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Freitag, 31. Juli 2020

Von der Liebe zu einem ganz besonderen Projekt

Immer wenn Katrin und Viola von ihrem neuen Projekt berichten geht mir das Herz auf. Und neulich bin ich auf die Leiter gestiegen und habe die Rolle mit den Quilts vom Schrank runter geholt. In unserer Diele hängt eine "Wechselausstellung". An der Wand hinter dem Esstisch haben meine Quilts einen richtig schönen Platz - aber eben immer nur einer. Und darum wechseln sie. Nun musste der Sommerquilt der "Heimat der Kreativen" weichen. Ich wollte ihn unbedingt mal wieder so richtig in Echt betrachten. Jeder der Blöcke, den Viola und Katrin zeigen, ist mir noch richtig vertraut. Denn ich musste damals genauso tüfteln wie sie! Und ich liebe sie - meine

"Heimat der Kreativen"


Mit Marianne, Andrea und Monika waren wir damals zu viert, als wir ihn in einem virtuellen Nähkränzchen genäht haben. Eine ganz schöne Herausforderung war das Sammeln der vielen verschiedenen Uni-Stoffe. Ich hatte Eimerfärbungen gemacht, um möglichst viele Schattierungen zu bekommen. Und wir haben getauscht, so dass am Ende die Vielfalt groß war.
Jetzt hängt er mal wieder für eine Weile und ich kann mich an ihm erfreuen! Für das obere Foto habe ich extra den Leuchter abgenommen und die Stühle beiseite gestellt, denn normalerweise sieht das so aus:


Wer noch mehr von diesem Quilt lesen und sehen möchte, kann das hier gern tun. Und ich freue mich derweil auf die nächsten Blöcke von Katrin und Viola!

Donnerstag, 25. Februar 2016

Braucht ein Quilt ein Label? - Ja!

Das war eine interessante Diskussion, fand ich. Und ich war mir ziemlich schnell sicher, dass die "Heimat der Kreativen" ein Label bekommen soll. So ein Quilt, der an der Wand hängt, überlebt mich ja vielleicht! *lach*


Label - ja! Das war schnell klar. Aber Label - wie? Da habe ich eine Weile dran rumüberlegt. Und weil ich mit meiner Lösung sehr zufrieden bin war (bis gestern - als ich Mariannes Label gesehen habe, habe ich mich ein bisschen geärgert, dass ich die Namen der Mitnäherinnen nicht mit eingefügt habe), lasse ich Euch hier mal bei der Labelherstellung zuschauen. Das war das Material:


- eine gedruckte Textvorlage in Schreibschrift (ich kann nicht schön schreiben, meine Handschrift ist grauslig!)
- eine Folie, die ich zu meiner gebrauchten Stickmaschine dazu bekam. Ich weiß nicht, wie sie heißt, sie wirkt so ein bisschen kariert und löst sich in warmem Wasser vollständig auf. Eigentlich ist sie gedacht, um beim Besticken von Handtüchern zu vermeiden, dass sich die Schlingen vom Frottee in der Stickerei verfitzen. - Kennt das jemand und weiß, was das ist?
- ein passendes Stück Gewebevlies G700 - ohne Nahtzugabe zugeschnitten
- ein dünner Permanentmarker, dessen Farbe sich gemeinsam mit der Folie im warmen Wasser verflüchtigt hat.

Die beschriftete Folie habe ich einfach nur auf das rückseitig mit dem Gewebevlies bebügelte Stoffstück aufgesteckt


Ich habe mich für den durchsichtigen Quiltteller am Freihandquiltfuß entschieden, ich fand, da kann ich die Schrift am besten erkennen. Und dann mutig drauf los!


In warmem Wasser die Folie "wegzaubern".
Die vielen Anfangsfäden habe ich stehen gelassen und am Ende nach hinten gezogen. Das ist zwar eine echte Beschäftigung, aber Vernähstellen sieht man auf so einem Teil doch sonst sehr.



Dann nur noch den Rand umbügeln und das Label mit der Hand möglichst unsichtbar aufnähen.
Voilà! Fertig!
Und während ich da so an der Maschine saß und vor mich hin stickte gab's in meinem Kopf eine Ideenexplosion, was man mit dieser Technik noch alles Schönes machen könnte! Dem Junior fiel auch gleich was ein: M-o-t-o  G-u-z-z-i ... *lach!*

Mittwoch, 24. Februar 2016

Die "Heimat der Kreativen"

Meine Güte! Heute Morgen war ich echt zeitlich desorientiert! Aber nun wird alles was lange währt gut. Sagt man. Und manchmal isses wirklich so! Ziemlich genau vor eineinhalb Jahren haben Marianne, Andrea, Monika und ich begonnen, Unistoffe zu tauschen. Marianne hat den ersten Block für uns gezeichnet und ich habe geglaubt, das schaffe ich nie! Der erste Block war gleich eine Herausforderung - handgenäht...
Und nun ist der Quilt fertig!


Die "Heimat der Kreativen ist ca. 1,80m x 1,50m groß und hängt nun in unserer Diele an der Wand. Ein gewaltiger Quilt im Vergleich zu meiner sonst üblichen Größe wie zum Beispiel der Leuchtturmquilt oder die Pilze.


Ursprung der Idee war ein Foto in einem Buch von Diana Leone. Wenn Ihr ganz fix guckt, könnt Ihr hier mal einen schnellen Blick auf das Original werfen. Der fette schwarze Rand gehört zum Quilt dazu und ist durchgängig mit dem Karoraster gequiltet:




Eine genaue Anleitung dazu gab es nicht. Marianne, hat die Blöcke jeweils für uns aufgezeichnet, so dass wir sie nähen konnten. Mancher der Blöcke war eine echte Lernaufgabe, denke ich zum Beispiel an die Y-Nähte oder die Bögen! Hier kann man noch mal über den Werdegang der einzelnen Blöcke nachlesen.
Gequiltet habe ich entsprechend der Vorlage im Buch jedes Teil füßchenbreit neben der Naht. Der Rand hat tatsächlich dieses Karomuster bekommen und ich bin jetzt im Nachhinein sehr froh, dass ich mich dazu durchgerungen habe!
Auch mit den Federn bin ich sehr zufrieden. Die Nutzung einer Papierschablone für den Federkiel hat dazu geführt, dass sie wirklich schön gleichmäßig auf dem Rand liegen. Die Wirkung von dem Garn (Superior King Tut) ist klasse. Das kann ich auf dem Foto leider gar nicht so einfangen.


Ein Label? Ja! Der Quilt hat auch ein Label bekommen! :-)
Da muss ich Euch erst mal recht herzlich danken für Eure zahlreichen Kommentare dazu! Katrin hat mir sogar Fotos von verschiedenen Label und Signaturen auf ihren Quilts geschickt. Danke! All das zusammen hat mir sehr bei der Meinungsbildung geholfen.
Das Label ist auch schon dran am Quilt, nur noch kein Post dazu geschrieben. (wegen der zeitlichen Desorientierung! *lach*) Und weil das eine umfängliche Sache ist, zeige ich Euch das Label eben morgen. Sorry... :-)
Wisst Ihr was? - Ich bin glücklich! Liebe Marianne, danke, dass Du mich damals (ganz leicht) überreden konntest, mit Dir diesen Quilt zu nähen. Und genauso schön war es, dass Andrea und Monika noch mit eingestiegen sind in das Grüppchen. Es hat mir viel Spaß gemacht und die gemeinsamen Termine zum Zeigen der Blöcke haben mich gut bei der Stange gehalten. Danke!

Gewicht des Quilts: 1.462 Gramm
Verlinkt erstmals bei den Modern cologne Quiltern

Samstag, 6. Februar 2016

Laaaangweeeiiiiliiiiig...

Oh, Mann! Es gibt Dinge, die sind extrem langweilig.
Ich "bindinge" mich um die "Heimat der Kreativen".
6,60 Meter in mausgrau.
Uni.
Zeigetag: 24.02.2016

Donnerstag, 4. Februar 2016

Die Karos

Meine Güte, ist das eine mühselige und langweilige Arbeit! Die "Heimat der Kreativen" ist ja ein ziemlich großer Quilt und ich wollte unbedingt der Vorlage folgen und diese diagonalen Karos auf dem Rand haben. Das Original ist allerdings mit der Hand gequiltet, da ist das Drehen und Wenden und Schieben ziemlich wurscht. Mit der Maschine hat man allerdings so viele Ansätze an den Federn, da hat man den Eindruck, man kommt überhaupt nicht voran!... Aber schaut mal - ein Stück ist schon fertig:


Das Raster habe ich mir vorgezeichnet mit Kreidestift und Bleistift - je nach Farbintensität des Stoffes.  Ohne Vorzeichnen wäre das sicher nicht so (relativ) gleichmäßig geworden und vor allem nicht in der Ecke ausgegangen. Ich quilte das Raster mit dem kleinen Obertransportfuß. So gibt es keine Probleme mit dem Verschieben der Lagen gegeneinander, nichts geheftet, nur am Rand anfangs mit Stecknadeln ein bisschen gesteckt.


Nun bin ich schon ein ganzes Stück vorwärts gekommen, juhuuu!

Donnerstag, 28. Januar 2016

Federn quilten

Heute zeige ich Euch noch etwas, was ich am Abend vor dem Kamera-Aus fotografiert habe. Das Objektiv hat sich leider nicht "von selbst wieder eingekriegt", mal sehen, ob Herr B. es am Wochenende überreden kann...
Ich will ja jetzt mal dran bleiben, meine "Heimat der Kreativen" soll fertig werden!
Hier seht Ihr die erste gequiltete Feder mit dem neuen Garn.


Ich habe mir zuerst den "Federkiel" mit einer Papierschablone auf den Stoff übertragen, damit die Federn später wirklich symmetrisch sind. Auf den hellen Stoffen habe ich die Linie mit Bleistift gemalt und auf den dunklen mit Kreidestift. Das war eine gute Lösung.


Acht lange Federn brauche ich insgesamt. Jede davon ca.50 cm lang. Das dauert eine Weile....
Federn quilten ist übrigens leicht. Ich hätte das nicht gedacht. Mir hilft es sehr, wenn ich die Mittellinie vorzeichne, alles andere "ergibt sich dann von selbst"...
Mit dem Garn - dem King Tut von Nana - in grauem Farbverlauf bin ich übrigens sehr zufrieden! Nach diversen Teststrecken, von denen ich hier schon teilweise berichtet hatte, habe ich zwar die empfohlene Topstich-Nadel wieder aus- und die Universalnadel wieder eingebaut, weil immer wieder Stiche ausgelassen waren, aber nun flutscht es prima!

Dienstag, 26. Januar 2016

Noch ein bisschen Feder

Für die Randlösung am Uni-Quilt war ich mir noch sehr unsicher. Das geht mir oft so bei Techniken, die mir nicht vertraut sind. Und da gehört das freie Quilten immer noch dazu... Nun habe ich mal ein bisschen weiter probiert. Eine "Randsimulation" sozusagen. Die Feder an sich war wieder kein Problem. Immer noch ist das Garn das Monofil Rauch. Das wird hiermit abgewählt. Die Wirkung gefällt mir auch auf den farbigen Streifen nicht. Bei Nana habe ich mir deshalb noch andere Garne bestellt. Damit habe ich hier schon mal testweise das Karoraster gequiltet.


Es ist ein Superior King Tut in grau-Tönen "wie ein Nadelstreifenanzug" (962). Als Unterfaden habe ich ja schon für die Quilterei im Innenbereich das Superior Bottom line in Grün (613) genommen. Da habe ich mir von Nana auch gleich eine Spule schicken lassen, das war nämlich die erste leere Kone in diesem Jahr....
Auf dem grauen Streifen sieht man sehr schön, dass das King Tut ein Verlaufsgarn ist. Die Wirkung gefällt mir gut und wenn ich die Feder auch damit quilte ergibt es hoffentlich ein homogenes Bild. Und: ja - das ist Absicht, dass die Feder in den grauen Streifen ragt, eigentlich soll sie das noch mehr tun.
Also los!

Mittwoch, 20. Januar 2016

Die Heimat der Kreativen

Lange gab es nichts zu sehen von der "Heimat der Kreativen". Dort ist ja auch Sommer - das muss weit weg sein! :-)
Wegen der Handquilterinnen in unserer kleinen Runde haben wir uns für diesen Zeigetag eine Menge Zeit gelassen, was bei mir dazu geführt hat, dass der unfertige Quilt die ganze Adventszeit nicht angerührt wurde. Nun habe ich mich im neuen Jahr aber der Herausforderung gestellt. Und das ist der momentane Stand:


Als erstes musste ich mich an den Abgrund hinter dem Haus wagen und entscheiden, was nun werden soll. Um diesen langen Entscheidungsfindungsprozess für Euch etwas abzukürzen: ich habe den Block neu gemalt und neu genäht. Farblich finde ich ihn nun deutlich besser gelungen und auch das Haus sitzt besser in der Landschaft - finde ich. Und was ich finde, ist hierbei die Hauptsache! *lach*


Der Häuserblock wurde eingenäht und das Teilstück gequiltet. Hier besteht der Quilt immer noch aus zwei Teilen (der grüne Streifen in der Mitte ist der umgeschlagene Rückseitenstoff). Immer am Rand der Shapes lang war das Teilstück schon noch groß genug, kann ich Euch sagen! Von meinen bunten Stoffen hatte ich immer schon mal die Reste in 12 cm lange, unterschiedlich breite Streifen geschnitten. Die habe ich dann wild aufgelegt. "Wild" ist natürlich total falsch, denn mir war es wichtig, dass sich die in den Blöcken verwendeten Farben im angrenzenden Rand wiederfinden.


Den Randstreifen habe ich deshalb Stück für Stück zusammen genäht und immer wieder angelegt und evtl. die Einzelteile noch schmaler geschnitten, damit es gut passt. Die Farbabstufungen sind auch hier teilweise marginal - das macht den Reiz des Quilts aus.


Nun ist der Rand angenäht, die Ecken sind mir prima gelungen und ich fand es da schon toll! Dieses Gefühl hat mich zum Glück gut durch das Elend getragen, denn nach dem Zusammennähen der beiden Teile kam die Schwierigkeit, dass die Shapes an der Stosskante noch nicht gequiltet waren, damit das Zusammennähen besser gelingt. Mit meiner Methode des Quilt-as-you-go bin ich total zufrieden - man sieht und fühlt die Nahtstelle hinterher nicht - aber man muss dieses Stück dann eben noch quilten. Immer im Kreis, immer im Kreis, immer im Kreis......


Aber auch das war bald getan. Nun fehlt "nur noch" das Quilting auf dem Rand. Ziel von uns allen vieren ist ja eine möglichst nahe Interpretation des Quilts von Donna Leon. Sie hat drei Ränder angenäht. Oben seht Ihr auf dem roten Teppich das aufgeschlagene Buch liegen. Wir hatten ja nur dieses Foto, eine Anleitung gibt es nicht. Man sieht, dass erst ein grauer, dann ein bunter und dann ein breiter schwarzer Rand angenäht sind. Den grauen und schwarzen hat sie mit diagonalem Karo gequiltet und über alle drei Ränder hinweg in der Mitte Federn. Bei mir fällt der schwarze Rand aus zwei Gründen weg: a) wird der Quilt sonst zu groß (er ist jetzt schon 1,80 x 1,50m) und b) gefällt mir das nicht.
Die Garnentscheidung:
Als Garn habe ich Monofil rauch genommen. Ich dachte, damit "vertun" sich die Quiltlinien vielleicht am besten auf den verschiedenfarbigen Stoffen. Das wird wohl auch so sein. Aber richtig glücklich bin ich damit nicht. Nana, hör' jetzt mal weg! :-) Das Monofil ist ein superdünnes Kunststoff-Garn, wie eine Angelsehne. Es ist ein bisschen störrisch und ich traue dem Frieden beim automatischen Fadenvernähen der Nähmaschine nicht so recht. Es wirkt ein bisschen wie - ähem - Plaste....eben. Nicht so gut harmonierend mit meinen schönen Leinen-Baumwoll-Stoffen.... Da muss ich also noch in mich gehen. Marianne hat ein Verlaufsgarn genommen, das wäre vielleicht auch eine bedenkenswerte Möglichkeit.
Die Federn:
Die Federn gehören zu diesem Quilt eigentlich dringend dazu..... Hab' ich noch nie gequiltet.... Erst mal habe ich YouTube befragt, wie das geht. Dann ein Trockenversuch. Die "Rispe" habe ich mit Bleistift aufgemalt.


Dann hatte ich eine Experimentierstrecke mit der Fadenspannung. Die Automatische Fadenspannung hat mit dem Monofil-Garn nicht funktioniert, man sieht das auf der oberen Strecke - zu straff. Zur Spitze hin hatte ich schon mal korrigiert, besser. Dann bin ich auf der Mittelrippe wieder nach unten gegangen. Zweite Seite Mitte - da hatte sich das Monofil um den Garnrollenhalter gefitzt - zur Spitze hin dann die richtige Fadenspannung (1), mit der ich theoretisch quilten könnte.


Mit der Feder an sich bin ich total zufrieden, daran sollte das Randquilting also nicht scheitern. Aber ich bin sehr unentschlossen. Das Original ist mit der Hand gequiltet, da ist es kein Problem, die diagonalen Karos angrenzen zu lassen (und unterirdisch zur nächsten Auftauchstelle zu gelangen). Ich müsste hier unendlich viele Stellen vernähen oder das Karo freihand quilten - beides kommt mir nicht praktikabel vor.



Ich werde also erst mal noch Feldstudien betreiben und öffne all denen, die es geschafft haben, bis hierher zu lesen, den Briefkasten - ich freue mich sehr über Eure Ideen und Kommentare und Entsetzensschreie. Wie mache ich weiter?
Derweil gehe ich natürlich erst mal gucken: Heute zeigen auch Marianne, Andrea, Monika ihre Fortschritte mit der Heimat der Kreativen. Marianne ist bestimmt schon fix und fertig, Andrea und Monika quilten mit der Hand, da ist das ja sowieso eher ein Langzeitprojekt...

Donnerstag, 14. Januar 2016

Ich quilte mich wieder ein

Hier wird nix fertig, es gibt nix zu zeigen, denn der Uni-Quilt bleibt geheim. Aber glaubt nicht, dass ich auf der faulen Haut liege! Ich rattere mich nämlich fleißig um die hellblauen Shapes... :-)


Die Janome 8900 ist dabei ein Goldstück. Sie begeistert mich nach wie vor mit ihrem Obertransport. Ich benutze - sicher entgegen jeder Empfehlung - für das Quilten der "Heimat der Kreativen" den schmalen Obertransport. Der hat genau 1/4 Inch zwischen Nadelmittelstellung und Füßchenrand. Das ist mein Maß als Abstand zum Rand der Teile. So wird es recht schön gleichmäßig und der kleine Obertransport hat völlig ausreichend "Zugkraft" für einen Quilt dieser Größe, den ich ja noch dazu in drei Teilen quilte.


Und am 20. Januar zeigen wir vier Euch dann, wie weit wir gekommen sind! :-)

Donnerstag, 7. Januar 2016

Vorbereitung für den Hausbau

Das Haus. Mit dem Haus war ich irgendwie nicht glücklich. Nicht nur, dass es so am Abgrund hängt - nein, auch die Farbzusammenstellung mochte ich irgendwie nicht. Zu schrill soll es aber auch nicht sein, sondern es muss sich den Blau-Grau-Violett-Grünen Stoffen in der Landschaft irgendwie unterordnen anpassen.


Erst gingen meine Überlegungen ja in Richtung "Abänderung des fertigen Blocks". Aber nun bin ich festentschlossen zum Neubau! Als erstes habe ich mir mal eine grobe Zeichnung angefertigt, wie das neue Haus in der Landschaft aussehen könnte.


Und meine Stoffe hervor geholt, die sind ja mittlerweile auch schon ein bisschen eingestaubt!


Und mehr wird heute nicht verraten. Am 20.01. zeigen Marianne, Andrea, Monika und ich gemeinsam unseren Fortschritt mit der Heimat der Kreativen. Bis dahin müsst Ihr Euch noch gedulden und ich muss das neue Haus sowieso erst mal nähen! :-)

Donnerstag, 12. November 2015

Die Heimat der Kreativen wächst so allmählich zusammen....

Eigentlich war ja viel Zeit, aber irgendwie war es auch wenig.... jedenfalls bin ich nicht so sehr viel weiter gekommen mit meiner Heimat der Kreativen. Was ist passiert seit dem letzten Mal?
Bei Nana hatte ich noch zwei verschiedene Grau-Töne Quiltgarn gekauft. Damit konnte ich die letzten Teile im ersten Drittel quilten und das zweite Teil ist inzwischen auch fertig.
Dann habe ich die beiden Teile zusammen gesetzt. Das war nicht so ganz einfach, weil ich an beiden Teilen alles bis an den Rand gequiltet hatte. Die Quiltlinien laufen ja 1/4 Inch von der Naht entfernt um alle Teilchen. Und das war zum Zusammennähen natürlich nicht so viel Platz. Aber mit Geduld und Spucke.....


Das Ergebnis gefällt mir jedenfalls gut. Ich habe nach dem Zusammennähen der Oberflächen nur noch mit einer Quiltnaht im Nahtschatten der Blöcke gequiltet und damit gleichzeitig die Rückseite geschlossen. Von oben schön flach


und von hinten tip-top. Genau in der Bildmitte läuft senkrecht die Naht, an der die beiden Teile zusammengesetzt sind und wo ich den Rückseitenstoff mit der Maschine von vorn knappkantig abgesteppt habe. Sieht doch gut aus, oder?


Zwischenzeitlich war ja das Nähtreffen in Plön und dort hatte ich den unfertigen Quilt mit. Es war für mich eine große Freude, mit den Mädels die verschiedenen Möglichkeiten für das "Haus am Abgrund" zu diskutieren. Und nun gibt es zwar einen Plan, aber umgesetzt ist er noch nicht.
Nun bin ich gespannt, wie es bei den Mitnäherinnen voran gegangen ist. Marianne wird, wie zu erwarten, die Schnellste von uns sein. Andrea und Monika quilten mit der Hand, haben aber ihre Topps schon vollständig zusammen gesetzt. Und ich dümple vor mich hin... :-)
Nun müssen wir uns noch einigen, wann der nächste Zeigetag sein wird - und dann, ja dann werde ich mich dem Häuserbau widmen! *lach*

Mittwoch, 30. September 2015

Die Heimat der Kreativen

Sooo lange habe ich nichts mehr an dem Uni-Quilt gearbeitet. Die "Heimat der Kreativen" hatte "Bodennebel". Wenn man mir so lange Leine gibt, dann trete ich irgendwie ganz leicht in den Pausenmodus, liebe Marianne! Aber nun stand der vereinbarte Zeigetag vor der Tür und ich habe mit Freude die grünen Stoffe hervor geholt. Ihr erinnert Euch? Am 19.08. hatten wir Euch den letzten, den zwanzigsten Block gezeigt. Die weitere Vorgehensweise unterscheidet sich bei den Gruppenmitgliedern sehr. Marianne hatte schon ihre Blöcke in Gruppen zusammen genäht und in der Quilt-as-you-go-Methode (Qayg) gequiltet. Andrea und Monika hatten alles zu einem großen Top zusammengenäht und möchten mit der Hand quilten. Mein großer Obertransport war damals in Reklamation - Grund genug, mich ausschließlich mit rot-pink-rosafarbenen Schnipseln zu beschäftigen. *kicher*
Am Wochenende habe ich nun die Blöcke hervorgekramt und als erstes die Blöcke auf der linken Seite zu zwei Sechser-Gruppen zusammengenäht. Jeder dieser Blöcke misst 30 Zentimeter im Quadrat - das wird ein großer Quilt, den man nicht im Ganzen unter der Maschine haben möchte. Vor allem, wenn man weiß, das das Original 1/4-Inch-breite Schattennähte um die Stoffteile hat, man dreht den Quilt also gefühlte 1 Millionmal im Kreis. Rechts sind die Blöcke noch einzeln. Das liegt an meiner Untentschlossenheit mit dem über dem Abgrund hängenden Haus. Um diese Entscheidung habe ich mich erst mal herum gemogelt....


An die linken beiden Teile habe ich einen 2,5 Inch breiten mausgrauen ersten Zwischenrand genäht, da kann ich beim Quilten besser bis an den Rand. Und dann grünes Fufu eingespannt und los. Die fertigen Partien gefallen mir schon mal sehr gut. Bei diesem Block sind die Teile recht klein, da entsteht eine platt gequiltete Fläche.



Hier sieht man mein Problem an der Seite, wo kein grauer Rand ist: ich muss mir das mit Kreide oder Markierstift anmalen, wo später die Naht sein wird, sonst wird das krumm und schief, hier muss ich noch mal trennen.


Insgesamt sieht mein erstes Teilstück nun so aus.


Der grüne Rand ist nur die umgeklappte Rückseite, der eigentliche Außenrand fehlt noch. Ich bin recht zufrieden. Das dauert zwar ziemlich lange, wegen des ständigen Drehens, aber die Größe des Teilstücks ist immer noch handlich und auch das viele Vernähen und neu ansetzen ist weniger nervig als ich dachte.
Erst mal habe ich alles gequiltet, was zu meinem olivgrünen Garn passt, dann die Farbe gewechselt und so allmählich die Fläche gefüllt. Ungequiltet sind jetzt noch die hell- und dunkelgrauen Flächen - ich habe kein graues Quiltgarn, das muss ich erst noch bestellen.
Das zweite Teilstück ist auch begonnen. Hier sieht man noch nicht so viel, nur die fliederfarbenen Flächen haben schon ihr Quilting.


Das Quilten mache ich wie auf dem Foto des Originalquilts zu sehen: um jedes Fitzelchen eine NZG-breite umlaufende Naht.


Noch haben wir uns nicht geeinigt, wann der nächste Zeigetag sein wird. Bis dahin sollte es aber hier ein Stück vorwärts gehen....

Die anderen drei Mitnäherinnen haben derweil ihre Außenränder schon dran, aber Andrea und Monika haben noch nicht mit dem Quilten begonnen. Nur Marianne ist schon so richtig weit. Ich muss mich nun erst mal dem Hausbau widmen, nachdem wenigstens die Landschaftsgärtner schon am Werk waren. Ihr erinnert Euch? Meine Blöcke haben zwei Problemzonen im unteren rechten Viertel:


Zum Einen steht das Haus so am "Abgrund" und zum Anderen fällt das Gelände rechts noch mal so steil ab, dass eventuell mit einem Erdrutsch zu rechnen ist. Da haben wir nun schon mal "aufgeschüttet":

 
Hej! Eine Teich! Jetzt haben wir einen Teich! :-)



Garn: oben Fufu, unten Bottom line Superior beides von Nana
Vlies: Baumwollvlies 277, erst mal ins Nähzimmer rein, hoffentlich in absehbarer Zeit wieder raus: 248 Gramm
Rückseite: eine der unsäglichen Rückseiten, die ich für den Tula-Pink-City-Sampler angeschafft hatte - war schon im Fundus!

Mittwoch, 19. August 2015

Heimat der Kreativen - Block 20 und das Drama mit dem Obertransport der Janome 8900

Der letzte Block für unsere "Heimat der Kreativen" ist genäht. Ganz still und leise während hier die Schlacht um die Schnipsel Party macht. Ein wunderbarer grün-brauner Block, der die letzte Lücke in meinem Quilt schließt.


Noch liegt das alles einzeln auf der Erde. Ich habe noch nicht begonnen, das Ganze zusammen zu nähen und zu quilten.


Die anderen sind mit Sicherheit schon weiter und Marianne ist bestimmt schon fertig! *lach* Aber ich habe keine Eile. Zum Einen hantiere ich ja gerade heftig mit bunten Schnipseln, die - verwandelt in kleine Dinge - den Marktstand zum Orgalbasar bereichern sollen und zum Anderen ist neulich das hier passiert:


Das kann man natürlich nur mit eingeweihtem Auge verstehen. Als neulich das Tochterkind hier war zum Nähen ist plötzlich der breite Obertransport der Janome 8900 auseinander gefallen. Einfach so. Beim Geradeausquilten. Der eine Stift war vielleicht sogar schon eher rausgefallen und ich habe es nicht gemerkt. Eigentlich ist das ein super Teil zum Quilten gerader Nähte, wie ich sie mir hier für die Heimat der Kreativen wünsche. Und bevor diese Reklamation nicht zu einem guten Ende kommt, fange ich gar nicht erst an - nun, wo ich vom Quilten des Tula weiß, wie schön man es haben kann! :-)
Aber, wie gesagt, es eilt nicht, das Haus braucht ja auch noch einen Umbau und Monika wird mit der Hand quilten, das wird also noch eine Weile dauern, bis unsere Quilts echt fertig sind...
Jedenfalls könnt Ihr bei Marianne, Andrea und Monika die aktuellen Stände des Fortgangs sehen.

Mittwoch, 5. August 2015

Heimat der Kreativen - Block 19

Da sind sie wieder - die Uni-Stoffe! Heute zeigen wir Euch Block 19 der "Heimat der Kreativen", den vorletzten Block. Und während dieser bei meinen Mitnäherinnen grün und braun fett in der Wiese liegt, habe ich ihn wegen seiner Sternenform zur Formatverbreiterung in den Himmel verbannt.


Vernäht habe ich wieder allerhand selbstgefärbte Bettwäsche und dazu die Unis von Kona Cotton.
Der Stern an sich war keine wirkliche Hürde, da ist die Stoffwahl schon schwieriger, zumal wenn es keine Vorlage im Buch dazu gibt! Aber ich bin ganz zufrieden mit der Anpassung an die Nachbarblöcke und den Gesamteindruck.


Vor dem Haus am Abgrund verschließen wir alle mal noch ein bisschen die Augen, im Moment habe ich keine Zeit für die Bautätigkeit! :-)
Bei Marianne, Andrea und Monika könnt Ihr sehen, wie der Block in Grün wirkt. Und dann ist es bald geschafft! Aber das sagt sich so leicht dahin, dann kommt schon noch ein Berg Arbeit - Zusammennähen der Blöcke, Rand ausdenken, Rand nähen, Quilten, Binding..... na, Ihr kennt das ja. Bis die "Heimat der Kreativen" an unserer Wand hängt, wird noch der Sommer vergehen und in der Landschaft wird aus Grün Grau-Braun.... seufz. Ich bekomme immer im August eine klitzekleine Abschiedsdepression...
Aber Ihr könnt Euch noch mal freuen und - wenn noch nicht getan - in den Lostopf zur 200.000-Klick-Verlosung hopsen! Denn heute Abend wird da der Deckel draufgemacht. Die glücklichen Gewinnerinnen der drei Häufchen gibt's aber erst morgen zu erfahren.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Heimat der Kreativen - Block 18

Heute treffen wir uns wieder mit unseren Uni-Quilts - der "Heimat der Kreativen". Block 18 von 20 ist an der Reihe - es geht dem Ende entgegen. Dieser Block war für mich nicht schwer zu "durchschauen". Marianne fand ihn ein bisschen "Special" und hat uns eine prima Anleitung gebastelt, die mein Postbote erst mal ein bisschen für sich behalten hatte. Machte aber nix. Ich habe mir den Block wieder auf die große Schreibtischunterlage aufgemalt und dann "vermessen". Genäht habe ich ihn in drei Teilen:


Das Zusammennähen dieser Teile war dann nicht schwer, erst das Mittelstück und von dort aus dann nach beiden Seiten zum Rand hin.



Die Farben schwindeln wieder mal heftig. Der Block ist nämlich eher grün als blau. Und er befindet sich am unteren Rand - tief unter der Erde. Noch ein "Edelstein"?

 

Seht Ihr? Nur noch zwei "Löcher"! Bei mir geht es in der oberen Ecke weiter. Und die Häuslebauer müssen noch mal ran. Ich bin gespannt, wie Marianne, Monika und Andrea ihre "Edelsteine" gestaltet haben. Und auf Flickr kann man die Blöcke schön nebeneinander sehen.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Heimat der Kreativen - Block 17

Heute ist wieder Zeigetag für unseren Quilt ganz aus Uni-Stoffen. Block 17 - das war wieder mal ein bisschen knifflig! Immerhin vereinen sich hier 63 Teile auf eine Fläche von 12x12 Inch und das Zuschneiden ist ein abendfüllendes Programm, weil jedes Teil eine andere Farbe hat...


Das ist das Innenteil mit zwei fast identischen Fliederfarbenen Stoffen. Manchmal kann man auf dem Foto vom Quilt nur mit einer Lupe erkennen, dass es verschiedene Stoffe sind.


Marianne hatte uns wieder eine prima Anleitung gemacht. Was nicht darin berücksichtigt sein kann, ist die Tatsache, dass ich immer noch mit dem Nähen der Dreiecke so sehr auf Kriegsfuß stehe! Und darum habe ich die Dreiecken auf Papier genäht, obwohl sich meine Mitnäherinnen darüber wohl trefflich amüsiert haben...:-)


Aber der Weg ist schlussendlich egal. Ich bin mit dem Ergebnis nämlich sehr zufrieden! Nur mit meinem Haus am Abgrund sollte ich mich noch beschäftigen...


Zum Fotografieren muss ich auf den Tisch in der Diele steigen. Dann bekomme ich die Blöcke gerade so ins Bild. Bei Marianne, Monika und Andrea werden wir heute sehen können, wie sich der neue Block ins Hochformat fügt, da ist er auch die untere linke Ecke. Und auf Flickr kann man die Blöcke schön nebeneinander sehen.