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Samstag, 25. Februar 2023

Frühjahrsputz im Auto

Lust hat man bei diesem grauen Regenwetter ja nicht unbedingt.... Frühjahrsputz! Pfttt...... Aber da große Ereignisse ihre Schatten vorauswerfen, habe ich doch wenigstens im Auto Frühjahrsputz gemacht. 
Erst mal allen Schrapel in eine Schachtel. 
 

Meine Güte! Da sieht man sehr deutlich, dass das Auto im Winter ein Stiefkind ist! Wenn ich den Plänen der magischen Küchenspüle folgen würde, wäre jede Woche einmal ein kritischer Blick ins Auto dran. Aber das mache ich auch in allerbesten Zeiten nicht. Meistens geht es so lala, aber im Winter schleift es besonders. Zu kalt, zu dunkel in der Garage..... Zum Glück!!! nehme ich nächste Woche die liebe Steffi mit zum Nähtreffen - da muss gesaugt sein! *lach*
Eine geschlagene Stunde später waren die Scheiben blank, die Teppiche gesaugt, die Einstiege gewischt und aller Müll weg. Na bitte, wer sagt's denn. Nun kann das Nähtreffen kommen!
Im Bingo von Anni und Sabine gibt es ein Kreuzchen im Feld "Frühjahrsputz". Das habe ich mir verdient, auch wenn der Name dieser Aktion wirklich irreführend ist: ich war noch nicht fertig, da fing erst der Graupelschauer an und dann kamen dicke Flocken vom Himmel!


Verlinkt wird bei Anni.

Freitag, 29. Oktober 2021

21 days to a clean home - reflect and plan

Nun ist die 21-Tage-Challenge von Secret Slob vorbei. Am letzten Tag macht sie noch einmal Mut, zu sehen, was geschafft ist. Und sich klar zu machen, dass man einen guten Plan braucht. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen hat die sympathische Kanadierin vermittelt, wie man die Anregungen aus Marla Cilley's Buch von der "Magischen Küchenspüle" in den Alltag umsetzen kann. Klar, da braucht ja jeder seine eigenen Erfahrungen. Ich hatte schon vor 2 Jahren Bekanntschaft mit diesem Buch gemacht und war von Anfang an sehr angetan von dieser Systematik. Deshalb war die Challenge für mich kein Neuanfang sondern Wiederholung, Vertiefung, Auffrischung und Verfeinerung. Dadurch, dass ich die Wochenenden ausgelassen hatte, war es auch gut zu schaffen und hat dadurch wirklich Spaß gemacht. Daran ist nicht zuletzt Eure rege Anteilnahme Schuld. Ich habe mich sehr gefreut, dass das Thema nicht nur für mich spannend und aktuell ist, sondern die Eine oder Andere sich durchaus angesprochen gefühlt hat und es gab viele ausführliche Kommentare und auch zusätzlich Mailverkehr. Vielen, vielen Dank, Ihr Lieben! Für mich ist das Ansporn und Motivator zugleich. Wenn ich weiß, ich werde "beobachtet", funktioniere ich nämlich besser... ;-)
Werfen wir doch noch mal einen Blick auf die Challenge-Aufgaben:

Tag 1: Küchenspüle
Die Küchenspüle sauber und trocken zu halten ist mir nicht schwer gefallen. Am ersten Tag hatte ich sie noch mal blitzblank gewienert und das konnte ich gut halten. Trockenwischen ist echt das Zauberwort. Dazu habe ich entweder das Händehandtuch genutzt oder einen am Haken hängenden Waffellappen. Die Armaturen glänzen immer und es gibt keine Kalkflecken. Zwischendurch musste ich allerdings ein paar Mal fettige Reste mit ein bisschen Spüli wegputzen, aber ansonsten war das ein Kinderspiel! (Tag 1) 

Tag 2: Schuhe an!
Das war überhaupt keine Hürde. Ich bin immer angezogen, gekämmt und habe Schuhe an. Selbst beim Nähtreffen, wo viele im Näh-Schlabberlock herum laufen, trage ich Schuhe und Jeans o.ä.
Schwieriger ist es für mich, jeden Tag die Sachen von gestern wegzuräumen, also morgens ein leeres Bad zu hinterlassen. Da musste ich sehr auf mich achten. Und da will ich dran bleiben. (Tag 2)

Tag 3: Arbeitsflächen in der Küche
Es stimmt absolut, was Marla Cilley da sagt: eine saubere Spüle zieht saubere Arbeitsflächen nach sich. Manchmal bleibt zwar das letzte Glas abends auf der Spüle stehen, aber das ist dann morgens auch ganz schnell weg. Ich spüle nicht jeden Tag. Das ist nicht nötig. Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. Ein schöner Anblick, wenn man morgens in die Küche kommt. Am Wochenende fällt mir das deutlich schwerer, mehr Menschen, mehr Kram, Zeitungen machen sich breit, da muss ich aufpassen! (Tag 3)

Tag 4: Make the bed
Da bin ich über den Erfolg der Challenge richtig stolz! Ich habe nämlich eine Lüftungs-Routine eingeführt. Das war immer mein Problem. Wenn ich das Fenster oben öffne und dann unten den Tag anfange, vergesse ich manchmal das Fensterschließen. Das wiederum führte dazu, dass ich bei mittleren Wetterlagen lieber gar nicht lüfte. Nun habe ich mir Folgendes angewöhnt: Fenster sperrangelweit auf, Licht auf dem oberen Treppenabsatz an, ins Bad gehen, wenn ich das Bad verlasse, sehe ich zwingend oben das Licht, gehe hoch, Fenster zu, Licht aus - perfekt! (solange es Winterhalbjahr ist... ;-)
Das Bett ist gemacht, auf  meine eigene unkomplizierte Art (Tag 4)

Tag 5: Power tidy
Beim 10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer bin ich ein gutes Stück voran gekommen. Das müsste ich allerdings unbedingt fortführen. Rechts an der Overlock ist richtig Land gewonnen. Und es macht Spaß dort zu nähen. Da war gerade ein Geburtstagsgeschenk im Gange, das ich Euch noch nicht zeigen kann. Aber der Rest des Nähzimmers hat es weiter nötig! Ich versuche dran zu bleiben und werde Euch ab und an berichten (Tag 5)


Tag 6: Wäscheroutine
In der Waschküche hat mir die Challenge eine Waschbecken-Routine gebracht. Das ist super, es führt dazu, dass ich auch auf der Waschmaschine nix einlagere - es ist rund um die Waschmaschine Ordnung! (Tag 6)

Tag 7: Floor check
Das betrachte ich großzügig. Im Haus krümelt selten jemand viel herum. Allerdings beinhaltet bei mir der Floor-check auch den Gartenweg und ich habe öfter Laub oder herunterfallende Zweige gefegt. Ich bin zufrieden. (Tag 7)

Tag 8: Wochenplan
Der Wochenplan von Secret Slob auf einem Blatt Papier wurde ja abgewählt, aber die Tagesaufgaben sind gut angelaufen. Das ist überhaupt der größte Gewinn aus dieser Challenge, dass ich mal Tagesaufgaben verteilt habe. (Tag 8)  

Tag 9: HotSpots
Da war ich dünnbrettbohrerisch. Ich habe nur die Blumenbank und das Stand-Tablett in der Küche einbezogen und nicht die Uhr auf 2 Minuten gestellt. Das sollte ich noch verfeinern und diese Zeit wirklich nutzen. Für den Wohnzimmertisch zum Beispiel. Und ich brauche unbedingt noch eine Wochenendroutine dazu, die greift, wenn das Haus voller Menschen ist! Die fehlt komplett und da ist hier nämlich alles anders.... (Tag 9)

Tag 10: Bathrooms
Swish and Swipe im Bad - das kannte ich schon und ich bin immer wieder von Neuem begeistert, was das im Bad ausmacht. (Tag 10) 

Tag 11: Declutter
Secret Slob hatte vorgeschlagen, für die letzten 10 Tage der Challenge jeden Tag 10 Minuten zu Entrümpeln. Das ist an vielen Tagen auch gelungen, mischte sich teilweise mit dem Aufräumen im Nähzimmer. Allerdings war das ein Tropfen auf den heißen Stein! Marla Cilley sagt ja, wenn ein Haus so richtig vollgestopft ist, soll man gar nicht putzen, sondern erst mal konsequent jeden Tag 15 Minuten in der Wochen-Zone entrümpeln. Das kam mir damals nicht praktikabel vor, weil damit ja dann die einigermaßen sauberen und schon "zurückeroberten" Orte im Haus verwahrlosen würden, was aus meiner Sicht ein Rückschritt ist. Aber ich hatte es jetzt in der Challenge schon versucht, in jeder Zone wenigstens ein bisschen zu entrümpeln. Und der Erfolg kann sich eigentlich sehen lassen. In der Challenge-Zeit wurde Folgendes entrümpelt:
10 Kulis
16 Reißverschlüsse
15 Kataloge
12 Zeitschriften und Landkarten
1 Rolle Tischdeckenfolie
3 olle Masken
2 Papierkörbe voller Dokumente und Anleitungen und Papierkram
diverser Bastelkram aus dem Kinderzimmer
1 Schreibtischstuhl
1 Beistelltisch
ungezählte Zettel und Kassenbons
1575 Gramm Stoffkram aus dem Nähzimmer, der keine Bestimmung hatte und ungeliebt war
Wenn ich mir die Liste so ansehe bin ich doch sehr zufrieden! Man kann nicht sagen, dass ich nix entrümpelt hätte... ;-)  (Tag 11)

Tag 12: Prep for tomorrow
Da mache ich wenig Sums, komme morgens mit den Vorbereitungen für den Tag gut zurecht und stelle abends manchmal was an meine "Startrampe", damit es nicht vergessen wird. Klappt. (Tag 12)

Tag 13: Aufrüsten 
Das war der Tag zum Aufrüsten des Putz-Utensilo. Das war seither mit mir in der jeweiligen Zone unterwegs und sieht immer noch gut aus. Ob es tatsächlich ständiger Begleiter sein wird, muss sich noch zeigen. (Tag 13)  

Tag 14: Speiseplan
Einen Speiseplan erstelle ich nicht für die Woche, sondern nur für's Wochenende. Da gibt's keine Probleme und keinen Entwicklungsbedarf im Moment. Allerdings will ich mal Lieblingsrezepte zusammentragen, damit es leichter fällt, das Menü zu entscheiden. (Tag 14)

Tag 15: Weekly home reset
Diese wöchentliche Putz-Routine, auch Haussegnung genannt, ist schon lange ziemlich gut entwickelt. Mit 4 oder 5x wöchentlich 15 Minuten komme ich allerdings nicht wirklich rum. Während der Challenge habe ich mehrmals versucht, 2x 1 Stunde umzusetzen, das war deutlich erfolgreicher.  (Tag 15) 

Tag 16: Plan and pay
Eine der großen Erkenntnisse der Challenge: bestimme einen festen Tag für die nötigen Dinge im Zusammenhang mit Rechnungen und Ähnlichem. Da liegt nix rum. (Tag 16) 

Tag 17: Anti-Procrastination
Kampf der Aufschieberitis - das ist noch so ein wichtiges Thema, das eine Veränderung braucht. Ich habe für mich den Dienstag als Paperwork-Day festgelegt und hoffe, dass es mir gelingt, die Ablage auf dem Schreibtisch zu regeln, den Inhalt des Tag 16, nämlich Rechnungen zu bezahlen, Termine zu machen etc. Das soll dienstags passieren. Das wird eine schwere Aufgabe für mich. Deshalb habe ich mich erst mal mit Vehemenz am Dienstag Abend meinem Schreibtisch gewidmet. So sah es vorher aus:
 

Nach allerhand nicht gemessener Zeit war alles abgearbeitet, mails beantwortet und Post geschrieben, ein paar Dinge meiner Liste erledigt. 
 

Auf meiner Aufschieberitis-Tafel sind jede Menge Aufgaben vermerkt, die auch mit Reparaturen zu tun haben. Ich habe in der letzten Woche noch allerhand dazu geschrieben und inzwischen auch ein paar abgearbeitet. Mal sehen, wie ich voran komme. Davon bekommt Ihr sicher das Eine oder Andere zu sehen! (Tag 17) 


Tag 18: Self-care
Self-care befindet sich immer noch in der experimentellen Phase. Trotz abendlichem Wecker, den ich noch mal vor gestellt habe, damit ich genug Zeit habe zum Telefonieren mit Herrn B. hat es mit dem früheren Ins-Bett-Gehen noch nicht gut geklappt. Mit dem morgendlichen Aufstehen auch nicht. Eine schwierige Aufgabe, an der ich weiter arbeiten muss! (Tag 18)

Tag 19: Car & Bag
Eine super Idee, dieser Aufgabe einen festen Tag zu geben! Hat auch schon gut geklappt, kam aber noch nicht oft vor. Das muss sich jetzt beweisen (Tag 19)

Tag 20: 5x 5 Minuten Speed clean
Die werde ich hoffentlich nicht mehr oft brauchen in meinem Leben. Wenn alles gut läuft, ist dieser Trick entbehrlich! (Tag 20)

So richtig neu in der Challenge waren für mich die Tagesaufgaben. Damit ich die nicht vergesse, habe ich sie mir noch mal extra aufgeschrieben

Montag:             nix

Dienstag:           Paperwork day

                           Anti-Procrastination

Mittwoch:          Wäscheroutine

Donnerstag:      Besorgungen

                           Haussegnung

Freitag:              Car & Bag

                            vor WE-Reisen: Pflanzen

Samstag:           Pflanzen

Sonntag:           Abreise-Routine



So. Nun ist sie rum, die 21-Tage-Challenge. Schade eigentlich. Aber weitere Routinen will man ja gar nicht einführen. Es ist gut, wenn man die bisher eroberten so richtig schön verinnerlicht, so dass sie von ganz allein funktionieren. Und mit der Entrümpelei bin ich sowieso noch beschäftigt. Allerdings hat es ja mir - und Euch offenbar auch - Spaß gemacht. Und da könnte ich mir durchaus vorstellen, die Declutter-Challenge von Secret Slob zu machen! Natürlich nicht an 21 Tagen hintereinander. Ich bin ja nicht verrückt! Das ist nicht zu schaffen, wenn man ansonsten auch noch ein Leben hat. Aber so nach und nach und vielleicht immer in Verbindung mit der jeweiligen Zonenreinigung? Da muss ich mal drüber nachdenken...

Montag, 25. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 20: 5x5 Speed Clean

Heute ist in meiner 21-Tage-Challenge nix zu Tun, sondern es ist etwas zum "Merken für den Notfall". 
Ich kenne das aus der Vergangenheit, dass trotz ziemlich gut eingespielter Routinen aus irgendwelchen Gründen die Sache entgleitet. Man ist kränklich, hat viele Außerhaus-Termine, der Garten hat einen mit einem Obst- oder Gemüseüberfluss beschenkt, der verarbeitet werden musste.... Egal was - die Ordnung ist futsch und es sagt sich Besuch an! Das Gefühl ist mir sehr gut vertraut... *kicher* 
Für diese Situation verrät Secret Slob am Tag 20 ein Rezept und das heißt "5x5 Minuten Ordnung machen mit Karacho". 
Wieder eine Aufgabe, die man mit Uhr/Timer machen soll. Je 5 Minuten in der Küche, dem Bad, dem Schlafzimmer, dem Wohnraum und wo es sonst noch am Nötigsten ist. Wohlgemerkt "mit Karacho"! Ich habe das früher schon öfter ausprobiert und bin jedes Mal erstaunt, wie viel man in dieser Zeit schafft. Sogar ohne den überflüssigen Kram in irgendwelche Schränke zu stopfen... *grins*
Lange Rede, kurzer Sinn: bei mir ist das heute überhaupt nicht nötig gewesen. Ich habe es gestern tatsächlich geschafft, den ganzen vielen Kram, der mit mir in Plön war, wieder an Ort und Stelle zu verräumen. Auf dem Nähtisch liegen noch die angefangenen Projekte und die Blöcke für den Dear Jane zum Fotografieren.
Meinem Putzplan folgend bin ich heute in unsere Bibliothek gegangen. Dort habe ich das Hühner-Mobile abgenommen und gewaschen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das mal getan hätte. Das tat echt Not!
 

Und dann habe ich mit lauter fröhlichen Gedanken noch ein bisschen im Bücherregal entstaubt. Ich habe mir vorgestellt, wie jetzt überall in der Welt Menschen ihre Wohnzimmerregale abwischen oder -saugen, weil WOCHE 5 ist. Eine witzige Vorstellung! Überhaupt erzähle ich Euch noch schnell, dass meine 21-Tage-Challenge beim Nähtreffen zu intensivem Austausch geführt hat.  Und tatsächlich purzelte aus einem Rucksack der Mitnäherinnen als Reiselektüre eine "Magische Küchenspüle"! Man ist ja mit seinem Staub nicht allein auf der Welt.... ;-)

Donnerstag, 21. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 19: Car and bag

Heute geht es bei Secret Slob um Auto und Tasche. Sie hat diese Challenge mit sich und der Welt vor zweieinhalb Jahren schon mal gemacht. Da hat sie am Tag "car and bag" auch ihre Portemonnaie einbezogen. Das finde ich eine sehr schlaue Idee, die ich unbedingt nachverfolgen sollte.
Heute war außerdem der allerbeste Tag für Auto&Tasche, denn morgen früh ganz zeitig breche ich auf zum Nähtreffen nach Plön. Da tankt man natürlich, prüft Luft und Öl... aber zusätzlich habe ich ein kleines bisschen Müll aus dem Auto geräumt und die Innenscheiben vorn geputzt. 


Ich war recht zufrieden, dass sich seit meinem letzten Auto-Entrümpeln vor reichlich vier Wochen nicht viel Müll angesammelt hatte. Vielleicht gibt's tatsächlich Chancen? Das Auto&Tasche durchsehen empfiehlt Secret Slob als Wochenaufgabe. Sie selbst braucht ja einen Wäschekorb, um Kinderjacken und Schuhe einzusammeln, aber aus diesem Alter sind wir zum Glück raus... ;-)
Das Tasche-Durchsehen war so unspektakulär, dass ich kein Foto gemacht habe. Und aus dem Portemonnaie sind alle überflüssigen Kassenzettel raus. Es kann losgehen!
Morgen gibt's deshalb eine Pause in der 21-Tage-Challenge. Die hat nun sowieso nur noch zwei Tage und davon erzähle ich Euch dann nächste Woche.
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5): ist entfallen, ich bin schon froh, dass durch's Packen nicht zusätzlich Unordnung entstanden ist!
Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: Check! Vom Gartenweg musste ich heute ganz viel Sturmholz wegräumen, hoffentlich geht der Orkan an uns vorüber! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde ja abgewählt, aber die Tagesaufgaben sind gut angelaufen. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank steht voller Gepäck für das Nähtreffen! Das Stand-Tablett in der Küche ist aber okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): musste heute entfallen
Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo sieht immer noch gut aus und wurde von mir diese Woche fleißig genutzt (Tag 13)  
Speiseplan ist gerade nicht nötig (Tag 14)
Wochenputz fällt aus (Tag 15) 
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16) 
Kampf der Aufschieberitis - nächsten Dienstag ist wieder Paperwork-Day! (Tag 17) 
Self-care befindet sich in der experimentellen Phase. (Tag 18)


Mittwoch, 20. Oktober 2021

21 days t a clean home - Tag 18: Self-Care

Da spricht Secret Slob einen ganz wunden Punkt bei mir an: Selbstpflege... dafür hab' ich immer keine Zeit! *lach*. Obwohl ich natürlich in meinem Tagesablauf intuitiv auch Zeiten der Selbstpflege eingebaut habe. Ich stehe früh allein auf, auch als die Kinder noch zur Schule gingen, und habe ein paar Minuten für mich. "Ohne Frühstück kann ich nicht in den Krieg ziehen.", sagte Herr B. als wir uns kennenlernten. Genau! Ohne Frühstück gehe auch ich nicht aus dem Haus. Irgendwo muss ja die Kraft herkommen, die mich den ganzen Tag antreiben und voranbringen soll! Und wenn ich nach einem langen Tag nach Hause komme gibt es bei mir "5-Uhr-Tee". Da braucht mir keiner mit etwas anderem zu kommen. Da schüttle ich das Tagwerk des Jobs von mir ab und mache einen Haken dran und dann erst starte ich in die "2. Schicht" zu Hause. Diesen Tee gibt's natürlich selten um 5 Uhr. Oft ist es 6 oder gar 7 Uhr. Aber das macht nix. Diesen Tee gibt es immer.
Ich mache ja (leider) so gar keinen Sport. Das nennt Secret Slob auch als einen wichtigen Punkt der Selbstpflege. Ich musste ja staunen: sie lebt irgendwo in Nordkanada und ist gerade aufs Land gezogen. Wenn ich das in ihrem Video richtig verstanden habe, kann sie im Moment nicht laufen gehen wegen der Bären. Im Frühjahr will sie sich einen Hund anschaffen.... Also das Problem ist es nicht, das mich hindert, Sport zu machen! *lach*
In diesen Tagen der 21-Tage-Challenge habe ich natürlich parallel wieder ein bisschen im Buch von der magischen Küchenspüle von Marla Cilley nachgelesen. Da gibt es ein Kapitel, das sich besonders an werktätige Frauen richtet, die immer an- und abgespannt sind und sich damit entschuldigen, dass der Haushalt nicht so gut läuft. Ein Abschnitt hat mich tief ins Herz getroffen: 
 
"Sie haben noch eine weitere Einstellung, die Ihnen über kurz oder lang den Hals brechen wird: "Ich habe keine Zeit für mich!" Deshalb bleiben Sie, wenn alle anderen längst ins Bett gegangen sind, immer noch länger und länger auf, bis Sie nicht mehr genügend Schlaf bekommen, um den kommenden Tag gut zu überstehen. Am nächsten Morgen drücken Sie vier- bis fünfmal die Schlummertaste, und wenn Sie sich endlich aus dem Bett gequält haben, sind Sie bereits viel zu spät dran. Entsprechend ist Ihre Laune, Sie fühlen sich gestresst, schreien die Kinder an, rennen kopflos umher und wissen nicht mehr, was Sie als Nächstes tun sollen. Dabei ist die Lösung so einfach! 
GEHEN SIE ZU EINER VERNÜNFTIGEN UHRZEIT INS BETT!" 

Und dann kommen lauter Tipps, die mit guter Vorbereitung für den neuen Tag zu tun haben, mit den Kindern, die ich ja nicht mehr im Haushalt habe, und solchen Dingen. Aber die Sache mit dem Nicht-ins-Bett-gehen-können und früh dadurch schlecht loskommen - die kennzeichnet mein Leben 1.0! 
Als ich vor zweieinhalb Jahren begonnen hatte, mich mit der Philosophie der magischen Küchenspüle zu beschäftigen, dachte ich, es wäre sicher ganz einfach mit den 15 Minuten Zonenreinigung, wenn ich die gleich morgens erledigen würde. Das hat nicht funktioniert! Morgens meine ich. 
Also werde ich die Sache mal anders herum probieren: nämlich eher ins Bett gehen. Im Moment lasse ich es immer Mitternacht werden, dann reiße ich mich von meinen "Privatvergnügen" los und schleiche mich ins Bett. Wenn ich wenigstens eine halbe Stunde jeden Tag gewinnen könnte... Ich muss mir den Wecker stellen zum Ins-Bett-gehen! Mal sehen, ob das klappt....


Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5): das fällt wohl die nächsten Tage aus - da packe ich gerade Dinge für das Nähtreffen am Wochenende zusammen, es ist kein Stück Platz, wo man irgendwo irgendwas sortieren könnte! *lach*
Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde ja abgewählt, aber die Tagesaufgaben sind gut angelaufen. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer füllt sich mit Gepäck für das Nähtreffen! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): im Kinderzimmer bin ich über weitere Überflüssigkeiten gestolpert. Könnt Ihr Euch noch erinnern an die Motorräder, die der Junior vor 5-6 Jahren genäht hat? In einem offen im Regal liegenden Schuhkartondeckel befinden sich Teile für ein weiteres Modell. Allerdings geht inzwischen das Rückpapier schon nicht mehr vom Vliesofix ab (oder ist es schon abgefallen?) und es kann sich niemand vorstellen, dass daraus jemals eine Guzzi werden könnte. Also Abschied!


Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz und weilte mit mir in Zone 4 (Tag 13)  
Speiseplan ist gerade nicht nötig (Tag 14)
Wochenputz kommt erst noch (Tag 15) 
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16) 
Kampf der Aufschieberitis - nächsten Dienstag ist wieder Paperwork-Day! (Tag 17) 
Self-care befindet sich in der experimentellen Phase. (Tag 18)


Dienstag, 19. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 17: Anti-Procrastination-Day

Ehrlich gesagt musste ich erst mal nachlesen, was Procrastination ist. Wenn man es wissenschaftlich betrachten würde handelt es sich hier um eine krankhafte Neigung zum Aufschieben wichtiger Dinge. Aha. Aufschieberitis eben..... ;-)
Mit Aufschieberitis kenne ich mich bestens aus. Das sieht man an meinem Nähzimmer sehr deutlich. Und auf meinem Schreibtisch auch... *seufz*... da kommt mir der Vorschlag von Secret Slob eigentlich sehr gelegen: An einem Tag der Woche packen wir es an! Ich habe vor Jahren mal bei Werner Tikki Küstenmacher gelesen, dass der Schreibtisch leer werden würde, wenn man jeden Tag einen Vorgang davon bearbeiten würde. Das ist mir leider bisher nicht gelungen! Immer wieder gibt es wichtigere Dinge, die solchen Vorhaben im Weg stehen! Aber der Dienstag. Der Dienstag ist ein guter Tag, um wenigstens zu Hause zu versuchen, das Kirschbaumfarbene Holz des Schreibtischs ein bisschen frei zu legen. Seit Beginn meiner 21-Tage-Challenge habe ich Stück für Stück ein bisschen auf meinem Schreibtisch aufgeräumt. Weggeheftet oder weggeworfen. Ablage ist ein ganz schwieriges Thema für mich... Übrig blieb ein Haufen Procrastinationsgeschädigter Dinge!
Ich habe da Sachen zu liegen.... da könnte ich graue Haare und ein schlechtes Gewissen bekommen! Im einzelnen werden wir da hier auch nicht drüber reden. Aber ich habe diese Woche schon mit einem Paukenschlag begonnen!
 

Der umwerfende Erfolg der Beschäftigung mit meinen aufgeschobenen Dingen macht mir natürlich Mut für weitere Taten. Und damit ich mich selbst ein bisschen motivieren und loben kann, habe ich mir ein Vorhabenblatt angelegt (ich lebe ja vom Visualisieren!) und einfach drauf los geschrieben, was mir so alles spontan einfiel. Das ist im Moment absolut unvollständig. Mal sehen, ob es mir gelingt, immer am Dienstag etwas davon zu erledigen. Ich fürchte, ich werde das ganze Blatt in Kürze vollgeschrieben haben. Es werden ständig neue Sachen dazukommen und hoffentlich bekomme ich von Woche zu Woche auch immer etwas weg. Im günstigsten Fall ist darauf nix offen! Mei, was wäre das scheeee....
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5):
Am Regal habe ich seitlich einen dicken Nagel. Eigentlich sollten dort die gerade nicht benötigten Lineale hängen. Allerdings ist der Nagel seit 2 Jahren mit einem geerbten Barometer blockiert, das damals nach einem Nagel rief und sich irgendwie einsam fühlte. Das Nähzimmer hatte ihm Asyl gewährt. Aber jetzt wurde neu geordnet und für das Barometer ein besserer Platz gefunden:


Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde ja abgewählt, aber die Tagesaufgaben sind gut angelaufen. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): aus dem Kinderzimmer ein Häufchen nicht nennenswerten Mülls. Aber immerhin. Das Staubwischen im Regal war danach deutlich einfacher... ;-)


Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz und weilt mit mir in Zone 4 (Tag 13)  
Speiseplan ist gerade nicht nötig (Tag 14)
Wochenputz kommt erst noch (Tag 15) 
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16) 
Kampf der Aufschieberitis - Plan ist klar und visualisiert! (Tag 17)

Montag, 18. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 16: Plan and pay

Da bin ich mir wieder mal nicht so ganz sicher, was Secret Slob damit meint. Ich verstehe relativ wenig Englisch, beim Putzen erklärt der Film ja Vieles, um das es geht. Aber dieses Mal bin ich mir nicht ganz sicher. "plan and pay"... es geht um Bezahlen von Rechungen, Emails checken, Verabredungen treffen.... und bei ihr auch um Pflanzenpflege. Letzteres mache ich Freitags oder am Wochenende. Das ist eine wunderbare Beschäftigung - weit weg von meinem Schreibtisch. Doch bei mir soll dieser im Mittelpunkt des heutigen Tages stehen.
Offene Rechnungen habe ich in der Regel nicht. Und auf dem Konto ist auch immer Geld, um sie zu bezahlen. Ein System hat das bei mir aber leider nicht und in seltenen Fällen kommt es leider doch mal vor, dass eine Mahnung ins Haus flattert. Das hat dann einen geheimnisvollen Zusammenhang mit dem HotSpot in der Küche auf dem kleinen Standtablett... ;-)
Mit Emails ist es da schon schlechter. Das entgleitet mir immer wieder total. Da brauche ich nur mal einen Tag keine Zeit zu haben oder ein Wochenende unterwegs zu sein - schon sind nicht alle Emails gelesen, geschweige denn beantwortet oder gar gelöscht/gespeichert! Ob das besser funktionieren würde, wenn ich mir einen Tag in der Woche mit dem Timer ein bisschen Zeit für meine Schreibtischaktivitäten nehmen würde?
Montags habe ich keine Zeit für meinen Schreibtisch, aber der Dienstag, der wäre ein guter Tag, um solche Dinge zu erledigen. Für einen Blick auf meinen HotSpot in der Küche hat es aber heute doch gereicht: es gibt nix zu bezahlen! Yeah!
Dafür habe ich gleich mal eine Spende auf des Konto der Christoffel-Blinden-Mission gemacht. Uns geht's so gut und anderen so gar nicht....
Der Tag war also durchaus erfolgreich. Secret Slob hat diese Challenge in ähnlicher Form schon mal 2019 gemacht und angeboten. Da nannte sie diesen Tag auch "Paperworkday". Das ist mir sympathisch. Und ab jetzt ist immer dienstags "paperwork"-Tag!
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5):
Endlich hatte ich die Veritas so frei geschlagen, dass ich sie nun wegräumen konnte. 
 

Vorher allerdings wurde sie geputzt und bekam eine schöne Ölung. Diese alten Maschinen brauchen nämlich im Gegensatz zu den modernen regelmäßig Öl. Bei meiner gibt es 38 definierte Stellen, die einen Tropfen abbekommen sollen. Zum Glück, wusste ich ganz genau, wo die Bedienungsanleitung steht....
 
 
Nun ist sie mit ihrem Lederkoffer auf den Boden gezogen und wartet dort auf einen späteren Einsatz... Ich hätte schon gern mal wieder eine Nähzimmer-WG!
Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: vor der Haustür Laub gefegt. Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber ich habe heute früh schon fleißig in Zone 4 (Schlafzimmer, Kinderzimmer, oberes Bad) gewirbelt - das was mal wieder dran sein sollte. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): Aus einer Tüte geschenkter alter Reißverschlüsse habe ich mir die schönsten mit Kunststoffraupe heraus gesucht. 
 

Die 16 mit den fetten Metallraupen habe ich gleich weiter geschickt - die werde ich nie vernähen, die mag ich nämlich nicht.


Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz (Tag 13)  
Speiseplan wird erst am Samstag erstellt (Tag 14)
Heute ist kein Wohnungsputztag - nur Zone 4 bekommt Aufmerksamkeit (Tag 15) 
Plan and pay: alle offenen Rechnungen sind bezahlt (Tag 16)

Freitag, 15. Oktober 2021

21 days for a clean home - Tag 15: Wochenputz

So schnöde und mit so kreativen Namen versehen! Secret Slob hat die Bezeichnung für ihren Wochenputz geändert, sie nennt es in dieser Challenge "weekly reset". In früheren Jahren bezeichnete sie es mit "home blessing". Diese "Haussegung" kommt aus dem Buch von der magischen Küchenspüle. Die Autorin Marla Cilley sagt, dass alles, was ich in unserem Zuhause aufräume und saubermache, ein Segen für meine Familie ist. Und so spirituell das Buch an manchen Stellen auch wirken mag - da hat sie irgendwie Recht, finde ich.
Die Idee der Tätigkeit, die wir hierzulande sowas wie "Wochenputz" nennen, ist im Buch und bei Secret Slob anders als ich das  früher gelernt habe. Marla Cilley putzt nämlich mit der Uhr - genau 70 Minuten, je 10 Minuten für
- Betten beziehen
- Müll entsorgen
- Staubwischen
- zentrale Flächen saugen (grünliches Putzen unter allen Schränken passiert in der Zonenreinigung)
- nebelfeuchtes Wischen
- Zeitungen und Zeitschriften entsorgen
- Spiegel und Glastüren putzen

Damit das funktioniert, muss man dringend vorher entrümpeln. Sonst steht zu viel im Weg. 
Das ist für eine kleinere Wohnung ein guter Plan! *lach* 
In einem Haus mit mehr als einer Etage funktioniert es nur mäßig und braucht eine individuelle Anpassung. Ich schaffe in 70 Minuten all das ohne Betten beziehen (das mache ich wann anders) und Spiegel putzen (das kann man auch übertreiben!)
Das nebelfeuchte Wischen war DIE Entdeckung überhaupt. Kommt gleich nach der Magie einer sauberen Küchenspüle! Es tut dem Parkett gut, geht ruck-zuck und macht immer sauber genug. Aber diese 10-Minuten-Regel funktioniert bei mir nicht. Am längsten dauert bei mir nämlich das Saugen. Wenn ich da nach 10 Minuten den Sauger fallen lassen würde.... ts, ts, ts... das würde nix! Dafür spare ich Zeit bei Müll und Zeitungen, so dass die Sache mit 70 Minuten wirklich erledigt ist. 
Der Trick mit der Uhr ist eigentlich genial. Es ist ein prima Ansporn, nicht rumzutrödeln und motiviert mich sehr zum zügigen Arbeiten. Die Aussicht, nach 70 Minuten fertig zu sein und Zeit zu haben für andere Dinge, spornt natürlich extra an.

Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt, Geschirrspüler läuft. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5): ich habe mich auf den Grund des Regals vorgebaggert, das Kabel der Veritas hinter dem Tisch vorgeangelt und das Regal wieder eingeräumt. Perfekt ist das nicht, denn unten auf den Ablagen sammelt sich bestimmt bald wieder irgendein Kram. Ich muss da noch drüber nachdenken, die Folien und Pappen brauchen vielleicht noch einen anderen Platz...
 
 
Der Papierkorb ist jedenfalls nun voll! 
 

Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: vor der Haustür Laub gefegt. Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber meine Putzroutine habe ich auf meinem eigenen Blatt vermerkt (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): nix
Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz (Tag 13)  
Speiseplan wird erst am Samstag erstellt (Tag 14)
Wochenputz ist für diese Woche erledigt! (Tag 15)


Donnerstag, 14. Oktober 2021

21 days for a clean home - Tag 14: Speiseplan erstellen

Secret Slob empfiehlt, einmal in der Woche den Speiseplan für die ganze Woche aufzustellen. Interessante Idee - aber nicht für mich. Wer jeden Tag kochen muss ist damit sicher gut beraten. Dann muss man nicht so oft einkaufen. Aber ich koche in der Woche nicht, da kann ich in der Arbeit ein warmes Essen bekommen. Und für das Wochenende wird erst geplant wenn klar ist, wer wann da ist und was jeder essen will. Da steht ja oft die Entscheidung "Grillen oder nicht?" oder "Wanderausflug mit Mittagessen oder nicht?" - deshalb wird erst am Samstag Morgen ein Speiseplan erstellt und der Einkaufszettel geschrieben. Da bin ich fein raus, stimmt's?
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer (Tag 5): ich räume weiter an meinem kleinen Eckregal, es ist wieder ein Stück voran gegangen:
 

Immer wieder finde ich völlig veraltete Papiere, hier die Ausstellungshalle einer Kreativausstellung von 2014! *lach*


Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: vor der Haustür Laub gefegt. Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber meine Putzroutine habe ich auf meinem eigenen Blatt vermerkt (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche ist okay. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): nix
Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz (Tag 13)  
Speiseplan wird erst am Samstag erstellt (Tag 14)


Mittwoch, 13. Oktober 2021

21 days for a clean home - Tag 13: Gear up - Aufrüsten

Das ist heute für mich ein ganz spannendes Thema, weil ich mich entscheiden muss. Es geht um die Zusammenstellung der Putzutensilien. Vor zwei Jahren hatte ich diesen alten Angelkorb heraus gesucht, das Innenkörbchen ist längst kaputt, es angelt sowieso keiner, der kam mir geeignet vor. Hinein hatte ich all das getan, was man beim Putzen im Haus so brauchen kann. Allerdings hatte ich mich nicht daran gewöhnt, ihn immer mitzunehmen. Es stellt sich also die Frage, ob ich so etwas überhaupt brauche? Erst dachte ich, den schaffe ich im Zuge der Tagesaufgabe ab. Also Abrüsten statt Aufrüsten. Dann habe ich allerdings am Montag während meiner Zonenaufgaben im Bad mal genau beobachtet, was passiert. Ich bin sage und schreibe vier Mal vom Bad den langen Gang lang, durch die Diele und die Küche in die Kammer gelaufen, um noch Dinge zu holen, die ich gebrauchen konnte. Wie dämlich ist DAS denn? 
 

Also gucken wir doch mal genauer hin:


Im Körbchen fliegt alles durcheinander - das ist schon mal schlecht und hindert an einer schnellen Benutzung. Richtig sind darin: Antikal, Sprühflasche mit klarem Wasser (ich mache keine Seifenlösung!), Fensterrakel, alte Zahnbürste, Metallklemme für die Haare in den Abflüssen. Ein Lappen, leider nur einer. Falsch sind: ein Ersatz-Pumpenkopf, ein Putzteil für den Dampfreiniger. Hä? Kann ich nicht erklären...
Nun habe ich also "aufgerüstet". Ein Einsatz wird das Durcheinanderfliegen der Teile verhindern, mehrere saubere Lappen sind wichtig. 


Ich werde das jetzt genau beobachten, ob ich wieder mehr mit Körbchen gehe, oder ob es eines Tages tatsächlich abgeschafft wird.
Hier könnt Ihr sehen, wie Secret Slob sich in diesem Bereich organisiert hat.

Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer: Ich will die Veritas auf den Boden bringen, dazu muss ich den Nähmaschinenfuß hinter dem Tisch rausangeln, dazu muss ich den Tisch vorrücken, der genau in die Lücke eingepasst ist, dazu muss ich das kleine Regal in der Ecke wegnehmen... *seufz*
 
10 Minuten später war es immer noch trostlos, aber man konnte einen deutlichen Fortschritt sehen:


Manches musste einfach nur an den richtigen Ort gepackt werden, z.B. Schnittmuster in ihre Ordner. Aber vieles habe ich auch dem Papierkorb zugeführt, so wie diese Schemazeichnung zur Randgestaltung des Wasser-Wind-und-Wellenquilts, der seit Frühsommer 2020 fertig ist. (Tag 5)
 

Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: vor der Haustür Laub gefegt. Check! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber meine Putzroutine habe ich auf meinem eigenen Blatt vermerkt (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche auch! Der Wohnzimmertisch: scheint wieder der Verwahrlosung anheim gefallen!!! (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): da zeige ich Euch zwei "spektakuläre" Dinge! Unser neuer Auszubildender ist aus einem möblierten WG-Zimmer in eine leere Zweiraumwohnung gezogen. Alle Mitarbeiter sind aufgerufen, mal zu schauen, was so übrig ist. Der Drehstuhl stand in meinem Nähzimmer und ist dort, ehrlich gesagt, überflüssig. Zwei Tische - drei Stühle... Und der kleine Beistelltisch war ein Erbstück von meiner Tante, das mir einfach zu schade für den Sperrmüll war. Ist schließlich Echtholz... Nun sind die Dinge einem besseren Zweck zugeführt.
 

Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
Putz-Utensilo ist parat für den Einsatz (Tag 13)

Dienstag, 12. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 12: prep for tomorrow

Secret slob hat drei kleine Kinder. Da muss man besonders gut organisiert sein, wenn man sie früh geordnet in die Spur bringen möchte. Gute Vorbereitung ist da alles! Bei mir ist das nicht ganz so dramatisch. Aber auch mir gelingt es besser, morgens an alles zu denken, wenn ich benötigte Dinge an meiner "Startrampe" zurecht stelle. Die Startrampe ist unsere möglichst von sonstigem Zeug befreite Blumenbank. Die kennt Ihr schon. Dort stelle ich abends den Flaschenkorb zurecht, wenn das Altglas weg soll, dort kann man ein Päckchen deponieren, das am nächsten Tag zur Post will oder Dinge, die auf's Verschenkebrett sollen, etc.
 

Was ich nicht tue:
- abends die Kleidung für morgens zurecht legen
- abends die Brote für den nächsten Tag schmieren

Ich habe einen gut sortierten Kleiderschrank, finde alles sofort und die Schuhe sind i.d.R. geputzt. Außerdem bin ich beim Entscheiden schnell. Ich gucke also nach dem Wetter und ziehe mich flott an.
Das Pausenbrot schmeckt mir besser frisch und vom geschnittenen Obst oder einem Salat aus dem Garten reden wir gar nicht! Ich kann das morgens auch gut und bequem alles schaffen, weil ich keine kleinen Läuse hüten muss und nicht so ganz früh mit der Arbeit beginne.
Was ich allerdings unbedingt abends mache ist der Blick in den Kalender.
Da regelt sich manchmal die Kleiderordnung von selbst durch einen dienstlichen Termin oder irgendetwas kommt an die Startrampe. Beim Blick in meinen Kalender hatte ich allerdings heute den Eindruck, ich spreche eine andere Sprache oder kann irgendjemand von Euch verstehen, was meine Tagesaufgaben waren? *lach* - Ich schreibe offenbar nach dem Motto "Mn mss sprn wo mn knn"...


Im Büro brauchte ich für den einen Termin ganz viele Kulis und habe gleich mal kräftig aussortiert: 10 Stück flogen in die Tonne - ich hatte leider keinen Nerv zum Minen auswechseln falls es überhaupt gegangen wäre... *seufz*

Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer:  (Tag 5)
 

Auf der kleinen Kommode ist es total eingestaubt und allerhand Kram, der nicht hingehört, musste weg geräumt werden. Der Abfallcaddy wurde bei dieser Gelegenheit gewaschen. Erledigt!
Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: sauber genug (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber meine Putzroutine habe ich auf meinem eigenen Blatt vermerkt (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche auch! Der Wohnzimmertisch: da muss ich noch mal ran (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11): 10 Kulis in die Tonne
Prep for tomorrow: erledigt (Tag 12)
 

Montag, 11. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 11: Declutter

Manche englische Wörter finde ich einfach putzig. Dazu gehört zum Beispiel "declutter". Ich kann das ja nicht sprechen, aber in meinen Ohren klingt es trotzdem putzig. Und viel schöner als "entrümpeln", oder? Denn darum geht es am heutigen Tag der 21-Tage-Challenge. Das ist ja aus meiner Sicht nichts für einen einzelnen Tag - ich bin schon JAHRE damit beschäftigt! *lach*
Aber was meint denn Secret slob nun damit? Sie hätte gern, dass ich ab heute für den Rest der Challenge - das sind noch zehn Tage - jeden Tag 5 oder 10 oder 15 Minuten entrümpele. Irgendwo im Haus, möglichst nicht viel rauskramen, aber zügig hintereinander weg.... *seufz* ... ich bin überfordert! Nun räume ich schon jeden Tag im Nähzimmer 10 Minuten auf, kläre meine HotSpots und passe auf, dass in der Küche nix rumsteht (und da sieht man schon echte Fortschritte) und auch sonst langweile ich mich nicht - ich glaube, das kann ich im Moment so nicht schaffen. Aber ich bin eigentlich gut dabei, habe innerhalb dieser Challenge nämlich hier und da doch schon etwas entrümpelt und das werde ich so weiter halten. Ihr wisst ja, dass mich das Entrümpeln schon das ganze Jahr begleitet. In diese Challenge wird es leider nicht gezielt täglich einfließen können...
Heute habe ich allerdings nebenbei doch etwas bewegt: ich habe nämlich die 15 alten Kataloge, die bei der Suche nach meiner Ottobre zutage kamen, in die Papiertonne versenkt.
 

Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer: Ich habe eine im Nähzimmer herumliegende Jeans - geschenkt, defekt - zerlegt, die guten Teile in die Jeanskiste gepackt und den Rest weggeworfen. (Tag 5)
 

Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. (Tag 6)
Floor-check: sauber genug (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber meine Putzroutine habe ich auf meinem eigenen Blatt vermerkt - diese Woche ist Zone 3 dran (unteres Bad, Gäste-WC, Gang, Gästezimmer und Nähzimmer) und ich habe heute das Bad schon erledigt. Tschakka!  (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, die Blumenbank ist leer! Das Stand-Tablett in der Küche auch! Nun kann ich das erweitern auf den nächsten HotSpot. Der Wohnzimmertisch: i.O. (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. (Tag 10) 
tägliches Entrümpeln (Tag 11)

Freitag, 8. Oktober 2021

21 days to a clean home - Tag 10: Bathrooms

Yeah! Heute habe ich es leicht! Ich muss nix tun als ich sowieso jeden Tag schon tue! Es war eine der besten Erfahrungen, die mir die Lektüre der magischen Küchenspüle vor zwei Jahren verschafft hat, als ich begriffen hatte, dass tägliches "Wirbeln durchs Bad" den lästigen Badputz unnötig macht oder zumindest sehr vereinfacht! Und das ist das Geheimnis:
Jeden Morgen mache ich im Bad zwei Dinge quasi gleichzeitig: ich mache mich selbst fertig und das Bad auch. 

Das Bad bekommt dabei diese Handgriffe ab:
- einmal mit der Klobürste durchs Klo wirbeln
- einmal mit einer Doppellage Toilettenpapier, das ich kurz durch's noch nasse Waschbecken ziehe,  Toilettenbrille und Beckenrand abwischen, einwerfen, spülen, Toilette ZUKLAPPEN (das macht gleich soo viel mehr Ordnung! ;-)
- wenn ich mit allem Waschen und Kämmen und Toilette wirbeln fertig bin: Waschbecken mit dem Händehandtuch trocken wischen und ggf. ab in die Wäsche.

Toilette und Waschbecken sind auf diese Weise IMMER sauber genug. Man sieht keine Haare, Dreckränder, Kalktropfen oder Schleifspuren im Klo.
Unser Wasser ist extrem kalkhaltig. Und diese wenigen Handgriffe, die den Aufenthalt im Bad vielleicht um eine Minute verlängern, sparen mir quasi das Badputzen. 
Die Dusche rakeln wir nach der Nutzung und nur bei ihr muss ich ab und an mit Entkalker in die Ecken und Kanten.
Das meint Secret slob mit "Swish and Swipe". Die anderen Bäder und Toiletten im Haus sind sowieso okay, die habe ich am Sonntag Abend in der Abreiseroutine bearbeitet und zwischendurch benutzt die i.d.R. niemand. Einmal im Monat - beim Zonenreinigen in Woche 3 - sind die Bäder ja gründlich dran. Da putze ich Spiegel, Lampen, Heizung, Regale, Spinnweben, Fenster etc. Und manchmal braucht es dann im Klo einen Toilettenreiniger oder im Waschbecken Entkalker, weil am Ausfluß in der kleinen Kante eben doch Kalk hängt. Aber das macht dann nicht wirklich viel Arbeit! Seit ich das so mache, ist Badputzen nicht mehr eklig. Und wer will das schon haben?
 
Die 21-Tage-Challenge:
Die Küchenspüle ist sauber und trocken. (Tag 1) 
Ich bin angezogen, gekämmt, habe Schuhe an und die Sachen von gestern weggeräumt. (Tag 2)
Geschirr und Arbeitsflächen sind aufgeräumt. (Tag 3)
Das Bett ist gemacht. (Tag 4)
10 Minuten Aufräumen-mit-Karacho im Nähzimmer: dieses Mal habe ich etwas echt Sinnvolles zustande gebracht! Seit ganz kurz vor Weihnachten 2019 (!) schlumpert ein gekauftes Kleid durchs Nähzimmer, das eigentlich das Weihnachtskleid werden wollte, mir aber zu weit war. Ich hatte es in den Vorweihnachtstagen nicht geschafft und so blieb das Kleid im Nähzimmer "kleben" und wurde allmählich zugeschüttet. Eine archäologische Grabung hat es zutage gefördert, das Etikett ist noch dran. Und natürlich ist es ein bisschen eingestaubt...
 

Es war soo einfach! Anprobe und dann links und rechts in der Seitennaht ein bisschen weggenäht. 


Passt perfekt, sieht gut aus - und zwar tannengrün mit floralem Flockprint und nicht schwarz - und kann am Wochenende zu einem runden Geburtstag ausgeführt werden. Frohe Weihnachten! *lach* (Tag 5)
 

Im Keller ist rund um die Waschmaschine Ordnung. Das Kleid ist schon durch die Maschine durch und muss nur noch ein bisschen trocknen (Tag 6)
Floor-check: nach einer Runde Saugen ist es sauber genug! (Tag 7)
Der Wochenplan von Secret Slob wurde abgewählt, aber meine Putzroutine habe ich auf meinem eigenen Blatt vermerkt - diese Woche war die Küche dran und ich war echt fleißig. (Tag 8)  
Hotspots wurden kritisch beäugt, allerdings stapelt sich auf der Blumenbank gerade das Wochenendreisegepäck. Das wird erst am Sonntag Abend wieder so richtig spannend wenn ich zurück komme und dort alles ablade. Und dann muss alles gleich! vollständig! verräumt werden.... (Tag 9)
Swish and Swipe im Bad: erledigt. Wenn, während ich beim Geburtstag bin, ein Einbrecher auf's Klo muss wird er vor Ehrfurcht erstarren!  (Tag 10)