Samstag, 9. März 2024

Nähtreffen in Lauenbrück

Dieses Mal habe ich es nicht geschafft, vorher schon mal darüber zu berichten - nun bin ich schon mitten drin im Nähtreffen in Lauenbrück. Das ist ja mein alljährliches Vergnügen im März, wenn sich die altvertraute Gruppe im Nähatelier Mücke versammelt. Mit mir sind hier wieder Doris, Beate, Steffi, Uta und Helga. Jeannette konnte dieses Jahr leider nicht dabei sein, hat uns aber an einem Nachmittag besucht. Dafür war Larissa neu dabei.
An Lauenbrück finde ich das ganze Drumherum so schön! Das Haus ist perfekt für Nähgruppen ausgestattet, die Zimmer zauberhaft eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail. Dieses Mal wohnte ich im rosafarbenen Zimmer mit den Nähmädels.


Die Nähplätze sind groß und hell und trotzdem sieht es bei mir immer ziemlich chaotisch aus. 
 

Auch dieses Jahr gab es wunderbare Goodies. Von Doris ein Schlampermäppchen, von Steffi ein Leseknochen für Stecknadeln, den inzwischen ein Zierstecker aus Glas von Beate schmückt. Helga hat uns kleine Fadensammler zum Zusammendrehen gewerkelt. Alles mit Liebe gemacht und verschenkt.
 
 
Von Larissa gab es Spulenhalter für unterwegs. Das hatte ich so noch nicht gesehen.


Ich hatte den Teilnehmerinnen mit einem Hornveilchen den Frühling auf den Tisch gestellt. Mit Moos aus dem Garten und Fundstücken aus dem Nähzimmer war das ein hübsches Mitbringsel.


Jeder näht, was er mag. Ich hatte mir eins meiner UFOs eingepackt, nämlich die Schachtel mit bereits zugeschnittenen Teilen für noch mehr Häuser. Die will ich leer nähen und aus den Häuschen einen Läufer für den Tisch in unserer Diele machen. So weit der Plan, denn noch ist es nicht soweit. Es fehlen noch allerhand mehr Häuschen.
 

Dafür erwartet mich ein Tag voller Summen der Nähmaschinen, fröhlichem Schwatzen und Schauen, was die anderen tun...

Mittwoch, 6. März 2024

Weniger ist mehr - 1000 Teile raus - Woche 9: das Kleiderschrankexperiment

Mittwoch ist's - Zeit, um über das Entrümpeln zu reden!
 

Gehört hatte ich diese Methode bei Sabine von Ordnungsliebe als ich mich beim Räumen im Nähzimmer schon mal mit verschiedenen Möglichkeiten zum Aussortieren der Kleidung beschäftigt habe. Denn ehrlich gesagt hatte ich keine Lust auf Marie Kondo: alles auf einen Haufen schmeißen, jedes Teil in die Hand nehmen und der Frage nachspüren, ob es mich glücklich macht oder nicht. Mal ganz abgesehen vom Aufwand hat diese Art und Weise noch einen anderen großen Nachteil: man weiß hinterher nicht, ob die Kleidungsstücke einem noch wirklich passen. Und das ist bei mir das viel größere Fragezeichen, ich wachse gerade ein bisschen... ;-)
Also habe ich mit relativ geringem Aufwand eine "Markierung" an jedem Kleidungsstück angebracht. Es gab alte blaue Formulare, die wunderbare Streifen hergaben. Zack-zack-zack hatte jedes Kleidungsstück eine "Banderole".
 

Sogar die Socken habe ich auf diese Art markiert, denn der Schubkasten ist übervoll!
 

An den Kleiderbügeln habe ich gelochte Schnipsel aufgefädelt. Das geht schneller als jeden Kleiderbügel umzudrehen (Haken verkehrt herum), was ja auch eine oft vorgeschlagene Methode ist.
 

Nur wenige Teile habe ich sofort aussortiert:
 

1 Jacke
2 Hosen
1 Bluse
1 Bikinihose
1 Leggings
1 Nachthemd
6 Paar Socken
3 Strumpfhosen
1 Feinstrumpfhose noch in der Schachtel
1 Paar Stulpen
1 Bettjäckchen
19 Teile gesamt

Interessant fand ich beim ersten schnellen Durchsehen aller Kleidungsstücke, dass die aussortierten fast alles im Ursprung nicht meine Sachen waren, sondern geerbt. Von der Mutter, von der Freundin. Wieso lasse ich mir eigentlich Sachen "aufschwatzen"??? Typisches Teil ist dieses Bettjäckchen. 
 

Es stammte noch von meiner Oma, war von der zu meiner Mutter gewandert und beim Ausräumen ihrer Wohnung dachte ich, wenn ich mal alt und krank bin, kann ich es vielleicht anziehen... So'n Quatsch! Wenn es eines Tages dazu kommen wird, dass ich im Bett ein Jäckchen brauche, wird eins im Kleiderschrank sein...

Dieses Projekt ist ein 365-Tage-Projekt. Ich nehme nun beim Anziehen nach Möglichkeit die noch mit Banderole versehenen Teile aus dem Schrank und trage sie. Und dann werden wir sehen....

Wie sieht's bei Euch aus? Konntet Ihr Erfolge verzeichnen?
Hier wird in der nächsten Woche nicht viel passieren. Wundert Euch also nicht falls es nächsten Mittwoch keinen Post gibt - die Linkparty ist auf alle Fälle für Euch offen!


You are invited to the Inlinkz link party!

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Dienstag, 5. März 2024

Meine Küchengreise im Februar

Der zweite Monat meines Projekts "Kampf den Küchengreisen" ist vorbei und es ist Zeit, zu schauen, wie es gelaufen ist.
Um es vorweg zu nehmen: ich bin sehr zufrieden wie sich das mit unseren Küchengreisen entwickelt. Wenn ein neues Jahr startet und große Pläne geschmiedet werden ist es ja oft so, dass die Luft ziemlich schnell raus ist. Aber mit ziemlich schnell ist unserer überbordenden Vorratshaltung nicht beizukommen. Das braucht einen langen Atem und der Februar hatte ihn!
Aus noch von meiner Mutter geerbten und in unserem üblichen Portfolio nicht vorkommenden Maronen habe ich ein leckeres Süppchen gekocht und war erstaunt, was das mal für ein ganz anderer Wohlgeschmack ist. Denn dass auch die Sahne reichlich überfällig war, tat dem Geschmack keinen Abbruch. Da staune ich immer wieder, wie lange diese Milchprodukte ihr MHD überleben.


Von den Maronen gibt's noch mehr...
Aus der Vorratsschublade gingen die Roten Linsen und ein reichlich überfälliges Fix eine nette Verbindung ein:
 

Zum ersten Mal im Leben habe ich selbst bretonische Buchweizengalettes gebacken. In die hatten wir uns im Urlaub vorletztes Jahr verliebt und irgendwann hatte ich auch Buchweizenmehl gekauft. Das hält sich ja nicht ewig und sicherheitshalber habe ich den Rest dann auch in ein Glas umgefüllt 


Die Galettes haben wir ganz klassisch mit/ohne Kochschinken, mit Reibekäse und Spiegelei gefüllt. So lecker! Das machen wir auf alle Fälle wieder!


Auch zum ersten Mal habe ich die kleine Backform benutzt, die mir die Tochter vor Jahren geschenkt hat weil wir zu zweit keine großen Kuchen mehr brauchen. Und in der Speisekammer gab es einen passenden Küchengreis....


Weil ich nur die halbe Backmischung brauchte, habe ich die andere in ein Glas abgefüllt - rein prophylaktisch... Der Kuchen war echt lecker!


Es gab Kartoffelgratin mit eigenen Kartoffeln und Restegemüse....


.... und den Tomatensaft meiner Mutter - würde hier niemand kaufen, aber ich trinke ihn eigentlich gerne.


Man lebt ja mit solchen Küchengreisen nicht schlecht. Immer wieder gab es Walnusseis mit Baileys, denn der musste auch weg.... ;-)

Aus ururalten Rote Bete, eingefroren vielleicht 2019, da lebte unser Freund I. noch...., wurde gemeinsam mit Apfel-Rhabarbersaft und einer Banane ein köstlicher Smoothie, der die Herkunft seiner roten Farbe nicht verleugnen konnte. Ich mag Rote Beete im Smoothie sehr.


Als in der Küche das Olivenöl aus war habe ich beherzt zu einer kleinen Dose gegriffen, diewerweißwoher war und leider auch überlagert. Der wahre Hochgenuss ist das leider nicht mehr. Aber es nützt nix - das muss jetzt auch weg. Die Dose hat einen witzigen Ausguss, das habe ich so noch nicht gesehen.


Nicht zu spät war es erfreulicherweise auch für die Pumpernickel, die in Coronazeiten als Notreserve eingelagert wurden. Mit Käse mag ich die sehr!
 

Die Krönung der Küchengreise im Februar war allerdings die Fischsuppe! In der Speisekammer stand ein aus Frankreich mitgebrachter Fischfond. Gekauft in Urlaubslaune und dann stehen geblieben. Haltbar ist die noch lange, aber totstehen muss die sich ja nun hier auch nicht! Ich musste erst mal recherchieren, was man damit macht, französisch kann hier ja keiner. Aber dann war das eine tatsächlich sehr leckere Bouillabaisse mit Kabeljau und Lachs und für mich als Topping gebratene Garnelen (Herr B. isst sowas nicht)


Im Kühlschrank ist es gelungen, wieder ein paar der im Hintergrund eingelagerten Bestände zu verbrauchen. Ich zähle immer in Woche 2 des Monats - die "Küchenwoche" nach meinem Putzplan der magischen Küchenspüle.
10.12.   78 Vorräe   
10.01.   70 Vorräte
09.02.   64 Vorräte
Wohlgemerkt: ich will keinen leeren Kühlschrank haben! Nach wie vor kaufe ich Produkte auch wenn sie gerade im Angebot günstig zu haben sind. Dann sind eben auch mal zwei Reibekäse oder 5 Sorten Käse im Kühlschrank. Aber ich möchte es gern übersichtlicher haben, damit mir nichts überaltert. Da arbeite ich nun dieses Jahr an einem für uns passenden System....
 

Die Jahresbilanz
Speisekammer:
02.01.2024: 514 Vorräte
31.01.2024: 479 Vorräte
29.02.2024: 453 Vorräte 

Vorratsschubkasten:
16.01.2024: 86 Vorräte
31.01.2024: 73 Vorräte
29.02.2024: 70 Vorräte
 
Im Schubkasten geht es nur langsam voran. Aber auch da bleibe ich dran. 
 
Dafür habe ich erfreulich viele der "überfälligen" Küchengreise verbraucht. Das waren nämlich im
Januar: 43 Küchengreise
Februar: 44 Küchengreise  

Einige davon waren im Kühlschrank, andere in der Tiefkühltruhe zu Hause. Erfreulich ist auch, dass ich kaum etwas wegwerfen musste. Das war im Januar noch deutlich anders.


Hat irgendjemand bis hierhin durchgehalten? *lach*
Ich gehe ja nicht wirklich davon aus, dass diese Statistik außer mir jemanden interessiert, aber mir hilft das Aufschreiben sehr, dranzubleiben. Danke für's Zuhören!

Verlinkt wird bei der Zitronenfalterin, die unsere Jahresprojekte sammelt

Montag, 4. März 2024

Gartenprojekt 2024 - der Februar

 

Der Februar war in unserem Garten viel schneller vorbei als gedacht. Es gab nur wenig schöne Tage und die Wochenenden waren teilweise auch mit Reisen oder gar Arbeit "belegt". Dafür hat sich trotz vieler trüber Tage klammheimlich der Frühling in den Februar gemogelt. Irgendwie bin ich irritiert...

Im Februar wollte ich:
 
Gemüsegarten:

Salatpflänzchen suchen, in Reihe pflanzen und Frühbeetkasten drüber - die kleinen Salatpflanzen haben sich nicht gerappelt, da werde ich dieses Jahr neu starten
Wenn das Wetter es zulässt:
erste Beete zurecht machen, Kompost aufbringen, Hornspäne aufbringen - es war viel zu nass. Ich habe grob Unkraut entfernt, aber man brauchte keine großen Aktionen zu versuchen. 
Wir konnten Schnittlauch und Bärlauch ernten, das ist im Frühling immer eine ganz große Freude


Hochbeet:
Auffüllen und düngen - das fand ich sehr erstaunlich, mir fehlte nach dem ersten Jahr 50 cm Erde im Hochbeet! Das habe ich aufgefüllt und im halben Beet auch Pferdemist eingebuddelt. Zumindest hier kann die Saison nun starten.


Obstgarten: 
der schläft noch seinen Winterschlaf.

Ziergarten: 
Die Schneeglöckchen haben wunderbar geblüht.
 

Und auf den Wiesen stehen Scilla.
 
 
Von den Christrosen hatte ich zu Beginn des Monats die großen, alten Blätter abgeschnitten. Die Blüten kommen nur schwer durch diesen Blätterwald nach oben. Dann hat es nur wenige Tage gedauert und es begann eine große Blütenfülle! 


Stauden zurückschneiden - da sah es noch richtig wild aus. Wegen der Insekten lassen wir im Winter die Stauden noch stehen. 
 

Aber bevor der Neuaustrieb kommt wird es Zeit für den Rückschnitt.
 

 
Die Yucca filamentosa sieht dieses Jahr ganz gruselig aus. Inzwischen haben wir ganz viel rausgeschnitten und ich bin gespannt, ob es Neuaustrieb gibt.
 

Rosen schneiden  - muss noch warten....
 
Aussaat 
Aussaat in Anzuchterde (Je wärmer desto besser, Plasteabdeckung)

im Frühbeet: Spinat im Frühbeet - würde ich gerne mal versuchen, habe ich noch nie im Winter gemacht 
im Beet: 
Spinat, Möhren, Pastinaken, Radies, Petersilie
NICHTS wurde gesät. Irgendwie kam mir das nicht richtig vor, zu früh....
 
Terrasse: 
Oleander 1x wöchentlich gießen - erledigt. Sie sind noch eingepackt und werden im März zeigen müssen, ob sie den Winter überstanden haben!
Bei starkem Frost in die Garage verfrachten - war kein starker Frost...
 
Pflanzen im Haus 
sichten und Katastrophen aussondern - da kann ich im März noch mal einen echten Rundschlag tun. Hatte irgendwie noch keine Zeit dafür, aber ich weiß, dass nicht alles über den Winter gekommen ist. Von einer Begonie hatte ich Blattstecklinge gemacht, die hatten auch gut Wurzeln gezogen, aber dann wurden sie, Monate später, doch gelb. Überhaupt ist diese Begoniensorte nicht mein Freund, der große Steckling ist auch schon wieder braun... Man muss ja nicht jede Pflanze haben!
 

Ich weiß auch nicht, ob die Spuckpalme irgndwann anfängt aufzuhören mit dem Blätter-Abwerfen. Ich hoffe, sie fängt sich wieder. Das hat sie schon mal gemacht und ich kann den Grund nicht erkennen.
 

auf Schädlinge prüfen - da gibt es zum Glück nichts Dramatisches zu berichten.
Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen - erledigt. 
Da blüht unbeirrt mitten im ziemlich dunklen Keller die schwarzäugige Susanna und auch die Fuchsia zeigt immer wieder Blüten. Seltsam....
 

nach Amaryllenknospen Ausschau halten und sich über jede freuen! - die Amaryllen-Saison ist gestartet!
 

und es wird noch viele Blüten geben.


alle Pflanzen düngen - damit habe ich nun wieder angefangen, alle 2 Wochen vorerst. Ab April werde ich dann wieder wöchentlich düngen.
 
Und sonst noch so: 
jeden Tag Vögel füttern - erledigt. Die fressen mir die Haare vom Kopf. Schon wieder 25 Kilo Sonnenblumenkerne weggeputzt.... und inzwischen singen und zwitschern sie als Dankeschön. In der Weide hat sich jemand einen Fichtenzapfen eingeklemmt und ihn dann leer gefuttert. Vermutlich war es ein Specht.
 

Nistkästen sauber machen - das ist ausgefallen, die Vögel waren zu schnell schon an der Brutkasteninspektion. Und da manche Fachleute sagen, das wäre Quatsch weil in der Natur auch keine Nisthöhle von Menschenhand geputzt wird, bleibt das nun so. 
Werkzeuge sichten und ggf. reparieren  - nichts passiert.
Apfelvorrat kontrollieren und schlechtes Obst aussortieren - die letzten sind nun verbacken. Unser Lager ist leer. 
 

Samenbestände prüfen, evtl. Keimproben machen - nix gesät, nix gesichtet.
Beetplan machen - auch noch nicht. Vielleicht ist das zu früh? Mich hat die Gartenlust noch nicht so richtig gepackt.
Gartenbuch aktivieren - das ist passiert! Jawohl! Hier könnt Ihr von den Vorbereitungen lesen. Und seitdem schreibe ich wieder die Gartenaktivitäten auf. Und lese, wie es in den letzten Jahren um diese Zeit gelaufen ist. Das ist richtig schön!
 
Nun war der Februar schon vorbei und der März wird nur wenig Zeit für Gartenaktivitäten lassen, weil ich viel unterwegs sein werde. 
Da werde ich mal nur vorsichtig planen. 

Im März möchte ich vielleicht:
Gemüsegarten:
Salatpflanzen im Frühbeetkasten
Beete zurecht machen, Kompost aufbringen, Hornspäne aufbringen - 
Rapunzel ernten
Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut um 1/3 einkürzen
Lavendel um 2/3 zurück schneiden (?)
Rhabarber mit Tomatendünger und Kompost versorgen
neue Erdbeeren pflanzen
 
Ziergarten: 
Stauden teilen
Rosen mit Kompost und Hornmehl düngen
Unkraut jäten
Kompost zwischen die Stauden
über die Primeln freuen
bei Frostgefahr noch mal ein bisschen Reisig auf den Neuaustrieb

Rasen:
ph-Wert bestimmen
Kalken
Vertikutieren wenn die Krokusse und Schneeglöckchen eingezogen sind
 
Aussaat 
im Haus: Salat, Tomaten, Gurken (?), Tagetes, Sonnenblumen  
im Beet: 
Spinat, Möhren, Pastinaken, Erbsen, Radies, Petersilie
Ringelblumen, Schleierkraut, Jungfer im Grünen, Wicken
 
Terrasse und Kübelgarten: 
Oleander 1x wöchentlich gießen
Oleander vom Winterschutz befreien, wenn das Wetter es zulässt
Oleander bei warmem Wetter umtopfen
bei strengem Frost doch noch mal mit der Sackkarre in die Garage verfrachten
Stiefmütterchen pflanzen
 
Pflanzen im Haus 
Knollenbegonien vortreiben (vorher umpflanzen?) 
Pflanzen im Keller 1x wöchentlich gießen 
Pelargonien und Fuchsien im Keller zurück schneiden, umtopfen und heller stellen
alle Pflanzen düngen
Zimmerpflanzen duschen oder beregnen 
Zimmerpflanzen umtopfen
 
Und sonst noch so: 
jeden Tag weiter Vögel füttern
Kompost sieben
Schnecken und Schneckeneier vernichten
Abdeckvlies für Frühkulturen besorgen - das wollte ich letztes Jahr schon machen und dann ging es doch so
alle Gartenwege von Unkraut und Moos befreien
 
Ihr seht, ich habe ganz viele der Dinge schon mal vorsorglich gestrichen, die eigentlich im Gartenkalender für den März stehen könnten. Aber so bleibt der Blick auf die wichtigen fokussiert....
 
Diesen endlos langen Post schicke ich nun zu Andrea, der Zitronenfalterin. Sie sammelt unsere Jahresprojekte.
 

 

Sonntag, 3. März 2024

Und das war mein Februar 2024


Im Februar...
... habe ich mich sehr an den länger werdenden Tagen gefreut! Eigentlich sollte man in meinem Alter ja mit den Jahreszeiten versöhnt sein, aber das ist im langsam in den Frühling übergehenden Winter immer wieder wie ein Wunder....
... musste ich mich wie jedes Jahr dem Faschingstrubel stellen, da kommt man nicht dran vorbei, wenn man in einem Pflegeheim arbeitet... ;-) Um mich wenigstens ein bisschen mit Kopfputz zu schmücken habe ich an einen Hut aus der Faschingskiste ein paar Osterhasen-Glöckchen angenäht. Zum Glück ist das Nähzimmer voller Krimskrams!


... tanzten die Funkenmädchen vom Faschingsverein unseren Bewohnern hübsche Sachen vor


... habe ich zum ersten Mal in der neuen Omnia-Backform einen Auflauf gemacht. Ich habe sie zum Geburtstag geschenkt bekommen. Die Backform ist eigentlich für's Camping gedacht und man kann sie auf Gas oder Elektroplatte verwenden. Ein interessantes System führt tatsächlich zu so etwas wie Ober- und Unterhitze.
 

... gab es Nudelauflauf und der hat richtig gut geschmeckt. Nur der Käse wird nicht braun. Das ist aber so, sagen die Experten. 
 

... gab es außerdem den ersten Backversuch in der neuen holzbeheizten Küchenhexe. Gekocht habe ich ja schon öfter darauf, aber das Backen habe ich mich bisher nicht getraut. Die Backröhre hat ein Thermometer, von dem ich noch nicht recht wusste, ob man sich darauf verlassen kann.
 

200°C sind natürlich für einen Apfelkuchen ziemlich heiß, aber vom Gefühl her hat es gut gepasst und der Kuchen war nach 25 Minuten schon ein voller Erfolg! ;-)
 

... habe ich einen der wenigen sonnigen Wochenendtage genutzt für den ersten Tee auf der Terrasse und dazu gab es eine Waffel aus dem unerschöpflichen Vorrat der Küchengreise.
 

... übte einer der Weihnachtskakteen ein bisschen für Ostern.
 

... haben wir eine zauberhafte Wanderung ins Märzenbechertal gemacht. Tausende und Abertausende Märzenbecher. So eine Überschwenglichkeit! So ein Frühlingsglück!
 

... habe ich mir eine Zeckenschutzimpfung geben lassen. Schützt nicht vor den Zecken, aber hoffentlich vor der von ihnen übertragenen Meningitis. 
 

... waren die Tage gut gefüllt mit der Klar-Schiff-im-Nähzimmer-Aktion. Da war ich wirklich fleißig und habe ein Stückchen mehr Ordnung in's Chaos gebracht. 
 

... hätte es ruhig noch einen 30. und 31. geben können - dann wäre ich bestimmt noch ein bisschen weiter gekommen! *lach*
... schlich sich der Monat mit einer Dienstreise und viel Arbeit von dannen und nun freue ich mich schon auf den März, der ein Nähtreffen und ein bisschen Urlaub bereit hält. Wunderbar!