Ich hatte dieses Jahr ja schon angefangen, zu reparieren und in meinem Plan zur Stoffdiät steht: Jeden Monat eine Reparatur.... da bin ich leider mit 4/2018 ordentlich in Verzug! Aber jetzt! Gestern habe ich die neue Link-Party ins Leben gerufen. Jetzt sollte das mit dem Reparieren besser voran gehen. Und deshalb hört Ihr heute folgende Geschichte:
"Mama, könntest Du vielleicht..." - es gab noch einen Mama-Wunsch. Das über alles geliebte Lieblingslieblingshalstuch hatte begonnen, sich aufzulösen. Es ist aus hauchdünner Baumwolle - ein Stoff, den ich sonst nie nich' vernähen wollen würde! Zuerst habe ich mal das schadhafte Ende des Tuchs abgeschnitten. Es ist groß genug, so dass die knapp 15 cm Länge nicht wirklich fehlen werden.
Dann habe ich den Rollsaumfuß für die Janome gesucht - und sofort gefunden. Noch völlig unbenutzt. An einem Stück dünnen, aber doch festeren Stoff als das Halstuch es ist, habe ich geübt:
Ziemlich schnell hatte ich den Trick raus, dass sich der Stoff schön in die "Schnecke" wickelt, wenn man die Kante etwas anhebt und hochbiegt
Das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen - die Kante ist knapp 3mm doppelt eingeschlagen:
Am abgeschnittenen Stoffrand vom Tuch habe ich weiter geübt. Da war das Einwickeln schon deutlich schwieriger, man sieht die Fehlerstelle in der Mitte oben, wo es nicht geklappt hat
Bei mir ist allerdings immer relativ schnell "fertig-mit-Üben"..... "Learning-by-doing" ist meine Devise! Mit höchster Konzentration und schön gleichmäßig ging's los und der hauchdünne Stoff wickelte sich auch prompt in die Schnecke und es wurde eine gute Naht. Hier sieht man auch noch mal, wie ich mit der rechten Hand die Stoffkante ein bisschen in die richtige Richtung führe:
Sehr hilfreich war die Bedienungsanleitung, wo auf einer A4-Seite erklärte wurde, wie mit dem Rollsaumfüßchen gearbeitet wird.
Die fertige Naht ist schön geworden, unterscheidet sich aber natürlich durch den dreifach liegenden Stoff etwas von der nur einmal umgeschlagenen Originalkettelung. Einmal durch die Handwäsche gezogen - ergab sich nun folgendes Bild:
Die Seiten fallen prima gleichmäßig. Der Unterschied ist kaum spürbar. Und damit bin ich sehr zufrieden, ich hoffe, das Tochterkind auch. Wegschmeißen kann sie das Tuch immer noch! *lach*
Aber weil sie meiner Philosophie "Besser reparieren als wegwerfen" folgt, wird das Tuch wohl noch ein bisschen weiter leben dürfen....
Damit verlinke ich den Post nun gleich bei "Reparieren von 12 bis 12" - und bin direkt ein bisschen stolz auf mich, weil sich der Reparaturgedanke so prima mit dem Probieren einer neuen Technik verknüpft hat.
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Mittwoch, 13. Juni 2018
Samstag, 22. Juli 2017
Hopp oder Top? - ein Fleeceshirt und eine -jacke und ein paar Fragezeichen...
Im Zuge der Entrümpelung im Kleiderschrank habe ich immer wieder Teile beiseite gelegt, von denen ich mich nicht trennen wollte. Teile, die ich sehr mag, an denen mein Herz hängt, die schon lange bei mir sind, mich aber aus verschiedenen Gründen nicht wirklich glücklich machen. Oft sind es Passformmängel, die man ja vielleicht beheben könnte, wenn man eine Nähmaschine hätte... ;-)
Nun war der Stapel dieser Sachen so hoch, dass ich mal anfangen musste, immer vor mir herschiebend die Bugwelle "Kleidung kann ich nicht nähen". Ein wunderbares Fleeceshirt, uralt, der Gummizug schon total kaputt und viiieeel zu groß.
Ich habe das echt mal für mich gekauft. Vor vielen, vielen Jahren (als es noch nicht an jeder Ecke Fleeceshirts gab :-) und in der kleinsten Größe, die sie damals hatten. Und ich habe es immer angehabt, Ärmel hochgerollt, passte es über alle Schichten drüber, wenn es kalt war. Es hat Känguruhtaschen mit Reißverschluss, herrlich! Nun wurde es beherzt zerschnitten, die Ärmel neu eingesetzt, schmaler gemacht, leicht tailliert:
Ein neuer Gummi war auch fällig und der Tunnelzug unten ist wieder ordentlich hergestellt. Dann habe ich mir gleich noch eine beerenfarbene Fleecejacke hergenommen, auch bei der sind die Ärmel viel zu lang:
Ich weiß gar nicht, warum ich das so viele Jahre "ausgehalten" habe, das ist ja nun wirklich kein Hexenwerk... Mit der Janome habe ich das erste Mal die Zwillingsnadel benutzt.
Ging super und hat mir schöne, flache Nähte hingezaubert. Von innen macht das Zickzack:
Und von außen eine Doppelnaht:
Das hat prima funktioniert. Nicht so zufrieden war ich mit der flexiblen Versäuberungsnaht, die meine Janome anbietet. Ich bin da ja echt blutiger Anfänger, weiß mit elastischen Stoffen nichts anzufangen. Bin stur nach der Bedienungsanleitung der Maschine vorgegangen und habe den M-Fuß eingespannt:
Damit soll angeblich eine tolle Kantenversäuberungs-Naht entstehen. Finde ich nicht:
Irgendwas stimmt da nicht..... Aber das ist innen und ich kann da ja weitere Versuchsserien starten....
Das Fleeceshirt und die Jacke machen mich jetzt jedenfalls wirklich glücklich und beide dürfen zurück in den Schrank!
Nun war der Stapel dieser Sachen so hoch, dass ich mal anfangen musste, immer vor mir herschiebend die Bugwelle "Kleidung kann ich nicht nähen". Ein wunderbares Fleeceshirt, uralt, der Gummizug schon total kaputt und viiieeel zu groß.
Ich habe das echt mal für mich gekauft. Vor vielen, vielen Jahren (als es noch nicht an jeder Ecke Fleeceshirts gab :-) und in der kleinsten Größe, die sie damals hatten. Und ich habe es immer angehabt, Ärmel hochgerollt, passte es über alle Schichten drüber, wenn es kalt war. Es hat Känguruhtaschen mit Reißverschluss, herrlich! Nun wurde es beherzt zerschnitten, die Ärmel neu eingesetzt, schmaler gemacht, leicht tailliert:
Ein neuer Gummi war auch fällig und der Tunnelzug unten ist wieder ordentlich hergestellt. Dann habe ich mir gleich noch eine beerenfarbene Fleecejacke hergenommen, auch bei der sind die Ärmel viel zu lang:
Ich weiß gar nicht, warum ich das so viele Jahre "ausgehalten" habe, das ist ja nun wirklich kein Hexenwerk... Mit der Janome habe ich das erste Mal die Zwillingsnadel benutzt.
Ging super und hat mir schöne, flache Nähte hingezaubert. Von innen macht das Zickzack:
Und von außen eine Doppelnaht:
Das hat prima funktioniert. Nicht so zufrieden war ich mit der flexiblen Versäuberungsnaht, die meine Janome anbietet. Ich bin da ja echt blutiger Anfänger, weiß mit elastischen Stoffen nichts anzufangen. Bin stur nach der Bedienungsanleitung der Maschine vorgegangen und habe den M-Fuß eingespannt:
Damit soll angeblich eine tolle Kantenversäuberungs-Naht entstehen. Finde ich nicht:
Irgendwas stimmt da nicht..... Aber das ist innen und ich kann da ja weitere Versuchsserien starten....
Das Fleeceshirt und die Jacke machen mich jetzt jedenfalls wirklich glücklich und beide dürfen zurück in den Schrank!
Donnerstag, 14. Januar 2016
Ich quilte mich wieder ein
Hier wird nix fertig, es gibt nix zu zeigen, denn der Uni-Quilt bleibt geheim. Aber glaubt nicht, dass ich auf der faulen Haut liege! Ich rattere mich nämlich fleißig um die hellblauen Shapes... :-)
Die Janome 8900 ist dabei ein Goldstück. Sie begeistert mich nach wie vor mit ihrem Obertransport. Ich benutze - sicher entgegen jeder Empfehlung - für das Quilten der "Heimat der Kreativen" den schmalen Obertransport. Der hat genau 1/4 Inch zwischen Nadelmittelstellung und Füßchenrand. Das ist mein Maß als Abstand zum Rand der Teile. So wird es recht schön gleichmäßig und der kleine Obertransport hat völlig ausreichend "Zugkraft" für einen Quilt dieser Größe, den ich ja noch dazu in drei Teilen quilte.
Und am 20. Januar zeigen wir vier Euch dann, wie weit wir gekommen sind! :-)
Die Janome 8900 ist dabei ein Goldstück. Sie begeistert mich nach wie vor mit ihrem Obertransport. Ich benutze - sicher entgegen jeder Empfehlung - für das Quilten der "Heimat der Kreativen" den schmalen Obertransport. Der hat genau 1/4 Inch zwischen Nadelmittelstellung und Füßchenrand. Das ist mein Maß als Abstand zum Rand der Teile. So wird es recht schön gleichmäßig und der kleine Obertransport hat völlig ausreichend "Zugkraft" für einen Quilt dieser Größe, den ich ja noch dazu in drei Teilen quilte.
Und am 20. Januar zeigen wir vier Euch dann, wie weit wir gekommen sind! :-)
Mittwoch, 19. August 2015
Heimat der Kreativen - Block 20 und das Drama mit dem Obertransport der Janome 8900
Der letzte Block für unsere "Heimat der Kreativen" ist genäht. Ganz still und leise während hier die Schlacht um die Schnipsel Party macht. Ein wunderbarer grün-brauner Block, der die letzte Lücke in meinem Quilt schließt.
Noch liegt das alles einzeln auf der Erde. Ich habe noch nicht begonnen, das Ganze zusammen zu nähen und zu quilten.
Die anderen sind mit Sicherheit schon weiter und Marianne ist bestimmt schon fertig! *lach* Aber ich habe keine Eile. Zum Einen hantiere ich ja gerade heftig mit bunten Schnipseln, die - verwandelt in kleine Dinge - den Marktstand zum Orgalbasar bereichern sollen und zum Anderen ist neulich das hier passiert:
Das kann man natürlich nur mit eingeweihtem Auge verstehen. Als neulich das Tochterkind hier war zum Nähen ist plötzlich der breite Obertransport der Janome 8900 auseinander gefallen. Einfach so. Beim Geradeausquilten. Der eine Stift war vielleicht sogar schon eher rausgefallen und ich habe es nicht gemerkt. Eigentlich ist das ein super Teil zum Quilten gerader Nähte, wie ich sie mir hier für die Heimat der Kreativen wünsche. Und bevor diese Reklamation nicht zu einem guten Ende kommt, fange ich gar nicht erst an - nun, wo ich vom Quilten des Tula weiß, wie schön man es haben kann! :-)
Aber, wie gesagt, es eilt nicht, das Haus braucht ja auch noch einen Umbau und Monika wird mit der Hand quilten, das wird also noch eine Weile dauern, bis unsere Quilts echt fertig sind...
Jedenfalls könnt Ihr bei Marianne, Andrea und Monika die aktuellen Stände des Fortgangs sehen.
Noch liegt das alles einzeln auf der Erde. Ich habe noch nicht begonnen, das Ganze zusammen zu nähen und zu quilten.
Die anderen sind mit Sicherheit schon weiter und Marianne ist bestimmt schon fertig! *lach* Aber ich habe keine Eile. Zum Einen hantiere ich ja gerade heftig mit bunten Schnipseln, die - verwandelt in kleine Dinge - den Marktstand zum Orgalbasar bereichern sollen und zum Anderen ist neulich das hier passiert:
Das kann man natürlich nur mit eingeweihtem Auge verstehen. Als neulich das Tochterkind hier war zum Nähen ist plötzlich der breite Obertransport der Janome 8900 auseinander gefallen. Einfach so. Beim Geradeausquilten. Der eine Stift war vielleicht sogar schon eher rausgefallen und ich habe es nicht gemerkt. Eigentlich ist das ein super Teil zum Quilten gerader Nähte, wie ich sie mir hier für die Heimat der Kreativen wünsche. Und bevor diese Reklamation nicht zu einem guten Ende kommt, fange ich gar nicht erst an - nun, wo ich vom Quilten des Tula weiß, wie schön man es haben kann! :-)
Aber, wie gesagt, es eilt nicht, das Haus braucht ja auch noch einen Umbau und Monika wird mit der Hand quilten, das wird also noch eine Weile dauern, bis unsere Quilts echt fertig sind...
Jedenfalls könnt Ihr bei Marianne, Andrea und Monika die aktuellen Stände des Fortgangs sehen.
Donnerstag, 13. August 2015
Das Quilten mit der Janome 8900
Überhaupt und allein nur deswegen wollte ich ja gern eine neue Nähmaschine haben - wegen der Quilterei! Meine 53-jährige Veritas hat auch gequiltet, mit einem Stopffuß und dem versenkten Transporteur. Es ging. So recht und schlecht. Aus unerfindlichen Gründen kam sie mit Quiltgarn nicht zurecht. Da stimmte Ober- und Unterfadenspannung nie und ich habe frustriert immer wieder zu buntem Nähgarn gegriffen. Damit ging es, aber natürlich nicht schön!
Und darum kam im Frühjahr die Janome in unsere Familie. Die erste Kennlernphase ist vorbei und da habe ich jetzt zu ihr gesagt: Schluss mit lustig! Nix mehr mit Täschchen nähen und Trallala - jetzt wird gearbeitet! Was soll ich sagen? Sie hat sich nicht gewehrt... Unter die Nadel kam der Tula Pink City Sampler. Das Top hatte ich in vier Stücken zusammengenäht, jedes ca. 1,15 x 1,15m. Das war gerade gut handlich.
Als Vlies habe ich das Baumwollvlies 277 von Freudenberg verwendet und als Rückseite ein blasses gemarbeltes Grün.
Das Garn: oben Fufu und unten Superior Bottom line, beides von Nana. Das sind ja nun so ziemlich meine ersten Versuche mit Quiltgarn. Was mir auffällt: Das hat einen schönen seidigen Glanz. Ziemlich seidig sogar. Das passt zu meinem Top sehr gut, aber zum Beispiel zu den Reprostoffen meines Dear Jane wäre es mir zu glänzend. Der Unterfaden: so ein schönes dünnes Garn, das sich prima mit dem Oberfaden verträgt.
Die Fadenspannung: ich hatte echt Bammel in Memoriam der alten Erfahrungen. Aber völlig unnötig. Fadenspannung vollautomatisch! :-)
Zum Stabilisieren/Abgrenzen der Blöcke habe ich den breiten Obertransport angebaut. Meine Güte! War das eine Freude! Der schnurrt über die Fläche ohne Schieben und Zerren und über eine eventuelle Fältchenbildung an den Kreuzungen braucht frau nicht mal Nachzudenken geschweige denn zu Bangen! Und im extrabreiten Durchlass der Janome 8900 ist so richtig viel Platz. Da hätte ich mich an meiner Veritas mächtig geplagt!
Im zweiten Schritt habe ich die einzelnen Blöcke freihand gequiltet. Dazu muss man umrüsten: Obertransport ab, Quiltfuß ran, Transporteur versenken und Stichplatte wechseln. Da braucht man am Anfang ja eine Checkliste zum Abhaken! Wozu man die Stichplatte wechseln muss, habe ich sowieso noch nicht verstanden. Und dann los.
Im Tula-Pink-Buch sind die Blöcke alle einzeln in Nahansicht abgebildet und man sieht, wie sie gequiltet sind. Das war eine tolle Ideensammlung für mich, der ich aber nur teilweise gefolgt bin, weil ich das Ganze nicht so eng quilten wollte. Beim Freihandquilten sieht man deutlich, dass mir noch die Übung fehlt. Die Gleichmäßigkeit der Stiche lässt noch zu wünschen übrig. Manchmal bleibe ich mit dem Unterarm am Tisch "kleben", dann stockt es. Und überhaupt: das Zielen ohne Aufmalen - meine Güte! :-)
Das Geradeaus-Freihandquilten ist eine besondere Herausforderung. Und ganz besonders quer. Aber das kam bei diesen Blöcken ja nun öfter vor und so allmählich hat es sich auch verbessert.
Angela hat gerade mal gemessen, wie lange sie an dem Quilt für den Sohn genäht hat. Habe ich nicht, aber ich habe Stunden und Aberstunden allein am Quilten gesessen!
Noch mal extra waren die Zwischenstreifen. Da fehlte mir lange die Idee. Aber dann habe ich bei der Linkyparty der fertigen Tula-Quilt-Tops (die ich nicht geschafft habe) einen soo schönen Quilt gesehen! Der ist zwar mit einer Longarmmaschine gequiltet, aber die Idee mit den Sternen in den Kreuzungspunkten fand ich bezaubernd. Und so kam es zu diesem Muster:
Und darum kam im Frühjahr die Janome in unsere Familie. Die erste Kennlernphase ist vorbei und da habe ich jetzt zu ihr gesagt: Schluss mit lustig! Nix mehr mit Täschchen nähen und Trallala - jetzt wird gearbeitet! Was soll ich sagen? Sie hat sich nicht gewehrt... Unter die Nadel kam der Tula Pink City Sampler. Das Top hatte ich in vier Stücken zusammengenäht, jedes ca. 1,15 x 1,15m. Das war gerade gut handlich.
Als Vlies habe ich das Baumwollvlies 277 von Freudenberg verwendet und als Rückseite ein blasses gemarbeltes Grün.
Das Garn: oben Fufu und unten Superior Bottom line, beides von Nana. Das sind ja nun so ziemlich meine ersten Versuche mit Quiltgarn. Was mir auffällt: Das hat einen schönen seidigen Glanz. Ziemlich seidig sogar. Das passt zu meinem Top sehr gut, aber zum Beispiel zu den Reprostoffen meines Dear Jane wäre es mir zu glänzend. Der Unterfaden: so ein schönes dünnes Garn, das sich prima mit dem Oberfaden verträgt.
Die Fadenspannung: ich hatte echt Bammel in Memoriam der alten Erfahrungen. Aber völlig unnötig. Fadenspannung vollautomatisch! :-)
Zum Stabilisieren/Abgrenzen der Blöcke habe ich den breiten Obertransport angebaut. Meine Güte! War das eine Freude! Der schnurrt über die Fläche ohne Schieben und Zerren und über eine eventuelle Fältchenbildung an den Kreuzungen braucht frau nicht mal Nachzudenken geschweige denn zu Bangen! Und im extrabreiten Durchlass der Janome 8900 ist so richtig viel Platz. Da hätte ich mich an meiner Veritas mächtig geplagt!
Im zweiten Schritt habe ich die einzelnen Blöcke freihand gequiltet. Dazu muss man umrüsten: Obertransport ab, Quiltfuß ran, Transporteur versenken und Stichplatte wechseln. Da braucht man am Anfang ja eine Checkliste zum Abhaken! Wozu man die Stichplatte wechseln muss, habe ich sowieso noch nicht verstanden. Und dann los.
Im Tula-Pink-Buch sind die Blöcke alle einzeln in Nahansicht abgebildet und man sieht, wie sie gequiltet sind. Das war eine tolle Ideensammlung für mich, der ich aber nur teilweise gefolgt bin, weil ich das Ganze nicht so eng quilten wollte. Beim Freihandquilten sieht man deutlich, dass mir noch die Übung fehlt. Die Gleichmäßigkeit der Stiche lässt noch zu wünschen übrig. Manchmal bleibe ich mit dem Unterarm am Tisch "kleben", dann stockt es. Und überhaupt: das Zielen ohne Aufmalen - meine Güte! :-)
Das Geradeaus-Freihandquilten ist eine besondere Herausforderung. Und ganz besonders quer. Aber das kam bei diesen Blöcken ja nun öfter vor und so allmählich hat es sich auch verbessert.
Angela hat gerade mal gemessen, wie lange sie an dem Quilt für den Sohn genäht hat. Habe ich nicht, aber ich habe Stunden und Aberstunden allein am Quilten gesessen!
Noch mal extra waren die Zwischenstreifen. Da fehlte mir lange die Idee. Aber dann habe ich bei der Linkyparty der fertigen Tula-Quilt-Tops (die ich nicht geschafft habe) einen soo schönen Quilt gesehen! Der ist zwar mit einer Longarmmaschine gequiltet, aber die Idee mit den Sternen in den Kreuzungspunkten fand ich bezaubernd. Und so kam es zu diesem Muster:
Die Quadranten habe ich dann zwei und zwei zusammen genäht, erstmals in der Quilt-as-you-go-Methode. Dazu gibt's mal noch einen extra Post. Das war nämlich ein tolles Experiment!
Und während Ihr hier lest, bin ich dann mal am Quilten und Quilten und Quilten! *lach*
Nein, im Ernst: der Quilt ist fertig. Und ich zeige Euch auch noch meine Lieblingsblöcke und wie ich das gemacht habe und wie der Quilt im Ganzen aussieht, versprochen.
Sonntag, 19. Juli 2015
Mein neuer Arbeitstisch für die Janome 8900
Ich soll es GLEICH posten - hat der Junior gesagt. Mit stolzgeschwellter Brust. Und stolz kann er auch sein. Seht mal, was mir die beiden anwesenden Männer der Familie gestern und heute gebaut haben:
Meine Janome hat einen Arbeitstisch bekommen! So was kann man ja für viel Geld kaufen. In perfekter Ausführung, obwohl sich mir das Gefühl aufdrängt, dass da Preis und Größe des Tischs nicht zusammen passen.... Nun gab es also einen Eigenbau. Der Tisch war ein echter "Lämmerschwanz", hatte schon im früheren Leben eine zusätzliche Beinbefestigung erhalten:
Auf der Tischplatte wurde die Janome aufgemalt und dann ein passendes Stück ausgesägt. Der Plexiglas-Arbeitstisch ist ja im Lieferumfang enthalten und steht eigentlich auf Füßchen. Der kleine Arbeitstisch wird zu der Montage abgezogen, den braucht man sowieso nicht und so kommt man von unten gut an den Schalter für die Stichplatte heran.
Rechts ist eine extra Aussparung im Tisch, damit man Stecker und Schalter dort gut erreichen kann.
Das eigentlich "Kunstwerk", das allerdings einen Denkfehler enthält:
Deshalb sieht man eine "Doppelplatte", weil beim Ausmessen die Tischplattendicke nicht berücksichtigt worden war. (Wäre ich mal lieber mit in die Werkstatt gegangen, ich kann nämlich prima rechnen!) Das oben ausgesägte Teil wurde mit Metallwinkeln an allen vier Seiten "abgehängt". Für den Kniehebel ist prima Platz. Auf diesem Bild sieht man auch unten am Tisch die zusätzliche Stabilisierung an drei Seiten mit Leisten/Brett.
Links vom Tisch habe ich nun etwas weniger Platz, aber ich kann einwandfrei durch die Lücke und die Schranktüren gehen auch richtig auf.
Und nun kommt aber das beste. Die Tischbeine wurden gekürzt und mit Rollen versehen. Die Höhe passt genau zu meinem Zuschneidetisch
Und wenn ich nicht nähen und dabei aus dem Fenster sehen möchte, kann ich den Tisch leichtfüßig anders herum stellen und habe Platz zum quilten riiiiiiiiiieeeeeeesiger Teile.
Ist das nicht eine schöne Sonntagsfreude?
Was ich mache, wenn die Janome mal auf Reisen gehen will? Alle Stecker und den Kniehebel abziehen, die Plexiglasplatte nehmen (die liegt lose auf) und die Janome nach oben herausheben. Echt simpel.
Benötigtes Material:
1 Tisch vom Sperrmüll (120x80cm)
ein paar" ungehobelte" Bretter/Leisten
4 Rollen für Drehstühle o.ä. (online bestellt für weng Geld)
1 paar Bohrer, Schrauben, Metallwinkel, Werkzeug aus dem Keller / der Werkstatt
1 Stichsäge (von ebenda)
2 mutige Männer!
Meine Janome hat einen Arbeitstisch bekommen! So was kann man ja für viel Geld kaufen. In perfekter Ausführung, obwohl sich mir das Gefühl aufdrängt, dass da Preis und Größe des Tischs nicht zusammen passen.... Nun gab es also einen Eigenbau. Der Tisch war ein echter "Lämmerschwanz", hatte schon im früheren Leben eine zusätzliche Beinbefestigung erhalten:
Auf der Tischplatte wurde die Janome aufgemalt und dann ein passendes Stück ausgesägt. Der Plexiglas-Arbeitstisch ist ja im Lieferumfang enthalten und steht eigentlich auf Füßchen. Der kleine Arbeitstisch wird zu der Montage abgezogen, den braucht man sowieso nicht und so kommt man von unten gut an den Schalter für die Stichplatte heran.
Rechts ist eine extra Aussparung im Tisch, damit man Stecker und Schalter dort gut erreichen kann.
Das eigentlich "Kunstwerk", das allerdings einen Denkfehler enthält:
Deshalb sieht man eine "Doppelplatte", weil beim Ausmessen die Tischplattendicke nicht berücksichtigt worden war. (Wäre ich mal lieber mit in die Werkstatt gegangen, ich kann nämlich prima rechnen!) Das oben ausgesägte Teil wurde mit Metallwinkeln an allen vier Seiten "abgehängt". Für den Kniehebel ist prima Platz. Auf diesem Bild sieht man auch unten am Tisch die zusätzliche Stabilisierung an drei Seiten mit Leisten/Brett.
Links vom Tisch habe ich nun etwas weniger Platz, aber ich kann einwandfrei durch die Lücke und die Schranktüren gehen auch richtig auf.
Und nun kommt aber das beste. Die Tischbeine wurden gekürzt und mit Rollen versehen. Die Höhe passt genau zu meinem Zuschneidetisch
Und wenn ich nicht nähen und dabei aus dem Fenster sehen möchte, kann ich den Tisch leichtfüßig anders herum stellen und habe Platz zum quilten riiiiiiiiiieeeeeeesiger Teile.
Ist das nicht eine schöne Sonntagsfreude?
Was ich mache, wenn die Janome mal auf Reisen gehen will? Alle Stecker und den Kniehebel abziehen, die Plexiglasplatte nehmen (die liegt lose auf) und die Janome nach oben herausheben. Echt simpel.
Benötigtes Material:
1 Tisch vom Sperrmüll (120x80cm)
ein paar" ungehobelte" Bretter/Leisten
4 Rollen für Drehstühle o.ä. (online bestellt für weng Geld)
1 paar Bohrer, Schrauben, Metallwinkel, Werkzeug aus dem Keller / der Werkstatt
1 Stichsäge (von ebenda)
2 mutige Männer!
Freitag, 17. Juli 2015
Der 1/4 Inch-Fuß meiner Janome 8900...
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole - die neue Janome 8900 hat simple Dinge, die mich einfach begeistern! Könnt Ihr Euch noch an den "Auspack-Post" erinnern mit diesem Foto vom 1/4 Inch-Füßchen mit der dunklen Saumkantenführung an der rechten Seite?
Damals war das intuitive Neugier, die mich annehmen ließ, dass das ein tolles Füßchen ist. Inzwischen weiß ich es! Was habe ich beim Nähen der Tula-Blöcke im Kapitel Dreiecke manchmal vor mich hin geschimpft. Immer irgendwie Ecken weg, trennen, neu... Oder der Block war zu klein / zu groß, weil meine Nahtzugaben eben nur immer ungefähr 1/4 Inch betrugen. Im Moment nähe ich so allmählich die Tula-Blöcke zusammen. Und das natürlich mit der neuen Nähmaschine und dem 1/4 Inch-Fuß. Anfangs war ich noch ein bisschen ratlos wegen der Kollision mit meinen Stecknadeln. Da hatte mir Marle aber einen guten Tipp gegeben. Danke, Marle! Die Nadeln stecke ich nun von links oder so, dass die Nadel in den Schlitz des Füßchens hinein läuft. Dann nehme ich sie weg.
Einfach genial ist dieses Füßchen!
Kein Messen, kein Zirkeln, kein nix - die Nahtzugaben passen perfekt und wenn man sauber zugeschnitten hat, stimmt einfach alles. Jedes Mal beim Auffalten der Stoffteile nach dem Nähen Spannung! Und ich freue mich immer wieder von Neuem - alle Ecken an den Dreiecken dran!!
So ein Füßchen hat ja nicht nur meine Janome, also seht mal nach, ob das bei Euch ungenutzt in einer Ecke 'rumschlumpert... :-)
Damals war das intuitive Neugier, die mich annehmen ließ, dass das ein tolles Füßchen ist. Inzwischen weiß ich es! Was habe ich beim Nähen der Tula-Blöcke im Kapitel Dreiecke manchmal vor mich hin geschimpft. Immer irgendwie Ecken weg, trennen, neu... Oder der Block war zu klein / zu groß, weil meine Nahtzugaben eben nur immer ungefähr 1/4 Inch betrugen. Im Moment nähe ich so allmählich die Tula-Blöcke zusammen. Und das natürlich mit der neuen Nähmaschine und dem 1/4 Inch-Fuß. Anfangs war ich noch ein bisschen ratlos wegen der Kollision mit meinen Stecknadeln. Da hatte mir Marle aber einen guten Tipp gegeben. Danke, Marle! Die Nadeln stecke ich nun von links oder so, dass die Nadel in den Schlitz des Füßchens hinein läuft. Dann nehme ich sie weg.
Einfach genial ist dieses Füßchen!
Kein Messen, kein Zirkeln, kein nix - die Nahtzugaben passen perfekt und wenn man sauber zugeschnitten hat, stimmt einfach alles. Jedes Mal beim Auffalten der Stoffteile nach dem Nähen Spannung! Und ich freue mich immer wieder von Neuem - alle Ecken an den Dreiecken dran!!
So ein Füßchen hat ja nicht nur meine Janome, also seht mal nach, ob das bei Euch ungenutzt in einer Ecke 'rumschlumpert... :-)
Freitag, 29. Mai 2015
"Grüne Woche" beim Frühjahrsputz im Stoffregal: Schlampermäppchen und das Quilten mit der Janome 8900
Bei Christine ist er mir wieder mal begegnet, dieser Schnitt für so ein halbrundes seltsam geformtes Schlampermäppchen. Die "Grüne Woche" ist dafür gerade recht, das wollte ich schon immer mal probieren. Außerdem sind ja noch jede Menge grüne Schnipsel da! Und außerdem will ich ja das Quilten an der neuen Janome 8900 erforschen. Jede Menge gute Gründe... Also los!
Zuerst habe ich den schmalen Obertransport (der lag da gerade, man hätte genauso gut - oder besser? - den breiten nehmen können) angebaut mit dem VD-Füßchen (die Füßchen haben alle eingravierte Kennungen).
Als Vlies habe ich mir eine Schichtung gelegt aus 1 Lage dünnem Putztuch vom L*dl und 1 Lage Baumwollvolumenvlies 277 (da liegen hier noch Reste von einem Quilt). Darauf habe ich direkt die kleinen grünen Schnipsel von meinem Restehaufen aufgesteppt, manche vorher (an der alten Nähmaschine!!) zu Reihen zusammen genäht.
Durch den extrahohen Füßchenhub der Janome war es kein Problem, das rundum rausspitzende, noch "nackte", hohe Volumenvlies unter die Maschine zu bekommen, ohne dass sich das Vlies im Füßchen verfitzt. Entstanden ist ein Top in prima fester Qualität. Und die Leistung des Obertransports hat mich wieder begeistert. Ich habe nichts gesteckt, es verschiebt sich nichts - einfach Klasse!
Passende Form zuschneiden, Reißverschluss ran, Pünktchenfutter dagegen, untere Naht schließen. Genäht ist das Teilchen dann echt fix. Allerdings ist das gesteppte Material am RV ziemlich dick. Da bewährt sich der Schiebeschalter für die Nähgeschwindigkeit, den man während des Nähens verschieben kann und den ich bei den Rundungen auf echt "langsam" schiebe.
Weil das so gut ging, habe ich gleich noch eins hinterher genäht. Dieses Mal habe ich den Oberstoff mit Futter und dem RV direkt miteinander vernäht. Gewendet und in die halbrunde "Tasche" ein passendes Stück von dem Volumenvlies lose eingelegt.
Füßchen wechseln: Quiltfuß mit der geschlossenen Öse angebaut.
Stichplatte wechseln.
Transporteur versenken.
Das ist prima bei der Janome. Sie macht im Display eine Ansage von den Dingen, die man nicht vergessen darf. Und dann los:
Dem Stoffmuster folgend habe ich freihandein Muster wirre Kästchen gequiltet. Ich bin blutige Anfängerin. Man sieht es! :-)
Die Gleichmäßigkeit lässt noch mächtig zu wünschen übrig. Aber auch hier ein prima festes Ergebnis. Gemacht habe ich das Ganze immer noch mit Nähgarn, weil ich als Nicht-Quilterin auch nicht Quiltgarn im Haus habe. Aber da ist ein Päckchen an mich unterwegs.... :-)
Auch für eine Brille wäre es geeignet, könnte dafür aber etwas kleiner sein.
Ob sich diese Form allerdings in einer Tasche bewährt oder ob das Teilchen immer zerknietscht aussieht, muss man sehen.
Hier sind jedenfalls beide zusammen:
Verlinkt bei: Emma
Schnitt: Freebook von Himbeerkamel
Stoff außen: das eine ausschließlich vom grünen Restehaufen, der Kästchenstoff ist auch aus dem Bestand
Futter: Alfatex, Buttinette
Vlies: Putztuch mit 277er Freudenberg
Gewicht: beide zusammen 51 Gramm
Zuerst habe ich den schmalen Obertransport (der lag da gerade, man hätte genauso gut - oder besser? - den breiten nehmen können) angebaut mit dem VD-Füßchen (die Füßchen haben alle eingravierte Kennungen).
Als Vlies habe ich mir eine Schichtung gelegt aus 1 Lage dünnem Putztuch vom L*dl und 1 Lage Baumwollvolumenvlies 277 (da liegen hier noch Reste von einem Quilt). Darauf habe ich direkt die kleinen grünen Schnipsel von meinem Restehaufen aufgesteppt, manche vorher (an der alten Nähmaschine!!) zu Reihen zusammen genäht.
Durch den extrahohen Füßchenhub der Janome war es kein Problem, das rundum rausspitzende, noch "nackte", hohe Volumenvlies unter die Maschine zu bekommen, ohne dass sich das Vlies im Füßchen verfitzt. Entstanden ist ein Top in prima fester Qualität. Und die Leistung des Obertransports hat mich wieder begeistert. Ich habe nichts gesteckt, es verschiebt sich nichts - einfach Klasse!
Passende Form zuschneiden, Reißverschluss ran, Pünktchenfutter dagegen, untere Naht schließen. Genäht ist das Teilchen dann echt fix. Allerdings ist das gesteppte Material am RV ziemlich dick. Da bewährt sich der Schiebeschalter für die Nähgeschwindigkeit, den man während des Nähens verschieben kann und den ich bei den Rundungen auf echt "langsam" schiebe.
So konnte ich z.B. diese schmalkantige Naht prima der Rundung anpassen, obwohl es da recht "dick" zugeht.
Die innere Naht habe ich mit einem Schrägstreifen versäubert. Fertig!
Weil das so gut ging, habe ich gleich noch eins hinterher genäht. Dieses Mal habe ich den Oberstoff mit Futter und dem RV direkt miteinander vernäht. Gewendet und in die halbrunde "Tasche" ein passendes Stück von dem Volumenvlies lose eingelegt.
Füßchen wechseln: Quiltfuß mit der geschlossenen Öse angebaut.
Stichplatte wechseln.
Transporteur versenken.
Das ist prima bei der Janome. Sie macht im Display eine Ansage von den Dingen, die man nicht vergessen darf. Und dann los:
Dem Stoffmuster folgend habe ich freihand
Die Gleichmäßigkeit lässt noch mächtig zu wünschen übrig. Aber auch hier ein prima festes Ergebnis. Gemacht habe ich das Ganze immer noch mit Nähgarn, weil ich als Nicht-Quilterin auch nicht Quiltgarn im Haus habe. Aber da ist ein Päckchen an mich unterwegs.... :-)
Das Täschchen hat eine interessante Form, es geht vorne sehr schön weit auf, so dass der Überblick in den Kram gut ist.
Auch für eine Brille wäre es geeignet, könnte dafür aber etwas kleiner sein.
Ob sich diese Form allerdings in einer Tasche bewährt oder ob das Teilchen immer zerknietscht aussieht, muss man sehen.
Hier sind jedenfalls beide zusammen:
Verlinkt bei: Emma
Schnitt: Freebook von Himbeerkamel
Stoff außen: das eine ausschließlich vom grünen Restehaufen, der Kästchenstoff ist auch aus dem Bestand
Futter: Alfatex, Buttinette
Vlies: Putztuch mit 277er Freudenberg
Gewicht: beide zusammen 51 Gramm
Dienstag, 26. Mai 2015
"Blaue Woche" - 5 Minuten vor 12! oder der Freiarm der Janome 8900
Letzte Woche war "Blaue Woche" bei Emma's Frühjahrsputz im Stoffregal. Schade, schade, dass ich nicht da war! Da hätte ich viele Ideen und - viiiiiiele Jeans gehabt! Heute kam mir bei Katharina eine fixe Idee: da liegt doch schon so lange diese kaputte Jeans von mir. Ein Trauerspiel - noch ziemlich neu und vorne auf dem Hosenbein auf der Wiese einen Schlatz eingefangen:
Das wäre doch ein schönes Testobjekt für die neue Janome 8900! - dachte ich mir. Also los. Hinten waren jede Menge lose Fäden, die ich kurzentschlossen abgeschnitten habe.
Aus guten alten Beständen gibt es noch Repatex, ein aufbügelbares Reparaturvlies, damit habe ich von hinten den Schlitz hinterbügelt.
Dann einen passenden Stoff gesucht. Den oder den? - Den.
Die neue Janome hat einen abziehbaren Nähtisch, der nur noch einen freien Arm übrig lässt. Das ist natürlich genial für so eine nervige Beschäftigung (darum lag die Jeans bisher und lag und lag....)
Den Quiltfuß angebaut und losgelegt. Die Flicken hatte ich mit Vliesofix aufgebügelt. Und dann mit wilden Stichen aufgequiltet. Es ist mein erster Versuch und Übungsstücke mag ich nicht so sehr. Das ist hier mein Übungsstück!
Freiquilten musste sein, weil man das Hosenbein auf dem Freiarm ja nicht drehen kann. Aber man könnte tatsächlich ein ganzes Hosenbein da draufziehen - ich bin beeindruckt!
Die Flicken sind wild aufgenäht, absichtlich schief und leger, ich denke das rettet der Hose tatsächlich noch ein bisschen das Leben, macht sie zu einem echten Unikat! :-)
Und nun habe ich eine neue Hose. "Stoffabbau" kann man dazu nicht wirklich sagen, es ist eher prophylaktischer Stoffabbau, denn wenn ich diese Jeans nicht repariert hätte, wäre sie unweigerlich in meinem Stofffundus gelandet - stellt Euch das mal vor! Und deshalb darf sie fünf vor zwölf noch zu Emma - ein seeeehr zeitiges Frühstück! :-)
Das wäre doch ein schönes Testobjekt für die neue Janome 8900! - dachte ich mir. Also los. Hinten waren jede Menge lose Fäden, die ich kurzentschlossen abgeschnitten habe.
Aus guten alten Beständen gibt es noch Repatex, ein aufbügelbares Reparaturvlies, damit habe ich von hinten den Schlitz hinterbügelt.
Dann einen passenden Stoff gesucht. Den oder den? - Den.
Die neue Janome hat einen abziehbaren Nähtisch, der nur noch einen freien Arm übrig lässt. Das ist natürlich genial für so eine nervige Beschäftigung (darum lag die Jeans bisher und lag und lag....)
Den Quiltfuß angebaut und losgelegt. Die Flicken hatte ich mit Vliesofix aufgebügelt. Und dann mit wilden Stichen aufgequiltet. Es ist mein erster Versuch und Übungsstücke mag ich nicht so sehr. Das ist hier mein Übungsstück!
Freiquilten musste sein, weil man das Hosenbein auf dem Freiarm ja nicht drehen kann. Aber man könnte tatsächlich ein ganzes Hosenbein da draufziehen - ich bin beeindruckt!
Die Flicken sind wild aufgenäht, absichtlich schief und leger, ich denke das rettet der Hose tatsächlich noch ein bisschen das Leben, macht sie zu einem echten Unikat! :-)
Und nun habe ich eine neue Hose. "Stoffabbau" kann man dazu nicht wirklich sagen, es ist eher prophylaktischer Stoffabbau, denn wenn ich diese Jeans nicht repariert hätte, wäre sie unweigerlich in meinem Stofffundus gelandet - stellt Euch das mal vor! Und deshalb darf sie fünf vor zwölf noch zu Emma - ein seeeehr zeitiges Frühstück! :-)
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