das Orange ist weg. ;-)
Links und rechts ist nun eine Einschubtasche, die ich aber möglichst nicht benutzen möchte - keine Zettelwirtschaft mehr!!!
Die Sache mit dem flexiblen Rücken ist mir gut gelungen, finde ich. So sieht das Ganze von oben aus:


Verlinkt wird bei Marion, weil ich lauter Schnipsel für den Würfelrand verwendet habe und bei Annette's Kampf gegen die UFOs. Und außerdem wandert die Kalenderhülle zu Ingrid's neuer Buchprojekte-Party.
Das ist eine Aktion, die finde ich besonders toll, liebe Ingrid! Unsere Bücher fristen oft ein wenig beachtetes Dasein im Regal. Deshalb zeige ich Euch heute dieses Buch - Werbung!


Ich habe schon verschiedene Projekte draus gewerkelt. Das größte ist wohl die Decke für den Tisch in unserer Bibliothek, wo ich die Stickereien von Gail Pan verwendet habe. Es sind ganz süße Dinge drin zu bestaunen und natürlich nachzuarbeiten. Die Vorlagen sind klar und alle liebenswert und man kopiert sie sich aus dem Heft raus. Ich habe bei dieser Gelegenheit  auch immer noch die Möglichkeit genutzt, mir das Muster auf meine Größenbedürfnisse anzupassen. Dass das Ganze in Englisch ist, mag manch einen abschrecken, muss aber nicht, weil die Bilder und Zahlen ihre ganz eigene Sprache sprechen. Und wenn ich damit zurecht komme - mit ohne Englischkenntnissen - dann kommt es jeder andere auch.
Ingrid ruft auf, zu überlegen, ob man das Buch vertauschen oder verschenken möchte. Das kommt beides für dieses hier nicht in Frage, weil ich vielleicht viel, viel später noch mal was draus machen möchte. Aber ich würde es verborgen und auch die Versandkosten der Hinreise übernehmen. Wer Interesse hat - melden.

Auf meiner Bingo-Karte sieht es nun so aus:
Tirili-tirila.....


Für die neue Stoffdiät wird auch dieses Jahr wieder gewogen:
Gewicht: 133 Gramm