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Donnerstag, 23. April 2026

Welttag des Buchs

Ab heute gibt's bei Amberlight Label eine Verlosung anlässlich des heutigen Welttag des Buches.
Falls Euch das interessiert...
 
 
 
Verlost wird dieses Buch - hochaktuell, finde ich...
 
 

Samstag, 17. Januar 2026

Bingo 2026! - Wir renovieren die Küche!

Wir reden schon länger davon, aber jetzt wurde es plötzlich ernst! Wir haben unsere Küche renoviert. Man braucht drei Tage: am ersten muss man alles ausräumen, alle Lampen demontieren und den Rest mit Folie und Malerkrepp abkleben.


Tag 2: Malern. 
Zuerst Farbe anmischen. Wir waren sehr zufrieden, dass wir den gleichen Farbton wieder getroffen haben. Veränderung? -  Bei uns nicht!
In der Mitte vom Bild ist die Farbprobe, ein kleines bisschen dunkler als das alte helle Gelb:


Ich habe mit der kleinen Rolle die ganzen kleinen Flächen bearbeitet, Herr B. mit der großen Rolle die großen Flächen.


Tag 3: alles wieder einräumen. 
Klingt ziemlich easy, oder?
Ist es ja auch, wenn da nicht dieser ganze Fummelkram wäre. Lampen gründlich vom Küchenfettdreck befreien:


Abzugshaube ab- und wieder anbauen.


Steckdosen ab- und wieder anbauen.


Es war echte Teamarbeit: Herr B. hat geschraubt, ich hab geputzt... ;-)
Zum Schluss habe ich die Schnee-Iglus wieder am Fenster aufgehängt, die der Junior vor 15 Jahren gemalt hat. Schnee haben die in all den Jahren nur wenig gesehen!


Wir haben wirklich fleißig gewerkelt, nun ist die Küche wieder schön und wir haben uns das Kreuzchen im Bingo 2026! bei Anni redlich verdient. 


Freitag, 16. Januar 2026

Bingo 2026! - Buntes Treiben am Vogelhaus

Man kann ja nur staunen wie fit diese Vögelchen bei diesen Eisestemperaturen sind! Draußen vor dem Küchenfenster tummeln sie sich alle an den Futterstellen, egal ob 5 Grad plus oder 15 Grad minus sind.
Am 2. Wochenende im Januar ist immer die Wintervogelzählung des NABU und wenn wir zu Hause sind machen wir mit. Es ist erstaunlich, wer so alles in unseren Garten kommt!
An den Futterröhren mit Sonnenblumenkernen hängen ziemlich friedlich nebeneinander die Kohlmeisen, Blaumeisen und Grünfinken. Die Haussperlinge haben inzwischen auch gelernt, wie sie sich an den ringförmigen Stangen festkrallen müssen, um dort Körnchen zu erhaschen. Auf diesem Foto sieht man allerdings nur Grünfinken.


Im Futterhaus drängeln sich alle. Die Grünfinken fallen in Scharen von irgendwo her ein und fressen ratzfatz alles leer. 


Aber auch die Meisen kommen hierher, sogar Tauben versuchen, ins Haus zu gelangen (was ihnen selten gelingt). Die Eichelhäher sind da geschickter. Sie haben es auf die Erdnüsse abgesehen, die ich dort reichlich mit den Sonnenblumenkernen mische. 


Und das interessiert natürlich auch die Kernbeißer.
Unter den Röhren und dem Futterhaus sind all die zugange, die keine Schalen aufknacken können. Hier suchen die Buchfinken und die Haussperlinge nach den runtergefallenen Resten.


Manche stehen auf Weichfutter, so wie die Amseln und das Rotkehlchen. Sie freuen sich über Haferflocken oder aufgeschnittene Äpfel.


Aus der Erdnussglocke naschen allermeistens die Meisen, manchmal allerdings auch die Kleiber.


Dieses Jahr hatten wir auch seltene Gäste. Nur wenn es ganz kalt ist kommen die Bergfinken runter in die Stadt, dieses Jahr ein einzelner, dafür häufiger.


Und noch nie gesehen hatten wir die winzigen Wintergoldhähnchen mit ihrem "Auge" auf den Flügeln und die schwarzen Streifen auf dem Kopf mit Gelb dazwischen. Wenn Ihr dem Link folgt, könnt Ihr sie besser sehen als hier kurz vor der Dämmerung. 
Die wiegen nur 5-6 Gramm!


Gegen ein Wintergoldhähnchen ist ein Rotkehlchen ein fetter Klopper! *staun*

Gezählt haben wir:
15 Grünfinken
8 Kohlmeisen
7 Buchfinken
6 Blaumeisen
6 Haussperlinge
3 Eichelhäher
2 Kernbeißer
2 Kleiber
2 Wintergoldhähnchen
1 Amsel
1 Bergfink
1 Elster
1 Rotkehlchen
1 Turmfalke
1 Weidenmeise
1 Zaunkönig

Leider sind meine Fotos nicht gut. Es ist nicht so einfach, hinter dem Küchenfenster unbemerkt Vögel zu fotografieren, die 6-8 Meter entfernt sind.

Die Vögel fressen mir die Haare vom Kopf! Jeden Tag fülle ich die Röhren und das Futterhaus mit Bergen von Futter. Aber sie danken es uns. Denn es herrscht an unserem Futterhaus immer ein Buntes Treiben! Und deshalb gibt's ein Kreuzchen im Bingo bei Anni.



Samstag, 4. Oktober 2025

Ich bin wieder da!

Manch eine von Euch hat es geahnt oder gewusst: ich war ganz, ganz lange überhaupt nicht zu Hause.


Alles, was Ihr in den letzten Wochen hier lesen konntet, kam aus dem "Lager unveröffentlichter Postings" und hat Euch vorgegaukelt, ich würde zwar nicht nähen, aber wenigstens ein bisschen entrümpeln. Leider falsch. Aber man muss ja heutzutage ein bisschen vorsichtig sein, muss ja nicht jeder lesen können, dass das Haus so lange leer steht....
Noch bin ich nicht wirklich ganz zu Hause sondern erst mal in Unterfranken, aber in der nächsten Zeit werdet Ihr wieder öfter von mir hören, ein paar nachzuholende Monatsberichte lesen können und hoffentlich so nach und nach von unserer langen Reise hören. Dazu muss ich aber erst mal die 1000 und X Fotos sortieren und was schreiben. Also bitte Geduld!
Ich habe es in den letzten vier Wochen nicht geschafft, Eure Blogs zu besuchen und ich werde es auch nicht schaffen, rückwärts zu lesen. So ein Urlaub ist für mich immer auch ein bisschen "Blogpause" - und das tut auch mal ganz gut. Gerade habe ich bei Annette von ihrer Rückkehr aus der Blog-Abstinenz gelesen. Da hat sie wohl ganz Recht....
Auf alle Fälle freue ich mich, wieder zurück zu sein. Ihr habt mir schon ein bisschen gefehlt..... ;-)

Sonntag, 18. Mai 2025

Orchideenwanderung im Wipperdurchbruch

Wie jedes Jahr waren wir auch heute im Wipperdurchbruch, um nach den Orchideen zu schauen. Seit ein paar Jahren wohnen ja ein paar auch bei uns im Garten. Angesamt oder von Vögeln hingetragen. Orchideen sind an sich hier in der Gegend keine Seltenheit, aber dass sie im Garten wachsen schon, denn man kann sie nicht so einfach pflanzen weil die Samen einen bestimmten Pilz brauchen, um aufzugehen. Irgendwie sehr wissenschaftlich und ich habe davon keine Ahnung, aber ich freue mich immer sehr an den zauberhaften Pflanzen!
Das häufigste im Wipperdurchbruch ist das Purpurknabenkraut
 

Das Helm-Knabenkraut trägt seine oberen Blütenblätter zu einem "Helm" geformt: 


Die eher kleine  - so etwa 15 cm hoch - ist ein Brandknabenkraut:
 

Bei manchen wissen wir nicht, was es ist, noch eine andere Art oder nur eine farbliche Abwandlung?
 

Am Waldrand sehen wir viele Waldvöglein:
 

Das Dreizähnige Knabenkraut und den Fliegenragwurz, die es theoretisch auch geben könnte, haben wir nicht gesehen.
Aber die Wiesen im Wipperdurchbruch stehen voller Purpurnem Knabenkraut!
 

Das wächst auch bei uns im Garten an drei Stellen dieses Jahr. 


Im Wipperdurchbruch hat sich in Jahrmillionen das kleine Flüsslein Wipper tief in die Kalkhänge gegraben. An diesen sonnentrocknen Hängen mit den angrenzenden Wäldern wohnen nicht nur die Orchideen, sondern auch viele andere sonst eher seltene Pflanzen mit seltsamen Namen.
Das ist der echte Haarstrang:
 

Die Astlose Graslilie fällt uns mit ihren Sternchen besonders ins Auge:
 

Eher unscheinbar und nicht ganz so selten ist die kleine Zypressen-Wolfsmilch. 
 

Auch der Wiesensalbei blüht jetzt überall
 

Im Schatten des Waldes wächst das Salomonsiegel
 

Geh' aus mein Herz und suche Freud'...
Und wer das selber mal machen möchte - hier - bitteschön
 

Dienstag, 22. Oktober 2024

Eine Mütze für den Jüngsten

Heute war er plötzlich da - unser Allerjüngster! Die Enkeltochter hat einen kleinen Bruder bekommen.  Die nun große Schwester ist begeistert und gleich ganz verliebt. Mutter und Kind sind wohlauf und ich werde ihn ganz bald auf den Arm nehmen dürfen, den winzigen Enkelsohn...
Damit er nicht am Kopf frieren muss, wenn jetzt die kühlen Herbstwinde wehen, habe ich eine Mütze genäht. 


So ein Modell hatten wir für die Enkeltochter vor Jahren geschenkt bekommen und nun habe ich nach dem Schnitt gesucht. Es war wohl ein Mützchen von Klimperklein und diesen Schnitt habe ich für das Nachfolgemodell nun genutzt.


Am Zipfel sieht man sehr schön, dass ich mit der Overlock noch viel üben muss, diese enge Rundung ging gar nicht!
 

Ich habe mir dann mit einer einfachen Naht geholfen, die ich mit der normalen Maschine genäht habe. Das ist jetzt eh' zugeknotet... ;-) Nun bin ich gespannt, ob das Mützchen auf den kleinen Dickkopf passt und werde die Tage genießen. Oma-Sein ist wunderbar!

Dienstag, 9. Juli 2024

Stich-für-Stich-zum-Ziel

Heute sammelt Doris unsere Fortschritte bei den Langzeitprojekten. 
 

Davon habe ich hier leider nichts zu berichten, aber ich zeige Euch etwas anderes, an dem ich gerade nähe. Ein Zwischendurchprojekt, das noch allerhand Stiche bis zum Ziel braucht!
Als im Pflegeheim zum Sommerfest gerüstet und das Festzelt aufgebaut wurde fiel es mir wieder ein: die Wimpelketten waren letztes Jahr schon nicht mehr wirklich schön und außerdem viel zu blass für so ein weißes Zelt. Ich wollte welche nähen. BUNT.
Das konnte ich natürlich bis zum diesjährigen Sommerfest nicht schaffen, aber damit sie nächstes Jahr ganz bestimmt fertig sind habe ich gleich mal angefangen.
 

Alle Reste, die irgendwie tauglich waren, alle Stoffe, die ich nicht gern zu anderen Projekten verwende, können nun zu Wimpeln werden. Das tut den Ladenhütern im Nähzimmer echt gut!
Im Zelt hing dann auch schon mal eine Probe und nun weiß ich auch, was noch ein bisschen anders werden soll.
 

Es macht Spaß, aber es dauert eben auch ein bisschen bis die vielen Meter fertig sind. Stich-für-Stich-zum-Ziel!

Sonntag, 26. Mai 2024

Kleine Meise, kleine Meise, sag, wo kommst Du denn her?

Ich glaube, wir waren beide ein bisschen erschrocken - ich an meinem Abwaschbecken und die eben dem Nest entschlüpfte kleine Blaumeise draußen am Fensterbrett. Uns trennte nur die Scheibe und wenn die nicht gewesen wäre, wäre die Meise vermutlich in meiner Salatschüssel gelandet!


Sie flatterte noch ein bisschen hilflos auf und ab und versuchte immer, zu mir in die Küche zu fliegen. 


Sie war wirklich noch sehr klein und Mama oder Papa kam auch zwischendurch füttern. Direkt am Beginn des kleinen Videos kann man es sehen.
 

Wenn man sowas hat, braucht man kein Nähzimmer! Da vergeht die Zeit auch so... *lach*

Freitag, 24. Mai 2024

Ich lebe noch....


Hier war es lange still, aber man muss sich keine Sorgen machen: nur technische Probleme mit dem (neuen) Laptop waren die Ursache. Und mit dem Handy kann ich einfach nicht!
Wer nun allerdings glaubt, ich hätte statt zu Bloggen im Nähzimmer gesessen, der irrt: der Garten, die Arbeit, ein bisschen Reisen....
Gelesen bei Euch habe ich auch nicht, sorry...
Aber nun wird es hoffentlich wieder ein bisschen besser!

Mittwoch, 3. Januar 2024

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - der Start

Ich habe es schon an verschiedenen Stellen laut gesagt: ich möchte in diesem Jahr wieder mit dem Entrümpeln beginnen. Letztes Jahr im Sommer hatte ich das Projekt auf Eis gelegt. Aber die Idee davon blieb natürlich erhalten! Bis kurz vor Weihnachten war es allerdings nur so eine Idee.... Dann plötzlich manifestierte sich diese in einen ganz konkreten Plan - und das aus einem echt fiesen Grund. Und das kam so: Zwei Tage vor Weihnachten kam ich abends gegen 19:30 Uhr von der Arbeit nach Hause, den Kopf voller Weihnachtsvorbereitungen und im Nähzimmer lag noch ein fertig zu stellendes Geschenkeprojekt zugeschnitten mitten auf dem Fußboden. Gleich beim Betreten unserer Diele kam mir die Sache komisch vor: So hatte ich das Haus nicht verlassen. Alle Türen standen offen. Ein Gang in's Wohnzimmer bestätigte sofort den Verdacht: es waren in meiner Abwesenheit Einbrecher dagewesen. Die Fächer vom Schreibtisch waren teilweise leer geräumt und die "Wühlspuren" offensichtlich.
Die Streifenpolizisten (zwei junge Männer) waren sehr schnell vor Ort und haben dann auch gleich die Spurensicherung dazugerufen (drei weitere Kollegen). Und dann haben wir gemeinsam die Spuren dieses seltsam anmutenden Einbruchs begutachtet: alle Schranktüren und Schubkästen (soweit es keine Selbstschließer waren) standen einen Spalt breit offen. Vor den Schränken lag nichts auf der Erde. In jedem Schrank war nach Wertgegenständen geschaut worden. Alle Metall- oder Holzdosen waren geöffnet worden. Im Nähzimmer hatten die Täter zum Glück auch nur in die Metalldosen geschaut und waren dort meiner Schnipselsammlung begegnet. Die Kisten mit dem Stoff waren offenbar nicht interessant. Der Schubkasten mit dem Schmuck war ausgeräumt, aber nur Teile davon - die Erbstücke - mitgenommen worden. Geld und Schmuck weg.
Der erste Verdacht, dass sie den Ersatzschlüssel, der auf der Terrasse deponiert war, benutzt haben, bestätigte sich nicht, sondern es war die Terrassentür aufgehebelt worden. Mal ganz davon abgesehen von dem mulmigen Gefühl, das daher rührt, dass so vorsichtig gesucht wurde und kein großes Durcheinander veranstaltet worden war - kannte der Täter mich???? - entstand ein noch ganz anderes fürchterliches Gefühl:
 
Ich zeige Euch hier keine Fotos, das bringt niemandem einen Gewinn. Ich möchte, dass Ihr Euch selbst die Bilder mal vor Eurem geistigen Auge von Eurer eigenen Wohnung / Eurem eigenen Haus ausmalt: 
Es ist ein irres Gefühl, wenn man erlebt, dass 1,2,3 Einbrecher und 5 Polizisten in jeden Eurer Räume, Schränke und Schubladen gucken!
Man kommt sich nackt und schutzlos vor.
Im Nähzimmer sieht es katastrophal unordentlich aus.
Man glaubt, die Welt geht unter.
Im Licht der Taschenlampen, auch der der Polizisten, sieht man jede Spinnwebe.
Es ist entsetzlich.
Im Schrank im Flur herrscht ein kleineres Chaos.
Es ist so peinlich.
In der Speisekammer muss dringend aufgeräumt werden.
Man möchte im Boden versinken.
In der Bodenkammer stehen in großem Durcheinander viel zu viele Dinge.
Man schämt sich.
Der Keller sieht aus wie in einem Messiehaushalt.
Man möchte so nicht weiterleben...

Und mal abgesehen von Verlust, Schaden und Angst, war mir schon nachts beim Putzen (man kann es nur ertragen, dass so viele Menschen durch dein Haus getrampelt sind, indem man putzt!) klar:

Es muss weiter weiterentrümpelt werden!


Mein Zeitbudget ist aktuell noch echt begrenzt. Deshalb brauche ich einen möglichst einfachen Plan. 
  • Jede Woche muss etwas passieren - wo und wieviel ist egal - möglichst viel
  • Wieder aufschreiben - das motiviert mich.
  • Versuchen, Herrn B. für Keller und Boden mit ins Boot zu bekommen, sonst funktioniert das nicht.
  • Keine Vorgaben nach Frau Kondo oder einem anderen Aufräum-Guru. Von denen habe ich schon eine Menge gelernt und muss das nun auf meine ganz eigene Art angehen.
  • Ich brauche eine ganz persönliche Challenge für meine "Küchengreise" (davon reden wir zu gegebener Zeit)
  • Zeigetag wird bei mir wieder der Mittwoch sein und er wird zeigen, was in der Vorwoche passiert ist. Das entspannt mich ein bisschen, weil ich am Wochenende in Ruhe schreiben oder auch noch entrümpeln kann.
  • Die Linkparty ist dauerhaft für Mittuende offen. Ich würde mich freuen, wenn sich wieder die Eine oder Andere entschließen kann, ihrem Zuviel den Kampf anzusagen.

 Und nun geht's los! Seid Ihr dabei?


 

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

Dienstag, 2. Januar 2024

Und das sind die Pläne für 2024

Aufschreiben hilft. Mir zumindest. Ich wusste nicht genau, ob ich rechtzeitig diesen Post zustande bringe, aber - voilà - da isser!!!
 
Das sind meine Pläne für dieses neue Jahr, damit möchte ich mich außerhalb von Familie und Arbeit beschäftigen und davon werde ich Euch auch berichten.
 
It's UFO-time
Letztes Jahr war ich ja nicht so sehr erfolgreich mit meinen UFOs. Es ist unglaublich, wie zäh diese Dinger sind! *lach*
Und deshalb geht es damit dieses Jahr weiter. Über meine UFOs werde ich Euch noch mal separat berichten, die muss ich erst mal wieder alle hervorkramen. Nana meinte in einem Kommentar, ich könnte doch jeden Monat eins fertig stellen. Da ist leider von vorn herein klar, dass ich das nicht schaffen werde. Aber egal, ich bleibe dran! Ich weiß, dass die monatliche Linkparty für einige von Euch ein Motivator ist, um an den eigenen Schrankleichen weiterzuwerkeln. Und ich lade Euch jetzt schon ein, am letzten Donnerstag im Monat dabei zu sein, wenn es heißt....

Und wenn Doris ihre Linkparty Stich-für-Stich-zum-Ziel weiterführen sollte, dann werde ich dort auch die kleinen Zwischenschritte wieder verlinken. Schließlich ist nicht damit zu rechnen, dass jeden Monat ein UFO fertig wird.

Reparieren von 12 bis 12
Es ist mir weiter ein großes Anliegen, dass wir mit den Ressourcen unserer Erde sorgfältig umgehen. 
Also nichts kaufen, was nicht nötig ist. 
Also Reparieren, was da ist!
Ich bin sehr froh, dass ich mit Herrn B. da genau den richtigen Mann an meiner Seite habe. Er trägt nicht nur ebenfalls reparierte Kleidung, sondern er repariert auch alles technische, das kaputt geht. Selbst der Junior ist schon wunderbar dabei. Denn unsere Kinder müssen das alle lernen!
Und deshalb wird es auch dieses Jahr wieder die Reparatur-Linkparty geben - jeweils am 12. des Monats. Auch die Kleinigkeiten sind dort gern gesehen - so rufen wir uns die Wichtigkeit jedes wieder angenähten Knopfes vor Augen!


Weniger ist mehr - 1000 Teile raus
Letztes Jahr hatte ich aufgesteckt. Das kann so aber nicht bleiben. Ich starte neu jeweils mit einem Bericht dazu am Mittwoch. Und morgen bekommt Ihr auch die neue Linkparty dazu! Denn ich weiß, dass zumindest Anni schon ganz heiß ist! *lach* - danke, Anni, dass Du mich mit Deinen Beiträgen dazu wieder unterstützen willst!
Zu weniger ist mehr gehört für mich auf alle Fälle auch, dass ich meine Nähzimmerstatistik weiterführe. Ziel ist es ganz klar weiterhin, den Bestand zu reduzieren. Da bin ich inzwischen auch gut eingespielt. Für die Stoffdealer ist das zwar nicht so prickelnd, aber es muss sein! Und weiter wird hier gewogen und nicht gezählt.


Gartenprojekt
Das Gartenprojekt war ja im Spätsommer mit der unglaublich vielen Arbeit - ich habe gleichzeitig allein die Arbeit für drei Kollegen stemmen müssen - die Gartenarbeit, das Führen des Gartenbuchs und damit das Gartenprojekt gestorben. Mühselig habe ich, oft spätabends, geschafft, zu gießen und zu ernten. Nun ist so ein Garten ja aber DA, das heißt, er will im Frühling auch wieder bewirtschaftet werden. Mir hat die Liste der in jedem Monat sinnvoll zu erledigenden Dinge immer geholfen, so einigermaßen rechtzeitig, zu säen, zu ernten usw.
Ich werde also das Gartenprojekt fortführen. Und weil mich aufschreiben motiviert und es wunderbar ist, wenn man nachlesen kann, wann vor drei Sommern die ersten Tomaten reif waren, werde ich auch das Gartenbuch reaktivieren. Das habe ich letztes Jahr nicht so sehr gern in die Hand genommen, weil das neue Buch keinen Hartpappedeckel hatte und keinen so schönen Umschlag wie das erste. Der Umschlag passte interessanterweise nicht - A5 ist eben nur theoretisch A5.
Nebenziel: 
Umschlag für das Gartenbuch nähen.
Wenn ich Glück habe, startet Andrea, die Zitronenfalterin, wieder die Aktion Jahresprojekt. Das war für mich immer eine gute Sammelstelle meiner Ergüsse... ;-)

Neue Projekte?
Da will ich mal ganz vorsichtig sein! Mit den vertrauten habe ich nämlich genug zu tun!
Und noch ist mir auch nichts zufällig über den Weg gelaufen. Das passiert dann ja meistens im Januar, dass ich auf anderen Blogs Sachen sehe, die mich sofort anspringen. Ich hoffe, ich bleibe standhaft...
 
Kleidung nähen
Was ich ja gern machen würde, wäre ein oder zwei Kleidungsstücke für mich zu nähen. Der Fundus an Stoffen ist reichhaltig! Leider enthält er nur wenig in meinen Farben. Das hieße in der Konsequenz: umschichten. Das muss ich mal vorsichtig angehen....
 
Nähen für's Enkelchen
Das ist natürlich kein wirklicher Plan. Das ergibt die Zeit. Obwohl... ein ganz klar geäußerter Wunsch steht schon im Raum: Oma, ich brauch' Lauch.
 
Wenn ich das so alles lese, denke ich, das Jahr braucht 397 Tage von jeweils 26 Stunden Länge...*kicher*... aber egal, ich gehe das jetzt an! Und zwar sofort auf der Stelle - ich habe nämlich heute einen wunderbaren freien Tag ganz für mich allein. 

Verlinkt wird der Beitrag bei Niwobo. Sie sammelt unsere Pläne unter dem Motto: Alles auf Anfang. Ja, da gehe ich jetzt hin...

Sonntag, 4. Juni 2023

Das Blumenfenster

Neulich hat Rosi ihr Blumenfenster geputzt und ein bisschen gestöhnt über die viele Arbeit, die das macht. Da habe ich gleich ein bisschen mitgestöhnt und mit leisem Grausen an unser Blumenfenster gedacht. *lach*
 

Und dann habe ich mich aber tatsächlich drüber hergemacht. War auch bitter nötig. Wir haben so ein richtig schön altmodisches Blumenfenster. Das Haus ist 1962 erbaut worden - da war das groß in Mode! Wir haben beim Umbau dieses alte Flair versucht zu erhalten, also hat das damals einfach verglaste Fenster eine 3-fach-Verglasung bekommen und unten in der Pflanzenwanne sammeln wir Steine. Das Fenster putzt sich nicht gut. Zum Einen, weil man vorher alles ausräumen muss, was beweglich ist, und zum Anderen weil man mit einem Bein immer im Grab steht auf der hinteren Kante der Pflanzenwanne balancieren muss. Aber an einem schönen Tag geht auch das!
Die Blattbegonie blüht gerade ganz zauberhaft mit schlanken Blütenrispen und breitete sich unglaublich aus, als ich sie von ihrem offenbar zu engen Standplatz befreit hatte. 
 

Die wird zu groß, da habe ich etwas abgeschnitten und - wie könnte es anders sein! - einen Senker gemacht... (das zum Thema: Anzahl der zu pflegenden Topfpflanzen reduzieren *lach*)
 

Die Monstera und die Wachsblume müssen stehen bleiben, die sind fest verankert. Da muss man "drumrumputzen".
 

Die Steine bleiben drin, die nehmen wir nur aller paar Jahre raus, um sie zu waschen. Zwischendurch sauge ich einfach nur den Staub und vor allem die abgefallenen Pflanzenteile, Blätter und Blüten, vorsichtig zwischen den Steinen weg. Wenn es dabei im Rohr des Staubsaugers klimpert wird's spannend!
 

Die kleinen Töpfe durften alle auf die Terrasse zum Duschen.
 

Dieses kleine Schiefblatt habe ich vor Jahren mal aus dem botanischen Garten in Jena mitgebracht. Die haben damals ziemlich winzige Senker verkauft. An dem freue ich mich sehr.
 

Am wenigsten Spaß macht das Entstauben der Deko. Aber auch das muss dringend gemacht werden!


Außen versüßte mir das Vogelgezwitscher das Balancieren auf dem Fensterbrett.
Und nach zwei Stunden konnte ich einen dicken Haken an diese Aufgabe machen. Liebe Rosi, danke für den Anschub! ;-)